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Theosophie nach Madame Blavatsky

2.654 Beiträge, Schlüsselwörter: Theosophie, Blavatsky

Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 18:57
Und das Thema Karma hatten wir hier schon vor Monaten durchgekaut, mit den selben unsäglichen und falschen Vorwürfen, die u.a. über VT-Blogs verschleudert werden, ich kann es vlt. nochmal zusammenfassen..


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 18:59
Karma ist das Gesetz der Widervergeltung bzw. der ausgleichenden Gerechtigkeit.

Wer aber ein Verständnis von Karma lehrt, dass alles Schicksal sei, in einem fatalistischen Sinne, bspw. in dem man sogar sein eigenes negatives Handeln gegenüber anderen als eigenes und den Opfern gegenüber als festgeschriebene Schicksal versteht oder aber lehrt, dass es unnötig wäre, anderen die in Not sind, zu helfen, weil ihre Not ja ihr festgeschriebenes und damit gerechtes karmisches Schicksal sei, der lehrt weder das ursprüngliche Verständnis von Karma noch lehrt er es nach den theosophischen Lehren Madame Blavatskys.

Dort wo Karma richtig gelehrt wurde, wie bspw. von Madame Blavatsky, dort wurde immer auch
Selbstverantwortung und Nächstenliebe gelehrt, was die zwei eben genannten falschen Ansichten bezüglich Karma, wie überhaupt auch den ab und an über unseriöse Quellen gestreuten Vorwurf der Rechtfertigung des Völkermords, überhaupt nicht ermöglichen würden.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 19:01
H. P. Blavatsky sagt in ihrem Buch „Praktischer Okkultismus“:

Wer nicht praktischen Altruismus pflegt, wer nicht bereit ist, seinen letzten Bissen mit einem anderen zu teilen, der schwächer oder ärmer ist als er, wer es verabsäumt, seinem Mitmenschen zu helfen, wo immer er ihn leiden sieht, und welcher Rasse (damals 19. Jh. Begriff für Ethnie), welchem Volk, welchem Glauben immer er angehören mag, wer sich dem Schrei des menschlichen Elends taub zeigt, wer hört, wie ein Unschuldiger verleumdet wird, und ihn nicht verteidigt, als wäre es er selbst, der ist kein Theosoph!

Es wird aber nicht nur Selbstlosigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe ohne Unterschied von Herkunft und Glaube von Madame Blavatsky gelehrt, sondern auch Selbstverantwortung:

Es ist nicht die Welle, die einen Menschen ertränkt, sondern die persönliche Handlung des Wichtes, welcher vorsätzlich hingeht und sich unter die unpersönliche Wirkung der Gesetze begiebt, welche die Bewegung des Ozeans beherrschen. Das Karma schafft nichts, noch plant es. Der Mensch ist es, welcher plant und Ursachen schafft, und das karmische Gesetz gleicht die Wirkungen aus, welche Ausgleichung keine Handlung ist, sondern universale Harmonie, welche immer ihre ursprüngliche Lage wieder einzunehmen strebt, wie ein Bogen, welcher, zu gewaltsam niedergebogen, mit entsprechender Kraft zurückspringt. (...) Karma ist ein unbedingtes und ewiges Gesetz in der Welt der Offenbarung; und da es nur ein Unbedingtes, als Eine ewige immer gegenwärtige Ursache geben kann, so können Karmagläubige nicht als Atheisten oder
Materialisten betrachtet werden - noch weniger als Fatalisten. (Geheimlehre, Bd. II)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 19:03
Karma ist das Gesetz der Widervergeltung bzw. der ausgleichenden Gerechtigkeit. In den theosophischen Lehren Madame Blavatskys wird auch deutlich, dass das höhere sich inkarnierende Prinzip im Menschen (Monade) ihr Karma hat, so wie auch das „Ich“ (Denkprinzip, Intellekt), welches sein individuelles Karma während des Lebens hervorruft, also vollkommen selbstverantwortlich ist. Und dennoch muss man, da Leben auch eine Interaktion mit anderen Menschen bedeutet, die Selbstverantwortung teilweise relativieren.

Denn um ein „beliebtes“ Bsp. unter Kritikern der Karmalehre zu geben, muss klar sein, dass trotz der Selbstverantwortung eine vergewaltigte Frau vor allem Opfer ist und nicht die Schuld und schon gar nicht die Alleinschuld an einem solchen Geschehnis trägt, denn zu einem solchen Vorfall gehören doch zwei selbstverantwortliche Menschen. Die sozialen Interaktionen werden sehr schnell sehr kompliziert, gar nicht zu reden von internationalen Verflechtungen und auch deshalb wird Karma, abseits der genannten Grundregeln Selbstverantwortung und Tugenden, sprich auch Nächstenliebe, in diesen Zeiten zumindest für die Menschen mehr ein Rätsel als eine Erkenntnis bleiben.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 19:10
Dessen ungeachtet ist ein Vorwurf der Rechtfertigung von Völkermord gegenüber der Theosophie absolut unbegründet und vollkommen falsch und steht wiederum dem ganzen Wesen und Sein der theosophischen Lehre vollkommen entgegen.

Wenn man das Bsp. des Holocaust nimmt und dies aus theosophischer Sicht der Lehren Madame Blavatskys beurteilen sollte, dann muss man feststellen, dass man diesen Menschen hätte zuallererst helfen müssen und das wenn Karma erzeugt wurde, dann schlechtes Karma und zwar von den Deutschen.

Wer es anders lehrt, der lehrt es nicht nach der Geheimlehre bzw. Mde. Blavatsky. und wer ihr oder der Geheimlehre vorwirft, Karma würde das rechtfertigen, der kennt die Karma-Lehre der Geheimlehre nicht!

Zudem vergisst er, das es nicht die Karma-Lehre gibt, sondern sie sehr verschieden interpretiert wird. Hier habe ich nun ein paar wenige Ansichten der Karma-Lehre der Geheimlehre dargestellt, die in diesem Rahmen sicher nicht erschöpfend behandelt werden könnten und selbst wenn, würde ich das nicht wollen, weil wie darüber einfach zu wenig wissen.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 19:12
Und an erster Stelle muss immer die Vernunft stehen, der gesunde Menschenverstand!

Es heißt bspw. man soll keine Gewalt anwenden, was ganz richtig ist und dafür stehe ich ein. Und ich wurde gefragt, ob ich denn, wenn ich sehen würde, das ein Kind entführt wird, den Entführer einfach ziehen lassen würde.

Die Antwort lautet: Natürlich nicht, ich würde ganz sicher Gewalt anwenden in dieser Situation, auch wenn ich schauen würde, den Entführer nicht zu töten. Das ist es auch was Buddha gesagt hat: Nichts geht über den gesunden Menschenversand!


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 19:29
Ich zitiere aus der Geheimlehre (Bd. I) von Helena Petrovna Blavatsky, die einige hier für eine lügende, stehlende, völkermordrechtfertigende, rassistische Nazi-Satanistin halten:

Das ewig unerkennbare und unerfaßbare Kârana allein, die unverursachte Ursache aller Ursachen, sollte seinen Schrein und Altar auf dem heiligen und immer unbetretenen Boden unseres Herzens haben – unsichtbar, unberührbar, unausgesprochen, ausgenommen von der „noch schwachen Stimme“ unseres geistigen Bewußtseins. Jene, die demselben ihre Verehrung darbringen, sollten es thun in der Stille und in der geheiligten Einsamkeit ihrer Seelen; indem sie ihren Geist zum einzigen Mittler zwischen sich und dem Universalgeiste machen, ihre guten Handlungen zu den alleinigen Priestern, und ihre sündigen Neigungen zu den einzigen sichtbaren und gegenständlichen Opferdarbringungen vor der GEGENWART

Theosophie lehrt vor allem Spiritualismus und Pantheismus. Die Quitnessenz der Lehren ist das was alle Weltheilande und Weltweisen zu jeder Zeit gepredigt haben: Führt ein tugendhaftes Leben, glaubt an ein Leben nach den Tod und die Unsterblichkeit der menschlichen Seele wird kein leeres Versprechen sein!


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 19:49
Theosoph schrieb:Und an erster Stelle muss immer die Vernunft stehen, der gesunde Menschenverstand!
Hätte Blavatsky diesen Rat wirklich befolgt, dann sähe ihr Buch wohl ganz anders aus. Statt auf Vernunft beruft sie sich auf eine Quelle, die sie sich selbst ausgedacht hat.
Nicht wirklich vernünftig.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 20:34
Schleierbauer, was machst Du denn immernoch hier. Weder hast Du nach Deinem eigenen bekunden die Geheimlehre gelesen noch interessiert sie Dich noch hälst Du was von ihr oder ihrer Schreiberin, wie man sieht.
Das Einzige was du hier leider machst, ist immer und immer wieder das Gleiche: Du stellst unbegründete und unbelegte Behauptungen auf.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

25.01.2014 um 20:54
Theosoph schrieb:Weder hast Du nach Deinem eigenen bekunden die Geheimlehre gelesen noch interessiert sie Dich noch hälst Du was von ihr oder ihrer Schreiberin, wie man sieht.
Ich habe dir doch schon gesagt, dass ich sie mittlerweile teilweise gelesen habe.
Nimm doch mal Stellung zu dem Vorwurf, dass das Buch Dzyan erfunden wurde.

Und wenn du einen Thread haben willst, in dem dir einfach jeder zustimmt, egal was du schreibst, dann mach ne Gruppendiskussion ein und lad nur jimmy ein.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 07:45
Nimm doch mal Stellung zu dem Vorwurf das die Bibel erfunden wurde?! Was soll das denn bringen?

Sie sagte das Buch des Dzyan sei aus der Reihe der Bücher des Kiu-Te. Damals kannte man das alles nicht und man vermutete sie habe sich das alles ausgedacht. David Reigle hat 1983 nachgewiesen, das es diese Bücher des Kui-Te gibt.

>> Books of Kiu-te are said by Theosophical founder H. P. Blavatsky to be a series of texts, some of which are secret, and others public.[2] The secret ones are said to include the “Book of Dzyan,”[3] from which stanzas were allegedly translated by Blavatsky to form the basis of her major book, The Secret Doctrine (2 vols., 1888). The public ones, said to be in the possession of Tibetan monasteries, long remained unidentified. In 1981, Reigle identified them as rgyud-sde, the Tibetan Buddhist tantras, by tracing out the reference Blavatsky gave when referring to these books.[4] Then unknown to Reigle, Henk J. Spierenburg had made this identification six years earlier in a note to an article he wrote in Dutch.[5] Reigle followed up this identification with a small book, The Books of Kiu-te, or the Tibetan Buddhist Tantras: A Preliminary Analysis, published in 1983. This book surveys the Buddhist tantras as found in Tibetan translation in the Tibetan Kangyur and their commentaries as found in the Tibetan Tengyur, and includes a bibliography of the then available printed editions of their Sanskrit originals. It was reviewed in Journal of the International Association of Buddhist Studies.[6] <<

Es gibt esotersiche und exoterische Bücher in dieser Reihe und das Buch des Dzyan ist ein geheimes Buch, wie andere aus der Reihe der Bücher des Kui-Te. Reigle, der seit Jahrzehnten nach dem Buch forscht, hat zwar kein Beweis hinischtlich der Existenz des Buch des Dzyan, jedoch bedeutende und zahlreiche evidente Indizien dafür.

>> He has recently summarized his research in an article, “The Book of Dzyan: The Current State of the Evidence,” in which he writes: “I have come across significant circumstantial evidence in favor of the authenticity of the Book of Dzyan.” This was published in 2013 in Brahmavidyā: The Adyar Library Bulletin. <<

Der Vorwurf lautete hinsichtlich der Strophen des Dzyan, und diese Vorwürfe gründen ursprünglich in Max Müller und seiner Autorität, dass diese Strophen aus bisheriger dem Westen bekannter Literatur kompliliert wurden. Das ist der Vorwurf, aber keiner konnte sagen, woraus sie es kompiliert hat. Warum wohl?

Und warum nun gerade das der Vorwurf ist, ud nicht derjenige der reinen Fantasie, also das sie sich alles nur ausgedacht hat, macht vlt. ein Vergleich klarer: Denn sich diese Strophen nur ausgedacht zu haben, erscheint einen Orientalisten oder Experten auf diesem Gebiet in etwa so plausibel, wie jemanden vorzuwerfen, er habe sich eine korrekte technische Anleitung für ein Flugzeug im Detail nur allein aus seiner Fantasie ausgedacht!

Man kann in Sylvia Cranston Biografie über HPB auch einen Schriftwechsel nachlesen zwischen Max Müller und G.R.S. Mead, wo Letztere Ersteren auffordert, doch mal zu bennenen, wo HPB seiner Meinung nach die Strophen abgeschrieben hat, so wie er es behauptete und siehe da, nichts kam von ihm zurück, weil er es nicht wußte, obwohl er der führende Kopf der Orientalistik im 19. Jh. war!

Folgendes sagt G.R.S. Mead weiter:

>> Ich gab ihm natürlich seinen Brief zurück, aber ich habe von diesem Tag an gewartet, auf den von ihm versprochenen Beweis, dass HPB in dieser wunderbaren literarischen Schöpfungen (Strophen des Dzyan) nichts weiter waren als fantastische, aus missverstanden fragmentarischen Übersetzungen zusammengestrickter bunter Lumpen für Narren. Und ich füge immer noch das Angebot hinzu, für jede und jeden der Orientalistik, der gegenüber mir die lächerliche Behauptung des verstorbenen Nestors (Max Müller, Anm.) des Orientalismus gut machen möchte.

Und ich nenne gut überlegt diese Passagen in ihren Arbeiten wunderbare literarische Schöpfungen, nicht aus der Sicht eines Enthusiasten, der nichts von orientalischen Literatur oder den großen kosmogonischen Systemen der Vergangenheit versteht, oder der die Theosophie als eine Weltreligionen verankert sieht, aber mit einem reifen Urteil von jemanden, der seit rund zwanzig Jahren mit dem Studium gerade solche Themen beschäftigt ist...

Die Strophen [des Dzyan in der Geheimlehre] legen ein Kosmogenesis und Menschwerdung dar, die in ihrem Schwung und Detail weit hinter jedem vorhandenen Aufzeichnungen über die Dinge aus der Vergangenheit stehen. Sie können nicht als das clevere Zusammensetzen der getrennten archaischen Fragmente erklärt werden, die in den heiligen Büchern der klassischen Autoren bewahrt werden, sie haben eine eigene Individualität und doch tragen sie den Stempel des Altertums und das Siegel einer Prägnanz, die man in der westlichen Welt für längst ausgestorben hält. Zudem, sind sie in einer Atmosphäre kommentiert die ganz offenbar von fernöstlichen Zungen übersetzt wurde und das in einen allgemeinen Eindruck von Echtheit, die einem ggelehrten sehr beeindrucken, und denen ein Schüler, wenn er nur ausreichend seine anfänglichen Vorurteile überwunden hat, um sie zu studieren, nicht widerstehen kann.
<<

Mir reicht das Vollkommen. Und wer behauptet sie hätte sich das ausgedacht, der zeigt nur wieder, das er sich nicht wirklich damit auseindergesetzt hat, weil das unmöglich ist. Und der Vorwurf der Kompilation konnte mit nichten erhärtet werden.

Dafür glänzte aber HPB in ihrer Zeit nicht nur mit Beschreibungen von Tibet, die erst lange nach ihrem Tod bestätigt werden konnten, sondern auch mit Wissen der Orientalistik, welches damals so nicht ansatzweise bekannt war. Das alles bekräftigt ihre Aussage, dass sie das Buch des Dzyan und andere Dinge während ihres Aufenthalts (sie hat es einmal vergeblich versucht dort einzureisen, ein zweites mal war sie da für ein paar Jahre) in Tibet bei ihren Meistern gelernt hat.

Und ja, es heißt auch die Meister wären ausgedacht und sie war nie in Tibet, so what?! Man sieht ja, das hinter all dieses Vorwürfen keine Substanz, sondern nur haltlose Verleumdung steckt. Das sie bspw. die Briefe der Meister selbst geschireben hat wurde von Dr. Vernon Harrison widerelgt und der Hogsens.Report wurde vor über 20 Jahren widerrufen, wo man sie zur Lügnerin abgestempelt hat, zu Unrecht wie sich heraustellte!!!


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 07:49
Und ich möchte hier keine Gruppendiksussion.

Ich bestehe lediglich darauf, dass, wenn wir ein Thema mal durchgekaut haben, es dann auch gut ist und nicht von den selben Leuten immer wieder die gleichen längst widerlegten Vorwürfe und Behauptungen eingebracht werden. Denn das hat nichts mit einer vernünftigen Diskussion zu tun.

Kommt hierher und sagt mir, dass ihr das alles für was auch immer für Bullshit haltet, ggf. sprechen wir darüber, aber sagt mir das nicht jeden Tag immer wieder Monate lang und das, obwohl ich euch das Gegenteil gezeigt habe.

Das ist ja wohl nicht zuviel verlangt.

Und wenn ihr was vorbringt, bitte, dann belegt das auch ordentlich und zwar insbesondere an der Geheimlehre selbst oder wenigstens anhand seriöser Literatur! Auch das ist nicht zuviel verlangt!


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 10:12
Theosoph schrieb:Nimm doch mal Stellung zu dem Vorwurf das die Bibel erfunden wurde?! Was soll das denn bringen?
Wir können gerne darüber sprechen.
Theosoph schrieb:Sie sagte das Buch des Dzyan sei aus der Reihe der Bücher des Kiu-Te. Damals kannte man das alles nicht und man vermutete sie habe sich das alles ausgedacht. David Reigle hat 1983 nachgewiesen, das es diese Bücher des Kui-Te gibt.
Witzig :D :D :D :D :D :D :D


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 10:34
@Theosoph
Theosoph schrieb:Und an erster Stelle muss immer die Vernunft stehen, der gesunde Menschenverstand!
Dazu braucht Niemand Blavatsky, sich mit Kant und/oder Naturphilosphie zu befassen würde völlig ausreichen.:)

http://www.philolex.de/philosop.htm

Da wir hier in der Kategorie Philosophie sind, müsste erst mal untersucht werden ob Theosophie überhaupt eine Philosophie ist oder eher ein religiöser Aspekt aus mehreren Religionen, bevor über die Person Blavatsky und ihren Darstellungen gestritten wird. Theosophie ist ja schon vom Wort her erkennbar nicht Philosophie. Aber vielleicht ist ja Jemand hier da anderer Meinung und wenn ja, dann sollte er das auch belegen können.:)



Als Eigenname bezeichnet Theosophie eine 1875 durch die Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891) begründete okkulte Weltanschauung die sich auf Inhalte indischer Religiosität und Spiritualität bezieht und den Anspruch erhebt, einen gemeinsamen wahren Kern in allen Religionen aufzeigen zu können.


Okkultismus.:)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 10:39
Schleierbauer:

zu (1) es war eine rehtorische Frage.
zu (2) was ist daran witzig?

Hier etwas genauer:

The Tibetan word written in Tibetan script as རྒྱུད་སྡེ་, can be written in Latin script as rgyud-sde or as kiu-te, or in other ways. The Tibetan language has many silent letters, and many letters that are pronounced differently than they are written. Thus, rgyud-sde is the now agreed upon transliteration of the Tibetan letters into Latin or Roman letters, while kiu-te is an approximate phonetic rendering of how this term is pronounced. That is, the initial "r" and final "d" of rgyud are silent letters as found in this word. The "g" is pronounced as "k". Thus, leaving aside the silent letters, the remaining "gyu" is pronounced as "kyu" or "kiu". Likewise, the initial "s" of sde is a silent letter in this word. The "d" is pronounced as "t". So, leaving aside the silent "s", the remaining "de" is pronounced "te" (rhyming with "way"). The word Kiu-te, then, is only a phonetic rendering of the Tibetan word that is now transliterated as rgyud-sde. In Blavatsky's time, there was no standardized transliteration system for Tibetan letters into Latin or Roman letters. Before her, the missionary Horace della Penna simply wrote this word phonetically, in its approximate pronunciation, kiu-te. Blavatsky then copied this phonetic spelling when referring to these books. Because of the big difference between how Tibetan words are spelled and how they are pronounced, it was hard to determine just what Tibetan word was meant here.

Deshalb hat diese Identifikation so lange gedauet und in Sankrit heißen sie eben nicht Kiu-te. s. auch Cranstons Bio:

>> Wie sie (HPB, Anm.) sagte, können sie in der Tat in der Bibliothek eines tibetischen Gelugpa-Kloster gefunden werden, wie auch in denen der anderen Sekten (Kargyudpa, Nyingmapa und Sakyapa), und es sind in der Tat sehr okkulte Werke, die von der gesamten tibetisch-buddhistischen Tradition als Verkörperung die geheimen Lehren Buddhas angesehen werden. Und wie nun gezeigt wurde, war es nur die Rechtschreibung des Wortes, welche die bisherigen Versuche sie zu identifizieren, vereitelten. <<

D.h. Die Bücher des Kiu-te sind identifiziert und wohl bekannt in den tibetisch-buddhistischen Traditionen. Falls Du es witzig findest, dass eine Reihe der Bücher geheim sind, wie bspw. das Buch des Dzyan, solltest Du Dich mal mit dem Unterschied zwischen Exoterischer und Esoterischer Literatur beschäftigen. Es ist kein Geheimnis, dass zahlreiche Lehren nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind und das es bspw. eine esoterische (also geheime) Lehre des Buddha gibt, die nicht der breiten Masse veröffentlicht wird und schon gar nicht uns Europäern.

Die Geheimlehre, bzw. die wenigen Strophen des Buches des Dzyan, auf dem die Geheimlehre basiert, war eine Ausnahme und auch das hatte seinen Gründe.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 10:44
@Kayla

Dann verschiebt es in Esoterik oder Spiritualität, es passt überall nur teilweise.

Der Untertitel der Geheimlehre lautet: „Die Vereinigung von Wissenschaft, Religion und Philosophie“. Das ist Theosophie, wenn auch vorerst nur mehr als Zielvorgabe, aber Madame Blavatsky hat ein sehr mächtiges und unzerstörbares Fundament für diese ganzheitliche Glaubenslehre gelegt und die Möglichkeit und Richtung einer solchen Verbrüderung oder Vereinigung deutlich aufgezeigt.

Aber so eine Kategorie gibt es hier nicht: "spirituell-esoterisch-wissenschaftliche Religionsphilosophie"

Der Eigenname heißt wie gesagt Theo (Gott) und Sophia (Weisheit) also göttliche Weisheit und die kennt eine solche Trennung nicht, denn nur gemeinsam können Wissenschaft, Religion und Philosophie der Wahrheit am nähsten kommen, nicht getrennt und schon gar nicht gegeneinander wie heute.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 10:58
@Theosoph
Wenn man sich nur auf eine Offenbarung beruft und aus dieser die Lehren ableitet, dann ist man raus aus der Philosophie.
Und wenn man dann diese Offenbarung auch noch selbst erfindet, dann ist man raus aus der Religion, sondern einzig und allein im Bereich Nonsens und Unfug.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 11:02
Schleierbauer, das hast Du mir schon oft erzählt ich kenne diese Deine Meinung. Es ist Deine Einschätzung, ein Dogma, das dies alles nichts mit Religion zu tun hat und auch nicht mit Philosophie.

Und eben zeigte ich Dir, dass Du damit falsch liegst, weil man sich soetwas eben nicht ausdenken kann, weder die Strophen des Dyzan noch das System der Geheimlehre, aber was sage ich denn, Du kennst sie ja nicht nicht einmal, du ziehst es nur in den Dreck und das unbegründet und immer wieder., ganz egal was man Dir erzählt, eben dogmatisch.

Bitte höre einfach auf damit und verbringe Deine Zeit woanders oder begründe mal Deine Aussagen. Und es gehört sich zudem einfach nicht, den Glauben anderer Leute in den Dreck zu ziehen.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 11:03
Theosoph schrieb:Schleierbauer, das hast Du mir schon oft erzählt ich kenne diese Deine Meinung. Es ist Deine Einschätzung, ein Dogma, das dies alles nichts mit Religion zu tun hat und auch nicht mit Philosophie.
Wo ist denn bitte das Dogma, wenn man feststellt, dass eine Person ein Buch erfunden hat? Da ist sich absolut jede seriöse wissenschaftliche Arbeit einig.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 11:05
Dogmatisch heißt gegen neue Erkenntnisse dennoch an seiner falschen Meinung festhalten, das tut die Kirche und auch Du hier. Und das ich damit richtig liege, kann man sogar auf dieser Seite nachlesen und nicht nur hier! Diese erfunden-Dogma ist lange wiederlegt bzw. war nie wirklich ein ernsthafter Vorwurf, noch nciht mal zu Blavatsky Lebzeizten. alles hier schon erklärt, aber wie gesagt, Dogmatiker etwas zu erklären, da kann man auch mit einer Wand reden und da das keinen Sinn macht, bitte ich Dich jetzt auch schon länger, einfach woanders zu "philosophieren" aber bitte nicht mehr hier, da Du es ohnehin für Unsinn hälst, also bitte...


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