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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

784 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Arbeit, Sinn, Lebenssinn, Wohlstand, Idealismus, Versklaven

Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:30
@b00nsai

Also stellt diese Nahrung einen Wert für Dich da. Für welchen Du jedoch nichts tun musst sondern welchen Du geschenkt bekommst. Aber nur weil andere eben doch sehr wohl arbeiten.

In dem Kontext ist "stolz sein" gewagt weil es eher negativ ist, wenn man andere ausnutzt.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:34
b00nsai schrieb:Irgendwie muss ich meine Persönlichkeit ja entfalten können. Und natürlich meine Grundbedürfnisse decken. Leider gibt mir niemand das was ich brauche für nichts
Ich lese hier nur "ich", "meine", "mich", "mir". Bist ganz schön besorgt um dich selbst, egal auf wessen Kosten.

Du setzt eine außeregewöhnliche Selbstverständlichkeit voraus, einen Anspruch zu haben, für nichts etwas zu bekommen, wofür man normalerweise arbeiten muss.
b00nsai schrieb: ich benötige nur das was ich benötige um für die Gesellschaft keine Gefahr darzustellen.
Auch umformuliert wird die Aussage nicht besser: Du erpresst die Gesellschaft, die dich zu bezahlen hat, damit du ihr nichts tust. --> Schutzgeld.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:40
@Kotzi

Inwiefern? Werde ich das System zerstören?

@jimmybondy

wtf... Selbstverständlich stellt Nahrung einen Wert für mich da, nur eben nicht auf monetärer Ebene.

@Plan_B

Geht es dir anders? Würdest du auf deinen Job verzichten und dein Leben nur mit mit Sozialbezügen bestreiten, wenn du damit ein Kind in Afrika, China oder sonstwo retten würdest? Hast du schon mal für einen guten Zweck gespendet?

Selbstverständlich habe ich den Anspruch. Mir gehört diese Welt in gleichen Teilen wie jedem anderen Menschen. Ich habe das selbe Recht wie jeder andere auch, an jeglichem teilhaben zu dürfen. Nur nehme ich mir nicht mehr als geht.

Zur Erpressung: Und du lässt dich von ihr Erpressen. Spring, oder spring über den Zaun.


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killimini
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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:41
blöde antwortmöglichkeiten.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:42
Ganz einfach, wenn keiner mehr arbeitet woher kommt dann der ganze Überfluss von dem man sich dann bedienen kann?

Edit: Ja, so geht das System kaputt.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:43
@b00nsai

Du partizierst offensichtlich von Geld, indem Du Dir damit ja die Nahrung kaufst, oder Dein Dach über dem Kopf finanzierst, den Strom usw.

Du erhälst Leistung fürs nichts - tun und wie man da nun darauf stolz sein will also so das es auch Sinn macht, wirst Du nicht plausibel erklären können.

Natürlich darfst Du aber auch die die Dich füttern verachten und das alles, das ist natürlich Deine Sache. ^^
b00nsai schrieb:Selbstverständlich habe ich den Anspruch. Mir gehört diese Welt in gleichen Teilen wie jedem anderen Menschen. Ich habe das selbe Recht wie jeder andere auch, an jeglichem teilhaben zu dürfen.
Uns was ist mir den Pflichten die stets dort sind, wo sich auch die Rechte befinden?
Würdest Du den arbeiten, wenn es Kinder in Afrika rettet? ^^


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:47
b00nsai schrieb:Selbstverständlich stellt Nahrung einen Wert für mich da, nur eben nicht auf monetärer Ebene.
Du bekommst sie aber nur durch das wertlose Geld, welches in dem Fall mit dem Wert deiner Nahrung identisch ist. Es ist ein Tauschmittel.
b00nsai schrieb:Würdest du auf deinen Job verzichten und dein Leben nur mit mit Sozialbezügen bestreiten, wenn du damit ein Kind in Afrika, China oder sonstwo retten würdest? Hast du schon mal für einen guten Zweck gespendet?
Seltsame Logik. Verstehe ich nicht.

Du verzichtest auf einen Job, willst aber trotzdem Geld haben. Rettest du dadurch irgendjemanden außer dich selbst vor dem Arbeiten?

Ich habe schon mehr gespendet als so mancher im Jahr verdient.
b00nsai schrieb:Selbstverständlich habe ich den Anspruch. Mir gehört diese Welt in gleichen Teilen wie jedem anderen Menschen. Ich habe das selbe Recht wie jeder andere auch, an jeglichem teilhaben zu dürfen. Nur nehme ich mir nicht mehr als geht.
Man hat Rechte und Pflichten. Letzteres ist dir zu unbequem und ein Sozialsystem wie das deutsche ermöglicht so eine Haltung.

Wenn man was haben will, muss man normalerweise was dafür tun. Nehmen und Geben.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:50
Ich kann mir irgendwie kaum eine andere Zeit in der Weltgeschichte vorstellen, in der Leute auf die Idee gekommen wären, dass sie nicht arbeiten bräuchten und dennoch einen Anspruch auf alles haben :D

Da stell ich mir gerade so einen Bauernhof vor, auf dem 20 Leute arbeiten und nur einer liegt den ganzen Tag faul rum. Dennoch denkt er, dass er einen Anspruch darauf hätte, dass die Anderen für ihn arbeiten. Denkt ihr die hätten das mitgemacht?

Und nein: ich sehe keinen Unterschied zwischen damals und heute was diesen Punkt betrifft.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:52
@Kotzi

Schon mal etwas von Automatisierung gehört?
Jedes wirtschaftlich denkende Unternehmen ist froh wenn ein Vorgang maschinell weniger kostet und effizienter ist, als wenn er vom Menschen bearbeitet wird. Das System schafft sich selbst ab, vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen. Aber es ist nicht aufzuhalten. Man arbeitet um sich selbst zu rationalisieren.

@jimmybondy

Ich bin stolz darauf mein leben zu leben, wie ich es für richtig erachte. Obs dir als plausible Erklärung reicht, sei mal dahingestellt.

Ja, gib mir einen Job mit dem ich das Leben eines Kindes rette. Oder bitte mehrere. Müsste ich aber wohl Arzt für werden. Aber vielleicht keine so schlechte Idee, wenn ich doch bloß Blut sehen könnte.

@Plan_B

Ok, dann wäre es dir lieber ich sterbe, nur weil ich nicht teilnehmen will an einem System welches sich selbst nicht ewig tragen kann?
Versteh doch, es gibt die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen, ich bin stolz darauf diese zu nutzen. Das hat nur insofern etwas mit Geld zu tun, dass ich es eben benötige, weil ich sonst der Gesellschaft schaden zufügen würde. Zumindest in einer Gesellschaft die vom Geld abhängig ist wie von einer Droge. Oder einer Religion.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:57
b00nsai schrieb:Ich bin stolz darauf mein leben zu leben, wie ich es für richtig erachte. Obs dir als plausible Erklärung reicht, sei mal dahingestellt.

Ja, gib mir einen Job mit dem ich das Leben eines Kindes rette. Oder bitte mehrere. Müsste ich aber wohl Arzt für werden. Aber vielleicht keine so schlechte Idee, wenn ich doch bloß Blut sehen könnte
Es ist sicher nichts besonderes in einer freien Gesellschaft, frei auf Kosten der Gesellschaft auf der faulen Haut zu liegen. Aber bitte, es ist natürlich Deine Sache, in wieweit Du darauf auch stolz sein willst.

In der dritten Welt Brunnen zu bauen usw., da braucht man kein Blut sehen können.
Es versteht sich von alleine, das es im Ehrenamtlichen Bereich (welcher das richtige für Dich wäre, da ja Geld eh wertlos ist) Arbeit zur Genüge gibt.
Wende Dich doch an www.misereor.de, oder an eine der anderen hunderten Organisationen.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:59
b00nsai schrieb:Ok, dann wäre es dir lieber ich sterbe, nur weil ich nicht teilnehmen will an einem System welches sich selbst nicht ewig tragen kann?
Mir würde es schon reichen, wenn du arbeiten gehen würdest. Man soll nicht übertreiben.

Durch Menschen wie dich kann sich das System nicht tragen.

Ich finde deine Einstellung schlimm, insbesondere den Teil, der Drohungen gegen die Gesellschaft enthält, falls diese dich nicht fürs Nichtstun aushält.

Das scheinst du wirklich ernst zu meinen.
b00nsai schrieb: Müsste ich aber wohl Arzt für werden. Aber vielleicht keine so schlechte Idee, wenn ich doch bloß Blut sehen könnte.
Gibt es vielleicht was anderes, was du sehen kannst? Holz? Metall? Papier?
Rette dich erst selbst, dann hast du eine stabile Basis, um andere zu retten. Alles andere sind Ausreden.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 14:59
@b00nsai
Achso, weil es vielleicht irgendwann mal Utopia gibt fange ich jetzt schon an alles hinzuschmeißen. Und was ist wenn dem nicht so ist?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:12
Es ist toll, wie die Kollektiv-Bienchen sich hier abmühen, mir ein schlechtes Gewissen einzureden.
Ehrenamtliche Tätigkeiten wären eine selbstverständlichkeit, es gäbe gar nichts anderes wenn wir nicht diese völlig veraltete Geldsystem hätten. Alles was getan wird dient in irgendeiner Form der Gestaltung der Gesellschaft. Nur das Ziel dahinter ist eben, meiner Ansicht nach, kein erstrebenswertes. Es korrumpiert, es vernichtet, es schafft Neid und Missgunst.

@Kotzi

Dann hat die Menschheit vielleicht noch eine Chance.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:14
@b00nsai

Machst du denn wenigstens ehrenamtlich was?

Die ganzen Sachverhalte, die du anführst, haben nichts mit deiner bewussten Arbeitsverweigerung zu tun. Schon gar nicht rechtfertigen sie sie.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:15
@b00nsai
Wie meinen?


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:18
Arbeitsverweigerung??? Hallo? Gehts noch...
Ich tue tatsächlich von Zeit zu Zeit etwas ehrenamtliches. Ich produziere Musik und veröffentliche sie unentgeltlich.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:23
b00nsai schrieb:Ich tue nichts für wertloses Geld und bin stolz drauf.
Das sind deine Worte. Bewusst arbeitest du nicht und auch noch stolz drauf.

Welchem Job würdest du dich denn nicht verweigern? Welchen würdest du machen?
b00nsai schrieb: Ich produziere Musik und veröffentliche sie unentgeltlich.
Musik? Straßenmusikant? Musik ist zwar schön und gut, aber nicht überlebenswichtig für das System.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:30
Am Schreibtisch sitzen, Zahlen in einen Computer hämmern, Versicherungen verkaufen, Autos verkaufen/bauen, etc. ist wichtig fürs System. Alles sinnlose Dinge, die Maschinen ebenso erledigen können.

Ich brauche keinen Job, keine zweifelhafte Beschäftigung und keinen Leistungsdruck den manche so gerne im Nacken haben. Ich tue das wozu ich Lust habe, soweit es geht und bin einfach glücklich.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:40
b00nsai schrieb:Am Schreibtisch sitzen, Zahlen in einen Computer hämmern, Versicherungen verkaufen, Autos verkaufen/bauen, etc. ist wichtig fürs System. Alles sinnlose Dinge, die Maschinen ebenso erledigen können.
Wenn dem so wäre, wäre es, laut deinem Automatisierungspost, schon längst gängige Praxis. Da das aber nicht die Praxis ist wird es wohl nicht so sein.
b00nsai schrieb:Ich brauche keinen Job, keine zweifelhafte Beschäftigung und keinen Leistungsdruck den manche so gerne im Nacken haben.
Wer für den Job qualifiziert ist spürt auch keinen Druck.


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Ist Arbeit ein erstrebenswertes Ziel, oder ein notwendiges Übel?

04.10.2012 um 15:49
@Kotzi

Mhm... es kann nicht sein was nicht sein darf. Was glaubst du was hier los wäre, wenn plötzlich alle Angestellten/Arbeitnehmer entlassen werden? Wie soll eine wachsende Wirtschaft konkurrenzfähig bleiben, wenn sie nicht technisch aufrüstet und/oder Mitarbeiter wie Sklaven behandelt?


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