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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven
emanon
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 11:30
@anouk
Wechsel doch einfach die Firma, mach dich selbstständig oder such dir ein erfüllendes Ehrenamt, dann bist du nicht tatlos und kannst sehr viel bewegen.
Du müstest nicht mehr leiden wie ein Hund und könntet deinen Flüssigkeitshaushalt über die Nieren regulieren.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 17:49
@emanon

Alle gute Ideen, dir mir schon eingefallen sind. Aber sagen wir, dass ich mir das in Moment nicht leisten kann und ehrenamtlich werde ich arbeiten wenn ich schon alt werde.
Aber mal angenommen, ich wurde Firma wechseln. Würde ich dann nicht meine Problemen mitnehmen?
Ich habe schon genug Erfahrung um zu wissen, dass es fast überall etwas gibt und ich war schon immer hypersensibel was Ungerechtigkeit oder Schlamperei angeht.

Wie kann ich meine Gefühle ausschalten, gegen meiner Natur handeln, einfach "blind" und gefühllos arbeiten und mein Geld verdienen?

Das war jetzt OT.

Zu Thema: Die Arbeit ist für mich beides, ein erstrebendwertes Ziel und auch ein ÜBEL!


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 18:48
Wüßte mich mit genügend Geld garantiert Bestens selbst zu beschäftigen.
Habe also wie die Meisten Punkt 3 gewählt.
Für kaum Wen ist wohl sein Beruf auch zugleich Berufung.


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proroboter
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 18:50
"Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?"

Das weiß nur Arno Dübel!


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 18:52
@proroboter

Wer`s n das?


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proroboter
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 18:57
@KicherErbse

Der hier! Ich nenn ihn auch gerne den Neo-Jesus!



Der is so lieb, das kann nur Jesus 2.0 sein!


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 19:04
@proroboter

Oh, welch vorbildliches Exemplar eines Sozialschmarotzers!
Geheiligt sei Herr D-übel! :D


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endgame
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 20:01
Hallo @anouk,

ich verstehe dich sehr gut. Mein erster Gedanke zu deiner Geschichte ist,
du brauchst ein direktes oder zumindest zeitnahes Ventil, um die Spannungen
zu lösen, die sich tagtäglich aufbauen.
Versuche deinen Blickwinkel zu ändern und trete aus dir heraus und schau dir
das Schauspiel aus einer neutralen Warte an, mit dir selber mittendrin, dadurch wird das dich
Belastende zur Lächerlichkeit, über die du quasi innerlich lachen kannst.
Behalte bei allem immer ein Lächeln über, das hilft ungemein.

Das, was du siehst ist das Ergebnis eines verfehlten Miteinanders von Einzelmenschen,
von Egoisten, die keine sinnvolle und menschliche Bindung zuseinander haben.

Versuche es aufzubrechen, indem du mit deinen Nächsten auf der Arbeit so viel wie möglich sprichst und suche einen Menschen, den du zu deinem Freund/ Freundin machen kannst, mit
dem/ der du dich auch privat triffst und dich frei austauschen kannst.

Sicher ist auch das Schreiben hier im Forum eine Art miteinander zu sprechen und
durch die Gedanken aus den eingenen Worten, sich weiter zu entwickeln, darauf kommt es
an.

Machst du neben deiner Arbeit einen Sport? Versuch´s mal mit Zumba, einer Art Ausdrucks-
tanz und Sporttanz, durch den neben dem Spass, du auch eine harten Körper bekommst, bzw. noch härter als aktuell, so hart, dass es jedem Druck standhält.

Versuch´s mal, - soweit, ... Dr. Sequence, dein Seelsorger und Freund ;)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 20:26
Hallo @endgame,

Ich danke dir von Herzen. Ja, mein Ventil sind meine Freunde, die mich kennen und verstehen wie ich (nicht)funktioniere. Ich pflege keine private Beziehungen mit Arbeitskollegen, denn wie ich feststellen musste, das könnte schnell heikel oder schmerzlich werden.

Ich beobachte gerade wie eine, sonst sehr liebe und kompetente Kollegin, entlassen wird und ihre bis gestern noch beste Freundin und auch Kollegin plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Sie hat, und zwar nicht grundlos, Angst, sich damit bei den Chef ungeliebt zu machen.

Ich beobachte so was und frage mich immer, ist das jedem egal? Hat hier jemand ein bisschen Anstand oder Mut? Wie billig kann eine Freundschaft sein?

Manchmal habe ich das Gefühl. in einem falschen Film gelandet zu haben...

Aber ich verstehe was du meinst und ich versuche es, wann immer ich kann, das Ganze aus Distanz zu betrachten oder weniger ernst zu nehmen und meistens klappt es nicht ganz.
Aber bin lernwillig...

Ich tanze nicht Zumba, aber dafür alles andere. :D

Lieben Gruss,

Anouk


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Valentini
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

21.12.2010 um 20:56
Auf Grund des bisherigen Ergebnisses fühle ich mich bestätigt in meiner Aussage generell und für alle Zeit gegen ein bedingungsloses Einkommen zu sein


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 00:58
@endgame

das kommt auf die konditionen an. interessen hat ja jeder, sie verwirklichen ist arbeit, wenn man damit geld machen kann: umso besser.

um der existenz willen gezwungen sein irgendetwas (mitunter total unsinniges) zu tun ist natürlich ätzend und überholt.

effizienz sollte maßstab sein, und prämisse aller entscheidungen. aber eine humane effizienz. eine die dem gemeinwesen dient, statt dem gemeinwesen schädlichen elementen das gedeihen zu ermöglichen.
kapitalismus kann nur funktionieren, wenn vernunft den takt vorgibt, und das ist hier lange nicht mehr der fall.


@Valentini

ein bedingungsloses grundeinkommen wäre die spritze, die unsere arg angeschlagenen bruttoinlandsprodukte in europa wieder aufmöbeln könnte.
ich respektiere zwar dein gefühl bestätigt zu sein und freue mich für dich, da das sicher ein gutes gefühl ist, aber muss dich da wirklich anhalten, das ganze nochmal aus wirtschaftswissenschaftlicher sicht, sprich neutral anhand der fakten, zu betrachten.
ich will dir sicher nicht krumm kommen, aber wir sollten uns als nicht zu wählerisch zeigen, wenn es um möglichkeiten geht, dieses geldsystem vor dem kippen zu bewahren bzw es wenigstens kontrolliert kippen zu lassen. alles andere dürfte gelinde gesagt als fahrlässig bis absurd gelten.
ist also absolut keine frage von fühlen, meinen oder sympathie und asympathie, sondern eine der fakten.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:05
slanderman schrieb:ein bedingungsloses grundeinkommen wäre die spritze, die unsere arg angeschlagenen bruttoinlandsprodukte in europa wieder aufmöbeln könnte.
Ahhh .. Da begreift jemand die komplexen Zusammenhänge im transnationalen Wirtschaftssystem und erklärt das BGE zum Problemlöser der nationalen Wirtschaft. Clever ..

Abgesehen davon existiert der angesprochene User nicht mehr.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:12
@Aldaris
was die wahl meiner diskussionen angeht, bin ich nicht so clever. ich verpasse regelmässig den moment, in dem ich das datum des letzten posts lesen sollte ^^

außerdem möchte ich deine aussage relativieren. ich glaube zum einen, dass wir diese zusammenhänge (zumindest mal ich) niemals so wirklich verstehen, da millionenfach der faktor mensch mitspielt, der auf eine unberechenbare art berechenbar ist, weswegen wir höchstens die zugrundeliegende mechanik begreifen, nicht aber den prozess wirklich in echtzeit verstehen, können. die besten schlüsse ergeben sich immer aus dem hinterher.

und ich habe ausdrücklich nichts und niemandem direkt zugesprochen, problemlöser zu sein. das wäre auch ziemlich hochgestochen, da die probleme, die das jetzige geld- und geldmarktsystem in sich birgt, in ihren jeweiligen ursachen wohl zu verschieden sind um von einem 'wundermittel' behoben zu werden.. ich denke aber, dass das BGE zumindest eine erleichterung darstellt, in jedem fall. und vielleicht die chance auf mehr.

simulationen haben jedenfalls tendenziell mehr nutzen als schaden gezeigt, was doch schonmal zumindest den befristeten versuch rechtfertigt.

edit: satzzeichen nachgeschmissen ^^


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:19
@slanderman

Problemlöser war hier kein Fehlausdruck. Wenn es die Wirtschaft "aufmöbelt", wie du sagst, dann ist der Begriff mitnichten falsch gewählt. Du denkst, dass das BGE eine Erleichterung darstellt. Es ist schön, dass du darüber nachdenkst. Allerdings ist das bloß eine Vermutung deinerseits und keinesfalls eine bewiesene Tatsache.

BGE st hier ja auch nicht das Thema ..


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:30
natürlich ist es keine bewiesene tatsache. es geht hier ja um deutsche politik, und in deutschland wurde soetwas eben noch nie getestet. folglich *kann* ich hier nur von theorien reden, alles andere wäre bitterste polemik, oder nicht?

aber 1. hast du recht was das thema des threads angeht, wenn du lust hast können wir das ja per PM diskutieren, ich würd mich zumindest ziemlich für deine argumentation interessieren. und 2. möchte ich dir nach dem diskussionsniveau, das ich gestern um diese zeit erleben durfte für die qualifiziert formulierten antworten danken, auch auf die gefahr hin, dass das schräg rüberkommt.

@Aldaris


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:37
wie soll ein bediingungsloses grundeinkommen in unserer welt funktionieren, so schön es auch wäre?

wer würde die waren/güter noch produzieren? es gibt ja keinen anreiz mehr dafür arbeiten zu gehen?
woher soll das geld kommen? was wäre es überhaupt noch wert? ich bin mir sicher geld würde relativ schnell durch ein anderes "geld" (seien es muscheln, steine oder was auch immer) ersetzt werden.
denn für seine leistung will man entlohnt werden.
wenn aber niemand mehr etwas produziert, kann auch nichts mehr konsumiert werden?

Teufelskreislauf! Wer einen Anreiz findet arbeiten zu gehen obwohl man Geld auch ohne Arbeit bekommt, soll mir diesen bitte mitteilen ;)

@slanderman


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:48
kommt halt immer drauf an, um was für eine art von arbeit es sich handelt.

dumpfe fliessbandarbeit ist wohl reine erwerbsarbeit, um finanziell auszukommen. kreative/konstruktive arbeit dagegen kann schon sehr erfüllend sein und man kann sie mit selbstverwirklichung verbinden.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:49
@RageInstinct

das problem ist ja: eine reform des geldsystems und in großen teilen der wirtschaftlichen verhaltensweisen wäre eh von nöten. du hast per se recht, geld kann in seiner funktion als wertmaßstab und zwischentauschmittel sicher ersetzt werden.
ist aber prinzipiell auch egal wie wir es nennen oder was wir nutzen. solange es eine form von währung ist, die den regeln des jetzigen geldsystems gehorcht wird sie ohne ein maß an vernunft, das auf dauer nicht stabil zu bewahren scheint, nicht stabil sein.

und da die blasen von mal zu mal verheerender werden, wir aufgrund von profitzwang immer mehr produzieren müssen, uns irgendwann die ressourcen ausgehen und das ökosystems gefährlich kippen könnte..

für all das müssen wir lösungen finden, umgangswege eine gesellschaft zu strukturieren, angepasst an die gegebenheiten, also den zwang durch vernunft, so wenig und effizient wie möglich zu produzieren, arbeit und besitz gleichmäßig zu verteilen, in den köpfen der nachfahren statt gier lieber fortschritt für die spezies mensch und unsere zivilisation als prämisse des handelns und denkens ansiedeln. das wäre verantwortung. an die zukunft zu denken, und alles zu tun, ein reibungsloses, dem behaviorismus entsprechend auf die menschliche psyche und unser verhalten als art, unsere sozusagen artgerechte lebensraumschaffung unter der motivation gutes gedeihen zu gewährleisten, miteinander zu schaffen; da dies automatisch produktivität nach sich zieht.

wir sollten endlich logische schlüsse aus der geschichte unserer spezies ziehen, und die regierungen, die mittlerweile zum selbstzweck regieren, durch dem umfang der aufgaben in der modernen zeit angepasste organisationsstrukturen zu ersetzen.

wir müssen uns entwickeln oder scheitern, wie tausende male in der geschichte der menschheit, im kleinen wie im großen, also muss es doch auch dieses weitere mal zu bewältigen sein. zu sagen es gäbe keine alternativen wirtschafts- und gesellschaftstrukturen und organisationsmöglichkeiten, die funktionieren können, ist lediglich ein ausdruck dessen, was eingefleischte neoliberale gerne ankreiden: faulheit und mangelnde kreativität.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:49
@Muschi
Ja, gut auf den punkt gebracht.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:54
Das begreifen aber 99,95% erst dann wenn es keine Alternative mehr gibt


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