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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

111 Beiträge, Schlüsselwörter: Natur, Kosmos, Chaos, Ordnung

Die Natur - Chaos oder Kosmos?

20.04.2014 um 23:11
Zophael schrieb:Was den deiner Meinung nach nun? Glaube oder Beobachtung?
Aber damit keine Missverständnisse aufkommen, dein 2. Satz trifft es.
Weist du, wahrscheinlich wie auch bei dir, hatte ich im Leben einen Wendepunkt an dem ich buchstäblich am Boden lag. Daraufhin ziehte ich mich zurück, stopfte unentwegt "Wissen" aus Büchern, Dokus, Internet usw. in mich hinein. Wenn ich damit nicht grade beschäftigt war, grübelte und sinnierte ich darüber oder lies meiner kreativen Ader freien lauf. Ich lebte nicht mehr, sondern war in einer Illusion die andere Leute durch Worte schufen, in meinem eigenen Verstand gefangen.
Nun da sind wir uns sicherlich sehr ähnlich, jedoch ist für mich die Naturwissenschaft kein innerer Lückenfüller, sondern nur ein Aspekt meiner Neugier und meines Wissensdurstes. Ich mag es die Welt rational und logisch zu analysieren, jedoch ist die Wissenschaft mehr nur eine wertneutrale Angelegenheit und nur ein Teil des Erkenntnisprozesses im Leben. Ich selbst gehe da recht zen-buddhistisch an die Sache:

„Den Weg zu studieren heißt sich selbst zu studieren, sich selbst zu studieren heißt sich selbst vergessen. Sich selbst zu vergessen bedeutet eins zu werden mit allen Existenzen.“

Ich stopfe mich nicht mit Wissen voll, sondern ich bin schlicht und einfach neugierig, meine persönliche Forschung betreibe ich in der Interaktion mit anderen Menschen, ich lerne ihre Sicht der Dinge kennen und hinterfrage diese ohne dabei respektlos zu sein, ich akzeptiere sogar Eigenarten die in meinen Augen unlogisch oder gar weltfremd erscheinen. Jedoch mag ich es nicht wenn Menschen einem blinden Glauben unterliegen und ihren Willen anderen überordnen.

Wissen ist etwas das nur jeder ganz persönlich erfahren kann, Wissen aus Büchern sind Kenntnisse die man erwerben kann, wobei man das Wissen anderer versucht zu kopieren. Das ist bei Entwicklungs- und Lernprozessen auch sehr wichtig, kann jedoch einseitig werden wenn man dabei die Kreativität vernachlässigt oder seine Empathie verletzt wird. Tatsächlich kann das Bildungssystem dafür sorgen das die Kreativität und auch die Empathie von Kindern verletzt werden, jedoch das Auswendiglernen viel zu hohe Priorität hat. Das ist in jeder Hinsicht schädlich für die Menschlichkeit eines Menschen.
Zophael schrieb:Heute bin ich endlich frei davon. Ich nehme die Dinge so wie sie sind. Das alte "Wissen" aus der Zeit halte ich als Möglichkeit offen, und betrachte als wahres Wissen nurnoch das was ich selbst erlebe. Alles andere was ich durch Medien usw. aufnehme halte ich als Möglichkeit, nicht als Wissen fest.
Wissen ist das was jeder persönlich erfährt, ich weiß das die Herdplatte heiß ist, da ich als kleines Kind mir die Finger verbrannt habe. Das was du mist dem "alten Wissen" meinst, sind erworbene Sachkenntnisse, meist in Form von Texten aus Büchern, Dokus usw. Sachkenntnisse sind vermitteltes Wissen, welches von anderen Menschen erworben und weitergeleitet wurde oder gar einer gewissen Manipulation unterliegt (was man meist in streng religiösen oder politischen Kreisen erlebt). Medien sollten mehr nur der Unterhaltung dienen, jedoch gut ist es wenn Unterhaltung mit Aufklärung und Bildung verknüpft würde, doch die Masse an Medien dient dem Kommerz und dem Mainstream, so nach dem Motto Brot und Spiele.

Aber auch hier sind wir uns ähnlich :)
Zophael schrieb:Deshalb mein Ausdruck "Die Natur ist so wie sie ist, völlig in Ordnung".
Natürlich ist sie das, die Natur ist wie sie ist einfach das was sie ist, egal ob mit oder ohne uns. Nur gibt es nicht nur im Menschen sondern auch in der Natur das Chaos als Teil der Ganzheitlichkeit. Die Natur ist damit in Ordnung und in Chaos gleichermaßen und das ist auch gut so :)
Zophael schrieb:Der Mensch besitzt Empathie.
Natürlich besitzt er die, nur zeigen sie nicht alle gleichermaßen und bei manchen scheint sie kaum vorhanden zu sein. Schon die alten Illuminaten erkannten das Problem unserer Zeit:

„Wer also allgemeine Freyheit einführen will, der verbreite allgemeine Aufklärung: aber Aufklärung heißt nicht Wort- sondern Sachkenntniß, ist nicht Kenntniß von abstracten, speculativen, theoretischen Kenntnissen, die den Geist aufblasen, aber das Herz um nichts bessern.“ -Adam Weishaupt
Zophael schrieb:Menschen die eine Autorität die nicht sie selbst sind, über sich selbst stellen, geben ein Teil ihrer Macht ab. Wenn ich nun Worten anderer, ohne sie erlebt zu haben, als Wahrheit annehme, mich damit beschäftige und immer tiefer darin aufgehe, gebe ich ein Teil meiner Macht ab. Egal ob Spiritualität oder Wissenschaft. Man gibt seine Lebenszeit, seine Energie, anderen ab. Was ist also Machtvoller als fast ausschließlich wahres Wissen zu erleben, ohne sich irgendwelchen Worten anderer hinzugeben und sich darin zu verlieren?
Dies währe wahrlich die Freiheit. Von der viel zu wenige Wissen haben, da sie diesen Begriff nur aus den von dir beschriebenen Situationen kennen, bei denen dieser Begriff nicht selten auch missbraucht wurde. In der Hinsicht bin ich ein Anarchist, weder will ich jemanden über mir haben, noch will ich jemanden unter mir haben, ich will den Menschen auf Augenhöhe begegnen. Das ist wahre Gleichberechtigung und Freiheit der Menschen.

Die Worte anderer können auch wichtig sein, wenn sie weise und aufrichtig vermittelt werden, im Leben braucht man auch einen Mentor, eine Muse und eine Inspirationsquelle. Wärst du zu deinem Wissen gekommen ohne die Kenntnisse anderer erfahren zu haben? Ich betrachte diese Worte als Wegweiser auch wenn das Land der Wahrheit keine Wege und Pfade kennt, nur man selbst findet für sich seinen Weg und nur hier und da sollte man sich orientieren und anpassen, nur wenn man konformistisch wird, verlässt man das Land der Wahrheit und verfängt sich in eigenen oder fremden Gedanken.
Zophael schrieb:Das soll nicht bedeuten das man plötzlich den Zufall beherrscht, wohl aber ist man viel längere Zeit in der Wirklichkeit und nicht woanders.
Die Wirklichkeit ist Hier und Jetzt und in dessen bewusster Wahrnehmung und in der Meditation. Aber auch deine Gedanken sind Teil deiner Wahrheit, auch wenn sie mit ständiger Analyse beschäftigt sein mögen kann man sich ihnen bewusst werden und sie während man darüber denkt zur Ruhe kommen lassen. Während ich hier mit dir schreibe denke ich kaum nach, es ist fast wie automatisches Schreiben :)
Zophael schrieb:Jeder dieser Kristalle wird auch unter anderen Bedingungen wachsen. Selbst wenn es nur Luftverwirbelungen sind, die wieder aus etwas entstanden sind, das man erforschen könnte. Selbst unter Laborbedingungen könnte ich mir Vorstellen das es die Oberfläschenbeschaffenheit des Glases wäre, die darauf wirkt und demnach wieder erklärbar wäre. Chaos ist und bleibt für mich ein Synonym von Menschen, für das noch Unbekannte. Solange, bis ich in meiner Umwelt etwas anderes Wahrnehmen kann.
Die Kristalle würden in der Ordnung und Gleichförmigkeit nicht wachsen, sie würden bleiben wie sie sind. Das Chaos ist keine Unbekannte, es ist nur die Abwesenheit der Gleichförmigkeit und Ordnung. Natürlich sind kausale Wechselwirkungen dafür verantwortlich das sie unterschiedlich aussehen, das Chaos ist kein Gott das die Unterschiedlichkeit der Formgebung bestimmt, es ist nur der Faktor der von der Berechenbarkeit abweicht, tatsächlich ist es die unbekannte Variable. Das Chaos ist immer vorhanden und immer wirkt es auf die Ordnung und Formgebungsprozesse, eben in Form aller Faktoren, wie eben die Beschaffenheit der Oberfläche, der Luft, der Feuchtigkeit, der Gravitation, der Bewegung. Die Ordnung ist die Struktur die vom Chaosfaktor zerstört, gebrochen, verändert oder neugeordnet wird. Das Chaos schafft die Unterschiedlichkeit der prägenden Faktoren einer jeden Entwicklung. Die Chaostheorie ist eben auch eine Chaospraxis.
Die Chaosforschung oder Chaostheorie bezeichnet ein nicht klar umgrenztes Teilgebiet der Nichtlinearen Dynamik bzw. der Dynamischen Systeme, welches der Mathematischen Physik oder angewandten Mathematik zugeordnet ist. Im Wesentlichen beschäftigt sie sich mit Ordnungen in speziellen dynamischen Systemen, deren zeitliche Entwicklung unvorhersagbar erscheint, obwohl die zugrundeliegenden Gleichungen deterministisch sind. Dieses Verhalten wird als deterministisches Chaos bezeichnet und entsteht, wenn Systeme empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängen. Vermeintlich identische Wiederholungen eines Experimentes führen zu höchst unterschiedlichen Messergebnissen. Die Chaostheorie besagt nicht, dass identische Anfangsbedingungen (praktisch allerdings unmöglich, schon aufgrund der Unschärferelation) zu verschiedenen Ergebnissen führen würden. Als einführendes Beispiel wird oft auf das magnetische Pendel verwiesen. Chaotische dynamische Systeme sind nichtlinear.

Andere Beispiele sind der Schmetterlingseffekt beim Wetter, Turbulenzen, Wirtschaftskreisläufe, bestimmte Musterbildungsprozesse, wie beispielsweise Erosion, die Entstehung eines Verkehrsstaus, neuronale Netze sowie Low Frequency Fluctuation in Laserdioden.
Wikipedia: Chaosforschung

Chaos ist mit der Ordnung verwoben und das Resultat ist vergleichbar mit einem Fraktal, daher denke ich auch wir leben in einem pulsierenden, fraktalen Multiversum.
Zophael schrieb:Aber im Großen und Ganzen sind wir eigentlich der gleichen Meinung was die Welt betrifft. :)
Das bestätige ich gern und das macht solche Themen auch so interessant, es gibt Unterschiede in den Sichtweisen und gleichzeitig Gemeinsamkeiten die sich ergänzen, wie eben Ordnung und Chaos :)


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Jesussah
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

20.04.2014 um 23:11
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Eben dann und wann auch mal dem Chaos ausgesetzt sind und damit auch gezwungen sind diese Phasen zu überstehen, sei es durch eine Anpassung oder eine völlige Neuausrichtung seiner Lebensweise. Für eine Spezies kann solch Entwicklung auch über viele Generationen reifen und neue Formen finden.
Wodurch ist das Leben, die Natur dem Chaos ausgesetzt? Wo siehst du darin Chaos? (außer im Menschen). Wäre super von dir, wenn du das auch mit beantworten würdest. :)


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

20.04.2014 um 23:54
Jesussah schrieb:Also, ja, du hast recht. Du wurdest beeinflusst. In so weit, das du jetzt nicht mehr das sein kannst, was du wirklich bist, sondern dementsprechend ausweichen musstest. Ausweichen, in andere Gedanken, ausweichen in die Gedanken, anderer Beeinflusster.
Wer frei von Einflüssen ist, wie eben den Kräften der Natur, der Umwelt, der Lebensumstände, der Kausalität und der eigenen physischen und psychischen Entwicklung ist in meinen Augen nicht Teil dieser Wirklichkeit, sondern etwas unberührbares, isoliertes. Also ja ich werde zu jeder Sekunde meines Lebens beeinflusst. Meine Gedanken sind veränderlich, ich habe als Kind anders gedacht als heute und werde in einigen Jahren auch wieder anders denken. Doch mein inneres Wesen, meine Intuition und meine Empfindungen, die bleiben von der Geburt bis zum Tod gleich, das nennt man denn sicherlich die Seele. Die Gedanken anderer können mich nicht beeinflussen, nur die Worte anderer, selbst wenn ich durch meine Selbsterkenntnis diese zwar aufnehme aber eben akzeptiere.

Ich weiche nicht in die Gedanken anderer, denn nur ich bin es der für sich denken kann, wie du es bist der für dich denken kann. Man kann einander inspirieren, hier und da zum Umdenken anregen, man lernt und sammelt Erfahrungen. Die Gedanken selbst lassen sich jedoch nicht beeinflussen, nur die Denkweisen. Z.B. durch die Schule, seine Mitmenschen, seine Lebensumstände usw. Der fühlende Kern, das reine Bewusstsein bleiben jedoch wie sie sind, nur können eben im Laufe der Zeit bestimmte Dinge etwas "bewusster" und klarer werden.
Jesussah schrieb:Natürliches kann natürlich nicht beeinflusst werden.
Nun du scheinst mich nicht richtig verstanden zu haben. Die Natur hat in sich selbst Einflüsse die in Form der Kausalität erscheinen und wechselwirken, der Einfluss von einer Kraft auf eine entgegengesetzte Kraft. Wenn ich ein Objekt an ein anderes reibe entsteht Wärme, der Einfluss ist die Transformation von Energie durch diese Bewegung. Natürliches wird ständig durch die Interaktion von Materie beeinflusst, denn genau das ist ja die Natur und Evolution, ein Geflecht aus gegenseitigen Einflüssen. Ordnung und Chaos sind dabei nur die extremsten Polaritäten, das Leben findet in dem weiten Spektrum dazwischen statt :)
Jesussah schrieb:Mutationen sind nicht dafür da um Natürliches zu mutieren, das sich hier und jetzt erlebt, sondern sie haben,dahingehend, mit der sogenannten "Wiedergeburt" zu tun.
Mutationen passieren auf genetischer Ebene, bei den ein Wesen veränderten Umweltbedingungen ausgesetzt ist und gezwungen ist sich neu anzupassen, auch Radioaktivität hat Einfluss auf die genetischen Mutationen. Die Evolution basiert auf diesen Mutationen und jede Mutation schafft neue Verzweigungen und gar neue Spezies. Das mit der Wiedergeburt ist nicht auf weltlicher Ebene zu verstehen, mehr auf metaphysischer.
Jesussah schrieb:Auch du warst mal Pflanze, Tier, Erde, Luft, Wasser, Feuer.....und so weiter.......nun bist du Mensch und alles was dir, dem Menschen daraus einfällt ist alles andere als Selbstverständlich........Mutationen können sich genau so positiv, negativ oder in gar keine, dieser Richtungen auswirken.
Im Buddhismus spricht man davon das der Inhalt eines Gefäßes nur seine Form nach dem Ableben ändert, in Form eines neuen Gefäßes, der Inhalt bleibt gleich. Nun sind aber Mutationen auf naturwissenschaftlicher Ebene allein die Folge von Veränderungen der Lebensbedingungen im Leben einer Spezies. Ja meine elementaren Bestandteile waren mal verschiedenste Lebewesen, doch ob mein Inhalt schon mal Teil eines anderen Wesens vor mir war, das ist mir nicht bekannt oder bewusst, auch wenn ich die Vorstellung schön finde. Ja Mutationen und allgemein alle Veränderungen können positiv wie auch negativ sein, jedoch jeder Formgebungsprozess in der Natur wird durch die Ordnung und das Chaos geprägt. Am Ende sind wir alle Sternenstaub der ein Eigenleben entwickelt hat :)
Jesussah schrieb:Welcher Mensch mutiert in seinen Gedanken, aus seinen Gedanken nicht zu einem Unmenschen, wenn nicht der, der sich in seiner Menschlichkeit beeinflussen, lassen hat?
Also ich bin menschlich und habe meine Menschlichkeit nicht aufgegeben, falls du das so verstanden haben solltest. Mein Posthumanismus ist nur eine Ergänzung, ein Label, eine Perspektive. Das macht mich jedoch nicht weniger menschlich als dich :)
Jesussah schrieb:Was resultiert daraus, aus diesen Verwirrungen, aus diesen Mutationen für die Menschen, für die Natur, für den Planeten, Erde? Und noch viel tiefgründiger, was resultiert, daraus einem Selbst?
Eine Reise voller Eindrücke und Möglichkeiten. Am Anfang ist jeder Mensch neugierig und forscht, stellt sich fragen, lernt, verlernt, erkennt, verliert etwas anderes aus den Augen, erlebt Konflikte, passt sich an, ist unangepasst. Das alles sind Eindrücke die einer Achterbahn mit Aufs und Abs gleicht, Teil einer rein physischen Welt. Doch erlangt ein Mensch die Selbsterkenntnis, wird er alles für eine Illusion halten, alles lenkt ein von sich selbst ab, jedoch kann auch diese scheinbare Verwirrung und Ablenkung ein lehrreicher Prozess in der eigenen Existenz sein. Es ist eben wie bei einem Kind das langsam reif und erwachsen wird. Vielleicht ist die Selbsterkenntnis die einzige Möglichkeit das Leid der Verwirrung zu beenden und Frieden in die Welt der entmenschlichten Menschen zu bringen die zu sehr von sich selbst abgelenkt leben. Jedoch ist eben die physische Welt spannend und bietet eine unglaubliche Vielfalt. Ich denke der Mensch muss einfach eine Balance aus weltlicher und geistlicher, wie auch aus wissenschaftlicher und spiritueller Aspekte im Leben finden.

"Ich weiß, dass ich nichts weiß" ist ein guter Anfang und zeigt das man Offen für tatsächliches Wissen ist, es ist auch Ehrlichkeit und die Offenheit die Wirklichkeit zu akzeptieren :)
Jesussah schrieb:Wodurch ist das Leben, die Natur dem Chaos ausgesetzt? Wo siehst du darin Chaos? (außer im Menschen). Wäre super von dir, wenn du das auch mit beantworten würdest.
Chaos ist nicht nur im Menschen und seiner Verwirrung oder Strukturlosigkeit seiner abstrakten Kunst, sie ist eben der unberechenbare Impuls der zu jeder Sekunde in diesem Universums seinen Einfluss auf Formgebungsprozesse hat, dank des Chaos gibt es die Einzigartigkeit. Auch wenn wir uns gleich sind, so sind wir doch auch einzigartig. Kein Fingerabdruck gleich sich, selbst bei einem perfekten Klon würde es kleinste Abweichungen geben, weil ein paar kleine Unterschiede und Faktoren wirken die auch dort eine Einzigartigkeit erschaffen. Kein Atom des selben Elements gleicht sich, jedes Atom hat einen einzigartigen "Spin".

Wikipedia: Spin
Wikipedia: Quantenphysik
Wikipedia: Chaosforschung


In diesem Thema bildet sich tatsächlich ein Zusammenschluss aus Wissenschaft, Philosophie und Spiritualität und das ist schön :)


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Jesussah
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

21.04.2014 um 03:02
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Wer frei von Einflüssen ist, wie eben den Kräften der Natur, der Umwelt, der Lebensumstände, der Kausalität und der eigenen physischen und psychischen Entwicklung ist in meinen Augen nicht Teil dieser Wirklichkeit, sondern etwas unberührbares, isoliertes.
Das Wasser, das von einem Berg runter fliest, fließt auf der Erde, den Berg herunter. Das Wasser das Wellen schlägt, weil der Wind es aufgebracht hat, schlägt Wellen. Das Wasser das verdampft, weil das Feuer es erhitzt, verdampft. Auch das Wasser ist Einflüssen ausgesetzt, jedoch lässt es sich von dem Berg, von dem es runter fließt oder dem Wind, von dem es aufgebracht wird oder dem Feuer, welches das Wasser verdampft und damit sogar in einen transformierten Zustand bringt, nicht in seiner Wesentlichkeit, deformieren. Das Wasser lässt sich in seiner Wesentlichkeit nicht beeinflussen, dahingehend, das es am Ende, nach dem Einfluss, etwas anderes ist, als es wirklich ist.

Selbst das Feuer, welches das Wasser verdampfen lässt, es transformiert, kann die Wesentlichkeit des Wassers nicht deformieren, denn selbst in diesem Zustand, bleibt es das, was es war, ist und immer sein wird.........Wasser. Auch das Feuer, der Wind, die Erde sind das was sie sind. Auch ihre Wesentlichkeit wird nicht vom Wasser deformiert. Deshalb "harmonieren" sie miteinander, so sehr, das daraus lebendiges entstehen kann. Lebewesen, wie der Mensch. Eigentlich etwas lebendiges, "harmonisch" lebendes.

So ist es auch bei allen Wesentlichkeit. So sollte es jedenfalls sein. Es ist auch so, in der Natur, außerhalb der Menschlichen Natur. Alles funktioniert dahingehend perfekt, zusammenfügend, nicht geteilt, Ganz, so wie es ist.

Würde sich das Wasser wirklich beeinflussen lassen, und das könnte nur dann stattfinden, wenn das Wasser leer wäre, das heißt, nicht der Information entsprechen würde, dem es wirklich entspricht, dem des Wassers, dann würde es scheinbar denken, der Berg zu sein, den es runterfließt, denken, der Wind zu sein, der ihn aufbringt, das Feuer zu sein, das ihn verdampfen lässt, transformieren lässt. Es ist sich aber gewiss sicher, nicht denkend, nicht fühlend, sondern natürlich, was es ist. Es fließt den Berg herunter, weil der Berg und das Wasser es natürlich so vereinbart haben. Es ist Wasser, weil es so geboren wurde......natürlich entstanden ist. Selbst wenn das Wasser, den Berg herunterfließt, der Wind es in Aufruhr bringt oder das Feuer es transformiert, am Ende, ist es immer noch mit der Wesentlichen Information gefüllt, die es wirklich zu dem macht, natürlich zu dem macht, was es ist. Selbst dann, wenn es scheinbar, seine Form verändert.

Auch du spürst das Wasser, den Wind, die Erde, das Feuer, das Natürliche. Auch du bist diesen Einflüssen ausgesetzt. Daraus entsteht leben, weshalb du lebst. Daraus entsteht, lebendiges.

Du kannst diesen Einflüssen entweder gegenüber stehen oder mit diesen Einflüssen sein. So wie das Wasser, mit seiner Natürlichkeit, der Wind, die Erde oder das Feuer mit seiner Natürlichkeit mit den Einflüssen leben kann, ohne seine Wesentlichkeit zu verlieren, so kannst du, der Mensch, das auch. Man kann der Natur aber auch gegenüber stehen und das würde man erst dann tun, wenn man selbst nicht natürlich ist, denn dann sieht man die Natur woanders, als bei sich selbst. Deshalb muss der (verwirrte, unnatürliche) Mensch alles auseinander nehmen, deshalb versteht er sich Selbst und seine Umwelt nicht. Die Zeichen, die Merkmale, die Natürlichkeit. Die Natur lebt harmonisch miteinander, ohne die geringste Kraft zu verschwenden, in dem es sich seiner Ursache fragen und dementsprechend suchen muss. Können das die Menschen auch?


Das was du bei den Menschen siehst, aus Naturwissenschaftlicher Hinsicht, ist nichts weiter als ein Lineal, eine Schablone, eine Zeitlinie, eine begrenzte Sicht, die nur bis zu einer bestimmten, scheinbar, unüberwindbaren Mauer reicht.......namens Evolution. Es ist die selbe begrenzte Sicht wie die der Religiösen, auch wenn sie Tatsächliche Ergebnisse liefern mag, so ist sie dennoch, voller Fragen, im Hinblick auf den Menschen.


Nur weil dieser Lineal länger ist und du dich diesen Einflüssen hingegeben hast, bedeutet das nicht, das es der Wirklichkeit entspricht. Die Wirklichkeit begründet sich nicht durch etwas anderes, sondern durch sich Selbst. Auch du wirkst durch dich Selbst.......momentan....da muss ich mich nun selbst korrigieren.....das tust du ja nicht wirklich...nicht wahr. Du wirkst nicht aus dir Selbst, nicht aus deinem Selbst, denn dein Selbst ist mit den Gedanken anderer dekomprimiert worden. So bei fast allen Menschen. Es sind nicht deine Gedanken, nicht deine Wesentlichkeit, nicht dein Verstand, der da wirkt. Der ist nämlich mit anderen Informationen gefüllt. Mit Informationen die dich Menschen zu etwas anderem machen, als du wirklich bist. Und was ist das Resultat dieser Wirkung, dieser Informationsbeschaffung? Wie sieht das Resultat beim Menschen aus, dem leer geborenem Menschen, der sich mit allerlei Informationen füllt, nicht seinem Wesen entsprechend, nicht wissend auf die Welt kommend?


Was wäre das Resultat vom Wasser, das nicht mehr Wasser sein kann? Was wäre das Resultat des Wassers, dessen wesentliche Informationen gestohlen wären? Würde es Lebendigkeit erschaffen oder doch nur Zerstörung, durch den Wahn dahingehend getrieben, zu denken, das es der Berg ist, den es runterfließt, das es der Wind ist, von dem es aufgebracht wird, das es das Feuer ist, das es transformiert? Was würde daraus resultieren? Ein verbohrter Berg? Ein verfälschter Wind? Der Kampf zwischen Wasser und Feuer über die Herrschaft? :)
cRAwler23 schrieb:Ich weiche nicht in die Gedanken anderer, denn nur ich bin es der für sich denken kann, wie du es bist der für dich denken kann. Man kann einander inspirieren, hier und da zum Umdenken anregen, man lernt und sammelt Erfahrungen. Die Gedanken selbst lassen sich jedoch nicht beeinflussen, nur die Denkweisen. Z.B. durch die Schule, seine Mitmenschen, seine Lebensumstände usw. Der fühlende Kern, das reine Bewusstsein bleiben jedoch wie sie sind, nur können eben im Laufe der Zeit bestimmte Dinge etwas "bewusster" und klarer werden.
Wenn du nicht in die Gedanken anderer ausweichen würdest, dann wärst du nun nicht in der Lage, dich dahingehend als Posthumanisten oder Transhumanisten zu beschreiben. Verstehe mich nicht falsch, denn ich habe nichts dagegen, als was du dich beschreibst und ich hege auch keine Glückwünsche aus zu sprechen, das du dich nun dahingehend beschrieben hast. Es ist das, was du dir angeeignet hast. Du diese Gedanken hast du, wenn wir ehrlich sein wollen, nicht aus dir ein geeignet. Auch der Umstand, das ein Mann, Frauenkleider anzieht, hast du nicht von dir, sondern es entspringt aus der Ursache, die auf dich gewirkt hat. :)

Aus sich Selbst heraus denken, ist nicht das selbe wie Informationen heraus zu suchen, die einem am geeignetsten vorkommen.Es gibt keine Informationen außerhalb deines Selbst, das dein Selbst braucht, um wirklich zu leben. So wie auch das Wasser, keine weiteren Informationen braucht, um Wasser zu sein. Aus etwas zu bestehen bedeutet nicht gleich, wirklich zu sein. Auch aus unterschiedlichen, unwesentlichen, verwirrten Informationen kann man bestehen, doch besteht man dann wirklich so wie das harmonisierende Wasser, die Natur....natürlich oder doch zerstörerisch, unharmonisch? :)
cRAwler23 schrieb:Nun du scheinst mich nicht richtig verstanden zu haben. Die Natur hat in sich selbst Einflüsse die in Form der Kausalität erscheinen und wechselwirken, der Einfluss von einer Kraft auf eine entgegengesetzte Kraft. Wenn ich ein Objekt an ein anderes reibe entsteht Wärme, der Einfluss ist die Transformation von Energie durch diese Bewegung. Natürliches wird ständig durch die Interaktion von Materie beeinflusst, denn genau das ist ja die Natur und Evolution, ein Geflecht aus gegenseitigen Einflüssen. Ordnung und Chaos sind dabei nur die extremsten Polaritäten, das Leben findet in dem weiten Spektrum dazwischen statt
Dann reibe mal das Wasser gegen Wasser, mal sehen ob wärme entsteht. :)

Wenn du sagst, die Natur, dann betrachtest du die Natur wohl in naturwissenschaftlicher Hinsicht. Natur ist nichts anderes als Geburt. Es ist nur ein Wort, das der Naturwissenschaft zugeschrieben ist, weil sich Menschen die leer sind, dahingehend bewegen, die Natur zu studieren, anstatt sich selbst. Der einzige Einfluss der Natur ist die Geburt. Und die Geburt kommt immer, egal welche Wesentlichkeit auch betrifft, immer aus sich selbst. Deshalb kannst du kein Pferd und ein Nashorn nehmen es miteinander paaren und hoffen, das daraus ein wirkliches Pferd entsteht. So wie du kein Apfelsamen nehmen kannst und hoffen kannst, das daraus Pfirsiche entstehen können. Apfelsamen gebären Äpfel, so wie Pferde nun mal Pferde, Nashörner nun mal, Nashörner und eigentlich Menschen, Menschen gebären. Das Nashorn, das Pferd, der Apfelsamen, weiß nach der Geburt, was es, aus seiner Wesentlichkeit, zu tun hat, was es ist. Lernen muss es nur noch zu stehen, zu gehen,zu Essen.

Wenn du also zwei Pferde gegeneinander reibst, so wie zwei Nashörner oder, zwei Menschen dann entsteht daraus genau so wärme, wie aus zwei anderen festen Objekten. Das was aus der Hitze jedoch entsteht, kann sich genau so zerstörerisch auswirken, wie das Wesen oder das Objekt, an sich. So wie man bei Pferden oder Tieren allgemein erkennen kann, wirken sie, nachdem sie sich gegeneinander gerieben haben, weder auf andere Wesen, noch auf ihre eigene Wesentlichkeit zerstörerisch aus. Der Mensch tut es als einziges Lebewesen auf diesem Planeten.

Wie schon mal geschrieben, kann aus der Kausalität, aus der Ursache nur dann etwas wirkliches Zustande kommen, wenn sich die Ursache sich Selbst bewusst ist. Ansonsten unterliegt es den Umständen und betrachtet dementsprechend auch alles um sich den Umständen
unter/übergeordnet.

Ich habe dich verstanden, Crawler23. :)
cRAwler23 schrieb:Mutationen passieren auf genetischer Ebene, bei den ein Wesen veränderten Umweltbedingungen ausgesetzt ist und gezwungen ist sich neu anzupassen, auch Radioaktivität hat Einfluss auf die genetischen Mutationen. Die Evolution basiert auf diesen Mutationen und jede Mutation schafft neue Verzweigungen und gar neue Spezies. Das mit der Wiedergeburt ist nicht auf weltlicher Ebene zu verstehen, mehr auf metaphysischer.
Bevor Gene sich verändern können, muss eine Intention vorliegen,eine dahingehende Kraft, welche die Gene dahingehend verändert. Ein Fisch, das tief im Meeresgrund lebt, fast ohne Licht, hat über Generationen, Fähigkeiten entwickelt, um in dieser Umgebung zu überleben. Und das hat es getan, weil es ein Tier ist. Tiere sind auf das Überleben vorprogrammiert. Ihre Entwicklung beruht auf dem Sinn, des Überlebens. Es musste sich anpassen.

Musste sich der Mensch auch anpassen? Möglich oder um es vorsichtig auszudrücken, tatsächlich. Doch welche Kraft hat ihn dahingehend getrieben, seine eigene Umwelt zu zerstören....etwa die selbe Natur, wie der aller? Da stimmt doch etwas mit der Natur nicht, die Frage ist doch.......mit welcher?

Welcher Vater oder welche Mutter würde sein Kind, körperlich, seelisch und Geistig so sehr Verkrüppeln, so, das es nicht wirklich das sein kann, was es ist und dementsprechend gegenüber den eigenen Eltern steht, statt mir ihnen zu stehen? Welche Natur würde die Wesentlichkeit eines Wesen so sehr verkrüppeln, so, das diese Wesentlichkeit gegenüber der Natur steht, statt mit der Natur (der eigenen und die der aller)?


Wer gegenüber sich Selbst steht,seiner Natur, der Natur,der ist halb Tot, halb lebendig. Früher nannte man sie Untote, heute tauchen sie in Comics und Filmen auf. :)
cRAwler23 schrieb:Im Buddhismus spricht man davon das der Inhalt eines Gefäßes nur seine Form nach dem Ableben ändert, in Form eines neuen Gefäßes, der Inhalt bleibt gleich. Nun sind aber Mutationen auf naturwissenschaftlicher Ebene allein die Folge von Veränderungen der Lebensbedingungen im Leben einer Spezies. Ja meine elementaren Bestandteile waren mal verschiedenste Lebewesen, doch ob mein Inhalt schon mal Teil eines anderen Wesens vor mir war, das ist mir nicht bekannt oder bewusst, auch wenn ich die Vorstellung schön finde. Ja Mutationen und allgemein alle Veränderungen können positiv wie auch negativ sein, jedoch jeder Formgebungsprozess in der Natur wird durch die Ordnung und das Chaos geprägt. Am Ende sind wir alle Sternenstaub der ein Eigenleben entwickelt hat :)
So wie das Wasser seine Form ändern kann, aber seine Wesentlichkeit gleich bleibt, so kann sich auch dahingehend, der Mensch seine Form ändern. Doch das betrifft nur die, die sterben, nicht die lebendigen, den diese sind schon das, was sie sind.

Ja, ein Gefäß ändert seine Form, wenn es "stirbt", der Inhalt bleibt gleich. Wasser, bleibt immer Wasser, Feuer, bleibt immer Feuer, Baum, bleibt immer Baum und ja, Mensch, bleibt immer Mensch, egal, welchen Inhalt er sich zu Lebzeiten geben will, in dem er sich in seiner Wesentlichkeit beeinflussen lässt. Du bist dir schon im klaren, das der Inhalt, die Information immer gleich ist.

Baum = Baum

Wasser = Wasser

Mensch = Mensch


Ich könnte diese Informationen nehmen und es umschreiben, wenn ich es wollte oder gezwungen wäre. Ich könnte einen Baum nehmen und daraus Häuser bauen, weil ich ein Dach über dem Kopf "brauche". Ich könnte aber auch den Baum nehmen um daraus einen Schein anzufertigen. Der Baum, aus dem ein Haus gebaut wurde, diesen kann man natürlich betrachten und man kann ihn sogar wiederverwerten, den Schein nicht. Auch mit dem Wasser kann ich so wohl natürliches herstellen, anstellen, es benutzen, es erleben oder versuchen, daraus unnatürliches zu machen. So wie auch beim Menschen. :)
cRAwler23 schrieb:Also ich bin menschlich und habe meine Menschlichkeit nicht aufgegeben, falls du das so verstanden haben solltest. Mein Posthumanismus ist nur eine Ergänzung, ein Label, eine Perspektive. Das macht mich jedoch nicht weniger menschlich als dich
Wie schon mal gesagt, ist es eines, zu denken, Mensch zu sein oder wirklich Mensch zu sein. Wer denkt, nur Mensch zu sein, der versucht wie ein Mensch zu wirken, in dem er sich labelt. Wasser versucht sich nicht wie Wasser zu verhalten, es ist Wasser. Der Mensch ist auch Mensch und dieser muss nicht versuchen, suchen/B], um zu verstehen. Dieser ist. Wie lange hast du nach deinen Labeln gesucht? Wie lange hast du alles mögliche versucht um nun hier zu sein?

Missverstehe mich nicht. Ich denke nicht, das du ein Unmensch bist. Ich weiß, wie herzlich du sein kannst. Du bist nicht der einzige der hier mitliest. :)


cRAwler23 schrieb:Eine Reise voller Eindrücke und Möglichkeiten.
Und wo endet diese Reise für den Menschen, als Gesamtes? Nicht im Krieg, Verwirrungen, Chaos? Siehe dir die Natur an, sie weiß, wohin gehend sie sich bewegt, wohin gehend sie sich Entwickelt. Der einzige der dabei ungewiss ist, ist der scheinbare Mensch. :)
cRAwler23 schrieb:Chaos ist nicht nur im Menschen und seiner Verwirrung oder Strukturlosigkeit seiner abstrakten Kunst, sie ist eben der unberechenbare Impuls der zu jeder Sekunde in diesem Universums seinen Einfluss auf Formgebungsprozesse hat, dank des Chaos gibt es die Einzigartigkeit.
Die Einzigartigkeit betrifft die Art und Weise, nicht die Wesentlichkeit, Natürlichkeit.

Die Natur ist keine abstrakte Kunst, obwohl sie, aus bestimmten Gründen, vielen so vorkommen mag. Ihre Form, die ganze Natürlichkeit, ihre "Ordnung" verdankt sie ihrer Natürlichkeit. Der Geburt. Würde darin etwas Chaotisches existieren, dann gebe es daraus etwas unnatürliches, das nicht mehr natürlich bestehen würde......zwinker.......zwinker....... :)
cRAwler23 schrieb:In diesem Thema bildet sich tatsächlich ein Zusammenschluss aus Wissenschaft, Philosophie und Spiritualität und das ist schön
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

21.04.2014 um 05:13
@Jesussah
Jesussah schrieb:Was wäre das Resultat vom Wasser, das nicht mehr Wasser sein kann? Was wäre das Resultat des Wassers, dessen wesentliche Informationen gestohlen wären? Würde es Lebendigkeit erschaffen oder doch nur Zerstörung, durch den Wahn dahingehend getrieben, zu denken, das es der Berg ist, den es runterfließt, das es der Wind ist, von dem es aufgebracht wird, das es das Feuer ist, das es transformiert? Was würde daraus resultieren? Ein verbohrter Berg? Ein verfälschter Wind? Der Kampf zwischen Wasser und Feuer über die Herrschaft? :)
Das hat mich beim Lesen spontan an ein Gedicht erinnert, dass mir jemand mal vor vielen Jahren aufschrieb..

Ich sah nie

Ich sah nie
einen zweifelnden Berg,
nie eine unsichere Rose,

keinen fanatischen Stein,
nie depressive Wolken,
keinen durchgestylten Himmel.

Nie begegnete mir ausgebranntes Feuer,
noch traf ich verlogenes Wasser.

All diese Adjektive
tragen wir Menschen allein
- als fraglichen Schmuck.

K. Allert-Wybranietz
Jesussah schrieb:Es gibt keine Informationen außerhalb deines Selbst, das dein Selbst braucht, um wirklich zu leben.
Den Satz sollte man einmeisseln.. :) Danke.



..aber kleine (Rechtschreib-) verbesserung, wenn es erlaubt ist:

´....., welche (Plural- bezieht sich auf ´die´ Informationen- weiblich) dein Selbst braucht,...

oder:

..., die dein Selbst braucht,...



Ich seh das hier öfter, dass dieses ´das´ seltsam verwendet wird.
Korrekterweise gehört es so:


Das Haus, das ich sehe. (2. ´das´ bezieht sich auf ´Haus´ und ´Haus´ ist ein Es (das Haus).

Bei Hauptwörtern , die männlich (der Hund) oder weiblich (die Sonne) , sind, heisst es so:

Der Hund, den/welchen ich sehe.
Die Sonne , die/welche ich sehe.

Da kann man ´das´ im Nebensatz nicht verwenden. :)

Und was auch hier im Forum oft verwechselt wird, ist der Unterschied zwischen ´das´ und ´dass´.

Bsp.:
Ich nehme an, dass du das verstehst.

In dem Fall leitet ´dass´ den Nebensatz ein und bezieht sich nicht auf ein Hauptwort im ersten Hauptsatz.


Sorry für den Exkurs, aber ich lese das so oft hier, dass ich die Gelegenheit mal genutzt habe, das anzusprechen allgemein.

Und so inhaltlich wertvoll wie du schreibst, kleidet sich das sicher gut in einer korrekten Sprache.. :)


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

21.04.2014 um 09:31
Jesussah schrieb:Es sind nicht deine Gedanken, nicht deine Wesentlichkeit, nicht dein Verstand, der da wirkt. Der ist nämlich mit anderen Informationen gefüllt. Mit Informationen die dich Menschen zu etwas anderem machen, als du wirklich bist. Und was ist das Resultat dieser Wirkung, dieser Informationsbeschaffung? Wie sieht das Resultat beim Menschen aus, dem leer geborenem Menschen, der sich mit allerlei Informationen füllt, nicht seinem Wesen entsprechend, nicht wissend auf die Welt kommend?
Diese Informationen docken an die "geistigen Synapsen" an und bilden einen virtuellen Koerper, der sich geistig bewegen laesst. Dieser geistige Koerper verschmilzt mit dem fleischlichen Koerper und macht uns zu dem was wir sind. Man kann diese Tatsache aus der Dualitaet heraus betrachten als etwas Schlechtes, doch man kann es auch aus der Einheit des transformierten Menschen betrachten, dann ist es wundervoll :)

Die richtige Technik der Informationsauswahl bestimmt den Grad der Beweglichkeit des geistigen Koerpers. Wenn alle geistigen Funktionen im Einklang arbeiten, bildet sich ein harmonischer Mensch heraus, der zu sich und anderen ehrlich ist.

Alle Informationen da draussen sind Informationen aus der Nachahmung oder Kreativitaet oder Kombinationen daraus. Diese Informationen sind aus dem Universum, Bausteine des Lebens.

Der transhumanistische Mensch ist jetzt, Der Mensch-Mensch ist jetzt, Christus ist jetzt, Gott ist jetzt. Der Egoist ist jetzt. Alien ist jetzt. etc.
Jesussah schrieb:Wer gegenüber sich Selbst steht,seiner Natur, der Natur,der ist halb Tot, halb lebendig.
Wer sich und seiner Natur gegenuebersteht und gleichzeitig er selbst und seine Natur ist, der ist halb tot und halb lebendig. Das Leben mit dem Paradoxon. So baut man sich seine eigene geistige Singularitaet.

Es ist das Bestreben des Teils ein Ganzes zu sein, wobei der Teil das Ganze ist und das Ganze nur ein Teil ;)


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

21.04.2014 um 09:43
Basis: Es ist wie es ist.
Glaube: Es ist so.
Zweifel: Es ist anders.
Differenziertheit: Es ist so aber auch anders.
Erleuchtung: Es ist.

Eine Lockerungs- und Dehnuebung fuer den ambitionierten Geist :D


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Jesussah
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

21.04.2014 um 12:33
@dedux
dedux schrieb:Diese Informationen docken an die "geistigen Synapsen" an und bilden einen virtuellen Koerper, der sich geistig bewegen laesst. Dieser geistige Koerper verschmilzt mit dem fleischlichen Koerper und macht uns zu dem was wir sind. Man kann diese Tatsache aus der Dualitaet heraus betrachten als etwas Schlechtes, doch man kann es auch aus der Einheit des transformierten Menschen betrachten, dann ist es wundervoll
Man besteht aber nicht virtuell, dedux. Man besteht wirklich. Im Geiste gibt es in Wirklichkeit, keinen Körper. Im Geiste gibt es nur den Geist. Versucht dieser Geist jedoch eine andere Form an zu nehmen, als es ist, dann spaltet dieser Geist sich und ist somit so wohl, teilweise, Geist, als auch teilweise etwas anderes. Informationen die aus verschiedenen Ursachen, wechselwirken, können dich nicht machen, dich nicht Formen, denn du bist aus einem Menschen entstanden.Die Information, des Menschen, hat einen Menschen hervorgebracht. Das ist keine Wechselwirkung, die unterschiedliche Ursachen kennt, sondern die gleiche Ursache hat, wie das, was daraus entsteht.

Was entsteht aus einem gespaltenem Geist? :)
dedux schrieb:Die richtige Technik der Informationsauswahl bestimmt den Grad der Beweglichkeit des geistigen Koerpers. Wenn alle geistigen Funktionen im Einklang arbeiten, bildet sich ein harmonischer Mensch heraus, der zu sich und anderen ehrlich ist.
Es liegt nicht an der Technik, es liegt in(an) dir. Die wirklichen Informationen liegen in dir, von Anfang bis Ende. Wenn man sie erkennen will, müsste man all die Griffe, der gelernten Techniken, loslassen, denn nur so kann man die Verwirbelungen, die Verwirrungen lösen....... :)
dedux schrieb:Alle Informationen da draussen sind Informationen aus der Nachahmung oder Kreativitaet oder Kombinationen daraus. Diese Informationen sind aus dem Universum, Bausteine des Lebens.
Es gibt in der Natur anderer Wesentlichkeiten, keine Information, die zerstörerisch auf die eigene Umwelt wirkt. Es gibt keine Informationen da draußen, die sich anders verhalten als sie sind. Das findest du nur im Menschen. Die Frage ist doch da, weiß der Mensch was er da tut und wenn, was versucht er da nachzuahmen? :)
dedux schrieb:Der transhumanistische Mensch ist jetzt, Der Mensch-Mensch ist jetzt, Christus ist jetzt, Gott ist jetzt. Der Egoist ist jetzt. Alien ist jetzt. etc.
Der Transhumanistische Mensch kann nicht Jetzt sein, denn dieser Gedanke hat eine bestimmte Zeit hinter sich und eine bestimmte Zeit vor sich, aus das es sich entwickelte und noch entwickeln muss. Der Mensch hat keine Zeit hinter sich, er trägt sie sogar, im Vergleich, zu anderen Lebewesen, am Arm. Gebe mal einem Tier, eine Uhr und es wird nicht wissen, was damit anzufangen ist. Den sie leben schon hier und jetzt. Sie brauchen keine Zeit, am Arm tragen, denn sie haben ihre natürliche Zeit die sie erleben.

Der Gedanke, des Transhumanisten ist jedoch nicht natürlich entstanden, sondern aus den Verwirbelungen, aus dem Gedankenpool, woraus der Mensch, seine Wesentlichkeit herausfischen will, bestimmen will obwohl sie schon die ganze Zeit,bestimmt ist. :)
dedux schrieb:Wer sich und seiner Natur gegenuebersteht und gleichzeitig er selbst und seine Natur ist, der ist halb tot und halb lebendig. Das Leben mit dem Paradoxon. So baut man sich seine eigene geistige Singularitaet.
Man kann in den Spiegel sehen und sich erkennen oder man kann in den Spiegel sehen und das was man sieht, aberkennen, aus bestimmten Gründen wohlgemerkt. Wer gegenüber der Natur steht, der lebt nicht in der Natur, nicht natürlich, der streitet sie ab. Wer die Entwicklung, die daraus resultiert kontrolliert, kontrolliert wohl den Menschen und das ist wohl einer der Gründe, warum Gedanken, wie Transhumanisten zustande kommen. Das ist einer der Gründe, warum der Mensch, seine Ursache, woanders sieht, als bei sich Selbst.Universum....Gott........ect.......... :)
dedux schrieb:Es ist das Bestreben des Teils ein Ganzes zu sein, wobei der Teil das Ganze ist und das Ganze nur ein Tei
Wenn das dein bestreben ist, dann wirst du ewig suchen und damit den Umständen ausgeliefert sein. Auf eine 1 folgt immer eine 2, auf eine 2 immer eine 3.........mal sehen wie weit du suchen ähmmm.......zählen kannst.


Vielleicht wirst du irgendwann erkennen, das du Ganz bist und damit auch erkennen, welche Teile dir bisher im Weg standen. :)



@peacetime


Vielen Dank für die Rechtschreibkorrektur.


Das Gedicht ist bemerkenswert. :)


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

21.04.2014 um 12:39
Jesussah schrieb:Das Wasser, das von einem Berg runter fliest, fließt auf der Erde, den Berg herunter. Das Wasser das Wellen schlägt, weil der Wind es aufgebracht hat, schlägt Wellen. Das Wasser das verdampft, weil das Feuer es erhitzt, verdampft. Auch das Wasser ist Einflüssen ausgesetzt, jedoch lässt es sich von dem Berg, von dem es runter fließt oder dem Wind, von dem es aufgebracht wird oder dem Feuer, welches das Wasser verdampft und damit sogar in einen transformierten Zustand bringt, nicht in seiner Wesentlichkeit, deformieren. Das Wasser lässt sich in seiner Wesentlichkeit nicht beeinflussen, dahingehend, das es am Ende, nach dem Einfluss, etwas anderes ist, als es wirklich ist.
Man nennt dies auch einfach Aggregatzustand. Die elementare Beschaffenheit eines Stoffs ändert sich nur durch die Fusion in ein nächst schwereres Element. Aus Wasserstoff wurde durch die Fusion Helium und aus der Heliumfusion geht Kohlenstoff hervor usw. Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff, der Mensch ist eine Verbindung aus vielen weiteren Elementen, doch die Grundelemente für seine Existenz sind Kohlenstoff und Wasser.

Das Wasser wird auch durch die Chemie verändert und kann mit anderen Elementen Verbindungen eingehen. Natürlich bleibt Wasser auch Wasser in egal welchem Aggregatzustand es sich befindet.
Jesussah schrieb:So ist es auch bei allen Wesentlichkeit. So sollte es jedenfalls sein. Es ist auch so, in der Natur, außerhalb der Menschlichen Natur. Alles funktioniert dahingehend perfekt, zusammenfügend, nicht geteilt, Ganz, so wie es ist.
Darum nenn ich das auch schlicht und einfach die Ganzheitlichkeit. Nur wäre es eindimensional diese als die reine Ordnung zu verstehen ohne zu bedenken, dass auch das Chaos die Realität prägt und mitformt. Im Leben gibt es nichts perfektes und rein ordentliches, das wäre Leugnung des Chaos :)
Jesussah schrieb:Auch du spürst das Wasser, den Wind, die Erde, das Feuer, das Natürliche. Auch du bist diesen Einflüssen ausgesetzt. Daraus entsteht leben, weshalb du lebst. Daraus entsteht, lebendiges.
Nichts anderes wollte ich auch sagen, eines hat zum anderen geführt, schlicht und einfach die Kausalität und die Einflüsse bestehen aus Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion, Kraft und Gegenkraft. Wir sind der Spielball der kausalen Gezeiten.
Jesussah schrieb:Das was du bei den Menschen siehst, aus Naturwissenschaftlicher Hinsicht, ist nichts weiter als ein Lineal, eine Schablone, eine Zeitlinie, eine begrenzte Sicht, die nur bis zu einer bestimmten, scheinbar, unüberwindbaren Mauer reicht.......namens Evolution. Es ist die selbe begrenzte Sicht wie die der Religiösen, auch wenn sie Tatsächliche Ergebnisse liefern mag, so ist sie dennoch, voller Fragen, im Hinblick auf den Menschen.
Die Naturwissenschaft ist etwas mehr als das, sie ist die Erforschung aller Möglichkeiten, sie ist nicht einfach nur ein Lineal, sie ist Hypothese und auch deren experimentelle Nachprüfung. Wenn aus Theorie eine Praxis wird, dann hat man wahrlich Wissen erlangt. Die Wissenschaft beginnt für ein Kind in der Wahrnehmung und Neugier. Aus der Wissenschaft kann auch die Spiritualität wachsen, wie aus dem Chaos die Ordnung entwachsen kann und umgekehrt. Die Wissenschaft selbst ist ein spiritueller Prozess. Das einzige was die Wissenschaft von der Religion trennt ist die Tatsache das die einen rationaler Natur sind und die anderen mehr intuitiver Natur. Das eine ist physisch, das andere metaphysisch.
Jesussah schrieb:Was wäre das Resultat vom Wasser, das nicht mehr Wasser sein kann? Was wäre das Resultat des Wassers, dessen wesentliche Informationen gestohlen wären? Würde es Lebendigkeit erschaffen oder doch nur Zerstörung, durch den Wahn dahingehend getrieben, zu denken, das es der Berg ist, den es runterfließt, das es der Wind ist, von dem es aufgebracht wird, das es das Feuer ist, das es transformiert? Was würde daraus resultieren? Ein verbohrter Berg? Ein verfälschter Wind? Der Kampf zwischen Wasser und Feuer über die Herrschaft?
Als kleine Notiz, auf dem Mond Triton gibt es Berge aus Wassereis, die so hart wie Granit sind. In der Sonne gibt es Wasser das den Zustand von Plasma hat, welches heißer als jedes bekannte Feuer der Welt ist. Auf der Erde gibt es Wasser in 3 (4) Aggregatzuständen, jedoch kann auch der Mensch Plasma erschaffen.

Wikipedia: Plasma_%28Physik%29

Es geht nicht um die Herrschaft von Feuer oder Wasser, denn Feuer ist kein Element sondern nur eine Reaktion, das Verbrennen von Elementen und nur mit Anwesenheit von Sauerstoff möglich. Es herrscht kein Kampf, es gibt nur Reaktionen, Wechselwirkungen und Formungsprozesse. Der Wind kann auch aus Wassernebeln bestehen und der Wind selbst entsteht nur durch Temperaturschwankungen in der Atmosphäre und der Bildung von Luftmassen, welche durch den Wasserkreislauf eben auch Wolken, Wind und Stürme bilden können. Natürlich ist Wasser = Wasser und kein Wind oder Feuer, da das eine ein Element ist, das andere sind Reaktionen und Bewegungen. Genau die letzteren beiden stehen für die Chaosforschung als klassische Beispiele, denn beide sind strukturlos, kein Wind oder Feuer wird je eine geordnete Struktur besitzen, kein Muster und keine Klarheit in der Form besitzen, beide sind Chaos und beide haben Einfluss auf die elementare Ordnung von Strukturen. Der Wind erzeugt Erosion, erzeugt Wellen auf dem Ozean, das Feuer Verbrennung, kann Wasser verdampfen, andere Elemente schmelzen.
Jesussah schrieb:Wenn du nicht in die Gedanken anderer ausweichen würdest, dann wärst du nun nicht in der Lage, dich dahingehend als Posthumanisten oder Transhumanisten zu beschreiben. Verstehe mich nicht falsch, denn ich habe nichts dagegen, als was du dich beschreibst und ich hege auch keine Glückwünsche aus zu sprechen, das du dich nun dahingehend beschrieben hast. Es ist das, was du dir angeeignet hast. Du diese Gedanken hast du, wenn wir ehrlich sein wollen, nicht aus dir ein geeignet. Auch der Umstand, das ein Mann, Frauenkleider anzieht, hast du nicht von dir, sondern es entspringt aus der Ursache, die auf dich gewirkt hat.
Das mit den Frauenkleidern scheint dir wohl dein Bild von mir geprägt zu haben, dabei bin ich im Alltag gänzlich neutral und schlicht schwarz gekleidet unterwegs ;)

Nun das ist ein Thema welches ganze Bücher füllen könnte und doch ist es in der Hinsicht ganz einfach, Transgender ist schon etwas komplexer als nur die Wahl der Kleider, es ist das innere Wesen eines Menschen das ihn zu dem macht was er ist, so kann es vorkommen das sich z.B. das Gehirn einer Frau im Körper eines Mannes befindet und umgekehrt, das männliche oder feminine Verhalten wird durch neurologische und hormonelle Prozesse geprägt, damit entwickelt sich auch ein ganzes Spektrum an Geschlechtsidentitäten und auch ein Spektrum der sexuellen Orientierung eines Menschen. Natürlich ist der Mensch ohne diese Eigenschaften einfach ein Mensch, doch die spezifischen Eigenschaften die sich aus ihm selbst und aus der Interaktion prägen, bestimmen meist das ganze Leben. Das ich dann und wann Frauenkleider trage hat seine Ursache darin das ein paar meiner Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen feminin sind, jedoch sich meine maskulinen und femininen Eigenschaften dabei nicht in einem Konflikt befinden sondern einander ergänzen, ich bin so ein androgynes, ganzheitliches Wesen das mit sich selbst im reinen ist. Doch am Ende bin ich mir immer bewusst das diese Eigenschaften nicht mein reines Selbst sind, denn diese Eigenschaften sind physischer Natur. Mein Selbst kennt keine Eigenschaften, keine Labels und keine Schubladen.

Das ich ein Posthumanist bin hat seine Ursache natürlich in meinem Interesse der Naturwissenschaft, der Vorliebe für Technologien, der Bandbreite an Möglichkeiten in der Evolution einer jeden Spezies und eben auch in der Möglichkeit einer gar künstlichen Evolution, die aus ihrer Künstlichkeit auch wieder eine Natürlichkeit entwickelt. Eben wie du schon sagtest eine "Geburt" erleben wird. Diesen Zeitpunkt nennt man auch die "Technologische Singularität".

Posthumanismus bedeutet das der Mensch eben nicht nur Mensch ist der mit sich und seiner Umwelt im Reinen ist, sondern eben auch das Potential seiner Vorstellungskraft erkannt hat. Jede Erfindung dieser Welt, jede Kunst, jede Musik, jede Technologie stammt aus der Vorstellungskraft einiger Menschen, bevor die erste Note aufs Blatt geschrieben wurde, war der Ton in der Vorstellung des Komponisten so angeordnet wie er es in dem Moment für wohlklingend empfand, ein fast zeitgleicher Prozess. Abstrakte Kunst stammt auch aus der Vorstellungskraft, es erzeugt eine nie dagewesene Form, denn abstrakte Kunst ist nichts was aus dem Abmalen von etwas entstammt, sondern aus der puren Fantasie und damit auch aus dem Chaos. Das Chaos kann Zerstörung aber auch die Schönheit der Kreativität bringen. Dazu muss ein kreativer Künstler nicht verwirrt sein um chaotische Kunst zu schaffen :)
Jesussah schrieb:Aus sich Selbst heraus denken, ist nicht das selbe wie Informationen heraus zu suchen, die einem am geeignetsten vorkommen.Es gibt keine Informationen außerhalb deines Selbst, das dein Selbst braucht, um wirklich zu leben.
Merkst du eigentlich das wir uns im Kreis drehen? :D
Wir landen immer wieder an diesem Punkt, natürlich ist der Mensch der Selbsterkenntnis erlangt hat ein Mensch der keiner Schubladen, Labels und Eigenschaften mehr bedarf, er ist einfach er selbst. Nur bin ich jemand der die Selbsterkenntnis erlangt hat und dennoch bewusst nicht gänzlich auf seine Labels verzichtet, mein Wissen und meine Kenntnisse die ich aus mir selbst UND anderen Quellen bezogen haben bereichern mich gleichermaßen. Ich könnte völlig und ausreichend nur ich selbst sein, ja das wäre schön und gut, doch bis zu meinem Tod will ich auch die Besonderheiten von Eigenschaften genießen. Wie eben meine Vorliebe für schwarze Kleidung, die dann und wann auch feminin ist, oder meine Vorliebe für die Naturwissenschaft, für die Psychologie, die Astronomie, die Quantenphysik, die Chaosforschung, für elektronische Musik, für Science Fiction usw. Ja auch diese angeeigneten Eigenschaften erfüllen mich, gleichermaßen wie meine innere Ruhe und Gelassenheit durch meine Selbsterkenntnis die gewiss genügsam ist und keiner Eigenschaften mehr bedarf. Ich gehe den Mittelweg.
Jesussah schrieb:Dann reibe mal das Wasser gegen Wasser, mal sehen ob wärme entsteht.
Reibungsenergie entsteht im festen Zustand. Bei ca. -100°C wäre Wasser sehr fest und würde man es reiben würde tatsächlich Wärme entstehen, allein durch diese Reibungsenergie könnte man das Eis zum Schmelzen bringen, jedenfalls an der Reibefläche. Jedoch Flüssigkeiten besitzen wie Gase keine Möglichkeit der Reibungsenergie, wobei das Sieden von Wasser etwas ähnliches ist, denn die Geschwindigkeit der Teilchen erhöht sich und setzte Energie in Form von kochenden Wasser frei indem nicht Wärme entsteht, sondern mechanische Energie. Das war auch der Grund warum man die Dampfmaschine gebaut hat. Reibung von Wasseratomen durch Zuführen von Wärme erzeugt mechanische Energie, das Verdampfen erzeugt großen Druck, so viel das man ganze Maschinen betreiben konnte.
Jesussah schrieb:Wenn du sagst, die Natur, dann betrachtest du die Natur wohl in naturwissenschaftlicher Hinsicht. Natur ist nichts anderes als Geburt. Es ist nur ein Wort, das der Naturwissenschaft zugeschrieben ist, weil sich Menschen die leer sind, dahingehend bewegen, die Natur zu studieren, anstatt sich selbst.
Wie wäre es denn einfach mit beidem? Meine Neugier entstammt der Leere der Unwissenheit die gefüllt werden wollte mit Erkenntnissen und Wissen, doch ich habe gemerkt das man im Zuge der Selbsterkenntnis genügsam wird, man hat erkannt was reicht. Nur kann man wieder etwas Unter- oder Überdruck erzeugen, es muss im Leben egal ob mit oder ohne Selbsterkenntnis nichts absolutes geben.
Jesussah schrieb:Der einzige Einfluss der Natur ist die Geburt. Und die Geburt kommt immer, egal welche Wesentlichkeit auch betrifft, immer aus sich selbst. Deshalb kannst du kein Pferd und ein Nashorn nehmen es miteinander paaren und hoffen, das daraus ein wirkliches Pferd entsteht. So wie du kein Apfelsamen nehmen kannst und hoffen kannst, das daraus Pfirsiche entstehen können. Apfelsamen gebären Äpfel, so wie Pferde nun mal Pferde, Nashörner nun mal, Nashörner und eigentlich Menschen, Menschen gebären. Das Nashorn, das Pferd, der Apfelsamen, weiß nach der Geburt, was es, aus seiner Wesentlichkeit, zu tun hat, was es ist. Lernen muss es nur noch zu stehen, zu gehen,zu Essen.
Nun in der Natur gibt es auch Hybride wie z.B. den Liger, aus Tiger und Löwe :D
Natürlich ist ein Apfel ein Apfel und der Samen wird wieder einen neuen Apfelbaum "gebären". Nur waren einst Äpfel und Pfirsiche in ihrer genetischen Vergangenheit vor vielen Generationen ein und die selbe Pflanzenspezies, es kam nur zur Verzweigung. So wie Menschenaffen und Menschen die gleichen Vorfahren hatten. Die Dinge entwickeln sich und verzweigen sich eben in der Natur, die Geburt schafft neues Leben aber eben auch Veränderungen, solche Veränderungen können über viele Generationen reifen. Man stelle sich vor unser aller gemeinsamer Vorfahre war ein einfacher Einzeller und dessen "Vorfahre" waren Prozesse der organischen Chemie an vulkanisch aktiven Heißwasserquellen in den Ozeanen. Damit ist im Prinzip jede Spezies miteinander verwand und wir sind alle Teil einer großen Familie. Dem Chaos sei Dank gibt es eine solch reichhaltige Vielfalt und Einzigartigkeit in der Erscheinungsform, denn sonst wär’s auch irgendwie langweilig und die Erde ein lebloser Ort ohne das schöne Chaos und die Ordnung.
Jesussah schrieb:Wenn du also zwei Pferde gegeneinander reibst, so wie zwei Nashörner oder, zwei Menschen dann entsteht daraus genau so wärme, wie aus zwei anderen festen Objekten. Das was aus der Hitze jedoch entsteht, kann sich genau so zerstörerisch auswirken, wie das Wesen oder das Objekt, an sich. So wie man bei Pferden oder Tieren allgemein erkennen kann, wirken sie, nachdem sie sich gegeneinander gerieben haben, weder auf andere Wesen, noch auf ihre eigene Wesentlichkeit zerstörerisch aus. Der Mensch tut es als einziges Lebewesen auf diesem Planeten.
Deine Metaphern werden langsam immer absurder :D
Es gab schon noch andere Spezies als den Menschen bei denen z.B. eine Überpopulation und eine einhergehende Nahrungsknappheit zum Verhängnis wurde. Der Mensch mag zwar Atomwaffen gebaut haben, doch noch kam es nicht zur totalen Zerstörung der Welt. Der Mensch vereint zerstörerische und kreative Aspekte. Würde es denn den Menschen nicht ohne die Natur geben? Der Mensch ist mit all seinen Macken und auch zerstörerischen Aspekten Teil der Natur und auch Teil der großen Familie des Lebens. Du magst Technologie als Teil der Wissenschaft und Zerstörung sehen, als Teil einer "teilweisen" Denkweise und erzeugt durch die innere Leere mancher. Nun Die Natur verabscheut ein Vakuum, es will die Leere füllen. Das ist eine Konstante im ganzen Kosmos und die Technologie könnte schlicht und einfach eine neue Form des Lebens sein die noch vor ihrer Geburt steht, wir sind der Erzeuger und Geburtshelfer.
Jesussah schrieb:Bevor Gene sich verändern können, muss eine Intention vorliegen,eine dahingehende Kraft, welche die Gene dahingehend verändert. Ein Fisch, das tief im Meeresgrund lebt, fast ohne Licht, hat über Generationen, Fähigkeiten entwickelt, um in dieser Umgebung zu überleben. Und das hat es getan, weil es ein Tier ist. Tiere sind auf das Überleben vorprogrammiert. Ihre Entwicklung beruht auf dem Sinn, des Überlebens. Es musste sich anpassen.
Das ist richtig.
Jesussah schrieb:Musste sich der Mensch auch anpassen? Möglich oder um es vorsichtig auszudrücken, tatsächlich. Doch welche Kraft hat ihn dahingehend getrieben, seine eigene Umwelt zu zerstören....etwa die selbe Natur, wie der aller? Da stimmt doch etwas mit der Natur nicht, die Frage ist doch.......mit welcher?
Zerstören und Erschaffen liegen in den gleichen Händen. Noch hat der Mensch die Umwelt nicht zerstört aber er hat sie gewiss stark verletzt und die Biosphäre scheint von Krebs befallen zu sein. Doch ich betrachte den Menschen nicht von der Natur isoliert und getrennt, denn auch er ist Natur und ja auch seine Denkweisen die ihn destruktiv handeln lassen. Mit der Natur ist alles Ok, nur eben nicht mit dem Ego des Menschen, da ist etwas durchaus im Argen.
Jesussah schrieb:Wer gegenüber sich Selbst steht,seiner Natur, der Natur,der ist halb Tot, halb lebendig. Früher nannte man sie Untote, heute tauchen sie in Comics und Filmen auf.
Diese Zombies sieht man im menschlichen Mainstream, in der Konsumgesellschaft, im Irrglauben, in Kriegen und inneren Konflikten.
Jesussah schrieb:Ja, ein Gefäß ändert seine Form, wenn es "stirbt", der Inhalt bleibt gleich. Wasser, bleibt immer Wasser, Feuer, bleibt immer Feuer, Baum, bleibt immer Baum und ja, Mensch, bleibt immer Mensch, egal, welchen Inhalt er sich zu Lebzeiten geben will, in dem er sich in seiner Wesentlichkeit beeinflussen lässt. Du bist dir schon im klaren, das der Inhalt, die Information immer gleich ist.
Ja so seh ich das auch, jedoch können sich auch die Inhalte ändern, wenn das Wasser im Gefäß noch nicht die "Hülle" gewechselt hat, kann man auch Tee zum Wasser geben. Zerbricht nun das Gefäß wird der Tee neue Formen suchen die es aufnehmen. Die Information bleibt die von Wasser, jedoch mit dem Zusatz von Tee. Vielleicht verstehst du nun ja auch wie ich das meine, ich bin Mensch und gleichzeitig auch Anarchist und Posthumanist, so auch ein androgyner Mensch. Meine Wesentlichkeit ist der Mensch, doch meine Zusätze sind die genannten Aspekte die mein Leben prägen und formen. Ob ich davon etwas in meinen Tod nehme weiß ich nicht, jedoch weiß ich das mich diese Eigenschaften bereichert haben, wo einst Leere war ist nun Fülle. Im jetzigen Zustand bin ich Gefäß, Wasser und auch Tee gleichermaßen :)
Jesussah schrieb:Wie schon mal gesagt, ist es eines, zu denken, Mensch zu sein oder wirklich Mensch zu sein. Wer denkt, nur Mensch zu sein, der versucht wie ein Mensch zu wirken, in dem er sich labelt. Wasser versucht sich nicht wie Wasser zu verhalten, es ist Wasser.
Ja jedoch vergisst du das Wasser ein sehr verbindungsfreudiges Element ist, wie im Falle des Tees. Ich bin ein Mensch, ein Mensch mit Zusätzen. Ich versuche nicht irgendein Mensch zu sein, ich bin es doch schon immer und war nie etwas anderes, versuchte auch nie etwas anderes zu sein. Jedoch kann der Mensch mehr aus sich machen, er hat Vorstellungskraft und einen Möglichkeitssinn, wie der Vogel fliegen kann, hat der Mensch ein unglaubliches Vorstellungsvermögen. Das ändert nichts daran das er ein Mensch ist.
Jesussah schrieb:Und wo endet diese Reise für den Menschen, als Gesamtes? Nicht im Krieg, Verwirrungen, Chaos? Siehe dir die Natur an, sie weiß, wohin gehend sie sich bewegt, wohin gehend sie sich Entwickelt. Der einzige der dabei ungewiss ist, ist der scheinbare Mensch.
Neben den Krieg hat der Mensch auch die Kunst und Kultur erschaffen. Neben der Ordnung in der Struktur und Architektur hat er auch das Chaos in Form der abstrakten Kunst erschaffen. Der Mensch ist vielseitig, so sind auch seine Auswirkungen auf diese Welt.

Außerdem wie stehst du dem Virus und Krebs gegenüber? Auch sie wirken sich zerstörerisch auf ihren Wirt aus. Auch das Virus entstammt der Natur und ist Teil dieser. Was ist mit Parasiten? Was ist mit Schimmelpilz? Die Natur beinhaltet auch immer die Zerstörung und Zersetzung alten Lebens um neues zu gebären und neue Grundlagen zu schaffen. Wenn man etwas isst, isst man abgestorbenes, tote Zellen von einstigen Leben, doch man macht sie zum Teil seines Körpers um zu überleben. In der Natur fressen sich alle gegenseitig, die Natur unterliegt ständigen Kämpfen, beim Menschen gibt es da keine Ausnahme, nur übertreibt er es gern ;)

Der Mensch ist mit seinen ganzen Macken kein Fehler der Natur, er ist Natur! Die Natur macht keine Fehler.
Jesussah schrieb:Die Natur ist keine abstrakte Kunst, obwohl sie, aus bestimmten Gründen, vielen so vorkommen mag. Ihre Form, die ganze Natürlichkeit, ihre "Ordnung" verdankt sie ihrer Natürlichkeit. Der Geburt. Würde darin etwas Chaotisches existieren, dann gebe es daraus etwas unnatürliches, das nicht mehr natürlich bestehen würde......zwinker.......zwinker.......
Auch das Chaos ist Teil der Natur, wie auch die Ordnung. Ich glaube nur langsam das wir unterschiedliche Auffassungen der Begrifflichkeiten haben, ich gebe dir gern wieder den Hinweis mit der Chaosforschung und den Hinweis mit dem Fraktal.


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21.04.2014 um 12:50
@Jesussah
Ich kenne deinen Standpunkt und erkenne ihn auch an. Ich bin nur der Meinung, dass es noch eine Menge zu entdecken gibt. Du scheinst angekommen zu sein, doch ich bin noch auf dem Weg. Eine fruchtbare Diskussion zwischen uns beiden ist schwer moeglich, da unsere Gedanken kaum ineinander verzahnt sind. Ehrlich gesagt, bin auch einfach zu faul, um auf jeden Punkt einzeln einzugehen ;)


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Jesussah
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21.04.2014 um 13:40
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Darum nenn ich das auch schlicht und einfach die Ganzheitlichkeit. Nur wäre es eindimensional diese als die reine Ordnung zu verstehen ohne zu bedenken, dass auch das Chaos die Realität prägt und mitformt. Im Leben gibt es nichts perfektes und rein ordentliches, das wäre Leugnung des Chaos
Ich habe nie geschrieben, das es kein Chaos gibt, sondern geschrieben, das man in der Natur anderer Wesentlichkeiten, dieses Planeten,des Universum kein Chaos erkennen kann. Nur der Mensch ist es, der Chaotisch wirkt, was ihn ja auch dazu bringt, dinge zu tun, die nicht natürlich sind. Ist das nicht bewies genug, um zu sagen, das dieses Chaos, nicht zu der Wesentlichkeit des Menschen, dieser Erde, dieser Welt, dieser Natürlichkeit gehört? Du versuchst zwei Dinge miteinander zu vereinen, die nicht miteinander vereinbar sind. Dein Schlussfolgerung, das der Zusammenschluss, das Zusammenspiel, zwischen Ordnung und Chaos, etwas harmonisches ergibt, lässt sich doch ganz klar und deutlich gegen beweisen, in dem man nur die Taten der Menschen, die Taten der menschlichen (Un)Natürlichkeit betrachtet.

Du versuchst da etwas zusammen zu zählen, was kein gleiches Ergebnis liefern kann. Aus diesem Ungleichem Ergebnis folgt nun mal die Entwicklung, welche die Menschen durchmachen müssen. Und die Betonung liegt auf müssen........unfreiwillig.......das bringt einigen mehr, als anderen......... :)
cRAwler23 schrieb:Nichts anderes wollte ich auch sagen, eines hat zum anderen geführt, schlicht und einfach die Kausalität und die Einflüsse bestehen aus Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion, Kraft und Gegenkraft. Wir sind der Spielball der kausalen Gezeiten.
Es war nicht das Wasser, nicht die Elemente die dich zu den Gedanken geführt haben, in der du speziell sein willst, Crawler23. Die Elemente haben dich nur in eines geführt, in das Leben, um ihre Natürlichkeit mitzuerleben, nicht um in diesem Leben ein Ungleiches Ergebnis auf zu stellen, das Vorbildlich für andere eine Intention darstellt alles tun und lassen zu können, was man will. Diese Rechnung geht nämlich nicht auf und muss immer wieder Rebootet werden. Wenn du wüsstest wie oft der Mensch von vorne anfangen musste und wie oft er sich immer wieder zu dem Entwickelt hat, für das er sich nun scheinbar, geteilter weise, hält...........puhhhhhh :)
cRAwler23 schrieb:Die Naturwissenschaft ist etwas mehr als das, sie ist die Erforschung aller Möglichkeiten, sie ist nicht einfach nur ein Lineal, sie ist Hypothese und auch deren experimentelle Nachprüfung. Wenn aus Theorie eine Praxis wird, dann hat man wahrlich Wissen erlangt. Die Wissenschaft beginnt für ein Kind in der Wahrnehmung und Neugier. Aus der Wissenschaft kann auch die Spiritualität wachsen, wie aus dem Chaos die Ordnung entwachsen kann und umgekehrt. Die Wissenschaft selbst ist ein spiritueller Prozess. Das einzige was die Wissenschaft von der Religion trennt ist die Tatsache das die einen rationaler Natur sind und die anderen mehr intuitiver Natur. Das eine ist physisch, das andere metaphysisch.
Die Naturwissenschaft ist genau das, was es aussagt......ein Wissenschaftszweig. Es schafft wissen in dem es forscht. Und es kann nicht forschen, ohne die Natur auseinander zu nehmen, denn es, der Mensch daraus, muss Wissen schaffen. Natürliches Wissen resultiert aber aus der Natur und damit aus jedem Selbst, aus jeder Wesentlichkeit, nicht aus aus der Unnatürlichkeit, aus der man gezwungen ist, alles auseinander zu nehmen. Nur etwas Unnatürliches kann die Natur nicht verstehen und muss dementsprechend versuchen, die Natur zu verstehen. Das liegt doch wohl auf der Hand, derer, die Suchen, nach Wissen suchen...... :)
cRAwler23 schrieb:Nur bin ich jemand der die Selbsterkenntnis erlangt hat und dennoch bewusst nicht gänzlich auf seine Labels verzichtet, mein Wissen und meine Kenntnisse die ich aus mir selbst UND anderen Quellen bezogen haben bereichern mich gleichermaßen.
Du bist also das Wasser, aus dem Cola hergestellt wird? Warum versuchst du durch deine Natürlichkeit anders zu sein, wenn du dich doch Selbst erkannt hast? Das Wasser macht sich selbst nicht zu Cola, das tut der Mensch, weil er denkt, das er dadurch bereichert wird.


Ein reicher Geist schmückt sich nicht mit Goldketten, mit Wissen.....es bleibt das was es ist. Das einzige was dich scheinbar reicht macht, ist der zeitweilige Spaß, denn du mit andere Quellen teilst. Geteiltes Leid ist nun mal halbes Leid. :)
cRAwler23 schrieb:Das mit den Frauenkleidern scheint dir wohl dein Bild von mir geprägt zu haben, dabei bin ich im Alltag gänzlich neutral und schlicht schwarz gekleidet unterwegs
Ein Mann der in Frauenkleidern steckt, hat sich selbst dahingehend bildlich geprägt. Das hat mit meinem Bild deiner Person nichts zu tun. Ich sehe dich so wie du dich gibst, nicht so wie ich dich gerne hätte. :)
cRAwler23 schrieb:Nun das ist ein Thema welches ganze Bücher füllen könnte und doch ist es in der Hinsicht ganz einfach, Transgender ist schon etwas komplexer als nur die Wahl der Kleider, es ist das innere Wesen eines Menschen das ihn zu dem macht was er ist, so kann es vorkommen das sich z.B. das Gehirn einer Frau im Körper eines Mannes befindet und umgekehrt
Nur aus Verwirrungen können sich Gene so sehr verwirren, das daraus letztendlich noch nicht mal klares herausgehen kann. Mann oder Frau weiß dann nicht ob es Mann oder Frau ist/sein will.
Da es nur das Geschlecht betrifft,wiegt es nicht so schwer wie die Verwirrungen, aus der man nicht mehr Menschlich gehen kann. :)
cRAwler23 schrieb:Reibungsenergie entsteht im festen Zustand. Bei ca. -100°C wäre Wasser sehr fest und würde man es reiben würde tatsächlich Wärme entstehen, allein durch diese Reibungsenergie könnte man das Eis zum Schmelzen bringen, jedenfalls an der Reibefläche. Jedoch Flüssigkeiten besitzen wie Gase keine Möglichkeit der Reibungsenergie, wobei das Sieden von Wasser etwas ähnliches ist, denn die Geschwindigkeit der Teilchen erhöht sich und setzte Energie in Form von kochenden Wasser frei indem nicht Wärme entsteht, sondern mechanische Energie. Das war auch der Grund warum man die Dampfmaschine gebaut hat. Reibung von Wasseratomen durch Zuführen von Wärme erzeugt mechanische Energie, das Verdampfen erzeugt großen Druck, so viel das man ganze Maschinen betreiben konnte.
Ja, das stimmt und sehr wissenschaftlich, exakt erklärt. Doch entsteht auch keine Reibungsenergie, wenn sich zwei Menschen gegeneinander reiben? Was resultiert daraus, wenn nicht Gefühle? Wenn man zwei Steine aneinander reibt, entsteht wärme die man fühlen kann. Der Stein braucht keine Gefühle, denn es ist natürlich Stein. Ist der Mensch nicht natürlich das, was er ist, dann resultieren beim reiben zweier Menschen, gemischte Gefühle die sich verwirrt auswirken. :)
cRAwler23 schrieb:Wie wäre es denn einfach mit beidem? Meine Neugier entstammt der Leere der Unwissenheit die gefüllt werden wollte mit Erkenntnissen und Wissen, doch ich habe gemerkt das man im Zuge der Selbsterkenntnis genügsam wird, man hat erkannt was reicht. Nur kann man wieder etwas Unter- oder Überdruck erzeugen, es muss im Leben egal ob mit oder ohne Selbsterkenntnis nichts absolutes geben
Mit beidem kann man überleben, um die Zeit zwischen Leben und Tod angenehm zu gestalten. Spaß zu haben, zeitweiligen Spaß. Seine Neugier stillen. Sich füllen, mit Informationen erfüllen und den Alltag dementsprechend gestalten. Wie sieht der Alltag der Menschen aus? Harmonisch? :D


cRAwler23 schrieb:Nun in der Natur gibt es auch Hybride wie z.B. den Liger, aus Tiger und Löwe :D
Natürlich ist ein Apfel ein Apfel und der Samen wird wieder einen neuen Apfelbaum "gebären". Nur waren einst Äpfel und Pfirsiche in ihrer genetischen Vergangenheit vor vielen Generationen ein und die selbe Pflanzenspezies, es kam nur zur Verzweigung. So wie Menschenaffen und Menschen die gleichen Vorfahren hatten. Die Dinge entwickeln sich und verzweigen sich eben in der Natur, die Geburt schafft neues Leben aber eben auch Veränderungen, solche Veränderungen können über viele Generationen reifen. Man stelle sich vor unser aller gemeinsamer Vorfahre war ein einfacher Einzeller und dessen "Vorfahre" waren Prozesse der organischen Chemie an vulkanisch aktiven Heißwasserquellen in den Ozeanen. Damit ist im Prinzip jede Spezies miteinander verwand und wir sind alle Teil einer großen Familie. Dem Chaos sei Dank gibt es eine solch reichhaltige Vielfalt und Einzigartigkeit in der Erscheinungsform, denn sonst wär’s auch irgendwie langweilig und die Erde ein lebloser Ort ohne das schöne Chaos und die Ordnung.
Man kann mit seinen Gedanken die Zeit zurückreisen, in die Zukunft reisen oder doch hier bleiben. Hier gibt es keinen Menschen, das wirklich Tier ist. Hier gibt es keinen Apfelsamen, das was anderes ist, als das, was es ist. Hier gibt es wirkliches. Und du bist nicht hier um unwirklich zu sein, in dem deine Gedanken sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigen, denn ansonsten wärst du natürlich, nicht hier. :)
cRAwler23 schrieb:Deine Metaphern werden langsam immer absurder :D
Es gab schon noch andere Spezies als den Menschen bei denen z.B. eine Überpopulation und eine einhergehende Nahrungsknappheit zum Verhängnis wurde. Der Mensch mag zwar Atomwaffen gebaut haben, doch noch kam es nicht zur totalen Zerstörung der Welt. Der Mensch vereint zerstörerische und kreative Aspekte. Würde es denn den Menschen nicht ohne die Natur geben? Der Mensch ist mit all seinen Macken und auch zerstörerischen Aspekten Teil der Natur und auch Teil der großen Familie des Lebens. Du magst Technologie als Teil der Wissenschaft und Zerstörung sehen, als Teil einer "teilweisen" Denkweise und erzeugt durch die innere Leere mancher. Nun Die Natur verabscheut ein Vakuum, es will die Leere füllen. Das ist eine Konstante im ganzen Kosmos und die Technologie könnte schlicht und einfach eine neue Form des Lebens sein die noch vor ihrer Geburt steht, wir sind der Erzeuger und Geburtshelfer.
Kommt der Mensch aus der Natur, in das Leben oder verzeiht er sich lieber, nach der Geburt, in Gedanken, die nicht hier und jetzt sein können? Wenn du einen Tsunami siehst, wie es 100.000 Menschen auf dem gewissen hat, dann siehst du daraus nichts anderes als Zerstörung, weil du selbst so tickst. Das ist einer der Gründe, warum der Tsunami überhaupt erst anwesend ist,die Welt muss nämlich im Gleichgewicht bleiben. Welche Natur duldet schon Unnatürlichkeit. Die Antworten der Natur auf den Menschen, resultieren auf die Fragen, die sie stellen. Einige wirken sich zerstörerisch aus, andere Heilbringend.


Es gibt in der Natur kein Chaos, keine Zerstörung. Es ist nicht so, weil ich die Tatsachen leugne, sondern weiß, woher die Wirkungen, zum Beispiel einer Katastrophe, der Natur im allgemeinen herkommen. Dazu brauchte ich kein Buch aufzuschlagen, mich dahingehend mit Informationen füllen. Daraus kann man die Natur gar nicht verstehen. Man kann durch das Beobachten die Natur nicht verstehen, genau so wie man einen Menschen nicht nur aus der Beobachtung verstehen kann. Intention resultiert aus deiner Gesamtheit, nicht aus deinen Augen. :)
cRAwler23 schrieb:Zerstören und Erschaffen liegen in den gleichen Händen. Noch hat der Mensch die Umwelt nicht zerstört aber er hat sie gewiss stark verletzt und die Biosphäre scheint von Krebs befallen zu sein. Doch ich betrachte den Menschen nicht von der Natur isoliert und getrennt, denn auch er ist Natur und ja auch seine Denkweisen die ihn destruktiv handeln lassen. Mit der Natur ist alles Ok, nur eben nicht mit dem Ego des Menschen, da ist etwas durchaus im Argen.
Etwas was natürlich stirbt, wird nicht zerstörerisch ums leben gebracht. Etwas, was natürlich stirbt, versteht den Tod und läuft davon nicht weg, in dem es sich in Gedanken flüchtet, die nicht hier und jetzt sein können. :)
cRAwler23 schrieb:Diese Zombies sieht man im menschlichen Mainstream, in der Konsumgesellschaft, im Irrglauben, in Kriegen und inneren Konflikten.
Zombies, der Mythos ist sehr alt und er gründet auf einer bestimmten Begebenheit. Aber das würde daraus nun zu sehr in eine Richtung gehen, die nicht im Sinne dieses Threads ist. :)
cRAwler23 schrieb:Ja so seh ich das auch, jedoch können sich auch die Inhalte ändern, wenn das Wasser im Gefäß noch nicht die "Hülle" gewechselt hat, kann man auch Tee zum Wasser geben. Zerbricht nun das Gefäß wird der Tee neue Formen suchen die es aufnehmen. Die Information bleibt die von Wasser, jedoch mit dem Zusatz von Tee. Vielleicht verstehst du nun ja auch wie ich das meine, ich bin Mensch und gleichzeitig auch Anarchist und Posthumanist, so auch ein androgyner Mensch. Meine Wesentlichkeit ist der Mensch, doch meine Zusätze sind die genannten Aspekte die mein Leben prägen und formen. Ob ich davon etwas in meinen Tod nehme weiß ich nicht, jedoch weiß ich das mich diese Eigenschaften bereichert haben, wo einst Leere war ist nun Fülle. Im jetzigen Zustand bin ich Gefäß, Wasser und auch Tee gleichermaßen
Auch Tee, besteht aus Wasser. So wie du, Crawler23. Brennt das Feuer jedoch zu sehr in dir, weil du dir sonst leer vorkommen würdest, dann muss du in dich selbst wohl etwas beuteln. Und das ist weder falsch, noch richtig, sondern Unverständlich. :)
cRAwler23 schrieb:Ja jedoch vergisst du das Wasser ein sehr verbindungsfreudiges Element ist, wie im Falle des Tees. Ich bin ein Mensch, ein Mensch mit Zusätzen. Ich versuche nicht irgendein Mensch zu sein, ich bin es doch schon immer und war nie etwas anderes, versuchte auch nie etwas anderes zu sein. Jedoch kann der Mensch mehr aus sich machen, er hat Vorstellungskraft und einen Möglichkeitssinn, wie der Vogel fliegen kann, hat der Mensch ein unglaubliches Vorstellungsvermögen. Das ändert nichts daran das er ein Mensch ist.
Ein Mensch, der aus seiner Vorstellungskraft lebt, lebt nicht wirklich, der hat nämlich der Wirklichkeit etwas vor gestellt. Du stellst dir vor, ein Mensch zu sein, das ist nicht das selbe, wie der Mensch zu sein. Die Natürlichkeit anderer Wesen sind, sie stellen sich nicht vor, zu sein, weshalb sie natürlich wirken, nicht zerstörerisch, denn ansonsten wären wir alle nicht mehr hier.

Vorstellungen sind der Ort, an dem man seine Ergebnisse begutachten kann ohne sie wirklich ausleben zu müssen. Man daraus erkennen, was daraus resultiert ohne es zu erleben. Stellt sich jemand ein Leben vor und versucht es zu leben, dann wird dieser niemals wirklich leben und auch nicht wirklich verstehen, was Leben ist. So auch beim Menschen. Solche brauchen mehr als das, was sie sind, weil sie nicht wissen, was sie sind und deshalb mehr brauchen. :)
cRAwler23 schrieb:Neben den Krieg hat der Mensch auch die Kunst und Kultur erschaffen. Neben der Ordnung in der Struktur und Architektur hat er auch das Chaos in Form der abstrakten Kunst erschaffen. Der Mensch ist vielseitig, so sind auch seine Auswirkungen auf diese Welt.
Es gibt wohl Menschen, die natürliches aus ihrer Natur hervorbringen können, wie Menschen, die unnatürliches aus ihrer Unnatürlichkeit.Es gibt die, die wirklich erkennen, die, die wirklich erkennen wollen und die, die sich alles nur vorstellen und aus diesen Vorstellungen, wirklich leben wollen. :)
cRAwler23 schrieb:Auch das Chaos ist Teil der Natur, wie auch die Ordnung. Ich glaube nur langsam das wir unterschiedliche Auffassungen der Begrifflichkeiten haben, ich gebe dir gern wieder den Hinweis mit der Chaosforschung und den Hinweis mit dem Fraktal.
Dann zeig mir doch mal ein wirkliches Beispiel. Das hast du bis jetzt nicht, wirklich, getan. :)
Als kleine Notiz, auf dem Mond Triton gibt es Berge aus Wassereis, die so hart wie Granit sind. In der Sonne gibt es Wasser das den Zustand von Plasma hat, welches heißer als jedes bekannte Feuer der Welt ist. Auf der Erde gibt es Wasser in 3 Aggregatzuständen, jedoch kann auch der Mensch Plasma erschaffen.
Ja, das gibt es, aber Crawler, du bist nicht der Mond Triton, du bist nicht die Sonne........du bist........oder um es allgemeiner zu halten.....der Mensch ist......... :)


@dedux
dedux schrieb:Ich kenne deinen Standpunkt und erkenne ihn auch an. Ich bin nur der Meinung, dass es noch eine Menge zu entdecken gibt. Du scheinst angekommen zu sein, doch ich bin noch auf dem Weg. Eine fruchtbare Diskussion zwischen uns beiden ist schwer moeglich, da unsere Gedanken kaum ineinander verzahnt sind. Ehrlich gesagt, bin auch einfach zu faul, um auf jeden Punkt einzeln einzugehen
Wieso? Ich stehe doch dort, wo du auch wirklich stehst. Wo soll ich den angekommen sein, wo du noch suchst?

Das soll aber nicht bedeuten, das wir keine fruchtbare Diskussion hinbekommen. Crawler und ich schaffen das doch auch, warum nicht wir alle drei zusammen? :)


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21.04.2014 um 15:38
@Jesussah
Das Menschsein ist ein Konsens. Es ist vordergruendig die Realitaet, doch in der Tiefe des Geistes ist der Mensch ein Universum fuer sich.
Das was du schreibst hat den Charakter eines Daempfungsfeldes, du versuchst nahezu zwanghaft die Realitaet auf die vordergruendige Erfahrbarkeit zu reduzieren. Du unterbindest Querverknuepfungen der Gedanken und bindest dich an die materielle Ebene.
Das ist dein gutes Recht, doch hat es mitunter missionarische Zuege, wie ich finde.
Es faellt mir sehr schwer, mit dir zu diskutieren, wobei es um Einiges besser geworden ist als damals, als du noch Dergeistlose warst. Geistlos kommt es mir in der Tat vor, denn es mangelt an Phantasie und Kreativitaet.
Es klingt oft an, dass du dir Sorgen machst, dass der Mensch Chaos und Zerstoerung hervorbringt und machst seine Entfernung von sich selbst dafuer verantwortlich. Dem Menschen wohnen die Kraefte des Universums inne, vom Schwarzen Loch bis zur Leere. Die geistige Evolution ist in vollem Gange und ein Rueckbesinnen auf das Menschsein im vordergruendigen Sinne wird kaum zu irgendeinem Ziel fuehren. Es gilt die Kraefte auszubalancieren und dabei spielt jedes kleine Raedchen eine Rolle.

Zeit in dem Sinne ist fuer den Geist bedeutungslos. cRAwler23 ist Transhumanist, ich bin manchmal Borg(ohne Weltherrschaftsanspruch, fuege ich hinzu :P ). Das hoert sich fuer dich nach Wahnsinn an, doch es ist die geistige Realitaet.

Die geistige Weite kann beaengstigend sein, doch man kann in kleinen Schritten lernen, mit der Freiheit umzugehen.


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21.04.2014 um 15:55
@dedux
dedux schrieb:Das Menschsein ist ein Konsens. Es ist vordergruendig die Realitaet, doch in der Tiefe des Geistes ist der Mensch ein Universum fuer sich.
Nun reisen deine Gedanken vom Menschen zum Universum, warum? :)
dedux schrieb:Das was du schreibst hat den Charakter eines Daempfungsfeldes, du versuchst nahezu zwanghaft die Realitaet auf die vordergruendige Erfahrbarkeit zu reduzieren. Du unterbindest Querverknuepfungen der Gedanken und bindest dich an die materielle Ebene.
Ich bin es nicht der die Freiheit unterbindet. Die Entwicklung, welche die Menschen durch machen müssen, ist nicht freiwilliger Natur, denn sie zerstört die Natur. Meine Intention ist es, das jeder Mensch wieder seine eigene Freiheit, seinen eigenen freien Willen erkennt, statt den verwirrten, ursächlichen Informationen zu Grunde zu liegen, denn daraus entsteht nichts wirkliches.

Wenn jemand trotz dessen sich lieber den Querverbindungen, den Verwirrungen anschließen will, bitte. Jeder hat wohl scheinbar die Macht, sich zu entscheiden, nicht wahr dedux :)
dedux schrieb:Das ist dein gutes Recht, doch hat es mitunter missionarische Zuege, wie ich finde.
Es faellt mir sehr schwer, mit dir zu diskutieren, wobei es um Einiges besser geworden ist als damals, als du noch Dergeistlose warst. Geistlos kommt es mir in der Tat vor, denn es mangelt an Phantasie und Kreativitaet.
Ich brauche natürlich keine Kreativität. Warum auch? Gehe raus und du wirst erkennen,das schon alles da ist was man braucht um wirklich zu leben. Betrachte dich selbst und du wirst erkennen, das du alles bist, was du brauchst um wirklich zu leben.

Kreativität bräuchte ich in dieser Hinsicht wenn ich mich den Querverbindungen hingegeben hätte, denn dann müsste ich so kreativ sein, das ich da wieder raus komme. Das Leid abschüttele, Erlösung suche........ :)
dedux schrieb:Es klingt oft an, dass du dir Sorgen machst, dass der Mensch Chaos und Zerstoerung hervorbringt und machst seine Entfernung von sich selbst dafuer verantwortlich. Dem Menschen wohnen die Kraefte des Universums inne, vom Schwarzen Loch bis zur Leere. Die geistige Evolution ist in vollem Gange und ein Rueckbesinnen auf das Menschsein im vordergruendigen Sinne wird kaum zu irgendeinem Ziel fuehren. Es gilt die Kraefte auszubalancieren und dabei spielt jedes kleine Raedchen eine Rolle.
Wenn in dem Menschen die Kräfte des Universums inne liegen würden, dann wäre er nicht in dem unwissenden Zustand, sich dahingehend suchen und beschreiben zu müssen. Er müsste nicht in dieser Hinsicht kreativ sein um Probleme zu lösen, die er selbst erschafft, durch sein Chaos.

Im Universum läuft alles perfekt, denn deshalb gibt es dich. Der Mensch hat dies aber vergessen oder um genauer zu sein, dieses Wissen wurde ihm gestohlen. Warum er sich nun auch dem Umstand, aus dem er sich selbst sucht, ergeben muss. :)
dedux schrieb:Die geistige Evolution ist in vollem Gange und ein Rueckbesinnen auf das Menschsein im vordergruendigen Sinne wird kaum zu irgendeinem Ziel fuehren. Es gilt die Kraefte auszubalancieren und dabei spielt jedes kleine Raedchen eine Rolle.
Es fehlt dir an Wissen, denn wenn du wüsstest wie alt die Menschheit in Wirklichkeit ist, dann wüsstest du auch, das wir uns nicht zum ersten mal in dieser Entwicklungsstufe befinden. Das kannst du aber auch gar nicht wissen, weil du deinen Verstand, den leeren, von Geburt, unbewusst, bis heute bewusst, auf etwas anderes gelenkt hast, als auf dich selbst. Du hast dich gefüllt mit Informationen und denkst nun durch diese zu Wissen.

Als wärst du ein Vogel, der von einem anderen (verwirrten) Vogel als Elch verkauft wurde. Der Vogel weiß, natürlich, während der Mensch sich verkaufen muss um zu wissen...... :)
dedux schrieb:Zeit in dem Sinne ist fuer den Geist bedeutungslos. cRAwler23 ist Transhumanist, ich bin manchmal Borg(ohne Weltherrschaftsanspruch, fuege ich hinzu :P ). Das hoert sich fuer dich nach Wahnsinn an, doch es ist die geistige Realitaet.
Wenn du dich für einen Borg halten willst, kannst du das tun. Man kann aber nicht von einem weiterem Menschen Verständlichkeit erwarten, wenn man nicht selbstverständlich wirkt. Mir macht das nichts aus. Ich habe gegen die Einstellung eines Menschen, der sich für etwas anderes hält,, nichts. Ich bin aber auch nicht dafür........ :)


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21.04.2014 um 16:09
Jesussah schrieb:Es fehlt dir an Wissen, denn wenn du wüsstest wie alt die Menschheit in Wirklichkeit ist, dann wüsstest du auch, das wir uns nicht zum ersten mal in dieser Entwicklungsstufe befinden.
Die Menschheit in dem Sinne gibt es ueberhaupt nicht. Aus der Perspektive der materiellen Realitaet erscheint es als eine lineare Bewegung in der Zeit. Tatsaechlich jedoch befindet sich die ganze Entwicklung der Menschheit in diesem Augenblick vor deiner Nase und dort, wohin du nicht blicken kannst.
Die Frage nach der Entwicklungsstufe, die du stellst bezieht sich auf die Kultur. Die Kultur wird erschaffen und zerstoert. Immer und immer wieder, doch die Menschheit hat es laengst geschafft sich aus dem Kreislauf zu befreien. Man muss "nur" die/das Auge/n auftun.


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21.04.2014 um 16:16
Jesussah schrieb:Wenn du dich für einen Borg halten willst, kannst du das tun.
Ich nutze ein Werkzeug, die Verkörperung. Mit einem Bild kann ich wesentlich mehr Informationen vermitteln, als mit ein paar Worten. Die Borg Lebensweise bedeutet, andere Kulturen zu assimilieren und sich das Beste heraus zu suchen. So arbeite ich mit den kulturellen Errungenschaften verschiedener Zeiten und Zweige. Im geistigen Bereich sind Metaphern und Bilder sehr gute Hilfsmittel um groessere Bedeutungsgebilde darzustellen.


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21.04.2014 um 16:21
@dedux
dedux schrieb:Die Menschheit in dem Sinne gibt es ueberhaupt nicht. Aus der Perspektive der materiellen Realitaet erscheint es als eine lineare Bewegung in der Zeit. Tatsaechlich jedoch befindet sich die ganze Entwicklung der Menschheit in diesem Augenblick vor deiner Nase und dort, wohin du nicht blicken kannst.
Entwicklung braucht Zeit, der Mensch zu sein nicht, denn der ist man schon.

Ja, ich kann die Entwicklung der Menschen auch sehen. Doch wohin entwickelt sie sich, jetzt? Zum Harmonischen oder doch zum chaotischen? Zum Selbst oder doch weit weg vom Selbst? Wenn du denkst, wie der Crawler23, das dieses Schauspiel immer so weiter geht, Ordnung, durch Chaos und Chaos durch Ordnung, dann irrst du dich und wenn du mittleren Alters bist, wirst du diesen Irrtum sogar noch miterleben. :)
dedux schrieb:Die Frage nach der Entwicklungsstufe, die du stellst bezieht sich auf die Kultur. Die Kultur wird erschaffen und zerstoert. Immer und immer wieder, doch die Menschheit hat es laengst geschafft sich aus dem Kreislauf zu befreien. Man muss "nur" die/das Auge/n auftun.
Kulturen entsprechen Interessen, Schubladen, in die Menschen gesteckt wurden, in die sich, die Menschen, selbst stecken, um nicht mehr klar blicken zu können.

Vom Kreislauf befreit? Es gibt nur das Gefängnis, in dem man fälschlicherweise stecken kann. Wer aus seiner Natürlichkeit, in anderweitigen Gedanken steckt, die sich nicht natürlich auswirken, der ist gaznz weit von sich Selbst entfernt. :)

Du siehst auf der Welt also keine scheinbaren Probleme? Du denkst, das alles nach Plan verläuft? Wessen Plan? :)
dedux schrieb:Ich nutze ein Werkzeug, die Verkörperung. Mit einem Bild kann ich wesentlich mehr Informationen vermitteln, als mit ein paar Worten.
Ja, wenn ich bildlich leben würde, dann würde ich dir sogar sehr oft beipflichten. :)
dedux schrieb: Die Borg Lebensweise bedeutet, andere Kulturen zu assimilieren und sich das Beste heraus zu suchen.
Dann rate ich dir, nicht zu viele Filme zu schauen um daraus zu leben. Das endet immer in einem Desaster. Aber vielleicht willst du das ja insgeheim auch...... :)
dedux schrieb:So arbeite ich mit den kulturellen Errungenschaften verschiedener Zeiten und Zweige. Im geistigen Bereich sind Metaphern und Bilder sehr gute Hilfsmittel um groessere Bedeutungsgebilde darzustellen.
Ich brauche keinen Baum zu kopieren um zu Atmen. Du solltest die Versuche, anderes zu kopieren, um zu (üb)leben (wie die Borg^^) sein lassen, vielleicht eröffnet sich dir dann das Sein, das keine Grenzen mehr kennt, um wirklich zu sein. Es liegt aber an dir, an den Borg........ :)


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21.04.2014 um 16:29
Jesussah schrieb:vielleicht eröffnet sich dir dann das Sein, das keine Grenzen mehr kennt, um wirklich zu sein.
Warum denkst, dass dem nicht so ist?
Ich bin in dieser Diskussion auf einer bestimmten Ebene eingestiegen, habe die Ebenen ein paar mal gewechselt, doch deine Ebene kann ich ebenfalls erahnen und habe mich auch schon dort befunden.
Jesussah schrieb:Dann rate ich dir, nicht zu viele Filme zu schauen um daraus zu leben. Das endet immer in einem Desaster.
Ich lebe nicht aus Filmen, sondern aus der Kreativitaet meiner Mitmenschen. Ich muss nicht jeden Gedanken selbst denken und jedes Gefuehl selbst fuehlen. Das Unbewusste enthaelt die ganze informationelle Welt. Jeder Kreative Mensch bringt Licht in die Welt.


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21.04.2014 um 16:33
Jesussah schrieb:Du siehst auf der Welt also keine scheinbaren Probleme? Du denkst, das alles nach Plan verläuft? Wessen Plan? :)
Ich sehe die Probleme. Den freien Willen kann ich nicht ueberstimmen so soll geschehen was geschieht. Die Hoffnung gebe ich nicht auf.


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21.04.2014 um 16:35
Jesussah schrieb:Ja, ich kann die Entwicklung der Menschen auch sehen. Doch wohin entwickelt sie sich, jetzt? Zum Harmonischen oder doch zum chaotischen? Zum Selbst oder doch weit weg vom Selbst? Wenn du denkst, wie der Crawler23, das dieses Schauspiel immer so weiter geht, Ordnung, durch Chaos und Chaos durch Ordnung, dann irrst du dich und wenn du mittleren Alters bist, wirst du diesen Irrtum sogar noch miterleben. :)
Ich lasse mich ueberraschen. Du scheinst mehr zu wissen, als du sagst, doch du deutest es an. Was meinst du, werde ich erleben?


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Jesussah
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21.04.2014 um 16:46
@dedux
dedux schrieb:Ich bin in dieser Diskussion auf einer bestimmten Ebene eingestiegen, habe die Ebenen ein paar mal gewechselt, doch deine Ebene kann ich ebenfalls erahnen und habe mich auch schon dort befunden.
Von was für einer Ebene redest du? :)
dedux schrieb:Warum denkst, dass dem nicht so ist?
Deshalb:
dedux schrieb:doch in der Tiefe des Geistes ist der Mensch ein Universum fuer sich.
:)
dedux schrieb:Ich sehe die Probleme. Den freien Willen kann ich nicht ueberstimmen so soll geschehen was geschieht. Die Hoffnung gebe ich nicht auf.
Du kannst aber den unfreien Willen überstimmen, in so weit, das er wieder frei wird.Aus sich selbst heraus wirkt, statt unfrei in etwas anderem zu hocken........ja, man kann alles so geschehen lassen, wie es geschieht. Man kann mit dem Fluss schwimmen, sich treiben lassen, gegen an schwimmen oder wirkliches Land unter den Füßen spüren. :)
dedux schrieb:Ich lasse mich ueberraschen. Du scheinst mehr zu wissen, als du sagst, doch du deutest es an. Was meinst du, werde ich erleben?
Mein gesagtes darf in dieser Hinsicht keine Rolle, zu dem, was du erlebst, spielen. Das was passieren wird, wird passieren, so wie du es auch geschrieben hast.......was willst du da also noch wissen. Die Andeutung war nicht darauf ausgelegt dir zu zeigen, das ich etwas weiß, das du nicht weiß, sondern das dein gesammeltes Wissen, eine Grenze darstellt, aus der du das Geschehen nicht überblicken kannst.......deshalb lässt du dich auch treiben...... :)


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