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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

12.790 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vorfall, Dyatlov, Dyatlov Pass ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Dyatlov-Pass-Vorfall

19.10.2018 um 19:45
Zitat von MrMcFlyMrMcFly schrieb:Gäbe sicherlich "bessere" Orte auf der Tour der Dyatlov-Gruppe, um diese zu ermorden.

Was ich eigentlich fragen möchte: Wer zur Hölle sollte noch da draußen gewesen sein und zusätzlich zu den Strapazen der Reise noch Leute umbringen? Wieviel Energie soll das alles gekostet haben?
Diese geplante Übergabe am Arsch der Welt ist, was Rakitin's Hypothese für mich so seltsam macht. Natürlich hat Rakitin auch hierauf eine Antwort, und zwar wäre eine Übergabe z.B. in Jekaterinburg, also der Großstadt, wo die Studenten lebten, viel zu gefährlich gewesen. Was Rakitin wie überhaupt alles ausführlichst begründet. Das sind dann so die Stellen in dem Bucg gewesen, wo ich das Gefühl hatte, dass er auf alles die perfekte Antwort hat.

Was ich mich übrigens frage ist: Wenn da wirklich irgendwelche Leute, aus welchen Motiven auch immer, die Gruppe getötet hat, und der KGB und die Sowjets das auch noch ganz gezielt verschwiegen haben: Wieso hat nicht nach fast 60 Jahren irgend einer der Beteiligten ausgepackt? Uns sei es, nur um sein Gewissen zu erleichtern. Was sollte einem inzwischen altem Mann nach so langer Zeit noch passieren? Da muss man doch davon ausgehen, dass einer das Bedürfnis hat, vor seinem Tod die Menschheit zu informieren.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

19.10.2018 um 20:28
Zitat von John_GlantonJohn_Glanton schrieb:Laut Rakitin war die Stelle bei der "Zeder", wo das Feuer gemacht wurde, nicht windeschützt, im Gegenteil. Man habe von vorneherein davon ausgehen können, dass ein Feuer an dieser Stelle nicht dazu taugt, jemanden zu wärmen, da die gewärmte Körperfläche immer viel kleiner wäre als die der Kälte und dem Wind ausgesetzte. Das Feuer müsse also einem andern Zweck gedient haben, etwa als Orientierungspunkt für die zu diesem Zeitpunkt etwas zerstreute Gruppe
Da schreibt er aber schon mal ziemlichen Lötzinn.

Der Navigator der die Leichen gefunden hat, hat ja schon ausgesagt wie unfassbar gross der Unterschied zwischen Hang und Wald dort ist: Während am Hang gigantische Stürme toben ist es im Wald komplett windstill, egal ob Sommers oder Winters.

"But when we were on the pass both in summer and in winter, we couldn’t but notice that on the slope of Kholat Syakhl, where the tent was, the wind blew monstrously strong. And when you go down to the cedar, there's a complete calm, the light of a lighter will not flicker"

Das Lagerfeuer hat ja laut Untersuchung schon ein paar Stunden gebrannt, aber wahrscheinlich ist ihnen irgendwann einfach der Nachschub an Holz ausgegangen. An der Zeder haben sie ja bis 5m hoch die Äste abgebrochen und irgendwann ist dann halt Ende Gelände. Vielleicht hätten sie tatsächlich besser versuchen sollen den ganzen Baum anzuzünden?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

19.10.2018 um 20:41
Zitat von passatopassato schrieb:Das Lagerfeuer hat ja laut Untersuchung schon ein paar Stunden gebrannt, aber wahrscheinlich ist ihnen irgendwann das Holz ausgegangen. An der Zeder haben sie ja bis 5m hoch die Äste abgebrochen und irgendwann war halt Ende Gelände.
Daran, dass es seine Zeit gebrannt hat, lässt auch Ratikin keinen Zweifel. Er meint nur, es habe nicht zum Warmhalten getaugt und beschreibt die Lage als eben nicht windgeschützt. Dass man die "Zeder" (tatsächlich eine Kiefer) bis in 5m Höhe in verzweifelter Suche nach Brennmaterial abgegrast haben soll ist auch erstmal ziemlich abwegig, da die Gegend keinesfalls arm an handlichen Zwerg- und Krüppelgehölzen ist. Birken z.B., deren Rinde ein erstklassiger Brennstoff ist. Warum sich z.B. Kriwonitschtschenko da oben in luftiger Höhe so lange und fest an den Stamm geklammert hat, dass Hautstücke und Muskelfasern(!) von ihm in der rauen Rinde zurückblieben und er sich zudem selbst großflächig Gewebe von den Fingern und dem Handrücken abbiss, das dann in seiner Mundhöhle vorgefunden wurde, ist wieder eine andere Geschichte und kann mit Brennholzsuche eher schwer erklärt werden.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

19.10.2018 um 22:54
warum sollten agenten/mansen/oder andere, die vorhatten die gruppe sterben zu lassen(vertreibung vom zelt), ihnen erlauben eine taschenlampe mitzunehmen, ein feuer zu machen, eine notunterkunft anzulegen(versuch), einen teil zum zelt zurueckkehren lassen?

warum sollte eine gruppe bedrohter feuer machen(und damit auf sich aufmerksam), eine taschenlampe verwenden(wahrscheinlich) und damit auf sich aufmerksam?

warum sollten die angreifer das zelt von _innen_ aufschneiden?

eventuelle angreifer muessten doch damit rechnen dass eventuelle ueberlebende, zeugen waeren.

das ist doch alles voellig unlogisch.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

19.10.2018 um 23:47
Ich habe noch Fragen zu der Höhle bzw. dem Schneeloch, das offenbar gegraben wurde. Ich habe den Thread durchsucht, aber keine zufriedenstellende Antwort gefunden.

Wie soll mitten in der Nacht ein Loch von diesen Maßen gegraben worden sein? Ohne Werkzeug (na gut, offenbar wurde in der Nähe ein Löffel gefunden)?
Warum schaffen es 9 Leute nicht, mit Taschenlampe ein "Schneebrett" vom Zelt zu entfernen, aber dann mit maximal 7 Leuten (allerdings darunter Schwerverletzten), ein 3,5m tiefes Loch in den Schnee zu graben? Und das im Dunkeln.

Bei der ersten Suchaktion wurde die Höhle nicht gefunden, erst rund 2,5 Monate später (Anfang Mai laut dyatlovpass.com). Offenbar war das Loch also dann zugeschneit, oder wie soll man das verstehen? Man hat das Gebiet mit Lawinensonden durchsucht, aber nichts gefunden. Dann ist die Höhle also im Zeitraum zwischen Unglücksnacht bis Eintreffen der Suchmannschaften eingestürzt, zugeschneit oder beides.

Kann dieser Schneefall dort eventuell auch erklären, warum Schnee auf dem Zelt lag?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.10.2018 um 00:11
Zitat von MrMcFlyMrMcFly schrieb:Warum schaffen es 9 Leute nicht, mit Taschenlampe ein "Schneebrett" vom Zelt zu entfernen, aber dann mit maximal 7 Leuten (allerdings darunter Schwerverletzten), ein 3,5m tiefes Loch in den Schnee zu graben? Und das im Dunkeln.
vielleicht hatten sie die befuerchtung durchs graben weitere "schneebretter auszuloesen?
vielleicht waren die bedingungen am exponierten hang einfach zu extrem.
vielleicht war es einfach eine fehleinschaetzung...
Zitat von MrMcFlyMrMcFly schrieb:aber dann mit maximal 7 Leuten (allerdings darunter Schwerverletzten), ein 3,5m tiefes Loch in den Schnee zu graben?
die schweren verletzungen entstanden moeglichweise erst spaeter.
vielleicht haben sie nur einen natuerlich entstandenen hohlraum vergroessert.
Zitat von MrMcFlyMrMcFly schrieb:Bei der ersten Suchaktion wurde die Höhle nicht gefunden, erst rund 2,5 Monate später (Anfang Mai laut dyatlovpass.com).
weil da tauwetter dazwischen war?


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.10.2018 um 19:36
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:vielleicht hatten sie die befuerchtung durchs graben weitere "schneebretter auszuloesen?
vielleicht waren die bedingungen am exponierten hang einfach zu extrem.
vielleicht war es einfach eine fehleinschaetzung...

die schweren verletzungen entstanden moeglichweise erst spaeter.
vielleicht haben sie nur einen natuerlich entstandenen hohlraum vergroessert.

weil da tauwetter dazwischen war?
Ja, vielleicht... Vielleicht auch nicht. Was macht nun mehr Sinn? Es ist in meinen Augen etwas zu einfach gedacht: Es kann doch nicht immer Verwirrung oder Fehleinschätzung sein. Mal ist es auch wieder absolute Logik, weil die Bedingungen zu extrem waren. Die Spanne, mit der das Schneebrett verteidigt wird oder andere Theorien abgeschmettert werden, geht von "Verwirrung" zum "glasklarem Handeln". Ja, irgendwie kann man alles erklären, nur macht es auch Sinn?

Aber die entscheidenden Fragen aus meinem Beitrag sind:

1) Wie soll so ein tiefes Loch ohne Werkzeug gegraben worden sein? Und falls man nicht das ganze Loch selbst gegraben hat: Warum sollte es dort mitten im Nichts einen natürlichen Hohlraum von 3,5m Tiefe geben?

2) Gibt es Hinweise darüber, ob die Höhle zugeschneit oder eingestürzt ist?

Und da wären Erklärungen oder Hinweise doch recht sinnvoll.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.10.2018 um 20:29
@John_Glanton

Was hälst du denn von diesem Ratikin?

Ein Betrüger, der sich Sachen ausdenkt, um mit einem Buch Geld zu verdienen?

Ein Spinner mit einer lebhaften Phantasie?

Ein Genie, das in Medizin, Atomphysik, Wetterkunde, Politik und Militärgeschichte gleichermaßen bewandert ist?

Ich vermute, das ist so ein detailverliebter Nerd, der den ganzen Tag vorm Rechner hängt, recherchiert und sich in Forem bewegt. Das ist keineswegs negativ von mir gemeint. Ich hätte das Buch auch nicht durchgelesen, wenn es mich nicht fasziniert hätte.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.10.2018 um 21:17
Zitat von MrMcFlyMrMcFly schrieb:2) Gibt es Hinweise darüber, ob die Höhle zugeschneit oder eingestürzt ist?
So wie ich das verstehe, ist dies eine Schlucht, wo unten ein Fluss fließt.

Wenn man Ratikins Hypothese glaubt, dann war das Wetter zum Tatzeitpunkt noch gut (er geht sogar von 0 bis -6 Grad aus). In den kommenden Tagen, als die Leute schon tot waren, verschlechterte sich das Wetter jedoch, weswegen die Schlucht wahrscheinlich zugescheit wurde. Fakt ist aber, dass die Opfer unter einer ziemlich dicken Schneeschicht begraben waren, weswegen man sie beim ersten Absuchen der Schlucht nicht gefunden hatte: Die Stöcke, mit denen man in den Schnee stach, um die Leichen zu finden, waren einfach nicht lang genug, und die Hunde konnten so tief nichts wittern. Erst nachdem man durch Zufall ein Kleidungsstück in der Näche fand, hat man angefangen zu graben.

Ich persönlich tentiere übrigens dazu, dass Katastrophe wie folgt ablief:

Die Gruppe geriet in einen plötzlichen aber sehr heftigen Schneesturm. Wegen des Schneesturms gab es null Sicht. Man wusste weder in welche Richtung man sich bewegte, noch wo man sich befand. Einer oder mehrere aus der Gruppe (vielleicht Sina Kolmogorowa) waren zu schwach um weiterzugehen. Vermutlich Igor Dyatlov (als Verantwortlicher und Sina's Geliebter) beschloss, das Zelt an Ort und Stelle aufzubauen. Die stärkeren (vielleicht eine Gruppe um Semjon Solotarjow) hielten das für Selbstmord und wollten weitergehen, um einen besser geschützten Platz für das Zelt zu finden. Dyatlov konnte sich durchsetzen mit dem Argument, dass der Sturm bald vorrüber geht. Was Dyatlov's Autorität als Gruppenführer hätte retten können, wäre ein Aufhören des Schneefalls gewesen, aber der Schnee hörte nicht auf. Jetzt war man also in einer bedrohlichen Situation, aus der nur noch bedächtiges Handeln im Team rausführte. Aber die Nerven lagen blank, die Gruppe war zerstritten, es kam erst zu Wort- und dann zu Gewaltausbrüchen und das Unglück nahm seinen Lauf.

Ich weiß, dass meine Hypothese mindestens 50% der mutmaßlichen Fakten ignoriert. Natürlich kann es auch ganz anders abgelaufen sein, aber dies erklärt auch vieles, ohne, dass es KGB, Agenten und Atom-U-Bote als Lösung braucht.

Wenn man versucht, dass Unglück ohne Verbrechen und Übersinliches (Aliens, Yetis) zu erklären, denn weder von dem einen noch dem anderen wurden handfeste Spuren gefunden, dann bleibt nicht viel übrig als schlechtes Wetter, das plötzlich aufkam. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass schlechtes Wetter allein eine Gruppe von 9 gesunden, sportlichen und gut equippten Menschen allesamt dahinraft. Ein paar abgefrohrene Finger, Nasen und Wangen, vielleicht 1 oder 2 Tote ja. Aber zu einem solchen GAU muss zu dem schlechten Wetter noch irgend etwas hinzu gekommen sein, dass die Gruppe rückblickend betrachtet wie Idioten, oder zumindest unkoordiert handeln ließ.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.10.2018 um 22:44
Zitat von neoschamaneneoschamane schrieb:warum sollten agenten/mansen/oder andere, die vorhatten die gruppe sterben zu lassen(vertreibung vom zelt), ihnen erlauben eine taschenlampe mitzunehmen, ein feuer zu machen, eine notunterkunft anzulegen(versuch), einen teil zum zelt zurueckkehren lassen?warum sollte eine gruppe bedrohter feuer machen(und damit auf sich aufmerksam), eine taschenlampe verwenden(wahrscheinlich) und damit auf sich aufmerksam?warum sollten die angreifer das zelt von _innen_ aufschneiden?eventuelle angreifer muessten doch damit rechnen dass eventuelle ueberlebende, zeugen waeren.das ist doch alles voellig unlogisch.
Das ist alles nur "völlig unlogisch" wenn man die entsprechenden Theorien von vorneherein verwirft ohne sich näher auf deren Argumentation einzulassen.

Dass eine Taschenlampe etc. mitgenommen wurde lässt sich damit erklären, dass die Täter die Gruppe von immerhin neun Personen nicht immer komplett im Blick und unter Kontrolle hatten. Rakitin erklärt das sehr gut, er geht dabei von zwei bis maximal drei bewaffneten Tätern aus.

Oss sagt, dass das Feuer und das abgeschnittene Brennmaterial gar nicht von der Djatlov-Gruppe stammte sondern einer "third party", also den möglichen Tätern. Rakitin hingegen vertritt die Ansicht, Angehörige der Djatlov-Gruppe hätten das Feuer an der Zeder zur Orientierung angelegt und dabei die Bösartigkeit bzw. den Vernichtungswillen des Gegners unterschätzt, indem sie zunächst dachten, dieser ließe es bei einer Plünderung des Zeltes bewenden und mache sich auf kurz oder lang vom Acker. Sie hatten da also noch nicht auf dem Trichter, dass der Feind sie durch Aussetzen in der Kälte töten wollte. Sie wären noch so aufgeputscht gewesen, dass sie die nach Rakitin noch recht milden Temperaturen unter dem Einfluss der Stresshormone erst verzögert als bedrohlich wahnahmen. Bei dem Feuer sei trotzdem auf einen gewissen Sichtschutz geachtet worden, da hinter dem Stamm der "Zeder" und vom Zelt nicht direkt zu sehen.

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, zerschnitten nach Rakitin die Täter das Zelt, um zunächst die Umgebung im Auge zu behalten, während sie die Hinterlassenschaften der Gruppe durchsuchten. Rakitin entnimmt den Akten, dass im Zelt ein angeschnittener Bambusskistock gefunden wurde, was ein unbestreitbarer Beweis für die Anwesenheit Fremder sei. Die Gruppe habe nämlich keine Ersatzskistöcke mit sich geführt und es sich deshalb nicht leisten können, einen Skistock zu zerstören. Die Täter hätten wohl vorgehabt, mit dem Stock den eingesunkenen Zeltfirst zu stützen, da sie das mit den Spannseilen nicht gebacken bekamen. Dafür habe man den Stock auf die entsprechende Länge kürzen müssen.

Bei Oss sind zumindest nicht alle Schnitte von innen ausgeführt, sie bringt auch da "Sachverständige" als Kronzeugen.

Zum letzten Punkt von wegen "Überlebende/Zeugen": Es wurde bereits angeführt, dass das Aussetzen der unzureichend bekleideten Gruppe unter den gegebenen Bedingungen des winterlichen Nordural auch ohne Schneesturm sicher zum Tod führte und das in überschaubarer Zeit und ohne Spuren zu hinterlassen, über die sich Waffen und damit letztlich Täter identifizieren lassen. Vor allem sieht es so erst mal nicht nach einem Mord aus. Nach Rakitin hätten die Täter allerdings, als sie den Feuerschein sahen, bemerkt, dass sie den Überlebenswillen und die Fitness ihrer Opfer unterschätzt hatten und sich aufgemacht, um diese endgültig zu erledigen. Dabei wären sie aber weiter so vorgegangen, dass alles unterlassen wurde, was direkte Anzeichen für einen einen Mord hinterlassen würde, etwa Schuss- und Stichwaffeneinsatz. Dass ein Teil der Gruppe sich noch in den Graben zurückziehen und dort eine Notunterkunft anlegen konnte lässt sich durch eine Aufspaltung der Gruppe leicht erklären. Und keinem wurde es erlaubt, "zum Zelt zurückzukehren".


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20.10.2018 um 23:37
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb am 16.10.2018:John, probiere hier noch mal zum Wetter, ist diesmal der Original-Link von Seite 373thunderlizard schrieb:https://translate.googleusercontent.com/translate_c?depth=1&hl=de&rurl=translate.google.de&sl=ru&sp=nmt4&tl=en&u=http://...Nur am Rande - ich bin von der "Schneebrett/Schneelasttheorie ohne Verletzte" ("SoV" - passato) nicht 100% überzeugt, halte sie aber für plausibel, mehr als andere Theorien. Für mich die "Schwachstelle" dabei: die leichte Bekleidung mit der sie "zu Bett" gegangen sein sollen (und dann damit das Zelt verlassen haben ). Mit der Ausrüstung und ohne Ofen hätte ich erwartet, dass sich beim Schlafen alles Verfügbare am Körper befindet was möglich war.
Okay, Bergfex, konnte mir jetzt das Gugelgehäckselte zu Gemüthe führen und muss eingestehen, dass das schon was von der Macht des Faktischen hat. Sollte das alles mit diesem "arktischen Zyklon" so stimmen, macht es die Einwirkung einer "third party" um einiges unwahrscheinlicher und verschiebt das Pendel auch aus meiner Sicht wieder mehr in Richtung "Elementargewalt" plus Verkettung unglücklicher Umstände.

Bemerkenswert finde ich, dass diese Quelle, wenn ich das richtig verstanden habe, den Einbruch dieser Wetterfront in das Gebiet des Cholat Sjachl auf den späten Nachmittag datiert. Dieses deckt sich mit den Zeitangaben bei Rakitin für den Beginn der verhängnisvollen Ereignisse. Rakitin meint nämlich, man habe bei der Analyse des Falles ursprünglich den Beginn des Unglücks zu sehr in die Nacht verlegt, wobei es tatsächlich schon am späten Nachmittag losgegangen sein soll und viel früher erledigt gewesen wäre als ursprünglich angenommen und immer noch vielfach kolportiert. Man habe bei den ursprünglichen Berechnungen zum zeitlichen Ablauf der Ereignisse sich zu sehr auf die Angaben in den Aufzeichnungen der Gruppe verlassen und dabei nicht berücksichtigt, dass deren Angaben zur Tageszeit durch die Veränderung der Horizontlinie beeinflusst wurden. Nachdem sie lange in flachem Terrain unterwegs waren, betraten sie im Umfeld des Otorten-Massivs erstmals ein Gebiet, in dem höhere Bergkämme den Horizont bildeten. Dies hatte einen deutlich früheren Sonnenuntergang als in den Tagen zuvor zur Folge, was man aber bei der Auswertung der Daten und Aufzeichnungen ursprünglich nicht berücksichtigt hatte.

Rakitin baut sein Szenario auf den Umständen auf, dass die Gruppe an dem letzten Tag spät aufgebrochen war, um dann letztlich nur schlappe zwei Kilometer zurückzulegen und an dem exponierten Hang des Cholat Sjachl zu lagern. Er meint, dass die KGB-Maulwürfe hier die Gruppe gebremst hätten, etwa durch simulierte Krankheiten/Beschwerden, da diese erst etwas zu schnell unterwegs gewesen wäre und die Gefahr bestanden hätte, die Agenten am vereinbartem Treffpunkt auf dem Cholat-Sjachl zu verpassen. Ein Einbruch einer Wetterfront, zusammen mit dem Umstand, dass Djatlov und die anderen die frühere Abenddämmerung und Dunkelheit im Gebirge unterschätzt hatten erklärt das mit der kurzen Strecke und dem scheinbar unsinnigen Lager an dem Hang auch sehr sinnig. Man kam nicht mehr weiter und wollte sich so schnell wie möglich "einigeln". Da passt dann auch das "lose Foto" wo sie in der Schneegrube buddeln sehr gut rein.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

21.10.2018 um 23:23
... ich habe hier auch schon geschrieben, dass die gefundenen Mageninhalte, die von vielen als das "Abendessen" definiert (..."8 h vor Todeseintritt") wurden, genausogut das letzte Essen vor dem Aufbruch an diesem Tag gewesen sein könnten - was demzufolge gegen 12 Uhr stattgefunden hat. Das deckt sich dann mit der Bewertung der Wetterlage und der Einschätzung, dass nach Verlassen des Zeltes die Aufenthaltesdauer im Freien vor Eintritt des Todes maximal 2..3 h betragen haben kann. Das Drama fand dann zwischen 18..20 Uhr statt und bei den Wetterbedingungen könnte es gut sein, dass sogar noch in der Nacht die komplette Schneeschicht über den Leichen der Spechte aufgebaut wurde.

Genauso halte ich für fraglich, dass bei den Wetterbedingungen die von vielen als "letzte schriftliche Meldung" der Gruppe - die Ausgabe der "Otorten-Zeitung" nach Ankunft an dem Lagerplatz verfasst wurde bei gemütlicher entspannter Atmosphäre nach der gemeinsamen Einnahme des Dinners. Außerdem dürfte klar sein, dass zwar Tagebucheinträge nachträglich für den laufenden/vergangenen Tag angefertigt werden, Zeitungen werden aber immer im voraus geschrieben. Das dürfte die Entstehung der Zeitung mit der Yeti-Meldung eher auf den letzten Januarabend - eben mit der Ausgabe vom 1.Februar - datieren. Und da war ja an dem Abend nach den Tagebucheinträgen eine wohlige Atmosphäre im Zelt was zum Fabulieren einlud.

Da ich in den letzten zwei Jahren hier nur mitgelesen und mein Klappe gehalten habe - da zwischen verschiedenen Theorien hin- und hergerissen - und mittlerweile bei der einen Theorie außer den Fakten auch ein gutes Bauchgefühl habe hier nochmal (zum dritten) meine immer noch unbeantwortete Frage ernsthaft an alle:

Zu welchem Schluss kommt Ihr:

Ich halte die 20 cm kompkate Schneeschicht, die mit einem Eispickel aufgehackt werden musste, für ein Alleinstellungsmerkmal der Schneebrett/Schneerutsch-theorie. (ja wäre auch für Lawinentheorie gültig) Warum? Es lag eine Taschenlampe darauf (ausgeschalten und funktionsfähig).
Diese scheinbar unscheinbare Detail wird zuwenig gewürdigt. Die Taschenlampe kann nur von oben auf die Schneeschicht gelangt sein, vermutlich verloren und in die Schneeschicht abgetaucht bei der Bergung. Wer meint, dass das Zelt mit dieser Schneeschicht noch gestanden hat - hier melden. Ich denke das Zelt war von der Schneemasse plattgedrückt. Und da in den unteren Schichten eines Schüttgutes wie z.B. Sand, Getreide oder auch Triebschnee ein größerer Druck/Fläche herrscht (ausprobieren wer nicht an die Naturgesetze glaubt: im Winter einfach in den Schnee legen und zuschaufeln lassen - Gletscher entstehen so - für Wärmeliebende auch am Strand mit Sand nachvollziehbar, Luftröhrchen nicht vergessen) war unten natürlich der Schnee auch komprimiert(er) und dichter - was dann der Orkan auch nicht mehr knacken und wegblasen konnte und als scheinbar unscheinbares Detail am Rande für die Nachwelt übrig ließ.

Der Thread muss ja nicht gleich schliessen wenn Ihr darauf keine andere Antwort darauf habt als ich ...


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

21.10.2018 um 23:35
Was mir übrigens jetzt erst beim nochmaligen Lesen von https://dyatlovpass.com/1959-search aufgefallen ist:

"at the entrance of the tent in the snow was an ice axe. Near the ice axe was lying Dyatlov's jacket"

Dyatlov's Jacke lag also neben der Eis Axt AUSSERHALB DES ZELTES.

Ist das nicht sehr merkwürdig?

Ich kann das auch in keinster Weise mit einem Schneebrett in Einklang bringen


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

22.10.2018 um 01:28
Zitat von bergfreundbergfreund schrieb:Ich halte die 20 cm kompkate Schneeschicht, die mit einem Eispickel aufgehackt werden musste, für ein Alleinstellungsmerkmal der Schneebrett/Schneerutsch-theorie. (ja wäre auch für Lawinentheorie gültig) Warum? Es lag eine Taschenlampe darauf (ausgeschalten und funktionsfähig). Diese scheinbar unscheinbare Detail wird zuwenig gewürdigt.
Das ist auch einer der Punkte, warum ich eine Verunglückung mit Schnee für wahrscheinlich halte.

Vor einer Weile habe ich alle Zeugenaussagen der Akte gelesen und es tauchen sehr häufig Berichte zum Wetter auf. Da wurden u.a. Leute der Gegend befragt, die mit der Gruppe in Kontakt waren. Zwei sagen sinngemäß, dass sie selten so einen starken Sturm erlebt haben, wie zu der Zeit des Unglücks. Von anderen wird mehrfach betont, wie gefährlich die Gegend um den Otorten bei extremer Wetterlage sein kann (wir selber denken vielleicht manchmal zu sehr in der Kategorie "Alpen"). Winde sind unberechenbar, können plötzlich aufkommen und auch ihre Richtung schnell ändern, dabei erreichen sie eine Stärke, die Leute von den Beinen reissen kann. Es gab zum Teil Unverständnis, dass man die Gruppe überhaupt zu der Jahreszeit die Tour hat machen lassen. Ein Mansi sagte in der Akte aus, dass sie die Gebirgsregion bei stürmischem Wetter nicht begehen, weil es zu gefährlich ist. Interessant ist, dass anfangs mehrere vermutet haben, dass das Zelt vom Wind aufgerissen und die Gruppe "rausgeweht" wurde, was natürlich mit den später entdeckten Fußspuren nicht vereinbar war. Ebenfalls interessant, dass ein Mitglied der Suchmannschaft berichtet, dass der Eingang des Zelts innen verbarrikadiert wirkte. Das machte auf ihn den Eindruck, als hätte die Gruppe versucht den Bereich mit Gegenständen gegen Wind zu stabilisieren. Allerdings war das nachdem Slobtzov und Sharavin das Zelt am Tag zuvor inspiziert haben. Ich denke, die Schneelast muss gar nicht so groß gewesen sein, um das Unglück zu erklären – die Bedingungen am Hang jedoch sehr lebensfeindlich ohne Windschutz.

@HenneM & @John_Glanton

Wenn ich Eure Berichte über das Buch von Rakitin lese, denke ich, dass er die ganzen Gegebenheiten schon sehr auf seine Story münzt und einseitig interpretiert. Weiss nicht, ob er das macht, um seine Geschichte besser zu verkaufen oder nicht objektiv bleiben kann. Zum Abgleich ist's für Euch bestimmt interessant, die Akte und Tagebucheinträge zu lesen und sich selber ein Bild zu machen. Übrigens wundert es mich nicht, dass er den Bogen zu West-Spionen macht. Ich glaube, ein Buch, dass den Majak-Vorfall aufrollt und Militär/KGB verantwortlich für den Tod der Gruppe sieht (egal ob es der Wahrheit entspricht), würde in Russland nicht auf legalem Weg veröffentlicht werden. Obwohl da bestimmt schon einige drüber nachgedacht haben.
Zitat von passatopassato schrieb:Dyatlov's Jacke lag also neben der Eis Axt AUSSERHALB DES ZELTES. Ist das nicht sehr merkwürdig?
Wenn ich richtig erinnere, ist das die Jacke, die das Loch in der Zeltwand gestopft hat.


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22.10.2018 um 11:39
@nachtigaller
Es gab zum Teil Unverständnis, dass man die Gruppe überhaupt zu der Jahreszeit die Tour hat machen lassen.
Das frage ich mich allerdings auch. Zeigt mir aber, dass es sich bei den Verunglückten eben nicht um "erfahrene" Bergwanderer gehandelt hat.
Ein Mansi sagte in der Akte aus, dass sie die Gebirgsregion bei stürmischem Wetter nicht begehen, weil es zu gefährlich ist.
Und aus genau diesem Grunde ist die These der Ermordung durch Mansi, die sich bei gefährlichem Wetter auf die Jagd nach einer Gurppe machen sollten, von deren Existenz sie gar nichts wissen, noch, wo sie sich aufhalten könnte, völlig absurd.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

22.10.2018 um 13:54
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Und aus genau diesem Grunde ist die These der Ermordung durch Mansi, die sich bei gefährlichem Wetter auf die Jagd nach einer Gurppe machen sollten, von deren Existenz sie gar nichts wissen, noch, wo sie sich aufhalten könnte, völlig absurd.
Allgemein macht diese Wetterbeschreibung es ziemlich unwahrscheinlich, dass eine weitere Partei involviert ist. Denn auch irgendwelche Agenten hätten unter diesen Bedingungen dort wandern müssen.

Weiter oben habe ich schonmal ein paar Gedanken zu externen "Mördern" geschrieben, die so einfach nicht zu erklären sind.


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22.10.2018 um 16:16
Zitat von HenneMHenneM schrieb:Was hälst du denn von diesem Ratikin?

Ein Betrüger, der sich Sachen ausdenkt, um mit einem Buch Geld zu verdienen?

Ein Spinner mit einer lebhaften Phantasie?

Ein Genie, das in Medizin, Atomphysik, Wetterkunde, Politik und Militärgeschichte gleichermaßen bewandert ist?

Ich vermute, das ist so ein detailverliebter Nerd, der den ganzen Tag vorm Rechner hängt, recherchiert und sich in Forem bewegt. Das ist keineswegs negativ von mir gemeint. Ich hätte das Buch auch nicht durchgelesen, wenn es mich nicht fasziniert hätte.
Also das mit dem Universalschenie halte ich in der Liste für das unwahrscheinlichste. In der Rückschau erscheint mir sein Werk immer mehr wie eine Musterarbeit zu der Aufgabenstellung: "Formuliere eine in sich widerspruchsfreie Hypothese zum Djatlovpass-Vorfall!" Ganz abschreiben möchte ich ihn noch nicht und sein Buch enthält für mich immer noch viele interessante Punkte, etwa zum angeblichen Vorleben der mutmaßlichen "KGB-Maulwürfe", allerdings haben sich allein in der Diskussion hier schon etliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass er sich die Fakten doch recht passend macht, so, wie es auch @nachtigaller schon formuliert hat.

Z.B. betreffs der Zunge von Dubinina, wo er pauschal meint, dass das kalte Wasser den Ist-Zustand (Zunge rausgerissen und Augen ausgedrückt) konserviert und jede Verwesung verhindert habe. Autolyse erwähnt er zwar als Möglichkeit, geht da aber nicht weiter drauf ein - Verwesung habe erst nach der Bergung der Leiche eingesetzt, Punkt.

Dann das mit der für den Erfrierungstod angeblich charakteristischen "Embryonalhaltung", das auch sonst gerne bemüht wird. Hat sich auch für mich logisch angehört, allerdings habe ich bei Recherche nichts gefunden, was das bestätigt. "Embryonalhaltung" wird nirgends als charakteristisch für Erfrierende angeführt. Rakitin führt dazu als Beleg ein forensisches Handbuch aus dem Jahr 1953 an, zu dem sich im Netz nichts findet, sein Buch ist 2012 in Russland erschienen!

Und wie du selbst geschrieben hast, ist das Szenario einer "kontrollierten Übergabe" in der Einöde des Nordural an sich schon ziemlich merkwürdig. Rakitin verleiht dem suggestiv Glaubwürdigkeit, in dem er z.B. anführt, dass die USA mit dem Großteil der Landesfläche deutlich südlicher liegen würden als die SU, dennoch hätte ein Schwerpunkt der Ausbildung von Spezialkommandos und Agenten darin Bestanden, den Einsatz unter arktischen/subpolaren Bedingungen zu üben usw.

Allein diese Punkte haben schon ein Gschmäckle. Das Buch gewinnt den Leser für sich, in dem es faszinierende und scheinbar logische Details verknüpft, die sich vom Durchschnittsleser schwer nachprüfen lassen und dadurch, dass bestimmte Dinge einfach als gesichert dargestellt werden, so dass der Leser von weiterer Recherche abgehalten wird. Ich sehe da wirklich Parallelen zu einem fesselnd gescripteten Spielfilm oder Roman, wo sich dann aber mit etwas Abstand eine Ungereimtheit nach der andern auftut. Ich habe z.B. tatsächlich keine Ahnung, ob damals in der Sowjetunion tatsächlich eine Umstrukturierung des U-Boot-Baus geplant war oder nicht. Eigentlich sollte man als wirklich kritischer Leser diesen Punkt, der ein zentraler Pfeiler von Rakitins Hypothese ist, schon mal überprüfen anstatt dem Herrn zu vertrauen, der angeblich Einblick in geheime Akten hat und unter Pseudonym schreibt, weil er sonst seines Lebens nicht mehr sicher wäre.

Es ist ja so, dass man im allgemeinen Hypothesen komplett in die Tonne kicken kann, wenn sich bestimmte Sachverhalte als unsinnig herausgestellt haben, ohne dass man alles komplett widerlegt haben muss. Mit Rakitin bin ich noch nicht ganz so weit, aber es geht schon eindeutig in die Richtung.


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22.10.2018 um 16:41
Eränzung zu meinem Vorposting: Dass Rakitin die nicht genau datierbare "lose Aufnahme", die die Gruppe unter unwirtlich erscheinenden Wetterbedingungen beim Buddeln im Schnee zeigt, mit aller Gewalt dahigehend gedeutet sehen möchte, dass sie nichts mit dem letzten Zeltplatz zu tun habe und man überhaupt nichts genaues dazu wisse, habe ich in meiner Aufzählung der Dinge, die sich Rakitin doch etwas zu sehr passend macht, vergessen.


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22.10.2018 um 19:21
Zitat von margarethamargaretha schrieb am 13.07.2018:Über aller Sachen lag der auf die etwas Stücke zerschnittene Skistab, auf ihr, sichtbar war der Nordschlittschuh des Zelts gefestigt. Sich für die Beschädigung des Stabs zu entscheiden, berücksichtigend, was in der Gruppe nicht ersatz- nur bei den besonderen Umständen möglich war.
Aber hier wieder ein "zerschnittener" Skistock, wie bei Rakitin. Warum sollte jemand aus der Gruppe einen Skistock zerschneiden? Sie hatten keine Ersatzstöcke dabei! Für Rakitin DER Beweis für die Anwesenheit Fremder!


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

23.10.2018 um 18:19
Ich halte ein abgehendes Schneebrett, oder eine Lawine für ausgeschlossen.
Die Berge dort haben lang auslaufende Umrisse. Im Prinzip sehr hohe Hügel.
In Anbetracht der Position des Lagers und der Physik kann eine Lawine das Lager nicht erreicht haben.


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