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Gefahren durch paranormale Phänomene

318 Beiträge, Schlüsselwörter: Geister, Geist, Paranormal, Poltergeist, EVP
Haret
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 19:24
@Combat91
befanden sich die toten tiere auch in der naehe dieses punktes, den ihr gesehen habt?
waechst dort gruen?


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 19:59
@Keysibuna


Keine Ahnung was du damit sagen willst


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Keysibuna
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:05
@Marko11

Dann wird es Zeit dir Gedanken zu machen :}


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:10
meinst weil ein paar religiöse solche Anwandlungen haben , ist der Rest der eventuell "Erlebnisse" hatte , genauso meschugge?


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Keysibuna
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:14
@Marko11

Wieso meschugge?

Denke wir sind alle etwas leicht beeinflussbar und das kann auch jedem passieren.

Und wenn man die Ursachen dafür nicht kennt so ist man gezwungen an "übernatürliche Mächte" oder Vorkommnisse zu glauben :}

Einige "Erlebnisse" haben auch rationale Gründe warum sie geschehen und es gibt auch gesundheitliche Gründe und dann gibt es welche, weil man mit der Realen Leben nicht besonders gut zu recht kommt uns sich eben solche "Erlebnisse" selbst erschafft. Dann gibt es welche durch solche (bewusst erfundene) "Erlebnisse" nur Aufmerksamkeit erregen wollen oder sich damit bereichern versuchen :}

Gründe gibt es viele.


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:18
Naja es gibt aber auch Gründe für Sachen die jemandem passieren die rational nicht zu klären sind .

Allein in Deutschland gibt es 3 Millionen Menschen die eine NTE hatten. Und für diese Sachen gibt es keine Erklärung .


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Keysibuna
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:21
@Marko11

Das sind nur Aussagen der Überlebenden Menschen ^.^

Und wie das zustande kommen kann habe ich dir schon ein mal gepostet, bei Bedarf kann ist es gerne wiederholen.

Solche Aussagen basieren meist auch durch suggestiv Fragen :}


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:24
@Keysibuna
Keysibuna schrieb:Solche Aussagen basieren meist auch durch suggestiv Fragen :}
Aha . Du meinst also ein paar Millionen Menschen phantasieren wenn sie klinisch tot sind.

Meines Wissens versucht auch die rationale Medizin , eine Erklärung für dieses Phänomen zu finden. Es gibt Studien darüber .


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:26
@Marko11

Natürlich, wie viele von Jenseits fantasieren.

Dafür gibt es auch ausreichend Vorlagen die man liest oder eben in Form von Dokus ansehen kann :}

Studien von Menschen die daran glauben und nur Aussagen sammeln bzw. suggestiv Fragen stellen?


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:30
@Keysibuna


Vier Jahre lang haben der niederländische Herzspezialist Pim van Lommel aus Arnheim und der Psychologe Ruud van Wees von der Universität Utrecht eine nach vergleichbaren Kriterien zusammengesetzte Gruppe von Herzpatienten beobachtet, von Menschen, die ganz kurz - höchstens zwei Minuten lang - klinisch tot waren.
Die Gruppe um Pim van Lommel vom Hospital Rijnstate in Arnheim untersuchte 344 Patienten, die ein- oder mehrmals einen Herzstillstand erlitten hatten und dann wiederbelebt worden waren. Die Patienten wurden befragt, ob und welche Erinnerungen sie an die Zeit ihrer Bewusstlosigkeit hatten. Zudem suchten die Autoren die Patienten nach zwei und acht Jahren nochmals auf und befragten sie zu ihrer Lebenseinstellung.
62 Patienten berichteten von Nahtod-Erfahrungen - etwa einem Eindruck von Körperlosigkeit, von einem Tunnel oder Licht beziehungsweise einer Rückschau auf das eigene Leben. Die Autoren fanden keine Wechselbeziehung zwischen dem Auftreten solcher Erinnerungen und der Dauer des Herzstillstandes, den verabreichten Medikamenten oder Todesangst im Zeitraum vor dem Ereignis. Patienten unter 60 Jahren berichteten häufiger von Nahtod-Erfahrungen, ebenso solche Patienten, die kurze Zeit später starben. Weibliche Patienten erzählten von besonders intensiven Erfahrungen.

In der definierten Gruppe von Menschen, die alle für eine Zeit von mindestens 45 Sekunden klinisch tot gewesen waren, haben der Untersuchung zufolge also ungefähr ein Fünftel ein todesnahes Erlebnis. Die Erlebnisse beinhalten stets die gleichen Elemente: Der Patient empfindet eine wunderbare Ruhe, er verlässt seinen Körper; er begegnet Angehörigen, die vor ihm gestorben waren. Er gleitet durch einen Tunnel einem Licht entgegen. Dann erkennt er, dass seine Zeit noch nicht gekommen ist: Freiwillig kehrt er in seinen Körper zurück - ein oft schmerzvolles Erlebnis.
Die NTE hinterlässt deutliche Spuren bei den Überlebenden, so die Autoren. Vor allem Patienten mit einer Nahtod-Erfahrung glaubten zwei und acht Jahre später an ein Leben nach dem Tod und hatten weniger Angst vor dem Sterben.
zum Beispiel


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:32
@Keysibuna
Medizinische Erklärungen
Sauerstoffmangel / Kohlendioxydüberschuss
Natürlich gibt es die Menschen, die sich niemals mit einer übernatürlich oder auch nur übersinnlichen Erklärung zufrieden geben werden. Das soll uns aber nicht verleiten, den Bedenken der Mediziner nicht die geschuldete Aufmerksamkeit zu schenken. So ist z.B. unzweifelhaft, dass man Nahtod-Erfahrungen sowohl durch Drogen (z.B. durch die Droge Ketamin, LSD etc.) als auch durch langjähriges Training erzeugen kann.

Einige Wissenschaftler sind (waren?) der Meinung, dass sich bei den Nahtod-Erlebnissen lediglich um einen Sauerstoffmangel („Hypoxie") im Blut oder aber um einen Kohlendioxidüberschuss („Hyperkapnie") handelt. Durch diesen Mangel (bzw. Überschuss) können Halluzinationen auftreten, die erklären sollen, warum der Betroffene bekannten Verstorbenen in den Nahtod-Erfahrungen begegnet.

So gibt ähnliche Erlebnisse in einem so genannten Delir (in Delirien inhaliert der Patient eine große Menge an Kohlendioxid ein, wodurch ein Sauerstoffmangel erzeugt wird). In Delirien lassen sich die bereits beschriebenen, „Tunnelerlebnisse" nachweisen - alle anderen Elemente (Lichtwesen, Panorama etc.) treten in solchen Zuständen aber grundsätzlich nicht auf.

Neben der Tatsache, dass durch medizinische Erklärungen meistens nur ein Phänomen erklärt wird, andere aber gerade durch diese Erklärung ausgeschlossen werden, ist beachtenswert, dass Erlebnisse in einem Delir nie detailliert wiedergegeben werden können - im Gegensatz zu den NTE.

Zusätzlich nimmt der Betroffene an den Nahtod-Erfahrungen aktiv teil, da er mit den Anwesenden ins Gespräch kommt, bei den Deliranten läuft das „Tunnelerlebnis" jedoch passiv an ihnen vorbei. Das wird auch der Grund sein, warum ein Delir keine bleibenden Eindrücke im Leben der Deliranten hinterlässt.

Fragwürdig ist diese Erklärung aber vor allem aus medizinischen Gründen: Bei vielen Betroffenen, die an der „Schwelle des Todes" standen, wurde eine erhöhte Sauerstoffkonzentration nachgewiesen.


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Keysibuna
ehemaliges Mitglied

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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:35
@Marko11

:}
Marko11 schrieb:Die Patienten wurden befragt,
damit wären wir bei den suggestiv Fragen auf die man solche Aussagen;
Marko11 schrieb:62 Patienten berichteten von Nahtod-Erfahrungen - etwa einem Eindruck von Körperlosigkeit, von einem Tunnel oder Licht beziehungsweise einer Rückschau auf das eigene Leben.
bekommt die durch;
Keysibuna schrieb:ausreichend Vorlagen die man liest oder eben in Form von Dokus ansehen kann
bereits vor diesem Erlebnissen kannte :}




Eine neue Ansicht; Melantonin und Parasomnie!

Zuerst etwas über Menschliche Gehirn;

Um seinem Funktionsumfang aufrecht zu erhalten wird das Gehirn über einen eigenen Teil des Blutkreislauf mit Glukose und Sauerstoff versorgt. Über den Blutkreislauf werden ferner Kohlendioxyd und Stoffwechselprodukte abgeführt.

Der Blutfluss im Gehirn liegt bei etwa 45 ml pro Minute und pro 100g Hirnmasse.
Sinkt jedoch die Durchblutungsrate auf unter 15mg pro Minute, dann kommt es zu irreparablen Hirnschäden mit großen Ausfällen und bei unter 10ml pro Minute sterben die Zellen innerhalb von 10 bis 20 Minuten ab.

(Abschnitt für jene die sich immer noch nicht vorstellen können was die Hormone im Hirn bewirken)
Die biochemischen Stoffwechselvorgänge im Gehirn beeinflussen den gesamten Organismus des Menschen. Wobei jedes Hormon, jeder Transmitter und jede Aminosäure seine bestimmte Funktion in einem komplex miteinander verknüpften System hat. Viele der biochemischen Stoffe, die unser Körper braucht, werden von ihm selbst hergestellt.

Der eigentliche Energielieferant für die Hirnzellen ist aber die Glukose, die direkt aus dem Blutzuckerspiegel bezogen wird. Sinkt der Blutzuckerspiegel zu stark ab, quellen die Nerven auf, es kommt zu Störungen an den Zellmembranen mit daraus resultierenden nervösen Symptomen.
(Diese starke Senkung wäre bei einem sterbenden Menschen nicht so ungewöhnlich.)

Es gibt jedoch noch eine körpereigene Reserve von ca. 300 bis 400g in Leber, Blut und Muskeln, die sich jedoch vorallem bei hoher Belastung in wenigen Stunden aufbraucht. Die Stresshormone Adrenalin, Cortisol und Glukagen versuchen dann die letzten Glukosereserven aus der Leber freizusetzen. (und hier kann man, wenn man will, verstehen wie es zu solchen Hormonausschüttung kommt.)

(Einige Anmerkungen zu „Glückshormonen“!)
Das Dopamin hat eine wichtige Stellung im Hirnstoffwechsel, stellt es doch die Grundlage für das sogenannte Belohnungssystem des Gehirns dar.
Das System enthält Neuronen die den Botenstoff Dopamin zur Signalübertragung benutzen und den Menschen veranlassen ständig nach Glücksgefühlen zu streben.

Das körpereigene Dopaminsystem wird unterstützt mit weiteren Botenstoffen, den Opioiden (auch Endorphine genannt) und Cannabinoiden, diese docken an die speziellen Opiatrezeptoren des Belohnungssystems an. (so versucht unsere Körper Schmerzen zu lindern!)

Daher vermitteln auch opioidhaltige Schmerzmittel durch Andocken an die Opiatrezeptoren Wohlgefühl und damit verbundene Schmerzlinderung und allerdings ebenfalls Sucht.
(Melantonin in „normal“ produktion.)

Aus dem Serotonin stellt die Zirbeldrüse dann das Schlafhormon Melantonin her. Mit dem Eintritt der Dämmerung wird die Produktion von Wach- und Aufmerksamkeitshormonen gedrosselt und die Zirbeldrüse flutet das Blut mit Melatonin und Müdigkeit mit Schlafbedürfnis kommt auf.[1]

(Diese Produktion kann durch Krankheit empfindlich gestört werden oder aber auch bei extremer Belastung zu Linderung ausgeschüttet werden)
Ein zu niedriger Melatoninspiegel kann mit Schlafstörungen einhergehen. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper weniger Melatonin.
Erholsamer Schlaf ist wichtig für ein funktionierendes Gedächtnis. Einer der Gründe dafür könnte der Einfluss von Melatonin auf den Hippocampus sein. Diese Region im Gehirn ist wichtig für das Lernen und Erinnern.[2]

Mit dem Begriff der Parasomnie werden Störungen des Schlafes bezeichnet.
Wissenschaftliche Versuche legen nahe, dass eine erhöhte Aktivität des Gyrus postcentralis während des Tiefschlafes Parasomnie auslösen kann. [3]

REM-Schlaf-assoziierte Parasomnien.
Von allen Parasomnien zeigen Alpträume (oder abstrakte Träume oder sonstige Vorstellungen) die engsten Zusammenhänge mit akuten oder chronischen psychischen Belastungen. Nicht selten sind Alpträume auch Begleiterscheinungen psychischer Erkrankungen, beispielweise im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsstörung.[4]

[1] http://www.airflag.com/Hirn/w3/w3Gehirn.html#3funkt
[2] Wikipedia: Melatonin
[3] Wikipedia: Parasomnie
[4] http://www.schlafzentrum.med.tum.de/index.php/page/parasomnien-und-stoerungen-des-schlaf-wachrythmus


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:40
viel geschrieben und was hat das jetzt mit den NTE zu tun ?

Wenn ich mir bei Wiki die Artikel durchlese , heist das im Klartext . Sie wissen es nicht .


Wikipedia: Nahtoderfahrung


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Keysibuna
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:42
@Marko11

Na ja, wie sie zustande kommen diese angebliche NTE´s :}

Die sich nur auf Aussagen mental belasteten Menschen beruhen :}


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:44
Keysibuna schrieb:Die sich nur auf Aussagen mental belasteten Menschen beruhen :}
Diese mental belasteten Menschen waren tot . Da funktionierte nix mehr .


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Keysibuna
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:47
@Marko11

Und die Aussagen haben wie wohl von Jenseits gemacht? :D :}

Oh man :}

Da sie wieder am Leben waren, haben sie diese Fantasien eben erst dann gehabt als sie wieder LEBTEN! :}

Oder wie es bei vielen befragten es zutrifft, erst bei der suggestiv Befragung diese Fantasien hatten!


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 20:57
Keysibuna schrieb:erst bei der suggestiv Befragung diese Fantasien hatten!
Ähm schlecht recherchiert .

Diese suggestive Befragung wie du es nennst, wurden von Ärzten (Neurologen etc.) durchgeführt .
Es gibt Fragebögen die von denen ausgearbeitet wurden das stimmt.

Aber möchtest du tatsächlich Wissenschaftlern unterstellen sie würden suggestive Fragen stellen ?

Ich würde Dir empfehlen schau dir Berichte zu Nte an , gibt da sehr gute Filme und Bücher dazu .
Und die sind nicht aus der okkulten oder spiritistischen Ecke .


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Keysibuna
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 21:03
@Marko11

Na dann her damit, mit so einen Fragebogen damit wir sehen können was diese Menschen gefragt werden :}

Ich unterstelle Menschen die an sowas glauben und mit solchen Methoden diese "Vorstellung" belegen versuchen!

Und ich habe mehr als 1000 solche Aussagen gelesen und ausgewertet!


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Marko11
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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 21:12
Keysibuna schrieb:Und ich habe mehr als 1000 solche Aussagen gelesen und ausgewertet!
Dann sollte man bei dir eigentlich eine gewisse Kompetenz vermuten.


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Marko11
ehemaliges Mitglied

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Gefahren durch paranormale Phänomene

21.09.2012 um 21:27
@Keysibuna
Mit Treibhausgas an der Schwelle zum Jenseits
Eine erhöhte Kohlendioxid-Konzentration im Blut begünstigt Nahtoderfahrungen
Licht am Ende eines Tunnels, Glücksgefühle oder eine scheinbare Trennung vom Körper: Nahtoderfahrungen sind ebenso vielfältig wie mysteriös. Eine Studie von slowenischen Forschern hat jetzt eine Verbindung zwischen Nahtoderfahrungen und einem Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration im Blut ergeben.

Demnach wiesen Patienten, die während eines Herzstillstands Nahtoderfahrungen machten, eine signifikant höhere CO2-Konzentration im Blut auf, als diejenigen ohne solche Erlebnisse. Gleichzeitig war bei ihnen die Konzentration des Elements Kalium im Blut erhöht. Somit könnten hohe Konzentrationen von CO2 und Kalium eine wichtige Rolle bei der Auslösung von Nahtoderlebnissen spielen. Ein solcher Zusammenhang sei bisher nicht bekannt gewesen, schreiben die Wissenschaftler.
Patienten mit Herzstillstand berichten recht häufig von Nahtoderfahrungen: Zwischen 11 bis 23 Prozent können sich nach der Wiederbelebung an intensive Erlebnisse erinnern, die unter die gebräuchliche Definition einer Nahtoderfahrung fallen. Diese Phänomene können aber bis jetzt nicht restlos erklärt werden. Die Forscher um Klemenc-Ketis sind aber bei der Suche nach den Ursachen einen Schritt weitergekommen. Sie befragten 52 Spitalpatienten zu ihren Erlebnissen während eines vorangegangenen Herzstillstands. Auf einer Skala von 0 bis 2 mussten die Befragten ihre Erlebnisse anhand von 16 Fragen bewerten. Wurden insgesamt sieben Punkte überschritten, sprachen die Forscher von einer Nahtoderfahrung. Zudem analysierten die Forscher Messwerte, die während der Wiederbelebung aufgezeichnet wurden – unter anderem die Konzentration von Kohlendioxid und Sauerstoff in arteriellem Blut und die Konzentration von Natrium und Kalium in venösem Blut.
Es zeigte sich, dass 11 der 52 Personen während des Herzstillstands Nahtoderfahrungen gemacht hatten. Unter den Patienten mit einer hohen Kohlendioxid-Konzentration im Blut fanden sich dabei signifikant mehr Leute mit Nahtoderfahrungen als unter diejenigen mit durchschnittlichen CO2-Werten. Und: Die Zahl der Punkte, welche die Befragten auf der Skala der Forscher erreichten, stieg proportional zur Konzentration des Gases im Blut. Dieser Zusammenhang erwies sich auch für die Konzentration von Kalium als gültig.
Bislang sei dies die erste Studie, die eine Verbindung zwischen Nahtoderfahrungen und einer hohen CO2-Konzentration im Blut nachweise, berichten die Wissenschaftler. Schon länger bekannt ist hingegen, dass eine hohe Kohlendioxid-Konzentration das Säuren-Basen-Gleichgewicht im Gehirn ändern und so ungewöhnliche Eindrücke hervorrufen kann, etwa Lichtblitze, Visionen oder eine scheinbare Trennung vom Körper. Nichtsdestotrotz könnten die Erfahrungen an der Schwelle zum Tod aber bis jetzt nicht rein physiologisch erklärt werden, betonen die Forscher: Tatsächliche Nahtoderfahrungen zeichneten sich nämlich durch ihre große Klarheit und die genauen Beschreibungen der Betroffenen aus. Das unterscheide sie von künstlich ausgelösten Nahtoderfahrungen, die sich beispielsweise durch das Einatmen von reinem Kohlendioxid herbeiführen ließen.Zalika Klemenc-Ketis (Universität Maribor) et al.: Critical Care, Onlineveröffentlichung vom 07. April
ddp/wissenschaft.de – Thomas Neuenschwander

Der Schweinfurter Neuromedinzer, Prof. Dr. Dr. Wilfried Kuhn nimmt dazu Stellung:
leider liegt mir die Originalarbeit nicht vor. Zum einen wäre die verwendete Skala zu überprüfen. Zum anderen wird in dem Abstract nichts über den O2-Gehalt ausgesagt.
Aus klinischer Erfahrung ist ein CO2-Mangel oft Folge eines Sauerstoffmangels. Das erhöhte Kalium könnte auch die Ursache und nicht die Folge des Herzstillstands gewesen sein. Bereits Lempert (Berlin) hatte 1994 mit induzierten Synkopen (absichtlicher O2-Mangel) NTE- ähnliche Phänomene auslösen können (ob CO2 gemessen wurde, müsste nochmals nachgeguckt werden - Arbeit liegt mir im Moment nicht vor).
Wir wissen, dass bei schweren Erkrankungen mit NTE physiologische Prozesse wie z.B. O2-Mangel und damit auch in Folge eine CO2-Retention auftreten kann. Dies ist keinesfalls als grundsätzliche alleinige Ursache von NTE, sondern nur als Korrelation mit der Schwere der Zellschädigung und als Zeichen eines metabolischen Prozesses aufgrund biochemischer Veränderungen anzusehen.
Es gibt etliche Nahtoderfahrungen, die ohne CO2-bzw. O2-Veränderungen einhergehen, wie z.B. DMT-induzierte NTE , Traumata (Stürze) etc. Dies wird im Abstract insofern bestätigt, dass die Unterschiede zwar signifikant sind, dass aber auch einige Fälle ohne CO2-Retention aufgetreten sind.
Das grundsätzliche Paradoxon der geistigen Klarheit und Bewusstheit bei klinischem Bewusstseinsverlust(Koma) steht im Widerspruch zur neurobiologischen Lehrmeinung und kann durch die Neurobiologie nicht erklärt werden!

Prof. Dr. Günter Ewald, Bochum

Die Studie könnte einen Beitrag zur Frage darstellen, warum nur um die 20% der nach einem Herzstillstand Wiederbelebten von einem Nahtoderlebnis berichten. Dass zu viel eingeatmetes CO2 (Hyperkapnie) - neben vielen anderen möglichen Faktoren - beim Auftreten von NTE eine Rolle spielt ist bekannt. Größere Sensibilität für NTE bei erhöhter CO2-Konzentration im Blut erscheint plausibel. Man sollte nur beachten, dass durch die neuen Überlegungen zum Auslösevorgang oder zur Disposition nichts Neues über den Inhalt des NTE-Geschehens gesagt ist, etwa über den Unterschied zwischen NTE bei biografisch relevantem Ereignis wie Unfall, schwere Krankheit usw. und Stimulationsexperimenten mit NTE-artigen Elementen. In dem neuen Buch von van Lommel "Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zu Nahtoderfahrung" (Patmos 2009) wird zudem eindringlich, dass man das "scheinbar" bei der Trennung vom Körper im NTE-OBE ruhig streichen kann.

PD Dr. Dr. Thomas Angerpointner, München
es ist wohl zu viel der Aufregung um die Studie zu erhöhten CO2-Werten und NDEs. Ich stimme Herrn Kollegen van Laack zu, dass einerseits die Fallzahl für eine statistische Aussage viel zu gering ist und andererseits oft ein Trigger zur Auslösung eines NDEs da ist. NDEs können aber auch bekanntlich spontan auftreten. Darüber hinaus ist diese Arbeit keinesfalls die erste, die eine Hyperkapnie als ursächlich für ein NDE ansieht. Es ist (wieder einmal) der untaugliche und vielfach widerlegte Versuch, ein NDE auf einen rein physiologischen Parameter zu reduzieren. Mal ist es eine Hypoxie, mal eine Droge, mal Endorphine, mal eine Temporallappenepilepsie, mal eine Temporallappen-Stimulierung und so weiter und so weiter. Diese Modelle sind rein reduktionistisch und taugen alle nicht zur Erklärung eines NDEs, weil nach dem derzeitigen materialistischen Paradigma eine spirituelle Komponente gar nicht in Frage kommen darf. Ich selbst habe bei in meiner Praxis operierten Kindern Untersuchung, ob es nach einem in der Kinderanästhesie häufig auftretenden Laryngospasmus (Stimmritzenkrampf mit nachfolgendem O2-Abfall) zu NDE-ähnlichen Erscheinungen kommt, mit Null Ergebnis. Es kann natürlich sein, dass diese Episoden auch gar nicht zu NDEs führen konnten, da in keinem Fall ein lebensbedrohlicher Zustand aufgetreten ist, da der Anästhesist sofort gegenregulierte. Von Zeit zu Zeit erzählen mir aber die Eltern, dass die Kinder unter Narkose ohne jegliche bedrohliche Situation spontan von OBE-ähnlichen Erlebnissen berichten.

Prof. Dr. Walter van Laack
Eine Stellungnahme des Aachener Mediziners und Naturphilosophen, im Online Ärzte Nachrichtendienst finden Sie hier .
du siehst also es wird sich damit beschäftigt ...


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