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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

180 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Sinn, Realität, Wahrnehmung

Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

28.12.2015 um 17:38
@Timotheus
Ich glaube, aus der rein menschliche Perspektive, die wir hier als Lebewesen in der Materie haben, ergeben sich immer nur die Daseinssinn-Antworten, die mit Materie zu tun haben, also Erhaltung des Systems (Gleichgewicht in Natur, Tier- u. Pflanzenwelt), Erhaltung der eigenen Art, der eigenen Familie, des eigenen Lebens (= des eigenen physischen Körpers). Und das Erleben von körperlichen Reizen, also Sinneseindrücken.

Auf emotionaler Ebene geht es darum, Gefühle zu erleben. Und wenn man sich anschaut, wieviel Drama die Menschen sich im Leben erschaffen, scheint es auch nicht unbedingt darum zu gehen, nur Freude und Glück zu erleben, sondern auf dieser Ebene wird deutlich auch nach Leid gestrebt. Also, ganz pauschal, es geht um Emotionen.

Dann die gesellschaftlichen Faktoren: sich einen Ruf/ ein Image machen, Ansehen haben, vielleicht Macht. Interaktion mit anderen Menschen, also Rücksicht, Sozialverhalten, Mitleid usw.


Wenn man Einblicke oder Antworten bekommen möchte, die darüber hinausgehen, bleibt einem nichts anderes übrig, als mit dem eigenen Bewusstsein über diese Daseins-Ebenen hinauszugehen. Das heißt z.B. Meditation, Trance, - Zustände, in denen man sich von der eigenen Körperlichkeit, Emotionalität und dem gesellschaftlichen Stand soweit unabhägig macht oder distanziert, dass andere Arten, auf die man ebenfalls da ist, dominanter werden können, so dass man die Wahrnehmungen dieser Ebenen auch bewußt erleben kann.


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

28.12.2015 um 19:39
LuciaFackel schrieb:Ich glaube, aus der rein menschliche Perspektive, die wir hier als Lebewesen in der Materie haben, ergeben sich immer nur die Daseinssinn-Antworten, die mit Materie zu tun haben, also Erhaltung des Systems (Gleichgewicht in Natur, Tier- u. Pflanzenwelt), Erhaltung der eigenen Art, der eigenen Familie, des eigenen Lebens (= des eigenen physischen Körpers). Und das Erleben von körperlichen Reizen, also Sinneseindrücken.

Auf emotionaler Ebene geht es darum, Gefühle zu erleben. Und wenn man sich anschaut, wieviel Drama die Menschen sich im Leben erschaffen, scheint es auch nicht unbedingt darum zu gehen, nur Freude und Glück zu erleben, sondern auf dieser Ebene wird deutlich auch nach Leid gestrebt. Also, ganz pauschal, es geht um Emotionen.

Dann die gesellschaftlichen Faktoren: sich einen Ruf/ ein Image machen, Ansehen haben, vielleicht Macht. Interaktion mit anderen Menschen, also Rücksicht, Sozialverhalten, Mitleid usw.
Ich denke in der materialistischen Ansicht, ist es eher selten, dass nach "Leid gestrebt" wird. Es mag einige wenige Masochisten geben, aber in der Gesamtheit sind die negativen Emotionen die entstehen aus der Unabsicht heraus oder weil man eben von ANDEREN negativ beeinflusst wird. Jemand anderes kann dir emotianal ja große Schmerzen verabreichen unabsichtlich sowieso, aber auch absichtlich, da es ihn nicht selbst betrifft. Viele denken auch zu kurz und haben nicht auf dem Schirm, dass ihre Taten in der Gegenwart in der Zukunft negative Emotionen hervorrufen werden.

Im Großen und Ganzen sehe ich es also schon eher so, dass nach dem Glück gestrebt wird, die Geschehnisse des Lebens, dies aber nicht immer zulassen.

Dinge wie Ruf/image/Ansehen, Macht oder anderes sind ja auch nur Dinge die man Tut um Glück zu empfinden oder besser um Unglück zu vermeiden. Der Mensch ist ein soziales Wesen und mag es nicht wenn er nicht gemocht wird. Und mächtig zu sein macht glücklicher als ohnmächig zu sein.

Dinge wie Mitleid/Rücksicht, sind zum einen auch, weil es Glück bereitet. Viele empfinden Glück dabei wenn sie anderen ihr Mietleid ausdrücken können oder sozial handeln. Selbst wenn nicht ist der Hintergrund der kategorische Imperativ. Wenn ich anderen Rücksicht zeige, tun die anderen das auch zu mir -> Vermehrung des Glücks.
LuciaFackel schrieb:Wenn man Einblicke oder Antworten bekommen möchte, die darüber hinausgehen, bleibt einem nichts anderes übrig, als mit dem eigenen Bewusstsein über diese Daseins-Ebenen hinauszugehen. Das heißt z.B. Meditation, Trance, - Zustände, in denen man sich von der eigenen Körperlichkeit, Emotionalität und dem gesellschaftlichen Stand soweit unabhägig macht oder distanziert, dass andere Arten, auf die man ebenfalls da ist, dominanter werden können, so dass man die Wahrnehmungen dieser Ebenen auch bewußt erleben kann.
Ich weis nicht ob es wirklich möglich ist, eine andere Ebene zu "erfahren". Wäre dem so, wäre ja die Existenz schon bewiesen und keinerlei Spekulation mehr nötig.
Ich gehe schon davon aus, dass manche bestimmte Erfahrungen machen, durch Meditation, Trance etc.
Eine tiefe Ruhe und "Traumzustände". Aber ob das dann eine "andere Ebene" ist?
In Träumen erlebe ich häufig Erlebniss die ganz anders und von anderer Qualität sind, als das bewusste Leben selbst, deshalb bin ich nur weil ich träume aber noch nicht unbedingt von der Existenz einer anderen Ebene überzeugt.

Man kann sich ja aber auf jedenfall von Machtstreben, Gier, Ruf/Image/Sicht der Anderen auf einen selbst unabhängig machen, egal auf welchem Wege und sein Glück nicht davon abhängig machen.

Das ist meist eh viel klüger, da man dann meist glücklicher ist. Wenn man sich ständig Sorgen darüber macht, wie andere über einen Denken ist das anstrenger als zu sein und sich nichts zu denken.
Und ohne (viel) Geld glücklich zu sein ist auch gut, da es eben nur sehr wenige gibt, die wirklich viel davon haben.


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

28.12.2015 um 22:56
Mhhh
Ein weiser Mensch hat einmal gesagt:
"1% Praxis ist wertvoller als 99% Theorie":)
Es entspricht meinem menschlichem Zustand, kritisch zu denken, alles zu hinterfragen...
Das es ein tiefes inneres Selbst gibt im Sein-Zustand ändert nichts daran, dass ich hier bin.
Und ich denke du liegst sehr nahe mit deinem Beispiel @LuciaFackel :)
Unser Glück hängt ab von der Liebe, die wir anderen geben und nehmen.
Wenn ich unzufrieden, unglücklich, oder gar es mir schlecht geht, dann nicht, weil jemand mich verletzt hat, nicht weil jemand, den man gut kannte, gestorben ist usw., sondern, weil ich glaube, traurig, gekränkt usw. sein zu müssen.
Es hängt alles von einem selbst ab, wie man sich fühlt.
Aber sind nicht Emotionen auch nur auf psychischer Ebene des Menschen?
Weit über den Tellerrand hinaus sind sie nichts weiter wie eine Illussion, etwas, was nie existiert hat.
Ist Glück nicht nur ein evolutionäres Antriebsmittel als Belohnung für eine Handlung?
Was ist der höchste Zustand, den manerreichen kann? Glückseeligkeit? Ist nicht absolute Freiheit wertvoller als eine weitere Illussion?Wenn ich mich frei fühle ist das mehr als glücklich sein.
Aber wenn es im Leben nur darum ginge, sich selbst zu finden, dann muss man sinvollerweise davor sich verloren haben.
Und ich denke im Fragen nach dem Sinn entsteht erst das Bewusstsein.
Nichts ist sinnlos, alles hat einen verborgenen Grund, wenn ich nicht nach dem Sinn frage und nicht über meinen Weg entscheide, bin ich ein Sklave der Illussion des Sinnfreien.
Habt ihr euch schon einmal gefragt wie frei ihr wirklich seid?
So frei, wie ihr es zulasst!


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

29.12.2015 um 00:03
Der Sinn des Lebens ist morgens aufstehen zuerst in den Kindergarten, Schule , zur Arbeit gehen und das ca. 50 Jahre lang danach die Rente bis das der Körper sich selbst nicht mehr verkraftet.
Familie, Freunde.... am Ende ist man alleine im Rollstuhl und wartet seine Zeit im Altersheim ab - wenn man es bis hierher zeitlich natürlich geschafft hat.
Nun was war jetzt der Sinn des Lebens ?
Die Geburt - das Leben - der Tod
Alles wird sterben, nichts bleibt auf der Erde ewig.
Sinnloses dahin leben ist der Sinn des Lebens.
Man quält sich die ganze Zeit durch das ganze Leben mit Bildung, Beruf, Karriere und Macht, am Ende ist es der Abgang 2 Meter unter der Erde Endstation Friedhof.
Wo bleibt der Sinn des Lebens ?
Keine Ahnung !


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

29.12.2015 um 11:58
@CaptainFuture
Dann frage ich mich wieso du mit diesem Glauben überhaupt noch lebst?
Wenn man mit dem Leben nichts weiter als ein sinnloses Dahinleidem verbindet, wäre es doh besser, erst garnicht zu existieren.
Das Leben muss doch mehr bieten als ein depressives Dahinvegitieren, oder?


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

29.12.2015 um 13:49
Wenn man schon keinen Sinn im Leben sieht, kann man es ja immer noch dazu verwenden, den eigenen Möglichkeiten entsprechend Leid zu bekämpfen, ein kleines bisschen die Welt zu verbessern, also ich persönlich würde auch dann schon einen Sinn im Leben sehen, wenn ich 10% meines Einkommens an Hilfsorganisationen spende, wenn mir schon nichts besseres einfällt, um mein Leben sinnvoll zu machen.


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TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

29.12.2015 um 15:00
Suche nicht den Sinn - suche Deine Antwort. Allerdings sollte DEINE Antwort so gestaltet sein, das DU sie auch auf Dauer akzeptieren kannst.

Kannst Du das nicht - bist Du immer noch zu dumm.


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30.12.2015 um 18:41
@Elmsfeuer
Elmsfeuer schrieb:Ein weiser Mensch hat einmal gesagt:
"1% Praxis ist wertvoller als 99% Theorie"
Da dieser Mensch ganz ofensichtlich keine Ahnung davon hat, wie eine Theroie entsteht (nämlich beinhart durch belegte Praxis) und obendrein persönliche Erfahrung für gesichtere Empirie hält, ist das Attribut "weise" 100% falsch gewählt.


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Xiraxis
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30.12.2015 um 19:15
@TangMi
TangMi schrieb:Suche nicht den Sinn - suche Deine Antwort. Allerdings sollte DEINE Antwort so gestaltet sein, das DU sie auch auf Dauer akzeptieren kannst.

Kannst Du das nicht - bist Du immer noch zu dumm.
Ich finde das ist mal wieder ein schönes Beispiel von Amaßung.
Wenn jemand eine gefundene Antwort nicht auf dauer akzeptieren kann bedeutet das noch lange nicht,
dass der Betreffende immernoch "zu dumm" ist, sondern kann auch darauf hindeuten dass er sich weiterentwickelt hat.

Und wenn es zwischen "perfekt" und "dumm" nur diesen Unterschied gibt,
dass der eine nie wieder seine Ansicht ändern wird,
dann ist jeder Mensch dumm.

Denn Perfektion ist unerreichbar, nichts weiter als ein abstrakter Begriff ohne Substanz,
ein Schatten den man selbst vor sich wirft, um ihm dann hinterherzujagen-
bis man begreift das die eigenen Füße den Schatten schon immer berührten.


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TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

31.12.2015 um 06:15
...ja lieber @Xiraxis - vielleicht vertust Du Dich ja auch. Bevor man urteilt kann man ggf. auch mal fragen, wie jemand etwas meint.
Aber vielleicht hast Du es ja richtig verstanden.

Mal so aus einer wertneutralen Sicht: Ich habe Dich nicht angesprochen, nein - und noch nicht mal jemanden anderen.
Du hingegen urteilst - aber nicht nur die Aussage - sondern auch persönlich.

Lass Dir sagen - junger Jedi - Dir fehlen noch Semester 2 Selbstreflexion.

Aber egal, - ich erkläre Dir mal wie ich das meinte:
TangMi schrieb:Suche nicht den Sinn - suche Deine Antwort. Allerdings sollte DEINE Antwort so gestaltet sein, das DU sie auch auf Dauer akzeptieren kannst.

Kannst Du das nicht - bist Du immer noch zu dumm.
Also zuerst "Suche nicht den Sinn" - damit meine ich das es keinen Sinn gibt der für alle gilt.

Mit "suche Deine Antwort" meinte ich - das jeder sich die Antwort irgendwann einmal selber geben kann - schon weil andere einem diese Antwort nicht geben können.
TangMi schrieb:Allerdings sollte DEINE Antwort so gestaltet sein, das DU sie auch auf Dauer akzeptieren kannst.
...damit wollte ich sagen dass z.B. junge Menschen oft vergängliche Dinge zum Mittelpunkt/Sinn ihres Lebens machen.

Der letzte Satz beantwortet sich dadurch selbst.

Hattest Du das so verstanden - oder warum hast Du Dich ggf. angesprochen gefühlt?


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Xiraxis
ehemaliges Mitglied

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31.12.2015 um 17:14
@TangMi
TangMi schrieb:Lass Dir sagen - junger Jedi - Dir fehlen noch Semester 2 Selbstreflexion.
Das ist ein Einschätzung deinerseits, und keine Tatsache.
TangMi schrieb:Hattest Du das so verstanden - oder warum hast Du Dich ggf. angesprochen gefühlt?
Ich habe mich nicht persönlich angesprochen gefühlt.
Und ich habe deine Worte so genommen wie du sie geschrieben hast,
wenn du etwas sagen möchtest dann solltest du es auch so ausdrücken wie du es meinst.
TangMi schrieb:...damit wollte ich sagen dass z.B. junge Menschen oft vergängliche Dinge zum Mittelpunkt/Sinn ihres Lebens machen.
Was ist denn nicht vergänglich in deinen Augen?


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

03.01.2016 um 00:46
Das Leben selbst hat keinen Sinn. Jeder Mensch muss seinem Leben selbst und individuell einen Sinn GEBEN !


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03.01.2016 um 00:58
slider schrieb:Das Leben selbst hat keinen Sinn. Jeder Mensch muss seinem Leben selbst und individuell einen Sinn GEBEN !
Woher hat der Mensch die Macht etwas einen Sinn zu geben?
Außerdem ist nicht bewiesen, dass das Leben keinen Sinn hat.


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

03.01.2016 um 01:07
@Durchfall
Durchfall schrieb:Woher hat der Mensch die Macht etwas einen Sinn zu geben?
Durch die Evolution. Der Mensch ist die einzige Lebensform auf diesem Planeten, die in der Lage ist ihre Handlungen kritisch zu hinterfragen ... eben um zu bewerten ob diese sinnvoll waren oder nicht. Damit ist er jedenfalls in der Position Entscheidungen so zu treffen, dass sie auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet sind ... eben einen Sinn haben.


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

03.01.2016 um 01:10
@slider
Das könnte aber genauso gut nur Einbildung sein, wenn es einen anderen Sinn gibt, als den, den man sich selber gibt.


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

03.01.2016 um 01:13
@Durchfall

Naja, wenn das Leben tatsächlich einen universellen Sinn haben würde, dann gibt es nur sehr wenig Raum für nichtreligiöse Erklärungen ... und das ist absolut nicht mein Thema.


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

03.01.2016 um 22:39
Wieso differenziert ihr zwischen Religion und der "Realität"?
Beide sind am Ende Glaubensmuster von uns selbst.
Zudem, damit etwas einen Sinn hat, muss jener auch im späteren Handlungsverlauf/Sein verankert sein, damit etwas sinnvoll war.
Demnach darf der Tod nicht die Existenz beenden unseres Seins, da sonst der Sinn des jetzigen Lebens nicht relevant und somit präsent sei.
Wenn ich einen Kuchen backe und ihn danach nicht esse und ungenießbar vernichtet,
Scheint dass Backen sinnlos gewesen zu sein, eine akzeptable These des Gegenteils wäre, dass das Backen selbst als Erfahrung gegolten hat und somit nicht des Sinn freien entspräche, VORRAUSGESETZT MEINE ERFAHRUNG IST VON DAUER BZW. DANACH ÜBERHAUPT IM FAKTOR ZEIT EXISTENT.
Erst, wenn es nicht so wäre, gilt die Handlung, gar das Dasein als sinnlos


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

03.01.2016 um 23:15
Die Frage nach einem Sinn des lebens ist inhärent eine falsche frage, weil der Begriff 'Sinn' überhaupt nicht definiert ist.

Mit der Frage fragt man indes danach, wie irgendwer willkürlich den Begriff 'sinn' definiert für sein Leben.

Wenn man irgendetwas finden will muss man aber eine klare deifnition haben, über die sich alle diskussionsteilnehmer unterhalten können.
Bevor das nicht der Fall ist, kann man eigentlich gar nicht über eine Sache sprechen, jedenfalls ncith substantiell.

Man tauscht lediglich definitionen aus über die man bestimmt eaussagen trifft, die mit der definition des anderen eventuell gar nicht kompatibel sind


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

04.01.2016 um 11:06
Demnach gibt es also keinen Sinn zu Arbeiten, um Geld zu verdienen, keinen sinn, zur Schule zu gehn und keinen, zu leben?
Sicher schon...
Sinn, was ist das?
Es ist ein Grund, etwas zu tun.
All unsere Handlungen und Gedanken basieren auf der Sinnfrage, wir fragen: aus welchem Grund? Ist das logisch? Mit welchem Sinn?
Es sind nur Worte, wie man sie definiert ist unabhängig vom eigenen Zweck, ich kann auch dass, was andere Sinn nennen Apfel nennen, das Wesentliche wird nicht verändert.
Und ich bin sicher, dass es für jeden einen anderen Sinn geben muss, bzw. der Sinn hier von jedem selbst getroffen werden kann.
Aber dass ist garnicht das Element, die Frage, die ganz am Anfang und auch jetzt noch offen ist, war die Frage, wieso existiert überhaupt Leben?
Wieso existiert überhaupt etwas?
Und da sollte es einen Sinn geben, wenn nicht ist jegliche Handlung, jegliche Aktivität im Universum irrelevant und unwichtig.
Habt ihr euch schon mal die Sterne angeschaut?
Alles strebt nach Unordnung, es gibt keinen Zwang für einen Stern sich perfekt mit anderen zu ordnen.
Löwenzahn, wenn ich das Wachstum beobachte, wächst nie in reih und glied.
Könnte es daher unsere Unordnung, unsere Freiheit sein?
Wenn jedem Lebewesen Freiheit zusteht, und wir gehen von einem unsterblichen Bewusstsein aus, welches aus Potentiale sich selbst bewusst wurde, nehmen wir das einfach mal so hin, dann hätte das Lebewesen auch die Freiheit daran zu zweifeln oder es nicht zu verstehen.
Da es aber absolut frei ist, kann es alles unternehmen, um sich der Freiheit bewusst zu werden.
Und da jeder frei ist, gibt es nicht den Sinn, sondern für jeden einen.
Ich denke deshalb, dass aus dem Faktor Freiheit alles stammt, was existiert, und dass wir uns der Freiheit noch erst bewusst werden müssen, andere wollen vielleicht etwas anderes verstehen wollen, Erfahrungen sammeln usw...
Jeder ist deshalb frei zu entscheiden, wie er sein Leben gestalten kann.
Natürlich funktioniert das nur auf Basis des Konzeptes, dass wir ein ewig verweilendes Bewusstsein haben, bei allem anderem gibt es sonst tatsächlich keinen Sinn.
Kann es denn etwas sinnloses geben ist dann die Frage?
Jede Handlung macht in einem Kontext Sinn, eigentlich ist nichts sinnlos.
Ist das vielleicht der materielle Beweise für ein unsterbliches Bewusstsein, ein Leben nach dem Tod?
Oder nur Hirngespinste :-)? Welche allerdings auch Sinn machen würden


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04.01.2016 um 11:32
Im Grunde kann man den Begriff "sinnvoll" mit dem Begriff "effektiv" gleichsetzen. Ob etwas Sinn macht, kann man nur in Relation zu einem Ziel bewerten ... und selbst dann wird die Wahrnehmung der Sinnhaftigkeit noch individuell abweichen.


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