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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

18.04.2014 um 11:31
Lieber Tommy,

Vorweg: Ehe Du auf meine anderen Postings noch eingehst, möchte ich Dich bitten, jetzt erst mal NUR auf mein folgendes Posting zu antworten (damit wir nicht zu sehr den roten Faden verlieren).
Erst wenn wir dieses Posting ausdiskutiert haben, können wir gerne bei meinen zurückliegenden Beiträgen weitermachen. Danke :)
Tommy57 schrieb:Offenbarung 20: 1- 3 ( Satans Gefangensetzung im Abgrund ) erfüllt sich erst NACH dem GERICHT an den lebenden Menschen aller Nationen, wenn der Christus seinen gerechten Krieg gegen Satans Welt und alle Gegner Gottes führt und diese vernichtet. Offenbarung 19:11- 19 )

Erst nach diesem Gericht beginnen die Tausend Jahre Herrschaft des Königreiches Gottes und die Gefangensetzung Satans.
--> dazu mal im Vergleich Off.19:

Das klingt mir alles einfach nur wie das Endgericht:
Off.19, 19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit seinem Heere. 20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet, der mit ihm war, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, welche das Malzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten - lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.
In Off. 20 steht Ähnliches und hier geht es wirklich um das Endgericht:
9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam [von Gott] hernieder aus dem Himmel und verschlang sie.
10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.
...
13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen6 Werken. 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.7
In Beiden Kapiteln geht es um einen Kampf zwischen Jesus (nebst Anhängern und Gefolge) und Satan (nebst Gefolge). (Off. 19, 19 und Off.20, 9). Das eine Mal aus dem Blickwinkel von den "Bösen" und das andere Mal aus dem Blickwinkel der "Guten" -> das ist der einzige Unterschied den ich sehe - nämlich der Blickwinkel.

Außerdem wäre es doch komisch, wenn Satan 2 Mal in den Feuersee geworfen würde (nämlich in Off. 19, 20 und in Off.20, 10).

Da es also in Off.20 sehr große Ähnlichkeiten mit Off.19 gibt und der Teufel nicht 2 Mal in den Feuerseee geworfen wird, kann ich hier keine Chronologie der Ereignisse erkennen, sondern Off.20 ist für mich eine Wiederholung von Off.19.
Solche Wiederholungen findet man ja z.B. auch bei Moses, wo 2 Mal über die Erschaffung des Menschen berichtet wird.

Wenn es also so ist wie ich denke, dann folgt dieses Endgericht in Off.20 (und auch DAS was ich in Off. 19 für das Endgericht halte) NACH den 1000 Jahren.

Aber die Zeugen glauben doch (und für mich ist es auch sehr wahrscheinlich), dass das Endgericht nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt, oder?
Wo sollen dann also auf der Zeitschiene von JETZT bis zum Endgericht die 1000 Jahre noch hin? Dafür bliebe dann gar keine Zeit mehr.

Also wenn meine Gedanken jetzt richtig sein sollten, würde es bedeuten, dass Deine weiteren Schlüsse falsch sein müssen.
Außerdem würde DEIN Modell bedeuten, dass es 2 GROßE und endgültige Gerichte gibt. Aber das kann doch nicht sein.
Es gibt die Posaunengerichte und die ganzen Plagen usw., das sind aber keine großen Gerichte in dem Sinne wie ich das jetzt meinte und wie es Off.19,19 und Off.20 ausdrücken.
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Aber nehmen wir mal an, Deine Auslegung wäre richtig:
Wenn die Chronologie in Offenbarung stimmen sollte und es gäbe wirklich 2 große Gerichte, dann hättest Du recht, dass die 1000 Jahre erst nach diesem Gericht an den Nationen beginnen.

Das würde doch dann aber bedeuten: Jesus herrschte geistig schon (seit 1914) über der Erde (mit seinen Königen und Priestern) und während der Tausend Jahre herrscht er noch mal bzw. WIEDER ? (oder auch immer NOCH) ...
... Aber BEIDE Male vom HIMMEL aus – wo ist da der Unterschied zu JETZT und den 1000 Jahren ?
Erst nach diesem Gericht an den Nationen (Off.19) beginnen die Tausend Jahre Herrschaft des Königreiches Gottes und die Gefangensetzung Satans.

Warum noch einmal?
Weil der Text zeigt, das Satan im Abgrund für 1000 Jahre die Nationen nicht mehr irreführen kann.
Ja, wie gesagt, nach meinem Denkmodell ist Satan ein Hund (oder besser gesagt ein Wolf im Schafspelz) an der Kette und mit dem „irreführen der Nationen“ fasse ich dann so auf, dass er die bekehrten Nachfolger Christi nicht mehr irreführen kann, weil diese ja durch das Evangelium bescheid wissen, was los ist. Und DIESE stellen dann also in meinem Modell die Nationen dar, denen Satan nichts mehr anhaben kann.
Tommy57 schrieb:Treue Christen befanden sich schon immer unter einem göttlichen geistigen Schutz solange sie sich treu der göttlichen Anleitung unterwerfen.
Genau. In diesem Sinne meinte ich das. :)
Tommy57 schrieb:Sie sind nicht die Nationen aus Offenbarung 20: 1- 3, die Satan irreführt.
Die Auferstandenen auf Erden, während der Tausend Jahre, kann er dann nicht mehr irreführen!
Ja, das kann man eben auch so oder so auffassen. Für mich gehen diese Treue Christen als die Nationen durch, welche von Satan nicht mehr verführt werden können.
Ich denke, "Nationen" kann in der Bibel mehrere Bedeutungen haben. Es kann für die Ungläubigen, aber auch für die Gläubigen (bekehrte Christen) stehen - Die Bibelverse geben das mMn so her.
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Aber ich räume auch ein dass mein Denkmodell falsch sein könnte und die 1000 Jahre noch nicht im Gange sind (was ich für unwahrscheinlich halte, wegen Off.19 und 20) und demzufolge erst dann folgen, wenn die Kirchen vernichtet wurden (dieses Gericht wovon Du oben geschrieben hast, Off.19, was ich jedoch für das Endgericht halte).

Da die Kirchen noch nicht vernichtet sind, Wäre es eigentlich schon plausibel, dass die 1000 Jahre erst noch kommen werden.
Betonung auf "wäre", denn Off.19,19 klingt für mich eben wirklich nur wie das End-Gericht.
Und da werden natürlich kurz zuvor die Kirchen und Herrschenden usw. vernichtet (das was mit Nationen beschrieben wird).
Ich denke wie gesagt, "Nationen" kann in der Bibel mehrere Bedeutungen haben.

Aber wenn Deine Version richtig wäre, das würde für mich dennoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass nach den 1000 Jahren das Leben AUF der ERDE weiter geht.

Offenb.21 (also das was danach folgt), kann man eben auch SO und auch SO auffassen. Wie ich es auffassen könnte, hatte ich Dir schon mal geschrieben (eine gewisse Ebene im Himmel)

Man kann es aber natürlich auch so auffassen, dass die heilige Stadt auf die Erde direkt kommt und Gott dann auf der Erde wohnt.
Nur DAS (dass Gott auf der ERDE wohnt) kann ich mir sehr schlecht vorstellen ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

18.04.2014 um 17:21
Hallo - Stellt Euch mal vor, einer liest mal eben den ganzen Thread durch - ob der noch weiß, wo oben und unten ist?! ;)

....leider war ich immer oft abwesend und habe viele Entwicklungen hier nicht mitverfolgt - aber die berüchtigten 1000 Jahren halten ich für einen Dreh- und Angelpunkt.

Letztlich ist überhaupt die Frage, was Menschen im Himmel oder auf der Erde sollen und wo sich die erhofften Perspektiven abspielen, eines der kniffeligsten Rätsel des biblischen Weltbildes ( ach was sag ich, im Koran ergibt sich das gleiche Problem, obwohl sich die meisten Moslems im Himmel sehen, findet sich dort auch eine Sure von einem irdischen Paradies).

Wahrscheinlich ist der genaue Einblick nicht unbedingt für eine Rettung wichtig, und doch gewährt Gott durch eine Vielzahl von Versen, Einblick in seine Pläne, die sich offenbar, wie bereits vergangende Prophezeiungen, erst hinterher dem Menschen völlig erschließen.

Allerdings ist die Kraft, die sich aus der emotionalen Vorstellung einer konkreten Hoffnung erschließt, nicht zu Unterschätzen. Vielen Menschen reicht es eben nicht aus, das man mit Sicherheit IRGENDWIE glücklich sein wird, sondern benötigen etwas greifbares - weil eben sehr viel auf dem Spiel steht.

Ich hatte das schon mal angeführt, aber zumindest für Dich lieber Optimist, war es es nicht von besonderer Tragweite, allerdings habe ich extrem oft diese Erfahrung gemacht:

(allein für junge Leute stellt sich schon ganz klar die Frage, wofür sie auf die vielfältigen Reize dieser Welt verzichten - ich hatte auch mal mit einer starken spirituellen Person zutun, die sich überwiegend in den Visionen z. B. der Offenbarung zuHause fühlte, allerdings hatte die "kalte" Beschreibung der himmlischen Stadt überhaupt Nichts mit dem Lebensgefühl dieser Person gemein, und dementsprechen war die Erwartung einer solchen Hoffnung hier eher eine Disziplinübung)

Vielen Menschen reicht es oftmals eben nicht aus, "allein" das Richtige zu tun - sondern benötigen auch die Kraft einer greifbaren Perspektive - UND Gottes verständnisvolle Liebe hat in der Vergangenheit auch dieses natürliche menschliche Bedürfnis bedient - wenn man nur an die konkrete und ausgeprägte Vision über das gelobte Land der Israeliten denkt - und gerade in diesem Beispiel wird überdeutlich, das es im menschlichen Geist zu einem echten Tauziehen, zwischen dem Referenzen von dem "hier und jetzt" und dem klaren Bild und Segen einer künftigen Hoffnung kommt ( in vielen anderen Religionen macht es doch fast den Eindruck, das der Teufel mit seinen alternativen Weltbildern, die großartige Hoffnung Gottes, in ein schemenhaftes Bild von Unnatürlichkeit verkehren will, wie im Buddhismus = Auflösung der Persönlichkeit bzw. des persönliches Glücks - Hinduismus, wo das Böse zur natürlichen Mechanik,nicht unweit zur Evolution verstanden wird, usw.)

Deshalb hat das Verständnis um diese Dinge eine große Bedeutung.....und es wäre Schade, wenn es hier ebenfalls in einer schemenhaften Vielfältigkeit auf der Strecke bleibt?!

Was macht uns Menschen, neben einen Sinn für Gott, denn aus? - wird Gott nicht durch die Freude
an der Schöpfung gepriesen? Ist uns der wirkliche Genuss eines vollkommen Körpers und einer unzerstörten Natur, nicht das Erbe, was uns durch den Sündenfall genommen wurde - 90% unser Sehnsüchte haben damit zutun - und das sind ( neben dem Sündhaften des gefallenden Fleisches ) natürliche Bedürfnisse und Freuden, die sich ein liebevoller Gott erdacht hat, damit Menschen ihm in ihrem Glück, Erkennen und Preisen.

Es mutet doch sehr unwahrscheinlich an, das Gott dies alles verwirft und die Menschheit in der Engelswelt gleichschaltet.
Genau das, würde auch die Streitfrage in ein äußerst merkwürdiges Licht werfen, da Satan das gottgegebene menschliche Glück auf der Erde angezweifelt hat – und er würde quasi Recht bekommen, wenn Gott für ein alternatives Glück im Geistbereich sorgen müsste!
Dann fehlt nur noch, das die treuen Engel auf der Erde leben sollen ;D


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18.04.2014 um 22:39
@Sideshow-Bob
schön, auch Dich hier mal wieder zu lesen. :)
Sideshow-Bob schrieb:aber die berüchtigten 1000 Jahren halten ich für einen Dreh- und Angelpunkt.
Letztlich ist überhaupt die Frage, was Menschen im Himmel oder auf der Erde sollen und wo sich die erhofften Perspektiven abspielen, eines der kniffeligsten Rätsel des biblischen Weltbildes
Sehe ich auch so.
Sideshow-Bob schrieb:Deshalb hat das Verständnis um diese Dinge eine große Bedeutung.....und es wäre Schade, wenn es hier ebenfalls in einer schemenhaften Vielfältigkeit auf der Strecke bleibt?!
Ja, ich glaubte wirklich mal, es sei egal, aber das hat sich mittlerweile geändert. :)
Sideshow-Bob schrieb:Was macht uns Menschen, neben einen Sinn für Gott, denn aus? - wird Gott nicht durch die Freude an der Schöpfung gepriesen? Ist uns der wirkliche Genuss eines vollkommen Körpers und einer unzerstörten Natur, nicht das Erbe, was uns durch den Sündenfall genommen wurde - 90% unser Sehnsüchte haben damit zu tun - und das sind ( neben dem Sündhaften des gefallenden Fleisches ) natürliche Bedürfnisse und Freuden, die sich ein liebevoller Gott erdacht hat, damit Menschen ihm in ihrem Glück, Erkennen und Preisen.
Alles richtig.
Jedoch sehe ich es so:
Solange wir noch auf Erden sind, können wir Gott nur aufgrund der irdischen, schönen Natur preisen, weil DAS das Einzige ist was wir sehen können.
Was wissen wir denn aber von dem was im Himmel ist? (von den möglicherweise Schönheiten DORT?). Wenn wir diese sehen könnten, würden wir Gott AUCH dafür preisen, vielleicht sogar noch viel mehr als für die irdischen Schönheiten - wer weiß?

Also insofern kann ich dann dein Argument pro irdisches Leben nach der Auferstehung leider nicht gelten lassen. ;)

Sideshow-Bob schrieb:Es mutet doch sehr unwahrscheinlich an, das Gott dies alles verwirft und die Menschheit in der Engelswelt gleichschaltet.
Gott hatte schon manchmal etwas verworfen (sh. z.B. Sintflut ;) ). Ich denke mal die Schöpfung der Erde bedeutet für Gott keinen viel größeren Aufwand als wenn ein Kind mit Legosteinen spielt und diese dann wieder einreißt um etwas Neues zu kreiren ;)

Und ich sehe es nicht so, dass wir in einer anderen Dimension (Himmel) den Engeln gleichgeschaltet wären. Gott hat im Himmel viele "Wohnungen" :) ... oder zumindest Bereiche.
Es gibt doch z.B. den 3. Himmel oder so ähnlich.
Es mutet doch sehr unwahrscheinlich an, das Gott dies alles verwirft ...
Genau das, würde auch die Streitfrage in ein äußerst merkwürdiges Licht werfen, da Satan das gottgegebene menschliche Glück auf der Erde angezweifelt hat
Auch das sehe ich anders. Satan hat doch nicht das Glück angezweifelt, sondern OB der Mensch nur DESHALB Gott treu ist, WEIL er glücklich ist. Und glücklich kann ein Mensch an verschiedenen Orten sein - so auch evtl. im Himmel. :)
Sideshow-Bob schrieb:Dann fehlt nur noch, das die treuen Engel auf der Erde leben sollen ;D
Warum nicht, die wollen auch etwas Abwechslung. :D


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 00:11
@Optimist
Optimist schrieb: @Sideshow-Bob
schön, auch Dich hier mal wieder zu lesen. :)
Jo - frei nach dem Motto: "Ein paar Tage frei, wieder mal dabei" ;)


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19.04.2014 um 01:03
@Sideshow-Bob
:)

... keine Einsprüche zu meinem Posing?


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 01:08
...coming soon ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 01:10
@Sideshow-Bob
was heißt soon? (will nicht erst den Übersetzer bemühen :) )


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19.04.2014 um 01:11
...das ist der berüchtigte Schriftzug unter einem Kinotrailer - und heißt kommt bald ;D ( sehr bald )


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 01:12
@Sideshow-Bob
aha, wieder was gelernt :)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 01:39
@Optimist
Optimist schrieb:Das klingt mir alles einfach nur wie das Endgericht:
Hallo lieber Optimist!

Zunächst muss ich noch zum Verständnis abklären, was du unter "Endgericht" verstehst!

1.) Das Gericht an den Nationen als Höhepunkt der Wiederkunft Christi?

oder

2.) Das Gericht nach den Tausend Jahren, nachdem Satan noch einmal aus dem Abgrund befreit wird?


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 01:47
Lieber @Tommy57
ja das 2. ist für mich das Endgericht. Das wird auch "jüngster Tag" oder "jüngstes Gericht" genannt.
Tommy57 schrieb:1.) Das Gericht an den Nationen als Höhepunkt der Wiederkunft Christi?
Jesus kommt da noch nicht wieder. :) ... erst bei Punkt 2, also beim Endgericht kommt er


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 02:00
@Optimist
Optimist schrieb:
Solange wir noch auf Erden sind, können wir Gott nur aufgrund der irdischen, schönen Natur preisen, weil DAS das Einzige ist was wir sehen können.
Was wissen wir denn aber von dem was im Himmel ist? (von den möglicherweise Schönheiten DORT?). Wenn wir diese sehen könnten, würden wir Gott AUCH dafür preisen, vielleicht sogar noch viel mehr als für die irdischen Schönheiten - wer weiß?
Das wäre dann aber die große Tochter von Hypothese ;) - und befördert die Diskussion in einen Bereich ohne Grundlage – letztlich wurde der Zustand als die Menschen auf der Erde waren als “sehr gut“ bezeichnet – Nichts deutet bis zum Südenfall auf andere Pläne.
Prediger 3:10Ich sah, was Gott den Menschen zu tun überlassen hat. 11Alles hat er so gemacht, dass es schön ist zu seiner Zeit. Auch die ferne Zeit hat er den Menschen ins Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk, das Gott gemacht hat, nicht von Anfang bis Ende begreifen kann. 14Ich erkannte, dass alles, was Gott schafft, endgültig ist. Nichts ist ihm hinzuzufügen, und nichts ist davon wegzunehmen.
@Optimist
Also insofern kann ich dann dein Argument pro irdisches Leben nach der Auferstehung leider nicht gelten lassen. ;)
Zudem gibt es nicht wenig Texte, die für eine Auferstehung eher grundirdische Attribute benennen – eigenes Haus bewohnen, Weingarten, friedliche Tiere, Lahme wird springen wie ein Hirsch ( und nicht fliegen, wie ein Engel ;) ).
Sideshow-Bob schrieb:
Es mutet doch sehr unwahrscheinlich an, das Gott dies alles verwirft und die Menschheit in der Engelswelt gleichschaltet.

Optimist schreib:
Gott hatte schon manchmal etwas verworfen (sh. z.B. Sintflut ;) ). Ich denke mal die Schöpfung der Erde bedeutet für Gott keinen viel größeren Aufwand als wenn ein Kind mit Legosteinen spielt und diese dann wieder einreißt um etwas Neues zu kreiren ;)
Die Texte lassen Gott eher nicht wie ein launisches Kind erscheinen
....alles, was Gott schafft, endgültig ist. Nichts ist ihm hinzuzufügen, und nichts ist davon wegzunehmen
Er ist eher der absolute Garant für eine Beständigkeit seiner Pläne – gerade die Sintflut ist ein hervorragendes Beispiel, das er das Spielfeld der Streitfrage bestehen lassen wollte. (Du kennst sicher noch meine Annahme, das Satan damals schon die Karre gegen Wand fahren wollte) - ansonsten hätte er auch Adam und Eva 2 einsetzen können – macht er aber nicht – er nutzt die gegebenen Spielsteine, um seinen ursprünglichen Willen umzusetzen – und in dieser Beständigkeit beanspruche ich auch die berüchtigten Texte zur Erde:
Jesaja 45:18Der HERR, der einzige Gott, hat Himmel und Erde gemacht. Er hat die Erde fest gegründet; und er hat sie nicht geschaffen, damit sie leer und öde sein soll, sondern damit seine Geschöpfe auf ihr wohnen können. (dies besonders im Verbindung mit dem ewigen Bestand der Erde Ps 78:69; 104:5; 119:90; Pr 1:4)
Solche Aussagen, wären schon komisch, wenn die Erde dann doch irgendwann "leer" sein soll?!
Optimist schrieb:Und ich sehe es nicht so, dass wir in einer anderen Dimension (Himmel) den Engeln gleichgeschaltet wären. Gott hat im Himmel viele "Wohnungen" :) ... oder zumindest Bereiche.
Es gibt doch z.B. den 3. Himmel oder so ähnlich.
Doch – ob wir nun in einer anderen Etage, wie die Engel wohnen, und eine andere Kategorie bilden – wir befinden uns dann wie die Engel im himmlischen Geistbereich und erhalten dementsprechend einen sehr ähnlichen Geistkörper. Das meine ich mit Gleichschaltung, im Hinblick auf das Aufgeben der menschlichen Eigentümlichkeit. Den das war es ja, was die neue Schöpfung Mensch bei seinen Entstehen auszeichnete, und nicht weitere andere Engelsarten oder Geistwesen.
Genau diese andere Eigentümlichkeit hatte Gott überhaupt veranlasst schöpferisch tätig zu werden:

Die stoffliche Welt und die Menschen war eine kreative Besonderheit (Psalm 139:14), ein göttliches Meisterwerk, über das sich alle gefreut haben – es gibt keinen plausiblen Grund, warum ausgerechnet durch eine Rebellion angestoßen, diese außergewöhnliche Schöpfung verworfen werden sollte, zumal der ursprüngliche Plan, einer vollkommen menschlichen Gesellschaft, die das Paradies auf den ganzen Planeten ausgeweitet hat, nicht annähernd umgesetzt werden konnte ( dies aber der Anspruch aller Pläne und Werke Gottes ist Jes. 55:11)

Der wesentliche Unterscheid zwischen Mensch und Engel ist nun mal die stoffliche und irdische Kultur mit all ihren Besonderheiten – für Gott, der offenbar die Vielfalt liebt, wäre es untypisch, wenn sich diese eigentümliche Schöpfung, in dem Geistbereich “auflöst“.

Dies um so mehr, als das es gerade die irdischen Dinge waren, die Jesus besonders liebte:
(Sprüche 8:29-31) . . ., 30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, den er Tag für Tag besonders lieb hatte, während ich allezeit vor ihm fröhlich war, 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.
Allein deshalb, liegt es nahe, das Gott die Erde und Menschheit wieder in das ursprüngliche Idealbild führen wird, was leider ja nur sehr kurz währte...
Sideshow-Bob schrieb:
Es mutet doch sehr unwahrscheinlich an, das Gott dies alles verwirft ...
Genau das, würde auch die Streitfrage in ein äußerst merkwürdiges Licht werfen, da Satan das gottgegebene menschliche Glück auf der Erde angezweifelt hat

Optimist schrieb in seinen Leichtsinn:
Auch das sehe ich anders. Satan hat doch nicht das Glück angezweifelt, sondern OB der Mensch nur DESHALB Gott treu ist, WEIL er glücklich ist. Und glücklich kann ein Mensch an verschiedenen Orten sein - so auch evtl. im Himmel. :)
Nee – das war ja nur eine Nebenklage ( Treue des Menschen / selbstsüchtige Beweggründe) Hauptsächlich ging es um den Menschen auf dem irdischen Schauplatz, und um die Bedürfnisse dort, die Gott dort angeblich nicht decken konnte – darum spielt sich auch die Streifrage auf der Erde ab, mit irdischen “Glücks-Alternativen“. Satan hatte das Glück auf bei der irdischen Schöpfung angezweifelt, und würde quasi Einspruch einlegen können, wenn sich das Glück scheinbar nur im Geistbereich umsetzen ließe. Er könnte den Verdacht einer mangelhaften Schöpfung einbringen, die in den Geistbereich korrigiert werden musste!
Sideshow-Bob schrieb:
Dann fehlt nur noch, das die treuen Engel auf der Erde leben sollen ;D
Optimist schrieb:
Warum nicht, die wollen auch etwas Abwechslung. :D
Genau – und einige Engel dürften deshalb ja auch schon mal einen kulinarischen Ausflug machen (1Moses 18:1-6) ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 02:38
@Optimist
Optimist schrieb:In Beiden Kapiteln geht es um einen Kampf zwischen Jesus (nebst Anhängern und Gefolge) und Satan (nebst Gefolge). (Off. 19, 19 und Off.20, 9). Das eine Mal aus dem Blickwinkel von den "Bösen" und das andere Mal aus dem Blickwinkel der "Guten" -> das ist der einzige Unterschied den ich sehe - nämlich der Blickwinkel.
Hallo lieber Optimist!

Noch einmal zum Verständnis der chronologischen Reihenfolge:

Offenbarung K. 17:

Beschreibt Babylon die Große und ihre Vernichtung durch die Herrscher der Nationen, denen Gott ins Herz gibt, Babylon die Große, das Weltreich der falschen Religion zu vernichten.

Offenbarung K. 18:

Beschreibung der Reaktion der Könige und der Kaufleute über die Vernichtung des religiösen Weltsystems.

Offenbarung K 19: 1-3: ( Elberfelder )

"Nach diesem hörte ich wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge in dem Himmel, welche sprach: Halleluja! das Heil und die Herrlichkeit und die Macht unseres Gottes! 2 denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Hurerei verderbte, und hat das Blut seiner Knechte gerächt an ihrer Hand. 3 Und zum anderen Male sprachen sie: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit."
_____________________

Der Himmel freut sich über die Vernichtung des Weltreiches der falschen Religion.

Danach: "Die Hochzeit des Lammes"
Bedeutung: Alle die zur Braut Christi gehören, noch Lebende werden in den Himmel entrückt und sie beginnen alle als Könige und Priester zu herrschen.

Im Vers 6 ist die Erklärung, was die Hochzeit des Lammes bedeutet: "Gott der Allmächtige hat die Herrschaft angetreten." Inwiefern? Jesus und seine Mitregenten regieren im Königreich Gottes.
Das Königreich Gottes ist eine von Gott eingesetzte himmlische Regierung.


Offenbarung 19: 6: ( Elberfelder )

"Und ich hörte wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, welche sprachen: Halleluja! denn ---der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten. ---7 Laßt uns fröhlich sein und frohlocken und ihm Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitet. 8 Und es ward ihr gegeben, daß sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend [und] rein; denn die feine Leinwand sind die Gerechtigkeiten der Heiligen. (Jesaja 61.10) 9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die geladen sind zum Hochzeitsmahle des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes. "


Dann: Offenbarung 19: 11 - 21:

Das Königreich Gottes--- die neu eingesetzte Regierung führt gegen die gottlosen Nationen der Erde Krieg und besiegt sie.

Wichtiger Aspekt:

Offenbarung 19: 20 ( Elberfelder )
"Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet, der mit ihm war, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, welche das Malzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten, - lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt."

Bei diesem Krieg werden das "Tier" und der "falsche Prophet" in den Feuersee geworfen!

Dann: Offenbarung K. 20:1 - 3: ( Elberfelder )

"Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte. 2 Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre, 3 und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nach diesem muß er eine kleine Zeit gelöst werden."

______________

Satan wird für 1000 Jahre in den Abgrund gesteckt!


Johannes sieht in den Versen Offenbarung 20: 4- 6 die auferstandenen himmlischen König - Priester die für 1000 Jahre mit Christus regieren werden.

Dann:
Nach den 1000 Jahren:

Offenbarung 20: 7 - 10: ( Elberfelder )
" Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist. 9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam [von Gott] hernieder aus dem Himmel und verschlang sie. 10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit. "


Nach den Tausend Jahren wird Satan noch einmal freigelassen und er prüft und verführt!

Wen: Alle die während der Tausendjahrherrschaft Christi auf Erden gelebt haben.
( Überlebende des Gerichts und irdische Auferstandene Gerechte und Ungerechte )

Satan wird vernichtet und kommt wohin?

Dorthin wo schon vor 1000 Jahren das "Tier" und der "falsche Prophet" hingekommen sind---
in den Feuersee. Symbol für ewige Vernichtung!


Merke: Die Schilderung zeigt augenscheinlich, das in Offenbarung K. 19 vom Gericht des Christus gesprochen wird.

Offenbarung K. 20 spricht vom Gericht Gottes.

Das sind zwei verschiedene Gerichte im Abstand von 1000 Jahren.

Das erste an der gegenwärtigen bösen Welt!

Das zweite am Ende der 1000 Jahre!

Die Formulierung in K. 20:10 zeigt, das der Satan dorthin kommt, wo schon das Tier und der falsche Prophet sind. In den Feuersee!

In Offenbarung K. 19 kommt der Satan nicht in den Feuersee sondern nach der Vernichtung der Mächte der heutigen bösen Welt kommt Satan erst für 1000 Jahre in den Abgrund!

Das zeigt, dass es offensichtlich zwei verschiedene Gerichte sind.

Jesus kommt aber beim ersten Gericht vor den Tausend Jahren ( Reiter, weißes Pferd ) und beim 2. Gericht nach den Tausend Jahren heißt es Gott richtet, Feuer kommt vom Himmel.

Ich hoffe ich konnte dir nun zum Verständnis weiterhelfen.


Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 02:46
Optimist schrieb:@Sideshow-Bob
:)
... keine Einsprüche zu meinem Posing?
Mensch Opti was ist denn hier los - hier geht das ja gar nicht weiter ;D


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 03:00
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:letztlich wurde der Zustand als die Menschen auf der Erde waren als “sehr gut“ bezeichnet – Nichts deutet bis zum Südenfall auf andere Pläne.
Gut, das ist ein Argument dass ich nicht so leicht widerlegen kann. :)

Ich versuche es trotzdem mal:
"Nichts deutet BIS zum Südenfall auf andere Pläne" -> Du sagst es - BIS zum Sündenfall.
Danach musste Gott seine Pläne ändern und wie gesagt, war das nicht das letzte Mal, dass er das tat (die Gründe seien jetzt mal dahingestellt.

Und was heißt "sehr gut"? das heißt für mich NICHT, dass es da nicht noch eine Steigerung geben könnte. :)
Sideshow-Bob schrieb: Prediger 3:10 Ich sah, was Gott den Menschen zu tun überlassen hat. 11Alles hat er so gemacht, dass es schön ist zu seiner Zeit.
"zu SEINER Zeit" -> das besagt für mich: derzeitig ist es gut so wie es ist, aber zu einer anderen Zeit könnte etwas andereres optimaler sein.
Sideshow-Bob schrieb:14 Ich erkannte, dass alles, was Gott schafft, endgültig ist. Nichts ist ihm hinzuzufügen, und nichts ist davon wegzunehmen.
Daraus entnehme ich: Die Erschaffung der Erde ist endgültig abgeschlossen bzw. die Erschaffung ist vollendet, es wird derzeit nicht weiterhin daran gearbeitet.
Oder anders gesagt:
"das Haus" ist sozusagen fertig gestellt und bezogen. Aber damit wird NICHT gesagt, ob das Haus nicht irgendwann wieder abgerissen werden könnte, oder ob es mal unbewohnt bleiben wird....
Zudem gibt es nicht wenig Texte, die für eine Auferstehung eher grundirdische Attribute benennen – eigenes Haus bewohnen, Weingarten, friedliche Tiere, Lahme wird springen wie ein Hirsch ( und nicht fliegen, wie ein Engel ;) ).
Ja, kenne ich, ist aus Jesaja.
Aber das fasse ich alles als Gleichnis für friedliche Zeiten auf.
Zudem ist das ja aus dem AT und da kannte man ja noch keine himmlische Hoffnung (dazu schrieb ich gestern was, weiß nicht ob Du das gelesen hattest?).
Sideshow-Bob schrieb:
Es mutet doch sehr unwahrscheinlich an, das Gott dies alles verwirft und die Menschheit in der Engelswelt gleichschaltet.

Optimist schreib:
Gott hatte schon manchmal etwas verworfen (sh. z.B. Sintflut ;) ). Ich denke mal die Schöpfung der Erde bedeutet für Gott keinen viel größeren Aufwand als wenn ein Kind mit Legosteinen spielt und diese dann wieder einreißt um etwas Neues zu kreiren ;)

-->
Die Texte lassen Gott eher nicht wie ein launisches Kind erscheinen
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass er ein launisches Kind ist. Aber immerhin gereute es ihn irgendwann, dass er die Menschen erschaffen hatte .... ;)
Sideshow-Bob schrieb:Er ist eher der absolute Garant für eine Beständigkeit seiner Pläne – gerade die Sintflut ist ein hervorragendes Beispiel, das er das Spielfeld der Streitfrage bestehen lassen wollte. (Du kennst sicher noch meine Annahme, das Satan damals schon die Karre gegen Wand fahren wollte) - ansonsten hätte er auch Adam und Eva 2 einsetzen können – macht er aber nicht – er nutzt die gegebenen Spielsteine, um seinen ursprünglichen Willen umzusetzen
Ja das ist schon alles richtig.
Das schließt jedoch in meinen Augen nicht aus, dass es nicht doch mal die eine oder andere Planänderung geben könnte.
Und zudem ist für mich immer noch nicht erwiesen, dass Gott wirklich nur ein irdisches Leben geplant hatte.
Welche Verse belegen das? Prediger 3 und Deine anderen Verse sprechen ja mMn nicht zwingend dafür.
Sideshow-Bob schrieb: Jesaja 45:18 Der HERR, der einzige Gott, hat Himmel und Erde gemacht. Er hat die Erde fest gegründet; und er hat sie nicht geschaffen, damit sie leer und öde sein soll, sondern damit seine Geschöpfe auf ihr wohnen können.
Gott hat die Erde natürlich geschaffen, damit die Menschen darauf leben können. Aber es steht hier keine Zeitdauer.
Ps 78:69 Und er baute gleich Höhen sein Heiligtum, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.

104, 5: 5 Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten; sie wird nicht wanken immer und ewiglich.
Das ist schon eher etwas was mich zweifeln lassen könnte.

Wenn ich dann aber wiederum diese Verse ansehe...
4 Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.
5 Und die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht.
8 Alle Dinge mühen sich ab....

.... hab ich so meine Zweifel, ob man das "Erde besteht ewiglich" wirklich so wörtlich nehmen kann.
Die Sonne eilt z.B. auch auch nicht zu einem Ort und Dinge mühen sich nicht ab... :)

Und aus dem weiteren Kontext sieht man, worum es dem Prediger eigentlich ging, bei all seinen Aussagen:
14 .... und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.
Wer weiß wie es bei den anderen Bibelstellen ist, da hatte ich mir den Kontext nicht angeschaut.
Sideshow-Bob schrieb:Solche Aussagen, wären schon komisch, wenn die Erde dann doch irgendwann "leer" sein soll?!
Ja, wäre komisch, WENN es denn wirklich in dem Sinne gemeint ist, wie es dasteht. :)
Und ich sehe es nicht so, dass wir in einer anderen Dimension (Himmel) den Engeln gleichgeschaltet wären. Gott hat im Himmel viele "Wohnungen" :) ... oder zumindest Bereiche.
Es gibt doch z.B. den 3. Himmel oder so ähnlich.

-->
Doch – ob wir nun in einer anderen Etage, wie die Engel wohnen, und eine andere Kategorie bilden – wir befinden uns dann wie die Engel im himmlischen Geistbereich und erhalten dementsprechend einen sehr ähnlichen Geistkörper. Das meine ich mit Gleichschaltung, im Hinblick auf das Aufgeben der menschlichen Eigentümlichkeit.
Das trifft ja dann alles zumindest schon mal auf die 144000 zu. Warum dann nicht auch auf andere Menschen?

Und ob die Menschen auf der Erde oder im Himmel (mit einem verwandelten Körper) leben, ihre Eigentümlichkeit würde doch die gleiche bleiben.
Ihr Körper wird sich so und auch so verwandeln (das geht so aus der Bibel hervor), aber sie werden sich - egal wo sie leben - von den Engeln unterscheiden (vom Wesen her usw..)
Sideshow-Bob schrieb:Die stoffliche Welt und die Menschen war eine kreative Besonderheit (Psalm 139:14), ein göttliches Meisterwerk
DAS würde also in meinen Augen nicht verändert oder geschmälert werden.
Sideshow-Bob schrieb: es gibt keinen plausiblen Grund, warum ausgerechnet durch eine Rebellion angestoßen, diese außergewöhnliche Schöpfung verworfen werden sollte.
Sie wird ja auch nicht verworfen (das Wesen bleibt ja gleich, wird lediglich vervollkommnet) und sie werden nur woanders leben.
Sideshow-Bob schrieb:, zumal der ursprüngliche Plan, einer vollkommen menschlichen Gesellschaft, die das Paradies auf den ganzen Planeten ausgeweitet hat, nicht annähernd umgesetzt werden konnte ( dies aber der Anspruch aller Pläne und Werke Gottes ist Jes. 55:11)
Das beweist mir dieser Vers aber nicht:
Jes. 55, 11 also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.
Sideshow-Bob schrieb:Der wesentliche Unterscheid zwischen Mensch und Engel ist nun mal die stoffliche und irdische Kultur mit all ihren Besonderheiten – für Gott, der offenbar die Vielfalt liebt, wäre es untypisch, wenn sich diese eigentümliche Schöpfung, in dem Geistbereich “auflöst“.
Zum einen sehe ich zwischen Mensch und Engel nach wie vor einen großen Unterschied, egal wo sie leben.
Zum Anderen heißt es doch in der Bibel sinngemäß, dass die Menschen am Ende mit Gott vereint sein werden. IN Gott, und IN Jesus .... - geistig gesehen. Das ist doch dann auch eine Art Auflösung im Geistbereich.
Dies um so mehr, als das es gerade die irdischen Dinge waren, die Jesus besonders liebte:

(Sprüche 8:29-31) . . . 31 fröhlich über das ertragfähige Land seiner Erde; und die Dinge, die mir lieb waren, waren bei den Menschensöhnen.
Klingt hier übrigens etwas anders:
31 mich ergötzend auf dem bewohnten Teile seiner Erde; und meine Wonne war bei den Menschenkindern.
Andererseits betonte er dann aber im NT, dass man nicht nach dem Irdischen, sondern dem Geistigen trachten soll. :)
Satan hat doch nicht das Glück angezweifelt, sondern OB der Mensch nur DESHALB Gott treu ist, WEIL er glücklich ist. Und glücklich kann ein Mensch an verschiedenen Orten sein - so auch evtl. im Himmel. :)

-->
Nee – das war ja nur eine Nebenklage ( Treue des Menschen / selbstsüchtige Beweggründe) Hauptsächlich ging es um den Menschen auf dem irdischen Schauplatz, und um die Bedürfnisse dort, die Gott dort angeblich nicht decken konnte

– darum spielt sich auch die Streifrage auf der Erde ab, mit irdischen “Glücks-Alternativen“. Satan hatte das Glück auf bei der irdischen Schöpfung angezweifelt, und würde quasi Einspruch einlegen können, wenn sich das Glück scheinbar nur im Geistbereich umsetzen ließe. Er könnte den Verdacht einer mangelhaften Schöpfung einbringen, die in den Geistbereich korrigiert werden musste!
Kannst Du mir bitte mal den entsprechenden Bibelvers nennen?
Sideshow-Bob schrieb:
Dann fehlt nur noch, das die treuen Engel auf der Erde leben sollen ;D

->
Optimist schrieb:
Warum nicht, die wollen auch etwas Abwechslung. :D

->
Genau – und einige Engel dürften deshalb ja auch schon mal einen kulinarischen Ausflug machen (1Moses 18:1-6) ;)
So isses :D


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 03:03
Optimist schrieb:
@Sideshow-Bob
:)
... keine Einsprüche zu meinem Posing?


Mensch Opti was ist denn hier los - hier geht das ja gar nicht weiter ;D
...hab nur Spass gemacht ;)


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 03:14
@Optimist
Optimist schrieb:Außerdem wäre es doch komisch, wenn Satan 2 Mal in den Feuersee geworfen würde (nämlich in Off. 19, 20 und in Off.20, 10).
Hallo lieber Optimist!

In meinen Bibeln, die ich zur Verfügung habe, wird Satan in Offenbarung 19: 20 nicht in den Feuersee geschleudert!

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 03:39
@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb: ... keine Einsprüche zu meinem Posing?

-->
Mensch Opti was ist denn hier los - hier geht das ja gar nicht weiter ;D
Deine "Retourkutsche" hatte ich jetzt erst gesehen :D


@Tommy57
In Beiden Kapiteln geht es um einen Kampf zwischen Jesus (nebst Anhängern und Gefolge) und Satan (nebst Gefolge). (Off. 19, 19 und Off.20, 9). Das eine Mal aus dem Blickwinkel von den "Bösen" und das andere Mal aus dem Blickwinkel der "Guten" -> das ist der einzige Unterschied den ich sehe - nämlich der Blickwinkel.

-->
Noch einmal zum Verständnis der chronologischen Reihenfolge:
Auch wenn Du formal alles richtig aufgelistet hast, scheint es für mich nach wie vor wie eine falsche Chronologie zu sein ( bei Off. 19 und 20). Weil es für mich bei Beiden wie das Endgericht aussieht, dessen Beschreibung sich in Off.20 wiederholt
Offenbarung 19: 20 ( Elberfelder )
"Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet, ... und die zwei in den Feuersee geworfen, "

Dann: Offenbarung K. 20:1 - 3: ( Elberfelder )
.... 2 Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre,
Tier und Satan könnte man doch im weitesten Sinne als das Gleiche ansehen, oder nicht?
Er ist Schlange, Drache ... sind doch Tiere?
Tommy57 schrieb:Merke: Die Schilderung zeigt augenscheinlich, das in Offenbarung K. 19 vom Gericht des Christus gesprochen wird.

Offenbarung K. 20 spricht vom Gericht Gottes.
Das sind zwei verschiedene Gerichte im Abstand von 1000 Jahren.

Das erste an der gegenwärtigen bösen Welt!
Das zweite am Ende der 1000 Jahre!

Die Formulierung in K. 20:10 zeigt, das der Satan dorthin kommt, wo schon das Tier und der falsche Prophet sind. In den Feuersee!

In Offenbarung K. 19 kommt der Satan nicht in den Feuersee sondern nach der Vernichtung der Mächte der heutigen bösen Welt kommt Satan erst für 1000 Jahre in den Abgrund!

Das zeigt, dass es offensichtlich zwei verschiedene Gerichte sind.

Jesus kommt aber beim ersten Gericht vor den Tausend Jahren ( Reiter, weißes Pferd ) und beim 2. Gericht nach den Tausend Jahren heißt es Gott richtet, Feuer kommt vom Himmel.
Gut, so könnte man es vielleicht tatsächlich sehen, werde es morgen noch mal alles nachlesen. :)
Tommy57 schrieb:Ich hoffe ich konnte dir nun zum Verständnis weiterhelfen.
Ja danke. Zumindest hast Du mich zum Nachdenken angeregt. Ich werde mal darüber schlafen. :)
-----------------------------------------------------------------

Nun aber abschließend für heute noch ein Gedanke:

Selbst wenn also die 1000 Jahre noch bevorstehen und auch ganz irdisch stattfinden, halte ich es nach wie vor noch für möglich, dass danach ALLE Nachfolger Christi in den Himmel kommen.

Oder welchen Sinn würde es NACH den 1000 Jahren machen, wenn dann nur die 144000 im Himmel blieben?
Es gibt ja dann nur noch vollkommene, loyale Menschen. Über wen sollten da die 144000 regieren? Über treue gottgefällige Menschen, die alles richtig machen werden?
Die wissen dann von alleine ganz genau was da und dort zu tun ist und sie könnten sich selbst auf der Erde gut genug organisieren und bräuchten keine so große Regierungsmannschaft aus dem Himmel ;)

Schon alleine deshalb denke ich: Entweder sind dann ALLE im Himmel oder ALLE auf der Erde - auch die 144000.


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 04:03
@Optimist
Optimist schrieb:Oder welchen Sinn würde es NACH den 1000 Jahren machen, wenn dann nur die 144000 im Himmel blieben?
Es gibt ja dann nur noch vollkommene, loyale Menschen. Über wen sollten da die 144000 regieren? Über treue gottgefällige Menschen, die alles richtig machen werden?
Die wissen dann von alleine ganz genau was da und dort zu tun ist und sie könnten sich selbst auf der Erde gut genug organisieren und bräuchten keine so große Regierungsmannschaft aus dem Himmel ;)

Schon alleine deshalb denke ich: Entweder sind dann ALLE im Himmel oder ALLE auf der Erde - auch die 144000.
Hallo lieber Optimist!


In 1. Korinther 15: 24 -28 schreibt der Apostel Paulus schon, was am Ende der Regierungszeit des Königreiches Gottes geschieht:

"dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht. 25 Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod. 27 "Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Wenn er aber sagt, daß alles unterworfen sei, so ist es offenbar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott alles in allem sei."




Jesus gibt das Königreich an seinen Vater zurück, weil dann der Zweck dieser eingesetzten Regierung erfüllt ist.

Was geschieht dann?

Das wissen wir noch nicht, aber man kann z. B. einiges vermuten!

Der Ruhetag Gottes in Verbindung mit der materiellen Schöpfung ist zum Ende gekommen.

Gott beginnt neue Dinge, neue Welten zu erschaffen!

Das materielle Universum hat Milliarden Galaxien, möchte Gott vielleicht weitere Planeten bewohnbar machen?

War die Erde nur der Anfang?

Dürfen die zu himmlischen Leben verherrlichten Menschen nun zusammen mit dem Sohn Gottes Werkmeister sein und mithelfen das materielle Universum für die Besiedlung weiterer Menschen vorbereiten?

Darf der Mensch vielleicht die Erde verlassen und das Universum weiter bevölkern?

Wird es dann vielleicht eine neue Art (Verwaltung/Regierung ) geben, für die Besiedlung des gesamten Universums, an denen die himmlischen Könige dann einen Anteil haben werden?

Das sind bis jetzt nur Spekulationen, weil die Bibel dazu noch nichts sagt.
Wir dürfen aber gespannt sein, was Gott uns zu seinem künftigen Vorhaben noch alles offenbaren wird.

Gruß, Tommy


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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

19.04.2014 um 04:30
@Optimist
Optimist schrieb:Tier und Satan könnte man doch im weitesten Sinne als das Gleiche ansehen, oder nicht?
Er ist Schlange, Drache ... sind doch Tiere?
Hallo lieber Optimist!

Das "Tier" ist NICHT der Satan, das kannst du aus Offenbarung 20: 10 sehen, denn in diesem Vers wird beschrieben, das der Teufel dorthin kommt, wo schon das Tier und der falsche Prophet waren.

Wenn du nach einer Erklärung für das "wilde Tier" suchst, brauchst du nur Offenbarung K. 13 aufschlagen.

Das "Tier" ist Satans irdisches gesamtes politisches Weltsystem. Es wird als wildes Tier mit sieben Köpfen beschrieben. Die sieben Köpfe stellen sieben Weltmächte dar, die nacheinander auf der Weltbühne erschienen sind und als Weltmacht Einfluss auf Diener Gottes genommen haben.
Entweder auf die natürlichen Juden oder später auf die gesalbten Christen.
Diese sieben Weltmächte sind: Ägypten, Assyrien, Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom, Anglo- Amerika.




Gruß, Tommy


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