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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

29.08.2014 um 09:08
@Optimist

Puh, zuviel Text und zuviel "vom Hundertsten ins Tausendste" dass ich noch genau wüsste wie weit jetzt über die Zukunft der Welt Klarheit besteht. Ist jetzt ein für allemal klar belegt (nach Meinung der Befürworter) ob wir zwar im Himmel leben, aber über eine Welt herrschen werden die physikalisch noch mehr oder weniger so wie jetzt existiert, oder seid ihr jetzt bei einem anderen Thema angekommen?


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29.08.2014 um 10:56
@Dennis75
Schön, dass Du wieder mitmachen möchtest. :)

Darum ging es zuletzt - Bedeuteung der Taufe:
Geistige Auferstehung nur symbolisch oder hat man echte geistige Auferstehung und somit ewiges Leben (nach dem physischen Tod) SOFORT ein geistiges Weiterleben?

Kurzfassung:
Tommy meint, dass man nach der Taufe zwar mehr oder weniger symbolisch aufersteht (Reinwaschung der Sünden, HG bekommen usw.).
Aber im Unterschied zu uns glaubt er nicht, dass diese auferstandene Seele dann auch über den Tod hinaus existent bleibt.
Für ihn ist nach dem Tod erst mal Schluss und erst bei der Auferstehung zum "Endgericht" wird die Seele sozusagen wieder mit hergestellt bzw wieder belebt.
Hab bewusst Endgericht geschrieben, weil es ja noch andere Gerichte gibt (Posaunen...)

Desweiteren werden ja in seinen Augen nur sehr wenige Gesalbte zum Leben im Himmel auferstehen und die Anderen zum Leben auf der Erde.
==========================================


Falls Du ein paar Ausschnitte dazu aus dem Thread lesen möchtest (darin sind Anmerkungen von mir enthalten):

Tommy:
Jesus Christus sprach doch von Personen, die ‘ewiges Leben haben’...
Über jeden einzelnen von diesen sagte Jesus: „Er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen. ....“ (Joh 5:24, 25).

Jesus sprach .... von Personen auf der Erde, die in --geistigem Sinne-- tot gewesen waren.
... .

---------------------------------------------------------------

T:
Tommy57 schrieb am 18.08.2014:Er hat sie von ihrem "geistigen Tod" -- auferstehen lassen --und ihnen die Hoffnung auf ewiges Leben gegeben (1Pe 4:3-6).


-->O:
Genau. sie haben in meinen Augen das Unterpfand auf das ewige Leben bekommen.
-----------------------------------------------------------
T:
Fazit: Diese Art geistige Auferstehung ist also mehr symbolischer Natur
Jemand beginnt in rechtlichem Sinne für Gott zu leben, .... und nun bei der Taufe ... für Gott zu leben, also beginnt, Gottes Willen in seinem Leben an die erste Stelle zu setzen!

Außerdem anerkennt ein neugetaufter Christ Gottes Rettungsvorkehrung ... und lebt somit nicht mehr in seinen Verfehlungen und Sünden.
In diesem Sinne ist er also vom Tod zum Leben hinübergegangen, hat also eine "geistige Auferstehung" erfahren!

Diese Art geistige Auferstehung ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer himmlischen Auferstehung in einem geistigen Leib
...
Er hat sie von ihrem "geistigen Tod" -- auferstehen lassen --und ihnen die Hoffnung auf ewiges Leben gegeben (1Pe 4:3-6).

--> O:
Wie gesagt, sie haben in meinen Augen das Unterpfand (eine Art Anzahlung) auf das ewige Leben bekommen. Sie sind erst mal nur geistig auferstanden, die körperliche Auferstehung - mit einem verwandelten Geistkörper muss noch folgen.


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31.08.2014 um 16:47
@Optimist

Also wenn Paulus sagt: "Glaubt NICHT denen die denken unsere (körperliche) Auferstehung sei schon geschehen" dann ist doch schon mal klar dass wir nach dem körperlichen Tod weiter leben.

Wenn wir in der Offenbarung lesen dass die Seelen unter Gottes Thron riefen: Wie lange müssen wir hier noch aushalten bis wir endlich in den Himmel kommen? (frei übersetzt) dann ist zumindest auch klar dass wir zwischen dem Tod und dem Himmel einen Zustand erleben werden in dem wir uns unserer eigenen Existenz bewusst sind und den Himmel auch schon erwarten, aber doch nicht "aktiv" sind. Man könnte dies vielleicht als eine Art Schlaf bezeichnen, aber nur im Sinne der Passivität.

Also sind wir in der Taufe zwar geistig auferstanden, aber nicht körperlich.

Bis zum Zeitpunkt der körperlichen Auferstehung, also wenn unser sterblicher Körper in einen Auferstehungskörper verwandelt wird wie der den Jesus nach seiner Auferstehung hatte, werden wir uns dieses bevorstehenden Ereignisses bewusst sein. Also leben wir bis dahin.

Warum sollte unsere Existenz denn für eine Zeit lang unterbrochen sein? Sowas habe ich in der Bibel nie gelesen. Die einzige Frage die wir uns vielleicht noch stellen können ist die, welche Art "Körper" wir in der Zwischenzeit haben. Vielleicht werden wir wie Engel sein, also reine Energiewesen? Da bin ich mir jetzt nicht ganz so sicher.


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31.08.2014 um 16:50
Falls aber die Frage noch von Interesse ist wie die Neue Welt beschaffen sein wird, ob physisch oder geistig oder sonstwie, da habe ich kürzlich eine recht vernünftige und schlüssige Theorie gehört. Sprich mich ruhig drauf an wenns gerade wieder in den "roten Faden" passt...


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01.09.2014 um 00:13
@Dennis75
Beitrag von Dennis75, Seite 47
Das sehe ich alles ganz genauso.
@Tommy57 was meinst Du dazu?
Dennis75 schrieb:alls aber die Frage noch von Interesse ist wie die Neue Welt beschaffen sein wird, ob physisch oder geistig oder sonstwie, da habe ich kürzlich eine recht vernünftige und schlüssige Theorie gehört.
Ich würde gerne erst mal das Feedback von Tommy abwarten. Danach bin ich dann sehr gespannt auf Deine Theorie. :)


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01.09.2014 um 09:39
@Dennis75
@Optimist
Dennis75 schrieb:Also wenn Paulus sagt: "Glaubt NICHT denen die denken unsere (körperliche) Auferstehung sei schon geschehen" dann ist doch schon mal klar dass wir nach dem körperlichen Tod weiter leben.
Hallo ihr Lieben!!

Im 1. Jahrhundert hofften viele gesalbte Christen auf eine baldige Wiederkunft ihres Herrn Jesus Christus.

Der Apostel Paulus musste seinen Mitchristen jedoch unter Inspiration mitteilen, dass VOR der erhofften "Wiederkunft des Herrn", zuerst noch der von Jesus und anderen vorhergesagte GROSSE ABFALL vom wahren Christentum in Erscheinung treten muss.

2. Thessalonicher 2: 1-3: ( Elberfelder Online 1905 )

"Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin, 2 daß ihr nicht schnell erschüttert werdet in der Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. 3 Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,..."

Dieser vorhergesagte Abfall begann bereits nach dem 1. Jahrhundert und geriet im 4. Jahrhundert in seine Blütezeit!!
Der vorhergesagte "Mensch der Sünde" erfüllte sich durch den Klerus mit seinem Papsttum.

___________________________

Da also offensichtlich die von Jesus angekündigte Wiederkunft aus damaliger Sicht offensichtlich NICHT schon bald zu erwarten wäre, fand es der Apostel Paulus für notwendig, seine Mitgläubigen der himmlischen Berufung zu trösten!

Seine tröstenden Worte unter Inspiration lauten wie folgt:

1. Thessalonicher 4: 15 ( Elberfelder Online 1905 )

"Wir wollen aber nicht, Brüder, daß ihr, was die Entschlafenen betrifft, unkundig seid, auf daß ihr euch nicht betrübet wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben.
14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird auch Gott die durch Jesum Entschlafenen mit ihm bringen.

15 (Denn dieses sagen wir euch im Worte des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.

16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;
17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein. 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten.)"

Die inspirierten Worte des Paulus geben uns auch interessanten Aufschluss darüber, was die ersten Christen dachten, wenn ein gesalbter, getaufter Mitgläubiger damals verstorben ist.

Er war ENTSCHLAFEN, dass heißt nach ihrer Vorstellung ruhte er im Todesschlaf!

Doch mit welchen Worten tröstete jetzt der Apostel Paulus seine Mitgläubigen?

Er schrieb:

1. Thessalonicher 4: 15,16:

"15 (Denn dieses sagen wir euch im Worte des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.

16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;"

In Vers 15 machte Paulus deutlich, da die sehnlichst erwartete Wiederkunft des Herrn noch in ferner Zukunft lag, dass diejenigen der gesalbten Christen, die in der Zukunft während der Zeit der Wiederkunft des Herrn am Leben wären, KEINESFALLS den bereits Verstorbenen im Todesschlaf ruhenden Christen, was ihre himmlische Auferstehung betrifft, zuvorkommen werden.

Warum nicht?
Weil während der Zeitperiode, die die Bibel Wiederkunft des Herrn nennt, die bereits Verstorbenen gesalbten Christen ZUERST ihre himmlische Auferstehung erhalten werden.

1. Thessalonicher 4: 16
"Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen;"

Dagegen werde diejenigen der gesalbten Christen, die während der Zeit der Wiederkunft Christi am Leben sind, den bereits Verstorbenen NICHT zuvorkommen!
Warum nicht? Weil, wie gesagt, die Verstorbenen gesalbten Christen ZUERST Auferstehen!

Was ist dann mit denen gesalbten Christen, die während der Zeit der Wiederkunft des Christus hier auf Erden am Leben wären?

Paulus schreibt:
1. Thessalonicher 4: 17, 18
"danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein. 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten.)"

Das heisst: Gesalbte Christen, die während der Wiederkunft des Herrn auf Erden AM LEBEN sind, werden zu einem von Gott bestimmten Zeitpunkt alle ENTRÜCKT werden, dass heisst, sie werden als Lebende in einem Nu verwandelt und erhalten sofort einen himmlischen Geistkörper, ohne im Todesschlaf zu ruhen!

DENNOCH werden diejenigen, die vor der Wiederkunft des Herrn und dieser von Paulus erwähnten Entrückung eines natürlichen oder gewaltsamen Todes ( z. B. durch Verfolgung ) gestorben sind, offensichtlich ZUERST die himmlische Auferstehung erhalten.

Wann?
Offensichtlich findet zu Beginn der Wiederkunft Christi die himmlische Auferstehung statt, wohingegen erst gegen Ende der Wiederkunft Christi, also kurz vor dem Gericht an den Nationen, die dann noch lebenden gesalbten Christen durch Entrückung ihre himmlische Belohnung erhalten werden.

Warum ist all das von Interesse?

Die inspirierten Worte des Paulus sollten die Mitgläubigen trösten, die entweder einen geliebten Angehörigen, der Christ wurde, durch den Tod verloren haben, oder vielleicht selbst dem Tod ins Auge sehen.

Er oder sie werden Entschlafen und ruhen im Todesschlaf bis zu ihrer Auferstehung bei der Wiederkunft des Herrn.

Diese Art der Tröstung in Verbindung mit gesalbten Christen, die gestorben sind, wäre nicht notwendig, wenn Verstorbene schon gleich nach ihrem Tod schon irgendwo weiterleben würden.

Außerdem zeigen diese Worte des Paulus, dass ein verstorbener treuer Christ, nach damaligen Glaubensverständis der ersten Christen, nicht sogleich zur himmlischen Auferstehung kommt, sondern im Todesschlaf ruht, bis zur Wiederkunft des Herrn.


Gruß, Tommy


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01.09.2014 um 09:49
@Tommy57

Mit dem "Ruhen im Todesschlaf" gebe ich dir ja auch Recht. Ich dachte die Frage sei ob dies so gemeint ist das unsere Existenz vorübergehend ausgelöscht wäre. (Was ich natürlich ablehne.) Wenn es so gemeint ist dass wir zwar in der Zwischenzeit existieren nur eben nicht so wie jetzt, und auch nicht so wie in der Gleichgestalt Jesu, dann sind wir drei uns doch einig oder ich habe die Frage ganz falsch verstanden.


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01.09.2014 um 10:01
@Dennis75
@Optimist
Mit dem "Ruhen im Todesschlaf" gebe ich dir ja auch Recht. Ich dachte die Frage sei ob dies so gemeint ist das unsere Existenz vorübergehend ausgelöscht wäre. (Was ich natürlich ablehne.) Wenn es so gemeint ist dass wir zwar in der Zwischenzeit existieren nur eben nicht so wie jetzt, und auch nicht so wie in der Gleichgestalt Jesu, dann sind wir drei uns doch einig oder ich habe die Frage ganz falsch verstanden.
Hallo Dennis!

Ja, dass ist eben die große Frage, WAS ist der Todesschlaf?

Die weitere Frage wäre, WAS lebt beim Tod eines Menschen weiter?

Die Seele kann es ja nicht sein, da der Begriff "Seele", in der Bibel auf Menschen und Tiere angewandt, entweder das Geschöpf als Ganzes beschreibt oder das LEBEN bezeichnet, welches ein Geschöpf besitzt.

Nirgendwo in der Bibel findet sich jedoch die Aussage " unsterbliche Seele"!

Wenn also die Seele ( hebräisch: nephesch =Atmender ) beim Tod stirbt, was sollte dann weiterleben?

Besteht überhaupt zwingender Grund, dass ein Verstorbener nach dem Tod erst einmal "automatisch" irgendwo weiterlebt?

Was wäre, wenn alle Menschen, nur im "Buch des Lebens" in dem Sinne weiterleben, dass Gott alle, die einer Auferstehung würdig sind, in seinem Gedächtnis behält und sie dann zu seiner bestimmten Zeit aus seinem Gedächtnis wieder zur Auferstehung bringt?

Gruß, Tommy


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01.09.2014 um 13:18
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Wenn also die Seele ( hebräisch: nephesch =Atmender ) beim Tod stirbt, was sollte dann weiterleben?
Der Geist? Dieser geht doch sowieso lt. Bibel zu Gott zurück (natürlich nur von denjenigen welche Gott und Jesus angenommen haben).
Tommy57 schrieb:Wenn also die Seele ( hebräisch: nephesch =Atmender ) beim Tod stirbt, was sollte dann weiterleben?
Wie gesagt, anstatt Seele rede ich jetzt mal vom Geist. Und dieser könnte im Hades weiterleben (ruhen). Wozu gibt es denn den Hades überhaupt?
Tommy57 schrieb:Was wäre, wenn alle Menschen, nur im "Buch des Lebens" in dem Sinne weiterleben, dass Gott alle, die einer Auferstehung würdig sind, in seinem Gedächtnis behält
Vielleicht ist ja dieses Gedächtnis der Hades?
Tommy57 schrieb:besteht überhaupt zwingender Grund, dass ein Verstorbener nach dem Tod erst einmal "automatisch" irgendwo weiterlebt?
Gegenfrage: Warum sollte ein bei der Taufe auferstandener Geist erst mal wieder vernichtet werden um dann abermals irgendwann aufzuerstehen?
Die 2. Auferstehung wovon in der Bibel die Rede ist, sehe ich darin, dass man einen neuen bzw. veränderten Geistkörper bekommt - also mehr eine physische (und gleichzeitig vielleicht auch psychische) Geschichte


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01.09.2014 um 13:56
@Optimist
Tommy:Was wäre, wenn alle Menschen, nur im "Buch des Lebens" in dem Sinne weiterleben, dass Gott alle, die einer Auferstehung würdig sind, in seinem Gedächtnis behält

Optimist:Vielleicht ist ja dieses Gedächtnis der Hades?
Hallo lieber Optimist!
Guter Gedanke!

Offensichtlich kann man das gleichsetzen, denn gemäß der Bibel wird nur jemand auferstehen, der sich im scheol ( hebr. oder im Hades ( griech. ) befindet!

In Gottes Gedächtnis "lebt" ein Verstorbener in vollkommener Hinsicht, denn wer sich in Gottes Gedächtnis befindet, kommt in der Auferstehung zum Leben.
Besser ist keiner aufgehoben, oder was denkst du?

Gruß, Tommy


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01.09.2014 um 14:04
@Optimist
Optimist schrieb:Wie gesagt, anstatt Seele rede ich jetzt mal vom Geist. Und dieser könnte im Hades weiterleben (ruhen). Wozu gibt es denn den Hades überhaupt?
Hallo lieber Optimist!

Klar, der Geist kehrt zu Gott zurück, denn er hat ihn ja gegeben!
Der Geist selbst ist jedoch unpersönlich, ähnlich wie Energie!

Doch alles, was bei Gott ist, ist sicher aufgehoben!
Es gibt keinen besseren Ort!
Optimist schrieb:Wozu gibt es denn den Hades überhaupt?
Es gibt offensichtlich keinen buchstäblichen Ort mit Namen Hades!
Menschen können überall sterben auf unserem Planeten zu Hause, im Urwald, zu Wasser, zu Land, in der Luft verglühen, im Weltraum verschollen sein oder auf dem Mars, sollte das noch wahr werden, dass sie bald Menschen für immer auf dem Mars kolonisieren.

Der Hades ist ein symbolischer "Ort", das allgemeine Grab aller Menschen aus dem es eine Auferstehung gibt!
Das Gedächtnis Gottes!
Gruß, Tommy


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01.09.2014 um 14:14
@Optimist
Optimist schrieb:Warum sollte ein bei der Taufe auferstandener Geist erst mal wieder vernichtet werden um dann abermals irgendwann aufzuerstehen?
Hallo lieber Optimist!

Ich vermute, du legst in die geistige Auferstehung bei der Taufe zu viel herein!

Die geistige Auferstehung ist nach meinem Verständnis der Bibel ein "Leben für Gott", für Gott tätig werden in Verbindung mit Hingabe und Taufe.

Für Gott kommt von seinem Standpunkt aus gesehen, jemand zum Leben, wenn er das Opfer Jesu annimmt, seine Sünden bereut, sich taufen lässt und dann gemäß dem Willen Gottes lebt!
In ---rechtlichem Sinne--- ist so jemand vom TOD ( Verurteilung ) zum Leben hinübergewechselt
( Annahme des Loskaufsopfers! ).

Ein in diesem Sinne auferstandener Geist wird NICHT im Tod VERNICHTET, denn der von Adam ererbte Tod ist ein natürlicher Vorgang, ein Sterbeprozess, bedingt durch unsere Unvollkommenheit!

Ein treuer Christ lebt jedoch in Gottes Gedächtnis weiter und wird am Tag der Auferstehung entweder einen himmlischen Geistkörper ( himmlische Auferstehung! ) oder einen physischen Körper ( irdische Auferstehung! ) erhalten.


Gruß, Tommy


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01.09.2014 um 14:46
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Der Hades ist ein symbolischer "Ort", das allgemeine Grab aller Menschen aus dem es eine Auferstehung gibt!
Das Gedächtnis Gottes!
Ja ich denke, anders kann es gar nicht sein. :)
Jetzt haben wir endlich (ich zumindest für mich - Du vielleicht schon vorher ) rausgefunden, was der Hades ist.
Es ist natürlich - wie Du auch schon geschrieben hattest - kein physischer sondern ein geistiger Ort. Und in diesem Gedächtnis Gottes RUHEN die Geister der Menschen. :)

Allerdings bin ich nicht der Meinung wie Du, dass der Geist kein Bewusstsein haben könnte. Gott ist doch auch reiner Geist und HAT Bewusstsein, oder nicht?
Tommy57 schrieb:Ein in diesem Sinne auferstandener Geist wird NICHT im Tod VERNICHTET
Ja, ganz meine Meinung, der Geist wird nicht vernichtet, er kommt in den Hades und ruht dort. :)

hier bestätigst Du es noch mal, dass der Geist nicht vernichtet wird:
Tommy57 schrieb:Ein treuer Christ lebt jedoch in Gottes Gedächtnis weiter und wird am Tag der Auferstehung entweder einen himmlischen Geistkörper ( himmlische Auferstehung! ) ...
In unserer Ausgangsfrage ging es doch aber darum, dass Du glaubst, es lebt vom Menschen erst mal gar NICHTS weiter, allenfalls eine "Blaupause" (oder ein Abbild vom alten Menschen) - im Gedächtnis Gottes. Und dieses Abbild wird dann bei der Auferstehung wieder "hergestellt", oder hatte ich Dich da falsch verstanden?
Warum sollte ein bei der Taufe auferstandener Geist erst mal wieder vernichtet werden um dann abermals irgendwann aufzuerstehen?

-->
Ich vermute, du legst in die geistige Auferstehung bei der Taufe zu viel herein!

Die geistige Auferstehung ist nach meinem Verständnis der Bibel ein "Leben für Gott", für Gott tätig werden in Verbindung mit Hingabe und Taufe.
Nein, das sehe ich wie Du weißt nicht so. :)
Das Bedürfnis, ein Leben mit und für Gott zu führen muss nach meinem Verständnis schon VOR der Taufe vorhanden sein, dieses Bedürfnis wird durch die Bekehrung (Belehrung durch die Evangelien usw..) geweckt.
Und im Glaubensgehorsam ist dann der 1. Schritt der Nachfolge Jesu, dass man sich taufen lässt.
Im Zuge der Taufe bekommt man ja dann auch den HG, damit einem die Nachfolge leichter fällt.
Tommy57 schrieb:Für Gott kommt von seinem Standpunkt aus gesehen, jemand zum Leben, wenn er das Opfer Jesu annimmt
Richtig. Und wie nimmt man dies an? Ich hatte es durch den Taufakt angenommen. SO geht es für mich aus der Bibel hervor, dass man es erst in diesem Moment annimmt und sich zu Jesus bekennt...
Tommy57 schrieb:seine Sünden bereut, sich taufen lässt und dann gemäß dem Willen Gottes lebt!
Das kann man alles VOR der Taufe tun, aber erst bei der Taufe bekommt man die Sünden abgewaschen und ein neues, weißes "Kleid".
Tommy57 schrieb:In ---rechtlichem Sinne--- ist so jemand vom TOD ( Verurteilung ) zum Leben hinübergewechselt
( Annahme des Loskaufsopfers! )
Ja aber wie gesagt, dies erst NACH der Taufe.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

01.09.2014 um 14:57
@Tommy57

Offen gesagt sehe ich den Begriff "Seele" in der Bibel als weitaus differenzierter an wie du. Sei es wie es sei. Was ist denn nun mit denen die "unter dem himmlischen Thron" sind, nämlich die Märtyrer die wegen ihres Glaubens getötet wurden, und Gott fragen wie lange sie noch auf ihre Auferstehung warten sollen? Wie kann jemand sowas fragen der nicht existiert oder sich seiner Existenz nicht bewusst ist?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

01.09.2014 um 15:33
@Optimist
Tommy:Die geistige Auferstehung ist nach meinem Verständnis der Bibel ein "Leben für Gott", für Gott tätig werden in Verbindung mit Hingabe und Taufe.

Optimist:Nein, das sehe ich wie Du weißt nicht so. :)
Das Bedürfnis, ein Leben mit und für Gott zu führen muss nach meinem Verständnis schon VOR der Taufe vorhanden sein, dieses Bedürfnis wird durch die Bekehrung (Belehrung durch die Evangelien usw..) geweckt.
Und im Glaubensgehorsam ist dann der 1. Schritt der Nachfolge Jesu, dass man sich taufen lässt.
Im Zuge der Taufe bekommt man ja dann auch den HG, damit einem die Nachfolge leichter fällt.
Hallo lieber Optimist!

Ja, ich habe jetzt gerade nicht im Detail und Reihenfolge aufgeführt, was wann genau zu geschehen hat, weil ich gerade nicht die Erfordernisse zur Taufe besprach sondern die Frage erörterte, was die geistige Auferstehung eigentlich ist!
Optimist schrieb:aber erst bei der Taufe bekommt man die Sünden abgewaschen und ein neues, weißes "Kleid".
Zur Taufe im Namen Jesu Christi:

Die Taufe des Johannes sollte von der Taufe abgelöst werden, die Jesus mit folgenden Worten gebot: „Macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“ (Mat 28:19).

Von Pfingsten an war das die einzige Wassertaufe, die Gott anerkannte.

Einige Jahre nach der Ausgießung des heiligen Geistes zu Pfingsten lehrte Apollos, ein eifriger Mann, die Wahrheit über Jesus auf richtige Weise, doch kannte er nur die Taufe des Johannes.

Diesbezüglich mussten sowohl er als auch die Jünger, die Paulus in Ephesus antraf, berichtigt werden.
Diese Männer in Ephesus hatten sich der Taufe des Johannes unterzogen, doch offensichtlich erst, als diese Taufe nicht mehr rechtsgültig war, denn als Paulus Ephesus besuchte, waren seit dem Ende des Gesetzesbundes schon etwa 20 Jahre vergangen.
Sie wurden dann der Vorschrift entsprechend im NAMEN JESU getauft und empfingen dann heiligen Geist (Apg 18:24-26; 19:1-7).

Die christliche Taufe setzte ein Verständnis des Wortes Gottes voraus. Sie erforderte die bewusste Entscheidung, sich darzustellen, um den geoffenbarten Willen Gottes zu tun. Das zeigte sich, als die zu Pfingsten ( bei der Ausgießung des heiligen Geistes ) versammelten Juden und Proselyten, denen die Hebräischen Schriften bereits bekannt waren, Petrus über Jesus, den Messias, reden hörten, was dazu führte, dass dreitausend Personen „sein Wort von Herzen annahmen“ und ‘getauft wurden’ (Apg 2:41; 3:19 bis 4:4; 10:34-38).

Als Philippus die gute Botschaft den Bewohnern von Samaria predigte, glaubten sie und ließen sich dann taufen (Apg 8:12).

Der äthiopische Eunuch — ein gottergebener jüdischer Proselyt, der als ein solcher ebenfalls den wahren Gott und die Hebräischen Schriften kannte — hörte zunächst eine Erklärung darüber, wie diese Schriften sich an Christus erfüllt hatten, nahm die Erklärung an und wollte dann getauft werden (Apg 8:34-36).

Petrus erklärte Kornelius, dass für Gott „der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apg 10:35) und dass jeder, der an Jesus Christus glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt (Apg 10:43; 11:18).

All das geschah in Übereinstimmung mit dem Gebot Jesu: „Macht Jünger . . ., und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“

Für Menschen, die die Lehre annehmen und Jünger werden, ist es daher angebracht, sich taufen zu lassen (Mat 28:19, 20; Apg 1:8).

Zu Pfingsten ging es Juden, die Gemeinschaftsverantwortung für Jesu Tod trugen und die zweifellos von der Taufe des Johannes wussten, „wie ein Stich durchs Herz“, als Petrus ihnen predigte, und sie fragten: „Brüder, was sollen wir tun?“ Petrus antwortete: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen“ (Apg 2:37, 38).

Man beachte, dass Petrus sie auf etwas Neues hinwies, nämlich darauf, dass zur Vergebung der Sünden Reue und die Taufe im Namen Jesu Christi erforderlich waren (nicht Reue und die Taufe in die Taufe des Johannes).

WICHTIG!

Er sagte NICHT, die Taufe selbst wasche Sünden ab!!!! Petrus wusste, dass ‘das Blut Jesu, des Sohnes Gottes, uns von aller Sünde reinigt’ (1Jo 1:7).


Nachdem Petrus später von Jesus als dem „Hauptvermittler des Lebens“ gesprochen hatte, sagte er zu Juden im Tempel: „Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so dass Zeiten der Erquickung von der Person des wahren Gottes ( JHWH ) kommen mögen“ (Apg 3:15, 19).
Mit diesen Worten erklärte er ihnen, dass sie Vergebung der Sünden erlangen konnten, indem sie ihre schlechte Tat gegenüber Christus bereuten und ‘umkehrten’, d. h. ihn anerkannten; die Taufe erwähnte er hier nicht.

Was die Juden anbelangte, so wurde der Gesetzesbund auf der Grundlage des Todes Christi am Marterpfahl aufgehoben (Kol 2:14), und der neue Bund trat zu Pfingsten in Kraft. (Vgl. Apg 2:4; Heb 2:3, 4.)

Dennoch schenkte Gott den Juden danach noch dreieinhalb Jahre seine besondere Gunst. Während dieser Zeit predigten Jesu Jünger nur Juden, jüdischen Proselyten und Samaritern. Aber um das Jahr 36 u. Z. beauftragte Gott Petrus, zum Haus des Nichtjuden Kornelius, eines römischen Offiziers, zu gehen, und indem er seinen heiligen Geist auf Kornelius und seine Hausgenossen ausgoss, zeigte er Petrus, dass nun auch Menschen von den Nationen zur Wassertaufe zugelassen werden konnten (Apg 10:34, 35, 44-48).

Da Gott den Gesetzesbund, dem die beschnittenen Juden unterstanden, jetzt nicht mehr anerkannte, sondern nur seinen neuen Bund, dessen Mittler Jesus Christus war, betrachtete er natürliche Juden, ob beschnitten oder unbeschnitten, nicht als Personen, die in einem besonderen Verhältnis zu ihm standen.

Sie konnten weder durch das Halten des Gesetzes, das nicht mehr rechtsgültig war, noch durch die Taufe des Johannes, die mit dem Gesetz zusammenhing, einen anerkannten Stand vor Gott erlangen, sondern mussten sich dem wahren Gott, um seine Gunst und Anerkennung zu finden, durch Glauben an seinen Sohn nahen und sich im Namen Jesu Christi im Wasser taufen lassen.


Folglich nahmen seit dem Jahre 36 u. Z. alle, sowohl Juden als auch Nichtjuden, in den Augen Gottes dieselbe Stellung ein (Rö 11:30-32; 14:12).

Die Menschen von den heidnischen Nationen — außer solchen, die beschnittene jüdische Proselyten gewesen waren — hatten nicht unter dem Gesetzesbund gestanden und waren nie ein Volk mit einem besonderen Verhältnis zu Gott, dem Vater, gewesen.

Nun erhielten sie als einzelne die Gelegenheit, zum Volk Gottes zu gehören. Bevor sie im Wasser getauft werden konnten, mussten sie daher zu Gott kommen, indem sie Glauben an seinen Sohn Jesus Christus bekundeten. Danach unterzogen sie sich im Einklang mit Christi Beispiel und Gebot passenderweise der Wassertaufe (Mat 3:13-15; 28:18-20).

Eine solche christliche Taufe beeinflusste entscheidend das Ansehen, das sie bei Gott genossen.

Nachdem Petrus auf den Bau der Arche Bezug genommen hatte, in der Noah mit seiner Familie die Sintflut überlebte, schrieb er: „Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi“ (1Pe 3:20, 21).

Die Arche war der sichtbare Beweis dafür, dass Noah sich Gott hingegeben hatte, um seinen Willen zu tun, und dann führte er gewissenhaft das ihm von Gott aufgetragene Werk aus.

Dadurch erwirkte er seine Rettung. Genauso werden diejenigen aus der gegenwärtigen bösen Welt gerettet werden, die sich, gestützt auf den Glauben an den auferstandenen Christus, dem wahren Gott hingeben, sich zum Zeichen dafür taufen lassen und das tun, was Gott von seinen Dienern verlangt (Gal 1:3, 4).

Sie steuern dann nicht mehr wie die übrige Welt auf die Vernichtung zu. Sie werden der Vernichtung entgehen, und Gott gibt ihnen ein gutes Gewissen.

Sie haben dann eine geistige Auferstehung erfahren, symbolisiert durch das herausheben aus dem Wasser, darunter waren sie während des Taufaktes kurz "begraben"!


Gruß, Tommy


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01.09.2014 um 15:55
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Nun erhielten sie als einzelne die Gelegenheit, zum Volk Gottes zu gehören. Bevor sie im Wasser getauft werden konnten, mussten sie daher zu Gott kommen, indem sie Glauben an seinen Sohn Jesus Christus bekundeten.
Danach unterzogen sie sich im Einklang mit Christi Beispiel und Gebot passenderweise der Wassertaufe (Mat 3:13-15; 28:18-20).
Dieser Satz von Dir sagt im Grunde aus, dass man ohne Taufe nicht zum Volk Gottes (also nicht zum Leib Christi) gehören kann.
Wenn man jedoch nicht IN Christus (in seinem Leib) ist, kann man nicht errettet werden.
Tommy57 schrieb:Nachdem Petrus auf den Bau der Arche Bezug genommen hatte, in der Noah mit seiner Familie die Sintflut überlebte, schrieb er: „Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi“ (1Pe 3:20, 21).
Hier auch: Die Vorschattung der Taufe (Sintflut) besagt, dass die 8 Geretteten aus dem Wasser gehoben worden sind ("auferstanden"). Nur diese 8 waren gerettet, als sie aus dem Wasser kamen. Und so ist nach meinem Verständnis auch nur derjenige gerettet, der aus dem Wasser der Taufe kommt.

SO kann man es sicher auch auslegen: :)
Tommy57 schrieb:Die Arche war der sichtbare Beweis dafür, dass Noah sich Gott hingegeben hatte, um seinen Willen zu tun, und dann führte er gewissenhaft das ihm von Gott aufgetragene Werk aus.

Dadurch erwirkte er seine Rettung. Genauso werden diejenigen aus der gegenwärtigen bösen Welt gerettet werden, die sich, gestützt auf den Glauben an den auferstandenen Christus, dem wahren Gott hingeben, sich zum Zeichen dafür taufen lassen und das tun, was Gott von seinen Dienern verlangt (Gal 1:3, 4).
... aber gegen diese Auslegung sprechen in meinen Augen dann widerum einige anderre Bibelstellen.
Tommy57 schrieb:Sie haben dann eine geistige Auferstehung erfahren, symbolisiert durch das herausheben aus dem Wasser, darunter waren sie während des Taufaktes kurz "begraben"!
Hier pflichtest Du nun im Grunde wieder meiner Ansicht bei, dass die Taufe lebensrettend ist. ;)
Natürlich geht es ZUVOR (auch bei Noah) um Glaubensgehorsam. Ohne diesen hätte er die Arche nicht gebaut und hätte sich nicht aus dem Wasser heben lassen können.
Umgemünzt auf die Taufe: ohne Glaubensgehorsam würde man sich nicht taufen lassen und wäre somit nicht gerettet.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

01.09.2014 um 16:08
@Optimist
Optimist schrieb: Hier pflichtest Du nun im Grunde wieder meiner Ansicht bei, dass die Taufe lebensrettend ist. ;)
Hallo lieber Optimist!

Wo habe ich etwas anderes gesagt?

Ich glaube du verwechselst mich gerade mit einem anderen User!


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

01.09.2014 um 16:41
@Tommy57
ach ja, ich hab da wohl Deine Aussagen irgendwie mit Salchrist zusammengemixt in meinem Kopf :) Entschuldige.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

01.09.2014 um 16:43
@Salachrist, was meinst Du zu diesen Argumenten?
Beitrag von Optimist, Seite 47


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

01.09.2014 um 17:16
@Tommy57
Dennis75 schrieb:Offen gesagt sehe ich den Begriff "Seele" in der Bibel als weitaus differenzierter an wie du. Sei es wie es sei. Was ist denn nun mit denen die "unter dem himmlischen Thron" sind, nämlich die Märtyrer die wegen ihres Glaubens getötet wurden, und Gott fragen wie lange sie noch auf ihre Auferstehung warten sollen? Wie kann jemand sowas fragen der nicht existiert oder sich seiner Existenz nicht bewusst ist?
P.S. Ein weiterer Hinweis:

Jesus sagte zu den Sadduzäern: "Dass die Toten auferstehen sieht man daran: Gott sagte - Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Und er ist doch ein Gott der Lebenden."

Übersetzung: Ich kann nicht zu etwas (oder jemand) in Beziehung stehen der/das nicht existiert.
Ich kann nicht sagen: Ich bin ein Bürger des deutschen Kaiserreiches, wenn es das Kaiserreich seit 94 Jahren nicht mehr gibt.
Ich kann nicht sagen: Ich fahre einen Golf - wenn der Golf schon längst verschrottet und recycelt wurde.
Ich kann nicht sagen: Ich wohne in der Hamburger Straße 50 - wenn das Haus schon lange abgerissen wurde.
Ich kann nicht sagen: Ich bin verheiratet mit Anna-Bertha, wenn Anna-Bertha schon längst gestorben ist.

Gott kann nicht der Gott von jemandem sein den es nicht gibt. Ebenso wenig kann er der Gott von Popeye sein weil es Popeye nicht gibt.

Abraham, Isaak und Jakob warten ebenso auf ihre Auferstehung wie alle anderen Toten - aber Jesus sagt dass es sie trotzdem gibt. Er sagt sogar dass sie leben, weil Gott ihr Gott ist und dass er ein Gott der Lebenden ist.

Wie kann es Zweifel geben dass die Existenz des Menschen sich über den Tod hinaus erstreckt, und WENN sie es tut: Wie kommt es zu der Idee dass sie in ihrer Existenz zeitweise unterbrochen ist?


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