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Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

3.810 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Bibel, Jesus, Wahrheit, Christ, Interpretation, Inspiration, Blasphemie

Was steht in der Bibel - aus christlicher Sicht

10.11.2014 um 22:19
@pere_ubu
@Sideshow-Bob
pere_ubu schrieb: Natürlich stitzen auf dem Schiff (Gemeinde) Menschen, die das Steuer gemäß Kompass ( Bibel und Geist Gottes) auch ausrichten müssen.

NUR wie viele Menschen bedienen das Steuerrand???
Am Steuer sitzt in meinen Augen nur Einer ... und das ist Gott/Jesus. ;)
Und dieser hat seine Offiziere (Ältesten) und Matrosen.
Jesus als König über sein Reich bzw. seine Gemeinde (Schiff) "benutzt" diese Menschen mittels geistiger Führung (Bibel als Kompass)
pere_ubu schrieb:schlimmer kann es in solch einer situation eigentlich nicht kommen als seinem "käptän" nicht mehr zu vertrauen.
Das Vertrauen ist zurecht nicht da, wenn der Kapitän NICHT Jesus ist, sondern jemand dessen Kompetenzen vorgibt und sich zu unrecht ans Steuer gesetzt hat.
pere_ubu schrieb:das ist so ähnlich wie in einem indianerstamm in dem auch nicht jeder häuptling sein kann.
Richtig. Aber wer ist das Haupt der Gemeinde? ;)


@Sideshow-Bob
Sideshow-Bob schrieb:
und Nicht jeden in jedem Maße für jeden geistigen Prozess autorisiert

Optmist schrieb:
Dem stimme ich zu. Darin sehe ich jedoch keinen Hinderungsgrund, eine Leitung DEZENTRAL zu organisieren (und vor allem ohne Dogmen).

-->
Treffen nicht solche Personen zentral eine Entscheidung für die ganze Gemeinde?
Nein, DEZENTRAL werden die Entscheidungen getroffen - für jede Ortsgemeinde.
Zum Beispiel wann (Uhrzeit...) das Gedächtnismal abgehalten wird, bestimmt jede Gemeinde für sich selbst.
Sideshow-Bob schrieb:Nenne mal ein Beispiel für ein unangemessenes Dogma?
z.B. dass die Zeugen glauben, es wird derzeit schon geerntet. Das gibt die Bibel für mich nicht her.
Sideshow-Bob schrieb:Sind es nicht Gefühle der Gewohnheit und einer persönlichen Rechtsvorstellung, die eine Hölle als wörtliches Rechtsinstrument erscheinen lassen, statt die schlüssige Betrachtung, wie die Hölle ins Christentum gelangte, und was das Wort ursprünglich bedeutete.
Wie wir das mit der Hölle sehen (nicht als tatsächlichen Ort, sondern einen Zustand..... z.B. der Hoffnungslosigkeit...) hatte ich schon mal geschrieben. Darüber möchte ich nicht weiter diskutieren, weil wir dann vom 100sten ins 1000e kommen könnten.





Optimist schrieb:
Was ich damit außerdem sagen wollte, wenn dem wirklich so sein sollte:

Sideshow-Bob schrieb:
Millionen dazu "verdammt" sind, geistig in einem falschen Bild

Optimist schrieb:
... dann wären sie eben NICHT dazu "verdammt", denn sie haben ja den freien Willen, es anders zu sehen.... ;)

-->
Und wer macht dann den Job des Wegbereiters?!
Es werden doch nicht alle gleichzeitig von ihrer Lehre bzw. Dogma abfallen. ;) ... also wird es immer genügend geben, welche Andere zum Glauben an Gott bringen können.
Wegbereiter müssen ja gar nicht unbedingt die Zeugen sein, sondern das können auch Andere sein, welche Menschen von Gott überzeugen. Wessen Interesse dann einmal geweckt ist, begibt sich dann möglicherweise auf eigene Faust auf die Suche - z.B. auch im Internet (und dann stößt er möglicherweise auf die eine oder andere Unterhaltung zwischen uns ;) ... und kann sich darüber sein Urteil bilden).

Hinzu kommt, ich denke das Predigen muss man ja heutzutage nicht mehr so eng sehen ... dass dies nur die Zeugen machen könnten.
Im Internet gibt es so viele Predigen und diese können theoretisch auch Millionnen Menschen lesen oder anhören....
Inwieweit diese immer biblisch korrekt sind, steht auf einem anderen Blatt, aber es sind Predigten und diese könnten z.B. auch als Wegbereiter fungieren.
Aber das
Inwieweit diese immer biblisch korrekt sind, steht auf einem anderen Blatt
trifft in meinen Augen genauso auf die Zeugen zu.
Sideshow-Bob schrieb:Gott nutzt mit Sicherheit keine falschen Religionen, um Menschen auf die Spur zu ihm und Jesus zu bringen.
Ja, das ist schon richtig. Aber er benutzt fehlbare Menschen. Und immerhin hat er ja ein "Gesetzbuch" (Kompass) hinterlassen, woran sich jeder orientieren kann ob die modernen Prediger auch das Richtige sagen ("prüfet und behaltet das Gute") :)
Sideshow-Bob schrieb:Ob ich nun Wegbereiter oder in der konzeptionellen christlichen Vollständigkeit diene, bedeutet beides 100% göttliche Anerkennung – das ist eher eine Frage in welcher Epoche oder christlichen Prozess meine christliche Persönlichkeit gerade auftaucht.
ja sicher richtig.
Sideshow-Bob schrieb:Bei Noah hätte ich im Boot sitzen müssen – im alten Israel im Temple mit allen Anweisungen und zur Zeit des Johannes, raus aus dem jüdischen System in die Taufe des Johannes, und spätestens nach Jesu Tod war der Platz von allen Jüngern des Johannes in der Christenversammlung. UND von dort aus wurde das internationale Predigtwerk, das Jesus aufgetragen hat, unter einer Leitung aus Jerusalem, über alle Gemeinden ausgeführt.

---->
"...wurde das internationale Predigtwerk, das Jesus aufgetragen hat, unter einer Leitung aus Jerusalem, über alle Gemeinden ausgeführt"
--> also aus Jerusalem aus. Und wo sitzt die Leitung der Zeugen? ;)
Jesus hat ein Predigtwerk aufgetragen, jedoch wo steht, dass er es unter LEITUNG aus Jerusalem aufgetragen hat?
Missionierungen können auf vielfältige Weise stattfinden (heutzutage mehr denn je - wie gesagt, Stichwort Internet), aber ich sehe nach wie vor keinen Grund, dass es dafür eine ZENTRALE braucht.
Sideshow-Bob schrieb:Blosse Anweisungen, die man aus der Schrift “nur“persönlich belichtetet, hat es zu keiner Zeit gegeben.
Das mag sein. Bei uns wird auch nichts nur persönlich belichtet, sondern innerhalb der Gemeinde.
Der Knackpunkt ist für mich immer wieder die Frage: muss es unbedingt eine Zentrale sein, oder funktioniert das Predigen nicht genauso gut dezentral (innerhalb der jeweiligen Gemeinden kann es dann natürlich auch mal zentral sein).
Darum geht’s jetzt – MINDESTANSPRUCH an die Christengemeinde

...und meine komische Frage am Ende hing nur damit zusammen...( weil Du bisher meist Relativiert hast – “der eine glaubt so, der andere glaubt halt so – wer kann' schon wissen“?! - ein Indikator ist aber etwas, was man nicht unterschiedlich Interpretiert).
Du missverstehst mich in diesem Punkt immer mal wieder.
Was ich meinte:
Innerhalb einer Gemeinde kann natürlich nicht der Eine das glauben und der Andere was anderes. Man muss schon zusehen, dass man anhand der Bibel Konsens hinbekommt.

Wenn nun aber die Ansichten von 2 unterschiedlichen Glaubensrichtungen (z.B. Katholiken und Evangelisten) aufeinander treffen und jeder von SICH selbst glaubt, die Wahrheit zu haben ...
...und nun nehmen wir weiterhin an, Einer von uns beiden ist Katholik und der Andere Evangelist...
... wer soll dann entscheiden wer von beiden tatsächlich die Wahrheit hat?
Du, ich oder wer?

Ich meine, wenn wir beide von uns denken den Stein der Weisen zu haben, dann können wir zu keinem objektiven Ergebnis kommen und deshalb würden wir uns auch ewig im Kreis drehen müssen.
SO meinte ich das alles.


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10.11.2014 um 23:00
@Optimist
pere_ubu schrieb:schlimmer kann es in solch einer situation eigentlich nicht kommen als seinem "käptän" nicht mehr zu vertrauen.
Wer da fährt nach hohem Ziel, lern´am Steuer ruhig sitzen, unbekümmert, ob am Kiel, Lob und Tadel hoch aufspritzen.
Optimist schrieb:Zum Beispiel wann (Uhrzeit...) das Gedächtnismal abgehalten wird, bestimmt jede Gemeinde für sich selbst
Wie soll man sich dann auf das Gedächtnismahl( Abendmahl) sich geistig darauf vorbereiten können wenn man nicht weiß wann dieses Mahl gefeiert wird? Am Anfang, in der Mitte oder zum Ende einer Zusammenkunft? Sollte es nicht lieber zu einem Ritual werden wo man weiß, gleich wird dieser wichtige Punkt gefeiert und man geistig sich schon darauf vorbereiten kann?
Auch Kinder brauchen feste Rituale um Ruhe zu finden und sich auch auf dieses Ritual zu freuen.


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11.11.2014 um 00:49
@Etta
Zum Beispiel wann (Uhrzeit...) das Gedächtnismal abgehalten wird, bestimmt jede Gemeinde für sich selbst

-->
Wie soll man sich dann auf das Gedächtnismahl( Abendmahl) sich geistig darauf vorbereiten können wenn man nicht weiß wann dieses Mahl gefeiert wird? Am Anfang, in der Mitte oder zum Ende einer Zusammenkunft? Sollte es nicht lieber zu einem Ritual werden wo man weiß, gleich wird dieser wichtige Punkt gefeiert und man geistig sich schon darauf vorbereiten kann?
Ich verstehe das jetzt alles nicht so richtig?

Wir versammeln uns - genau wie die damaligen Christen - um "das Brot zu brechen". Dazu treffen wir (meine Ortsgemeinde) uns um eine bestimmte Uhrzeit. Dann wird gebetet, gesungen, Schriftlesung gemacht usw...
Und danach wird das Mahl abgehalten. Anschließend eine Predigt, dann wieder Gesang und Gebet.
Und dieses Schema (oder Ritual) ist jedes Mal gleich.
Wann man dies jedoch beginnt bzw. sich versammelt, das ist von Ortsgemeinde zu Ortsgemeinde verschieden. Und DAS meinte ich, wird demokratisch entschieden.


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11.11.2014 um 00:59
@Optimist
Optimist schrieb:Und dieses Schema (oder Ritual) ist jedes Mal gleich.
Das meinte ich doch. Es soll schon immer zu einem bestimten Zeitpunkt sein.
Optimist schrieb:Wann man dies jedoch beginnt bzw. sich versammelt, das ist von Ortsgemeinde zu Ortsgemeinde verschieden. Und DAS meinte ich, wird demokratisch entschieden.
Und was ist wenn du in einer anderen Stadt bist? Dann weißt du doch gar nicht wann dort eine Versammlung ist. Oder?


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11.11.2014 um 01:10
@Etta
Etta schrieb:Und was ist wenn du in einer anderen Stadt bist? Dann weißt du doch gar nicht wann dort eine Versammlung ist. Oder?
Wer vor hat, in einen anderen Ort zu fahren, erkundigt sich bei seiner Ortsgemeinde oder im Internet, wo andere Ortsgemeinden existieren.
Und dann kann man sich mit denen dort in Verbindung setzen und erfährt, wann sie sich versammeln.

Es besteht ja sowieso immer ein Kontakt zwischen verschiedenen Ortsgemeinden.


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11.11.2014 um 01:20
@Optimist
Optimist schrieb:Und dann kann man sich mit denen dort in Verbindung setzen und erfährt, wann sie sich versammeln.Es besteht ja sowieso immer ein Kontakt zwischen verschiedenen Ortsgemeinden.
Und so kannst du immer in andere Gemeinden gehen und stehst nicht vor verschlossenen Türen.


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11.11.2014 um 01:24
@Etta
wie hast du das mit
Etta schrieb:andere Gemeinden
gemeint?
Hast Du gemeint, dass wir (also Christen meiner Gemeinde) z.B. auch in einer Gemeinde der Nak das Abendmahl abhalten könnten?


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11.11.2014 um 01:37
@Optimist
Optimist schrieb:gemeint?
Hast Du gemeint, dass wir (also Christen meiner Gemeinde) z.B. auch in einer Gemeinde der Nak das Abendmahl abhalten könnten?
Ich meinte mit anderen Gemeinden eine von deiner Gemeinde in einer anderen Stadt.

Um das Abendmahl in einer NAK erhalten zu dürfen mußt du getauft worden sein. Außerdem sollte man an das Opfer Jesus auch glauben. Sonst nimmt man es unwürdig an. Ich kenne eine ältere sehr arme Frau. Sie besucht unsere Gottesdienste immer wieder mal. Obwohl sie nicht neuapostolisch ist geht sie auch zum Abendahl mit. Sie ist sehr gläubig und so ist es kein Problem. Der Glaube und die Taufe ist wichtig.


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11.11.2014 um 01:40
@Etta
Etta schrieb:Ich meinte mit anderen Gemeinden eine von deiner Gemeinde in einer anderen Stadt.
Ja, was anderes würde auch wenig Sinn machen. Denn warum sollte man in eine andere Gemeinde gehen (wie z.B. Nak), wenn man in die eigene gehen kann. :)


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11.11.2014 um 01:44
@Optimist
Optimist schrieb:Ja, was anderes würde auch wenig Sinn machen. Denn warum sollte man in eine andere Gemeinde gehen (wie z.B. Nak), wenn man in die eigene gehen kann.
Ich war schon bei den Evangelischen, Katholischen und habe mit einer Zeugin die Bibel gelesen. Aber ich bleibe bei der NAK. Von ihr bin ich zu 100% überzeugt.


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11.11.2014 um 01:49
@Etta
Etta schrieb:Von ihr bin ich zu 100% überzeugt.
Das ist genau das was ich @Sideshow-Bob vermitteln wollte: Du bist von der Nak überzeugt (vor allem, dass es alles biblsich belegt und begründet ist), die Zeugen sind von ihren Lehren überzeugt und ich natürlich von meiner Gemeinde.

Und alle stützen wir uns auf die Bibel und meinen, dass sie jeweils von unseren Gemeinden richtig ausgelegt wird.
Und wer von uns will jetzt behaupten, dass jeweils der Andere eine Irrlehre hat? ;)

Halt das, was ich hier beschrieb:
Optimist schrieb:Wenn nun aber die Ansichten von 2 unterschiedlichen Glaubensrichtungen (z.B. Katholiken und Evangelisten) aufeinander treffen und jeder von SICH selbst glaubt, die Wahrheit zu haben ...
...und nun nehmen wir weiterhin an, Einer von uns beiden ist Katholik und der Andere Evangelist...
... wer soll dann entscheiden wer von beiden tatsächlich die Wahrheit hat?
Du, ich oder wer?

Ich meine, wenn wir beide von uns denken den Stein der Weisen zu haben, dann können wir zu keinem objektiven Ergebnis kommen und deshalb würden wir uns auch ewig im Kreis drehen müssen.
SO meinte ich das alles.


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11.11.2014 um 01:54
@Optimist
Optimist schrieb:Ich meine, wenn wir beide von uns denken den Stein der Weisen zu haben, dann können wir zu keinem objektiven Ergebnis kommen und deshalb würden wir uns auch ewig im Kreis drehen müssen.
SO meinte ich das alles.
Absolut richtig. Ich lese wohl immer mit, antworte aber nicht mehr so oft. Gott weiß aber auch das die verschiedenen Religionen anders denken. Deshalb schrieb ich oft, Jesus hat gesagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit. Nur durch mich kommt ihr zum Vater. Niemals hat er gesagt du mußt ZJ, katholisch usw. sein. Aber er sprach, tut Buße .


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11.11.2014 um 02:23
@Etta
Etta schrieb:Niemals hat er gesagt du mußt ZJ, katholisch usw. sein. Aber er sprach, tut Buße .
Richtig.
Er hatte nirgends gesagt, dass man eine Organisation und/oder Zentrale gründen soll, sondern dass man Gemeinden gründen soll (welche natürlich keine Irrlehren verbreiten - nur DIESE Gemeinden sind gemeint) - wobei die Gesamtheit der Gemeinden seinen Leib darstellen.

Und das Oberhaupt (sozusagen die Leitung) jeder Gemeinde ist Jesus. Er ist ja auch der Eckstein, auf welchen sich alles gründen soll. Es soll sich nicht auf irgendeine menschliche Leitung gründen - eine menschliche Leitung kann somit kein Oberhaupt sein, sonst würde diese ja Jesus "Konkurrenz" machen (so wie der Papst z.B. Jesus Konkurrenz macht uns sich sogar "Vater" nennen lässt - er macht sogar Gott Konkurrenz ;) ). So sehe ich das zumindest alles.

Das folgende ist jetzt nur an die ZJ gerichtet:

Petrus wurde zwar als Felsstück bezeichnet, aber der eigentliche Fels bzw. Eckstein ist und bleibt eben Jesus.
Petrus hatte lediglich im wahrsten Sinne des Wortes eine Schlüsselstellung, indem er den ersten Christen das Evangelium und somit das Reich Gottes (bzw. Jesu) erschloss. DESHALB wurde er von Jesus zum Felsstück auserkoren bzw. wurde er von Gott "gebraucht" (im Sinne, er hatte eine Funktion) - er sollte missionieren.

Daraus nun aber zu schließen, dass Petrus somit eine ZENTRALE Stellung hatte, halte ich für falsch. Wenn man das SO sieht, dann kann man sich der KK anschließen, welche Petrus als 1. Papst ansieht. Denn der Papst hat eine zentrale Stellung.
Und analog zur zentralen Stellung des Papstes ("Schaltzentrale") haben in meinen Augen andere Religionen oder Glaubensgemeinschaften auch solche "Zentralen", aber das ist eben mMn nicht biblisch.

Die Jünger und Apostel hatten als "ZENTRALE" Jesus und später den HG, aber keine Menschen. So sehe ich das. Wenn Menschen sich organisiert hatten, dann war das mehr dezentral, ohne einen Dachverband und ihnen war immer bewusst, dass sie eigentlich nur von Jesus und dem HG angeleitet werden.
Und unsereins wird quasi auch durch den HG angeleitet, nämlich von Menschen, welche die Bibel gut verstehen. Aber wie gesagt, dies geschieht DEZENTRAL -> in jeder Gemeinde gibt es solche "Durchblicker".

Ich meine, die ersten Gemeinden damals konnten doch sicher NICHT sagen: unsere Zentrale oder Verwaltung heißt "xy", sondern sie konnten allenfalls sagen, dass Paulus, Petrus oder Andere in gewisser Weise "die Zügel in die Hand nahmen" (entspricht den heutigen Ältesten in der Gemeinde, welche es wie gesagt in meiner Gemeinde auch gibt), aber dies geschah damals immer nur im direkten Auftrag von Jesus und dem HG - weil JESUS das Haupt und somit die "Zentrale" ist/war.


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11.11.2014 um 02:38
@Optimist
Optimist schrieb:Er hatte nirgends gesagt, dass man eine Organisation und/oder Zentrale gründen soll, sondern dass man Gemeinden gründen soll (welche natürlich keine Irrlehren verbreiten - nur DIESE Gemeinden sind gemeint) - wobei die Gesamtheit der Gemeinden seinen Leib darstellen.
Eine Kirche ist das Gebäude, kann auch ein Zimer sein. Das ist egal. Die Gemeinde sind die Menschen. Ein Prister, Ältester, Bischoff usw. sind Knechte Gottes die der Gemeinde das Wort Gottes predigen. So wie es in der Bibel steht, der Glaube kommt aus der Predigt. Wie wir wissen ist auch ein Engel ein Knecht Gottes. damals sagte ein Engel zu Johannes. Ich bin nur ein Mitknecht, bete Gott an.
Außerdem sagte Jesus, weide meine Lämmer, weide meine Schafe.
So sehe ich eine Kirche auch nicht als unbiblisch an aber man sollte sich nicht Gottgleich stellen.


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11.11.2014 um 02:50
@Etta
Er hatte nirgends gesagt, dass man eine Organisation und/oder Zentrale gründen soll, sondern dass man Gemeinden gründen soll (welche natürlich keine Irrlehren verbreiten - nur DIESE Gemeinden sind gemeint) - wobei die Gesamtheit der Gemeinden seinen Leib darstellen.

-->
Eine Kirche ist das Gebäude, kann auch ein Zimer sein. Das ist egal. Die Gemeinde sind die Menschen.
Ja, das meinte ich auch. Eine Kirche/Tempel usw. ist seit Jesu nicht mehr nötig, denn jeder Leib eines Christ ist der geistige Tempel.

Somit sind SPEZIELLE Gebäude bzw. Anbetungsstätten nicht mehr nötig. Man kann sich überall versammeln, wenn es warm genug ist sogar im Freien. Jesus hatte auch im Freien gepredigt. :)
Etta schrieb:Ein Prister, Ältester, Bischoff usw. sind Knechte Gottes die der Gemeinde das Wort Gottes predigen.
Genau. Und lt. Bibel sind alle getauften Christen (welche auch wissen, warum sie sich eigentlich taufen lassen und Jesus wirklich nachfolgen wollen) Priester usw., bzw. Knechte für Gott. So geht es für mich aus der Bibel hervor (ich kenne auch die Begründung, weshalb dies die Zeugen anders sehen - also bitte die Begründung nicht noch mal posten - ich kann damit nicht mitgehen... :) ).
Etta schrieb:So wie es in der Bibel steht, der Glaube kommt aus der Predigt. Wie wir wissen ist auch ein Engel ein Knecht Gottes. damals sagte ein Engel zu Johannes. Ich bin nur ein Mitknecht, bete Gott an.
Außerdem sagte Jesus, weide meine Lämmer, weide meine Schafe.
Richtig.
Etta schrieb:So sehe ich eine Kirche auch nicht als unbiblisch an aber man sollte sich nicht Gottgleich stellen.
Naja, ich weiß nicht. Hinter einer Kirche steht eine Institution...
Die Kirchen-Mauern als solche sind sicher nicht unbiblisch, aber eben die Institution, das Motiv, weshalb diese überhaupt gegründet worden sind, nämlich als eine Art Tempel.
Aber wie gesagt, Jesus wollte keine materiellen Tempel mehr, sondern nur GEISTIGE. :)


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11.11.2014 um 03:05
@Optimist
Optimist schrieb:Aber wie gesagt, Jesus wollte keine materiellen Tempel mehr, sondern nur GEISTIGE.
Aber Gott sagte, baut mir einen Altar aus Stein.
Naja, ich weiß nicht. Hinter einer Kirche steht eine Instution...
Die Kirchen-Mauern als solche sind sicher nicht unbiblisch, aber eben die Institution, das Motiv, weshalb diese überhaupt gegründet worden sind, nämlich als eine Art Tempel.
Dasb ist schon richtig. Aber es muß auch alles bezahlt werden. Strom, Öl, Blumen usw. Dafür wird gespendet. So muß jemand da sein, gerade wenn es Millionen von Gemeindemitglieder gibt die Spenden, die dieses Geld verwalten. Durch diese Spenden werden andere Gemeinden in der Welt unterstützt wo nicht so viel Geld vorhanden ist. Gehört das nicht auch zur Nächstenliebe?

Es mag vielleicht in kleineren Kreisen auch anders gehen, aber wo Millionen Menschen zu einer Religion gehören denke ich schon das es nicht anders geht. Außerdem ist es auch schön in anderen Gemeinden dazu gehören zu dürfen.

Eigentlich heißt es auch Gotteshaus und nicht Kirche.


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11.11.2014 um 03:16
@Etta
Aber wie gesagt, Jesus wollte keine materiellen Tempel mehr, sondern nur GEISTIGE.

-->
Aber Gott sagte, baut mir einen Altar aus Stein.
Das sagte er doch sicher im AT, oder?
Jesus (oder Gott) ließ lt. NT dann aber den Tempel abreißen und sagte, dass der eigene Leib eines jeden nun der Tempel ist.
Naja, ich weiß nicht. Hinter einer Kirche steht eine Instution...
Die Kirchen-Mauern als solche sind sicher nicht unbiblisch, aber eben die Institution, das Motiv, weshalb diese überhaupt gegründet worden sind, nämlich als eine Art Tempel.

-->
Dasb ist schon richtig. Aber es muß auch alles bezahlt werden. Strom, Öl, Blumen usw. Dafür wird gespendet. So muß jemand da sein, gerade wenn es Millionen von Gemeindemitglieder gibt die Spenden, die dieses Geld verwalten. Durch diese Spenden werden andere Gemeinden in der Welt unterstützt wo nicht so viel Geld vorhanden ist. Gehört das nicht auch zur Nächstenliebe?
Was hat das alles mit einer Kirche zu tun?
Man muss sich in unseren Breitengraden natürlich in Räumlichkeiten versammeln, das muss jedoch keine Kirche sein, sondern kann auch eine ganz normale Wohnung sein usw.
Und wenn so eine Wohnung nur aus Holz bestehen würde, dann träfe dies auch schon mal nicht zu:
Etta schrieb:Gott sagte, baut mir einen Altar aus Stein.
---------------------------------------------
Etta schrieb:Es mag vielleicht in kleineren Kreisen auch anders gehen, aber wo Millionen Menschen zu einer Religion gehören denke ich schon das es nicht anders geht.
Ja sicher, aber dann kann es z.B. auch sowas geben wie den "Königreichssaal" der Zeugen. Das ist ja auch keine Kirche, eben nur ein Gebäude. Und man kann es natürlich auch ganz anders nennen. ;)


Ich kann nur noch so viel sagen: Gott will in Geist und Wahrheit angebetet werden und NICHT in einer Kirche oder Tempel. :)


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11.11.2014 um 03:25
@Optimist
Optimist schrieb:Ich kann nur noch so viel sagen: Gott will in Geist und Wahrheit angebetet werden und NICHT in einer Kirche oder Tempel.
Das ist schon richtig. Es ist auch egal wo ich bete, selbst wenn es mitten auf der Straße ist.

Habt ihr in eurer Gemeinde nicht Priester, oder so etwas ähnliches, die auch in anderen Gemeinden von euch predigen? Oder kann jedes Gemeindemitglied vor der Gemeinde predigen?
Habt ihr auch Hostien die an die Gemeinde verteilt wird? Und wenn ja: Kann dann jedes Mitglied, egal wer, die Hostien an die Gläubigen verteilen?

Ich wünsche dir noch eine schöne Nacht. Schlaf schön.


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11.11.2014 um 03:32
@Etta
Etta schrieb:Habt ihr in eurer Gemeinde nicht Priester, oder so etwas ähnliches, die auch in anderen Gemeinden von euch predigen?
Wie ich weiter oben schon schrieb, wir sehen alle Getaufen Christen (nur die echten Nachfolger....) als Priester an - so geht es für uns aus der Bibel hervor.
Und ja, Christen aus meiner Ortsgemeinde predigen in anderen Gemeinden und umgedreht.
Etta schrieb:Oder kann jedes Gemeindemitglied vor der Gemeinde predigen?
Es könnte theoretisch jeder Bruder, wenn er die Fähigkeiten dazu hat. Aber jeder Mensch kommt ja mit bestimmten Analgen zur Welt und nicht jedem liegt das Reden...
Etta schrieb:Habt ihr auch Hostien die an die Gemeinde verteilt wird? Und wenn
ja: Kann dann jedes Mitglied, egal wer, die Hostien an die Gläubigen verteilen?
Ja es werden Hostien und auch Traubensaft herumgereicht. Und das kann jeder Bruder machen.

Dir auch eine gute Nacht. :)


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11.11.2014 um 07:59
@Optimist
Die Ernte ist ja ein Abschluss ( syntheleia ) eines Systems der Dinge“, sagte Jesus (Mat. 13:39).

Die Ernte ist somit NICHT am ENDE ( telos ), sondern in der Zeit des "Abschlusses ( syntheleia )des Systems"!
Das ist für mich jetzt Wortspielerei. Was ist ein Abschluss anderes als ein Ende? Und wenn etwas abschließt, dann schließt es eben immer mit dem Ende und nicht mit dem Anfang oder mittendrin ab. :)
Und wenn etwas abgeschlossen ist, dann ist etwas zuende gegangen. Und nach einem Ende kommt nichts mehr. Also ist das Ende immer das LETZTE eines Prozesses.
Und genau an diesem Ende bzw. ganz zuLETZT kommen die Schnitter und ernten.
Hallo lieber Optimist!

Ich weiß, ich stehe wahrscheinlich auf deiner Leitung! :-)

Ich werde es gerne noch einmal versuchen:

Im griechischen Urtext des NT verwendeten die Schreiber zwei verschiedene Wörter um ein ENDE zu beschreiben.

1. ) syntheleia:

In dem Werk Expository Dictionary of New Testament Words von W. E. Vine wird syntéleia wie folgt erklärt: „Das Wort bezeichnet nicht ein Ende, sondern ein Hinstreben von Ereignissen zu dem festgesetzten Höhepunkt.“

Was bedeutet das?

Das in der griechischen Sprache bei der Verwendung dieses Wortes nicht das ENDE, ein plötzlicher Schluss beschrieben wird, sondern ein Prozess der eine längere Zeit zu einem Höhepunkt oder Endpunkt hinstrebt!

2. ) telos:

Das Wort télos bedeutet „das Ende . . . das Aufhören . . . d. letzte Stück, d. Endpunkt, d. Abschluß, bes. v. den letzten Dingen, dem Schlußakt im Weltendrama“.

VERANSCHAULICHUNG:

Ein Vortrag besteht aus:

Einleitung!

Hauptteil!

SCHLUSS!

ENDE des Vortrags! = wenn der Redner von der Bühne geht

Bei Ende benutzt der Schreiber in griechisch "telos".

Bei der Beschreibung des SCHLUSSES eines Vortrags benutzt der der Schreiber in griechisch das Wort syntheleia.

Fazit:

Da in den besagten Bibeltexten ( Matthäus 13: 39Matthäus 24: 3 ) das Wort syntheleia verwendet wurde, ist in dem beschriebenen nicht vom ENDE der WELT ( was telos ) wäre, sondern von der ZEITSPANNE davor, die einige Jahrzehnte lang sein kann.

Diese Zeitspanne war die Zeit des ABSCHLUSSES des SYSTEMS der DINGE:

In Matthäus 24: 3 ist von zwei Abschluss der Systeme der Dinge die Rede:

1. ) ENDE DES JÜDISCHEN SYSTEMS:

1. Jahrhundert von Pfingsten 33 bis zur Zerstörung Jerusalems im Jahre 70, das waren 37 Jahre

ENDE des WELTWEITEN SATANISCHEN SYSTEMS:
Heute: Von Inthronisierung Jesu im Jahre 1914 bis Gottes/ Christi Gericht am Ende des Systems
( bis jetzt schon 100 Jahre )

In den Tagen Noahs waren es 120 Jahre, von der Ankündigung der Vernichtung bis zur Sintflut.

Jesus Christus verglich seine Wiederkunft ( unsichtbare Gegenwart ) mit den TAGEN NOAHS und NICHT mit der SINTFLUT!!!

Matthäus 24: 37 - 39: (NWÜ )
"37 Denn geradeso wie die ---Tage Noahs--- waren, so wird --- die Gegenwart des Menschensohnes ---sein. 38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein."

Matthäus 24: 37 - 39: ( Elberfelder 1905 )
"Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. 38 Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, 39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein."

Verstehst du jetzt??

Die Ankunft des Christus ist eine LANGE ZEITSPANNE, weil sie Jesus mit den TAGEN NOAHS vergleicht und eben NICHT mit der Sintflut!

"Syntheleia":„Das Wort bezeichnet nicht ein Ende, sondern ein Hinstreben von Ereignissen zu dem festgesetzten Höhepunkt.“

DAS IST DIE ZEIT VOR DER SINTFLUT! ( Ankündigung, Bau der Arche, Ladung der Arche )
----------------------------------------------------


"Telos" bedeutet : „das Ende . . . das Aufhören . . . d. letzte Stück, d. Endpunkt, d. Abschluß, bes. v. den letzten Dingen, dem Schlußakt im Weltendrama“.

Das ist dann Sintflut: VERNICHTUNG durch die Flut.

Im Gegenbild:

Jesu beginnt als König zu regieren = ab 1914 BEGINN des ABSCHLUSSES ( syntheleia ) des SYSTEMS!
( Predigtwerk, Einsammlung des Weizens, Bündelung des Unkrauts, Zeichen der Gegenwart Christi wie Kriege, Hungersnöte, Seuchen, Erdbeben, Gesetzlosigkeit etc. )

Dann:
Jesus steht auf um zu richten! Das ENDE ( telos )!!!


Gruß, Tommy


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