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Hochsensibilität

114 Beiträge, Schlüsselwörter: Wahrnehmung, Reize, Hochsensibilität
Sidhe
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Hochsensibilität

12.12.2012 um 20:39
Wer sich durch zu viele äußere Reize belastet fühlt, muß sich Strategien ausdenken, genügend Kompensation zu finden, um die innere Mitte nicht aus den Augen zu verlieren.
Sich Rückzugsmöglichkeiten suchen.
Die Welt zu meiden, ist jedenfalls keine gute Strategie, ich finde eher, man sollte sein Empfinden zu einer Stärke machen, z.B. kann man Anderen sehr viel geben.


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Hochsensibilität

12.12.2012 um 21:55
@Primordium
@jayjaypg

Ganz ehrlich, nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, bin ich schlafen gegangen...
Ich träume jede Nacht von meinen größten Wunsch, dieser Wunsch ist eine bestimmte Person an meiner Seite...
Es ist alles perfekt gewesen - die höchste Form der Perfektion!
Schöner als alle meine Tagträume die ich daran verschwendet habe...
Eine solche detaillierte Genauigkeit, das ich mich an alles erinnern kann, an alle Geräusche, Gegenstände, Augenblicke... Und wieder werde ich es mit mir rumtragen müssen... Ich bin es leid...

Als ich aufgewacht bin ~ vor zwei Stunden ~ alles weg... Einfach alles weg gewesen... Und ich bin immer noch so am grübeln wie ich es schaffen könnte, irgendwann, irgendwie, irgendwo meinen Traum zu erfüllen...

Aber eigentlich weiß ich das es nie so kommen wird...

Diese Depressionen sind für mich nicht tragbar - aber stehen mir anscheinend so gut...

Vielleicht passt es hier nicht rein, aber irgendwie musste ich das niederschreiben...


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Hochsensibilität

12.12.2012 um 22:10
Diese sensiblen Menschen verfügen ja über paranormale Fähgikeiten.


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Hochsensibilität

12.12.2012 um 22:48
Egal für was, es gibt für alles die passende Krankheit


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Primordium
Diskussionsleiter
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Hochsensibilität

12.12.2012 um 23:59
@Latebrae
HS ist keine Krankheit.


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SurWife
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Hochsensibilität

13.12.2012 um 00:12
Primordium eben hatte ich eine Nachricht von dir, jetzt finde ich sie nicht mehr.

Wo kann man denn Nachrichten, die man schon gelesen hat wieder finden?


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Hochsensibilität

13.12.2012 um 00:46
In der Natur ist es nicht unüblich, dass sich Organismen den ihnen überlegeneren Organismen anpassen, um eine höhere Lebenserwartung zu erzielen. Bei einer Hochsensiblität kann also davon augegangen werden, dass dieses bei dem Unterlegenheitsgefühl noch wesentlich intensiver vorkommt.

Als Hochsensibler Mensch ist also darauf zu achten, sich nicht zu sehr von Meinungen, Empfindungen und ähnlichem, von Anderen beeinflussen zu lassen. Eine sorgfältige "Prüfung" des eigenen Inneren ist daher erforderlich, um nicht unnötig von anderen Menschen regelrecht "überrollt" zu werden.


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Hochsensibilität

13.12.2012 um 02:12
Gerade ab Pupertätsbeginn,( also in Jahren gerechnet etwa ab 12) - ca 35 J. kann eigentlich jeder Musik die ihm gefällt "intensiv geniessen "
Danach wird man allmählich ruhiger,was letztlich mit einer langsamen emotionalen Abstumpfung gleichzusetzen ist (...auch wenn Viele das vielleicht nicht gerne hören bzw. den Mechanismus der dazu führt das wir wenn wir älter werden auf diverse Reize nicht mehr so stark reagieren wie mit bspw. 20 J. anders bewerten)
Eigentlich ist es ein Verlust mit gewissen Vorteilen, da eben auch negative Emotionen oder Ereignisse nicht mehr den Stellenwert haben wie zum Beispiel in der Pupertät,wo man auf fast alle Aussenreize extrem sensibel reagiert.


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Primordium
Diskussionsleiter
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Hochsensibilität

13.12.2012 um 08:43
@funzel

Das stimmt, meine Pubertät war oft eine schlimme Zeit. Aber heute ist es nicht viel anders, ich kann nur erwachsener mit den Situationen umgehen, auch wenn sie mir als schlimm, o.Ä. erscheinen.
Bei Hochsensibilität funktioniert das Gehirn aber anders, z.Z. gibt es zwei Theorien:

1. Die Gehirnteile und Neuronenverbünde, welche für die Dämpfung der Erregungspotentiale zuständig sind, seien aus bestimmten (wahrscheinlich genetischen) Gründen weniger stark ausgebildet, so dass die Erregung des zerebralen Kortex deutlich höher ist als bei anderen Individuen.

2. Der Thalamus funktioniere bei hochsensitiven Personen (HSP) anders als bei nicht-hochsensitiven Personen, so dass mehr Reize als „wichtig“ eingestuft werden und damit das Bewusstsein erreichen. Es gibt außerdem organische Hinweise, die als erhöhte thalamische Aktivität gedeutet werden können: Die von Aron beschriebenen Phänomene wie erhöhter Cortisolspiegel, stärkere Empfindlichkeit gegenüber Schlafmangel, Koffein, Hunger- und Durstgefühlen hängen hirnorganisch mit dem Hypothalamus zusammen.


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Hochsensibilität

13.12.2012 um 11:36
@Primordium
Beide Theorien klingen plausibel
Ich fürchte aber das solche "Phänomene/ Subtypen und Abweichungen nach oben/unten in allen erdenklichen Bereichen völlig normal innerhalb einer Spezies sind.
Es gibt ja auch extrem stoische, emotionslose, flache und wahrnehmungsunfähige Menschen
Abhängig davon welche Eigenschaften zu welcher Zeit und bedingt durch welche äusseren Umstände einen Uberlebensvorteil bieten
Du wirst dich wohl damit arrangieren müssen, da diese Fähigkeiten sicher angeboren, vererbt, genetisch und/oder hirnorganisch bedingt sind
Und du hast dadurch doch nicht nur Nachteile
(Bspw. kannst du vermutlich auch positive Empfindungen stärker geniessen und z. B. Absichten und Emotionen anderer Menschen besser lesen und analysieren.)


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Primordium
Diskussionsleiter
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Hochsensibilität

13.12.2012 um 11:42
@funzel

Danke für dein unvoreingenommes Interesse an mir und Hochsensibilität.
Das stimmt oft. Ich kann mich in Menschen hineinfühlen und "lesen", nicht immer, aber meistens. Manchmal liege ich natürlich auch falsch. Und manchmal schließe ich auch unreflektiert von mir auf andere, wobei das abgenommen hat. In der Pubertät wusste ich ja noch nichts von Hochsensibilität und war oft verwundert, warum Menschen so kaltherzig, abweisend und desinteressiert reagierten.

Wie ich bereits in diesem Thread schrieb, empfinde ich es sowohl als Last, als auch als Segen. Wobei es meist mehr eine Last ist. Ich bin extrem stressempfindlich und halte kaum etwas aus. Außerdem habe ich ein starkes Harmoniebedürfnis und fühle mich meist sofort schlecht, wenn negative "Schwingungen" auftreten bei sozialer Interaktion. Entweder ziehe ich mich dann zurück und grüble, oder entschuldige mich, obwohl ich nichts falsch gemacht habe.


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Hochsensibilität

13.12.2012 um 12:05
Hallo zusammen,

ich habe mir jetzt nicht alle Beiträge von euch durchgelesen, aber ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass ich selbst einer dieser Menschen bin.
Leider.
Mir wäre es lieber, ich würde nicht so sein.
Meine Psychologin meinte, es wäre etwas besonderes, aber ich denke irgendwann nervt es.
Ich denke viel zu viel nach, und die Erlebten Sachen in meinem Leben, lassen mich Wochen, manchmal sogar Monate nicht in Ruhe. Das ist nichts schönes. Im Gegenteil.
Da ich an Depressionen leide, ist genau das etwas, was man nicht gebrauchen kann.
Mein Gerechtigkeitsdrang ist auch sehr stark ausgerägt. Ich kann es nicht haben, wenn sich andere Menschen streiten und will wenn es dann geht, immer schlichten. Ungerechtigkeiten dir mir andere Menschen entgegenbringen, die meine eigene Person betreffen, versuche ich immer klarzustellen, ich kann es nicht ausstehen, wenn man mich in ein schlechtes Licht rückt, womal ich nichts getan habe, oder wenn ich weiß, dass das, was die jenigen Personen behaupten, einfach nicht stimmt.
Dann kann ich auch schon mal richtig böse werden.
Diese Situation habe ich erst vor einen Monat erlebt. Und es hat mich total fertig gemacht.
Ich habe dann mit meiner Psychologin gesprochen und sie meinte, ich soll meinen Gerechtigkeitsdrang mir selbst gegenüber, einwenig runterschrauben, und mich nicht immer so lange mit diesen Dingen beschäftigen. Wenn andere Menschen meinen Lügen über einen zu erzählen, dann solln sie es doch tun.
Aber so leicht ist das nicht.
Und ich muss dir Primordium zustimmen. Das hier, kommt mir auch sehr bekannt vor.
Primordium schrieb:Außerdem habe ich ein starkes Harmoniebedürfnis und fühle mich meist sofort schlecht, wenn negative "Schwingungen" auftreten bei sozialer Interaktion. Entweder ziehe ich mich dann zurück und grüble, oder entschuldige mich, obwohl ich nichts falsch gemacht habe.
Und jeder der sich über dieses Thema lustig macht, soll erst mal damit leben, erfahren wie es ist damit im Alltag klarzukommen.

Gruß Dom


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Hochsensibilität

13.12.2012 um 12:08
Ich denke mal, dass jeder den einen oder anderen Punkt auf dieser Liste mit Ja beantworten kann. Alles zusammengenommen wuerde ich eher als Nachteil als als Vorteil bewerten.


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Hochsensibilität

13.12.2012 um 12:16
Ps: Fenris ist sicher nicht hochsensibel, er ist wohl eher das pure Gegenteil...! ;D


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ozeanzod
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Hochsensibilität

13.12.2012 um 13:29
Mir ist aufgefallen wenn man selbst sensibel ist, erkennst man leichter sensible Menschen in seinem Umfeld:D

Persönliche Erfahrung^^


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Hochsensibilität

13.12.2012 um 13:38
Ach du meine Güte ich glaube ich hab das :(


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Aniol
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Hochsensibilität

13.12.2012 um 13:46
HPS zu sein, ist oftmals kaum tragbar. Was ich allerdings nicht behaupten kann, dass es vererbbar ist, jedenfalls kenne ich keinen aus meiner Familie der Alles so intensiv wahrnimmt..erlebt..wie ich.
Es gab hier schoneinmal einen Thread dazu.
Auch sehr interessant.
Ich empfinde es zu 90 % als ein Fluch. Natürlich empfindet man intensivere Gefühle in Glücksmomenten. Aber die Schattenseite ist umso schlimmer..


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jayjaypg
ehemaliges Mitglied

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Hochsensibilität

13.12.2012 um 13:50
Vielleicht hängt es ja auch mit 2012 zusammen, dass immer mehr Leute HSP werden.


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Aniol
ehemaliges Mitglied

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Hochsensibilität

13.12.2012 um 13:50
@jayjaypg
Was sollte das denn damit zutun haben?


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jayjaypg
ehemaliges Mitglied

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Hochsensibilität

13.12.2012 um 13:52
@Aniol
Na ja, Du weißt schon. Kosmische Strömungen, und immer mehr Menschen werden sich im zunehmenden Maße ihrer Realität bewußt. Filtern nicht mehr. Wie USP zustandekommt, das weiß ja letztlich keiner.


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