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Ich kann den Tod sehen

123 Beiträge, Schlüsselwörter: Ich Kann Den Tod Sehen

Ich kann den Tod sehen

08.08.2019 um 21:28
Alari schrieb:nicht die vielen Gelegenheiten an denen man eine Ahnung hatte und es ist nichts passiert.
Genau das ist es!

Und das ist auch der Grund, warum die "Begabten" immer so sparsam mit Dokumentationen ihrer Vorahnungen sind.
Dann würden sie recht schnell merken, wie niedrig ihre Trefferzahl ist.

Da könnt ich grad so gut behaupten, ich könne die Intelligenz vieler Personen mit denen ich zu tun habe, auf hellsichtige Weise fühlen.
Obwohl, stellt sich ja meist als wahr raus.... ;)


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Ich kann den Tod sehen

08.08.2019 um 23:09
@Geisterfrei
Geisterfrei schrieb:Und das ist auch der Grund, warum die "Begabten" immer so sparsam mit Dokumentationen ihrer Vorahnungen sind.
Ich denke, es ist umgekehrt. Weil man normalerweise solche Ahnungen nicht dokumentiert, kommt man eben, wenn sie sich zufällig mal öfters als "wahr" erweisen, zu dem Schluss, man wäre begabt.
Und wer das einmal von sich glaubt, überprüft natürlich nicht mehr konsequent.
Geisterfrei schrieb:Dann würden sie recht schnell merken, wie niedrig ihre Trefferzahl ist.
Erstaunlicherweise tun sie das aber nicht. Etliche Überprüfungen haben gezeigt, dass selbst bei totalem Versagen die an ihre Begabung Glaubenden zwar erschüttert werden, sich aber nach anfänglichem Schock ganz schnell Ausreden aller Art einfallen lassen, die erkären sollen, warum objektive Demonstrationen ihrer Begabungen einfach nicht klappen können.
Der Versuchsaufbau wäre falsch gewesen, das wird auch dann angeführt, wenn der Versuch exakt so ausgeführt wurde, sie wie sie ihn sich selbst vorher erdachten;
oder die verwendeten Materialen hatten die falschen Schwingungen;
oder sie fühlten sich nicht gerade fit genug, auch das wird erst im Nachhinein behauptet;
oder immer wieder gerne, obwohl der Ausredecharakter meilenweit gegen den Wind erkennbar ist: so eine Sonderbegabung kann nicht auf Wunsch abgerufen werden - natürlich ist auch dies eine "Erklärung" im Nachhinein.
Mein absoluter Favorit: die ungäubigen Skeptiker in de Nähe hätten mit ihrer negativen Energie die positive Durchführung des Versuchs vereitelt.

Kurzum: die meisten Behaupter von Sonderbegabungen lassen sich entweder nicht überprüfen oder wenn, lernen nichts aus ihrem demonstriertem Versagen. Schuld daran ist alles andere und alle anderen, sie sind dennoch sonderbegabt. Und damit basta.


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Ich kann den Tod sehen

08.08.2019 um 23:30
Ich hab mal überflogen. Hier ein Versuch zu zeigen, wie ich es verstehe/übersetze (vieles hab ich weggelassen, weil es das gleiche ausgesagt hat)

Fazit am Ende.

"Ich kann den Tod sehen"
-> "Ich glaube, dass ich den Tod sehen kann"
Bemerkung: Ähnlich wie "ich glaube ich kann die Zukunft vorhersagen" oder "ich glaube, dass es Gott gibt" oder "Ich glaube dass ich Menschen durch Handberührung heilen kann"

"Vögel sind Überbringer von Botschaften"
-> "Ich glaube daran, dass Vögel Botschaften überbringen können"
Bemerkung: Gar nicht mal faktisch so falsch, aber nur wenn man an Brieftauben denkt.

"Es ist mir schon so oft passiert"
-> "Ich weiß nicht wirklich genau wie oft es passiert ist, aber ich glaube sehr oft"
Bemerkung: keine

"Warum hat man solche Ahnungen, wenn man im Moment gar nicht weiß, was los ist, gar nicht helfen kann, weil es wohl so bestimmt ist. Und sich hinterher ständig mit diesen Dingen die einem aufgefallen sind beschäftigen muss?"
Die Frage ist schwieriger zu übersetzen:
-> "Warum sterben Menschen so unverhofft und warum habe ich im Nachhinein so ein komisches Gefühl und warum verbinde ich das immer mit den Momenten davor?"
Bemerkung: Wahrscheinlich hat jeder Mensch dieses Gefühl schon mal gehabt.

"Hat jemand ähnliche Erlebnisse?"
-> "Da es immer ganz angenehm ist, in eine Gruppe gleichgesinnter aufgenommen zu werden würde ich gerne in eine solche Gruppe aufgenommen werden. Das gibt mir das Gefühl, dass ich nicht hilflos und normal bin wie sonst jeder Mensch. Eventuell ist es die Angst davor, nichts ausrichten zu können. Aber in einer solchen Gruppe könnte ich das verdrängen und mich dadurch etwas sicherer/geborgener fühlen."
Bemerkung: Ich versichere dir, es ist nicht schlimm sich einzugestehen, dass man sich manchmal hilflos uns ohne Antworten fühlt.

"sein Gesicht sah gestern morgen sehr finster aus, ganz anders so das ich erschrocken bin. Da hatte sich der Tod angemeldet, aber ich wusste es in dem Moment ja nicht, sondern ich fürchtete mich nur."
-> "da ich generell sehr viel über den Tod nachdenke, bringe ich viele Momente in meinem Leben mit dem Tod in Zusammenhang. Deshalb glaube ich auch im Nachhinein, dass dieser Moment den Tod vorhergesagt hat."
Bemerkung: Es ist nicht verwunderlich dass man Ereignisse miteinander Verbindet, die mit den Dingen zusammenhängen, die einen sowieso beschäftigen.

"in dem Moment ist mir das Gefühl nicht bewusst, erst hinterher wenn ich wieder darüber nachdenke, dann wird es mir bewusst"
-> "Ich verbinde oft Momente im Nachhinein mit meinen Gedanken über den Tod. Fälle in denen nichts passiert vergesse ich irgendwann. Fälle in denen was passiert bleiben mir dann natürlich bewusst in Erinnerung."

"Ich nehme die Dinge wahr, die andere nicht wahrnehmen und hinterher wird mir bewusst, das ich es wahrgenommen habe."
-> "Ich glaube, dass das was ich fühle etwas ist, was andere nicht fühlen. Und das bringe ich dann in Zusammenhang mit einer Gabe. Das gibt mir ein Gefühl von Greifbarkeit - den Dingen einen Namen geben."

"Ich suche nur Leute, denn es auch so geht, die genau solche Dinge erleben, alle anderen werden mir das Wort im Mund umdrehen"
-> "Ich möchte nicht, dass mir jemand diese 'Greifbarkeit' nimmt und mir damit sagt, dass ich genauso normal bin wie andere. Das würde mich nur wieder ratlos zurücklassen."
Bemerkung: Ich möchte nur anmerken, dass dies ein Übersetzungsversuch ist, deine Gedanken in Worte zu fassen, die ein nicht gläubiger Mensch besser versteht. Ich möchte nicht deine Worte im Mund rumdrehen. Nur übersetzen.

"ich hatte eine zeitlang Tagebuch geführt, und festgestellt, dass es so ist wie es ist, also so wie ich es schildere."
-> "Wenn ich dir jetzt sagen würde, wie oft es tatsächlich passiert ist - also faktisch notiert - sähe es wahrscheinlich so aus, als wäre alles nur Zufall."

"also um auf den Punkt meiner Anfangsfrage zurückzukommen, 1.Gibt es hier Menschen mit ähnlichen Vorahnungen? 2- warum gibt es Menschen mit Vorahnungen"
-> "Um also dieser Frage gekonnt auszuweichen: 1. Wer nimmt mich in die Glaubensgruppe auf? 2. Warum glaube ich sowas?"

"ich habe nicht vor irgendjemand etwas zu beweisen"
-> "ich kann nichts davon Beweisen, weil ich es ja nur glaube"

"ich habe meine beweise"
-> "ich glaube daran"

"Es ist eben für Menschen die sowas nicht erleben schwer nachzuvollziehen"
-> "Ich glaube, dass ich etwas erlebe, was andere nicht erleben. Dass ich es falsch interpretiere mag ich nicht in betracht ziehen. Weltbild und so"

"manche Menschen scheinen es vorher zu ahnen, so etwas muss man nicht beweisen, wie soll ich dir das beweisen oder andere?"
-> "ich glaube, dass auch andere meinen glauben teilen - damit fühle ich mich wohl und mehr erachte ich nicht zu tun"
Bemerkung: Beweisen könnte man es, indem man statistisch jede "Vorahnung" notiert und dann auswertet, wie viele dieser Vorahnungen eine Auswirkung hatten.
Hat man daran kein Interesse, muss man sich nicht wundern, dass andere es nur als Glauben statt als Fakt bezeichnen

"ich suche Leute die ähnliches erleben, die ich auch mittlerweile gefunden habe"
-> "ich wurde in eine Gruppe aufgenommen - damit fällt es mir leichter, mein Weltbild aufrecht zu erhalten."
Bemerkung: Nur weil es andere gibt, die einen Bestätigen, sollte man dies trotzdem kritisch hinterfragen

"existiert gott`? ja - kann man es beweisen? nein"
Bemerkung: Es gibt Menschen, die glauben an Gott, es gibt Menschen, die das nicht tun. Die Aussage "ja" ist also kein Fakt der auf nicht Beweisbarkeit beruhen kann. Richtige Antwort wäre: niemand weiß es, es ist aber nach heutiger Wissenschaft unwahrscheinlich. Im Glauben ist Wahrscheinlichkeit nicht immer eindeutig.

"wo sind denn eigentlich die beweise, dass Menschen, die solche Dinge erleben es nicht erleben?"
Bemerkung: Eine Behauptung von Vorhandensein kann man nicht stärken, indem man selbst von anderen einen Beweis des Nicht-Vorhandenseins verlangt. Nur durch eigenständigen Beweis des Vorhandenseins.




Fazit:
Hier ist jemand, der eine sehr eigene Weltanschauung hat und Menschen mit gleicher Weltanschauung sucht. Nicht mysteriös, nicht neu, eigentlich ziemlich menschlich.


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