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Religionen Respekt? Wovor denn?

148 Beiträge, Schlüsselwörter: Glaube, Toleranz, Religion. Respekt

Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:17
Religion - A View from the Outside

Respekt vor religiösen Gefühlen!, heißt es allenthalben. Michael Schmidt-Salomon hält es für falsch, auf die Befindlichkeiten von Gläubigen groß Rücksicht zu nehmen. Es wirkt wie ein bedingter Reflex: Kaum gehen religiöse Fanatiker auf die Barrikaden, sind westliche Politiker und Journalisten zur Stelle, um Respekt für religiöse Gefühle einzufordern. So war es vor sechs Jahren im Zuge des Karikaturenstreits, so ist es heute bei den Protesten gegen das trashige YouTube-Filmchen Die Unschuld der Muslime. Im ersten Moment mag die Forderung sogar vernünftig erscheinen: Denn wäre es nicht schön, wenn wir alle etwas respektvoller miteinander umgehen würden?

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass diese so freundlich wirkende Haltung diametral gegen die Streitkultur der Aufklärung verstößt, auf der der moderne Rechtsstaat gründet. "Mehr Respekt bitte!" ist ein Totschlagargument, das jede vernünftige Debatte zum Erliegen bringt.

"Respekt" (von lateinisch "respectus": Zurückschauen, Rücksicht) bezeichnet eine Form der Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person, ihren Handlungen oder Überzeugungen. Keine Frage: Für aufgeklärte Zeitgenossen ist es eine pure Selbstverständlichkeit, Menschen als Menschen wertzuschätzen. Doch gilt dies auch für alle Überzeugungen, die Menschen an den Tag legen? Ganz gewiss nicht.

Wie etwa könnten wir aus einer aufklärerischen Perspektive heraus Glaubensüberzeugungen respektieren, die noch immer – im 21. Jahrhundert! – gegen Schwule und Ehebrecherinnen agitieren? Nein, hinter solchem Respekt verbirgt sich meist bloß Ignoranz beziehungsweise Feigheit, die sprichwörtlich geworden ist: Der Klügere gibt nach – was der Dummheit schon häufig zum Sieg verholfen hat.

Respekt für Respektlose?

Die Absurdität der gegenwärtigen Debatte zeigt sich nicht zuletzt darin, dass Respekt ausgerechnet jenen gegenüber eingefordert wird, die hinlänglich bewiesen haben, dass ihnen jeder Respekt gegenüber Andersdenkenden fehlt. Verwunderlich ist dieses Defizit nicht, wenn man die Heiligen Schriften kennt. So erwartet "die Ungläubigen" laut Koran nicht bloß das "ewige Feuer", sie werden in der "Hölle" mit "Eiterfluss" und "Jauche" getränkt (Suren 14,16 und 78,25), erhalten einen "Trunk aus siedendem Wasser" (Sure 6,70), der ihnen die "Eingeweide zerreißt" (Sure 47,15), werden mit "eisernen Keulen" geschlagen (Sure 22,21), müssen Kleidungsstücke aus flüssigem Kupfer und Teer tragen (Sure 22,19) und vieles andere mehr. Immer wieder wird im Koran betont, wie sehr Allah "die Ungläubigen" hasst – sie gelten ihm gar als die "schlimmsten Tiere" (Sure 8,55) – und dass es für den gläubigen Muslim eine heilige Pflicht sei, den Zorn Gottes an ihnen zu vollstrecken (Suren 8,15-16). Eine gute Grundlage für den respektvollen Umgang mit Andersdenkenden ist dies sicherlich nicht.

Mit Mitgefühl oder gar Respekt dürfen "die Feinde Gottes" aber auch in der Bibel nicht rechnen. Denn es steht geschrieben: "Du wirst alle Völker verzehren, die der Herr, dein Gott, für dich bestimmt. Du sollst in dir kein Mitleid mit ihnen aufsteigen lassen" (Deuteronomium, 7,16-17). Auch im Neuen Testament wird die Bestrafung "der Bösen" immer wieder in schillerndsten Farben ausgemalt. So verkündet das Matthäus-Evangelium, dass der "Menschensohn seine Engel aussenden" wird, die diejenigen, die "Gottes Gesetz übertreten haben, (…) in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen" (Mt. 13,41-43). Nicht besser kommen die Fehl- und Nichtgläubigen bei Paulus weg: Die, die sich weigern, (den christlichen) Gott anzuerkennen, sind, so der Apostel, "voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, (…) sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen (…) Wer so handelt, verdient den Tod" (Römer 1,28-32).


http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/religion-ideologie-respekt

Lange keinen so guten Artikel mehr in der Zeit gelesen. Auch ich betrachte inzwischen die Inschutznahme der Religionen und ihrer (recht zerstrittenen) Mitglieder als eines der Grundübel an warum sich der Mensch kaum weiterentwickelt. Ich betrachte die Religion nicht mehr als einen Quell von Weisheit und kultureller Inspiration, nein die meisten sind marode Gebilde wie ein Klotz am Bein der Menschheit.

Es gibt hier genügend Themen über Religionen, genügend "Pros und Contras" auch, mir geht es jedoch um die die sie völlig ablehnen und die Schnauze voll haben von ständiger Inschutznahme von intoleranten, rückschrittlichen Gebilden die geistig so viele Menschen blockiert und nicht erweitert. Es ist nicht nur die Idee sich einem Gott zu "unterwerfen" nein es ist auch der Gedanke man sei eine Krone der Schöpfung und das Produkt eines scheinbar perversen Gottes. Ich bin lieber ein "Produkt" langer evolutionärer Prozesse, ein Produkt von Selbstfindung und Selbstdefinition, von Freigeist, von freier Entwicklung und Selbstbestimmtheit, von langen oder kurzen Lernprozessen und Problemlösungen.

Wenn ich sterbe werde ich leblose, zerfallende Materie sein und wieder Teil eines natürlichen Verwertungsprozesses. Ist es nicht die Natur selbst die all die erhabenen Gedanken, Hoffnungen und auch den Glauben verdient den Menschen in ihre Religionen und Ideologien investieren? Zählt nicht der Glaube an Entwicklung mehr als der Glaube an ein fertiges, göttliches Gebilde was verlangt frei von "Sünde" zu leben? Lernen wir nicht sogar aus "Sünden" etwas für das Leben?

Es gibt einige Religionen (Naturreligionen) die diese Gedanken durchaus verstehen und sie sogar teilen, doch die überwiegenden tun dies nicht. Respekt verdienen nur Menschen und Ideen die es auch verdienen und auch nur die, die ein angenehmeres Miteinander ermöglichen.

Btw. ich bin übrigens ein Agnostiker, auch der Atheismus kann mitunter zu absolutistisch sein. Der Glaube ist wichtig für die Menschen, doch Religionen zerstören den gesunden Glauben, sie formen ihn zu einem kollektiven Einheitsbrei. Außerdem zeigen einen die internen und externen Streitigkeiten der Religionen die zu Kriegen, Hetze und Wut führen doch ganz klar das Respekt dafür der größte Fehler ist den man als vernünftiger Mensch machen kann! Religion und starker Glaube können nicht nur zum Irrglauben werden sondern zu einem ernsthaften psychischen Problem.

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist. “ -Karl Marx


Wie seht ihr das?


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:22
Warum Respekt wenn die Religionen gräueltaten an sich haften haben?
Ich fahre keine Gläubigen an - aber witze, karikaturen oder satiren sollten akzeptiert werden
und nicht gleich mit Botschaft stürmen oder zum Gerichtshof rennen enden


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:28
Respekt vor dem Menschen, ja, also Menschenwürde achten, nicht zu verwechseln mit Meinungsdiktat.

Religion ist der größte Kriegstreiber. Würde ich nicht so sehr die Meinungsfreiheit lieben und verteidigen, würde ich Religion verbieten lassen.


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22.09.2012 um 16:31
@Plan_B
Nenne mir einen Krieg, vielleicht von den Blumenkriegen der Azteken abgesehen, bei denen die Religion nicht nur vorgeschoben wurde, um sich selbst quasi eine höchstinstanzliche Legitimation zu geben.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:32
@RobbyRobbe
So ist es. Ich glaube das diesen Menschen so einiges zu Kopf steigt, kleinste, billigste Provokationen entfesseln einen Zorn der sich eigentlich gegen Machthaber, Ausbeuter und gegen die Unterdrückung durch die eigene Religion richten sollte. Darum finde ich blinden Glauben auch eine reine Zeit und Energieverschwendung.

„Wer sein Leben lang schafft und darbt, den lehrt die Religion Demut und Geduld im irdischen Leben und vertröstet ihn auf den himmlischen Lohn. Wer aber von fremder Hände Arbeit lebt, den lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden; sie bietet ihm eine wohlfeile Rechtfertigung für sein Ausbeuterdasein und verkauft zu billigen Preisen Eintrittskarten zur himmlischen Seligkeit. Die Religion ist das Opium für das Volk. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz, ihren Anspruch auf ein auch nur halbwegs menschenwürdiges Dasein ersäufen.“ -Lenin

Ich glaube es gibt für die Spezies Mensch nur eine Möglichkeit zum wirklichen Fortschritt, die Trennung von alten Idealen die wie Bremsklötze den Fortschritt verhindern. Ich glaube mit den Religionen hat sich der Mensch selbst ein Bein gestellt.

Übrigens bin ich ein Freund von persönlichen spirituellen Erfahrungen auch von einigen religiösen Philosophien, doch diese repräsentieren leider nicht die restliche Religion, diese sind einige kleine Lichtblicke von einigen wenigen interessanten Menschen innerhalb der Religionen selbst.

Es ist traurig das Religionen im letzten Jahrzehnt wieder fundamentaler und totalitärer geworden sind und völlig kontraproduktiv auf die eigene menschliche Entwicklung wirken.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:36
@tris

Du bestätigst im Prinzip, was ich schrieb. Ob vorgeschoben oder nicht, sie ist maßgeblich beteiligt.

Ich hatte neulich eine Diskussion mit Bekannten über dieses Satirevideo. Es ist aussichtslos, sachlich und ruhig darüber zu diskutieren. Die Wogen schlagen so schnell hoch, dass es nicht möglich ist, weiter zu diskutieren, ohne einen Eklat zu riskieren. Und das in Deutschland, in einer Runde, in der nur Deutsche diskutierten, also kein Betroffener des Videos.

Ganz normale an unseren Gott Glaubende flippten dabei fast aus.


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22.09.2012 um 16:42
@cRAwler23

Ah Déjà-vu

Diskussion: Respekt vor religiösen Gefühlen?


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:42
@Plan_B
allmotley schrieb:Du bestätigst im Prinzip, was ich schrieb. Ob vorgeschoben oder nicht, sie ist maßgeblich beteiligt.
Maßheblich beteiligt? Seit wann ist eine Ausrede maßgeblich beteiligt an irgendetwas? Wenn die Welt ohne Religionen friedlicher wäre, dann wäre die Bezeichnung "Kriegstreiber" berechtigt. Aber die Menschheit hat sich schon andere Gründe überlegt, um Kriege führen zu können und hätte auch in einer Welt ohne Religionen einen Ersatz gefunden.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:46
@tris

Mir fällt es halt auf, aktuell gerade wieder.
Natürlich wurden auch schon nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen vorgeschoben.
Natürlich würde man auch was anderes finden, aber an Religionen ist soviel Fanatismus geknüpft, dass das besonders gut zieht.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:46
RobbyRobbe schrieb:Warum Respekt wenn die Religionen gräueltaten an sich haften haben?
Ich fahre keine Gläubigen an - aber witze, karikaturen oder satiren sollten akzeptiert werden
und nicht gleich mit Botschaft stürmen oder zum Gerichtshof rennen enden
Ich bin genau der selben Meinung. Schließlich wird über viele Leute mal eine Karikatur gemacht und die rennen auch nicht gleich zum Gericht.
Außerdem habe ich mich das auch schon öfter gefragt.. wovor soll man Respekt haben? Vor den Leuten habe ich Respekt, ja. Aber das hat nichts mit dem Glauben zu tun. Denn ich habe doch keinen Respekt vor etwas, was es (in meinen Augen) nicht gibt.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:48
@-ripper-
Nun hier soll’s mehr um den menschlichen Aspekt gehen, das andere geht wohl mehr in Richtung politischen Umgang mit dem speziellen Problem, es soll mir hier auch nicht nur um das Video und die Wogen des Zornes gehen. Hier geht es wirklich darum wie Religionen und der Umgang mit ihnen die Menschheit ausbremst und an Entwicklungen hindert.

Das sich das andere Thema zufällig auch um diesen tollen Artikel dreht (den man nicht oft genug posten kann) ist auch ein positives Zeichen. Es gibt sicherlich hier so einige Themen die Religionen in die Kritik nehmen, jedoch meist spezielle Fälle oder Situationen, mir geht es hier um das allgemeine gedankliche Konstrukt und um die Überwindung dieses Konstruktes, aber danke für den Hinweis ;)


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 16:51
Ist ein bisschen "Not Safe for Work", aber ich musste so lachen, als ich den Artikel in der Onion gelesen habe:

http://www.theonion.com/articles/no-one-murdered-because-of-this-image,29553/

WASHINGTON—Following the publication of the image above, in which the most cherished figures from multiple religious faiths were depicted engaging in a lascivious sex act of considerable depravity, no one was murdered, beaten, or had their lives threatened, sources reported Thursday.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 17:03
@chen
Herrlich, auch wenn mir der Fuß von Ganesha zu denken gibt :D

Aber völlig richtig, Humor und Selbstironie sind eine Tugend, wenn diese Tugend von religiösen Menschen beherrscht wird und sie sich selbst nicht zu ernst nehmen, gar über solche Sachen lachen können und sich nicht angegriffen fühlen, dann ist es auch völlig i.O. ein gläubiger aber eben auch vernünftiger Mensch zu sein. Der momentane Zorn ist auch nicht repräsentativ für alle Muslime, da gibt es genügend die ebenso den Kopf schütteln wenn sie brennende Botschaften sehen oder einen aggressiven Mob.

Nur wäre es mir noch lieber nicht nur über seine eigene Religion lachen zu können, sondern sich von ihr zu lösen, den Glauben in sich und seine Mitmenschen investieren, auch in die vitalen Prozesse der Natur selbst. Nichts ist in der Welt wichtiger als das Wohlbefinden und einer guten Portion an Humor.

Die Macher des Videos kommen selbst aus ner religiösen Ecke (die christliche Religionsvereins Konkurrenz) und schon durch seine sehr schlechte Machart kann ich es nicht ernst nehmen, ich hätte solch ein Video einfach ignoriert und vergessen, doch anderen können das nicht, manche sehen in ihrer Religion etwas wichtigeres als ihr eigenes Wohlbefinden und das der Mitmenschen, scheinbar sogar als etwas wichtigeres als ihren eigenen Körper, das ist krank und in der Psychologie spricht man von dissoziativer Identitätsstörung.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 17:03
@Plan_B
allmotley schrieb:Mir fällt es halt auf, aktuell gerade wieder.
Natürlich wurden auch schon nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen vorgeschoben.
Natürlich würde man auch was anderes finden, aber an Religionen ist soviel Fanatismus geknüpft, dass das besonders gut zieht.
Wie gesagt, m.E. zieht alles gut, wenn man es nur richtig rüberbringt. Ob das jetzt Massenvernichtungswaffen, auf Bajonetten gebrachten Frieden und Glück für die arbeitende Menschheit, Lebensraum im Osten oder die Befreiung des Heiligen Landes ist.
Religion war lediglich die Lieblingsausrede, aber i.d.R. weder die einzig mögliche noch der kriegsauslösende Faktor.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 17:07
Lebensraum im Osten?
In der NS Zeit war Religion schon gegen das System...


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 17:16
@tris
Es ist eine Mischung, aus kulturellen, völkischen, politischen, territorialen, religiösen, ökonomischen und ideologischen Motiven die Kriege auslösen. Die Kreuzzüge, der bewaffnete Jihad, die Kriege zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Protestanten und Katholiken, der 30 jährige Krieg, die spanisch/katholischen Conquistadores in Südamerika, die vielen kleinen Privatkriege einiger religiösen Sekten, der Konflikt zwischen radikalen Buddhisten und Islamisten, die vielen Verfolgungen und dann eben die Unterdrückung von Minderheiten. Die Religionen haben eine bedeutende Rolle bei vielen zwischenmenschlichen Konflikten, manchmal sind sie Auslöser, manchmal "nur" Beiwerk und Unterstützung, manchmal sind sie tatsächlich nur eine Ausrede, doch es ist eindeutig das Religionen oft wie verfeindete Vereine hetzen, es gibt "Fans" die gesittet bleiben aber es gibt eben auch immer Hooligans ;)

Religion sollte eine private Sache sein und keine übergeordnete, vergesellschaftete, egal ob in Familien, Staaten oder Vereinen. Sie kann zu einer absolut verstörenden Geisteskrankheit und Besessenheit mutieren. Natürlich gibt es einige vernünftige die ihre Religion privat und als völlig persönliche spirituelle Erfahrung pflegen doch diese sind oft nicht für ihre Religion repräsentativ im Gegenteil oft erfahren diese Menschen durch ihre tolerante, weltoffene Haltung durchaus Anfeindungen innerhalb ihrer Religion.

Wir in Europa können froh sein das wir in weitestgehend säkularen Staaten leben, doch auch hier gibt es Religionen die ihre Macht ausbauen und verstärkt auch in die Gesellschaft drängen.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 17:22
@cRAwler23

Danke. Das meinte ich, habe aber nicht die so gut passenden Worte gefunden.


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22.09.2012 um 17:38
Man sollte jeden respektieren der seine Meinung zu diesem Thema äußern möchte. Ich bin auch nicht gut auf Religion zu sprechen.


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Religionen Respekt? Wovor denn?

22.09.2012 um 17:39
Ich habe keinen Respekt vor Religionen. Respekt muss man sich verdienen.


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22.09.2012 um 17:59
@neonbible

Was hast du denn getan das man vor dir Respekt haben sollte?


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