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Als Empath beziehungsfähig?

173 Beiträge, Schlüsselwörter: Psyche, Beziehung, PSI, Empathie
nornia
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Als Empath beziehungsfähig?

14.05.2007 um 18:39
@ topic

Wenn nun zwei Menschen aufeinander treffen, die beide vom anderenauf
diese Weise dessen Gefühle mitbekommen, dann wird es halt schwer, sich gegenseitigetwas
vorzumachen. Aber dann sollte in diesem Falle ohnehin die Frage nach dem Sinnder
Beziehung gestellt werden, denn wozu will man etwas aufbauen, obwohl man docheigentlich
lieber anders leben würde?

Auch ist die Sache mit dem Filtern nichtimmer eben
leicht, wie hier schon erwähnt wurde. Es erfordert eineintensivere
Selbstreflektiertheit, die eigenen Gefühle von den übermittelten desPartners zu trennen,
aber m. E. nach, lernt der Mensch das, wo dran er Interesse hatund solches wiederum
ergibt sich durch das Wissen um die Erfordernis für ein besseresMiteinander.

Aber
was auch immer ich hier über die Möglichkeit der Beziehungvon empathisch veranlagten
Menschen schreibe, trifft in gewisser Weise auf alleMenschen zu, egal ob sie nun viel
oder weniger von anderen mitbekommen.

Es istwohl eher eine persönliche
Entscheidung, ob man sich sensibilisieren möchte, oder esbequemer findet, dies zu
unterlassen.

Allerdings sollten die Partner schonaufeinander abgestimmt sein,
denn ich kann es mir nur schwer vorstellen, dass einer,der sehr sensibel ist, mit einem
gefühlsmäßig unsensiblen Menschen, oder umgekehrt,etwas anfangen könnte.


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14.05.2007 um 19:16
Kommt wohl auf die Art der Beziehung an... Sonderlich interessante Gespräche über die"Innerwelt" kann ich mir zwischen einem empathisch stark trainierten und einem eherunsensiblen Menschen auch nicht vorstellen, aber es soll ja auch Empathen geben, denenGefühle nicht so wichtig sind, wie man meinen würde...


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nornia
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14.05.2007 um 19:37
Bestimmt, man muss ja auch nicht zwangsläufig einen besonders großen Stellenwert aufdie Gefühlswelt im Allgemeinen legen, nur weil man dazu einen leichteren Zugang habenkönnte. Denke , dies ist wohl eher vom jeweiligen Charakter abhängig.


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14.05.2007 um 19:45
richtig.. trotzdem ist es schwer, sie gänzlich zu ignorieren, wenn man doch dauerhaft vonihr "bedrängt" wird.
Zu wichtig sollte man es auch nicht nehmen, ist auf Dauer nichtgesund, aber hin und wieder ein wenig über Empfindungen zu philosophieren würde ich nichtmissen wollen


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nornia
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14.05.2007 um 20:04
Meiner Ansicht nach sollte man es überhaupt nicht wichtig nehmen, sondern einfach alsetwas normales ansehen, was einen Wohl oder Übel begleitet.

Wenn es unangenehmwird, dann hilft es mir ganz gut, mich dagegen abzuschirmen, indem ich mich auf meinInneres konzentriere, ähnlich einer meditativen Einkehr.
Aber es stimmt schon,manchmal kann es zudem sehr nett sein, wenn man z.B. grade einen frisch Verliebtentrifft, oder sich eben einfach auch noch in anderer Hinsicht Gedanken über empfundenenUmstände macht. Doch sollte man hierbei sicherlich vorsichtig sein, da es ja nichts alseine Moment-
aufnahme ist, die man von dem anderen übermittelt bekommt.


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16.05.2007 um 13:34
Diese "Abschirm-Methode" klingt immer so furchtbar einfach :D Ich muss gestehen dass iches bis heute noch nicht auf die Reihe gekriegt habe, meine Empfindungen wirklich vondenen anderer zu trennen. Mag aber auch irgendwo an mangelndem Willen liegen, irgendwoist es nämlich doch ganz angenehm, irgendwas zu fühlen, egal woher es kommt - wobei ichmich jetzt speziell auf solche "dumpfen Phasen" beziehe, in denen man die eigeneGefühlswelt irgendwo absolut nicht mehr nachvollziehen kann bis man sie irgendwanneinfach ignoriert und einfach ne Zeit lang gar nichts mehr zu fühlen scheint o.ô


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nornia
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16.05.2007 um 20:57
Ja, da hast du recht, immer funktioniert das bei mir auch nicht.
Sondern nur, wennich mich darauf konzentriere. (Kann schließlich nicht permanent meditierend durchs Lebenwandern) :) Aber sollte es darauf ankommen, weil es mir z.B. grade unangenehm wird, dannist dies schon sehr hilfreich.

Wobei ich allerdings keine Probleme damit habe,meine Gefühle von denen anderer zu trennen, sondern höchstens kurzzeitig verwundert bin,woher plötzlich ein Gefühl kommt, was meiner Ansicht der Lage gar nicht entspricht.

Die dumpfen Phasen sind mir auch nicht unbekannt, doch denke ich, dass sie ihrenZweck erfüllen, indem sie nur zu Tage treten, wenn der Rest des Lebens schon soausgefüllt ist, dass es einen vermutlich überfordern würde, zudem auch noch Einströmungenvon außen auf solch extreme Art kompensieren zu müssen. Oder anders herum betrachtet,dient es womöglich schlicht dem Selbstschutz, nicht immer gleich empfänglich dafür seinzu können.


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07.10.2007 um 17:51
Ich habe diese gabe weiss aber nicht wie ich sie richtig einzetzen kann und sie richtig anzuwenden ? Bitte um ernste antworten Gruss Cazzygirly


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07.10.2007 um 17:57
du kannst sie nicht richtig anwenden...
man kann nur lernen damit zu leben...sie einigermaßen zu kontrollieren..

ausserdem besitzt ja JEDER mensch die gabe der empathie...sondern würden wir nicht erahnen können, wie andere sich fühlen, und was sie wollen...

diese gabe ist bei allen gut ausgeprägt...ausser bei soziopathen...und bei manchen ist sie besonders stark ausgebreitet...

das was mir half, war es, das immer wenn ich mich zu sehr in andere menschen hineinversetzte...ich mir einfach bewusst gemacht hab, das das die empathie war, und dadurch abstand nahm...nach einiger zeit, geht es wie von selbst, und man hat es unter Kontrolle...

es kann viele Vorteile bringen, wobei es auch nerven kann, ...

bei mir hat es bewirkt, das ich gleichgültig anderen gegenüber geworden bin, weil es mich gestört hat, ständig die probleme anderer zu empfinden, obwohl ich genug eine hatte...

aber auch an gleichgültigkeit gewöhnt man sich...und mirgefällts...


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07.10.2007 um 17:57
ich nutze es mitterweile nur noch um meinen Spass zu haben...
wobei es auch Situationen gibt, in denen ich recht sozial bin^^...


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07.10.2007 um 18:09
wer hat noch diese gabe und wer kann mir sagen wie ich das richtig anwenden kann ?


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07.10.2007 um 18:15
Das problem ist nur bei mir sinds nicht nur menschen in meiner umgebung alle die um mich sind und weiter weg sind


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10.10.2007 um 08:12
Ich verstehe nicht ganz, weshalb das für dich ein Problem darstellt, Cazzygirl. Das gehört einfach dazu.
Es ist kein Ausnahmefall, wenn eine Verbindung zu einer Person besteht, wenn ihr euch nahe steht. Dann spielt es ganz einfach keine Rolle, wie weit ihr räumlich von einander getrennt seid.

Natürlich kann es verwirrend sein, zumal die Entfernung es nicht leichter macht, diese Gefühle einzuordnen, aber ich denke,a uch das kann man trainieren. Mir hat es immer geholfen, bei denjenigen, die ich diese Gefühle zugetraut habe, nachzufragen. Mit der Zeit, wird es leichter, die "Ursache" solcher Wahrnehmungen zu erkennen.


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11.10.2007 um 21:49
Mir geht es da wohl ähnlich wie Zidane21ps, nur dass ich bis heute nicht weiß, ob meine Emphatiefahigkeit nun Segen oder Fluch ist...

Einerseits brachte sie sehr viel Leid mit sich, Leid, das sich lange Zeit nicht lokalisieren ließ, bis man mich eben das erste mal auf meine Hypersensitivität und meine "emotionale Intelligenz" ansprach (wobei letzterer Begriff hier mal so in den Raum gestellt sei); darauf, wie sehr ich das Leid anderer Menschen zu meinem eigenen mache, ohne zu merken, dass ich dabei bin unter dieser enormen Last zusammenzubrechen, was wohl irgendwie auch der Fall war.

Als es mir dann irgendwann gelungen ist ein wenig abzukühlen - oder wie Zidane21ps es nennt - gleichgültiger zu werden, konnte ich mir mein Einfühlungsvermögen auch zum Nutzen machen und das tue ich auch nach wie vor - nur momentan, da ich wieder mit dem Thema Beziehung konfrontiert werde, merke ich wie gehandycapt ich eigentlich durch das Ganze bin: Entweder bin ich zu ein-/mitfühlend oder aber total gleichgültig - dazwischen existiert einfach nichts, keine gesunden Abstufungen, nur die Extreme "Ganz" oder "Garnicht" und somit stelle auch mich mir wieder mal erneut die Frage ob Menschen wie ich (auch ich!!) beziehungsfähig sind...

Wie gelingt es einem, ein gesundes Maß des Ganzen zu finden, sprich, mitfühlen, ohne sich selbst aufzugeben oder nur noch sich selbst zu sehen...?

Haltet mich für dumm oder naiv, aber für mich ist das nach wie vor ein Rätsel... =(

LG
Tristana.


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12.10.2007 um 02:13
Das gesunde Maß zu finden, ist mir auch noch nicht gelungen, Tristana, wirklich hilfreiche Tipps kann ich dir deshalb auch nicht geben. Es hilft aber, offen mit dem Partner darüber zu sprechen, damit dieser dein Verhalten zumindest halbwegs nachvollziehen kann.

Auch ich schwanke da permanent zwischen Gefühlsoverflow und totalem Nichts, und natürlich kommt man sich seltsam vor, wenn es dem Partner wirklich nicht gut geht, einem das selbst aber sonstwo vorbeigeht, obwohl man weiß, wie ätzend diese Situation ist. Aber da hilft eben alles nichts. Ich glaube aber, dass kleine Heucheleien in diesen Momenten sogar ganz angebracht sein können.
Sicherlich ist unbedingt moralisch vertrebar, aber ich finde es immer noch besser, als z.B. auf "Mein Opa ist gestorben" mit einem "...Oh." begleitet von gedanklichem Schulterzucken zu reagieren.


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12.10.2007 um 02:38
@11121: Hm, schön zu hören dass man damit nicht alleine ist! Ich bin auf jeden Fall ein Mensch der offen mit seinen Mitmenschen und eben auch dem Partner über solche Dinge spricht, doch eben genau dieses "nicht-das-gesunde-maß-finden" hindert mich derzeit daran, mich tiefergehend auf zwischenmenschliche Beziehungen einzulassen und somit kommt eben unter anderem eine Partnerschaft erst gar nicht zu Stande... Ich misstraue mir in der Hinsicht einfach zu sehr selbst, als dass ich diesem (= meinem) Chaos jemand anderem aussetzen möchte.
Ich denke irgendwie so: Würde ich mich zu sehr in ihn hinein versetzen - zu sehr mit ihm leiden, so würde er sich schuldig fühlen, bzw. hätte ein schlechtes Gewissen da es mir durch das Ganze ja auch schlecht gehen würde; wäre ich jedoch kalt und gleichgültig, so würde er sich ungeliebt fühlen, als interessierte er mich nicht... Ich denke du verstehst was ich meine.
Eigentlich ist es doch kein so schmaler Grat zwischen Emphatie und Desinteresse, warum jedoch ist es so schwer - als Emphatie-verseuchtes-Individuum - in diesem Grenzgebiet Fuß zu fassen, wo es doch allen Beteiligten helfen würde...?

Hat jemand dagegen vielleicht ein altbewährtes Hausfrauenrezept? ._.


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lamam
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12.10.2007 um 03:04
...natürlich seid ihr nicht alleine..Millionen Menschen auf der Welt sind wegen "Helfer-Syndrom" und "Manie" in therapeutischer Behandlung....!!!
:}


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12.10.2007 um 03:07
Ich weiß, ich wurde als "nicht therapierbar" vorzeitig entlassen! ;)


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lamam
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12.10.2007 um 03:09
...alles Roger...oder was hat den Nerv hier getroffen?!?
:}
ps.wer hat den Quatsch wieder ausgegraben?Klar-kann ich lesen,aber...
:}


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Als Empath beziehungsfähig?

12.10.2007 um 05:02
Eher nicht, denn eines treibt Empathen mehr um als jeden anderen, die Sorge, um die Person mit der jener zusammen ist, und das Leid, das dieser emfindet.


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