paxito schrieb:Und der Umstand das er auf Männer steht ist nun kein Teil seiner Identität? Sondern? Du scheinst ein sehr seltsames und spezielles Verständnis von "Identität" zu haben.
Ich kann nur beantworten was er sagte. Er sieht sich als Homosexueller Mann, nicht als Queerer Mann, hat keine Identitätsfrage, er sich des Mannes sein bewusst und seiner Homosexualität. Seine Aussage, war er will als Homosexueller Mann anerkannt sein, aber kann mit Queer nichts anfangen.
Ich kann nur deuten, wenn man mit etwas nichts anfangen, kann identifiziert man sich damit nicht.
paxito schrieb:Neigung (auch und gerade sexuelle Neigung) und "Lebensweisen" (was auch immer du nun konkret darunter verstehst) sind integrale Bestandteile der Identität.
Also gibt es Queere Identität und nicht Queere Identität?
paxito schrieb:Die hat ja @gagitsch aufgemacht,
Aufgenmacht? Ich habe gefragt.
Queer ['kwɪə(ɹ)] ist heute eine Sammelbezeichnung für sexuelle Orientierungen, die nicht heterosexuell sind, für Geschlechtsidentitäten, die nichtbinär oder nicht-cisgeschlechtlich sind, sowie Lebens- und Liebesformen, die nicht heteronormativ sind.
Quelle:
Wikipedia: QueerIch will es nur mal richtig verstehen?!
Homosexuell = Queer
jede Neigung die nicht hetero ist = Queer
nicht Binär = Queer
nicht Cisgeschlechtlich = Queer
Asexuel = Queer
jedweder Form Transsein = Queer
Nicht wissen, dass man ggf nicht hetero ist oder ggf transgeschlechtlich sein könnte = Queer
Was ist denn mit dem Hetero-Mann der sich als Mann sieht, aber mit 50 dann Bisexuel wird, war der immer queer oder wird man das dann erst? Selbiges gilt für hetero Frauen?
Was ist mit der Hetero-Frau die mit 45 dann sich als Mann sieht, war die immer queer oder wird dies damit?
Mir scheint, dass die Betroffenen oder die sich dem queeren zugehörig fühlen wohl sich über die Begriffsnutzung eher abgrenzen wollen, anstatt anzustreben wie jeder Mensch gleich behandelt zu werden. Das immer irgendwie eine Zuordnung geben muss und ggf rechtlichen und soziale Einordnungen haben zu können ist irgendwie klar und meist nötig, aber wer sich separiert und gleichzeitig nicht separiert werden will, der wird es gefühlt schwer haben.