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Kindererziehung

205 Beiträge, Schlüsselwörter: Kindererziehung

Kindererziehung

30.01.2017 um 16:52
Oh, ich kann sehr gut Nein sagen - und es mit diesem Buchtitel auch noch begründen:

9783845813172


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Kindererziehung

04.10.2017 um 13:18
Im grunde habe ich durchaus etwas probleme damit zu schreiben wie man erziehen soll.
Es gibt mitterweile soviele ratschläge, tipps, belehrungen, und ich mache fleißig mit.

Nur dies möchte ich doch nochmal gerne posten.
Ich schrieb des öftern das es immer mehr verhaltensauffälige kinder gibt nur da gibt es eben keine statistiken dazu im netz zu finden sind.
Dabei weiß ich dies schon seit jahren.

Oder jemand findet es weil er besser im googeln ist wie ich.

Hörte gerade von 2 mädchen von 12 und 13 die elektro räder haben. Schule in der nähe.

Mir würde gesagt ich wäre noch zu jung hiervor vom Händler.

Wollen wir die muskeln wieder zurück bilden?

Wie sieht ihr das?

https://www.waz.de/panorama/deutsche-eltern-erziehen-ihre-kinder-zur-unselbststaendigkeit-id211336673.html


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Kindererziehung

04.10.2017 um 16:42
waterfalletje3 schrieb:Wollen wir die muskeln wieder zurück bilden?
Ich bin als Kind auch im Winter 20 km zur Schule gelaufen. Barfuß. Alles Weicheier heute, die mit dem Fahrrad fahren.
waterfalletje3 schrieb:Ich schrieb des öftern das es immer mehr verhaltensauffälige kinder gibt
Da wird es schwierig sein, das was Belastbares zu finden. Das fängt schon damit an, was Du als "verhaltensauffällig" bezeichnen möchtest.
Und dann hängt es sehr davon ab, wie gut die Diagnostik ist. Je schlechter diese ist, desto weniger der vorhandenen Fälle fließen in die Statistik. Und andersherum, je besser Du das erkennst, desto mehr Fälle fließen in die Statistik ein - aber nicht, weil es mehr Fälle sind, sondern weil die vorhandenen Fälle besser erkannt werden.


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Kindererziehung

04.10.2017 um 16:58
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Ich bin als Kind auch im Winter 20 km zur Schule gelaufen. Barfuß. Alles Weicheier heute, die mit dem Fahrrad fahren.
Ich weiß das es fortschritte geben soll. Trotzdem gehen sie nur ein paar meter zu schule.

So ein kommentar macht die diskussion schnell überflüssig.

Hattest du als Kind keine freiheiten? Hat dir dies nicht gefallen? Ein grund es bei dein Kind ganz anders zumachen?
Wärst du gerne rund um die uhr betreut?

Immer am händchen oder bei mama am ohr (handy) was machst du was tust du?

Ich weiß nicht mal wie ich reagieren würde wenn ich in diese zeit ein Kind groß ziehen muss, vielleicht wäre ich genauso.


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04.10.2017 um 17:22
waterfalletje3 schrieb:So ein kommentar macht die diskussion schnell überflüssig.
Ich bitte Dich. Dieser Kommentar war auf die Schwarzmalerei gemünzt, dass es da gleich zu Muskelschwund kommt.

Klar bedeutet die Technisierung, dass Technik uns Dinge abnimmt, für die wir vorher Muskelkraft aufwenden mussten. Früher sind die Leute 10 km zur Arbeit gelaufen, die hatten sicher weniger Herz-Kreislauf-Probleme (dafür andere).
Aber da Grenzen zu ziehen, was noch OK und was schon dekadent ist, ist eher schwierig.
waterfalletje3 schrieb:Hattest du als Kind keine freiheiten? Hat dir dies nicht gefallen? Ein grund es bei dein Kind ganz anders zumachen?
Wärst du gerne rund um die uhr betreut?
Ich weiß nicht, was Du damit ausdrücken möchtest.


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04.10.2017 um 18:06
kleinundgrün schrieb: Schwarzmalerei gemünzt,
Nö, die frage brauchen 12 oder 13 jährige schon ein elektrorad? Wobei ich mich erkundigt haben danach und mir der (profi) Händler sagte, dazu sind sie zu jung. Es sei sie wollen oder müssen immer sehr weit fahren.

Mein Kinder sind jetzt aus dem Haus, und ich bin noch zu jung.

Wenn mir dies ein profi sagt, stelle ich mich die frage was die Eltern sich dabei gedacht haben.
kleinundgrün schrieb:Ich weiß nicht, was Du damit ausdrücken möchtest.
Hat dich deine mama auch rund um die Uhr betreut, dein ganzen tag gestaltet. Rund um die Uhr?

Oder konnest du auch mal blödsinn machen weil mama mal kein auge drauf hatte? Oder mal wilder unterwegs sein mit dein rad.
Dich mal selbst erfinden? Sei es mit Holz, dinge tun worauf DU neugierig warst. Also nochmal selbst erfinden, wo deine stärken liegen. Deine eigene kreativität entdecken.


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Kindererziehung

04.10.2017 um 18:15
Es gibt mitterweile viel tipps, jeder hat gute ratschläge, und im grunde verusichert somanche auch so reichlich kommentaren.

Im grunde möchte ich nicht mehr verunsichern.

Nur ich frage mich einfach auch in wie weit die Eltern ihr ding aufdrängen und in wie weit die Kinder auch selber noch auf entdeckungsreisen gehen dürfen. Ihre eigene grenzen austesten dürfen.

Klar begleitet es Eltern, aber dauer präsent sein?


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Kindererziehung

04.10.2017 um 18:25
waterfalletje3 schrieb:Nö, die frage brauchen 12 oder 13 jährige schon ein elektrorad?
Hab kurz gegoogelt. Wenn meine Quelle stimmt, muss man mindestens 15 sein, um überhaupt ein E-Bike fahren zu dürfen.
Pedelec geht früher.
Es gibt wohl spezielle Pedelecs für Kinder und Jugendliche. Experten sind der Meinung, dass Kinder eher ihren eigenen Arsch bzw. die Beine bewegen sollten, dass es aber auch sinnvolle Ausnahmen gebe. Ob die von dir erwähnten Kinder zu den Ausnahmen gehören, kann ich nicht beurteilen.
waterfalletje3 schrieb:Ich weiß nicht mal wie ich reagieren würde wenn ich in diese zeit ein Kind groß ziehen muss, vielleicht wäre ich genauso.
Was speziell Pedelecs für Kinder betrifft: Wär mir zu teuer, einen vierstelligen Betrag auszugeben für etwas, was letztlich nicht mehr als ein Kinderfahrrad ist, aus dem 12-/13-Jährige durchaus noch auswachsen können.

Ob Kinder heute zu viel oder zu wenig Freiheit haben, kann man pauschal überhaupt nicht sagen. Das kommt zum einen darauf an, was man selbst als zu viel/zu wenig/richtig empfindet und dann ist es eben individuell in jeder einzelnen Familie verschieden. Alle über einen Kamm scheren ist nicht sinnvoll.
Desweiteren erziehen Eltern in unserer Gesellschaft (fast) nie isoliert. Spätestens, wenn Kinder in den Kindergarten kommen, erleben sie auch andere Möglichkeiten und Dinge, die ihnen gefallen, werden sie von ihren Eltern ebenfalls fordern. Dann müssen Eltern entscheiden, ob sie in diesem Punkt ihrem Kind entgegenkommen wollen oder nicht. Beides kann mit Vor- und Nachteilen für Kind und Eltern verbunden sein.


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05.10.2017 um 08:53
waterfalletje3 schrieb:Hat dich deine mama auch rund um die Uhr betreut, dein ganzen tag gestaltet. Rund um die Uhr?
Nach wie vor verstehe ich nicht, was Du von mir willst.

Ich habe nichts darüber gesagt, wie sehr man seine Kinder umsorgen soll. Deine Aussage geht völlig am Inhalt meiner Aussage vorbei.


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05.10.2017 um 09:42
Hmm dazu wirklich was zu sagen ist schwer, jeder erzieht anders. Der eine konsequent, der andere eher lockerer, manch einer antiautoritär.

Da auch jedes Kind anders ist, individuell und eine eigene Persönlichkeit hat , ist auch jede Erziehung auf ihre weise individuell.

Ich sehe das bei meinem Sohn (10). Manchmal brauch ich nicht viel sagen, dann macht er vieles von allein. Es gibt aber auch Tage wo ich 3 mal was sage und es funktioniert immer noch nicht. Dann gibt es halt auch Konsequenzen.Ab ins Zimmer, Film am Wochenende gestrichen, keine Geschichte am Abend oder auch Handy verbot je nachdem. Er merkt dann schon...ok jetzt hat Mama es ernst gemeint.

Ich muss dazu sagen das mein Sohn eine Psychologisch emotionale Wahrnehmungsstörung hat. Es gab eine Zeit nach meiner Scheidung, wo es wirklich richtig schwierig war mit ihm. Da ist dann der Punkt wo man sich als Mutter hilfe holen sollte. Das habe ich getan und es wurde besser und besser. Jetzt wo er aus der Grundschule raus ist (lange Geschichte), noch besser.

Wie gesagt jedes Kind ist anders und individuell. Es gibt natürlich auch die Eltern die ihre Kids gar nicht im Griff haben. Ein zwei leben in meiner Nachbarschaft. Da werden andere Kinder mit Stöcken oder Reitgerten
Geschlagen, aber wenn die sich dann weren oder dieses Kind meiden, kommt von den Eltern nur ein" sag denen die sollen dich in Ruhe lassen". Das sind dann Momente wo mir als Mutter die Hutschnur hoch geht.


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09.10.2017 um 03:44
GrandOldParty schrieb: Nicht, weil die Eltern sich nicht gekümmert hätten oder ihnen alles in den Hintern gesteckt haben, sondern weil sie ihre Kinder "partnerschaftlich" erziehen wollten.
Von dieser Methode halte ich nichts. Eine natürliche Autorität - also Hierache - ist nötig, damit das Kind entsprechend sozialisiert wird. Daraus entsteht später ein gutes Verhältnis zwischen dem erwachsenen Menschen und seinen Eltern.


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09.10.2017 um 10:01
@Zugzwang

Ich vermute mal, es ist "Hierarchie" gemeint, also eine Rangordnung mit klarem "Oben" und "Unten", mit einem Führer und Angeführten. In etwa so, wie wir es vom Militär oder anderen Affenfelsen kennen.

Aber was ist "natürliche Autorität"? Dann gäbe es auch "unnatürliche Autorität". Man erkläre mir den Unterschied.


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09.10.2017 um 11:37
Doors schrieb:Ich vermute mal, es ist "Hierarchie" gemeint, also eine Rangordnung mit klarem "Oben" und "Unten", mit einem Führer und Angeführten. In etwa so, wie wir es vom Militär oder anderen Affenfelsen kennen.

Aber was ist "natürliche Autorität"? Dann gäbe es auch "unnatürliche Autorität". Man erkläre mir den Unterschied.
auf wikipedia wird dir geholfen.

Autorität
entsteht (durch Vereinbarungen oder Herrschaftsbeziehungen) in gesellschaftlichen Prozessen (Lehrer/Schüler, Vorgesetzter/Mitarbeiter) oder durch vorausgehende Erfahrungen von Charisma (nach Max Weber beruhend auf charakteristischen Charismatisierungsquellen, wie Stärke, Kompetenz, Tradition oder Offenbarung). Der Begriff hat seine Wurzeln im Römischen Recht (auctoritas).
Wikipedia: Autorität

Hm, weiter dann wohl hier:

also da gibts die legale herrschaft
Hier wird die Legitimität der Herrschaft mit einer Satzung festgestellt.
dann die traditionale herrschaft
Traditionale Herrschaft (gelegentlich und nicht dem Wortlaut bei Weber gemäß traditionelle Herrschaft genannt) besteht, wenn die Legitimität sich stützt und geglaubt wird auf Grund der Heiligkeit altüberkommener Ordnungen und Herrengewalten. In diesem Fall wird kraft der Tradition gehorcht.
und dann noch die charismatische herrschaft
Charisma ist nach Weber eine geltende Qualität einer Persönlichkeit, um derentwillen sie als mit übernatürlichen oder übermenschlichen oder mindestens spezifisch außeralltäglichen oder, nicht jedem anderen zugänglichen Kräften oder Eigenschaften oder als gottgesandt oder als vorbildlich und deshalb als „Führer“ gewertet wird. Hier wird also kraft der persönlichen Qualitäten gehorcht. Als Befehlende können hier Propheten, Kriegsfürsten oder Führer auftreten.
Wikipedia: Herrschaft


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09.10.2017 um 16:01
@Dogmatix

Stellt sich nur die Frage, welche Form der Herrschaft die Eltern denn wohl über ihre Kinder ausüben sollen:
Die gemäss der Familiensatzung, die der altüberkommenen Heiligkeit oder gar die der übernatürlichen Kräfte?

Aus der Erfahrung meiner Elternschaft glaube ich zu wissen, dass keine davon so recht tauglich ist.


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09.10.2017 um 16:17
Doors schrieb:Ich vermute mal, es ist "Hierarchie" gemeint, also eine Rangordnung mit klarem "Oben" und "Unten", mit einem Führer und Angeführten. In etwa so, wie wir es vom Militär oder anderen Affenfelsen kennen.
Aber was ist "natürliche Autorität"? Dann gäbe es auch "unnatürliche Autorität". Man erkläre mir den Unterschied.
Dogmatix schrieb:auf wikipedia wird dir geholfen.
Ich rede aus der Erfahrung mit Kindern (19 und 22). Die auch von mir damals zuerst praktizierte »kumpelhafte Erziehung« erwies sich schnell - wie der Themensteller es auch beschreibt - als problematisch im Alltag. Angestrebt war quasi eine antiautoritäre Erziehung auf gleicher Augenhöhe (wie man es im Volksmund nennt). Jetzt sind Kinder sehr individuell... Allgemein kann man sagen, hier kommt es zu einer Überforderung (aus soziologischer und psychologischer Sicht) des Kindes. Pädagogisch betrachtet braucht das Kind jemanden »zu dem es aufblickt« - Vorbildfunktion - der die Führungsposition übernimmt. Gehorsam ist - in der Pädagogik - ein freiwilliges Folgen. Das ist oben mit natürlicher Autorität formuliert. Autorität wird  unterschiedlichlich definiert und wird in Sozialwissenschaften heute meistens durch Sozialkompetenz abgelöst.
Aus der Alltagsbeobachtung und zur Problematik in der Kindererziehung, zum Thema: Die gesellschaftliche Haarspalterei um Begriffe führt bei vielen Eltern zu Verwirrungen in der Erziehung. Pädagogisch betrachtet, ist dies kostbare Zeit die fruchtlos vergeht. Die Eltern tüfteln an sich selbst herum, um den geeigneten Erziehungsstil zu finden. Erziehung ist - im Idealfall - ein gegenseitiger Lernprozess. Geht, geht nicht. Erfolg, erfolglos.
Kenntnisse über die Architektur des menschlichen Wesens - Sozial und Geisteswissenschaften - helfen zu einer systematischen Erziehung, die dem Kind Sicherheit, Liebe und Anerkennung vermitteln.
Grob zusammengefasst...


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09.10.2017 um 16:28
Kinder werden niemals so, wie man sie haben möchte.
Ich bin auch nicht geworden, was mein Alter ist (bzw. war).

Wer will das schon? Nicht mal Eltern!

Ich wünsche mir, dass "meine" Kinder ihren eigenen Weg gehen, was auch das Recht auf eigene Fehler und eigenes Scheitern beinhaltet.
Ich kann sie nur das Laufen lehren - ihren Weg gehen müssen sie mutter(und vater)seelenallein.

Ab 18 muss man selbstverantwortlich leben.


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09.10.2017 um 17:05
Doors schrieb:Kinder werden niemals so, wie man sie haben möchte.
Ich bin auch nicht geworden, was mein Alter ist (bzw. war).
Davon war auch niemals die Rede... Es geht um den Erzieher. Ein Beispiel aus der Trickkiste der Pädagogik... Ein Kind aus dem Bekanntenkreis hatte die »Herrschaft« über die Wohnung übernommen. War man zu Besuch hüpfte das Kind wie ein Affe durchs Wohnzimmer, war laut und sprang über Tische und Bänke. Zurechtweisungen von den Eltern wurden ignoriert und die Eltern waren mehr als genervt und beschämt. Ich fragte ob sie einen Tipp möchten? Sah man sich im Wohnzimmer um, stellte man fest, dass es eigentlich ein Kinderzimmer war. Überall lag Spielzeug vom Kind herum. Boden, Couch, Tisch - querbeet. Ich riet den Eltern das gesamte Spielzeug ins Kinderzimmer zu verfrachten und dem Kind nur das Spielzeug zu gestatten, mit ins Wohnzimmer zu bringen, mit dem es sich gerade beschäftigt - nicht mehr. Sie sollen das konsequent durchsetzen und in ein paar Tagen wird das Verhalten des Kindes sich verbessern. Die Eltern nahmen später den Rat auf und das Toben des Kindes im Wohnzimmer hörte auf.
Jetzt darf man daraus nicht folgern, dass man jedem Kind verbieten sollte seine Lego-Stadt im Wohnzimmer zu errichten... Aber bei dem erwähnten Kind mussten Grenzen gesetzt werden.
Die wenigsten Eltern wollen unter der Tyrannei der eigenen Kinder leben. Der Unterschied ist nur, das Kind kann dafür keine Lösungswege finden, dass muss vom Erwachsenen kommen. Ein entspanntes Klima ist für alle von Vorteil.


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09.10.2017 um 17:19
Zugzwang schrieb: Überall lag Spielzeug vom Kind herum. Boden, Couch, Tisch - querbeet.
Vlt. war einfach nur das "querbeet" das Problem. Bei Bekannten mit Kindern habe ich oft beobachtet, dass gerade bei kleineren Kindern von den Eltern toleriert (oder gewünscht?) wird, dass die Kinder im Wohnzimmer spielen. Das funktioniert auch gut, wenn es eine definierte Fläche oder Ecke gibt. Da können dann auch zwei oder drei verschiedene Spielsachen sein, die Kinder halten sich dort auf und spielen nur dort.
Natürlich kommen sie hin und wieder zu ihrer Mutter oder Vater, um irgendwas zu zeigen, zu sagen, zu fragen usw., aber dass sie die ganze Zeit quer durchs Wohnzimmer toben, kenne ich so nicht.

Das kannte ich von einem anderen Kind. Da war das Problem meiner Meinung nach, dass halt niemand was sagen durfte. Nichtmal der Vater. Einzig und allein die Mutter hatte das Recht, den Kleinen mal zurechtzustutzen, das geschah aber nur, wenn sie genervt war. Ansonsten hieß es immer nur "Der ist halt noch klein."
"Der ist halt noch klein." hieß es übrigens ca. zwölf Jahre lang. Dann muss er mal von Mama persönlich den Anschiss seines Lebens bekommen haben und seitdem hat es schlagartig funktioniert. Er hat sich prächtig entwickelt, ist inzwischen erwachsen, hat einen guten Job und kann sich bestens benehmen.


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09.10.2017 um 17:21
naja das war ja klar das die antiautoritäre Erziehung der 68er nicht so ganz funktioniert :D

Und sowas sitzt noch bald mit in der Regierung.... na Vielen Dank auch....


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09.10.2017 um 17:51
hallo-ho schrieb:Vlt. war einfach nur das "querbeet" das Problem. Bei Bekannten mit Kindern habe ich oft beobachtet, dass gerade bei kleineren Kindern von den Eltern toleriert (oder gewünscht?) wird, dass die Kinder im Wohnzimmer spielen.
Darum geht's primär nicht...
Den besagten Eltern aus meinem Bekanntenkreis waren (leider) nicht einmal die Zusammenhänge (Kausalität) bewusst. Man(n) drückt etwas anderes aus ob man die Füße unter dem Tisch hat oder auf dem Tisch hat. Das macht ein Kind ebenso wie ein Erwachsener. Durch unser Verhalten zeigen wir, wie wir zu unserer Umwelt stehen.
Der Sozialisierungprozess der Kinder (wenn er auf Vernunft gründet) ist zielgerichtet. KiTa, Grundschule, weiterführende Schule, Ausbildung, Arbeitsplatz, Auszug aus der elternlichen Wohnung - zur Selbstständigkeit. Es geht primär um die Vermittlung von Sitten, Regeln und Werten - das ist die eigene pädagogische Verantwortung.
(Spiel und Spaß gehört selbstverständlich dazu, war aber nicht das Anliegen des Themensteller.)


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