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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

02.09.2014 um 04:33
Hallo @Dennis75

Damit hatte wir gerade auch an anderer Stelle zutun ( hier ein Ausschnitt vom Verlauf):
Sideshow-Bob schrieb: Bei dem vorgelegten Text aus Matthäus 22, ist es gut zu wissen, mit wem Jesus hier zutun hatte, und welchen Beweggründen ihre konkrete Frage entsprang:

Die Sadduzäer waren eine spezielle Gruppe, die weder an Engel noch an die Auferstehung glaubten, und genau darauf zielte auch ihre Frage ab ( Ap. 23:8 / Ap. 5:17 sie standen in Verbindung mit der Priesterschaft und daher auch schon im Konflikt mit Jesu Ansichten ).

Mit ihrer Frage wollten sie Jesus zu dem was er über die Auferstehung lehrte, ein Paradoxon liefern.

Jesus antwortete ihnen aber in einer Weise, das ihnen oder der Menge, ihr paradoxes Glaubensbild offenbar machte.

Im Mittelpunkt stand dabei aber nach wie vor die Auferstehung, denn darauf zielte ja auch die Frage ab, und nicht ein Bewusstsein vor der Auferstehung.

Die Auferstehung war eine elementare Hoffnung im jüdischen Weltbild, deshalb sagte ja auch Jesus zu Martha, der Schwester vom verstorbenen Lazarus:

Johannes 11:23 Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
24Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag.
25Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt

Genau um diesen Prozess und diese Hoffnung ging es in dieser Diskussion. Und da alle, außer die Sadduzäer, wie die jüdischen Glaubensgrößen, Abraham, Isaak oder Jakob in diesem zentralen Vermächtnis, des Lebens nach der Auferstehung standen, konnte Jesus hier treffend argumentieren, das dieser Gott, dieser Personen, ein Gott der Lebendigen ist, weil sie in der Hoffnung der Auferstehung standen.

Würde es hier um den Aspekt eines Seelenbewußtseins nach dem Tod gegen, hatte dies nicht den Unglauben an die Auferstehung betroffen. Es ist auch anzumerken, das Gott folgerichtig nicht Jedermanns Gott ist. Die Lebendigkeit im Sinn einer Seelenaktivität, würde aber technisch jede Seele betreffen. Daher kann hier nur die Hoffnung auf die Auferstehung gemeint sein, denn genau dafür hatte Jesus Gott auch so beschrieben.



BiblicalTruth schrieb:
Was auf jeden Fall ganz eindeutig gesagt wird ist das Abraham, Isaak und Jakob nicht tot sind.



Sideshow-Bob schrieb:
Eigentlich nicht, da steht ganz genau, das es der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist. (PUNKT)
Abraham, Isaak und Jakob haben an die Auferstehung geglaubt - das war auch das Thema.
Und da steht das Gott, grundsäzlich ein Gott der Lebenden ist - und nicht das Abraham, Isaak und Jakob gerade bei einem Bewusstsein wären.

Auch die Redewendung, das künftige Dinge, aus göttlicher Sicht so sicher sind, als bereits geschehen auszuformulieren ( "Gott der Lebendigen") ist in der Bibel ein übliches Stielmittel.
Und darum ging es auch hier, das Ihre Auferstehung als gesichert gilt.

Jesus wollte den Sadduzäern, die nur an den Tod ohne Hoffung glaubten, zeigen, das Ihre Anbetung ohne den Glauben, an das Leben nach der Aufstehung, kein Sinn macht.



BiblicalTruth schrieb:
Was Jesus den Sadduzäern meines Erachtens hier sagt ist das sie sich unter Anderem darüber sehr irren über ihre Meinung das es keine Auferstehung gibt, weil es soetwas wie einen richtigen Tod, also im Sinne eines schlafenden oder nicht mehr vorhandenseienden Bewußtseins, gar nicht gibt.


Sideshow-Bob schrieb:
Das genau sagte Jesus da eigentlich nicht ( das wäre eine Schlussfolgerung ) DOCH eigentlich sprach Jesus an mindestens zwei anderen Stelle aber genau vom diesem Vergleich, "Tod im Sinne eines schlafenden Bewußtseins:

Joh. 11:11So sprach er. Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.
12Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden.
13Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf.
14Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben.

Matt. 9:24 Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah,
24sagte er: Geht hinaus! Das Mädchen ist nicht gestorben, es schläft nur. Da lachten sie ihn aus.
25Als man die Leute hinausgedrängt hatte, trat er ein und fasste das Mädchen an der Hand; da stand es auf. 26Und die Kunde davon verbreitete sich in der ganzen Gegend.



Lazarus, der auferweckt wurde, wäre eigentlich der Kronzeuge für diesen Zustand, denn er verfügte nach seiner Auferstehung, eigentlich über einen sensationellen Einblick in diesen Zustand - Und was sagte er dazu? er hatte Nichts zu berichten - gerade weil dies gegenüber den Sadduzäern eine Streitfrage war, wäre ein solches Zeugnis doch sicher in den Bericht aufgenommen wurden?!


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

02.09.2014 um 09:01
@Sideshow-Bob

:) ja vielen Dank,

aber bevor ich mehr dazu sage möchte ich jetzt doch gerne erstmal @Tommy57s Antwort abwarten...


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

02.09.2014 um 12:30
@all – in Abstimmung mit Optimist, hier noch ein Hinweis:

Im geschätzten christlichen Anspruch, findet Ihr parallel ein Thread speziell zur Seele und Jenseits.

Dieser Thread hier, hat sich seiner Zeit als Seitenarm vom allgemeinen Bibelthread entwickelt, um christlichen Grenzen und Ansprüchen gerecht zu werden - und wer hier in die Vergangenheit der letzten 48 Seiten reist, findet eine Vielzahl komplexer Gedanken aus und um die Bibel.

Speziell der Bauplan der Seele oder das Jenseits, war schon vielfach thematisiert – wegen dem besonderen Dreh- und Angelpunkt für das christliche Verständnis, ist nun der andere “Seelen-Thread“ konzentrierter Gedankenpool u.a. für hier und auch Diskussion dort:

Diskussion: Jenseits & Seele – biblische Grenzen und Ansprüche

( so das es nicht ausbleibt, die Gedanken von hier und dort zu Verbinden )

Die vielen Gedanken rund die Bibel haben mich bisher sehr beeindruckt, und besonders Eure christliche Wertschätzung um das was Gott/Bibel uns vermittelt möchte, was in dieser Welt ja kein Selbstverständnis ist!

Neben den sportlichen Ausmaß, die die Diskussionen in den vielfältigen Threads um diese Substanz ausmachen, möchte einmal ein besonders Lob an Optimist loswerden – weil es so oft eine Person war, die neben aller Leidenschaft des Diskutierens, andere Bemühungen und Gedanken offen geschätzt hat, und sehr oft mit einem Guten Geist die Gespräche christlich belichtet hat ;)

Es gibt 37000 verschiedene christliche Richtungen und viele Konflikte darum – doch das zeigt doch, das sich aufrichtige Christen verständigen können.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

02.09.2014 um 15:35
@Sideshow-Bob
Danke für die Blumen :)
das Kompliment kann ich jedoch an Einige hier zurückgeben (in diesem Thread eigentlich an Alle)
Sideshow-Bob schrieb:Es gibt 37000 verschiedene christliche Richtungen und viele Konflikte darum – doch das zeigt doch, das sich aufrichtige Christen verständigen können.
Ja das denke ich ist eben auch die Grundbotschaft des zwischenmenschlichen Umgangs wie er in der Bibel zum Ausdruck kommt.

Auch ich muss ab und zu an mich halten (gerade bei manchen Provokationen) bzw. mich "zur Ordnung rufen" um immer freundlich bleiben zu können.
Ist mir sicher das eine oder andere Mal nicht richtig gelungen, aber die Bemühung darum zählt ja schon mal ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

03.09.2014 um 15:35
@Dennis75
Dennis75 schrieb:Abraham, Isaak und Jakob warten ebenso auf ihre Auferstehung wie alle anderen Toten - aber Jesus sagt dass es sie trotzdem gibt. Er sagt sogar dass sie leben, weil Gott ihr Gott ist und dass er ein Gott der Lebenden ist.
Hallo Dennis!

Sagte er wirklich, dass sie leben?

Lukas 20: 37,38 ( Elberfelder Online 1905 )

"Daß aber die Toten auferstehen, hat auch Moses angedeutet "in dem Dornbusch", wenn er den Herrn "den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs" nennt. 38 Er ist aber nicht Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn für ihn leben alle. "

Jesus sagte doch: "denn für IHN ( GOTT ) leben alle."

Wie ist das gemeint?

Was sagt die Bibel an anderen Stellen zum Zustand der Toten?

Prediger 9: 5,10 ( Elberfelder Online 1905 )

"Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen."
Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tue; denn es gibt weder Tun noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit im Scheol, wohin du gehst."

Offensichtlich gibt es, nach den Worten des Predigers, im Todeszustand kein Bewusstsein!!!

Auch Lazarus, der 4 Tage tot war und danach von Jesus auferweckt wurde, erzählte GARNICHTS vom sogenannten "Jenseits" !
Das wäre doch für uns alle sehr interessant gewesen, denn niemand sonst in der Bibel war so lange tot, bis er, gemäß dem Bibelbericht zur Auferstehung gebracht wurde.

Jesus sagte damals zu seinen Jüngern:
Johannes 11: 11 - 13:
" Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen; aber ich gehe hin, auf daß ich ihn aufwecke. (Matthäus 9.24) 12 Da sprachen die Jünger zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, so wird er geheilt werden. 13 Jesus aber hatte von seinem Tode gesprochen; sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes."

Jesus hatte den Tod mit einem Schlaf verglichen aus dem man ( durch die Auferstehung ) aufgeweckt werden kann.

FAZIT:

Da die gesamte Bibel von Gott inspiriert wurde, müssen wir alle Texte, die zu einem Thema eine Aussage machen, miteinander vergleichen, um die richtigen Schlüsse zu ziehen!

Thema: Zustand des Todes:

Jesus verglich Todeszustand mit Schlaf. Im Schlaf ist das Bewusstsein ausgeschaltet!

Aus diesem Grund hat Lazarus auch nichts erzählt, als er nach 4 Tagen durch Jesus wieder zum Leben kam.

In Prediger erfahren wir, dass es im Scheol/ Hades kein Tun, noch Überlegung noch Kenntnis noch Weisheit gibt. Ja, die Toten wissen gar nichts!

Inwiefern leben jetzt die Toten für IHN ( Gott ), so wie es Jesus den Sadduzäern sagte, die nicht an eine Auferstehung glauben wollten?

Für Gott leben offensichtlich alle Verstorbenen, die einer künftigen Auferstehung würdig sind, in seinem Gedächtnis!

Am Tag der Auferstehung, wird er sie aus seinem vollkommenen Gedächtnis heraus, wieder zum Leben bringen.
_______

Hallo Dennis, da du gerne spekulierst, einmal ein weiterer theoretisch/wissenschaftlicher Gedanke zum Thema: "für ihn leben sie alle!

Gott ist weder an Zeit und Raum gebunden und lebt nicht auf der Erde sondern im Himmel, einer Dimension außerhalb seiner sichtbaren Schöpfung.

Wenn sich z. B. ein Raumschiff mit Überlichtgeschwindigkeit von der Erde wegbewegen würde und die Insassen könnten aber trotzdem ihren Fokus auf die Erde richten, würden sie doch theoretisch immer weiter in die Vergangenheit der Erde blicken können, nicht wahr?

Da GOTT nicht an Zeit und Raum gebunden ist, könnte es da eventuell sein, dass er aus seiner Perspektive noch immer in alle Zeitalter blicken kann?

Könnte es sein, dass für ihn noch alle Menschen, die jemals auf Erde gelebt haben, vor seinen Augen immer noch leben, da er theoretisch in die Vergangenheit blicken kann?

Den Sternenhimmel, den wir Menschen heute mit bloßem Auge am Nachthimmel erblicken ist das Licht, dass vor 3000 - 5000 Jahren von den Lichtkörpern ausgegangen ist.
Was wir an Sternen am Himmel sehen, ist vielleicht der eine oder andere in Wirklichkeit gar nicht mehr existent!
Gott steht über Raum und Zeit, er kann alles sehen, verstehst du, für ihn leben alle, entweder in seinem Gedächtnis oder je nach seinem Fokus in Verbindung von Raum und Zeit!


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

03.09.2014 um 16:14
@Dennis75
Dennis75 schrieb: Offen gesagt sehe ich den Begriff "Seele" in der Bibel als weitaus differenzierter an wie du. Sei es wie es sei. Was ist denn nun mit denen die "unter dem himmlischen Thron" sind, nämlich die Märtyrer die wegen ihres Glaubens getötet wurden, und Gott fragen wie lange sie noch auf ihre Auferstehung warten sollen? Wie kann jemand sowas fragen der nicht existiert oder sich seiner Existenz nicht bewusst ist?
Hallo Dennis!

Die Aussagen der gesamten Bibel sind die Wahrheit und nicht nur ein einzelner Text.

Wenn wir unsere Auslegung der Schrift an einem Vers festmachen würden, könnten wir hie und da zu einer falschen Schlussfolgerung kommen.

Die Visionen der Offenbarung:
Ab wann sollten sie sich erfüllen:

Offenbarung 1: 10: ( Elberfelder 1905 )

"Ich war an des "Herrn Tage im Geiste", und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie die einer Posaune, 11 welche sprach: Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Versammlungen:..."

Diese Visionen erfüllten sich also erst ab des Herrn Tage, damit meint die Bibel die Zeit der Wiederkunft Christi.

Biblische Prophezeiungen ( Daniel K. 4 ) zeigen, dass die Wiederkunft Christi unsichtbar im Himmel im 20. Jahrhundert begann und zwar nach Daniels Vision der 7 Zeiten im Jahr 1914.

Seit 100 Jahren leben wir also jetzt an des Herrn Tage und seitdem erfüllen sich auch die Visionen in der Offenbarung.


Kommen wir jetzt zu deiner oben erwähnten Szene:

Johannes beschreibt folgende ergreifende Szene: „Und als er das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren“ (Offenbarung 6:9).

Was? Ein Opferaltar im Himmel? Ja! Johannes erwähnt hier zum erstenmal einen Altar. Der wahre Gott auf seinem Thron, die ihn umgebenden Cherube, das gläserne Meer, die Feuerlampen und die 24 räucherwerktragenden Ältesten hat er bereits geschildert — alles Einzelheiten, die besonderen Merkmalen der Stiftshütte, des irdischen Heiligtums Jahwes in Israel, glichen (2. Mose 25:17, 18; 40:24-27, 30-32; 1. Chronika 24:4).

Sollte es uns da überraschen, auch einen sinnbildlichen Opferaltar im Himmel zu sehen? (2. Mose 40:29).

( Der Himmel ist die Wirklichkeit, wovon die Stifthütte und der Tempel des wahren Gottes in Jerusalem und deren Aufteilung und Einrichtung nur Vorbilder waren. )

Unter diesem Altar befinden sich „die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren“.

Was bedeutet das? Es kann sich dabei nicht um entkörperte Seelen handeln, die es in der Vorstellung der heidnischen Griechen gab.
Die Bibel lehrt nämlich, dass die Seele sterblich ist (1. Mose 2:7; Hesekiel 18:4).

Der Apostel Johannes weiß, dass die Seele oder das Leben durch das Blut versinnbildlicht wird und dass die Priester, die früher in der jüdischen Stiftshütte dienten, nach dem Schlachten eines Opfertieres das Blut „ringsum auf den Altar sprengen“ oder „an den Grund des Brandopferaltars gießen“ mussten (3. Mose 3:2, 8, 13; 4:7; 17:6, 11, 12).

Demnach wurde die Seele des Tieres mit dem Opferaltar in enge Verbindung gebracht. Warum aber sollten die Seelen oder das Blut dieser Diener Gottes unter einem sinnbildlichen Altar im Himmel gesehen werden?

Ganz einfach, weil ihr Tod als Opfertod betrachtet wird.

Ja, alle, die zu geistigen Söhnen Gottes gezeugt worden sind, sterben einen Opfertod.

Wegen der Aufgabe, die sie in Gottes himmlischem Königreich erfüllen sollen, müssen sie dem Willen Gottes entsprechend jede Hoffnung auf ewiges Leben auf der Erde aufgeben oder gleichsam opfern. Daher unterziehen sie sich im Interesse der Souveränität des wahren Gottes
( JHWH ) einem Opfertod (Philipper 3:8-11; vergleiche 2:17).

Das kann von denen, die Johannes unter dem Altar gesehen hat, tatsächlich gesagt werden. Es sind Gesalbte, die getötet wurden, weil sie Gottes Wort und Souveränität eifrig hochhielten. Ihre Seelen wurden „wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes [martyrían], das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet“.


Nun folgt die Fortsetzung dieser Szene: „Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: ‚Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?‘ “ (Offenbarung 6:10).

Wie können ihre Seelen oder ihr Blut nach Rache schreien, wenn doch nach der Bibel die Toten ohne Bewußtsein sind? (Prediger 9:5).

War es aber nicht so, dass das Blut des gerechten Abel schrie, als Kain ihn ermordet hatte? Der wahre Gott ( JHWH ) sagte zu Kain: „Was hast du getan? Horch! Das Blut deines Bruders schreit vom Erdboden her zu mir“ (1. Mose 4:10, 11; Hebräer 12:24).

Das heißt nicht, dass Abels Blut buchstäblich Worte geäußert hätte. Doch Abel war als unschuldiges Opfer gestorben, und nun forderte die Gerechtigkeit die Bestrafung seines Mörders.

Auch jene christlichen Märtyrer sind unschuldig und müssen um der Gerechtigkeit willen gerächt werden (Lukas 18:7, 8).

Der Ruf nach Rache ertönt laut, denn Tausende sind auf diese Weise gestorben. ( Jeremia 15:15, 16.)

Es ist ungefähr so, wie es im abtrünnigen Juda zur Zeit König Manasses war, der im Jahre 716 v. u. Z. auf den Thron kam. Er vergoss viel unschuldiges Blut, ja wahrscheinlich „zersägte“ er den Propheten Jesaja (Hebräer 11:37; 2. Könige 21:16).

Manasse bereute zwar später und besserte sich, aber die Blutschuld wurde nicht getilgt.

Als die Babylonier das Königreich Juda verwüsteten, geschah es „nur auf Befehl des wahren Gottes ( JHWH ) . . . wider Juda, um es wegen der Sünden Manasses von seinen Augen zu entfernen, gemäß allem, was er getan hatte, und auch des unschuldigen Blutes wegen, das er vergossen hatte, so dass er Jerusalem mit unschuldigem Blut erfüllte, und der wahre Gott war nicht gewillt, Vergebung zu gewähren“ (2. Könige 24:3, 4).

Wie in biblischen Zeiten, so mögen auch heute viele derer, die Zeugen Gottes getötet haben, längst tot sein. Die Organisation, die den Tod dieser Märtyrer veranlasst hat, ist aber immer noch da, und ihre Blutschuld ist noch nicht getilgt.

Es ist Satans irdische Organisation, Satans irdischer Same, dessen führender Teil Babylon die Große ist, das Weltreich der falschen Religion.

Von ihr wird gesagt, sie sei „trunken . . . vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu“. „Ja, in ihr wurde das Blut von Propheten und Heiligen und von all denen gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind“ (Offenbarung 17:5, 6; 18:24; Epheser 4:11; 1. Korinther 12:28).

Welch ungeheure Blutschuld! Solange Babylon die Große existiert, wird das Blut ihrer Opfer nach Vergeltung schreien (Offenbarung 19:1, 2).


Johannes war selbst Zeuge davon, wie einige im 1. Jahrhundert den Märtyrertod erlitten, als Satan — die grausame Schlange — und sein irdischer Same gegen die wachsende Versammlung gesalbter Christen Krieg führten.

Johannes hatte gesehen, wie unser Herr an den Pfahl geschlagen wurde, ja er hatte die Steinigung des Stephanus, die Tötung seines Bruders Jakobus und die Hinrichtung der Apostel Petrus und Paulus sowie anderer seiner treuen Gefährten überlebt (Johannes 19:26, 27; 21:15, 18, 19; Apostelgeschichte 7:59, 60; 8:2; 12:2; 2. Timotheus 1:1; 4:6, 7).

Im Jahre 64 u. Z. machte der römische Kaiser Nero die Christen zum Sündenbock, indem er ihnen den Brand der Stadt anlastete, um dem Gerücht, er sei der Schuldige, entgegenzutreten. Der Geschichtsschreiber Tacitus berichtet: „In Tierhäuten steckend, wurden sie [die Christen] entweder von Hunden zerfleischt oder . . . [an den Pfahl] geschlagen oder angezündet, um nach Eintritt der Dunkelheit als Fackeln zu dienen“ (Annalen, 15. Buch, Abs. 44).

Eine weitere Verfolgungswelle unter Kaiser Domitian (81—96 u. Z.) hatte die Verbannung des Johannes auf die Insel Patmos zur Folge. Es war so, wie Jesus gesagt hatte: „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen“ (Johannes 15:20; Matthäus 10:22).

Bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. . hatte Satan, der Teufel, die alte „Schlange“, sein Meisterwerk der Täuschung hervorgebracht: die abtrünnige Religion der Christenheit — ein babylonisches System unter „christlichem“ Deckmantel.

Es bildet den wichtigsten Teil des Samens der „Schlange“ und besteht heute aus unzähligen sich widersprechenden Sekten.

Wie das untreue Juda der alten Zeit, so hat auch die Christenheit große Blutschuld auf sich geladen, denn sie unterstützte sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg die sich bekämpfenden Parteien. Einige politische Herrscher innerhalb der Christenheit benutzten diese Kriege sogar als Vorwand für die Tötung gesalbter Diener Gottes.

Nachdem der Apostel Paulus auf den Glauben von Bewahrern der Lauterkeit aus der alten Zeit hingewiesen hatte, schrieb er: „Und doch empfingen alle diese, obwohl sie durch ihren Glauben Zeugnis erlangten, die Erfüllung der Verheißung nicht, da Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollkommen gemacht würden“ (Hebräer 11:39, 40).

Was ist mit den Worten „etwas Besseres“, das Paulus und andere gesalbte Christen erwarten, gemeint? Johannes sieht es in seiner Vision: „Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie getötet worden waren“ (Offenbarung 6:11).

Das ‘weiße lange Gewand’, das ihnen gegeben wird, hat mit ihrer Auferstehung zu einem Dasein als unsterbliche Geistgeschöpfe zu tun. Sie bleiben nicht als hingeschlachtete Seelen unter dem Altar liegen, sondern werden zu himmlischen Leben auferweckt.


FAZIT:

Genauso wie der Opferaltar im Himmel in der Vision, die Johannes erhielt, symbolisch war, so waren auch die geschlachteten Seelen nur symbolisch in der Vision unter dem Altar zu sehen.

Dieser Text ist somit kein Beweis, dass Seelen im Himmel leben.


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

03.09.2014 um 17:38
@Tommy57
Deine Auslegung finde ich sehr gut und einleuchtend, danke (auch wenn es nicht an mich gerichtet war) :) .

Ich denke ja auch dass die Seelen oder der Geist des Menschen nach dem Tod ohne Bewusstsein ist (schläft). Ob er im Hades noch irgendwie existent ist, das ist für mich die einzige Frage die noch offen ist.

Deine Erklärungen dazu habe ich alle zur Kenntnis genommen und durchdacht, aber einiges spricht für mich auch dafür, dass da irgenwas vom Menschen noch existent sein könnte.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

03.09.2014 um 23:39
@Optimist
Optimist schrieb:Deine Erklärungen dazu habe ich alle zur Kenntnis genommen und durchdacht, aber einiges spricht für mich auch dafür, dass da irgenwas vom Menschen noch existent sein könnte.
Hallo lieber Optimist!

Ich verstehe diese Empfindung!

Doch bedenke:
Wer zur himmlischen Auferstehung kommt, ist eine neue Schöpfung, etwas ganz Grossartiges!

Gott verwandelt einen Menschen in ein Geistgeschöpf!

Es kommt sogar die Zeit, zum Ende der Wiederkunft Christi, da werden gesalbte Christen, die jetzt am Leben sind, ENTRÜCKT, das heißt in einem Nu umgewandelt!
Da gibt es dann auch keine Zwischenexistenz!!!

Wenn sich ein Verstorbener in Gottes Gedächtnis ( Buch des Lebens ) befindet, ist er bestens aufgehoben, es gibt keinen sichereren Ort!

Für IHN, Gott, leben alle!

Für was sollte eine "Zwischenexistenz" gut sein?
Vielleicht behagt es nur nicht, weil man Furcht vor der Nichtexistenz hat?

Man ist aber existent, in Gottes vollkommenen Gedächtnis!

Adam und Eva waren, bevor sie als Menschen erschaffen wurden, auch bereits in Gottes Gedanken existent.

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.09.2014 um 00:35
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Doch bedenke:
Wer zur himmlischen Auferstehung kommt, ist eine neue Schöpfung, etwas ganz Grossartiges!

Gott verwandelt einen Menschen in ein Geistgeschöpf!
Wieso eine NEUE Schöpfung? Es ist ein verwandelter Geistköper, also etwas VERÄNDERTES, nicht etwas vollkommenn NEUES. So sehe ich das zumindest.
Tommy57 schrieb:Es kommt sogar die Zeit, zum Ende der Wiederkunft Christi, da werden gesalbte Christen, die jetzt am Leben sind, ENTRÜCKT, das heißt in einem Nu umgewandelt!
Hier sagst du es selbst: "umgewadelt" (verändert), aber nicht erneuert.
Tommy57 schrieb:Da gibt es dann auch keine Zwischenexistenz!!!

Wenn sich ein Verstorbener in Gottes Gedächtnis ( Buch des Lebens ) befindet, ist er bestens aufgehoben, es gibt keinen sichereren Ort!
Ja, sicher ist er da gut aufgehoben (letztens gingen wir davon aus, dass das Gedächtnis Gottes der Hades sein könnte.
Aber da in meinen Augen der Geist oder was da noch existent ist, nicht erneuert sondern verändert wird, muss also zuvor noch irgendwas existent gewesen sein.
Tommy57 schrieb:Für IHN, Gott, leben alle!
Versteh schon wie Du das meinst (er kann zurück blicken usw...)
Tommy57 schrieb:Für was sollte eine "Zwischenexistenz" gut sein?
Damit sie verändert werden kann und eben nicht vollkommen erneuert werden muuss. :)
Tommy57 schrieb:Vielleicht behagt es nur nicht, weil man Furcht vor der Nichtexistenz hat?
Nein, das ist bei mir nicht der Grund. Mir wäre es egal, ob ich nach dem Tod weiter existiere oder nicht.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.09.2014 um 08:34
@Tommy57

Danke für deine Antwort. Ich weiß zwar immer noch nicht wie man fragen kann "Wie lange müssen wir hier noch warten?" wenn man nicht existiert oder sich seiner Existenz nicht bewusst ist;

auch was etta dir gesagt hat (Samuel spricht mit Saul aus dem Totenreich und die Begegnung von Jesus mit Mose und Elia auf dem Berg der Verklärung) kann ich nicht mit deinen Gedanken in Übereinstimmung bringen.

Aber das ist ja auch nicht nötig. :)


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04.09.2014 um 09:07
@Dennis75
Dennis75 schrieb: Danke für deine Antwort. Ich weiß zwar immer noch nicht wie man fragen kann "Wie lange müssen wir hier noch warten?" wenn man nicht existiert oder sich seiner Existenz nicht bewusst ist;
Hallo Dennis!

In der Vision des Johannes waren diejenigen, die das fragten, bereits im Himmel, ist dir das aufgefallen?

Sie waren nicht im Jenseits irgendwo in einem Zwischenreich!

Die Vision erklärt somit auch bereits einen Zeitpunkt, bei dem gesalbte Christen bereits zu himmlischen Leben auferstanden sein können

Offenbarung 6: 10,11

"Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren]."

Man darf außerdem nicht vergessen, dass die ganze Szene, die Johannes vor fast 2000 Jahren sah, nur eine Vision himmlischer Dinge darstellt und uns himmlische Dinge verständlich machen will.





Gruß, Tommy


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04.09.2014 um 09:24
@Dennis75
Dennis75 schrieb: auch was etta dir gesagt hat (Samuel spricht mit Saul aus dem Totenreich und die Begegnung von Jesus mit Mose und Elia auf dem Berg der Verklärung) kann ich nicht mit deinen Gedanken in Übereinstimmung bringen.
Hallo Dennis!

Ich kenne diese Texte:

Der Bericht in Verbindung mit Samuel und Saul ist sehr suspekt!

Warum?

Samuel weigerte sich kurz vor seinem Tod, mit Saul zu sprechen, weil dieser abtrünnig geworden war.

Danach ging Saul sogar zu einem Medium das "Tote heraufbeschwören" kann, eine Handlung die unter dem mosaischen Gesetz mit Todesstrafe geahndet wurde.

Glaubst du wirklich, dass Samuel aus dem Totenreich mit Saul gesprochen hat oder war es wohl eher ein Dämon, der sich als Samuel ausgab?

Warum sollte Samuel mit Saul nach seinem Tod sprechen wollen, wenn er das vorher verweigerte?

Mit der Totenbeschwörung machte Saul in Wirklichkeit alles nur noch schlimmer, er übertrat ein weiteres ausdrückliches Verbot Gottes!!!

5. Mose 18: 9 - 13

"Wenn du in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, gemäß den Abscheulichkeiten jener Nationen zu tun. 10 Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer 11 oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. 12 Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt Jehova, dein Gott, sie vor dir. 13 Du solltest dich gegenüber Jehova, deinem Gott, als untadelig erweisen."

FRAGE ZUM NACHDENKEN:

Warum sollte Gott den Kontakt mit verstorbenen Angehörigen und Freunden verbieten, wenn es dabei mit Rechten Dingen zuginge?

Wäre es normalerweise nicht natürlich mit geliebten verstorbenen Angehörigen im Totenreich in Verbindung zu treten, weil man wissen will ob es ihnen gut geht?

Was aber, wenn das alles nur ein böser Trick des Teufels ist um Menschen irrezuführen und an sich zu binden?

Warum sagt der wahre Gott zur Totenbeschwörung das folgende?

"Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, ( 5. Mose 18:12 )


Gruß, Tommy


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04.09.2014 um 09:44
@Dennis75
Dennis75 schrieb:die Begegnung von Jesus mit Mose und Elia auf dem Berg der Verklärung)
Hallo Dennis!

Die Verklärung Jesu war begleitet von einer VISION oder einem "GESICHT" und Moses und Elia waren nicht wirklich anwesend!

In Matthäus 17: 9 ( Elberfelder 1905 ) sagte Jesus selbst, dass es ein Gesicht oder eine Vision war.

"Und als sie von dem Berge herabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: Saget niemand das Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden ist."


Was sollte aber die visionäre Anwesenheit von Moses und Elia bei der Verklärung oder Umgestaltung Jesu bedeuten?

Während der Umgestaltung Jesu erschienen auch Moses und Elia „mit Herrlichkeit“ (Luk 9:30, 31; Mat 17:3; Mar 9:4).

Es war vorausgesagt worden, dass der wahre Gott ( JHWH ) einen Propheten gleich Moses erwecken würde, und diese Verheißung erfüllte sich an Christus (5Mo 18:15-19; Apg 3:19-23).

Zwischen Moses und Jesus bestanden viele Ähnlichkeiten.

Hier einige Beispiele:

1. ) Um die Zeit ihrer Geburt wurden kleine Kinder getötet, aber sie selbst blieben verschont (2Mo 1:20 bis 2:10; Mat 2:7-23);

2. ) beide fasteten während einer Zeitspanne von 40 Tagen (2Mo 24:18; 34:28; 5Mo 9:18, 25; Mat 4:1, 2);

3. ) beide wurden von Gott ‘erweckt’, um die wahre Anbetung zu fördern und Befreiung zu bewirken (2Mo 3:1-10; Apg 7:30-37; 3:19-23);

4. ) jedem von ihnen gewährte Gott das Vorrecht, Mittler eines Bundes mit seinem Volk zu sein (2Mo 24:3-8; Heb 8:3-6; 9:15);

5. ) beide wurden vom wahren Gott dazu gebraucht, seinen Namen zu verherrlichen (2Mo 9:13-16; Joh 12:28-30; 17:5, 6, 25, 26).


Außerdem war vorhergesagt worden, dass der wahre Gott Elia, den Propheten, senden würde, der unter anderem Menschen aus Israel zu echter Reue bewegen würde.

Während Jesus auf der Erde war, verrichtete Johannes der Täufer ein Werk dieser Art und diente als Vorläufer des Messias, wodurch sich Maleachi 4:5, 6 erfüllte (Mat 11:11-15; Luk 1:11-17).

Aber da die Umgestaltung in die Zeit nach dem Tod Johannes’ des Täufers fiel, deutet das Erscheinen Elias bei der Umgestaltung darauf hin, dass mit der Aufrichtung des Reiches Gottes in den Händen Christi ein Wiederherstellungswerk verbunden sein würde, und zwar die Wiederherstellung der wahren Anbetung und die Rechtfertigung des Namens GOTTES ( JHWH ).


Während der Umgestaltung redeten Jesus, Moses und Elia über Jesu „Weggang [eine Form des griechischen Wortes éxodos] . . ., den er in Jerusalem erfüllen sollte“ (Luk 9:31). Dieser éxodos, Auszug oder Weggang, schloss offensichtlich sowohl Christi Tod als auch seine darauf folgende Auferstehung zu geistigem Leben ein.

Einige Kritiker haben versucht, die Umgestaltung als einen bloßen Traum einzustufen. Doch konnten Petrus, Jakobus und Johannes logischerweise nicht alle genau denselben Traum gehabt haben. Jesus selbst bezeichnete das Ereignis als eine „Vision“ (Mat 17:9), jedoch nicht als etwas, was sich lediglich in ihrer Vorstellung abgespielt hatte.

Christus war wirklich zugegen, wenn auch Moses und Elia, die tot waren, nicht buchstäblich anwesend waren. Sie wurden sichtbar dargestellt. Das in Matthäus 17:9 für „Vision“ gebrauchte griechische Wort ist hórama und wird auch mit „Anblick“ wiedergegeben (Apg 7:31).

Es bezieht sich nicht auf etwas Unwirkliches, so als ob die Beobachter einer Sinnestäuschung unterlegen wären. Außerdem waren sie, als sie Zeugen der Umgestaltung wurden, bei klarem Bewusstsein, denn sie waren völlig wach. Mit ihren buchstäblichen Augen und Ohren sahen und hörten sie, was sich damals zutrug (Luk 9:32).


Als Moses und Elia von Jesus getrennt wurden, schlug Petrus, „ohne dass er wusste, was er sagte“, vor, drei Zelte zu errichten, je eines für Jesus, Moses und Elia (Luk 9:33).

Aber während der Apostel sprach, bildete sich eine Wolke (Luk 9:34), die offensichtlich (so wie die Wolke beim Zelt der Zusammenkunft in der Wildnis) ein "Sinnbild der Gegenwart des wahren Gottes" dort auf dem Berg der Umgestaltung war (2Mo 40:34-38).

Aus der Wolke kam Gottes Stimme und sprach: „Dieser ist mein Sohn, der auserwählte. Hört auf ihn!“ (Luk 9:35).

Jahre später erklärte Petrus, dass die Stimme vom Himmel, die bei der Umgestaltung zu hören war, die Stimme ‘Gottes, des Vaters’, gewesen sei (2Pe 1:17, 18).

FAZIT:

Bei der Umgestaltung stellten Moses und Elia zweifellos das Gesetz und die Propheten dar, die übereinstimmend auf Christus hindeuteten und sich an ihm erfüllten. Während Gott in der Vergangenheit durch Propheten geredet hatte, zeigte er nun, dass er durch seinen Sohn reden würde (Gal 3:24; Heb 1:1-3).

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

04.09.2014 um 22:33
@Optimist
Optimist schrieb: Wieso eine NEUE Schöpfung? Es ist ein verwandelter Geistköper, also etwas VERÄNDERTES, nicht etwas vollkommenn NEUES. So sehe ich das zumindest.
Hallo lieber Optimist!

Ja, das stimmt, die Persönlichkeit bleibt erhalten, jedoch der Geistkörper, mit dem jeder gesalbte Christ auferweckt wird, ist jeweils eine neue Schöpfung.

Das sagt die Bibel selbst:

2. Korinther 5: 17 ( Elberfelder )

"Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden."

Galater 6: 15 ( Elberfelder )

"Denn weder Beschneidung noch Vorhaut ist etwas, sondern eine neue Schöpfung. 16 Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden - Friede über sie und Barmherzigkeit, und über den Israel Gottes! "

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.09.2014 um 00:27
Lieber @Tommy57
Wieso eine NEUE Schöpfung? Es ist ein verwandelter Geistköper, also etwas VERÄNDERTES, nicht etwas vollkommenn NEUES. So sehe ich das zumindest.

-->
Ja, das stimmt, die Persönlichkeit bleibt erhalten, jedoch der Geistkörper, mit dem jeder gesalbte Christ auferweckt wird, ist jeweils eine neue Schöpfung.
Woher willst Du wissen, dass es einen NEUEN Geistkörper gibt? Was, wenn jeder Mensch auch schon zu seinen Lebzeiten einen "Geistkörper" hat?
Zudem heißt es doch auch ganz eindeutig dass wir "verwandelt" werden und nicht "neu geschaffen". :)


Das Nachfolgende kann ich nicht gelten lassen, weil ich das anders sehe:
Tommy57 schrieb:Das sagt die Bibel selbst:
2. Korinther 5: 17 ( Elberfelder )

"Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden."

Galater 6: 15 ( Elberfelder )

"Denn weder Beschneidung noch Vorhaut ist etwas, sondern eine neue Schöpfung. 16 Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden - Friede über sie und Barmherzigkeit, und über den Israel Gottes! "
Das bezieht sich mMn alles auf die geistige Veränderung nach der Taufe (reingewaschen, Sünden abgewaschen, Neues Kleid, HG bekommen usw... ).

Für mich geht aus der Bibel hervor, dass man bei/nach der Taufe "in Christo ist" - man wurde seinem Leib hinzugefügt und somit wurde man durch die Reinwaschung bei der Taufe zu einer neuen Schöpfung. Man ist ja dann auch mit Jesus auferstanden was sozusagen einer "Wiedergeburt" bzw. Neuschöpfung gleichkommt.
Alles natürlich geistig gesehen.

"das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden." kann ich auch alles sehr gut mit dem Taufakt vereinbaren. :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.09.2014 um 09:03
@Tommy57

Grüß dich, ich wusste nicht dass du ZJ bist. Nachdem ich es weiß bin ich aber im Bilde (mehr oder weniger) welche Jenseitsvorstellung du hast. Ich teile sie zwar nur bedingt, aber ich respektiere deine Ansicht.

Die Frage ob wir im Jenseits ein Bewusstsein haben oder nicht ist für mich aber nicht weiter wichtig, denn weder hängt unsere Erlösung davon ab, noch können wir einen praktischen Nutzen für die Gegenwart oder die Zukunft aus dieser Erkenntnis beziehen. Und schließlich werden wir es sowieso erfahren wenn es soweit ist.

:)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.09.2014 um 13:14
@Optimist
Optimist schrieb:Das bezieht sich mMn alles auf die geistige Veränderung nach der Taufe (reingewaschen, Sünden abgewaschen, Neues Kleid, HG bekommen usw... ).

Für mich geht aus der Bibel hervor, dass man bei/nach der Taufe "in Christo ist" - man wurde seinem Leib hinzugefügt und somit wurde man durch die Reinwaschung bei der Taufe zu einer neuen Schöpfung. Man ist ja dann auch mit Jesus auferstanden was sozusagen einer "Wiedergeburt" bzw. Neuschöpfung gleichkommt.
Hallo lieber Optimist!

Ja, das siehst du alles richtig, ab der Taufe ist man bereits durch die Geistzeugung eine neue Schöpfung mit der Aussicht auf eine himmlische Auferstehung.

Die himmlische Auferstehung ist dann eine Verwandlung eines Menschen in ein Geistgeschöpf.

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.09.2014 um 13:19
@Dennis75
Dennis75 schrieb:Die Frage ob wir im Jenseits ein Bewusstsein haben oder nicht ist für mich aber nicht weiter wichtig, denn weder hängt unsere Erlösung davon ab, noch können wir einen praktischen Nutzen für die Gegenwart oder die Zukunft aus dieser Erkenntnis beziehen. Und schließlich werden wir es sowieso erfahren wenn es soweit ist.
Hallo lieber Dennis!

Ja, da hast du im Grunde genommen Recht!

Gewisse Religionen haben nur fürchterliche Vorstellungen, wie es manchen Seelen im Jenseits ergeht, wenn du z. B. an die Lehre von den Höllenqualen denkst.

Wenn es im Totenreich jedoch kein Bewusstsein gibt, dann gibt es auch keine Höllenqualen.

Die Lehre von den Höllenqualen würde den wahren Gott äußerst verleumden, wenn es so etwas gar nicht gibt. Nur aus diesem Grund wäre das für mich z. B. wichtig, zu klären.

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

05.09.2014 um 22:35
Dennis75 schrieb:
Die Frage ob wir im Jenseits ein Bewusstsein haben oder nicht ist für mich aber nicht weiter wichtig, denn weder hängt unsere Erlösung davon ab, noch können wir einen praktischen Nutzen für die Gegenwart oder die Zukunft aus dieser Erkenntnis beziehen. Und schließlich werden wir es sowieso erfahren wenn es soweit ist.
Das ist aber oft das typische Bild, wenn die Argumente fehlen, dann ist alles nicht weiter wichtig?!
( d.h. ich hoffe mal, das das hier nicht Dein Grund ist) aber ich erlebe oft diese Abfolge:
@Dennis75
....ist für mich aber nicht weiter wichtig...
Die Frage ist doch eher, ob es für Gott nicht weiter wichtig ist?!

( die Israeliten waren absolute Spezis darin, wichtige Details für unwichtig zu erklären, und waren immer wieder auf's neue überrascht, welche Bedeutung, Gott aber den Dingen beimaß)


Es könnte mindestens 3 Gründe geben, warum das für Gott absolut nicht belanglos ist:

1. Die heutigen christlichen Ausmaße der Vorstellungen von Seele und Jenseits, enstammen z.t. nachweislich babylonischen Religionen und griechischen Philosophien, und bilden damit auch eine technische Grundlage für eben solche Religionen ( wie z.B. der Reinkarnation, wie wir gerade in einem anderen Thread anschaulich erfahren haben).

Es ist kaum vorstellbar, das Gott solch eine Vermischung, als “egal“ empfindet, wenn man nur bedenkt, das unter den ersten Christen einige gar abgefallen sind, weil sie mit solchen griechischen Vorstellungen sympathisierten, um den Griechen zu predigen.

Die genaue Herkunft solcher Vorstellungen für “ egal“ zu erklären, wäre genauso abstrus, wie anzunehmen, das es dem Ehepartner “egal“ wäre, wenn die Eheringe noch von der Ex sind, und andere Namen und Datum drin stehen ;)


2 . Wie hier schon erwähnt, ist die Vorstellung vom Seelen-Jenseits – elementare Grundlage für die Hölle – was natürlich in keinem Fall egal ist: DENN entweder ist Hölle ein wichtiges Rechtsinstrument Gottes , das zu berücksichtigen wäre, ODER eine perfide Unterstellung an Gott? ( von der sich Gott, als es um andere Götter ging, die dies so ähnlich handhaben, eher persönlich distanziert hat – Jeremia 7:31 ) In keinem Fall wäre es aber unwichtig.


3. Die automatische technische Berechtigung einer wie auch immer gearteten Existenz im Jenseits, würde den Akt der Auferstehung und des Opfer Jesu – in seiner absoluten Wiederherstellung einer Existenz bedingt abschwächen. Es würden sich auch eine Vielzahl anderer Umstände viel fragwürdiger darstellen, als sie in der Bibel benannt sind.


Es erscheint mir daher eher wie das neuzeitliche goldene Kalb, das damlas auch in die Praxis FÜR Gott einbezogen wurde ( 2. Mose 32:5,6) , aber seinen Ursprung, genau da hatte, wo auch Seele und Jenseits hoch im Kurs standen. Wenn man sich fragt, wie konnten die Israeliten nur so platt, die religiösen Zutaten mischen, dann braucht man in der heutigen christlichen Hemisphäre auch nicht lange suchen.....

( weitere Begründung dafür folgt im Seelen-Thread )


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

06.09.2014 um 16:19
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Die Lehre von den Höllenqualen würde den wahren Gott äußerst verleumden, wenn es so etwas gar nicht gibt. Nur aus diesem Grund wäre das für mich z. B. wichtig, zu klären.
Mein lieber Tommy, ich sagte bereits ich respektiere deine Frömmigkeit.

Wenn es dir aber Ernst damit ist als Zeuge der Wahrheit Gottes aufzutreten dann solltest du dich auch damit begnügen, denn diese Aufgabe ist groß genug.

Gott braucht Zeugen, aber keine Anwälte. Sonst hießen die ZJ ja auch AJ.

Es schadet der Sache Gottes keineswegs wenn du bezeugst: In der Bibel steht dies und das, auf den ersten Blick passt da was nicht ganz zusammen denn beides ist ja die Wahrheit. Also könnte ich mir die Erklärung so und so vorstellen.

Wer aber zB in der Bibel liest dass der Geist Samuels aus dem Totenreich zu Saul sprach und dann aufgrund anderer Bibelstellen zu dem Ergebnis kommt dass dies eine faustdicke Lüge ist, es wäre also gar nicht Samuel sondern ein Dämon der sich als Samuel ausgab, dann erklären wir die Bibel zum Lügenbuch wo jeder sich rauspicken kann was er will und den Rest nach Belieben ins Gegenteil verdreht wenn es ihm passt.

Hätte ein Dämon mit Saul gesprochen dann stünde in der Bibel nicht: Samuel sprach zu Saul, sondern da stünde: Ein Dämon in der Gestalt Samuels sprach mit Saul.

Es ist nicht die Sache des Zeugen (das ist der der das Eangelium predigt) den Richter (das ist der der entscheidet ob er es glauben soll oder nicht) zu belehren ob die anderen Indizien und Zeugen glaubwürdig oder unglaubwürdig sind. Er soll sich nur an das halten was er gehört und gesehen hat.

@Sideshow-Bob

Warum ICH denke dass es MIR nichts nützt zu erfragen ob wir erst nach einer gewissen Zeit der Bewusstlosigkeit oder Existenzlosigkeit wieder "aufwachen" oder ob wir uns unserer Existenz bis zur Auferstehung bewusst sein werden darfst du getrost mir überlassen.

Wenn du aber denkst dass dieser Punkt so dringend geklärt werden muss weil Gott ein sehr großes Interesse hat dass wir über diese Frage ganz genau Bescheid wissen sollten:

Deine Begründungspunkte gehen völlig an der Frage vorbei.
Sideshow-Bob schrieb:1. Die heutigen christlichen Ausmaße der Vorstellungen von Seele und Jenseits, enstammen z.t. nachweislich babylonischen Religionen und griechischen Philosophien, und bilden damit auch eine technische Grundlage für eben solche Religionen ( wie z.B. der Reinkarnation, wie wir gerade in einem anderen Thread anschaulich erfahren haben).
Ich interessiere mich nicht für griechische oder babylonische Jenseitsvorstellungen. Sondern ich habe meine eigene begrenzte Auffassung anhand dessen entwickelt was ich in der Bibel gelesen habe und wenn diese falsch ist dann sehe ich trotzdem nicht wie das meine Erlösung gefährden oder irgendein anderes Problem verursachen sollte.
Sideshow-Bob schrieb:Die genaue Herkunft solcher Vorstellungen für “ egal“ zu erklären, wäre genauso abstrus, wie anzunehmen, das es dem Ehepartner “egal“ wäre, wenn die Eheringe noch von der Ex sind, und andere Namen und Datum drin stehen ;)
Dies ist deine Meinung die du herzlich gerne haben darfst, aber ich wüsste nicht warum sie für jemand anderen gelten soll.
Sideshow-Bob schrieb:2 . Wie hier schon erwähnt, ist die Vorstellung vom Seelen-Jenseits – elementare Grundlage für die Hölle – was natürlich in keinem Fall egal ist: DENN entweder ist Hölle ein wichtiges Rechtsinstrument Gottes , das zu berücksichtigen wäre, ODER eine perfide Unterstellung an Gott? ( von der sich Gott, als es um andere Götter ging, die dies so ähnlich handhaben, eher persönlich distanziert hat – Jeremia 7:31 ) In keinem Fall wäre es aber unwichtig.
Wenn es eine Hölle gibt dann kommen die Sünder (die sich nicht zu Christus bekennen) sowieso dahin, egal ob sie das schon vor ihrer Auferstehung aufgrund einer bewusst erlebten Übergangsphase wussten oder nicht.
Sideshow-Bob schrieb:3. Die automatische technische Berechtigung einer wie auch immer gearteten Existenz im Jenseits, würde den Akt der Auferstehung und des Opfer Jesu – in seiner absoluten Wiederherstellung einer Existenz bedingt abschwächen. Es würden sich auch eine Vielzahl anderer Umstände viel fragwürdiger darstellen, als sie in der Bibel benannt sind.

Es erscheint mir daher eher wie das neuzeitliche goldene Kalb, das damlas auch in die Praxis FÜR Gott einbezogen wurde ( 2. Mose 32:5,6) , aber seinen Ursprung, genau da hatte, wo auch Seele und Jenseits hoch im Kurs standen. Wenn man sich fragt, wie konnten die Israeliten nur so platt, die religiösen Zutaten mischen, dann braucht man in der heutigen christlichen Hemisphäre auch nicht lange suchen.....
Dazu kann ich nichts sagen denn ich hab nicht mal ansatzweise erstanden wie du es meinst und worauf du hinaus willst. Abgesehen davon: Ich habe nie bestritten dass die Toten auferstehen. Das ist natürlich SEHR wichtig - sondern ich bestreite dass es einen Zeitraum der Bewusstlosigkeit zwischen Tod und Auferstehung gibt, ohne dass mir der Punkt aber allzu wichtig wäre aus bekannten Gründen.


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