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Die letzten Rätsel der Menschheit

2.782 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Menschheit, Rätsel, Phänomene
Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:35
@KlausBärbel

Und die direkte Demokratie schützte durchaus nicht vor so manchen Auswüchsen äußerer Machtpolitik.
Mit der modernen repräsentativen und gewaltenteiligen Demokratie ist sie in vieler Hinsicht nur bedingt vergleichbar.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:37
@CosmicQueen
@Keysibuna

Athen setzte nach den Perserkriegen als Hegemon im Attischen Seebund den Kampf gegen das Perserreich im östlichen Mittelmeerraum fort.

Es unterstützte schließlich sogar eine antipersische Erhebung in Ägypten, wo sich für die Athener in einer sehr verlustreichen Niederlage dann aber die Grenzen der eigenen Machtmittel und Möglichkeiten zeigten. Zu einem Ausgleich mit Persien kam es 449 v.Chr. im Zusammenhang mit dem historisch umstrittenen sogenannten Kalliasfrieden.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:38
@KlausBärbel

In Süditalien und auf Sizilien erwehrten sich währenddessen die seit der großen Kolonisation dort angesiedelten Westgriechen der Bedrohung durch die Etrusker und das mächtige Karthago.
In der Schlacht von Kyme 474 v. Chr. wurden die Etrusker vernichtend geschlagen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:40
@CosmicQueen
@Keysibuna

Aber auf Sizilien ging der Konflikt mit Karthago weiter, auch wenn die Karthager 480 v. Chr. bei Himera geschlagen worden waren. Dort konnten sich in zahlreichen Poleis auch weiterhin Tyrannen an der Macht halten, wie beispielsweise Gelon, der zeitweise als der mächtigste Mann der griechischen Welt galt.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:42
@KlausBärbel

Zwischen Athen und Sparta kam es 460–446 v. Chr. zum Ersten Peloponnesischen Krieg.
Grund war der vorläufige Austritt Megaras aus der spartanischen Allianz und dessen Überwechseln zu Athen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:44
@Keysibuna

Während der athenischen Flottenexpedition nach Ägypten (460–454 v. Chr.), kam es 457 v. Chr. zu der für Athen verlustreichen Schlacht von Tanagra gegen die Spartaner, aber im Gegenzug zur Bezwingung Aiginas, das ungeachtet seiner Lage gegenüber dem Piräus Mitglied im Peloponnesischen Bund war, nun aber dem Attischen Seebund beitreten musste.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:45
@KlausBärbel

Bei schließlich unentschiedenem Ausgang des Krieges zwischen den beiden griechischen Großmächten wurde 446 v. Chr. ein dreißigjähriger Frieden Athens mit Sparta geschlossen, wobei die latenten Spannungen freilich bestehen blieben.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:47
@CosmicQueen
@Keysibuna

Über den Streit Korinths mit Korkyra bezüglich der Einmischung Athens in den Bürgerkrieg in Epidamnos, der Furcht Athens vor einem Engagement Korinths im Norden und über einen Handelsstreit mit dem mit Sparta verbündeten Megara, aber auch aus der Furcht Spartas vor einem weiteren Machtzuwachs Athens, kam es schließlich zum Pelpononnesischen Krieg (mit Unterbrechungen von 431–404 v. Chr.), über dessen Verlauf bis zum Jahr 411 v. Chr. vor allem Thukydides in seinem Geschichtswerk Auskunft gibt.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:50
@KlausBärbel

432 v. Chr. forderten Megara und Korinth Sparta ultimativ zum Eingreifen auf, doch begann der Krieg eher ungeplant mit einem Überfall der mit Sparta verbündeten Thebaner auf die Stadt Plataiai. Sparta fiel 431 v. Chr. in Attika ein, doch hatte Perikles die Bevölkerung in den Schutz der Langen Mauern zurückgezogen. Währenddessen plünderte die athenische Flotte den Peloponnes. Perikles rechnete mit der Erschöpfung des Gegners, während die Spartaner jedes Jahr in Attika einfielen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:52
@Keysibuna

Nach dem Tod des Perikles 429 v. Chr. kam eine neue Generation von Politikern ans Ruder, wobei Kleon für eine aggressive, Nikias hingegen für einen ausgleichende Politik gegenüber Sparta standen. 425 v. Chr. schien Sparta aufgrund der Gefangennahme mehrerer Spartiaten zum Frieden bereit, doch wurde dies von Kleon abgewiesen.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:53
@KlausBärbel

Sparta reagierte jedoch und marschierte unter Führung des Brasidas 424 v. Chr. in Thrakien ein und bedrohte so die athenische Versorgung mit Getreide. 421 v. Chr. kam es zu einem Friedensvertrag (Nikiasfrieden), der jedoch nicht alle Streitigkeiten ausräumte.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:55
@Keysibuna

Sparta reagierte jedoch und marschierte unter Führung des Brasidas 424 v. Chr. in Thrakien ein und bedrohte so die athenische Versorgung mit Getreide.

421 v. Chr. kam es zu einem Friedensvertrag (Nikiasfrieden), der jedoch nicht alle Streitigkeiten ausräumte. Sparta bekämpfte seine Erzrivalin Argos, während Athen unter dem Einfluss des Alkibiades die folgenschwere Sizilienexpedition unternahm (415–413 v. Chr.).


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:57
@KlausBärbel


Diese endete in einem Desaster für Athen. Die Einnahme von Syrakus misslang, und das athenische Heer wurde vernichtet, während in Griechenland Alkibiades, der zu den Spartanern übergelaufen war, diese zu einer neuen Taktik gegen Athen überredete.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 15:58
@Keysibuna

In Dekeleia wurde nun auf Dauer ein lakedaimonischer Stützpunkt errichtet, und zudem gewann Sparta die Unterstützung Persiens. Mit Hilfe persischen Goldes baute Sparta eine leistungsstarke Flotte auf.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:00
@KlausBärbel

Immer mehr Seebundmitglieder, die von Athen wie Kolonien behandelt wurden, fielen vom Attischen Seebund ab.
Im Zuge der Bestrafung abgefallener Bündner und in dem Bestreben, das Seereich als Herrschaftsinstrument auszubauen, kam es von athenischer Seite im Verlauf des Peloponnesischen Krieges vermehrt zu Gräueltaten und Übergriffen, wofür insbesondere das Beispiel der kleinen Ägäis-Insel Melos steht.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:02
@Keysibuna

Auch die Demokratie wurde zu Zwecken der Herrschaftsstabilisierung nach dem Muster Athens innerhalb des Seebunds verbreitet und als Mittel zum Erreichen politischer Ziele der Führungsmacht eingesetzt. 411 v. Chr. kam es wegen der durch den Krieg angespannten Situation in Athen selbst zu einem oligarchischen Verfassungsumsturz, der aber schon 410 v. Chr. rückgängig gemacht wurde – mit Hilfe des wieder zu Athen übergelaufenen Alkibiades.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:04
@KlausBärbel

Spartas neue Flotte unter dem fähigen Lysander bedrohte jedoch weiterhin Athens Lebensnerv. 406 siegten die Athener noch bei den Arginusen, doch unterlag die Flotte 405 in der Schlacht von Aigospotamoi.

Athen kapitulierte 404 v. Chr. vor Sparta, wurde aber nicht zerstört, da Sparta ein Gleichgewicht der Kräfte aufrecht erhalten wollte. Korinth und Theben fühlten sich jedoch um die Erfüllung ihrer Kriegsziele betrogen und verfolgten nun eigene Ziele, auch und vor allem gegen Sparta.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:06
@Keysibuna

Sparta konnte nach dem Sieg von 404 v. Chr. trotz einiger Anstrengungen die Führungsrolle Athens nicht übernehmen; dafür fehlten ihm sowohl die Ressourcen als auch der institutionelle Rahmen.

Zudem kam es zwischen Sparta und Persien zum Krieg um Kleinasien (400–394 v. Chr.), da Sparta sich weigerte, die dortigen griechischen Städte den Persern auszuliefern, wie es der Vertrag von 412 v. Chr. vorgesehen hatte.


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Keysibuna
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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:08
@KlausBärbel

Aber auch in Griechenland brachen die Kampfhandlungen nicht ab.

Im Korinthischen Krieg (395–387 v. Chr.) kämpften Argos, Athen, Korinth und Theben gegen die Spartaner. 387/86 v. Chr. kam es schließlich zum so genannten Königsfrieden, der in Wirklichkeit ein persischer Diktatfrieden war, der den Krieg im griechischen Mutterland aber wenigstens zu einem vorläufigen Ende brachte.

Persien erhielt Kleinasien und Zypern, während Athen nur einige seiner alten Kleruchien behalten durfte. Alle anderen Poleis sollten autonom sein.


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Die letzten Rätsel der Menschheit

13.11.2010 um 16:10
@Keysibuna

Auf dem Prinzip von Autonomie und Gleichberechtigung basierte die Idee der Koine Eirene, des Allgemeinen Friedens, die in den Folgejahren starke politische Wirkung entfaltete und neben dem Panhellenismus der prägende politische Gedanke dieser Zeit war.


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