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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

111 Beiträge, Schlüsselwörter: Natur, Kosmos, Chaos, Ordnung
Zophael
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 10:26
Diese Stöckchen, mit dem wir Ameisen verspeisten... :D
Heute glauben wir fast alles was das Stöckchen uns sagt, setzen unsere Kinder davor und nehmen alles für wirklichkeit was der Stöckchenbauer uns sagt. Wir haben die Stöckchen so sehr lieb, das wir fast nurnoch Glück, durch neue Stöckchen empfinden können, und andere wegen dieser Stöckchen umbringen, verhungern lassen, ausbeuten.

Wir wissen nicht mehr um die wahre Bedeutung des Stöckchens und nicht mehr die Bedeutung von uns. Am Ende wenn wir so weiter machen, wird nur dass was wir so sehr lieben, übrig bleiben. Das Stöckchen :D


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Jesussah
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 12:08
@dedux
dedux schrieb:Nein, Herr jesussah, das Chaos ist eine Vorstellung, so wie deine Vorstellung des beschraenkten Menschseins ebenfalls eine Vorstellung ist. Das Trennen zwischen Vorstellung und Realitaet im geistigen Sinne ist eine Projektion der materiellen Ebene auf die geistige. Das ist das Festhalten an alten Mustern. Die ganze Diskussion ist relativ sinnentleert, mMn
Fühlst du dich beschränkt, Mensch?

Warum? Wer hindert dich? Wer begrenzt dich? :)


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 12:31
@Jesussah
Diese Frage kannst nur du beantworten, ich kann damit nichts anfangen ;)


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Jesussah
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 13:20
@dedux
dedux schrieb:Nein, Herr jesussah, das Chaos ist eine Vorstellung, so wie deine Vorstellung des beschraenkten Menschseins ebenfalls eine Vorstellung ist
Warum hast du dann hier, damit etwas angefangen?

Du weißt wohl nicht was du tust, dedux. :)


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 13:25
@Jesussah
Du sprachst in einem anderen Thread davon, dass man Mensch sein soll und nicht sich vorstellen soll, ein Mensch zu sein. Also nimmst du fuer dich in Anspruch so zu handeln, du unterliegst aber einem Irrtum, in dem du allzu menschliches verneinst. Du lebst in deiner Vorstellung von Menschsein, versuchst aber nach aussen hin, vorstellungsfrei dazustehen. Das ist alles wenig offen und inkonsistent. Deine Bohrerei bei der Vorstellung von Chaos geht in die selbe Richtung.


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 19:39
Jesussah schrieb:Besteht das Chaos, natürlich, Crawler23?
So wie auch die Ordnung. Beides ist natürlich und beides wirkt auch im Menschen. Chaos ist nicht nur eine Verwirrung im Denken des Menschen, sie ist nicht nur ein Abstraktum, sie ist die Quelle der Vielfalt und Verzweigung innerhalb der Ordnung der Dinge, sie ist allein die Bewegung der Dinge. Sie ist kein Ding, sondern ein stetiger, begleitender Prozess eines jeden natürlichen aber auch künstlichen Wesens und Objektes in diesem komplexen Universum und eben auch im Menschen. Chaos ist der Quell der Vielfalt, denn würde es nur die Ordnung geben, so würde es nur die Einfalt geben, die Monokultur der Gleichförmigkeit.

Doch am Ende sind die Begriffe Ordnung und Chaos nur vom Menschen erschaffene Vorstellungen, sie sind nicht dinglich, doch sind sie da und beeinflussen die Dinglichkeit in unserer Existenz. Chaos schafft die Veränderlichkeit, Ordnung die Beständigkeit.
Zophael schrieb:Genau. Und was für Menschen siehst du meist um dich herum? Menschen die sich erkannt haben oder aus Angst Dingen hinterher jagen für die eigene Haut?
Es ist einfach, "die Perle vor die Säue werfen".
Dazu muss man die Menschen erst kennen lernen, man muss ihnen auf Augenhöhe begegnen um sich ein Urteil über sie bilden zu können. Du urteilst über sie von oben herab, aus deiner Sicht der Dinge. Man kann immer Perlen vor die Säue werfen, sind denn die Menschen in deinen Augen alle Säue? Du und ich? Wir? Diese Perlen können die Kenntnisse, das Wissen, die Kunst, die Musik, die Philosophie, die Religion, die Kultur und gar die persönlichen Erfahrungen sein. Man sollte nichts von anderen erwarten, sondern sich über die freuen die es wertschätzen können.

Wenn ich die Menschen um mich sehe, sehe ich Druck, Sorgen, Stress, Unfreundlichkeit, Egoismus, Verkopftheit aber eben auch dann und wann ein freundliches Lächeln, Ausgeglichenheit und Solidarität. Man kann den Menschen nicht als Kollektiv betrachten und sich ein Urteil über alle erlauben die man nicht auch persönlich kennt. Damit habe ich aufgehört, auch wenn mich manches negativ oder positiv überrascht, ich habe keine Erwartungen mehr, denn diese Erwartungen schaffen nur Enttäuschungen, Angst und Kummer. Trennt man sich von seinen Erwartungen und von den Hintergedanken des Egos, so wird man ein freier Mensch.
Zophael schrieb:Die Menschen müssen wieder lernen Mensch zu sein, bevor sie wieder versuchen Neues zu erschaffen, sonst, und das ist Fakt, wird es bald keinen Lebensraum mehr geben für die Menschen die Wissen- schaffen..

Das Problem ist der Gedanke "der Mensch muss dies, muss das, um dies und das...". Da liegt das Problem, denn damit erzeugt man eben die Erwartung und heimlich eben auch den Willen die Menschen nach seinen Vorstellungen zu formen. In der Erziehung mag das zu einem gewissen Grad erlaubt sein, doch der Mensch sollte lernen autonom zu denken. Er sollte, nicht er muss!
Zophael schrieb:Stimme dir absolut zu. Die Menschen kämpfen mit Keulen gegeneinander oder werfen Handgranaten.
Sie graben mit einer Schaufel oder sprengen Tonnen von Gestein weg. Diese Wissenschaft, hat meiner Meinung nach nur für einen Teil der Menschheit bisher was geleistet.
Dann rate ich dir keine Technik mehr zu nutzen wenn du so über die Wissenschaft urteilst, mache dich unabhängig von den Werken der Wissenschaft, nutze kein Internet, keinen Computer und im Notfall auch nicht das Wissen der Medizin, das Wissen der Landwirtschaft, der Architektur, der Handwerks- und Ingenieurskunst. Denn sie alle sind Werke der Wissenschaft.

Auch ich dachte einst wie du und verteufelte die Werke der "Zivilisation", denn ich sehe in ihr auch große Abhängigkeit und Ungleichheit. Man muss nur eine einzige Sache auf der Welt verändern um die positiven Aspekte der Wissenschaft zu erkennen und zu nutzen, der Mensch sollte anfangen sich zu dezentralisieren, sich von seinen Ideologien trennen, von seinen Glaubenssystemen, von seinen egozentrischen Denkstrukturen, von seiner Devotheit und Dominanz.
Zophael schrieb:Wenn es wirklich der Mensch ist, so wie du erkannt hast, der das Leid bringt, sollte man das Übel an der Wurzel packen und dass kann man am besten, indem man seinen Blick voll und ganz auf die Wurzel richtet.
Das Ego ;)
Jedoch nicht indem man es "tötet" sondern streichelt, anfängt sich von seinen Ängsten zu befreien. Die Angst vor einem Fallschirmsprung ist groß, doch wenn man aus der Tür des Flugzeugs springt, wird man die Freiheit und das Adrenalin spüren, egal ob man stirbt oder heil landet. Keine Mauer umgibt ein.
Zophael schrieb:Und da sollen sie jetzt auch noch Zeit und Lust haben sich dem inneren zu stellen obwohl man doch so leicht flüchten kann? Ich weis wie du es meinst, aber dieser Gedanke zu verwirklichen halte ich in der heutigen Welt, so wie sie hier und jetzt ist, nicht für möglich.
Dann würden wir doch hier und heute nicht darüber schreiben wenn dies nicht möglich ist. Bei der Betrachtung der Menschen scheinst du ganz zu vergessen das du es doch selbst bist der schon so denkt. Jedoch scheint dein Denken wie einst meins auch zu sein:



So denke ich nicht mehr, auch wenn die Realität meist ernüchternd ist, so täuscht man sich sehr häufig in den anderen Menschen, wenn man sie näher kennen lernt und unter ihre oberflächlichen Eigenschaften blickt, so wird man verletzliche, fühlende Wesen erkennen. Der wahre Kern eines jeden Menschen ist nur vom "schützenden" Schatten des Egos umhüllt. Denn das Ego mag einander Feind sein, gierig und ängstlich, doch es ist immer auch das was dem Menschen etwas Schutz bieten will. Nur wenn das Ego Überhand gewinnt wird sich der Mensch isolieren, abgrenzen und inneres Leid nach außen kehren.

Aus diesem Grund gefällt mir auch das dezentrale Denken der alten Illuminaten und Anarchisten. Denn beide bedeuten die Abwesenheit von despotischen Ideologien die unsere Welt mit ihrer Egozentrik gegen den Baum fahren oder Spannung und Spaltung schaffen und Menschen versuchen zu kollektivieren. Also werdet einfach dezentrale Anarchisten mit ner sozialen, solidarischen Ader. Libertär und sozial eben.

Diskussion: Illuminatismus und die Selbstbestimmung
Diskussion: Anarchismus und Anarchosyndikalismus


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 19:45
dedux schrieb:Du sprachst in einem anderen Thread davon, dass man Mensch sein soll und nicht sich vorstellen soll, ein Mensch zu sein. Also nimmst du fuer dich in Anspruch so zu handeln, du unterliegst aber einem Irrtum, in dem du allzu menschliches verneinst. Du lebst in deiner Vorstellung von Menschsein, versuchst aber nach aussen hin, vorstellungsfrei dazustehen. Das ist alles wenig offen und inkonsistent. Deine Bohrerei bei der Vorstellung von Chaos geht in die selbe Richtung.
Absolut richtig erkannt und leider scheint er sich dieses Widerspruchs nicht bewusst zu sein. Schade eigentlich, denn ich verstehe mich gut mit @Jesussah aber in dieser Hinsicht scheint es unmöglich zu sein ihm dies bewusst zu machen. Oder es ist ihm bewusst und er blendet dies aus. Irgendwo ist eben in jedem Menschen eben immer auch das Unterbewusstsein vorhanden, selbst in dem Menschen der absolut in der Wirklichkeit lebt und die Erleuchtung erlangt hat.


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 19:47
@cRAwler23
Super Beitrag! Ich kann das zwar nicht so schreiben aber dennoch unterstuetzen :)

Edit: Gemeint ist der Beitrag mit dem Bild, der Beitrag darunter steht ebenfalls fuer sich ;)


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Jesussah
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

22.04.2014 um 23:37
@dedux
dedux schrieb:Du sprachst in einem anderen Thread davon, dass man Mensch sein soll und nicht sich vorstellen soll, ein Mensch zu sein. Also nimmst du fuer dich in Anspruch so zu handeln, du unterliegst aber einem Irrtum, in dem du allzu menschliches verneinst. Du lebst in deiner Vorstellung von Menschsein, versuchst aber nach aussen hin, vorstellungsfrei dazustehen. Das ist alles wenig offen und inkonsistent. Deine Bohrerei bei der Vorstellung von Chaos geht in die selbe Richtung.
Und das sagst du aus dem Virtuellem Raum, aus dem du mich Mensch, kennengelernt hast? Wer stellt sich eine Person vor? :)


@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:So wie auch die Ordnung.
Wenn das Chaos und die Ordnung geboren wurde, so wie du, natürlich geboren wurdest, aus was wurden sie geboren? :)


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Zophael
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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

23.04.2014 um 08:12
cRAwler23 schrieb:Dazu muss man die Menschen erst kennen lernen, man muss ihnen auf Augenhöhe begegnen um sich ein Urteil über sie bilden zu können. Du urteilst über sie von oben herab, aus deiner Sicht der Dinge. Man kann immer Perlen vor die Säue werfen, sind denn die Menschen in deinen Augen alle Säue? Du und ich? Wir?
Das ist eine Redewendung die du sicher kennst. Falls nicht, tut es mir Leid das du es so verstanden hast. Wenn du auf "Augenhöhe" meine Beiträge gelesen hättest, würdest du wegen einer Redewendung, nicht so vorschnell Urteilen. Damit es nochmal klarer wird, nein ich sehe die Menschen als das was sie sind, - Menschen. Keine Säue.

Ich Urteile auch nicht von oben herab, sondern verschließe meine Augen nicht von der Wirklichkeit wie sie um mich herum existiert. Das sind Tatsachen die ich ansprach. Die Menschen sind auf einem Weg der zu ihrer eigenen Vernichtung führen kann, wenn sich nichts ändert.

Es sind Tatsachen das die Menschen fehlgeleitet sind und ihre Umwelt zerstören.
Es ist Tatsache, dass es heute so gefährlich wird, weil eben die Technik heute viel mehr Auswirkungen auf die Umwelt hat als früher.
Es ist Tatsache, dass es Ursachen sind, die die Menschon so handeln lässt wie sie handeln und kein Chaos oder sonstiges Ungewisse, sondern wirkliche Ursachen die man lösen kann.
cRAwler23 schrieb: der Mensch sollte anfangen sich zu dezentralisieren, sich von seinen Ideologien trennen, von seinen Glaubenssystemen, von seinen egozentrischen Denkstrukturen, von seiner Devotheit und Dominanz.
Völlig deiner Meinung, aber das benötigt Zeit und einen Wechsel in diese Richtung. Wenn alles so bleibt wie es ist, mit der Wissenschaft die sich in Theorien verlieren, der Unterhaltung die die Menschen einlullen, der unaufhörliche Konsum, dann wird es schlimmer und nicht besser. Wir können diese Sachen runterschrauben. Also warum auf der alten Schiene die uns nur Zerstörung bringt, weiterfahren? Weil es bequem ist?
cRAwler23 schrieb:Er sollte, nicht er muss!
Hmm ich sollte wohl noch mehr auf meine Wörter achten. Ersetze "muss" durch "sollte". Passt besser.
cRAwler23 schrieb:Dann rate ich dir keine Technik mehr zu nutzen wenn du so über die Wissenschaft urteilst, mache dich unabhängig von den Werken der Wissenschaft, nutze kein Internet, keinen Computer und im Notfall auch nicht das Wissen der Medizin, das Wissen der Landwirtschaft, der Architektur, der Handwerks- und Ingenieurskunst. Denn sie alle sind Werke der Wissenschaft.
Ich nannte Fakten, Tatsachen die existieren. Keine Märchen oder Hirngespinnste. Nochmal, ich habe nichts gegen die Wissenschaft aber im jetzigen Zeitpunkt, hier auf diesem Planeten, wird es langsam brenzlig wenn wir weiter der Wissenschaft mehr zollen als unserem Inneren. Denn die Methoden mit denen wir Ressourcen, dank unserer Wissenschaft abbauen können, haben immer mehr Auswirkung.
Falls du nicht weist, wie wir mit dem Wissen heute Ackerbau betreiben, wie wir die Menschen mit dem Wissen "heilen", wie die Ingenieurkunst heut Industrie betreibt, kann ich dir nur mal etwas Recherche ans Herz legen.
cRAwler23 schrieb:Auch ich dachte einst wie du und verteufelte die Werke der "Zivilisation", denn ich sehe in ihr auch große Abhängigkeit und Ungleichheit.
Ich verteufel sie nicht und habe es auch extra immer dabei geschrieben.
cRAwler23 schrieb:Jedoch nicht indem man es "tötet" sondern streichelt, anfängt sich von seinen Ängsten zu befreien.
Genau deiner Meinung. Aber das kostet eben Aufmerksamkeit, Zeit. Deshalb die Metapher mit dem Blick auf die Wurzel. Doch leider denkt man ja fast nurnoch an vermeintliches "Wissen", Filme, Games, Krankheiten, Geld usw.
Schraubt man diese nicht runter, bleibt es alles so wie es ist, und endet im Leid.
cRAwler23 schrieb:Dann würden wir doch hier und heute nicht darüber schreiben wenn dies nicht möglich ist. Bei der Betrachtung der Menschen scheinst du ganz zu vergessen das du es doch selbst bist der schon so denkt. Jedoch scheint dein Denken wie einst meins auch zu sein:
Da scheints du wieder auf das falsche Pferd gesetzt zu haben, denn dieses Bild spricht aus meiner Vergangenheit.
Denke doch mal an dich. Bist du einfach so darauf gekommen oder war es der Schmerz der dich im Grunde auf den Weg brachte? Nicht jeder Mensch hat diesen Schmerz schon erlebt. Nicht jeder Mensch wird ihn jeh erfahren. Aber wir können sie mit Worten und handeln, darauf aufmerksam machen, ohne das sie den Schmerz erleiden müssen. Einfach sie gegen die Mauer fahren zu lassen, weil man denkt sich täuschen zu können, zeugt von keiner Freundlichkeit in meinen Augen.


Es ist kein Chaos das die Menschen so handeln lässt wie sie handeln. Es sind Beweggründe, Ursachen, die wirklich existieren, und die man wirklich lösen kann.


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Die Natur - Chaos oder Kosmos?

03.05.2014 um 03:25
Zophael schrieb am 23.04.2014:Ich Urteile auch nicht von oben herab, sondern verschließe meine Augen nicht von der Wirklichkeit wie sie um mich herum existiert. Das sind Tatsachen die ich ansprach. Die Menschen sind auf einem Weg der zu ihrer eigenen Vernichtung führen kann, wenn sich nichts ändert.
Aber genau da fängt das ja an, du und ich sind auch nur Menschen und auch wir leben in diesem System welches diesen Kurs schon vor sehr langer Zeit genommen hat, viele Generationen vor uns schon, seit dem Menschen (Egos) anfingen sich über andere zu erheben und ihren Willen zu propagieren, bei der Aufteilung der Menschheit in devote und dominante.

Schon im Mittelalter dachten einige Menschen das man in der Endzeit lebt. Heute mag das zwar dank einiger Technologien der Fall sein, doch noch hat die Dummheit und das Ego noch nicht endgültig über die Vernunft gesiegt. Denn sonst wären wir schon vor dem Kalten Krieg am Ende gewesen, seit dem die Atombombe zum Druckmittel wurde.
Zophael schrieb am 23.04.2014:Es sind Tatsachen das die Menschen fehlgeleitet sind und ihre Umwelt zerstören.
Es ist Tatsache, dass es heute so gefährlich wird, weil eben die Technik heute viel mehr Auswirkungen auf die Umwelt hat als früher.
Es ist Tatsache, dass es Ursachen sind, die die Menschon so handeln lässt wie sie handeln und kein Chaos oder sonstiges Ungewisse, sondern wirkliche Ursachen die man lösen kann.
Ich könnte jetzt trockener Rationalist und Nihilist und auch Atheist sein und sagen, nichts ist "lösbar" alles ist nur mit Fristen und Ablaufdaten belegt, die Natur besteht aus Geburt und aus dem Tod eines anderen Wesens gehen die Lebensgrundlagen für neues Leben hervor. Wir befinden uns noch immer in einem Nahrungskreislauf, auch wenn unsere "Fressfeinde" kleiner sein mögen als wir denken, so wird jedes Leben zersetzt und wieder der Umwelt hinzugeführt. Selbst in den Zeiten technologischer Zivilisationen. Das einzige was der Mensch nicht merkt, ist seine massive Abhängigkeit von Rohstoffen um diesen Koloss auf tönernen Füßen zu erhalten. Daher ist eine mögliche Problemlösung endlich von vermeintlichen "Problemlösern" Abstand zu gewinnen die den Heiland versprechen, Wasser predigen aber doch Wein trinken. Der Mensch muss lernen sich zu dezentralisieren, das wäre ein Anfang :)
Zophael schrieb am 23.04.2014:Ich nannte Fakten, Tatsachen die existieren. Keine Märchen oder Hirngespinnste. Nochmal, ich habe nichts gegen die Wissenschaft aber im jetzigen Zeitpunkt, hier auf diesem Planeten, wird es langsam brenzlig wenn wir weiter der Wissenschaft mehr zollen als unserem Inneren. Denn die Methoden mit denen wir Ressourcen, dank unserer Wissenschaft abbauen können, haben immer mehr Auswirkung.
Falls du nicht weist, wie wir mit dem Wissen heute Ackerbau betreiben, wie wir die Menschen mit dem Wissen "heilen", wie die Ingenieurkunst heut Industrie betreibt, kann ich dir nur mal etwas Recherche ans Herz legen.
Diese Probleme entstammen nicht der Wissenschaft, im Gegenteil, denn die Wissenschaft ist es die versucht den Menschen die Dinge und Probleme begreiflicher zu machen die sein Leben zeichnen. Die Quelle aller Probleme ist das Ego des Menschen und seine Überheblichkeit und Gier. Nicht die Wissenschaft, denn diese ist nichts anderes als ein Werkzeug, eine Sinneserweiterung und ein Mittel tatsächlich auf pragmatische Weise Probleme zu lösen. Der Missbrauch der Wissenschaft und des erworbenen Know-hows geht von diesen Egos aus, nicht von den Wissenschaftlern.
Zophael schrieb am 23.04.2014:Genau deiner Meinung. Aber das kostet eben Aufmerksamkeit, Zeit. Deshalb die Metapher mit dem Blick auf die Wurzel. Doch leider denkt man ja fast nurnoch an vermeintliches "Wissen", Filme, Games, Krankheiten, Geld usw.
Schraubt man diese nicht runter, bleibt es alles so wie es ist, und endet im Leid.
Eben diese Probleme entstammen dem menschlichen Ego und seiner Abgrenzung/Ausgrenzung untereinander. Wir müssen erkennen das die Wissenschaft frei vom Ego sein kann und genau das wird was sie schon immer sein sollte, eine Möglichkeit unsere Möglichkeiten und Potentiale auszuschöpfen, als Wesen das vielleicht nach scheinbar endlosen Konflikten reifen wird, als Wesen das sich von seiner Mutter unabhängig macht und völlig neue Wege in diesem allgegenwärtigen Chaos und Kosmos finden wird.
Zophael schrieb am 23.04.2014:Es ist kein Chaos das die Menschen so handeln lässt wie sie handeln. Es sind Beweggründe, Ursachen, die wirklich existieren, und die man wirklich lösen kann.
Das Chaos und die Ordnung kennen keine Moral, der Mensch kennt sie jedoch und er gab den Dingen Definitionen und moralische, ethische Bewertungen und Einschätzungen. Das Chaos ist immer nur der Impuls in der Bewegung der Dinge, was wir mit dieser Bewegung dann machen, die zu jeder Sekunde unser Leben auf neue Bahnen lenken kann, hängt von jedem einzelnen Wesen in diesem Multiversum ab. Ohne diese Impulse hätte es nie eine Evolution und Entwicklung gegeben. Wir sind also hier und umgeben von den Gezeiten die uns prägen und formen. Die Verantwortung über unsere Entscheidungen können jedoch nur wir selbst übernehmen, die Natur ist in der Hinsicht so passiv wie das Wasser und entscheidet nicht, sie ist einfach. Nur der Mensch kann entscheiden und kann intuitiv handeln.


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