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Es ist, was es ist

283 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Welt, Glück, Realität, Erleuchtung, Besinnung

Es ist, was es ist

12.07.2014 um 22:38
@keenan
keenan schrieb:Schreibst du dein eigenes Drehbuch? Wie kannst du das, wenn sich deiner von einem vorhandenem ableitet?
Ich versuche es. Natürlich schaue ich mir auch andere Drehbücher an, an denen ich mich orientieren kann. Aber wenn ich mein Drehbuch selbst schreibe habe ich völlig freie Wahl, von wem ich mich inspirieren lasse und wie ich es enden lasse.

Ich versuche mit meinem Drehbuch nicht andere zu beeindrucken. Auch Geld spielt bei mir keine große Rolle. Ich möchte lediglich versuchen, ein Drehbuch zu schreiben, mit dem ich irgendwann mal meinen Kindern zeige kann, dass selbst ein Stein unter Steinen über das Wasser gleiten kann.

Leider kann ich keine beeindruckenden Metaphern schreiben, ich hoffe du bist auf meine müde Antwort nicht enttäuscht. :D


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keenan
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Es ist, was es ist

12.07.2014 um 22:40
@pika


Also versuchst du mit deinem Drehbuch deine Kinder zu überzeugen. So wie deine Eltern bei dir?

Hat es bei dir geklappt?

Du brauchst keine Metaphern um mich zu beeindrucken. Ich bin auch so wie du bist, von dir beeindruckt. :)


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12.07.2014 um 22:44
@keenan
keenan schrieb:Also versuchst du mit deinem Drehbuch deine Kinder zu überzeugen. So wie deine Eltern bei dir?
Meine Eltern wollten mich nie wirklich überzeugen. Meiner Mutter war es gott sei dank egal, wohin mein Weg mich führt. Sie hat sich nur über mein Wohl gesorgt und ich danke dem Übermächtigen heute noch, dass sie nicht so wie die anderen ist.

Mein Vater hingegen versuchte bis zu meinem Auszug mich in traditionelle Rollen reinzupressen. Angefangen von der Kultur bis zu seinem Beruf. Selbst als ich negative Erfahrungen mit diesem Beruf gehabt habe und klargemacht habe, dass sein Weg nicht mein Weg sein wird.

Und in meinem Drehbuch sind Kinder noch meilenweit entfernt. Bis dahin brauche ich wohl das Drehbuch meiner Frau um überhaupt in solche Gedanken zu kommen.
Du brunchst keine Metaphern um mich zu beeindrucken. Ich bin auch so wie du bist, von dir beeindruckt.
Das freut mich. :)


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keenan
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12.07.2014 um 22:49
@pika


Deine Mutter hat die Tradtionelle Mutterrolle übernommen, indem sie sich um dein Wohl kümmerte. Dein Vater hat die traditionelle Vaterrolle übernommen, indem er Die Familientradition mitgeben wollte.

Nun denkst du ein eigenes Drehbuch zu schreiben und deinen Kindern mal etwas mitzugeben. Welche freie Wahl hast du da, die du deinen Kindern mitgeben kannst, wenn du welche hättest, versteht sich.


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12.07.2014 um 22:52
@keenan
keenan schrieb:Deine Mutter hat die Tradtionelle Mutterrolle übernommen, indem sie sich um dein Wohl kümmerte. Dein Vater hat die traditionelle Vaterrolle übernommen, indem er Die Familientradition mitgeben wollte.
Ist wohl so gewesen. Zum Glück blieb sie aber sonst trotzdem völlig neutral bei der Erziehung, wenn es um kulturelle Dinge und Werte ging. Sie hat nur nach Moral erzogen, finde ich.
keenan schrieb:Nun denkst du ein eigenes Drehbuch zu schreiben und deinen Kindern mal etwas mitzugeben.
Ja. :) Aber ich versuche ihnen nur das mitzugeben, was meine Mutter mir mitgegeben hat. Kulturelle Dinge und Werte lasse ich nur zu, wenn es sie nicht schädigt oder ihren freien Willen beeinflusst. Aber meine Frau sollte auch irgendwo mitspielen dürfen in der Erziehung. :D
keenan schrieb:Welche freie Wahl hast du da, die du deinen Kindern mitgeben kannst, wenn du welche hättest, versteht sich.
Wie meinst du das?


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keenan
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12.07.2014 um 23:05
@pika



Wenn du die gelernte Moral deiner Mutter, deinen Kindern mitgeben willst, dann ist dein Drehbuch, nicht dein Drehbuch. Du entsprichst in diesem Drehbuch, in diesem gemeinsamen Drehbuch, einer bestimmten Rolle. So wie deine Mutter, dein Vater und irgendwann mal, deine Kinder. Deshalb gibst du auch nur das mit, was du gelernt hast.

Es wäre eine Selbstlüge, zu behaupten, du schriebest dein eignes Drehbuch, wenn du doch mit allen anderen in einem gemeinsamen lebst, findest du nicht? :)


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12.07.2014 um 23:12
@keenan
Es wäre eine Selbstlüge, zu behaupten, du schriebest dein eignes Drehbuch, wenn du doch mit allen anderen in einem heimkämen lebst, findest du nicht
Finde ich eben nicht. Wie gesagt, so wie ich jetzt bin habe ich die Möglichkeit, mein Drehbuch selbstständig zu schreiben. Selbst zu entscheiden, von wem ich kopiere, und von wem eben nicht.

Ist vielleicht schwer zu beschreiben, aber wenn ich den Traditionen folgen müsste, wie mein Vater es gewollt hätte..dann würde ich mich eingeengt fühlen und mein Drehbuch wäre einzig von ihm geschrieben.


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12.07.2014 um 23:16
@pika


Das was du auf der Leinwand siehst, ist nicht anders als das, was du gesehen hast. Du kannst zwar von jedem Drehbuch etwas lernen, doch im Grunde, schreibt niemand ein eigenes Drehbuch, wenn er bestimmt würde, denn der, der schreibt, würde zum schreiben bestimmt. Und alle schreiben das, was sie gelernt haben. Da tust du nichts anderes.

Doch missverstehe mich nicht. Ich will nicht darauf hinaus, das dein Drehbuch fehlerbehaftet ist. :)


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12.07.2014 um 23:22
@keenan
Das was du meinst bezeichne ich eher als die ersten Seiten meines Drehbuches, die eben mit meinen Eltern stattgefunden haben. Sie haben mein Drehbuch begonnen und ich werde es beenden.

Das ist doch was du meinst, oder?


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12.07.2014 um 23:28
@pika


Jepp, das meine ich. Doch dein Drehbuch würde voraussetzen, das deine Gedanken in der Geschichte nur dir gehören würden. Deine Gedanken sind aber nur eine Reaktion, auf vorhandene Geschichten.


Hättest du dein eigenes Drehbuch, dann wäre das, was du schreibst, Revolutionär. :)


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12.07.2014 um 23:29
@keenan
Wenn das so ist, dann hat doch niemand ein eigenes Drehbuch? Außer einen Gott, falls es ihn gäbe.
Oder meinst du was anderes?


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12.07.2014 um 23:31
@pika


Genau, das meine ich. Niemand hat ein eigenes Drehbuch. Doch mit Gott hat das nichts zu tun. Warum sollte Gott ein Drehbuch brauchen?


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12.07.2014 um 23:32
@keenan
Ich meine mit Gott, dass er das erste Drehbuch angefangen hat, dass um den ersten Menschen handelte und der Rest ist halt..weitergegeben wie du sagst.

Sonst hat ja niemand sein eigenes Drehbuch?


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keenan
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12.07.2014 um 23:34
@pika


Ja, ich weiß, was du meinst. Doch warum sollte Gott ein Drehbuch anfangen, wenn Drehbücher doch nur Menschen brauchen? :)


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12.07.2014 um 23:35
@keenan
Es ist ja nicht sein Drehbuch, was er zu schreiben begonnen hat, sondern das des ersten Menschens.
Und ich denke, wenn Gott tatsächlich ein Drehbuch hat, dann ist sein Dasein auch befristet, so wie es unser ist?

Was meinst du?


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Es ist, was es ist

12.07.2014 um 23:37
myriada schrieb am 08.02.2014:Es ist, was es ist
Genau das ist der Fall. Entweder man fängt an, religiös zu werden um eben diesen Umstand zu akzeptieren, oder man akzeptiert einfach, das es ist wie es ist.


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keenan
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12.07.2014 um 23:38
@pika


Ein Gott, das Ein Drehbuch für den ersten Menschen schreiben Muss, braucht das Drehbuch. Warum sollte Gott den Menschen eine bestimmte Rolle und gleichzeitig einen freien Willen verpassen, um es mal salopp auszudrücken. Das wäre dann ein ziemlich zwiespältiger Gott, findest du nicht?


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Es ist, was es ist

12.07.2014 um 23:39
@keenan
Aber wie sonst soll das mit den Drehbüchern funktioneren? Ob Metapher oder nicht, mal ausgeblendet.

Wenn unser allen Drehbücher auf die der anderen beruhen..auf wen beruht das allererste Drehbuch denn dann?


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keenan
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12.07.2014 um 23:40
@pika


Vielleicht gibt es in Wirklichkeit keine Drehbücher? :)


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12.07.2014 um 23:41
@keenan
Also gibt es den freien Willen doch? Ich komme nicht mit. :D


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