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Theosophie nach Madame Blavatsky

2.654 Beiträge, Schlüsselwörter: Theosophie, Blavatsky

Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 11:16
Ich habe hier und hier zum Buch des Dzyan Stellung genommen, auf dessen Strophen die Geheimlehre basiert, bzw. dem Vorwurf, HPB hätte sich das alles nur ausgedacht, was natürlich nicht stimmt und das wurde schon lange deutlich gezeigt.

Der Untertitel der Geheimlehre lautet: „Die Vereinigung von Wissenschaft, Religion und Philosophie“. Das ist Theosophie, wenn auch vorerst nur mehr als Zielvorgabe, aber Madame Blavatsky hat ein sehr mächtiges und unzerstörbares Fundament für diese ganzheitliche Glaubenslehre gelegt und die Möglichkeit und Richtung einer solchen Verbrüderung oder Vereinigung deutlich aufgezeigt.

Der Eigenname heißt wie gesagt Theo (Gott) und Sophia (Weisheit) also göttliche Weisheit und die kennt eine solche Trennung nicht, denn nur gemeinsam können Wissenschaft, Religion und Philosophie der Wahrheit am nähsten kommen, nicht getrennt und schon gar nicht gegeneinander wie heute.


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 11:25
@Theosoph
Theosoph schrieb:Dann verschiebt es in Esoterik oder Spiritualität, es passt überall nur teilweise.
Das Wort Theosophie (griechisch für „Göttliche Weisheit“) bezeichnet allgemein jede mystische Philosophie oder Praxis und religiöse Bestrebungen um Erkenntnisse über Gott, Götter oder das Göttliche auf einem Weg intuitiver Schauung zu suchen, wie sie in den mystischen Lehren von Jakob Böhme, Friedrich Christoph Oetinger und Louis Claude de Saint-Martin, der jüdischen Kabbala und Teilen des islamischen Sufismus auftreten.

Wikipedia: Theosophie


Blavatsky ist hier nicht dabei, sondern hier:



Als Eigenname bezeichnet Theosophie eine 1875 durch die Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky (1831–1891) begründete okkulte Weltanschauung die sich auf Inhalte indischer Religiosität und Spiritualität bezieht und den Anspruch erhebt, einen gemeinsamen wahren Kern in allen Religionen aufzeigen zu können.


Dieser unter dem Eigenname veröffentliche Inhalt ist demnach Okkultismus und hat nichts mit Philosophie., Theismus oder Wissenschaft zu tun.

Dazu, was ist Okkultismus ?


Okkultismus (von lateinisch occultus ‚verborgen‘, ‚verdeckt‘, ‚geheim‘) ist eine unscharfe Sammelbezeichnung für verschiedenste Phänomenbereiche, Praktiken und weltanschauliche Systeme, wobei okkult etwa gleichbedeutend ist mit esoterisch, paranormal, mystisch oder übersinnlich.

Wikipedia: Okkultismus

Und dein Argument:


Der Eigenname heißt wie gesagt Theo (Gott) und Sophia (Weisheit) also göttliche Weisheit und die kennt eine solche Trennung nicht, denn nur gemeinsam können Wissenschaft, Religion und Philosophie der Wahrheit am nähsten kommen, nicht getrennt und schon gar nicht gegeneinander wie heute.


Der Eigenname verschweigt hier ganz einfach mal eben, das hier Theosophie mit Okkultismus vermischt wird und..........
Theosoph schrieb:Der Untertitel der Geheimlehre lautet: „Die Vereinigung von Wissenschaft, Religion und Philosophie“.
Okkultismus hat jedenfalls meiner bescheidenen Meinung nach so gar nichts mit Wissenschaft zu tun.:)

Für sich kann Jeder wer will gerne den Lehren von Blavatsky folgen, nur dann eben weil ihn Okkultismus interessiert, aber nicht vorgeben das es sich bei dieser Lehre um eine Kombi von Theosophie, Wissenschaft und Religion handelt, das ist einfach nicht korrekt.:)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 11:50
@Kayla

Genau das ist es aber, vor allem für jene, die die Geheimlehre gelesen haben, deren Untertitel lautet: „Die Vereinigung von Wissenschaft, Religion und Philosophie“ und nicht "Okkultismus" und damit bist Du vollkommen widerlegt!

Und das ich Recht habe, wird sehr deutlich in der Geheimlehre, denn sie zeigt die Möglichkeit und Ansätze dieser Versöhnung (so würde ich es sagen) oder Vereinigung deutlich auf und entählt wissenschaftliche, philosophische und relligiöse Konzepte, um die die Lehren der Geheimlehre zu untermauern, deren Kern die Strophen des Dzyan bilden, die wiederum Teile der Bücher des Kiu-te sind, hochokkulte (hier in der Bedeutung esoterisch = geheim, im Gegensatz zu exotersich = öffentliche) Werke, die von der gesamten tibetisch-buddhistischen Tradition als (Teile der) Verkörperung die geheimen Lehren Buddhas angesehen werden.

Verstehe bitte, dass ich der Primärliteratur hier viel mehr vertraue, als der Sekundärliteratur oder Menschen, die hier Wertungen über Dinge abgeben, die sie gar nicht kennen.


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 12:03
@Theosoph
Theosoph schrieb:Verstehe bitte, dass ich der Primärliteratur hier viel mehr vertraue, als der Sekundärliteratur oder Menschen, die hier Wertungen über Dinge abgeben, die sie gar nicht kennen.
Ich zumindest kenne sie, angefangen von den Rosenkreuzern bis hin zu anderen diffusen weltanschaulichen Praktiken und für mich sind sie nichts weiter als der Versuch Menschen weitere Lehren und Anschauungen zu vermitteln, welche einer Gehirnwäsche schon sehr ähnlich sind. Sätze wie, wenn du dies oder Jenes tust wirst du niemals das Ziel erreichen ein "göttliches Bewusstsein" zu besitzen sind in meinen Augen Dogmen. Oder wenn man in diese Vereinigungen nur aufgenommen wird, wenn man ganz bestimmte Gewohnheiten ablegt. Wozu muss man denn dieses angeblich "göttliche Bewusstsein" denn haben ? Um sich noch mehr über Andere hinweg heben zu können oder wofür ? Es würde doch schon genügen menschlicher, rücksichtsvoller und verständnisvoller zu werden, anstatt durch Gehirnakrobatik vorzugeben besser als der Rest der Artgenossen zu sein oder werden zu wollen. Okkultismus ist weder gesund für die eigene Psyche noch nützt er auf irgendeine Weise der Gesellschaft, im Gegenteil. Wer ihn praktiziert, kann das gerne für sich tun, sollte ihn aber nicht auch noch verbreiten. Das die Welt besser geworden wäre durch Blavatskys Lehren kann man ebenfalls nicht feststellen und wenn ja wo denn, hast du einen Beleg oder einen Beweis dafür ? :)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 14:07
Erstmal steht in den Lehren HPB's nichts darüber, dass man ein göttliches Bewusstsein erreichen muss, nicht in dieser Art und Weise. Das ist nur New-Age-Quatsch, den Du irgendwo aufgeschnappt hast. Und bitte, von "New-Age" wie man es heute kennt, hat HPB ganz sicher nichts geschrieben. Das ist heute nur noch, wen überhaupt, ein verzerrtes und kommerzialisiertes Echo. Deshalb beziehe ich mich auch auf HPB und nicht auf das was nach ihr kam.

Du kennst ganz offenischtlich die Geheimlehre nicht, das sagst du zwischen jeder Zeile Deines Postings. Zudem bin weder ich noch die Theosophie dogmatisch. Wenn es eine für mich sinnnvollere und schlüssigere, vollständigere Lehre gibt, bin ich der Erste der wechselt. Buddha und andere sagten, das der gesunde Menschenverstan an erster Stelle stehen soll. Es gibt einige Fehler in der Geheimlehre und ich bin so frei, sie aus meinen Weltbild herauszulassen, weil uns das die Lehre vorgibt.

Die Kirche ist dogmatisch, dort darf man die größten Unsinnigkeiten nicht weglassen, weil ja gerade darauf die Macht der Kirche basiert, auf ihren absolut unlogischen Dogmen. Aber ich will nicht abschweifen.

Die Quintessenz der Lehren sind die, ein tugendhaftes Leben zu führen. Wenn alle Menschen tugendhaft Leben würden, wäre diese Welt ein Paradies und da nicht nur ich, sondern auch viele anderen Menschen versuchen, auf Basis der Lehren Madame Blavatskys ein möglichst tugendhaftes Leben zu führen, ist diese Welt durchaus ein besserer Ort geworden durch ihre Lehren.

Was Du hast ist eine Aversion gegen Okkultismus. Das hört sich heute auch so schön gruselig an, oder? Sag doch einfach, Du hast was gegen Esoterik, denn das ist im Grunde das Gleiche und wäre ehrlicher.

Und Theosophie rät von praktischen Okkultismus ab, was durchaus schädlich ist und das kannst Du gerne hier genauer nachlesen, wenn es Dich interessiert, d. h. bspw. auch von egoistischen Gebeten. Das theoretischer Okkultismus / Esoterik schädlich sein soll, bezweifle ich sehr stark.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 16:23
@Theosoph
gucken wir uns das Leben von Blavatsky doch mal an, wenn dieses angeblich über jeden Zweifel ihrer Lehren erhaben machen soll:
Da wären ein paar erfundene Reisen.
Da wäre Betrug an Besuchern (übrigens mit dem Versuch zu zeigen, dass sie okkulte Mächte hat....)
Da wäre das Erfinden von Quellen.
Usw. usf.

Ich zitiere mal aus Wikipedia:
Trickbetrügereien

Blavatsky nutzte die Leichtgläubigkeit ihrer Mitmenschen durch ein ausgeklügelt entwickeltes System zur Wundererzeugung geschickt aus. Zur Unterhaltung ihrer Anhänger und zwecks Anwerbung neuer Mitglieder vollführte sie spiritistische „Wunder“ und brachte okkulte Phänomene hervor, die sie mit Hilfe ihrer Hausangestellten durch Trickbetrügereien inszenierte,[108] deren Machart sie in Paris als Assistentin des Trickkünstlers Daniel Dunglas Home gelernt hatte.[109] Wenn es ihre finanziellen Mittel erlaubten, beschäftigte sie Gehilfen zur Erzeugung von Poltergeistgeräuschen. Schauspielerisch begabte Laiendarsteller traten als schemenhafte Jenseitsbotschafter in unbekannten Kostümen in Erscheinung. Blavatsky inszenierte sich als „Hellseherin“ und erspürte und apportierte Gegenstände, die sie kurz zuvor verstecken ließ. Sie bestach Dienstboten, die mit Taschenspielertricks Briefe ihrer Meister durch versteckt angebrachte Briefschlitze von der Decke auf begeisterte Anhänger herabregnen ließen, und wenn es zu Misstrauensbekundungen kam, ließ sie ihre Meister auch persönlich auftreten. Zutage kamen ihre Betrügereien meist nur durch ihre sie entlarvenden Helfer, denen sie in ihrem Geiz mitunter den versprochenen Lohn vorenthielt.[108] Zu den bedeutendsten Skandalen und Betrügereien gehörte die Coulomb-Affaire. Dabei fand das in Blavatskys Hauswirtschaft beschäftigte Ehepaar Coulomb heraus, dass an der Stelle zum Schlafzimmer Blavatskys, an der häufig die angeblich medial empfangenen Briefe ihrer Meister in ihrem Gemach auftauchten, eine geheime Durchreiche existierte.

Ich hätte gedacht das Anrufen von Toten gehört zum typischen Inventar von Menschen, die sich mit Okkultismus beschäftigen...


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 16:56
Wikipedia ist eine relativ objektive Quelle. Die Trickbetrügerein beziehen sich eindeutig auf den Hodgson-Report, Wikipedia: Hodgson_Report der seit über 20 Jahren von der Gesellschaft die ihn bei Hodgson in Auftrag gegeben hat wiederrufen wurde, aufgrund der Arbeit von Vernon Harrison Wikipedia: Vernon_Harrison . Dieser Fakt findet sich (noch?) nicht bei Wikipedia, außer einem Link ganz unten im Artikel und auf der Seite von Harrison, obwohl er evident ist.

Zudem kannst Du bei HPB's Eintrag auch lesen:

>> 1861 oder 1862 kam ihr Sohn Yuri (auch: Juri) zur Welt, der im Alter von fünf Jahren verstarb. Als Vater gab sie Baron Nicholas Meyendorff aus Tiflis an.[19] Es wurde angezweifelt, ob sie aufgrund des medizinischen Befundes einer möglicherweise angeborenen Missbildung der Gebärmutter überhaupt schwanger werden konnte.[20] Gegen Ende ihres Lebens verklagte Blavatsky die New Yorker Zeitung Sun, die behauptet hatte, sie hätte ein uneheliches Kind. Dazu ließ sie sich von mehreren Gynäkologen bestätigen, nie ein Kind geboren zu haben. Sie gewann den Prozess, und die Sun druckte am 26. September 1892 eine Gegendarstellung ab.[21] Die Blavatsky-Biografin Mead hält es jedoch für wahrscheinlich, dass Yuri nicht ihr einziges Kind war.[22] <<

Das eine (Kinder) schließt aber das andere (Gerichtsurteil) vollkommen aus und dennoch stehen beide auf Wikipedia nebeneinander, im Widersrpuch.

Oder Du findest auch folgendes über das Buch "Die Stimme der Stille"

>> Anlässlich seiner vergleichenden Untersuchungen der geistigen Grundlagen der nationalsozialistischen Weltanschauung und der TG stellte der Schriftsteller René Freund fest, dass die in einem religiösen oder philosophischen Zusammenhang stehenden Gedankengänge aus dem Buch „Die Stimme der Stille“ später im Blutmythos Alfred Rosenbergs und im Selbstverständnis der SS zur erschreckenden Wirklichkeit wurden. Einzelne Fragmente der Stimme der Stille erinnerten Freund an Sätze aus Hitler-Reden oder Zitate aus SS-Handbüchern.[90] <<

Ich habe hier ab und an aus diesem Buch zitiert, und zwar das Folgende:

>> Lasse die sengende Sonne keine einzige Schmerzensträne trocknen, die du nicht selbst vorher vom Auge des Leidenden weggewischt hast. Lasse vielmehr jede heiße Menschenträne auf dein Herz tropfen und dort verweilen. Wische sie erst weg, wenn der Schmerz, der sie gebar, beseitigt ist. <<

Und das zieht sich durch das ganze Buch! Online wohl als PDF zu finden, prüfe es wenn Du willst. Diese Aussage, die über dieses Buch auf Wikipedia steht ist an Dummheit und Falschheit nicht mehr zu überbieten, denn es wäre so, als würde man schreiben, der budddhistische Verzicht auf Gewalt führte zum 2. Weltkrieg und Hauptschuldiger war Mahatma Gandhi. Grotesker geht es nicht.

Viel ist bei HPB erst in den letzten 20 Jahren aufgeklärt und als Verleumdung entlarvt worden, bspw. Colemans Plagiarimsusvorwürfe, Hodgons Lügenvorwürfe (s.o., aber auch das sie die Meisterbriefe selbst geschireben hat u.a.) die Identifizierung der Books of Kiute etc. Und es ist klar, dass da noch viel Mist rumschwirrt, zum Teil veraltete Quellen auf Wikipedia genuzt werden etc.

Und bei Wiki ist es nicht so, dass ich kommen und sagen kann, hier ist das Buch "Die Stimme der Stille" lies und erkenne, dass das absoluter Mist ist, was da steht, auch wenn es ein Historiker geschrieben hat. Das funktioniert nicht, da Primärliteratur (das wäre in dem Fall das Buch die Stimme der Stille) nicht herangezogen werden darf und die Sekundärliteratur nicht bewertet wird (bspw. zu sagen der Histroriker liegt absolut falsch).

Das Einzige was man machen kann und es gibt natürlich auch Regeln, aber da muss sich jemand finden, der die Zeit hat, ist es selbst postive Statements einzubringen, mehr nicht, der Schmutz bleibt, auch wenn er sozusagen falsch ist, wie man deutlich an dem Wiki-Eintrag von HPB sehen kann. Da muss man dann schon mehr Zeit haben und sich sehr gut auskennen, um da was zu erreichen.

Sie war sicher keine Betrügerin. Sie war Kettenraucherin ja, und sie war ein Medium, ja, sie hat im Spirtismus mitgewirkt, ja, das hatte seine Gründe, das haben wir hier bereits besprochen, aber ihre Abscheu dieser Seancen gegenüber (ich hatte hier aus ihren Briefen zitiert, wenn ich mich recht erinnere) und das Abraten der Theosophie gegenüber solchen und anderen okkult-praktischen Handlungen ist sehr klar.

Sie war nicht ohne Fehler, aber sie war keine lügende, stehlende, rassistische Nazi-Satanistin! Wenn ich von Vorbilfdaft spreche, dann bspw. von ihrer Selbstlosigkeit, wie sie die Dinge für die Theosophie vorangebracht hat. Das sie nicht Fehelerfrei war, habe ich oft gesagt und das wußte sie sicher am besten und man darf nicht vergessen, dass diese Frau auch eine Entwicklung druchgemacht hat.


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matraze106
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 18:57
Schleierbauer schrieb:Blavatsky nutzte die Leichtgläubigkeit ihrer Mitmenschen durch ein ausgeklügelt entwickeltes System zur Wundererzeugung geschickt aus. Zur Unterhaltung ihrer Anhänger und zwecks Anwerbung neuer Mitglieder vollführte sie spiritistische „Wunder“ und brachte okkulte Phänomene hervor, die sie mit Hilfe ihrer Hausangestellten durch Trickbetrügereien inszenierte,[108] deren Machart sie in Paris als Assistentin des Trickkünstlers Daniel Dunglas Home gelernt hatte.[109] Wenn es ihre finanziellen Mittel erlaubten, beschäftigte sie Gehilfen zur Erzeugung von Poltergeistgeräuschen. Schauspielerisch begabte Laiendarsteller traten als schemenhafte Jenseitsbotschafter in unbekannten Kostümen in Erscheinung. Blavatsky inszenierte sich als „Hellseherin“ und erspürte und apportierte Gegenstände, die sie kurz zuvor verstecken ließ. Sie bestach Dienstboten, die mit Taschenspielertricks Briefe ihrer Meister durch versteckt angebrachte Briefschlitze von der Decke auf begeisterte Anhänger herabregnen ließen, und wenn es zu Misstrauensbekundungen kam, ließ sie ihre Meister auch persönlich auftreten. Zutage kamen ihre Betrügereien meist nur durch ihre sie entlarvenden Helfer, denen sie in ihrem Geiz mitunter den versprochenen Lohn vorenthielt.[108] Zu den bedeutendsten Skandalen und Betrügereien gehörte die Coulomb-Affaire. Dabei fand das in Blavatskys Hauswirtschaft beschäftigte Ehepaar Coulomb heraus, dass an der Stelle zum Schlafzimmer Blavatskys, an der häufig die angeblich medial empfangenen Briefe ihrer Meister in ihrem Gemach auftauchten, eine geheime Durchreiche existierte.
hach herrlich! :D dagegen sieht doch jede geisterbahn richtig alt aus. wie konnte das sceancentum nur aus der mode geraten?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 19:03
Wie gesagt ist das eine Beschuldigung aus dem Hodgons-Report die seit gut 20 Jahren widerlegt wurde und wenn ich das richtig sehe mir anderen Lügen vermischt.

Da sind ganz andere Dinge passiert, die sich nicht erklären lassen und zwar weit öfters und mehr als man sich vorstellen kann. Für eingefleischte Materialisten ist das natürlich genauso eine Lüge wie alles was nur im entferntesten mit Spiritualismus zu tun hat.

Und das sich jemand wie die matraze darüber freut, der wahrscheinlich trotz gegenteiliger Beweise immernoch glaubt, die Theosophie sei die Triebkraft des Nationalsoszialismus gewesen, ist doch nur logisch.

Ich habe dazu auch hier Beitrag von Theosoph, Seite 56 Stellung genommen, denn man darf durchaus auch kritisch sein bei Wikipedia, aber Matratze überliest wie so oft das, was seiner Meinung widerspricht und kopiert einfach nochmal innovativ den bereits widerlegten Mist hier ein.

Theosophie rät von solchen Praktiken ab, s. hier: Diskussion: Aufruf gegen jegliche praktische Magie!


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matraze106
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 19:25
@Theosoph
diggn, du stellst hier zwischendurch ebenso glanzleistungen in ambivalenter betrachtungsweise auf wie ich. kann schon verstehen, warum du dir in mir einen bock geschossen hast. :D


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 19:30
@Theosoph
Theosoph schrieb:Du kennst ganz offenischtlich die Geheimlehre nicht, das sagst du zwischen jeder Zeile Deines Postings. Zudem bin weder ich noch die Theosophie dogmatisch.
Doch ich kenne sie, die anderen Angaben gehören aber auch dazu. Blavastkys Geheimlehre, welche keine ist, denn was dort erklärt wird ist eigentlich für Jemandem der die Geschichte der Weltreligionen kennt ein offenes Geheimnis, anders verhält es sich bei Menschen welche solche okkulten Lehren für eine Offenbarung halten. Ich enthalte mich aber bewußt der Kritik darüber, weil Jeder selbst entscheiden muss/sollte, ob er diesen Lehren folgt oder nicht. Nur...........
Theosoph schrieb:Zudem bin weder ich noch die Theosophie dogmatisch
Da diese Lehre vehement verteidigst und keinen Zweifel daran aufkommen läßt das du sie zu deiner Weltanschauung gemacht hast ohne vielleicht genauer zu hinterfragen, bin ich mir da nicht so sicher, das da ein gewisser Dogmatismus mit hineinspielt, vielleicht auch unbewusst. Es gibt Unterschiede, es gibt theosophisch, religiöse Konzepte und es gibt okkulte Lehren welche weder Theosophie, Religion und auf keinen Fall Wissenschaft sind, denn in der wissenschaftlichen Religionskritik kommen sie zumeist eher in den Verruf eine Sekte zu sein. Ich persönlich finde Blavatskys Lehren eine zusammengewürfelte persönlich Weltanschauung aus mehreren Weltanschauungen, welche weder theosophisch, noch religiös oder wissenschaftlich sind. vielleicht kann man sie eher noch unter Mystery unterbringen, denn mysteriös sind schon sehr viele persönlich hergestellten Zusammenhänge der M.B. doch das sind Grimms Märchen oder andere Geschichten dieses Genre auch. Das ist meine persönliche Meinung dazu, mehr nicht. Dennoch, da du offensichtlich von dieser Lehre sehr angetan bist, wünsche ich dir auch weiterhin viel Vergnügen damit.:)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 19:42
Nochmal für alle:

Die Geheimlehre heißt Geheimlehre nicht, weil das Buch als ein geheimes Buch ausgegeben werden soll, wie hier manchmal durchscheint (?), sondern weil eine geheime Lehre exisitert, wie bspw., die geheime Lehre Buddhas, aus denen im übertragenen Sinne "ein paar Seiten" (Kosmogenesis und Anthropogenesis) in dem Buch namens "Die Geheimlehre" veröffentlicht und anhand bestehender oder bereits veröffentlichter Lehren erläutert wurde. Siehe bspw. auch meine weiteren Ausführungen hinter den Links dieses Postings Beitrag von Theosoph, Seite 56

Und speziell für @Kayla

Eine Lehre von der man überzeugt ist zu verteidigen, hat nichts mit Dogmatismus zu tun. Du kennst also nicht nur nicht die Geheimlehre und urteilst jedoch über sie, sondern Du kennst auch nicht die Bedeutung des Wortes Dogmatismus.

Und trotz Deiner Beteuerungen ich bleibe dabei: Du kennst die Geheimlehre nicht, was ich einfach an Deinen Äußerungen erkenne, denn da trifft fast überhaupt nichts auf die Geheimlehre zu, was Du glaubst über sie zu wissen.

Es ist Dein gutes Recht sie für ein Märchen zu halten, bitte, aber tue nicht so, als würdest Du sie kennen, denn das tust Du nicht. Und auch Deine Meinung kenne ich nun zur Genüge. Du hälst nichts von ihr, ich schon. Dann haben wir also unsere Meinungen ausgetauscht, wunderbar, und uns in diesem Thread nichts mehr zu sagen, sehr schön! Und auch Dir alles Liebe und Gute auf Deinem weiteren Weg!


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 19:52
@Theosoph
Theosoph schrieb:Du kennst die Geheimlehre nicht,
Was ich davon weiß genügt mir vollständig und mehr davon wollte ich mir schon deswegen nicht antun:

Für die von Blavatsky behaupteten Reisen nach Tibet, insgesamt will sie sich sieben Jahre in Tibet aufgehalten haben, konnten Theosophen trotz vieler Versuche keine Beweise erbringen. Heute steht zweifelsfrei fest, dass sie nie in der Nähe von Trashilhünpo lebte, und es gibt keine Anhaltspunkte, dass sie Tibet jemals betrat, wo sie von den Meistern angeblich Sanskrit lernte und in die okkulten Wissenschaften eingeweiht worden sein will. Keiner der zahlreichen Tibet-Reisenden hat von Blavatskys indischen Meistern aus der Gegend Trashilhünpos jemals gehört oder diese gesehen. Die Tibetbeschreibungen Blavatskys, die sich als „tibetanische Buddhistin“ ausgab, sind nur sehr oberflächlich und äußerst rar, und bei ihren als tibetisch ausgegebenen Belehrungen handelt es sich meistens um grobe Entstellungen, die mit dem tibetischen Buddhismus nicht das Geringste zu tun haben.[116] Blavatskys Lehre von der Transmigration (Reinkarnation und Wiedergeburt) ist vollkommen entstellt und weist keine Übereinstimmungen mit dem Buddhismus oder einer anderen Doktrin auf

Wikipedia: Helena_Petrovna_Blavatsky#Die_.28fiktiven.29_Tibet-Reisen

Aber wie schon gesagt, weiterhin viel Vergnügen damit.:)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 20:01
@Kayla

Du bist ja immernoch hier? Hatten wir uns nicht schon gegenseitig verabschiedet? Ahso, noch ein wenig mit Dreck werfen, na dann...

Aha, "dass was Du über die Geheimlehre weißt reicht Dir", na da gibst du es ja zu, dass Du sie nicht kennst! Das klang aber eben noch anders?!? Du kennst sie nicht, also urteile nicht über sie! Das wäre vernünftig. Das Dritte nicht immer richtig liegen müssen, das wurde doch wohl im Rahmen dieses Threads klar.

Und über Wikipedia hatten wir gerade gesprochen?! s. hier Beitrag von Theosoph, Seite 56 falsch, widersprüchlich, unvollständig und veraltet trifft es am besten, wenn es um HPB's Eintrag dort geht.

Du kopierst, sie war nicht in Tibet und schaue, was ich hier aus dem selbsen Beitrag kopiert habe Wikipedia: Helena_Petrovna_Blavatsky :

1868 trat nach Blavatskys Angaben der Meister Morya mit ihr in Kontakt. Angeblich reisten sie gemeinsam nach Tibet, wo sie sich längere Zeit in Xigazê, dem Sitz des Penchen Lama, aufgehalten habe und in den tibetischen Buddhismus eingeweiht worden sei.[50] Ob sie tatsächlich jemals in Tibet war, ist umstritten. Das Land war damals für Fremde praktisch unzugänglich. Für Blavatskys Behauptungen sprechen jedoch ihre im Westen bis dahin ungekannten Beschreibungen über die Stadt Xigazê und ihre Kenntnisse des Mahayana-Buddhismus, die ihr von angesehenen buddhistischen Gelehrten bescheinigt wurden.

Noch Fragen?

Ich hoffe Du hast es jetzt endlich.


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Kayla
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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 20:15
@Theosoph
pere_ubu schrieb:Angeblich
Beweist genau so wenig, wie........
Theosoph schrieb: Für Blavatskys Behauptungen sprechen jedoch ihre im Westen bis dahin ungekannten Beschreibungen über die Stadt Xigazê und ihre Kenntnisse des Mahayana-Buddhismus, die ihr von angesehenen buddhistischen Gelehrten bescheinigt wurden.
Man kann ihr nicht nachweisen woher sie die Kenntnisse hat und die buddhistischen Gelehrten bestätigen nur das diese Kenntnisse korrekt sind, nicht das sie Blavatsky persönlich gekannt haben.
Theosoph schrieb:Aha, "dass was Du über die Geheimlehre weißt reicht Dir", na da gibst du es ja zu, dass Du sie nicht kennst!
Ich kenne genau so viel davon wie es mir zuträglich ist, denn mehr davon kann ich mir nicht rein ziehen. Blavatsky hat doch selbst zugegeben das man ihr "Werk" nicht wie normale Bücher lesen sollte..........
Theosoph schrieb:Du bist ja immernoch hier?
Wenn dir das nicht gefällt, wieso meinst du ständig mir mitteilen zu müssen, was ich weiß und was nicht und schreibst Texte zur Aufklärung an mich ? Wenn du diese Lehren für dich ok findest, ist das doch in Ordnung, ich jedoch muss sie nicht in Ordnung finden.

Aber du darfst ruhig weiter an mich schreiben, was auch immer. Ich verabschiede mich jetzt aus diesem Thread in der Hoffnung das du akzeptieren kannst, das nicht Jeder von Blavatskys okkulter "Theosophie" begeistert sein muss.:)


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 20:20
Theosoph schrieb: Für Blavatskys Behauptungen sprechen jedoch ihre im Westen bis dahin ungekannten Beschreibungen über die Stadt Xigazê und ihre Kenntnisse des Mahayana-Buddhismus, die ihr von angesehenen buddhistischen Gelehrten bescheinigt wurden.
Dagegen spricht ganz offensichtlich die Sprache, die sie sich einfach selbst ausgedacht hat und die keinerlei Überprüfung stand hält. Nix da mit Beleg.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 20:21
Es ging um den Tibetbesuch und wenn eine reine Beschreibung ener Stadt dort gibt, die bisher noch nicht bekannt war in der westlichen Welt, wo soll sie sie denn her haben, wenn nicht aus Tibet, etwa aus dem "Astrallicht"?!

Über ein Buch, dass ich nicht gelesen habe, urteile ich nicht! Du aber meinst urteilen zu können, über etwas (die Geheimlehre) das Du nur vom Höhrensagen kennst. So bin ich jedenfalls nicht.

Ich verstehe nur nicht, was Leuten daran Spaß macht, Dreck über den Glauben anderer Auszuschütten, wenn man diese Lehren doch sowieso nur für Märchen hält. Das werde ich nicht begreifen. Willst Du mich aufklären über meinen Glauben? Du kennst Ihn doch nicht mal richtig?!?!

Und Du hast Dich mit "Alles Gute" verabschiedet und ich war froh das zu hören, habe dir auch alles gute gewünscht, aber Du bist immernoch hier.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 20:23
@Schleierbauer
unbelegte Behauptungen, wie immer.


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 20:24
Theosoph schrieb:Es ging um den Tibetbesuch und wenn eine reine Beschreibung ener Stadt dort gibt, die bisher noch nicht bekannt war in der westlichen Welt, wo soll sie sie denn her haben, wenn nicht aus Tibet, etwa aus dem "Astrallicht"?!
Von anderen Leuten?
Theosoph schrieb:Über ein Buch, dass ich nicht gelesen habe, urteile ich nicht! Du aber meinst urteilen zu können, über etwas (die Geheimlehre) das Du nur vom Höhrensagen kennst. So bin ich jedenfalls nicht.
Wie oft soll ich eigentlich noch schreiben, dass ich es mittlerweile gelesen habe? Ist das so schwierig zu verstehen oder müsstest du dann endlich anfangen zu argumentieren und aufhören immer den gleichen Mist hier zu schreiben?
Theosoph schrieb:Ich verstehe nur nicht, was Leuten daran Spaß macht, Dreck über den Glauben anderer Auszuschütten, wenn man diese Lehren doch sowieso nur für Märchen hält. Das werde ich nicht begreifen. Willst Du mich aufklären über meinen Glauben? Du kennst Ihn doch nicht mal richtig?!?!
Dann guck dir doch mal an, was du und was Blavatsky so über das Christentum schreiben. Ist das kein Dreck?
Guck dir an, wie du hier mit Leuten umgehst, die eine andere Meinung als du haben. Ist das nicht mit Dreck werfen?


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Theosophie nach Madame Blavatsky

26.01.2014 um 20:29
Du hast 100 Seiten gelesen sagst Du, und selbst das glaube ich nicht, weil Du dann schon ein wenig schlauer sein müsstest hier in der Diksussion.

Aha, jetzt kommen wir der Sache deiner Kritkfreudigkeit an der Theosophie laaangsam näher, oder?

Sie nimmt die Dogmen der Kirche auseinander, übrigens bewiesens nicht nur behauptet, ganz recht, und verehrt die reine Lehre Jesus. Das Christentum ist mir da ein wenig zu undifferenziert.

Es sind unlogische Dogmen, weg damit! Wenn Du die unlogischen Dogmen der Geheimlehre (die es dort nicht gibt) aufdeckst und micht von dieser Falschheit befreist, dann wäre ich Dir sehr dankbar!

Das Fischezeitalter neigt sich nun mal langsam aber sicher dem Ende zu....


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