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Feministen

2.109 Beiträge, Schlüsselwörter: Feminismus, Videospiele, Frautv, Regine Pfeiffer

Feministen

28.11.2014 um 00:19
@JPhys2
Wenn ihr über Zwergenpenisse und Kinder von Elben und Zwergen diskutiert, ja dann beziehe ich mich auf den Titel. Willst Du nun weiter klugscheißen, oder euren Unsinn in einen anständigen Kontext zum Thread bringen?
Und wenn Du nun weiter jammern willst, dann mach das gefälligst per Verwaltungsnachricht


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AlbinoLight
ehemaliges Mitglied


Feministen

30.11.2014 um 12:51
Eigentlich habe ich keine Lust noch weiter mit irgendwelchen Prolls herumzudiskutieren, die sich darüber definieren, dass sie eine andere Menschengruppe als minderwertig ansieht. Aber zu ein paar Dingen muss ich mich leider noch äußern.
Sombra84 schrieb:Kann es sein, dass ich hier ein wenig Verbitterung herauslese? Als ob das Model die Werbung interessieren würde.. Die kriegen Kohle dafür, Punkt, aus.
Sombra84 schrieb:Ok, eindeutig Verbitterung..
Wie kommst du darauf ich sollte verbittert sein? Du kennst mein RL doch gar nicht. Keine Sorge, ich bin unglaublich glücklich mit dem was ich habe. Nur weil ich nicht einfach nur zusehe und mich für gewisse Dinge einsetze, die meiner Meinung nach nicht gut laufen in der Welt, oder mich mal über dies und das aufrege, heißt das noch lange nicht ich wäre "verbittert".
Sombra84 schrieb:Ja.. und? Zwingt dich jemand, deine Haare zu färben? Nein.
Nein, und wenn dann würde ich mich auch nicht zwingen lassen. Zumal ich auch noch nicht in dem alter bin, dass ich soetwas nötig hätte.
Dieser Kommentar war auch eher in Hinsicht der öffentlichkeit geschrieben und ich habe ihn allgemein formuliert und nicht auf mich bezogen. Es ist einfach so, dass es so gut wie keine "grauhaarigen" Schauspielerinnen in Filmen gibt, außer es sind Omas.
Klar färbt auch Hollywood die Haare der Männer, aber die dürften es sich trotzdem eher erlauben es nicht zu tun.
Sombra84 schrieb:Du nennst meine Beispiele lachhaft, bringst aber selbst eine extremst lächerliche SuperBowl-Werbung von GoDaddy, die einfach nur provozieren soll? Und was soll uns das jetzt sagen?
Das soll sagen, dass Männer in der Werbung etc. gerne mal "fett" sein dürfen und doch die "Helden" sind.
Meiner Meinung nach dürfen auch mal Frauen im Fernsehen "fett" oder "hässlich" sein und trotzdem mal den "Preis" gewinnen. Oder mal als die "lächerlichen Helden" dargestellt werden.
kakaobart schrieb:(sic!) Aber Sexismus gegenüber Männern ist nicht so schlimm?! Das ist also der Satz, mit dem eine Feministin die Erklärung ihrer Ideologie einleitet...
Doch, es ist genauso schlimm, aber Frauen werden sicherlich um einiges öfter damit konfrontiert. Ich könnte viele Beispiele nennen, die nicht nur mir, sondern auch Bekannten und Freunden passiert sind. Und das kommt so regelmäßig vor, dass man es im normalfall vielleicht gar nicht mehr wahrnimmt. Aber es ist da.
Und es ist egal welches Geschlecht es betrifft. Sexismus ist und bleibt schlecht.
Jedoch sieht man selbst hier im Forum/Thread so vieles, das einfach nur verletzend ist, weshalb ich denke, dass ich mich genau deshalb weiter dafür aussprechen werde, was ich gut finde. Bzw sagen werde was ich schlecht finde.
kakaobart schrieb:Und deswegen sollen wir jetzt in Videospielen und Fernsehserien mehr Frauenbilder integrieren, die du positiv findest...während wir Probleme der Benachteiligung von Jungs/Männer in Schule und Justiz mal pfeifend unter den Teppich kehren.
Ich denke wenn man in den Medien mehr gute Frauenbilder einbaut, dass die Menschen bessere Vorbilder und Ideale hätten und sich die Gesellschafft zu etwas positiverem formen könnte. Und darum geht es doch.
Das nächste was du ansprichst ist eher etwas staatliches. Ich finde es auch nicht ok wie Männer in anderen Bereichen benachteiligt werden, aber du kannst dich ja auch dafür einsetzen oder aussprechen ohne, dass du den ersten Aspekt der besseren Vorbilder verwirfst. Ich denke nicht, dass man beide Dinge einfach in einen Topf werfen kann.
kakaobart schrieb:Alleine die Wahrnehmung der Prioritäten von Feministen ist so sexistisch, daß wir schon den Bereich der Diskriminierung von Männer verlassen und uns auf das Fettnäpfchen-Parkett der Lächerlichkeit begeben.
Das habe ich hoffentlich mit dem Absatz da oben klargestellt. Wer spricht denn von Prioritäten außer du? Ich sage: Warum setzt man sich nicht gleichzeitig an unterschiedlichen Punkten für die Interessen der Menschen ein?
kakaobart schrieb:Zu erst Mal gibt es jenseits von "Äckschn-Filmen" seit je her selbstverständlich starke Frauen-Bilder. In Liebesfilmen, Dramen, Komödien...eben allen Geschichten, die einen Mangel an Handlung nicht mit Gewaltszenen zu vertuschen suchen. Lediglich im allgemeinen Action-Genre sind weibliche Hauptrollen seltener.
Was in der Regel einfach nicht der Fall ist. Ich sprach nicht allein von Actionfilmen, sondern von Filmen allgemein. Gute Frauenrollen sind selten, da Frauen so gut wie IMMER klischeehaft/standardisiert dargestellt werden (mal außer Acht gelassen, welches Klischee hier eingesetzt wird). Ich sprach lediglich von einigermaßen realistischen Menschen-/Frauenrollen, die gleich viel mehr her machen.
kakaobart schrieb:In solchen Action-Filmen sind weibliche Hauptfiguren sicher auch deswegen seltener, weil so eine zierliche Darstellerin NOCH unglaubwürdiger wäre wie der muskelbepakte Schwarzenegger, wenn gerade mal wieder fünf Angreifer auf einmal verdroschen werden und sich die Hauptfigur ganz nebenbei natürlich noch die Schuhe binden muß. Wie sieht das denn aus, wenn die 60kg Jessica Alba einen muskulösen 90kg Kerl mit einem Schlag K.O. macht...oder einarmig ein Maschinengewehr abfeuert:
Dann setzt doch mal ne "dicke" (in Hinsicht darauf was in Filmen "dick" ist) Muskelfrau solch einen Film. Hätte ich nichts dagegen und wäre eh 10000 mal realistischer als ein magersüchtiger Kleiderständer.
kakaobart schrieb:.soll "Regina J. Rambo" ihre Munition in einer rosanen Handtasche mit sich führen? Oder was genau macht für dich Weiblichkeit in einem Krieg aus? :o/
Selbst regst du dich über Sexismus auf und dann bringst du so einen Unsinn? Als hätten alle Frauen rosane Handtaschen und die immer dabei? Hallo?! Klischee ersten Grades, auch wenn es "scherzhaft" gemeint war.
Und im Krieg will ich keine Weiblichkeit, sondern ich will sehen, wie Menschen mit Situationen klar kommen. Da passt eine alberne 08/15 Pinke-Tussi-Lovestory nicht rein.
kakaobart schrieb:Warum wird denn in der Filmindustrie die Rolle des "peinlichen Trottel" fast immer von einem Mann besetzt?
Frage ich mich auch immer. Dabei sind die Geschichten mit den "Verliererfrauen" richtig witzig und gut. Zumindest fällt mir da spontan mal Bridget Jones ein :)
kakaobart schrieb:"Gleichberechtigung" bedeutet halt das Fordern von mehr Privilegien - und nicht das Akzeptieren von weiteren Nachteilen. :oD
Stimmt nicht. Ich würde gerne mehr alberne/witzig dumme Frauen sehen, die aber nicht gleich so sehr heruntergestuft werden, dass sie ihre Kultigkeit verlieren oder auf ihre Weiblichkeit reduziert werden.
kakaobart schrieb:Nö, wir Männer werden überhaupt nicht mit absurden, unrealistischen Körper-Idealen konfrontiert... Und selbstverständlich werden wir von Frauen auch nicht mit Hugh Jackman und anderen gut aussehenden Millionären verglichen. Feministen erklären die Welt....und die Männer sind schuld! :o))
Ich kenne keine Frau die sagt sie hätte ihren Mann deshalb geheiratet, weil er "geile Muskeln" hat. Wegen "geilen Titten" wurden sicher schon viel öfter Frauen geheiratet, egal wie unterbelichtet oder menschlich ekelhaft die waren.
kakaobart schrieb:Während das gesellschaftliche Idealbild bei Frauen sehr stark auf Äußerlichkeiten fixiert ist, muß ein Mann neben optischen Aspekten vor allem beruflich erfolgreich sein, um dem Idealbild eines Mannes zu entsprechen.
Hab ich jemals etwas anderes gesagt?
kakaobart schrieb:"...die trotz hohen alters/Hässlichkeit noch gut irgendwelche Rollen (bekommen)." - Frechheit! Sagt dann die verbitterte Feministin. Wie stellst du dir denn ein Gesetz vor, mit dem wir die Vermittlung von "alten/hässlichen" Frauen in der Filmindustrie regeln wollen?
Der einzige der hier verbittert ist bist höchstens du. Ich frage mich sowieso die ganze Zeit warum du mich so dumm anmachst a la "Hey du, Feministin!".
Ich will keine Regelung, ich will ein Umdenken.
kakaobart schrieb:(...)daß bei Männern der Durchschnittstyp bei Partnerschaften vermeintlich nicht hinter Ideal-Typen ansteht.... Und den himmelschreienden Blödsinn dieser "Beweisführung" dann noch mit den schnippischen Worten "How i expected. No comment" abzuschließen.
Bring ein Gegenargument und hör auf ständig auf die Tränendrüse zu drücken.
kakaobart schrieb:Die wirkungsvollste Aufklärung gegen den Feminismus: Unterhalte dich mit einer Feministin. :oD
Die Wirkungsvollste Weise zu erkennen, dass noch viel gemacht werden muss in unserer Gesellschaft: Lese die Kommentare von einem Macho.
kakaobart schrieb:Das fand ich von @JPhys2 auch unverschämt - als Beispiel einfach den erfolgreichsten Film aller Zeiten heran zu ziehen.
Dein Ernst? Und dann postest du Bilder von diesem Trickfilm? Ich meinte den 3D-Kinofilm, der nur gutes Geld eingefahren hat, weil er eben der erste 3D-Film war.
kakaobart schrieb:Solche Trittbrettfahrer wie Alice Schwarzer... Zum Glück lehnen die ganzen "normalen" Feministen die männerfeindlichen Standpunkte dieser Frau konsequent ab...weswegen ihr Magazin "Emma" auch das auflagenstärkste und einflussreichste feministischen Magazin im deutschsprachigen Raum ist. :o)
Keine Ahnung warum alle immer diese seltsame Tussi anführen. Die macht mehr kaputt als sie gut macht allein schon mit ihrer Art. Und ich persönlich kann sie nicht ausstehen.
kakaobart schrieb:Ich bin nun auf deinen Nachweis gespannt, warum Frauen ein Anrecht auf "Schutzräume" haben - Männer aber nicht. :o)
Wo schrie denn jemand nach "Schutzräumen"? Es geht einfach um GLEICHE Rechte, die einfach mal GLEICH sein sollten.
Draiiipunkt0 schrieb:Nehmen wir mal den zweiten Hobbit-Film. Ich fand den richtig super, aber JEDER Kumpel von mir war ebenfalls genervt von dieser völlig overpowerten Elbenschlampe und der dazu gehörigen Liebesgeschichte.
Fand ich auch. Seltsam, dass wir das gleiche kritisieren. Ich will keine "überpowerten Schlampen", sondern realistische Frauenbilder.
Draiiipunkt0 schrieb:Es liegt wohl eher daran, dass starke intelligente Frauen zu Arroganz, Selbstüberschätzung, Rücksichtslosigkeit usw neigen
Aber auch nur, weil man ständig eingeredet bekommt, dass irgendwer, der es ger nicht ist, "schlau" sein soll. Das ist der gleiche Unsinn, wie wenn man sagt, dass diese und jene Schauspielerin "schön" sei.
"Alle" glauben es. Ist es so? Ich finde nicht. Demnach alles objektiv und/oder Propaganda.


Ich höre an dieser Stelle mal auf, weil ich grade keine Lust mehr habe zu schreiben. Aber ich hoffe den Machos wird es langsam mal klar, was ich überhaupt meinte.
Zu den diversen Diskussionsthemen die hier noch folgten bevor der Mod eingriff sag ich mal nichts. Ich denke ihr wisst schon was das für ein Bild gemacht hat.


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30.11.2014 um 12:59
Im Prinzip ist das ein Kampf gegen Windmühlen der hier von den Feministen betrieben wird. Zum einen haben sie teils völlig hirnrissige Ideen die bei normalen Frauen gar nicht ankommen.

Gutes Beisiel ja die Computerspiele oder auch bei uns die Änderung der Nationalhymne, wo Galabier von allen Seiten größten Zuspruch erfahren hat.

Es wirkt einfach so, als wollen sich einige wenige Frauen nun irgendwie rächen, sprechen dann für die ganzen anderen Frauen welche wieder einmal gesagt bekommen, was sie zu tun, denken und fühlen haben.

Tja und was passiert parallel dazu?

Promis feiern das Kultobjekt Po

Knackig muss er sein, wohlgeformt und vor allem groß. Seit Neuestem brauchen weibliche Stars einen Mordstrummhintern, wenn sie als Sexsymbol gelten wollen. Was steckt hinter dem Hype um die Sitzmuskeln?

Man mag es glauben oder nicht, aber laut dem Schönheitschirurgen Fuat Yuksel wünschen sich 45 Prozent der britischen Frauen ein Hinterteil wie Kim und bringen, damit sich der Doktor das auch vorstellen kann, Fotos barock dimensionierter Matronen mit in die Praxis.

http://www.krone.at/Stars-Society/Promis_feiern_das_Kultobjekt_Po-J.Lo._Kim_-_Co.-Story-428878


Na so wird das ganz bestimmt was.


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Draiiipunkt0
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30.11.2014 um 20:28
@AlbinoLight
AlbinoLight schrieb:Aber auch nur, weil man ständig eingeredet bekommt, dass irgendwer, der es ger nicht ist, "schlau" sein soll. Das ist der gleiche Unsinn, wie wenn man sagt, dass diese und jene Schauspielerin "schön" sei.
"Alle" glauben es. Ist es so? Ich finde nicht. Demnach alles objektiv und/oder Propaganda.
Leuchtet ein.
Guter Post.

Edit: Im letzten Satz müsste es "subjektiv" heißen.


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Feministen

01.12.2014 um 13:18
AlbinoLight schrieb:Eigentlich habe ich keine Lust noch weiter mit irgendwelchen Prolls herumzudiskutieren, die sich darüber definieren, dass sie eine andere Menschengruppe als minderwertig ansieht. Aber zu ein paar Dingen muss ich mich leider noch äußern.
Proll hat mich bisher auch noch niemand genannt.. Mal was Neues :) Da sind wir aber froh, dass du uns Prolls die Ehre gibst, doch noch mit uns zu schreiben..

Wo habe ich denn bitte geschrieben, dass Frauen minderwertig wären? Wenn du meine Texte mal genau lesen würdest, wäre dir schon lange aufgefallen, dass ich sehr wohl für GLEICHberechtigung bin, aber nicht dafür, was gewisse verbitterte Feministinnen als Gleichberechtigung (also mehr Rechte für Frauen) bezeichnen.
AlbinoLight schrieb:Wie kommst du darauf ich sollte verbittert sein?
Ich wiederhole mich zwar, aber ich zitiere dich jetzt nochmal:
AlbinoLight schrieb:Vielleicht, vielleicht auch nicht. Schlau genug um ihr "Ich-bin-so-geil-Spray" zu benutzen um "Engel zu verführen" *würg* sind sie ja.
AlbinoLight schrieb:Einen Bericht vielleicht, der zeigt, dass die Werbung Männer in Depressionen stürzt... oh, wait... gleich kommt von euch sicher auch noch der Kommentar: "Männer sind ja soooo geil, dass die das nicht nötig haben.
Das klingt für mich sehr nach Verbitterung, du schreibst hier unglaublich abwertend gegen Männer, merkst du das gar nicht?
AlbinoLight schrieb:Das soll sagen, dass Männer in der Werbung etc. gerne mal "fett" sein dürfen und doch die "Helden" sind.
Meiner Meinung nach dürfen auch mal Frauen im Fernsehen "fett" oder "hässlich" sein und trotzdem mal den "Preis" gewinnen. Oder mal als die "lächerlichen Helden" dargestellt werden.
Dürfen sie von mir aus auch gerne sein, habe ich kein Problem damit. Wait, da gibts ja schon einige.. Molly, Roseanne (die wohl berühmteste "fette" Frau), Berta (die heimliche Helding bei Two and a half Men), etc. Ach Moment, stimmt, ich bringe ja immer nur das gleiche Dutzend an Beispielen, tut mir leid..
Na dann schreib doch mal ein Drehbuch mit einer guten Frauenrolle, ich schaus mir auch an, versprochen.
AlbinoLight schrieb:Doch, es ist genauso schlimm, aber Frauen werden sicherlich um einiges öfter damit konfrontiert. Ich könnte viele Beispiele nennen, die nicht nur mir, sondern auch Bekannten und Freunden passiert sind. Und das kommt so regelmäßig vor, dass man es im normalfall vielleicht gar nicht mehr wahrnimmt. Aber es ist da.
Da gibts aus männlicher Sicht auch einiges, aber das wird von dir sowieso wieder nur mit "Ausnahmen, immer die gleichen Beispiele, etc." abgekanzelt.
Aber tu uns doch mal den Gefallen und nenne deine Beispiele.. Bei dem ein oder anderen würde ich dir vermutlich sogar Recht geben, aber ich bin echt gespannt, wo du denn überall meinst, diskriminiert zu werden..
AlbinoLight schrieb:Ich denke wenn man in den Medien mehr gute Frauenbilder einbaut, dass die Menschen bessere Vorbilder und Ideale hätten und sich die Gesellschafft zu etwas positiverem formen könnte. Und darum geht es doch.
Ich HOFFE wirklich, dass ich diesen Satz jetzt falsch verstehe. Das liest sich für mich so, als würdest du Frauen als die besseren Menschen bezeichnen, dass nur Frauen die Gesellschaft in eine "positive Zukunft" führen können..
AlbinoLight schrieb:Ich kenne keine Frau die sagt sie hätte ihren Mann deshalb geheiratet, weil er "geile Muskeln" hat. Wegen "geilen Titten" wurden sicher schon viel öfter Frauen geheiratet, egal wie unterbelichtet oder menschlich ekelhaft die waren.
Das Zitat hier zeigt aber leider, dass der Satz oben kein "Unfall" war. Natürlich, wir Männer sind nur schwanzgesteuerte Arschlöcher. Wenn wir "geile Titten" sehen, heiraten wir sie gleich, um was anderes gehts ja schliesslich nicht.
Ich will nicht bestreiten, dass es solche Männer gibt.. Aber es gibt mindestens genau so viele Frauen, die den Mann wegen des Geldes (Muskeln sind unwichtig wenn er dir alles kaufen kann, was du willst) heiraten. Aber das ist ja egal, es sind ja nur die Männer die Bösen..
AlbinoLight schrieb:Ich höre an dieser Stelle mal auf, weil ich grade keine Lust mehr habe zu schreiben. Aber ich hoffe den Machos wird es langsam mal klar, was ich überhaupt meinte.
Ja, uns "Prolls und Machos" ist ziemlich klar, dass du anscheinend ein Problem mit Männern hast, danke.


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Bodo
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Feministen

01.12.2014 um 13:22
AlbinoLight schrieb:Wegen "geilen Titten" wurden sicher schon viel öfter Frauen geheiratet, egal wie unterbelichtet oder menschlich ekelhaft die waren.
Mich würde ja wirklich interessieren, wieviele Ehen geschlossen werden, nur weil die Dame "geile Titten" hat. Denke doch, dass sich das mit
AlbinoLight schrieb:... ihren Mann deshalb geheiratet, weil er "geile Muskeln" hat.
die Waage hält.


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kakaobart
ehemaliges Mitglied


Feministen

01.12.2014 um 17:35
@AlbinoLight
AlbinoLight schrieb:Doch, es ist genauso schlimm, aber Frauen werden sicherlich um einiges öfter damit konfrontiert. Ich könnte viele Beispiele nennen, die nicht nur mir, sondern auch Bekannten und Freunden passiert sind. Und das kommt so regelmäßig vor, dass man es im normalfall vielleicht gar nicht mehr wahrnimmt. Aber es ist da.
Jaja...Frauen sind ne Extrawurst - das haben alle verstanden, die sich mit dem Feminismus auseinander setzen. Es hat schon einen Grund, warum ihr euch gerade unter diesem Begriff subsummiert.

Morpheus.WhatIfIToldYou

Was wäre, wenn ich dir sage, daß du als FEMINISTIN die sexuelle Diskriminierung von Männern nur einfach nicht so intensiv wahrnimmst, weil du sie nie selber erfahren hast und vermutlich auch ein feministisches Umfeld pflegst - und dich mit "Männerrechtlern" wohl weniger auseinandersetzt, wie mich deine Betitelung als "Macho" ahnen lässt?!

Mit dieser selektiven Wahrnehmung kommst du dann zu dem subjektiven Ergebnis, daß vor allem Frauen benachteiligt werden - weil du dich einfach noch nie mit jemandem aus einem Kriegsgebiet darüber unterhalten hast, wie dort die Männer in den Kriegsdienst gezwungen wurden und starben oder verstümmelt heim kehrten. In der Schule hast du die Bevorteilung von Mädchen auch nicht wahrgenommen, weil es für dich selbstverständlich war. Und mit Sicherheit kennst du auch nur wenige Mörder/Raubdiebe/etc. die dir in Gesprächen wütend erklärten, wie sexistisch unsere Gerichte urteilen. Statt dessen kennst du 20 Feministen, die dir bei jedem Kaffee neue "Horrorgeschichten" aus ihrem Alltag erzählen, als ihnen der chauvinistische Patriach letzten doch glatt die Tür auf hielt...oder aktuell zur Jahreszeit erklären wollte, warum sie Winterreifen braucht ("weil das eine Frau ja nicht weiß").

Du bekommst nur die eine Seite mit und stellst dann mit Entsetzen fest, wie ungleich dieses Problem auf die Geschlechter verteilt ist. Ich habe dir ein paar Beispiele genannt, die - jedes für sich - schwerer wiegen als die meisten Frauennachteile zusammen: Krieg, Justiz. Ferner sind auch Schule und Familie (->Vaterschaft) in ihrem Gewicht wichtiger als die meisten Probleme der Frauen zusammen. Verstehst du die Dimension der Unverhältnismäßigkeit?

Wie soll die Gesellschaft deiner Meinung nach denn mit Menschen umgehen, die desinteressiert mit der Schulter zucken, wenn in Deutschland ganz selbstverständlich Jungen beschnitten werden dürfen...aber ein Fass "Drama" auf machen, weil ihrer Meinung nach zu wenige grauhaarige Frauen in Filmen vorkommen?

Sexismus ist weiterhin in unserer Gesellschaft selbstverständlicher Alltag...aber ihr Feministen macht daraus ein reines Frauenproblem, um diese Missstände zur Erwirkung von mehr Vorteilen zu instrumentalisieren. Während Männer weiterhin auf ihren Nachteilen sitzen bleiben, verschaffen sich Frauen Stück für Stück neue Privilegien. Und diese neuen Privilegien sind immer auf Kosten der Männer...die also jetzt zusätzlich zu ihren alten Nachteilen noch Neue dazu bekommen! DAS ist Feminismus.
AlbinoLight schrieb:Das nächste was du ansprichst ist eher etwas staatliches. Ich finde es auch nicht ok wie Männer in anderen Bereichen benachteiligt werden, aber du kannst dich ja auch dafür einsetzen oder aussprechen ohne, dass du den ersten Aspekt der besseren Vorbilder verwirfst. Ich denke nicht, dass man beide Dinge einfach in einen Topf werfen kann.
Hier sieht man nun an einem Beispiel von dir, wie du den Kampf gegen geschlechtliche Benachteiligung auftrennst und einen Bereich schaffst, für den du dich nicht zuständig fühlst. Das ist ja nichts Neues - und es gibt mit Sicherheit noch viel Schlimmeres auf der Welt - aber dann SAG DAS DOCH AUCH OFFEN: Feminismus = FRAUENrecht, Männer sind egal!

Bevor der Feminismus nicht auf den Propaganda-Zug aufgesprungen ist, ihre Aktivitäten als den Kampf für Gleichberechtigung zu verklären waren das ein paar gesellschaftliche Außenseiter, die man bestenfalls tolerant belächelte.
AlbinoLight schrieb:Das habe ich hoffentlich mit dem Absatz da oben klargestellt. Wer spricht denn von Prioritäten außer du? Ich sage: Warum setzt man sich nicht gleichzeitig an unterschiedlichen Punkten für die Interessen der Menschen ein?
Die Vernunft spricht von Prioritäten. Und du sagst das Eine und machst das Andere. Einen Absatz über dem zitaten Satz erklärst du noch, daß ICH mich für die Interessen der benachteiligten Männer einsetzen soll und distanzierst dich selbst von diesen Zielen, indem du erklärst, "dass man beide Dinge (nicht) einfach in einen Topf werfen kann".
AlbinoLight schrieb:Was in der Regel einfach nicht der Fall ist. Ich sprach nicht allein von Actionfilmen, sondern von Filmen allgemein. Gute Frauenrollen sind selten, da Frauen so gut wie IMMER klischeehaft/standardisiert dargestellt werden (mal außer Acht gelassen, welches Klischee hier eingesetzt wird). Ich sprach lediglich von einigermaßen realistischen Menschen-/Frauenrollen, die gleich viel mehr her machen.
Das Problem ist hier wieder dein exotisches Bild von einer "guten Frauenrolle". Ich selbst kann noch nicht einmal ansatzweise nachvollziehen, wie jemand all die positiven Rollen in den unzähligen Liebesfilmen und Dramen in Frage stellen kann - aber wenn man alle diese Filme mit dem Anspruch einer "Red Sonja" analysiert wird man natürlich enttäuscht sein. Und damit deine Ansprüche nicht so absurd wirken, schmückst du sie mit dem Begriff "realistisch" aus....denn schließlich ist ja jede Frau eine Ellen Ripley (Alien) und eine Kate (French Kiss) ist ein absurder Sonderling.
AlbinoLight schrieb:Dann setzt doch mal ne "dicke" (in Hinsicht darauf was in Filmen "dick" ist) Muskelfrau solch einen Film. Hätte ich nichts dagegen und wäre eh 10000 mal realistischer als ein magersüchtiger Kleiderständer.
Shelley-Beattie-01

Ich glaube nicht, daß so ein Film viele Zuschauer finden wird...aber prinzipiell habe ich natürlich nichts dagegen - es zwingt mich ja niemand den zu gucken. Also nicht mehr babbeln: Produziere den Film! Du. Jetzt. Mit DEINEM Geld.

Anstatt den Produzenten in Hollywood zu erzählen, welche finanziellen Risiken sie mit ihrem Geld eingehen sollen...
AlbinoLight schrieb:Selbst regst du dich über Sexismus auf und dann bringst du so einen Unsinn? Als hätten alle Frauen rosane Handtaschen und die immer dabei? Hallo?! Klischee ersten Grades, auch wenn es "scherzhaft" gemeint war.
Und im Krieg will ich keine Weiblichkeit, sondern ich will sehen, wie Menschen mit Situationen klar kommen. Da passt eine alberne 08/15 Pinke-Tussi-Lovestory nicht rein.
Mädel. In den meisten Action-Filmen geht es aber eben nicht um Emotionalität...es geht nicht darum psychisch mit Situationen klar zu kommen. WENN du den Plot eines solchen Filmes dahingehend änderst, wird er sich unweigerlich vom Action-Genre entfernen - je mehr du auf deine Vorlieben eingehst. Und je weniger der Streifen ein Action-Film ist...desto mehr bewegt er sich im Bereich von anderen Genren, in denen es schon immer gute weibliche Rollen gegeben hat. Du kannst nicht mehr weibliche Hauptrollen in Action-Filmen integrieren, indem du diese Filme zu Dramen umbaust.

Ich verstehe auch immer weniger, was du ÜBERHAUPT willst. Geht es dir einfach nur ums Geschlecht...MUSS der Protagonist da unten eine "Mumu" haben, oder geht es dir explizit um eine FEMININE Hauptfigur? Du musst dir darüber klar werden, daß der klassische Action-Held traditionell den Stereotypen eines Mannes repräsentiert - und eine entsprechende vermännlichung statt findet, je mehr die Hauptrolle diesen Typ repräsentiert. Ein weiblicher Rambo wird also immer entweder ein "Mannsweib" oder eine peinliche Karikatur mit rosaner Handtasche sein...womit du einen Hinweis bekommen hast, warum ich dieses Klischee in meinem Beispiel verwendete. ;o)
AlbinoLight schrieb:Ich kenne keine Frau die sagt sie hätte ihren Mann deshalb geheiratet, weil er "geile Muskeln" hat. Wegen "geilen Titten" wurden sicher schon viel öfter Frauen geheiratet, egal wie unterbelichtet oder menschlich ekelhaft die waren.
DSC01380.JPG

Deswegen kreischen sich die Mädchen auf den Konzerten der "Boy-Bands" auch die Seele aus dem Leib...weil die Herrschaften alle einen guten Charakter haben - und nicht, weil Mädchen genauso oberflächlich sind wie ihre männlichen Kollegen. ;oD
AlbinoLight schrieb:Der einzige der hier verbittert ist bist höchstens du. Ich frage mich sowieso die ganze Zeit warum du mich so dumm anmachst a la "Hey du, Feministin!".
Ich will keine Regelung, ich will ein Umdenken.
Umdenken. Weg von echten Problemen hin zu Bodybuilderinnen in Action-Filmen. Und wehe sie hat ne rosane Handtasche! Eure Probleme möchten wir Männer mal haben...:o/
AlbinoLight schrieb:Bring ein Gegenargument und hör auf ständig auf die Tränendrüse zu drücken.
Na dann werde ich das ständige Drücken der Tränendrüse mal einstellen und Gegenargumente bringen. Dazu rollen wir den Fall schnell nochmal zusammengefasst zusammen:

Sombre84 schreibt also, daß durchschnittliche Männer genauso im Schatten der aufgebauschten Idealbildern stehen...und Frauen ebenso oberflächlich lieber den sportlichen, gutaussehenden Milliardär bevorzugen - anstatt den Durchschnittstyp mit "gutem Charakter".

@AlbinoLight findet das aber alles falsch und unterstreicht ihre Erklärung mit einem interessanten "Beweis" - einer gescripteten TV-Sendung:

rsz 1bar-go-daddy

------------->

o-GO-DADDY-SUPER-BOWL-facebook

Und nun meint @AlbinoLight den Machos hier aber mal endgültig gezeigt zu haben, wo der Frosch die Locken hat...und schließt darum mit den selbstgefälligen Worten "How I expected. No comment." um ihre Faktenüberlegenheit siegestänzelnd zu feiern.

title
http://www.welt.de/lifestyle/article108417391/Sexbabe-26-sucht-reichen-Mann-als-Sugardaddy.html

Liebes Albinolicht...vielleicht liest du dir obigen Artikl mal ganz genau durch und denkst darüber nach - bevor du den Champagner auf machst! ;o)

Was du da versucht hast zu belegen ist einfach Blödsinn - Frauen sind ganz genauso oberflächlich wie Männer (auch und gerade bei der Partnerwahl)...
AlbinoLight schrieb:Dein Ernst? Und dann postest du Bilder von diesem Trickfilm? Ich meinte den 3D-Kinofilm, der nur gutes Geld eingefahren hat, weil er eben der erste 3D-Film war.
Ich bin mir durchaus über den Unterschied zwischen der Avatar-Serie (ich habe ein Kind) und dem Kinofilm bewusst. ;o)
Ob der Film nur wegen der 3D-Effekte so erfolgreich war sei mal dahin gestellt. Auf jeden Fall ist es für mich nachvollziehbar, daß man ausgerechnet diesen Film als Reverenz heranzieht. Wir können uns aber noch etwas weiter umsehen...

Top-5 der erfolgreichsten Filme:

1. Avatar - zwei starke weibliche Rollen
2. Titanic - naja, eigentlich garkeine starke Rolle
3. The Avangers - Black Widow
4. Harry Potter (letzter Teil) - Hermine
5. Die Eiskönigin - "How i expectet. No comment." (Albinolight, Philosophin und Poetin)
AlbinoLight schrieb:Keine Ahnung warum alle immer diese seltsame Tussi anführen. Die macht mehr kaputt als sie gut macht allein schon mit ihrer Art. Und ich persönlich kann sie nicht ausstehen.
Diese seltsame Tussie wird deswegen an dieser Stelle so oft erwähnt, weil sie nunmal die einflussreichste Feministin im deutschsprachigen Raum ist und ihre Emma-Zeitschrift aufgrund der breiten Zustimmung in diesen Kreisen das auflagenstärkste Magazin ist. Darum wundere ich mich immer wieder, wie "verständnislos" Feministen reagieren, wenn man den deutschen Feminismus mit den inhaltlichen Fehltritten dieser Frau in Verbindung bringt.
AlbinoLight schrieb:Wo schrie denn jemand nach "Schutzräumen"? Es geht einfach um GLEICHE Rechte, die einfach mal GLEICH sein sollten.
--->

@shionoro
shionoro schrieb:Natürlich müssen teilweise für unterpriviligerte gruppen schutzräume bzw. feste ausgleichsmöglichkeiten geschaffen werden.
Beitrag von shionoro, Seite 104

Wenn du schon meine Antworten auf Beiträge anderer Schreiber beantwortest, bitte ich dich um die nötige Sorgfalt diese dann auch im entsprechenden Kontext korrekt wieder zu geben. ;o)


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Feministen

01.12.2014 um 17:47
@kakaobart

Ich weiß nicht mehr ob du das warst, aber jemand fragte nach einer Quelel dafür, das sin Hollywood Frauen benachteiligt werden in der Filmindustrie.

das ist nicht das worauf ich mich vorher bezog, aber das hab ich jetzt auf die schnelle gefunden:

https://www.nyfa.edu/film-school-blog/gender-inequality-in-film/


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Feministen

01.12.2014 um 17:48
Diese Quelle hier ist besser, sie bezieht sich auf alle HOllywood filme:

http://blogs.indiewire.com/womenandhollywood/statistics


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Billy73
ehemaliges Mitglied


Feministen

01.12.2014 um 18:04
@kakaobart

wow hast du dir aber viel arbeit gemacht. gutes zeug :)


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