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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 01:58
@jorandax
ja, das stimmt leider..da hat man nur die wahl, das hinzunehmen, oder sie zuzutexten, bis sie's einsehen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 02:05
@slanderman

ich stimme dir in der theorie in allen punkten zu, nur halte ich es in der praxis für relativ unwarscheinlich dass die menschen aus der geschichte lernen.

dein system würde alle menschen in ihren finanziellen mitteln "gleich" machen.
hat denn der kommunismus funktionert?

davon abgesehen liegt es in der natur des menschen, mehr haben zu wollen als der andere sofern ein fairer wettbewerb stattfinden kann. konkurrenzdenken ist so alt, wie der mensch selbst.

man könnte nicht von heute auf morgen, unser system durch dieses system ersetzen. das wäre ein zu krasser schnitt. nähert man sich langsam diesem system an, das du dir vorstellst, könnte es vielleicht klappen.

man kann zum beispiel sagen, jetzt schränken wir fürs erste mal die macht der banken ein, danach schaffen wir den zins und zinseszins ab, danach nähern wir uns einer gerechten verteilung der vermögen an usw.

ich halte es nicht für unrealistisch, doch diese schritte müssen langsam und wohl überlegt passieren.


und zu den blasen die platzen, kann ich nur sagen, dass unser finanz und wirtschaftssystem darauf aufgebaut ist.
es ist wie ein zyklus (ein ständiges auf und ab).

stell dir das so vor, unser system ist wie monopoly. es läuft so lange bis einer alles hat, danach wird wieder neu aufgeteilt. dafür dass es uns in "nicht krisenzeiten" sehr gut geht ist doch ein fairer kompromis, wenn dafür alle 50 Jahre die Karten neu gemischt werden?

ein bedingungsloses grundeinkommen würde die wirtschaft an sich überflüssig machen. aber wir alle wissen dass güter und geld, sowie der handel existieren müssen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 02:39
@RageInstinct
RageInstinct schrieb:dein system würde alle menschen in ihren finanziellen mitteln "gleich" machen.
hat denn der kommunismus funktionert?
der kommunismus ist die zentralisierung der macht und verantworung aller menschen in ca tausend individuen, die eine regierung bilden. also der organisationsstruktur staat. das ist exakt das, was ich nicht möchte. der kommunismus ist also ein beispiel für systeme, die einem schema entsprechen, das ich für unsinnig halte, weil es den staat als werkzeug zivilisatorischer organisation an seiner eigenen aktualisierung hindert.

das konzept staat und seine umsetzung müssen geändert werden, sie dürfen sich nicht selbst an der entwicklung hindern, dadurch das alles kollabiert, wenn periodisch nach bedarf umstrukturiert werden. man müsste die macht auf viel mehr organe verteilen, die erziehung des nachwuchses komplett umkrempeln, weil man völlig andere werte und ziele als sinnvoll und erstrebenswert vermitteln müssste.
RageInstinct schrieb:davon abgesehen liegt es in der natur des menschen, mehr haben zu wollen als der andere sofern ein fairer wettbewerb stattfinden kann. konkurrenzdenken ist so alt, wie der mensch selbst.
da hast du durchaus recht. das ist traurig aber wahr.
das bedeutet aber nicht, dass es uns nicht möglich ist, das zu verändern. wir haben es meiner meinung nach bislang, wenn überhaupt, halbherzig versucht.
es liegt auch in der natur von atomen, für unser auge nicht wahrnehmbar zu sein. doch mithilfe einer technologie schufen wir dem abhilfe.
das ist prinzipiell erstmal bei den meisten problemen möglich.
man kann sie mit werkzeugen umgehen.
ich verwies dahingehend aber auch schon auf die anwendung der methoden des behaviorismus.
RageInstinct schrieb:man könnte nicht von heute auf morgen, unser system durch dieses system ersetzen. das wäre ein zu krasser schnitt. nähert man sich langsam diesem system an, das du dir vorstellst, könnte es vielleicht klappen.
eben darum geht es ja. irgendwann, mit irgend etwas, muss man anfangen. die aktuelle gelegenheit wäre gut, das geldmarktsystem erstmal stabil zu regulieren und dann zu reformieren. die allgemeinheit wird die nötigkeit des vorgangs keineswegs anzweifeln.

danach kann man sehen was die zeit bringt und sich des nächsten problemes annehmen, nur so macht das überhaupt sinn. vergiss nicht, es ging auch um die bevorzugte schaffung und erhaltung der stabilität, das setzt bedachtheit, kontrollierte vorgänge und sozialen frieden durch transparenz und beteiligung bedingend voraus.
RageInstinct schrieb:ich halte es nicht für unrealistisch, doch diese schritte müssen langsam und wohl überlegt passieren.
ja :)


und zu den blasen die platzen, kann ich nur sagen, dass unser finanz und wirtschaftssystem darauf aufgebaut ist.
es ist wie ein zyklus (ein ständiges auf und ab).


das ist mir bewusst. es gibt zwei probleme.

1. den meisten menschen ist das nicht wirklich klar. nicht klar genug, um nicht beunruhigt, im wohlbefinden und in der lebensqualität beeinträchtigt zu sein. das sollte geändert werden, sonst hat man genau deswegen diese exponentielle steigerung der instabilität des gesamtsystems..

2.mit heutigem wissensstand ist diese beschaffenheit durchaus in ihrer funktion ersetzbar. man müsste das nur pädagogisch, angewandt und theoretisch ausbauen.
bzw. eher an die globalgröße anpassen.

digitale dezentrale geldsysteme. übersichtlicher, stabiler weil fälschungssicherer.
wird etwas gefälscht wird es beim nächsten gegenzählen entdeckt und korrigiert.
siehe bitcoin, wenn du magst. dann verstehst du auch, dass das nicht gläserner bürger bedeutet. was nämlich ungewollt ist.
weiterer vorteil: ressourcen schonend, die können wir sinnvoller einsetzen, als tonnen von metall von hand zu hand zu reichen.
RageInstinct schrieb:ein bedingungsloses grundeinkommen würde die wirtschaft an sich überflüssig machen. aber wir alle wissen dass güter und geld, sowie der handel existieren müssen.
falsch. das ist schlichtweg eine ziemlich bequeme behauptung. (wie du oben auch schon zugestanden hast, was mich grad verwirrt.)

ein bedingungsloses grundeinkommen wäre wegen der hartz IV kalkulationen schon für jeden bürger gedeckt. das grundeinkommen gibt es bereits seit bestehen der BRD in unterschiedlicher form. ein bedingungsloses grundeinkommen hieße nur, dass es jeder kriegt, nicht nur der, der nichts hat. das geld ist so oder so da und so oder so bis auf kriegszeiten und hohe notstände eingefroren (ausschließlich der hartz IV überweisungen etc, logischerweise, dafür ist es ja da)

niemand würde freiwiliig davon leben wollen, aber jeder wäre bereit jobs anzunehmen. man würde alles über eine minijob wirtschaft regeln, bis auf die nach kompetenz auf befristete zeit nach konsensentscheid und kriterium der kompetenz gewählten manager und vorsitzenden, die würden, wie gesagt, befristete 'vollzeit' tätigkeiten verüben. ärzte, feuerwehren, polizeien würden, eben als beamte, außer der reihe laufen, als ausführende des organisationsinstruments staat.

richter währen dem staat nicht verpflichtet. sie würden lebenshaltungsmässig vom gemeinwesen getragen und alle paar jahre per konsensentscheid gewählt werden.

verstehst du langsam das prinzip? das ist auf jede situation anwendbar. es muss sich nicht jeder für alles interessieren oder engagieren. aber es muss sich jeder für die entwicklung der spezies mensch interessieren, das ist eine pädagogische frage. sagte ich bereits. unter dieser prämisse wäre es sehr wohl möglich ein system zu schaffen, das sich stetig selbst korrigiert, alle fair beteiligt, buchstäblich jeden in bescheidenem luxus leben lässt, und wir es schaffen charakterschwächen die die meisten menschen individuell schon lange überwunden haben auch kollektiv zu überwinden.

man muss nur, wie du selber sagtest, langsam anfangen. da diese sachverhalte aber seit nunmehr über 40 jahren gepredigt werden, und gleichermaßen ignoriert, wie als wahr anerkannt, werden wäre doch eventuell langsam mal die zeit gekommen damit anzufangen..

im übrigen möchte ich auch dir noch mal für das niveau der konversation danken. ganz pauschal. dieser thread ist echt ein segen :D


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 02:54
@slanderman
ich werde deinen beitrag wohl erst "morgen" zerhacken ;) werde langsam ins bettchen hüpfen :)

aber ich kann auch dir jetzt schon sagen, dass ich auch zu danken habe für die sehr gehaltvolle und interessante diskussion :)
man muss nach den perlen des forums immer ausschau halten ;)


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 02:59
@RageInstinct
RageInstinct schrieb:ich werde deinen beitrag wohl erst "morgen" zerhacken ;) werde langsam ins bettchen hüpfen :)
ich bin dann mal gespannt, neuer input ist immer willkommen. ich find immer ein gedankliche projekt entwickelt sich an der kritik :)
RageInstinct schrieb:man muss nach den perlen des forums immer ausschau halten ;)
da hsst du auf jeden fall recht. ich wünsch dann mal gute ruhe :D


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 05:57
Notwendiges Übel, der Geldbeschaffung geschuldet.


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krijgsdans
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 06:00
Arbeit... was ist das? Klingt wie ein exotisches Tier.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 06:02
So exotisch war es bei mir nicht, ein alltägliches, lästiges, nicht loszuwerdendes Haustier.


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Zeo
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 06:20
Arbeiten ist shice!

Es ist nicht mal notwendig, wenn man zum Beispiel in die Politik geht. Politiker kassieren tausende von Euros dafür, dass sie uns auf den Kopf spucken.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 06:31
Ich frage mich öfters,ob ich doch nicht die Seiten wechseln soll..

Als krimineller verdient man leichter viel Geld sehr viel Geld..

Die Sache ist,man braucht Leute,die für einen den drecksjob erledigen.


Ich meine Hallo?? gehts noch? Ich verdiene im Monat 1500 netto (40 Std. in der Woche) und Charlie Sheen kriegt für eine Folge 1,2 Millionen Dollar!


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 06:32
Heute ist es genauso elend wie früher.


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Drakon
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 06:44
..kommt darauf an was man als Arbeit bezeichnet und
was für Interessen man hat. Aber in erster Linie,
ein notwendiges Übel.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 06:47
Es gibt sicher auch berufliche Tätigkeiten, die zutiefst befriedigend sind. Die waren mir allerdings leider nicht beschieden.


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surfers
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 08:05
wenn man Richtig gesund ist, denke ich das arbeiten einfach dazu gehört, es müsste nur ein erfüllen,
so das man sagen kann das hatte auch sinn gehabt


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 08:11
@surfers
Ja, da hast Du Recht. Ob es einem Freude macht, ist eine andere Frage.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 08:11
Die einzig wirklich entscheidende Frage ist meiner Meinung nach doch, ob man die Arbeit, die Roboter leisten sozialisieren sollte.

Normalerweise ist es klar. Der Mensch muss den Acker Pflügen wenn er ernten will. Und er muss ernten sonst hat er spätestens im Winter eine harte Zeit.

Aber wenn das Säen, ernten und Pflügen ein Roboter übernimmt... Sollte da wirklich unser
Verständnis von Besitz noch gelten?
Die Erfindung des Roboters/der Maschinen ist eine kollektive, kulturelle Errungenschaft der Menschheit.
Aber gleichzeitig ist ein Roboter ein Gegenstand der hergestellt und verkauft werden kann.

Aber Roboter können eben heutzutage Arbeit leisten um Nahrung herzustellen z.B. Und sie wollen nicht bezahlt werden.
Das führt logischerweise dazu, dass die Preise sinken. Die Konkurrenz ohne Roboter kommt nicht mehr hinterher. Wer nicht schon das Kapital hat sich welche anzuschaffen hat schlechte Karten. Es ist grob vereinfacht dargestellt, aber so ist es. Arbeitsplätze fallen weg, die ganze Leiher.

Im Prinzip sind Sachen wie Hartz IV schon sozialisierung von eben dieser erhöhten Produktionskapazität und deren Auswirkungen auf die Marktwirtschaft.
Und es hat auch nicht mit Maschinen angefangen. Es ist im Grunde nur durch die Maschinen wesentlich extremer geworden.
Wie schon in diesem Thread erwähnt, ist das Geld so oder so da. Es ist nur eine Systemfrage.


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surfers
ehemaliges Mitglied

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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 08:17
@Urgestein
es sollte mich wenigstens nicht traurig machen,oder wie soll man das sagen-es sollte ein sinn haben in der form das es mich persönlich weiterbringt und anderen diene zu können..

so das es auch Gottes plan ist- Schlachter, Metzger würde ich nie machen, oder diese arbeit machen

die Berufung einfach


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 08:24
Ja und Arbeit ist natürlich erstmal ein Begriff.

Ist Arbeit "Angestellter sein" um den Reichtum von jemand anderm zu mehren um dafür Brot und Unterkunft als Gegenleistung zu bekommen?
Oder ist Arbeit alles mit dem man einen Mehrwert schafft?

Für mich eher Zweiteres. Deswegen würde ich ebenfalls "Arbeiten" auch wenn ich es nicht nötig hätte. Ich glaube es ist ein Grundbedürfnis des Menschen einen Mehrwert zu schaffen.

Ach ja und deswegen konnte ich auch nicht abstimmen, weil keine passende Antwort zur Auswahl gestellt ist^^


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 08:52
Saitenhieb schrieb am 17.12.2010:Geht man wirklich aus idealistischen Gründen arbeiten, Geld verdienen, um sich den Schnickschnack des Alltags leisten zu können?
Wenn im ersten Satz schon sich widersprechnder Unsinn steht, ist klar wie der thread verlaufen wird..


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

03.10.2012 um 08:56
Arbeiten, sich immer wieder weiter bilden, dazu lernen, wichtig zu sein, eine Aufgabe zu haben....ohne all dem könnte ich nicht!

Was macht man daheim ausser verböden?
Herzlichen Glueckwunsch, du bist der Traun der Arbeitsgesellschaft: Bildung ubd Entwcklung sind dir ohne Arbeit nicht denkbar, da wird die quaelende Freizeit halt mit GZSZ und Shopping ueberbrueckt bis endlich wieder Montag 8 Uhr ist..


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