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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:19
ameisen? die haben ne königin und arbeiten den ganzen tag
die schlafen doch nichtmal oder?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:20
@dS
Wer weiß das schon?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:21
Leute die die Tierchen beobachten vielleicht?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:21
@endgame

Aber die Vögel draußen haben nichts und Gott ernährt sie doch...!

Die ernähren sich selber, würden sie nich jagen, würden sie sterben....nix mit Gott, ich muss dich enttäuschen und es ist auch nicht der Weihnachtsmann, der die Geschenke nur bringt, wenn man brav war, das ist aber eine andere Geschichte....wenngleich auch nciht sooo viel anders.

Warum ist der Mensch das einzige Säugetier mit dem Anspruch, arbeiten zu gehen

Ohne Arbeit kein Geld. Ohne Geld kannste dir nichts kaufen, wenn du Geld hättest aber niemand Arbeit, könnteste dir auch nix kaufen, weil dir dann kein Fleischer die Weihnachtsente einpackt.

Sinn verstanden? Arbeit ist der Ersatz fürs Jagen, was wir in der Natur machen müssten. Einer tut was dem andern nützt und kann dafür Sachen erwerben, die ihm selber nützen.

Wäre nicht ein System denkbar, das auf freiwilliger Arbeit basiert und kein Geld kennt?

Ja, steinzeitlicher Tauschhandel.

Warum soll das nicht funktionieren?

Dumme Frage, warum wohl wird sich das Geldsystem durchgesetzt haben? Weil es universell ist, für ne Kuh kannste ne Menge eintauschen, wenn du aber keine Kuh hast sondern nur nen Sack voll Steine, wirste im Winter aussterben, weil keiner Steine gegen Felle tauscht, wenn hart kommt. Haste aber Geld, kannste dir das kaufen, was du grad brauchst und musst nicht vierhundertmal tauschen um an den zu geraten, der das will was du hast und das hat was du willst.

Da kann man aber auch selber draufkommen. Stells dir einfach in deiner Familie vor..ihr seid kA 10 Leute oder so und auf euch gestellt und dann macht mal Tauschhandel, wenn keiner von euch Metzger is.

ei anderen Völkern funktioniert es ja auch, z.B. Ameisenvölker, die noch nicht einmal Säugetiere sind.

Eben....wir sind keine Ameisen und Ameisen sind weder physisch noch kognitiv in der Lage, ein Geldsystem zu etablieren, sonst hätten sie es schon lange gemacht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:27
Wo wären wir eigentlich ohne Geldsystem? Kein Wissenschaftler brauch 500 000 Kühe, dem nutzen Forschungsmillionen nen bisschen mehr, wenns an die Entwicklung von Weltraumraketen geht.

Noch dazu ist nicht alles tauschenswert, beispielsweise immaterielle Sachen wie Leistungen und Erkenntnisse.

Wer tauscht schon nen Sack Mehl gegen die Erkenntnis, dass die Welt rund is? Ohne Geld keine Forschung, kein Fortschritt aber dann würden wir wahrscheindlich auch noch wie die Ameisen leben, wo einer ganz oben sich fettfrisst und der Rest wuselt um schlank zu bleiben.

Na zum Glück sind wir keine Ameisen, bei uns wird jeder Fett dank Geld.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:39
@GilbMLRS
Nicht so voreilig mit den schnellen Eingebungen. Nicht jeder wird fett dank Geld, sondern aufgrund der Fehleinschätzung des eigenen Kalorienbedarfs. Überdies möchte ich anmerken: wir brauchen kein Geld. Tauschhandel hat eine gute, alte Tradition. Geld ist nur bedrucktes Papier, welches wir mangels Alternativen als wertig betrachten. Doch wir beginnen, vom Thema abzuweichen... :)


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endgame
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:40
@GilbMLRS

schon alles nachvollziehbar, was du da erzählst.

Aktuell erleben wir ja in den USA, wie nicht mehr für Geld gearbeitet wird, es
wird einfach von der Notenbank gedruckt, ohne das Inflation entsteht, 75 Milliarden
pro Monat immerhin, erstmal bis Juni. Danach kommt bestimmt QE3!

Nur mit diesem Beispiel ist ja schon ein Zweifel angebracht, ob eine Wertschöpfung
nur durch Arbeit stattfindet. Aber die EZB und die Japanische Notenbank handeln auf der gleichen Linie, England wohl auch so, China weiß ich nicht so genau...

Warum also arbeiten, wenn man das Geld einfach drucken kann!
Hier ist doch etwas nicht ganz in Ordnung, oder?

Überleg mal, wie lange du nur für 75 Milliarden Dollar arbeiten musst, - wohl bis
an dein Lebensende!

Damit ist bewiesen, man muss für Geld nicht Arbeiten gehen, es geht auch anders!!


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:43
@GilbMLRS

Ich würde behaupten unser Leben unterscheidet sich nicht generell von dem der Ameisen. Leben bedeutet in erster Linie Sklave sein, Sklave des Körpers, der Dinge und unzähliger Abhängigkeiten, der Fluch der schnöden Erwerbsarbeit ist u.a. mit die schlimmste. Wer würde noch einen Finger rühren, oder sich aus dem Bett erheben, wenn er die Nichtigkeit und Ziellosigkeit all unserer leeren Bestrebungen, Ziele und Projekte verinnerlicht hätte?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 22:56
@endgame
endgame schrieb:Warum also arbeiten, wenn man das Geld einfach drucken kann!
endgame schrieb:Damit ist bewiesen, man muss für Geld nicht Arbeiten gehen, es geht auch anders!!
Das wäre dann wohl kriminell. Aber grundsätzlich hast du ganz klar Recht damit. Auf kurze Sicht magst du dadurch sehr wohlhabend werden.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

16.12.2010 um 23:01
@endgame
Für 75 Mrd Dollar arbeite ich wohl bis an mein Lebensende, mein Sohn auch, seine Kinder und Kindeskinder und deren Kinder ebenfalls...deren Kinder und Enkel dito...und auch ihre Kinder...
obwohl man nicht weiß, was kommen wird: diesen Betrag kann man nicht abarbeiten. Nicht heute, nicht morgen, auch nicht übermorgen. Er verzinst sich bis in 100 Jahren auf ein Vielfaches vom Ausgangswert. Verflucht nicht das Geld, sondern das Zins-System.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 00:58
@Seraphir

Ich gebe dir recht, dass es wichtig ist, sich sinnvollen Tätigkeiten im Leben zu widmen, aber keine Arbeit zu haben heißt nicht gleich, dass man nur zuhause rumgammelt und nichts zu tun hat... man muss ja nicht zuhause hocken und nur Fernsehen gucken, oder Videospiele spielen...

Ich selbst habe zur Zeit auch keine Arbeit, werde aber nächstes Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr machen.

Währenddessen hocke ich auch garantiert nicht faul daheim rum... ich gehe täglich spazieren... außerdem gibt es auch andere Dinge außer Fernsehen und Computer... man kann auch lernen, Musikinstrumente zu spielen, oder wenn man spielen kann, kann man sich damit z.B. die Zeit vertreiben. Das übt, macht Spaß, und ist auch sinnvoll.

Zudem gibt es auch viele Berufe, die ich als weniger sinnvoll erachte. Ich denke, Arzt, Polizist, Leute, die sich um die Natur kümmern, Leute, die soziale Berufe wie z.B. Psychologe ausüben sind schon sinnvolle und wichtige Berufe...

Während die ganze Massenwarenproduktion immer mehr wird, das finde ich z.B. nicht so sinnvoll... immer mehr neuen technischen Schnickschnack gibt es, die Leute verpulvern für diesen ganzen Mist ihr Geld...

Auch diese ganzen Callcenterberufe finde ich ziemlich schwachsinnig...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 01:03
Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?
steh da irgendwo in der mitte


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emanon
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 07:59
@endgame
endgame schrieb:Aber die Vögel draußen haben Nichts und Gott ernährt sie doch...!
Die Vögel ernähren sich selbst, sind die längste Zeit des Tages beschäftigt genug Futter zum Überleben zu finden.
endgame schrieb:Warum ist der Mensch das einzige Säugetier mit dem Anspruch, arbeiten zu gehen, - liegt es nicht an einer seit ewig stattfindeden Gehirnwäsche, einer Versklavung innerhalb des Systems und umgekehrt?
Nein, es liegt lediglich an der Erkenntnis, dass es wesentlich stressfreier ist sich zu spezialisieren und in seinem Job die Tauschobjekte (Geld) zu erarbeiten die man benötigt um anderen Spezalisten das Nowendige abzukaufen.
endgame schrieb:Darüber hinaus ist der Mensch ebenso wohl das einzige Säugetier, das andere, untergeordnete Säugetiere zur Arbeit und zum Vergnügen heranzieht.
Ein Geben und Nehmen gits wohl überall in der Natur. Das es Bereiche gibt, wo es aus dem Ruder läuft ist unbestritten.
endgame schrieb:Wäre nicht ein System denkbar, das auf freiwilliger Arbeit basiert und kein Geld kennt? Warum soll das nicht funktionieren? Bei anderen Völkern funktioniert es ja auch, z.B. Ameisenvölker, die noch nicht einmal Säugetiere sind.
Ameisenvölker halten sich als "Haustiere" Blattläuse um sie zu melken.
Symbiotische und parasitäre Verhältnisse gibt es ebenso im Tierreich.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 08:19
@endgame
endgame schrieb:Geht man wirklich aus idealistischen Gründen arbeiten, Geld verdienen, um sich den Schnickschnack des Alltags leisten zu können?
Das Geld braucht man nunmal um sich alles Lebenswichtige zu kaufen, d.h. Essen, Kleidung, Unterkunft usw. Ohne Arbeit wirst du dich nicht am Leben erhalten können (das war schon immer so) und die die es ohne irgendwie schaffen, zehren von dem, was andere erarbeiten oder erarbeitet haben.
endgame schrieb:Warum geht man für einen Hungerlohn arbeiten und verkauft damit seine Lebenszeit, die man ja besser nutzen könnte, z.B. für geistiges Wachstum?
Ohne Arbeit/ Jagd/ Aufwand kein Geld/ kein Fleisch auf dem Tisch/ keine
Kleidung. In Konsequenz drastisch verkürzte Lebenszeit. Ohne Lebenszeit kein geistiges Wachstum/ keine Selbstverwirklichung.

P.S. Ich geh jetzt arbeiten; und zwar für mehr als einen Hungerlohn. Bye!


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 08:31
outsider schrieb:Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?
Ich würde sagen - nach wie vor - ein lohnenswertes Ziel

Aus dem einfachen Grunde, weil ich mir durch diese Arbeit meine Grundexistenz sichern kann.

Ob ich mir von der Kohle, die mir dann noch übrig bleibt unnötigen Ramsch anschaffe und Freude daran habe, oder den Zaster auf´m Konto horte und jedesmal nen´Orgi bekomme, wenn wieder ein Kilo mehr druff ist - bleibt wohl jeden selbst überlassen.

Was ich persönlich defintiv nicht mache, ist " Hast mal nen Euro übrig-People" Kleingeld abzudrücken.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 11:31
Wäre Geld das alleinige Kriterium, würde ich wohl einen anderen Job machen.

Arbeit heisst für mich in erster Linie, dass ich meine Ideen und Ziele umsetzen kann. Auch gegen Widerstände meiner Chefs.

In zweiter Linie bedeutet Arbeit für mich Kreativität und, wie es im Medienbereich nun mal so ist, Manipulation in meinem Interesse.

Drittens wären da internationale Kontakte, die ich ohne den Job nicht hätte, durch Geschäftsbeziehungen, auf Messen o.ä.

Viertens interessiert mich, zumindest soweit ich etwas davon verstehe, die Thematik der von mir verantworteten Publikationen.

Fünftens bin ich froh, weitgehend eigenverantwortlich von zu Hause aus arbeiten zu können, ohne mir lange Fahrzeiten, Bürotratsch etc. gönnen zu müssen.

Die finanzielle Seite kommt erst auf Platz sechs.

Auch nach gut 40 Jahren Berufstätigkeit gilt noch: Ich arbeite gern. Faul sein überlasse ich den gleichnamigen Tieren.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 13:02
Kommt drauf an. Wenn man seinen Job gerne tut,macht Arbeit Spass.
Habe Jobs gehabt, wo ich Sonntagsabend lieber nicht an Montag früh gedacht habe und dann wieder welche, wo ich mich auf die neue Woche gefreut habe.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 13:37
Rückblickend kann ich sagen, daß mir alle meine Jobs ungemein viel Spaß gemacht haben. Ich habe eigentlich immer kreativ, eigenverantwortlich und nahezu selbständig arbeiten können.
Einzig, als ich zu DDR-Zeiten als Redakteur gearbeitet habe, wurde mir ab und an die Freude an der Arbeit verleidet - das lag jedoch nicht an dem Job als Journalist, sondern war systembedingt.
Ich war nicht umsonst ein typischer Workaholic ...


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 14:31
Gebt mal auf der Seite http://www.zinsen-berechnen.de/zinsrechner.php folgendes ein:

Anfangskapital: 0,01 Euro
Zinssatz: 5 % p.a.
Laufzeit: 2011 Jahre
Zinseszins: Ja, Zinsansammlung
Unterjährige Verzinsung: linear

Was berechnen? -> Endkapital berechnen

Sagt mir was bei Zinsen gesamt rauskommt und ob euch etwas dabei auffällt.

Liebe Grüße


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

17.12.2010 um 16:20
Mir ist allerdings kein Kapitalanleger bekannt, der Geld für eine Laufzeit von 2011 Jahren festlegt.

Würde mir ein Anlageberater dazu raten, würde ich ihm sein Portfolio aufessen lassen.


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