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Als Empath beziehungsfähig?

173 Beiträge, Schlüsselwörter: Psyche, Beziehung, PSI, Empathie
ophiuchus
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Als Empath beziehungsfähig?

28.04.2005 um 14:54
Kenn ich. Ist das was besonderes?

Der Vogel fliegt,
Der Fisch schwimmt,
Das Reh läuft,
Der Mensch flüchtet.


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ophiuchus
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Als Empath beziehungsfähig?

28.04.2005 um 14:54
Sowas nennt man dann Empath? Noch nie gehört.

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Fosolif
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28.04.2005 um 15:01
dass du das kennst habe ich schon vermutet *g*

...ich habe mir das auch erst vor kurzem erklähren lassen und danach gegoogelt - habe den eindruck, dass diese bezeichung den ursprung in irgend einem comic hatte...

Ich bin der Schatten der die Nacht durchflattert,
ich bin das Pulver, welches die Milch zum Leben erweckt,
ich bin... OvO


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ophiuchus
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Als Empath beziehungsfähig?

28.04.2005 um 15:09
Werde mich mal drüber schlau machen.Was eine weise Eule ja nicht mehr benötigt.*G*

Wie Ovo das konntest Du Dir schon denken? Stellst Du Vermutungen an über unbescholdene, ahnungslose Boarduser, ohne Sie davon in Kenntniss zu setzen?


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Fosolif
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Als Empath beziehungsfähig?

28.04.2005 um 15:21
"Werde mich mal drüber schlau machen.Was eine weise Eule ja nicht mehr benötigt.*G*"
*zurückgrins* das mag ich nicht, wenn man mich so aufn arm nimmt... dennoch muss ich zugeben, dass ich von der schreibweise her manchmal n bisschen altklug und dadurch auch bei einigen unsympathisch wirke^^

"Wie Ovo das konntest Du Dir schon denken? Stellst Du Vermutungen an über unbescholdene, ahnungslose Boarduser, ohne Sie davon in Kenntniss zu setzen?"
vermutungen? nein, ich fühle *looooooool*

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ophiuchus
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28.04.2005 um 15:28
Du bist der beste hier OvO.
Aber das du altklug bist ist mir neu.Hat Dir warscheinlich son halbstarker erzählt der mal wieder die" wie mache ich meine Eltern am besten fertig Periode"durch macht. Geb halt nen Sch*** drauf.

das mag ich nicht, wenn man mich so aufn arm nimmt

Sollte kein ich nehm Dich aufn Arm Beitrag sein, war einfach so gemeint wie es da steht ohne irgendwelchr Hintergedanken.

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Fosolif
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28.04.2005 um 15:36
1. du verwirrst mich *eggg*
2. ich nenn dich nun für mich "das phantom"
3. "Sollte kein ich nehm Dich aufn Arm Beitrag sein, war einfach so gemeint wie es da steht ohne irgendwelchr Hintergedanken."
danke =)
4. "Du bist der beste hier OvO." ich weiss *coolemieneaufsetz*
5. ich vergöttere deine art und deinen humor!

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hisoka
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Als Empath beziehungsfähig?

15.01.2006 um 19:56
etwas spät, aber um mich mal auf Ovos kommentad zu beziehen...

"Empathie ist laut Duden und Co. die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen... Wenn man allerdings von einem Empathen spricht, dann kann dieser etwas mehr, als nur feinfühlig zu sein...
...er soll sich beispielsweise auf eine Person konzentrieren können und dann regelrecht die Gefühle mitfühlen können. Oder er kann die Gefühle von anderen beeinflussen, ihnen den Schmerz nehmen usw..."

ob das wirklich so funktioniert, wage ich mal zu bezweifeln, denn sich auf jemanden zu konzentrieren, reicht denke ich nicht aus... ich weiß nicht, welche Faktoren da eine Rolle spielen, aber so wie ich es bisher erlebt habe, kann man das kaum gewollt kontrollieren... man kann zwar krampfhaft versuchen, eine Person zu "scannen" und deren Gefühle kennen zu lernen, aber das klappt eben doch in den seltensten Fällen, meist ist es eher so, dass die Gefühle einer scheibar zufälligen Person auf einen einwirken (was in vollkommen überfüllten Räumen wahnsinnig lustig ist, wenn man dadurch gezwungen ist, die Emotionen vieler Menschen wahrzunehmen...) .
Jemand der einem nahe steht, kann sehr weit von einem entfernt sein, und man spürt dennoch, was Sache ist, auch wenn diese Gefühle besser aufgenommen und "analysiert" werden können, wenn man sich auch physisch nahe ist... aber bei mehr oder weniger Fremden Menschen in der Umgebung wirkt es doch eher zufällig (auch wenn ich Zweifel daran habe, dass das wirklich Zufall ist.... ich kann mir nur nicht erklären, was dabei eine Rolle spielt).

Da Empathie eng mit der Telepathie zusammenhängt, sind empathisch veranlagte Menschen nicht selten auch fast schon halbe Telepathen, wobei die Grenzen derart verschwommen sind, dass ich schon wage, mir die Frage zu stellen ob Telepathen dadurch zwingenderweise nicht auch in jedem Falle Empathen sind. (Man merkt wahrscheinlich, dass ich mich mit Telepathie nicht wirklich auskenne, es sind halt nur Gedanken, die ich mir als Ahnungsloser mache...)
Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass diese Grenze - so sie existiert *jetzt einfach mal davon ausgeh* - überschreitbar ist. Jeder Mensch sollte theoretisch fähig sein, so etwas wie eine Verstärkte Empathie zu entwickeln und diese zu trainieren... ob man das will ist dann noch mal eine ganz andere Sache...

Und um noch einmal auf das usprüngliche Thema Beziehung zurück zu kommen, würde ich sagen, dass es für einen Empathen nicht unmöglich ist, eine Beziehung zu führen. Dabei spielt die Empathie keine andere Rolle als in sämtlichen anderen Bereichen... sie kann durchaus hilfreich sein, denn heutzutage scheitern leider viele Beziehungen an der mangelnden Kommunikation zwischen den Partnern, was dazu führt, dass irgendwann keiner der beiden sein Gegenüber mehr nachvollziehen kann. Da ist es vielleicht praktisch, wenn man Zweifel oder bestimmte Gedanken direkt anspricht, nur kann man dabei eben auch sauber ins Fettnäpfchen treten, besonders, wenn der andere sich seiner eigenen Gefühle nicht wirklich bewusst ist und selbst nicht verstehen *will*. Das andere Problem dabei ist, denke ich, die Unterscheidung der Gefühle. Es gibt mit Sicherheit viele "untrainierte" oder eben vollkommen unbewusste Empathen, die ihre eigenen Empfindungen nicht von denen anderer unterscheiden können, was auch den Anfang einer Beziehung nicht sonderlich leicht gestaltet (beispielsweise wird ein Empath von jemandem geliebt, empfindet dementsprechend auch Liebe im Zusammenhang mit diesem Menschen, aber er kann sich vorerst kaum sicher sein, ob er selbst auch so fühlt, was zu extremen Unsicherheiten führen kann).

Sind zwei Empathen oder ein Telepath und ein empathsich veranlagter Mensch liiert, ist das Ganze noch einmal um einiges... "seltsamer"... Da es relativ oft Probleme bei der emotionalen Selbstanalyse von solchen Menschen gibt, kann das ganze sehr schnell in einem recht verwirrenden Gefühls-Ping-Pong ausarten.. (jedenfalls habe ich das mal so erleben dürfen *Kopfkratz*)

Okay... ich hab eindeutig schon zuviel von meinem unqualifizierten Senf abgegeben, alles in allem würde ich aber sagen.. auch wenn die Empathie viel Stress und durchaus ernste Probleme mit sich bringt, sollte sich jemand, der darauf aus ist, das Ganze zu kontrolllieren bzw. "loszuwerden", fragen, ob er wirklich auf diese "Gabe" verzichten und nur noch in seinen eigenen Empfindungen leben will. Manche sind regelrecht hungrig nach Gefühlen, was irgendwann sogar soweit geht, dass ein Empath regelrecht dankbar ist, wenn er den Liebeskummer einer nahestehenden Person teilen darf.

Sollte das überhaupt noch jemand lesen und sich meinen Dreck bis hierher durchgelesen hab, so räume ich ihm jedes Recht ein, mich in Grund und Boden zu kritisieren und nieder zu argumentieren *smile*


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h.c.b
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Als Empath beziehungsfähig?

15.01.2006 um 20:27
hey hisoka, da haste aber einen für mich sehr interessanten link ausgekramt...danke dir dafür. lese mich grad ein.

Die Liebe ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es verschwendet.

( Alte persische Weisheit )


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h.c.b
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Als Empath beziehungsfähig?

15.01.2006 um 21:11
so , nach fast vier seiten offtopic bin ich hier angekommen. dann man tau.

@kafu falls es dich noch gibt
**Sie spüren die kleinsten Gefühlsunterschiede, es kommt kein Streit auf, man kann sich immer in sein Gegenüber hineinversetzen. Besser geht es doch für den Partner eines Empathen nicht.....**

nein, denn da fängt die problematik ja an. wenn du spürst, dass dein gegenüber dich anlügt oder die fühlst das es deinem gegenüber nicht gut geht, er aber verneint..... wie geht man damit um? einem empathen kann man nicht so einfach anlügen, der merkt das. soll man dann immer den , "ich weiss aber das du mich anlügst" menschen, raushängen lassen? (welcher partner möchte das schon) oder einfach drüberhinweg gehn..?einmal ja , zweimal auch...aber dann....?

so einfach ist es nicht ,denn es sind auch nur menschen , die einfach nur einen leichteren zugang zu ihren empathischen fähigkeiten haben als andere und nicht jeder empath weiss seine fähigkeit gleich zu nutzen.

das empathen in grossen menschenmengen keine empathen sind, kann ich nicht bestätigen.


hisoka

du sprichst was wichtiges an, die selbstanalyse. ich denke das ist grad für empathen wichtig, sich die gefühle anderer nicht als die eigenen anzunehmen, grenzen zu ziehn und auch mal einfach sein lassen.

@Topic
ich denke schon.



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hisoka
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Als Empath beziehungsfähig?

15.01.2006 um 22:50
Wenn das Thema schon mal etwas genauer angesprochen wird, nutz ich doch nochmal die Chance, um mich über die Selbstanalyse auszulassen.
Wahrscheinlich beginnt es mit einer Art Verwunderung über die "eigenen Gefühle", wenn ein Empath beginnt, über seine Gefühlswelt nachzudenken und bemerkt, dass er sich selbst nicht verstehen kann. Ich selbst habe lange gebraucht, um zu bemerken, dass es sich dabei nicht um meine eigenen Empfindungen handelt, und ich denke, dass ich damit kein Einzelfall bin.
Eine klare Linie zu ziehen ist mit Sicherheit das schwierigste bei der ganzen Geschichte.. wenn das überhaupt soweit möglich ist, dass man 100%ig zu unterscheiden lernt (was ich nicht glaube, obwohl man darin auf jeden Fall mit der Zeit und etwas Übung besser wird). Natürlich ist es kein Problem so etwas zu erkennen, wenn man nun mit jemandem spricht und dieser von seinen Problemem erzählt, da würde sich selbst ein weniger feinfühlig veranlagter Mensch ein wenig mit runterziehen lassen, aber ein spontaner Gefühlsausbruch ohne jeden ersichtlichen Grund ist schon etwas ganz anderes... umso komplizierter, wenn man dann nicht in der Lage ist, das "incoming" seinem "Sender" zuzuordnen (ich pack das bis heute kaum *irgendwie deprimierend*). Und wenn man dann absolut keine Idee hat, wem diese Gefühle gehören könnten, ist es natürlich am einfachsten, zu denken, man selbst sei es. Auf der anderen Seite muss man auch vorsichtig sein, nicht soweit zu gehen, dass man für jede innere Regung einen anderen Menschen verantwortlich macht und sich selbst für komplett gefühlsneutral hölt. Allerdings habe ich durch Bekannte und Beobachtungen den Gedanken entwickelt, dass vielleicht gerade die Menschen, die versuchen (oder vielmehr in eine bestimmten Phase ihres Lebens versucht haben), ihre eigenen Gefühle zu uterdrücken, letztendlich am empfindlichsten auf die Empfindungen anderer Menschen reagieren. Bei einigen trat die bemerkbar verstärkte Empfindsamkeit dafür auch erst nach einer solch "gefühllosen" Phase auf. Sollte da ein Zusammenhang bestehen, müsste man sich Gedanken darüber machen, ob die empathsiche Wahrnehmung durch eine solche Kontrolle und Beherrschung (oder eher vielleicht noch Unterdrückung) der eigenen Gefühle beeinflussbar ist und trainiert werden kann.
Ich wäre dankbar, Informationen oder Vermutungen dazu zu hören bzw. lesen, denn eine bessere Kontrolle dieser "Fähigkeit" wäre wohl für jeden vorteilhaft (wobei ich selbst das Problem habe, dass meine Wahrnehmung scheinbar nur so funktioniert, wie sie gerade will, ich könnte kaum jemanden auf Wunsch "scannen" oder die Gefühle anderer ausschließen... genauso ist die Wahrnehmung manchmal intensiver als sonst)


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Als Empath beziehungsfähig?

16.01.2006 um 06:27
Empaten....nun denn.

Ich kann mich Hisoka anschließen. Empathen neigen dazu, die Gefühle, Empfindungen und Emotionen anderer Menschen auf sich zu projezieren. Es fällt schwer zu unterscheiden, ob es das eigene oder ein "auferlegtes" Fühlen ist.
Um diesen Unterschied feszustellen, benötigt ein epathischer Mensch eine große Fähigkeit. Undzwar die Selbstreflexion. Es setzt vorraus, dass man sich besonders mit der eigenen Gefühlswelt beschäftigt, sie reflektiert, Schlüsse daraus zieht und am Ende weiss, was das eigene Gefühl einem sagt.
Und dies bleibt doch häufig bei Empathen auf der Strecke. (Ich will nicht kategorisieren, es muss nicht zwangsläufig bei alles so sein.)
Selbsterkennen klingt einfach, ist es aber nicht. Besonders nicht für empathische Menschen.

Also meier Meinung müssten Empathen dann doch relativ gut in einer Beziehung sein, da sie wissen was der Partner braucht,....

Das las ich im gelöschten Empathen-Thread.
Ich kann hier nur von mir sprechen. Mir fällt es nicht unbedingt leicht, in einer Beziehung "gut zu sein", was die Gefühlswelt angeht.
Ich nehme die Gefühle meines Partners wahr, und arbeite damit. Dabei bleiben meine Gefühle auf der Strecke. Es kann aber auch anders herum der Fall sein. Ich weiss, was mein Partner fühlt und empfindet, und setze mich dadurch, unbewusst oder bewusst, unter Druck, wenn es nicht meinen Emotionen gleich kommt.

Es ist komplizierter, als man denkt. Es kann einem ein Beziehungsleben gehörig verkomplizieren. Und man ist ständig daran, zu arbeiten, anstatt die Beziehung einfach nur genießen zu können. (Kann man das überhaupt?!)

dass vielleicht gerade die Menschen, die versuchen (oder vielmehr in eine bestimmten Phase ihres Lebens versucht haben), ihre eigenen Gefühle zu uterdrücken, letztendlich am empfindlichsten auf die Empfindungen anderer Menschen reagieren.

Das habe auch ich schon des öfteren beobachten können und meine Vermutung kommt deiner gleich.
Gefühle, die ein Mensch verdrängt, unterdrückt und hinunterschluckt verschwinden ja nicht vollends. Sie sind da, nur nich bewusst abrufbar.

Registrieren wir nun ein Gefühl bei einem anderen Menschen, das unserem unterdrückten Gefühl ähnelt oder gar gleich kommt, ist es wie bei allen anderen Erinnerungen auch. Sie kommen hoch. Unbewusst. Vielleicht nicht bis an die Oberfläche, aber spürbar.

Man ist empfindsamer für Emotionen anderer Menschen, die den eigenen, unterdrückten Emotionen gleichkommen und nimmt sie daher schneller wahr. Hier steht allerdings auch wieder das "Mitfühlen" oder "Nachfühlen" im Raum.

Ich bin mir nicht sicher, ob diese empathische Fähigkeit von einem fällt, wenn man die eigenen, unterdrückten Gefühle aufarbeitet.

Wahrscheinlich wurde diese Frage schon vor 10 Jahren, von den ein oder anderen Psychologen geklärt, und ich rätsel mir umsonst nen Wolf^^


Liebe Grüße

Ich bin meine eigene Hölle

Greif nicht in ein Wespennest, doch wenn du greifst, so greife fest!


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h.c.b
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Als Empath beziehungsfähig?

16.01.2006 um 08:21
mir fehlt leider die zeit um jetzt näher darauf einzugehn. aber beschäftigt euch doch mal mit dem begriff "upekkha" - gleichmut. vielleicht hilft euch das ein wenig um mit den gefühlen anderer besser klar zukommen.

heut abend versuche ich mal näher drauf einzugehen.



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hisoka
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Als Empath beziehungsfähig?

16.01.2006 um 08:29
Dein Gedankengang zu den unterdrückten Gefühlen gefällt mir, TagesPhobie. Es klingt logisch... aber es wäre auch eine Lösung für empathisch veranlagte Menschen, die ihre Fähigkeit um alles in der Welt loswerden wollen (wovon es scheinbar nicht wenige gibt). Jemand, der alles daran setzt, sich nicht durch die Gefühle der anderen beeinflussen zu lassen, unterdrückt scheinbar auch die eigenen Regungen mit (ich kann mir selbst auch nicht vorstellen, wie es möglich wäre nur das Empfangene auszuschalten oder zu unterdrücken), wodurch er sich automatisch wieder in die Position des Menschen begibt, der durch seine Verdrängung seine Wahrnehmung oder sagen wir lieber (da sich der Input ja kaum ändert, sondern nur anders gespürt wird) seine gefühlte Wahrnehmung nur noch verstärkt. Auf diesem Wege, kann man sich dann natürlich nicht wirklich zu der gewünschten "Empathielosigkeit" bringen, sondern verschlimmert das Ganze nur noch, wenn man es immer verzweifelter und krampfhafter versucht.

Wenn das stimmt, wäre die einzige Möglichkeit für Menschen, die diese Gabe als Fluch ansehen, sämtliche Gefühle zu akzeptieren und "auszuleben", eben in der Hoffnung, dass ihre Intensität mit der Zeit nachlässt, wenn die eigenst aufgestauten "Gefühlspackete" so langsam abgebaut werden (seltsame Beschreibung... ich bin tierisch müde und pack das mit dem Formulieren heute nicht so ganz, sorry ^^' ). Wobei ich irgendwie hoffe, dass das vielleicht nicht ganz zutrifft, denn den Gedanke daran, dass eine solch verstärkte Wahrnehmung seiner Mitmenschen aufbrauchbar ist, finde ich extrem Schade.

Außerdem stellt sich mir dabei zusätzlich die Frage, ob das dann auch bei Telepathen der Fall ist, was mir irgendwie seltsam erscheint... Leider weiß ich nichts über das professionelle Empathen- Telepathen-Training, das empathsich Veranlagte sowie Telepathen angeblich hinter verschlossenen Türen in Rußland durchleben können (was heißt "können"... soweit ich das verstanden habe, werden die "Begabtesten" bereist in recht jungem Alter ausgewählt und dann einfach trainiert. Ob das stimmt, ist eine andere Geschichte, aber ich finde den Gedanken daran wahnsinnig faszinierend...). Ich glaube, ich werde da noch ein bisschen Nachforschen, vielleicht findet sich dazu ja noch was in den Weiten des Webs...^^

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Als Empath beziehungsfähig?

16.01.2006 um 17:33
Wenn das stimmt, wäre die einzige Möglichkeit für Menschen, die diese Gabe als Fluch ansehen, sämtliche Gefühle zu akzeptieren und "auszuleben" (...)

Schwer durchführbar. Niemand kann alles seine Gefühle ausleben. Es gibt immer Emotionen, die gerade unpassend sind, die man niemandem offenbaren kann/will oder die so unterschwellig sind, dass man sie selbst nicht wirklich bemerkt.
Wollte man sämtliche Gefühle ausleben, würde man früher oder später verrückt. Man würde sich nur noch auf sich konzentrieren, isolieren und den Rest der Welt nicht mehr wahrnehmen. Meiner Meinung nach unmöglich und auch nicht förderlich. Das kann also auch keine adäquate Lösung sein.
Denn Mitgefühl, Empathie ist nicht nur ein Fluch, sondern meiner Meinung nach, richtig eingesetzt, auch eine Gabe. Man muss sie nur als solches erkennen.


@ H.C.B

Sprichst du von upekkhá im Sinne vom gleichmütigen Glück? Unerschütterliche Gemütsruhe? Ich kenne diese meditative Übung aus dem Buddhismus. Ein freier, steter Geist. Man wird nicht von Emotionen beeinflusst.

Ist für die Dauer dieser Meditation dienlich und erlösend. Aber als Dauerzustand?

Liebe Grüße

Ich bin meine eigene Hölle

Greif nicht in ein Wespennest, doch wenn du greifst, so greife fest!


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h.c.b
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Als Empath beziehungsfähig?

17.01.2006 um 06:57
@tagesphobie
allerdings meinte ich den gleichmut nicht als meditation sondern eher als einen zustand den man sich erhält. upekkha gehört nicht umsonst zum pfad der erleuchtung dazu. verweilt man in gleichmütiger haltung, dann empfängt man zwar immer noch die emotionen anderer, jedoch verändert sich die art wie man mit solchen emotionen umgeht.
wichtig ist doch für einen empathen, dass er die ganzen gefühle die ihm entgegentreten nicht als seine eigenen erkennt und sie nicht zu seinen eigenen macht.



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sanane
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30.12.2006 um 07:18
Link: www.hexenwelt.de (extern)


Wenn es schon mal hier um Empathen geht...
Habe aus langweile diesen Linkgefunden und durchgelesen...
Und am Ende hats mich total geschockt, irgendwie kamenda genau
die Dinge die ich mich schon oft gefragt habe.
Wieso ich immer so einHang hatte zu fühlen wie
es den anderen wirklich geht auch wenn sie grinsen, sagen esgeht ihnen gut und diesen schmerz von ihnen zu teilen und man weis nicht genau wie mandrauf reagieren soll wieso diese gefühle jetzt einfach da sind obwohl man
diesesProblem nicht hat und alles...Das ging Jahrelang so und irgendwann
als ich nie eineAntwort drauf bekommen habe hab ich aufgehört mich zu fragen wieso und daher ichwahrscheinlich dadurch zur unglaublich schnellen und sofortigen Wutausbrüchen neige habich aus Wut immer ihre schwach stellen getroffen.Komischerweise wusste ich nachmindestens 20 min gespräch so mit einem Menschen was sein Schwachpunkt ist.
Jedochdamit blieb es nicht dann hab ich mich als damals noch 16-Jährige
so richtigverknallt war mit 17 mit ihm zusammen jedoch wenn wir gestritten haben war es so komischaus wut wollte ich ihn verletzten weil er mich verletzt hat. hab ich zwar getan doch inder gleichen sekunde hab ich so eine trauer in mir gehabt und wusste dann er ist traurigdrüber und keine ahnung wie ich das alles erklären soll es war so komisch irgendwie...Undes lies sich ja noch normal kontrollieren doch seit dem ich diesen Idioten liebe hab ichkeine mitte mehr und auch wenn ich das immer als Strafe gottes gesehen habe dass ich dieGefühle leute spüre (was ich nämlich mit der Reife einer 16-Jährigen natürlicherweiseausgenützt habe wofür ich heute noch denke was für ein Charakterschwein ich bin). Jedochirgendwie lässt sich das alles nicht mehr kontrollieren. Zum beispiel in den augenspiegelt sich die ganze seele ich brauchte paar sekunden um die gefühle zu sehen jetztkann ich wie ein idiot stundenlang starren ich seh nix absolut NIX...und gerade wenn ichmal meinen eigenen Dampf ablassen will gerade in dem moment spüre ich es denn gegenübermir geht. Gerade wenn ich es nicht brauche. Und mein vater ist ein agressiver mensch auchwenn er nix sagt hat er was agressives an sich wenn ich zu lang daheim bin werd ich totalagressiv wenn ich bei leuten bin die gut gelaunt sind bin ich es irgendwie auch und meineeigenen gefühle sind wie als würden sie gar nicht existieren.Ich hab zurzeit auchständige nur noch Gefühlsausbrüche sei es durch agressives Verhalten oder grundlosenWeinerein und keine ahnung ich war noch nie gut darin meine gefühle gut zu beschreibenwenn irgendjemand was jetzt draus gecheckt hat soll mir bitte erklären bin ich jetzt einEmpath wenn nicht was ist das dann??? und wie krieg ich es weg? Oder komm damit zumindestetwas klar???...Ich Danke schon im voraus für die antworten und wenn das gar nichthierher gehört tut es mir leid. Ich hab kein anderen Thread gefunden wo ich dasreinschreiben kann.


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legion
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Als Empath beziehungsfähig?

30.12.2006 um 22:57
Jeder Mensch hat doch Empathische "Fähigkeiten". Ich meine wüssten wir nich ab und zuwies unserem Gegenüber geht wären wir auf gut Deutsch alle doch zimlich am Arsch. Kannsein das ich mich irre aber im Prinzip sind wir doch alle ein bisschen Empath^^


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derherrhase
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Als Empath beziehungsfähig?

31.12.2006 um 01:03
Werte Leserschaft,

Ich kann nur mal wieder die Nase rümpfen, Kreuzdonnerwetter!Ich hab schon oft das Gefühl gehabt gleich nicht mehr zu können, dass hatte aber nichtsmit Hochsensibilität zu tun. Dies hatte etwas mit mir zu tun, ob ich ehrlich war, oder obich nicht ehrlich sein konnte. Die Emphaten die solche Sachen erzählen, an dennen lässtsich am besten Beispiel ablesen, dass absichtliche Dummheit in der Hölle landet.

Erläuternd,

Hase


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Fosolif
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02.05.2007 um 13:24
@sanane

Ich bin mir bewusst, dass seit deinem Post Monate vergangen sind...Dennoch möchte ich darauf eingehen. Es spielt keine rolle, wie stark du empathischveranlagt bist. Wenn man die ersten Posts dieses Threads liest, könnte man denken, dasses wahnsinnig toll sein muss, Empath zu sein...

Fakt ist aber, dass sowas immerzwei Seiten hat.
Du bist ein Mensch, der sich von den Gefühlen anderer Menscheninnerlich nicht abgrenzen kann. Damit du dies wegkriegst, musst du anfangen, dichinnerlich zu achten, von wo her die Gefühle kommen. Alle Gefühle, welche man innerlichfühlt, haben eine Art "Signatur" - es ist, wie bei einem Fingerabdruck - jeder Menschfühlt sich anders an und man fühlt bei den Gefühlen fremder Menschen einen Nachklangderen "Ausstrahlung".

Wenn du mal innerlich frei bist und Zeit hast, dich mit dirselbst zu beschäftigen, kannst du dich innerlich in eine Situation zurückversetzen, wo dudurch ein Ereigniss glücklich warst. Und dann vergleichst du dies mit einer anderenSituation, wo du jemandem begegnet bist, der glücklich war.
Achte dich auch künftigimmer, wie es sich anfühlt, wenn du jemandem in die Augen schaust - wenn du in einen Raumkommst und sich dein Gefühl schlagartig ändert. Werde dir bewusst, was von wo kommt undvorallem, dass es sich dabei nicht um die eigenen Gefühle handelt.
Und dann versuchstdu die Gefühle, welche nicht von dir stammen lediglich zur Kenntniss zu nehmen, abernicht an dich ranzulassen. Ausser sie sind positiver Natur und es will dir wer wasgeben... :)


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