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Der Beweis: Es gibt keine Seele

3.629 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Tod, Seele, Evolution ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Beweis: Es gibt keine Seele

24.04.2015 um 02:01
@Micha007
Zitat von Micha007Micha007 schrieb:Jetzt leugnest Du auch noch Deine Herkunft. Is' wohl besser, Du hälst Dich wieder in der Rubrik [Religion & Spiritualität] auf, denn wie jeder hier lesen kann hast Du eh keine Schnitte mit Deinem selbsterdachten Glaubensgebäude.
Ein Affe ist kaum fähig meine Herkunft zu bestimmen. Ein Mensch, der sich für einen Affen hält, ist kaum Fähig seine eigene Herkunft zu bestimmen. Was zu deinem Resultat führt. So viel zum Thema Seele. Eine Affenseele, in einem Menschnkörper. Da hat irgendjemand wohl geschlammpt. :D


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24.04.2015 um 02:06
@keenan
Zitat von keenankeenan schrieb:ein spiritueller Fachbegriff ist, was man in der Wissenschaft unter Gefühle versteht.
Was ja falsch ist, wie ich es Dir gestern Mittag schon mal erklärte und Du scheinbar schon wieder vergessen hast, was ich schrieb.
Zitat von keenankeenan schrieb:Ein Affe ist kaum fähig meine Herkunft zu bestimmen.
Wenn Du nicht akzeptieren kannst/willst, das Du zu den Trockennasenaffen gehörst, ist das Dein gutes Recht - aber nicht sehr klug.


@keenan
@rgnf
Ich hau mich dann auch mal auf's Ohr.
Bringt halt nichts, sich mit Beratungsresistenten zu unterhalten.


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24.04.2015 um 02:07
@Micha007


Gute Nacht, verheerter Trockennasenaffe :o)


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24.04.2015 um 06:34
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:"Sklave" klingt vielleicht etwas unterwürfig. Aber wenn mein Gehirn mir sagt:
du bist müde, geh pennen
du bist hungrig, iss etwas
du bist durstig, trink etwas
du bist geil, ...
dann mache ich das auch!
Wer oder was ist dieses ominöse "Ich" von dem du da redest, dem offenbar dein Gehirn gehört, wie du selbst sagst?
Könnte da nicht irgendwo die Seele versteckt sein?


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Sauffenberg Diskussionsleiter
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24.04.2015 um 10:28
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Wer oder was ist dieses ominöse "Ich" von dem du da redest, dem offenbar dein Gehirn gehört, wie du selbst sagst?
Könnte da nicht irgendwo die Seele versteckt sein?
Dieses für mich absolut "unominöse" Ich ist:
Eine ca. 80 Kilogramm strukturierte (durch Evolution) Ansammlung von Molekülen ("Bio-Hardware") + ein komplexes Neuronennetz samt Ruhe/Aktionspotentialen, Botenstoffen, ... welches Denken, Fühlen ermöglicht ("Bio-Software").
"Ich" = "Bio-Computer", bei dem nirgendwo eine Seele nach religiöser Vorstellung versteckt ist. Alles ist mit Naturwissenschaft erklärbar.

Braucht ein Roboter eine Seele? Nein! Warum dann der Mensch, die Maus, das Pantoffeltierchen?

Natürlich sind heutige Roboter noch nicht mit Menschen vergleichbar Aber sie können sich bereits bewegen, sehen, tasten, hören, riechen und auf die entsprechenden Reize reagieren. Sie werden dem Menschen ähnlicher.
Bezüglich der vielfältigen Reizaufnahme sind sie schon mal den ersten Einzellern auf Erden voraus.

Wer weiß, was die Zukunft bringt. Vielleicht schafft es die Menschheit noch, Roboter zu konstruieren, die sich nur minimal vom Menschen unterscheiden. Die Entwicklung humanoider Roboter ist ja nun ein großes Thema.
Bisher scheitert es schlichtweg an der Komplexität des Gehirns und nicht daran, dass man das menschliche Denken, Fühlen nicht versteht, weil da irgendwo eine "Seele" ist.
100 Milliarden Neuronen und 100 Billionen Verknüpfungen (Synapsen)/ Konnektivität lassen sich noch nicht in Hardware und Software umsetzen. Noch nicht!

Und mal ehrlich gesagt:
So abwegig halte ich den Grundgedanken von "Terminator" nicht. Von Zeitreisen mal abgesehen und ich gehe auch nicht davon aus, dass mich mein Toaster morgen angreift.
"Maschinen mit einem Bewusstsein und dem Mensch als Feindbild" - heute noch als Science-Fiction - Spinnerei abgestempelt, in der Zukunft durchaus möglich. Aber ich vermute trotzdem, dass es dazu nicht mehr kommen wird, obwohl die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte schon beeindruckend ist. Die nächsten Weltkriege werden diese Entwicklung wohl ausbremsen und das Hauptaugenmerk eher auf Krieg und Überleben verlagern.


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24.04.2015 um 11:04
Wenn man etwas selbst nicht hat, ist das noch kein Beweis, dass nicht andere dieses
Dings nicht haben. Es heißt eigentlich nur, dass man bewiesen hat, dass man selbst ein Computer ist.

Solche Gedanken erfrischen meine Seele, aber das ist bei anderen ja anscheineind ausgeschlossen.


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Sauffenberg Diskussionsleiter
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24.04.2015 um 11:49
Zitat von n.n. schrieb:Wenn man etwas selbst nicht hat, ist das noch kein Beweis, dass nicht andere dieses
Dings nicht haben. Es heißt eigentlich nur, dass man bewiesen hat, dass man selbst ein Computer ist.

Solche Gedanken erfrischen meine Seele, aber das ist bei anderen ja anscheineind ausgeschlossen.
Ich kann beweisen, dass ich keine Seele habe.
Andere können nicht beweisen, dass sie eine Seele haben.
Da die anderen und ich physisch (dazu zahle ich auch das Gehirn samt Bio-Chemie) genauso funktionieren, heißt das, dass die anderen auch seelenlose Bio-Computer sind.

"Solche Gedanken" erfrischen nicht deine Seele, sondern aktivieren bestimmte Neuronen in deinem Hirn, deren elektrische Ströme man sogar messen könnte. Ganz naturwissenschaftlich - ohne Seele ;).

Der leichte Weg ist "Ich habe einen freien Willen. Ich habe eine Seele und die Chance auf Wiedergeburt, Paradies, ... auf irgendeine Existenz nach dem Tod. Verstorbene Personen, die ich geliebt habe, sind nicht ausgelöscht, sondern nur für mich nicht mehr greifbar."

Der schwere Weg ist "Ich bin das, was meine Bio-Chemie vorgibt. Der Tod ist das Ende. Nach dem Hirntod (dem Zerfall der bio-chemischen Struktur des Gehirns) bleibt nichts von mir."

Ich kann es keinem übel nehmen, den leichten Weg einzuschlagen. Es bleibt jedoch trotzdem ein Hirngespinst, aber ein größtenteils positives, das das Leben erleichtet und der Angst vor der Endgültigkeit die Schärfe nimmt.

Problematisch wird das Hirngespinst "Seele", wenn es von Religionen/ Terrorismus missbraucht wird. Wie etwa die angeblichen 72 Jungfrauen, die nach dem Märtyrertod auch auf den Selbstmordattentäter warten und zu einem destruktiven, laxen Umgang mit dem irdischen Leben führen.

Dann doch lieber der realistische, schwere Weg - der zwar etwas nüchtern mit der Problematik "Tod" umgeht, aber zumindest keinem weh tut.


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24.04.2015 um 12:09
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:Ich kann beweisen, dass ich keine Seele habe.
Also wie genau kannst du das jetzt beweisen? Du meinst mit dem ersten Text im Thread oder kamen später noch weitere Erkenntnisse dazu?


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n. ehemaliges Mitglied

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24.04.2015 um 12:13
Geh ruhig den schweren Weg.

Das alle "physisch gleich" sind ist nur eine Annahme.
Was ist, wenn wir eine fünfte Grundkraft oder andere Dimensionen entdecken?
Die Wissenschaft ist nur ein Zuckerbäckergebäude um mit den wahren Menscheen zu spielen. Bioroboter mag es aber auch geben, das Böse aber ist beseelt.

Es gibt intelligentere Lebewesen als den Menschen in Menschengestalt.
("Neuronale Netze")


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24.04.2015 um 12:42
@Dawnclaude
Zitat von DawnclaudeDawnclaude schrieb:Also wie genau kannst du das jetzt beweisen?
Das kann man indem man die Aussagen testet die über die Seele getätigt werden.
Wenn jemand sagt das nach dem Hirntod eines Menschen eine Seele „weiterlebt“, kann man das überprüfen.
Hier stellt sich heraus das es keinen Hinweis darauf gibt das diese Aussage stimmt. Alle bisherigen Erkenntnisse und beweise deuten darauf hin das nach dem Hirntod, das 'Ich' eines Menschen weg ist.
Das steht einen Leben nach dem Hirntod entgegen.

Sagt jemand dass die Seele die Gefühle des Menschen sind, wie es hier ja schon geschrieben wurde, kann man belegen was Gefühle wirklich sind. Das hat ja der TE bereits beschrieben.

Ist wiederum die Seele Bewusstsein, dann ist das Problem das man bisher noch kein Bewusstsein ohne Gehirn gefunden hat. Alle Beweise deuten hier daraufhin das Bewusstsein eine Funktion des Gehirns ist.
Wie auch 'nass sein' eine Eigenschaft von Wasser zu sein scheint um hier noch ein erklärende Analogie einzustreuen.

Es ist also so das alle Beweise darauf hindeuten das der Mensch keine Seele hat.


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24.04.2015 um 14:20
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:Braucht ein Roboter eine Seele? Nein! Warum dann der Mensch, die Maus, das Pantoffeltierchen?
Die Frage muss eher lauten: Würden Roboter (oder künstliche Intelligenz allgemein) bei ausreichend komplexer Form so etwas wie die Vorstellung von einer Seele oder einem "Ich" entwickeln?

Ich schätze diese Frage kann aber heute noch nicht beantwortet werden.


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24.04.2015 um 17:00
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Die Frage muss eher lauten: Würden Roboter (oder künstliche Intelligenz allgemein) bei ausreichend komplexer Form so etwas wie die Vorstellung von einer Seele oder einem "Ich" entwickeln?
Die Vorstellung von einem "Ich" und einer Seele im religiösen Sinne sind 2 vollkommen verschiedene Dinge.
Ein "Ich-Bewusstsein" bei ausreichender Komplexität wäre für mich durchaus vorstellbar.

Eine Seele definitiv nicht. Warum sollte auf einmal nach dem "Tod" eines Roboters der neuesten Generation eine "Roboter Seele" im Fegefeuer Rechenschaft ablegen, ins Robotor-Paradies kommen bzw. als Taschenrechner oder Kaffeemaschine wiedergeboren werden! Das ist absurd. Genauso absurd wie eine Wiedergeburt der menschlichen Seele.
Es geht im diesen Thread nicht darum, Definitionen für "Seele" zu suchen, bis irgendwann ein passender Begriff gefunden ist.

"Die Seele ist nichts weiter als ein Fachbegriff bzw anderweitiger Begriff für einen Klodeckel."
Gibt es Klodeckel - JA!
Also gibt es auch Seelen - das ist der Beweis!

Sondern die Diskussion sollte sich darum drehen:

Die Seele als Teil des Menschen/Tier, die nach dem Tod beispielsweise

- den Körper verlässt
- sich einer moralischen Bewertung des irdischen Lebens unterziehen muss (Fegefeuer, Jüngstes Gericht)
- in Himmel/ Hölle/ Nebenhölle kommt
- oder wiedergeboren wird als Mensch/ Tier
- durch vermeintliche Medien kontaktiert (Kontakt ins Jenseits) werden können
- als Geister orts-/personengebunden in Kontakt mit Angehörigen/ Fremden treten können

Von dieser "Seele" bitte ich hier zu diskutieren! Es gibt bestimmt auch Seelendefinitonen von Religionen oder euren Vorstellungen, die hier nicht passen. Dann dürft ihr euch nicht angesprochen fühlen :)



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Der Beweis: Es gibt keine Seele

24.04.2015 um 17:13
Eines verstehe ich bei der ganzen Sache nicht.

Wenn der Mensch eine Maschine ist, wie lässt es sich dann mit dem freien Willen arrangieren?

Entweder, der Mensch ist eine Maschine, die *sich selber einbildet* einen freien Wilen zu haben.

Oder aber es gibt mehr als die Maschine und der Mensch hat tatsächlich einen freien Willen. Wer sucht es sich aus? @Sauffenberg


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Sauffenberg Diskussionsleiter
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24.04.2015 um 17:29
Zitat von canarycanary schrieb:Entweder, der Mensch ist eine Maschine, die *sich selber einbildet* einen freien Wilen zu haben.
Ich glaube, das trifft es am ehesten.

Alles, was wir vermeintlich frei entscheiden, hat seine Ursache im Zusammenspiel von Umweltreizen, Erfahrungswerten, bio-chemischen Prozessen in unserem Neuronennetzwerk (Gehirn), ...

Alles hochkomplex, aber letztendlich durch Naturwissenschaft erklärbar und auch jetzt schon durch Messen der Hirnströme nachweisbar.


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24.04.2015 um 17:38
In der Tat gebe ich dir Recht, dass der freie Wille gar nicht so frei ist, wie lange angenommen. Es gibt unzählige Beispiele und wissenschaftliche Belege, die für den Determinismus sprechen.

Allerdings zeigt das berühmte Doppelspaltexperiment aus der Quantenmechanik auf, dass die bewusste Beobachtung das Experimentergebnis "schaltet". Hier endet der Materialismus und muss Raum schaffen für etwas - vieleicht nicht unbedingt neuartiges - aber Immaterielles.

Geist über Materie, quasi


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24.04.2015 um 18:34
@ Sauffenberg

Das ist kein Beweis sondern ein Zirkelschluss : Du "beweist" die Nichtexistenz einer Seele anhand der materialistischen Evolutionstheorie und Abstammungslehre, welche ja bekanntlich ohne Seele auskommt. Genau so gut kann ich Gott mithilfe von Gott beweisen, klassischer Zirkelschluss. Mach Dir nix draus, passiert mir schon auch mal, wenn ich zuviel sauffe....


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24.04.2015 um 18:48
Zitat von canarycanary schrieb:Wenn der Mensch eine Maschine ist, wie lässt es sich dann mit dem freien Willen arrangieren?
Gar nicht.
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:Die Vorstellung von einem "Ich" und einer Seele im religiösen Sinne sind 2 vollkommen verschiedene Dinge.
Finde ich nicht, denn jedes "Ich" stellt sich irgendwann die Frage was mit diesem "Ich" nach dem körperlichen Tod geschieht.

Bezeichnenderweise haben quasi alle Völker dieser Erde Vorstellungen über das "Jenseits" entwickelt. In fast allen Völkern gibt es diese Vorstellungen, dass es nach dem "Tod" irgendwie weitergeht. Ich könnte mir durchaus vorstellen das dies durchaus ein Hinweis darauf sein könnte das es da wirklich etwas gibt.


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Sauffenberg Diskussionsleiter
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24.04.2015 um 19:19
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Finde ich nicht, denn jedes "Ich" stellt sich irgendwann die Frage was mit diesem "Ich" nach dem körperlichen Tod geschieht.
Dieses "Ich" existiert nach dem Tod nicht mehr. Es gibt kein "danach".
Stell dir das so vor: Dein "Ich" (dein Charakter, deine Erinnerungen, deine Vorlieben usw.) ist codiert in einer riesigen Struktur aus 100 Milliarden Kugeln (Neuronen). Jede Kugel ist mit bis zu 1000 anderen Kugeln durch je eine Schnur verbunden (Synapse).
Nach dem Tod reißen alle Schnüre und die Kugeln werden durcheinander gewirbelt. Dein "Ich" ist unwiderruflich ausgelöscht.
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Bezeichnenderweise haben quasi alle Völker dieser Erde Vorstellungen über das "Jenseits" entwickelt. In fast allen Völkern gibt es diese Vorstellungen, dass es nach dem "Tod" irgendwie weitergeht. Ich könnte mir durchaus vorstellen das dies durchaus ein Hinweis darauf sein könnte das es da wirklich etwas gibt.
Diese Völker verfügten nicht über das notwendige Wissen über Evolution, Neurobiologie und konnten sich ihr Weltbild nur nach ihrem Wissensstand erklären. Die Völker damals haben ja an alles Mögliche geglaubt vom Sonnengott über Götter, die Menschenopfer fordern bis zur Riesen-Schildkröte, die die Welt trägt.
Meiner Meinung nach kann man daraus überhaupt nichts ableiten.

Götter waren damals doch nichts weiter als Platzhalter für unerklärliche Phänomene wie Sonnenuntergang, Sonnenaufgang, Regen, Leben, Tod usw. . Da liegt es natürlich nahe zu denken, wenn die Götter in einer nicht irdischen Welt leben, dann schafft es der verstorbene Mensch vllt. auch irgendwie in einer nicht irdische Welt/ Jenseits.

Heutzutage heißt mein einziger Gott "Urknall" und auch der überzeugt mich nicht vollkommen. ;)


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24.04.2015 um 19:39
@amore11
Zitat von amore11amore11 schrieb:Muss man denn immer alles beweisen?
Ich sage hier ganz klar nein.
Muss man denn immer alles blind glauben?
Ich sage hier ganz klar: nein...
Zitat von amore11amore11 schrieb:Naja vielleicht kommt die Forschung dahinter?
Zumindest sollte man sich von der kindlich-naiven Vorstellung lösen, dass 'die Erwachsenen' alles wissen. Wissenschaftsgeschichte ist eben ein Prozess, bei dem wir uns gegenwärtig irgendwo mittendrin befinden, nicht am Ende desselbigen. Meine Güte... vor gerade mal 100 Jahren wusste man noch nicht einmal, dass es noch andere Galaxien gibt (man kannte Anfang des 20. Jhds. ein paar nebelige Flecken, die man für Gasnebel in unserer Galaxie hielt...). Und auch die Existenz von Atomen wurde gerade mal vor etwas mehr als 100 Jahren empirisch bestätigt (auf Grundlage von Arbeiten Einsteins u.a.). Indizien für "Dunkle Materie" (übrigens nur ein Platzhalter-Begriff, da niemand mit Sicherheit weiß, worum genau es sich dabei eigentlich handelt) gibt es seit gerade mal etwas mehr als 50 Jahren. Und das Phänomen der "Dunkle Energie" wurde gerade mal vor knapp 20 Jahren entdeckt und ist bis dato ungeklärt. Das Higgs-Boson: in den 60ern postuliert, 2014 empirisch nachgewiesen. Es gibt noch viele weitere Beispiele, alle aus dem Bereich der Physik und Kosmologie - an und für sich eigentlich keine allzu jungen Forschungsgebiete. Die Neurowissenschaften hingegen stehen mehr oder weniger noch am Anfang. Es ist für uns hier (bzw. jetzt) schlichtweg überhaupt nicht absehbar, was für bahnbrechende Erkenntnisse in den nächsten Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten noch so alles folgen werden, nichtzuletzt vor allem in der Hirnforschung und was Fragen rund um das Bewusstsein etc. pp. anbetrifft. In so gut wie jeder Epoche der Menschheit war der Mensch auf jeden Fall arrogant und vermessen genug, zu glauben, er wüsste nahezu alles über die Natur, den Kosmos und das Leben, wurde bis dato im Nachhinein aber immer wieder eines Besseren belehrt. Was der Mensch in 500 oder 1000 Jahren alles wissen und entdeckt haben wird, lässt sich für uns vermutlich nicht einmal im Ansatz erahnen. Aktuell gibt es für uns hier und jetzt immer noch keinerlei Indizien für eine Art "Seele", eine Art "Wiedergeburt" oder sonstewie geartete Fortexistenz nach dem Tod. Aber das ist eben so, dass jede Generation noch für sich offene und ungeklärte Fragen mit ins Grab nimmt, deren Klärung erst nachfolgenden Generationen vorbehalten ist. Bis dahin kann man nur vermuten und mehr oder weniger plausible Hypothesen aufstellen.

@Micha007
Zitat von Micha007Micha007 schrieb:Tja, da es aber (bisher) nicht einen einzigen Hinweis auf die Existenz einer Seele fehlt, wo will da die Forschung beginnen.
Von Demokrit bis Dalton vergingen über 2000 Jahre - ohne einen einzigen Hinweis auf die Existenz von sog. "Atomen". Reicht das? Man muss doch irgendwann mal von dieser höchst abstrus-albernen und egozentrischen Denkweise "alles, was bis zu meinen eigenen Lebzeiten noch nicht entdeckt wurde, existiert auch nicht" wegkommen. t55cfc7 smiley rolleyes010

@Sauffenberg
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:Dieses für mich absolut "unominöse" Ich ist:
Eine ca. 80 Kilogramm strukturierte (durch Evolution) Ansammlung von Molekülen ("Bio-Hardware") + ein komplexes Neuronennetz samt Ruhe/Aktionspotentialen, Botenstoffen, ... welches Denken, Fühlen ermöglicht ("Bio-Software").
"Ich" = "Bio-Computer", bei dem nirgendwo eine Seele nach religiöser Vorstellung versteckt ist. Alles ist mit Naturwissenschaft erklärbar.

Braucht ein Roboter eine Seele? Nein! Warum dann der Mensch, die Maus, das Pantoffeltierchen?
Die gleiche Argumentation zieht auch für Bewusstsein. Aus Sicht der Natur- bzw. Neurowissenschaften gibt es nicht einen einzigen Grund, irgendwo in der Fleischmasse namens "Gehirn" neben all den Neuronen, Aktionspotentialen, Botenstoffen etc. pp. noch so etwas wie "Bewusstsein" zu verorten. Aber beweise uns hier doch einfach mal, dass sich genau dies dort finden lässt. Ich zeige dir ein Gehirn, und du sagst mir, wo ich dort soetwas wie ein "Bewusstsein" finde...

Tipp: Dass das 'System Gehirn' von sich behauptet, es habe Bewusstsein, ist schon einmal kein Beleg für die Existenz desselbigen.
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:Natürlich sind heutige Roboter noch nicht mit Menschen vergleichbar Aber sie können sich bereits bewegen, sehen, tasten, hören, riechen und auf die entsprechenden Reize reagieren.
Ein Roboter kann genauso wenig Farben sehen, wie es etwa meine Digitalkamera kann. Mit solchen Verlautbarungen zeigst du lediglich eindrucksvoll, wie wenig du von der ganzen Problematik verstanden hast.
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:Wer weiß, was die Zukunft bringt. Vielleicht schafft es die Menschheit noch, Roboter zu konstruieren, die sich nur minimal vom Menschen unterscheiden. Die Entwicklung humanoider Roboter ist ja nun ein großes Thema.
Die entscheidende Frage ist, ob und wie sich jemals überprüfen lassen soll, ob so eine KI nicht nur einfach Reize verarbeitet, sondern auch tatsächlich erlebt. Fangen wir an mit meinem Freund Jules:
Spoiler
Youtube: Invertuality: Jules says goodbye...
Invertuality: Jules says goodbye...


Wie finde ich heraus, ob Jules eine Art Bewusstsein hat? Wie finde ich heraus, ob Jules tatsächlich so etwas wie einen Farbeindruck hat (und nicht einfach nur Daten verarbeitet werden wie bei einer simplen DigiCam), wenn ich ihm einen roten Ball vor die Nase halte?
Zitat von SauffenbergSauffenberg schrieb:Problematisch wird das Hirngespinst "Seele", wenn es von Religionen/ Terrorismus missbraucht wird. Wie etwa die angeblichen 72 Jungfrauen, die nach dem Märtyrertod auch auf den Selbstmordattentäter warten und zu einem destruktiven, laxen Umgang mit dem irdischen Leben führen.
Problematisch wird es auch, wenn im Namen von Freiheit und Demokratie Krieg & Terror über Länder und deren Zivilbevölkerung gebracht wird. Nur ist das nicht den Idealen von Freiheit und Demokratie anzulassen, sondern dem Menschen selbst. Du argumentierst ad hominem, mehr nicht.

@Snowman_one
Sauffenberg: Ich kann beweisen, dass ich keine Seele habe.

Dawnclaude: Also wie genau kannst du das jetzt beweisen?

Snowman_one: Das kann man indem man die Aussagen testet die über die Seele getätigt werden.
Wenn jemand sagt das nach dem Hirntod eines Menschen eine Seele „weiterlebt“, kann man das überprüfen.
Hier stellt sich heraus das es keinen Hinweis darauf gibt das diese Aussage stimmt. Alle bisherigen Erkenntnisse und beweise deuten darauf hin das nach dem Hirntod, das 'Ich' eines Menschen weg ist.
Das steht einen Leben nach dem Hirntod entgegen.
Das ist ein argumentum ad ignorantiam - wie oft denn nun eigentlich noch?! -.-

Es gibt (gegenwärtig!) keinerlei Belege für eine Seele o.ä. Daraus nun aber zu schlussfolgern, dass damit auch bewiesen wäre, dass es keine Seele gibt, ist einfach nur noch peinlich und das altbekannte ideologisch-dogmatische Geschrei, was mich übrigens wieder zu meiner Frage führt, die mir in solchen Diskussionen wie diese immer wieder auf der Zunge liegt:

@Snowman_one
@Micha007
@Sauffenberg
Mir fällt nämlich nicht ein einziger auch nur halbwegs plausibler Grund ein, der etwa die Annahme rechtfertigen könnte, dass wir ausgerechnet jetzt, in dieser Epoche der Menschheitsgeschichte, die Natur weitestgehend verstanden haben und mit vergleichbarer Gewissheit, wie wir etwa sagen können, dass sich die Erde um die Sonne dreht (und nicht etwa umgekehrt), konstantieren können, dass mit dem Tod das bewusste Erleben endgültig vorbei sei. Es ist schlichtweg immer noch eine offene Frage. Und es ist schon höchst seltsam, dass gerade die, die sich sonst immer so gerne das Etikett "Skeptiker" auf die Brust pflastern, nicht den geringsten Zweifel an der Neandertaler-Erkenntnis, dass das bewusste Erleben mit dem Tod endgültig vorbei sei, hegen, sondern, ganz im Gegenteil, scheinbar jegliche Zweifel bereits im Keim zu ersticken versuchen. Das wiederum führt uns zu der höchst spannenden Frage, woher denn eigentlich die Motivation kommt, angesichts einer reichlich leidvollen und ungerechten Welt, die auch so schon nicht viel zu bieten hat, nun die Menschheit auch noch ihrer Hoffnung auf eine Art 'Leben nach dem Tod' zu berauben, den Glauben daran unentwegt madig zu machen und schon allein der Diskussion und dem Nachdenken darüber mit einem Shitstorm an Polemik, Ignoranz und Scheinargumenten zu begegnen? Ist es Missgunst? Ist es intellektuelle Vermessenheit? Mich würde das ganz ehrlich mal interessieren...


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Der Beweis: Es gibt keine Seele

24.04.2015 um 19:59
Leben nach dem Tod, Seelen oder Gott sind wohl Dinge die man nicht beweisen kann.

Es ist und bleibt eine Glaubensfrage! Entweder man glaubt dran oder nicht. Und solange
man keinem seinen Glauben aufzwingt und niemanden damit schadet ist es doch völlig ok.
Ich für meinen Teil glaube bzw HOFFE das es weiter geht.

Und natürlich gibt es Dinge die noch nicht geklärt sind und die wir noch nicht verstanden haben.
Was war vor dem Urknall blabla usw ihr kennt das ja. Oder diese Quantenmysterien. Ein Teilchen kann
an zwei Orten gleichzeitig sein, oder die sind mit einander verschränkt. Schon interessant!


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