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Feministen

2.109 Beiträge, Schlüsselwörter: Videospiele, Feminismus, Regine Pfeiffer, Frautv
kakaobart
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04.04.2013 um 18:46
@shionoro
shionoro schrieb:Wo bestehe ich darauf, dass Frauen ausschließlich Opfer sind?
In mehreren deiner letzten Beiträge - indem du jede Schuldzuweisung ablehnst und damit das Bild von völlig unschuldigen Frauen zeichnest.

Am deutlichsten bei dem Beispiel der Lehrerinnen und den Schülern. Da es statistisch erwiesen ist, daß diese Lehrerinnen männliche Schüler benachteiligen und dieser Fakt die Lehrerinnen belasten würde kommst du mit deiner Gegendarstellung in diese Diskussion, daß DIE SCHÜLER (!) an dieser Benachteiligung schuld seien, weil sie angeblich alle von Haus aus "Männlichkeitsbilder" mitbrächten, die es schwer machen würden diese Schüler als Frau zu unterrichten.
shionoro schrieb:Ich bestehe darauf, dass man niemals als WHM in einer Form unterdrückt war, in der mann für seine Rechte als WHM kämpfen musste.
Könnten wir eigentlich so langsam mal diesen Blödsinn von den "weißen, heterosexuellen Männern" lassen? In fast allen Gesellschaftsstrukturen der Menschheit sind Frauen in einigen Machtbereichen unterpräsent. Es gibt heute noch Länder, in denen Frauen nicht wählen dürfen - dies sind allerdings keine "weißen" (?!) Länder. Unter diesen Fakten ist es völlig absurd hier ständig die Ethnie an den Vorwurf der Unterdrückung von Frauen zu knüpfen... wir sprechen aus gutem Grund ja auch nicht von "schwarzen Drogendealern", sondern nur von Drogendealern um dem Risiko vorzubeugen hier einen rassistischen Stereotyp zu pflegen.

Um mich dem Inhalt des Zitates zu widmen: wie tyrannisch muß eine Unterdrückung denn von sich gehen, daß ich von dir die Erlaubnis bekomme sie als "Unterdrückung" zu bezeichnen? So lange das nicht klar ist, werden meine Argumente weiterhin an deiner willkürlichen Hürde der Anerkennung als Unterdrückung scheitern.

Ich bin so frei dir im Voraus zu erklären, auf was ich dann weiterhin in unserer Diskussion hinaus will: wenn du mir nun erklärst, daß man dazu erst systematisch verfolgt und zusammengeschlagen werden muß, stellt sich folglich die Frage der Legitimation der aktuellen Frauenbewegung in der westlichen Welt. Ich bin gespannt! :o)
shionoro schrieb:Es gibt überall wechselseitige diskriminierung, aber die dinge die du aufzählst können ganz einfach nicht mit dem kampf verglichen werden, den viele minderheiten gruppen führen mussten.
Dieser Argumentation folgend sind wir eigentlich jetzt schon fast da, wo ich hin will. Den Kampf der Frauen kann man auch nicht mit dem Vergleichen, was manch eine Minderheit führen musste! Dem folgend stellt sich die Frage selbst: warum stellen sich Frauen denn "so an", wo es doch anderen noch viel schlechter geht?!
shionoro schrieb:KAnnst so viel drumherum reden wie du willst, aber das ist einfach ein Fakt, dass man als WHM niemals WEIL man ein WHM war eine vergleichbare diskriminierung durchleiden musste oder einen ausschluss von bestimmten aktivitäten oder gruppierungen, wie Frauen das mussten und teilweise, wenn man in weniger gleichberechtigte gefilde schaut, noch müssen.
Außer in sämtlichen Frauenberufen. Oder im Amt des Beauftragten für Gleichberechtigung (dürfen nur Frauen ausführen!). Oder in der Gesellschaftlichen Wahrnehmung von Gewalt (siehe Beispiel Ägypten!). Aber es sind ja noch Rettungsboote da...Frauen und Kinder zuerst! ;o)
shionoro schrieb:Und lol, ne, ich hab keine ahnung welche PRobleme ein heranwachsender Mann hat.
NAtürlich nicht, ich bin ja auch kein 22 jahre alter Mann, ich kann mich da gar nich reinversetzen XD

Schön, wie du in Schubladen denkst und dir dabei selbst ins KNie schießt :)
Und wie empfindest du das als 22 Jahre alter Mann, daß dir eine Mutter euer gemeinsames Kind per Unterschrift wegnehmen kann? Oder das sie sich auch einfach weigern kann dir die Vaterschaft anzuerkennen...und dann sämtliche Rechte erstmal alleine hat? Oder dir eine Vaterschaft sogar komplett verheimlicht und einen anderen Mann als den Vater angibt - weil ihr das gerade bequemer ins Leben passt?

Bist du nicht der Meinung, daß DIESE Themen etwas schwerer wiegen als die Gehälterfrage? Statistiker gehen immerhin von 4-10% aus - im schlimmsten Fall ist also jedes 10. Kind nicht von dem Mann, der glaubt der Vater zu sein. Der ECHTE Vater ist dabei genauso betrogen - im Prinzip kommt die verschwiegene Vaterschaft einer Kindsentführung gleich! 4-10% lebenslange Kindsentführungen, um es mal etwas polemisch auszudrücken - ist das nicht wesentlich skandalöser als die niedrige Frauenquote bei den Managern?

Und da willst du mir erzählen wir Männer hätten keinen Grund uns zu emanzipieren und von einem "Kampf für Gleichberechtigung" zu sprechen?


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04.04.2013 um 18:50
@kakaobart
häh? Wieso machen das nur Lehrerinnen? Steht das so in den Statistiken?


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kakaobart
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04.04.2013 um 18:53
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:häh? Wieso machen das nur Lehrerinnen? Steht das so in den Statistiken?
Die Statistiker gehen jedenfalls davon aus - vermutlich weil vor allem DORT eine Benachteiligung von männlichen Schülern verzeichnet wurde, wo besonders viele weibliche Lehrer arbeiteten.

Das schließt natürlich nicht aus, daß auch männliche Lehrer Jungs benachteiligen können. Gerade im sozialen Bereich wird das meiner Meinung nach sogar oft der Fall sein - weil man Mädchen schont, Jungs nicht.


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04.04.2013 um 18:59
@Tripane

Da hast du einerseits Recht, man darf nicht alles übertreiben, bzw. solcherlei forderungen zum jetzigen Zeitpunkt machen keinerlei Sinn.
Andererseits halte ich Gender Neutralität für wichtig in einigen Bereichen.

@1ostS0ul

Doch, ihnen sind diese Rechte zugeflogen, es musste niemand dafür kämpfen, dass er als WHM auch ernst genommen wird in einigen Bereichen oder nicht mehr unterdrückt wird dafür, dass er ein WHM war, jedenfalls keinesfalls im vergleichbaren ausmaß und über so lange zeitspannen hinweg wie fast alle anderen Gruppen.

Wobei wir das 'weiß' eigentlich auch gern weglassen könnten, wenn wir uns ebenfalls andere Gesellschaften anschauen.


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kakaobart
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04.04.2013 um 19:00
Damit die Diskussionsparteien mal auf dem akutellen Stand sind:
Geschlechter-Studie: Schulen benachteiligen Jungen massiv

Das Schulsystem produziert haufenweise Verlierer - die Mehrheit ist männlich. Schon im Kindergarten werden Mädchen deutlich bevorzugt, auch in der Schule müssen Jungs um Aufmerksamkeit und gute Noten kämpfen. Ursache des Problems: Kitas und Grundschulen sind fest in weiblicher Hand.

Dumme Jungen, schlaue Mädchen? Der oberflächliche Blick auf die Schulnoten führte zu diesem lange gepflegten Vorurteil. Eine neue Studie des Aktionsrates Bildung bestätigt aber, dass der Grund für die Zensurenlücke ein anderer ist: Jungen werden in Kindergarten und Schule massiv benachteiligt.

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Grundschüler (im Rheinland): Jungen müssen sich mehr anstrengen
AP

Grundschüler (im Rheinland): Jungen müssen sich mehr anstrengen
Nicht mehr die Mädchen, sondern die "Jungen sind die Verlierer im deutschen Bildungssystem", sagt der Ratsvorsitzende und Präsident der Freien Universität Berlin, Dieter Lenzen. Statt auszugleichen, verstärke die Schule den Bildungs- und Leistungsrückstand der Jungen. Am schlimmsten sei die Benachteiligung in den ostdeutschen Ländern.

"Beim Übergang auf das Gymnasium müssen Jungen eine deutlich höhere Leistung erbringen. Der Weg in die Berufsausbildung ist für Jungen erschwert", kritisierte Lenzen. "Von allen Schulabgängern ohne Abschluss sind 62 Prozent Jungen." Bei den Abiturienten seien die Mädchen wiederum klar in der Mehrheit. Die einstige "Bildungsbenachteiligung des katholischen Arbeitermädchens vom Lande wurde durch neue Bildungsverlierer abgelöst: die Jungen", sagte Lenzen.

Damit bestätigt der Aktionsrat Bildung ein Ergebnis, zu dem auch eine Untersuchung des Bundesbildungsministeriums vor gut einem Jahr gekommen war. Tenor: In der Grundschule sehen sich Jungen einer weiblichen Übermacht an Lehrkräften gegenüber - und werden von den Lehrerinnen häufig benachteiligt. Der Hallenser Bildungsforscher Jürgen Budde kam in dem Bericht zu dem Schluss, dass Jungen in allen Fächern bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten kriegen als ihre Mitschülerinnen. Selbst wenn sie die gleichen Noten haben wie Mädchen, empfehlen die Lehrer ihnen seltener das Gymnasium. Kurzum, Jungs werden bei gleicher Leistung schlechter behandelt.

Weil der Schulabschluss die gesamte Erwerbsbiografie beeinflusst, sind junge Männer deutlich häufiger arbeitslos als junge Frauen - damit wird aus einem individuellen Problem, auch ein gesellschaftlicher Missstand.

Der Dortmunder Bildungsforscher Wilfried Bos sagte: "Männer sind nicht per se dümmer. Wir werden nur nicht so gefördert." Das Risiko für Jungen, in Schule und Beruf zu scheitern, sei am größten in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Das fange schon im Kindergarten an, wo der Anteil der männlichen Erzieher unter drei Prozent liege. Am geringsten seien die Geschlechterunterschiede bei Bildung in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin.

Dürfen Jungen nicht mehr Jungen sein?

Jungen haben laut Lenzen oftmals gar nicht die Chance, eine ausgereifte Geschlechtsidentität zu bilden, da sie im Kindergarten und in der Grundschule meist mit Erzieherinnen und Lehrerinnen konfrontiert seien. In keinem Bundesland liegt der Anteil männlicher Erzieher in den Kindertagesstätten bei mehr als zehn Prozent.

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Die Ergebnisse sind Teil des Jahresgutachtens des Aktionsrats Bildung unter dem Titel "Geschlechterdifferenzen im Bildungssystem". Zum Aktionsrat gehören neben FU-Präsident Lenzen und Wilfried Bos noch einige weitere namhafte Bildungsforscher, darunter der Koordinator der deutschen Pisa-Studie Manfred Prenzel.

Auch der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Max Schmidt, betonte: "Sowohl in der Grundschule, aber auch während der Pubertät, ist es wichtig, dass Jungen und Mädchen in männlichen und weiblichen Lehrkräften positive Rollenvorbilder erleben." Das zunehmende Verschwinden von Männern aus den Schulen erschwere gerade den Jungen die Auseinandersetzung mit der eigenen Rollenidentität.

Der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Randolf Rodenstock, warnte angesichts der vielen männlichen Schulabgänger ohne Abschluss, man könne es sich nicht leisten, so viele junge Männer auf dem Bildungsweg zu verlieren. Langfristig steuere Deutschland auf einen Arbeitskräftemangel zu, der durch die aktuelle wirtschaftliche Lage nur verzögert werde. Der von der vbw initiierte Aktionsrat Bildung fordert daher, dass das pädagogische Personal in seiner geschlechterspezifischen Kompetenz geschult werden müsse.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/geschlechter-studie-schulen-benachteiligen-jungen-massiv-a-612997.html


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04.04.2013 um 19:03
@kakaobart

Du scheinst meine Beiträge nicht verstanden zu haben, wenn du darin einseitige Schuldzuweisungen gelesen hast.

Worauf du dich hier beziehst betrifft paare, die nicht verheiratet sind oder andere rechtliche Absicherungen vor dem Kinderkriegen getroffen haben.
Und ja, darin liegt eine diskriminierung.

Auch das ist aber keineswegs von der Relation mehr zu vergleichen damit, dass WHM plötzlich die diskriminierten, unterdrückten sind in unserer Gesellschaft.

Es ist jetzt nicht so, als könnte sich ein Mann gegen soetwas nicht absichern und wäre da absolut rechtlos.

Was ist außerdem mit den Männern, die abhauen vor der Schwangerschaft der Freundin und keinen VAterschaftstest erlauben?
Die rechnen wir jetzt einfach mal mit ein?
Das funktioniert beidseitig.


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04.04.2013 um 19:06
@kakaobart
Danke, sehr aufschlussreich, aber das da mehr Frauen sind als Männer und es deshalb womöglich zu einer Schieflage kommt kann man den Frauen ja nun nicht vorwerfen. Den Ausgleich könnten ja Männer herstellen, aber die wollen eben nicht Grundschullehrer oder Kindergärtner sein/werden. Das die Erzieherinnen und Lehrerinnen dies absichtlich machen, bezweifle ich und wenn es nicht bald mehr Männer gibt in diesen Berufen, dann müssen Frauen eben gezielt geschult werden, um das zu vermeiden, das wäre das Mindeste......


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04.04.2013 um 19:06
@kakaobart

Außerdem:

Kann der Erzeuger meines Kindes seine Vaterschaft gegen meinen Willen durchsetzen?


Will der Erzeuger des Kindes seine Vaterschaft gegen den Willen der Mutter durchsetzen, kann er mit einer Klage auf Vaterschaftsfeststellung die gerichtliche Feststellung erreichen. Diese Klage muss er beim zuständigen Familiengericht erheben. Solange es noch keinen gesetzlichen Vater gibt, besteht für diese Klage keine Frist. Beweismittel ist wiederum ein Abstammungsgutachten, welches vom Gericht angeordnet wird, sofern es nicht bereits vorhanden ist. Wird im Laufe des Prozesses die biologische Vaterschaft des Klägers ermittelt, entsteht zwischen ihm und dem Kind ein zivilrechtliches Verwandtschaftsverhältnis. Ausgehend von diesem Verwandtschaftsverhältnis können Unterhaltsansprüche für Mutter und Kind, Erb-/ Renten-/Krankenversicherungsansprüche sowie Umgangsrechte für den biologischen Vater geltend gemacht werden.

https://vorabtreibung.net/node/70


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04.04.2013 um 19:09
@shionoro


...und warum, da es die "Gruppe" der WHM im grunde, wie heute noch immer, nicht wirklich gibt bzw. gab...-.-...
shionoro schrieb:Währenddessen werden aber viele diskriminierungsprobleme die Frauen betreffen gar nicht wirklich thematisiert in der gesamtgesellschaft.
...hier wäre ich noch immer über die Ausführungen deinerseits gespannt, da bei solchen Sätzen in den wenigsten Fälen noch viel kommt, aber von dir erwarte ich da dann doch noch etwas mehr? =)

@Tussinelda
Tussinelda schrieb:Den Ausgleich könnten ja Männer herstellen,
...merkst du was...das gleich Prinzip kann man bzgl. Frauenquote anbringen, so dass man dort den Männern ebenfalls =)


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04.04.2013 um 19:14
@1ostS0ul

Sieht man doch hier im thread und im anderen thread, Sexismus ist immernoch keineswegs so problematisiert wie rassismus.

Sexismus in medien, kein Problem, Sexismus im Sport, kein Problem, Sexismus ist heute eine eher witzige Sache, und die Leute die sich über Sexismus aufregen sind in den augen der meisten eh nur aliec schwarzer und sowieso alles lesben.

KOnnte man hier alles sehr schön nachlesen.

Es ist kein Problem, dinge zu begründen, in dem man von der 'Natur des MAnnes' palavert, sowas würde sich heute mit der 'Natur des Schwarzen' keiner trauen.

Wird aber alles keineswegs problematisiert, sondern findet in der GEsellschaft sogar breite unterstützung.

Du bist ja genauso, in den entsprechenden threads hast du grundsätzlich nie etwas dagegen gesagt, wenn Leute wirklich furchtbar sexistisches zeug geredet haben udn sahst darin offenbar kein Problem, obwohl ich dich mehrfach darauf hingewiesen habe-


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04.04.2013 um 19:18
@1ostS0ul
nee, ich merke nichts, denn Männer streben dies ja schon in der Ausbildung/Studium gar nicht erst an, Frauen hingegen nehmen sehr wohl Studium und Ausbildung auf sich und bekommen dann die Jobs nicht ;)


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04.04.2013 um 19:19
@shionoro
shionoro schrieb:...Andererseits halte ich Gender Neutralität für wichtig in einigen Bereichen.
Ich halte sie vor allem da für vordringlich, wo es um staatlich-hoheitliche Aufgaben geht. Vor dem Staat und dem Gesetz hat (im Zusammenhang gesehen) Gleiches gleich behandelt zu werden. Was die Gesellschaft angeht, kann man nur versuchen, diese soweit zu bringen, dass die Rationalität nicht von Emotialität und Ideologie dominiert wird.
Der Staat darf aber nicht das Recht haben, das gesellschaftliche, private, oder im Rahmen der Vertragsfreiheit geregelte Zusammenleben, akribisch durchzugestalten und seiner Zeitgeistmoral zu unterwerfen.


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04.04.2013 um 19:22
@Tripane

nein,das soll der staat auch nicht dürfen.
DAnn wäre das ja auch alles nicht echt, eine Veränderung in den Rollenbildern kann der Staat begünstigen über das, was er kindern in der schule beibringt, und darüber, dass er selbst frauen und männer gleichbehandelt genau wie hetero, homo oder transsexuelle.
Die VEränderung an sich aber kommt aus der Gesellschaft heraus.


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kakaobart
ehemaliges Mitglied

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04.04.2013 um 19:22
@shionoro
shionoro schrieb:Du scheinst meine Beiträge nicht verstanden zu haben, wenn du darin einseitige Schuldzuweisungen gelesen hast.
Das könnte natürlich sein - vielleicht bist du ja so lieb und erklärst mir das nochmal, wieso genau die Schüler daran schuld sind, wenn Lehrerinnen männliche Schüler benachteiligen. Beim zweiten Mal verstehe ich es dann vielleicht richtig...
shionoro schrieb:Auch das ist aber keineswegs von der Relation mehr zu vergleichen damit, dass WHM plötzlich die diskriminierten, unterdrückten sind in unserer Gesellschaft.
Für dich gibt es also nur alles oder nichts? Erst wenn die Männer die am meisten diskriminierte Gruppe in Deutschland sind, haben sie das Recht sich als unterdrückte Gruppe zu bezeichnen?

Erstmal irrst du dich darin. Desweiteren irrst du dich in der Vorstellung, daß ich die Männer für "DIE" Diskriminierten in unserer Gesellschaft halte. Dieser Absolutismus unterstellst du mir völlig zu unrecht - ich habe mit keinem Satz auch nur etwas ähnliches suggeriert!

Mit dieser Polarisierung willst du letztlich darauf hinaus, daß Männer kein Recht hätten sich zu beschweren, solange es ihnen noch nicht so schlimm geht wie den Frauen in den dunkelsten Zeiten unserer Geschichte. Und ein wenig klingt das nach Rache... :o/
shionoro schrieb:Was ist außerdem mit den Männern, die abhauen vor der Schwangerschaft der Freundin und keinen VAterschaftstest erlauben?
Die rechnen wir jetzt einfach mal mit ein?
Das funktioniert beidseitig.
Joa...und was ist mit den Frauen, die ihre Ehemänner regelmäßig verprügeln oder ihre Kinder erwürgen. Damit wäre der Feminismus deiner Logik zur folge ja abgehakt.

@Tussinelda
Tussinelda schrieb:Danke, sehr aufschlussreich, aber das da mehr Frauen sind als Männer und es deshalb womöglich zu einer Schieflage kommt kann man den Frauen ja nun nicht vorwerfen.
In dieser Branche hat man als Mann aber schlechter Chancen auf eine Anstellung! Es ist hier sehr wohl so, daß diese Frauenberufe als Solche von den Frauen verteidigt werden. Das System erhält sich selbst.
Tussinelda schrieb: Den Ausgleich könnten ja Männer herstellen, aber die wollen eben nicht Grundschullehrer oder Kindergärtner sein/werden.
Und wieder sind eigentlich die Männer schuld! ^^

@shionoro
shionoro schrieb:Kann der Erzeuger meines Kindes seine Vaterschaft gegen meinen Willen durchsetzen?
Ja...das kann man inzwischen! Und MÄNNERRECHTLER mussten lange und hart gegen diese Form der Diskriminierung kämpfen - eine Tatsache, die du weiterhin leugnest.

Im Übrigen ändert das wenig an der Tatsache, daß Frauen IMMERNOCH bevorteilt sind. Es mag ein schwacher Trost für die vergewaltigte Frau sein, wenn sie aber neuerdings wenigstens das Recht hat den Täter zu verklagen.
Bis das gemeinsame Sorgerecht eingeklagt ist kann übrigens vieles bereits zu spät sein. In der Regel hat das Kind zu diesem Zeitpunkt bereits einen Namen, ist gegen den Willen des Vaters getauft oder beschnitten oder wohnt bereits im Ausland.


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04.04.2013 um 19:23
kakaobart schrieb:seit wievielen Jahrhunderten hat denn die Mutter ein Vorrecht auf das Sorgerecht eines Kindes?
Also das kann so lange noch nicht sein!
noch im 18 Jahrhundert brauchten Frauen einen Männlichen Familenangehörigen der Ihre Rechts-und Geldgeschäfte abgewickelt hat weil sie dazu rechtlich nicht in der Lage waren und Kinder braucht, einen Männlichen Vormund.


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04.04.2013 um 19:32
@kakaobart

Zunächst mal ist es nicht so, als würden Jungs bei männlichen Lehrern plötzlich viel besser stehen als bei weiblichen.

das Jungs in der Shcule schlechtere Leistungen vollbringen ist nicht allein damit zu begründen, dass es dort mehr Lehrerinnen als Lehrer gibt, sondern dadurch, dass Frauen vom grund auf angepasster erzogen werden, und deswegen im system schule sich besser zurechtfinden, während viele jungs eher rebellisch sind, was ebenfalls eine frage der prägung ist, und früh stigmatisiert werden deswegen.

Das hat aber weniger mit diskriminierung zu tun als mit dem verhalten anhand von rollenbildern, welches gerade von feministen ja kritisiert wird.

Wer laut ist und ungehorsam wird eher eine schlechtere note bekommen als jemand der schluckt und brav ist, und schlucken und brav sein bringt man mädchen tendenziell eher bei als den jungs.

Das das ganze Schuld der Lehrerinnen ist, ist ganz einfach eine unwissenschaftliche Unterstellung.
kakaobart schrieb:Für dich gibt es also nur alles oder nichts? Erst wenn die Männer die am meisten diskriminierte Gruppe in Deutschland sind, haben sie das Recht sich als unterdrückte Gruppe zu bezeichnen?

Erstmal irrst du dich darin. Desweiteren irrst du dich in der Vorstellung, daß ich die Männer für "DIE" Diskriminierten in unserer Gesellschaft halte. Dieser Absolutismus unterstellst du mir völlig zu unrecht - ich habe mit keinem Satz auch nur etwas ähnliches suggeriert!

Mit dieser Polarisierung willst du letztlich darauf hinaus, daß Männer kein Recht hätten sich zu beschweren, solange es ihnen noch nicht so schlimm geht wie den Frauen in den dunkelsten Zeiten unserer Geschichte. Und ein wenig klingt das nach Rache... :o/
Nö, aber ich weiß, wo man Relationen unterscheiden muss.
Wenn einer Gemobbt wird, und der ab und zu auch mal selber gemein zu irgendwem ist, dann kann man nicht sagen, hey, der mobbt ja auch selber, weil die relation einfach nicht stimmt.

Gerade die Reduzierung der Frau auf die Mutterrolle hat oft schon Probleme für Frauen bedeutet.

Feministen im übrigen lehnen solche Diskriminierung gegen Männer zum Großteil ab.

Diese aber zu vergleichen mit den Kämpfen, die Frauen oder HOmosexuelle austragen musste und die diskriminierung welche sie erfahren haben ist einfach verdammt lächerlich.
kakaobart schrieb:Joa...und was ist mit den Frauen, die ihre Ehemänner regelmäßig verprügeln oder ihre Kinder erwürgen. Damit wäre der Feminismus deiner Logik zur folge ja abgehakt.
Es wird Gewalt in jeglicher Form rechtlich verfolgt, wenn sie sich beweisen lässt.
Oder wird akzeptiert, dass Frauen ihre Kinder erwürgen?
Wird das gesellschaftlich getragen?
Fakt ist, du siehst da irgendwo eine schreckliche Diskriminierung gegen den WHM die du vergleichst mit den dingen, für die Frauen oder Homosexuelle kämpfen mussten.
Die musste für ihr wahlrecht kämpfen, dafür heiraten zu dürfen, die mussten dafür kämpfen überhaupt im arbeitsleben ernstgenommen zu werden und auch dafür, nicht mehr per se als sünder zu gelten oder potentielle kinderschänder.

Und dass der WHM auch diskriminiert wird, das machst du an einer Sache fest, die zwar sicher iene ungleichbehandlung ist, aber weder in der relation vergleichbar ist, noch lediglich gegen Männer gerichtet ist, weil diese sich, andererseits, aus einer vaterschaft sehr leicht dadurch herauswinden können.


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04.04.2013 um 19:37
@Tussinelda
Tussinelda schrieb:nee, ich merke nichts, denn Männer streben dies ja schon in der Ausbildung/Studium gar nicht erst an, Frauen hingegen nehmen sehr wohl Studium und Ausbildung auf sich und bekommen dann die Jobs nicht
Ging mir genauso. Also habe ich mich selbstständig gemacht. Heute arbeiten etliche Männer "für mich" - besser gesagt, auf drei Zweigstellen verteilt, "mit mir zusammen". Das funktioniert recht gut, inklusive Weißwurstessen alle drei Monate und Gleichberechtigung an der Kaffeemaschine.
Ich habe bisher keine einzige Frau gefunden, die ich hätte einstellen können oder wollen, abgesehen von meiner Schwester, die hier ein Praktikum gemacht hat. Aber ich habe durchaus gesucht und werde das auch weiterhin tun, solange mir nicht eine Quotenregelung das Vertrauen dahingehend nimmt.

Vereinzelt kommt es heute sogar vor, dass sich Betriebe, die von genau den Männern geleitet werden, die mich damals als Bewerberin abgelehnt haben, heute meinen Preisvorstellungen bei der Zusammenarbeit beugen müssen. Das nenne ich "wahre Emanzipation" :D


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04.04.2013 um 19:38
shionoro schrieb:Zunächst mal ist es nicht so, als würden Jungs bei männlichen Lehrern plötzlich viel besser stehen als bei weiblichen.
Was daran liegen könnte das man im algemeinen Mädels schont und Jungs "hart anpackt". Wenn ich die Studie richtig verstanden habe, dann ist das bei Lehrerinnen lediglich ausgeprägter.
shionoro schrieb:Es wird Gewalt in jeglicher Form rechtlich verfolgt, wenn sie sich beweisen lässt.
Aber oft bei einer Täterin weniger geahndet.


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04.04.2013 um 19:39
@shionoro
shionoro schrieb:nein,das soll der staat auch nicht dürfen.
DAnn wäre das ja auch alles nicht echt, eine Veränderung in den Rollenbildern kann der Staat begünstigen über das, was er kindern in der schule beibringt, und darüber, dass er selbst frauen und männer gleichbehandelt genau wie hetero, homo oder transsexuelle.
Die VEränderung an sich aber kommt aus der Gesellschaft heraus.
Ja, das kann ich im wesentlichen so unterschreiben.


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04.04.2013 um 19:40
@Tripane
Tripane schrieb:Ich habe bisher keine einzige Frau gefunden, die ich hätte einstellen können oder wollen
Heißt das das du gegen eine Frauenquote bist?


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