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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

180 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Sinn, Realität, Wahrnehmung
TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 09:05
Micha007 schrieb:Und wenn man nun nach dem Sinn des Lebens fragt, so kann man im Grunde nur antworten: stoffwechseln, sich teilen (vervielfältigen), absterben.
"Willkommen. Und herzlichen Glückwunsch.

Es freut mich, dass Sie es geschafft haben.

Es war nicht einfach, so weit zu kommen, ich weiß. Ich vermute sogar, es war noch schwieriger, als Ihnen klar ist.
Damit Sie da sein können, mussten sich zunächst einmal ein paar Billionen unstete Atome auf raffinierte, verblüffend freundschaftliche Weise zusammenfinden und Sie erschaffen. Es ist eine hoch spezialisierte, ganz besondere Anordnung – sie wurde noch nie zuvor ausprobiert und existiert nur dieses eine Mal.
Während der nächsten vielen Jahre (das hoffen wir jedenfalls) werden diese winzigen Teilchen klaglos an den Milliarden komplexer , gemeinschaftlicher Anstrengungen mitwirken, die notwendig sind, damit Sie unversehrt bleiben und jenen höchst angenehmen, allgemein aber unterschätzten Zustand erleben können, den man Dasein nennt.
Warum Atome so viel Mühe auf sich nehmen, ist eigentlich ein Rätsel . Ich oder du zu sein, ist auf atomarer Ebene kein lohnendes Erlebnis. Bei allem Engagement kümmern die Atome sich in Wirklichkeit nicht um Sie – sie wissen nicht einmal, dass es Sie gibt. Und sie wissen auch nicht, dass es sie gibt. Es sind ja nur geistlose Teilchen, und sie selbst sind nicht einmal lebendig. (Es ist schon eine faszinierende Vorstellung: Würden wir uns selbst mit einer Pinzette Atom für Atom auseinander nehmen, bliebe ein Haufen feiner Atomstaub übrig. Nichts davon wäre lebendig, und doch wäre alles zuvor »wir« gewesen.) Dennoch gehorchen sie für die Zeit Ihres Daseins einem einzigen, übergeordneten Impuls: Sie sorgen dafür, dass Sie Sie bleiben.
Das Unangenehme dabei: Atome sind launisch, und ihr Engagement ist etwas Vorübergehendes – sogar etwas sehr Vorübergehendes. Selbst ein langes Menschenleben summiert sich nur auf rund 650 000 Stunden. Und jenseits dieses bescheidenen Meilensteins oder an einem anderen Punkt irgendwo in der Nähe machen die Atome Ihnen aus unbekannten Gründen den Garaus – sie fallen in aller Stille auseinander, gehen ihrer Wege und werden etwas anderes.
Was Sie betrifft, war’s das dann. Dennoch können Sie sich darüber freuen, dass es überhaupt geschieht. In der Regel tut es das im Universum nämlich nicht, soweit wir wissen. Das ist ausgesprochen seltsam, denn die Atome, die sich so zwanglos und sympathisch zusammentun und Lebewesen bilden, sind auf der Erde genau die gleichen wie anderenorts, wo sie es verweigern. Was das Leben sonst auch sein mag, auf der Ebene der Chemie ist es erstaunlich profan: Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff, ein wenig Calcium, ein Schuss Schwefel, eine kleine Prise von ein paar anderen ganz gewöhnlichen Elementen – nichts, was man nicht in jeder normalen Apotheke finden würde –, das ist alles, was man braucht.

Das einzig Besondere an den Atomen, die Sie bilden, besteht darin, dass sie Sie bilden. Und das ist natürlich das Wunder des Lebens.

Ob Atome nun in anderen Winkeln des Universums etwas Lebendiges bilden oder nicht, in jedem Fall bilden sie vieles andere; sie bilden sogar alles andere.
Ohne sie gäbe es weder Wasser noch Luft oder Gestein, weder Sterne noch Planeten, weder weit entfernte Gaswolken noch Spiralnebel, und keines von den anderen Dingen, die das Universum zu etwas so Nützlich-Materiellem machen.
Atome sind so zahlreich und notwendig, dass wir eines leicht übersehen: Es müsste sie eigentlich nicht geben.
Kein Gesetz verlangt, dass das Universum sich mit kleinen Materieteilchen füllt oder dass es Licht, Schwerkraft und die vielen anderen physikalischen Phänomene hervorbringt, von denen unser Dasein abhängt.
Es müsste sogar überhaupt kein Universum geben. Die meiste Zeit war es nicht da. Es gab keine Atome und kein Universum, in dem sie herumschwirren konnten.
Es gab nichts – einfach nichts, nirgendwo. Also können wir froh über die Atome sein. Aber die Tatsache, dass Sie aus Atomen bestehen und dass sie sich so bereitwillig zusammenfinden, erklärt Ihr Dasein nur zum Teil. Damit Sie da sind, im 21. Jahrhundert leben und so klug sind, dass Sie es auch wissen, mussten Sie außerdem zum Nutznießer einer außergewöhnlichen Verkettung glücklicher biologischer Ereignisse werden.
Überleben ist auf der Erde ein erstaunlich schwieriges Geschäft. Von den Milliarden und Abermilliarden biologischer Arten, die seit Anbeginn der Zeit existiert haben, sind die meisten – 99,99 Prozent – nicht mehr da. Sie sehen: Das Leben auf der Erde ist nicht nur kurz, sondern auch schrecklich empfindlich. Es ist ein wahrhaft seltsamer Aspekt unseres Daseins: Wir stammen von einem Planeten, der Leben sehr gut hervorbringen und noch besser auslöschen kann.

Eine biologische Art bleibt auf der Erde im Durchschnitt nur vier Millionen Jahre erhalten. Wer also Jahrmilliarden überstehen will, muss so launenhaft sein wie die Atome, aus denen wir bestehen. Man muss bereit sein, sich in allem zu verändern – in Form, Farbe, Spezies-Zugehörigkeit , einfach in allem –, und das immer und immer wieder.
Das ist leichter gesagt als getan, denn die Veränderung ist ein Zufallsprozess. Um vom »protoplasmatischen urtümlichen Atomkügelchen« (wie es in einem Lied von Gilbert und Sullivan heißt) zu einem fühlenden, aufrecht gehenden Jetzt-Menschen zu werden, mussten Sie durch Mutationen immer wieder neue Eigenschaften erwerben, und das auf zeitlich genau abgestimmte Weise über ausgesprochen lange Zeit hinweg. Während verschiedener Phasen innerhalb der letzten 3,8 Milliarden Jahre haben Sie den Sauerstoff zunächst verabscheut und dann geliebt, Flossen und Gliedmaßen und flotte Flügel getragen, Eier gelegt, die Luft mit einer gespaltenen Zunge gefächelt, glatte Haut und einen Pelz besessen, unter der Erde und auf Bäumen gelebt, sich zwischen der Größe eines Hirsches und einer Maus bewegt, und Millionen Dinge mehr.
Die winzigste Abweichung bei einer dieser entwicklungsgeschichtlichen Wandlungen, und Sie würden jetzt vielleicht Algen von Höhlenwänden lecken, sich wie ein Walross an einer Felsküste rekeln oder durch ein Blasloch oben auf dem Kopf die Luft ausstoßen, bevor Sie wegen eines Mauls voller leckerer Sandwürmer 20 Meter in die Tiefe tauchen.
Sie hatten nicht nur das Glück, dass Sie seit undenklichen Zeiten Teil einer bevorzugten Evolutions-Abstammungslinie geblieben sind, sondern das Schicksal war Ihnen auch in Ihrer persönlichen Abstammung auf äußerste – um nicht zu sagen wundersame – Weise hold.

Überlegen wir nur: 3,8 Milliarden Jahre lang – eine Zeit, die länger ist als das Alter der Gebirge und Flüsse und Ozeane – waren alle Ihre Vorfahren mütterlicher-und väterlicherseits so attraktiv, dass sie einen Partner gefunden haben, aber auch so gesund, dass sie sich fortpflanzen konnten, und von Schicksal und Umständen so begünstigt, dass sie lange genug lebten und das alles tun konnten.
Kein einziger unserer unmittelbaren Vorfahren wurde erschlagen, gefressen, ertränkt, ausgehungert, ausgesetzt, festgehalten , zur Unzeit verwundet oder auf andere Weise daran gehindert, die Aufgabe seines Lebens zu erfüllen und ein winziges Päckchen genetisches Material im richtigen Augenblick an den richtigen Partner abzugeben, um so die einzig mögliche Abfolge von Erbkombinationen weiterzureichen, die – am Ende, erstaunlicherweise und für allzu kurze Zeit – Sie hervorbringen.""

B. Bryson


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Micha007
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 09:12
@TangMi
Der Bryson hat's Dir angetan, wa?
Dann solltest Du das auch als Zitat markieren, denn sonst könnte man auf die Idee kommen, das der Schwachfug aus Deinem Kopf kommen könnte.


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TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 09:33
Ich dachte nur das Du ggf. zur Besinnung kommen könntest, wenn Du erkennst wie schwierig es für alle Deine Vorfahren war, Dich hier ins Jetzt zu bringen. Niemand davon hat in seiner Rolle versagt. All diese Mühe und Opfer dafür das Du sagst:
Micha007 schrieb:Und wenn man nun nach dem Sinn des Lebens fragt, so kann man im Grunde nur antworten: stoffwechseln, sich teilen (vervielfältigen), absterben.
...ich hör es schon unter der Erde grummeln... ;-) @Micha007


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Micha007
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07.01.2016 um 09:47
@TangMi
TangMi schrieb:wenn Du erkennst wie schwierig es für alle Deine Vorfahren war
Du hast es noch immer nicht kapiert und denkst noch immer im Großen.
Wir (und alle anderen Lebensformen auf diesem Planeten sind es nicht, die Leben, es sind einzig die Zellen. Wir (und alle anderen Lebensformen) sind lediglich Zellklumpen, die miteinander interagieren. Wir sind nur die LebensFORM, die sich daraus ergibt. das leben selbst sind aber nur die Zellen selbst.


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TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 09:48
Micha007 schrieb:Du hast es noch immer nicht kapiert und denkst noch immer im Großen.
...Annahmen, nichts als Annahmen.


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Micha007
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 09:50
@TangMi
Nö, da ich von Leben rede und Du von Lebensformen.
Im Titel wird aber nach dem Sinn des Lebens gefragt und nicht nach dem Sinn der Lebensformen.


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TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 09:52
Micha007 schrieb:Im Titel wird aber nach dem Sinn des Lebens gefragt
..wenn doch im Titel nach dem Sinn des Lebens gefragt wird - warum verbreitest Du dann hier solch einen Unsinn Du Zellklumpen?


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Micha007
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07.01.2016 um 09:54
@TangMi
Ich kann doch nichts dafür, wenn Du es nicht verstehst, um was es hier geht.


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TangMi
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07.01.2016 um 09:56
@Micha007

...verstehst Du? Hier Sucher! Keine Zellklumpen!


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07.01.2016 um 11:55
der sinn des lebens ist für die meisten menschen wie @Micha007
doch recht einfach
und deshalb auch gut vollziehbar
viel Konsum (essen,sex u. sonstige spassmacher)
natürlich nur qualitativ hochwertig
besser ist mehr als viel

das recht dazu
ergibt sich sinnigerweise dann aus der ENDLICHKEIT des persönlichen Daseins

also jungs
das leben is kurz, haut rein

und ewig grüsst das Murmeltier
ein tag wie der andere
von der wiege bis zur liege
essen,schei..en und vergreisen


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 12:17
selbst das schreiben und diskutieren in div. foren
ist nichts als Konsum i.s. von Zeitvertreib
und befriedigung der soz. Bedürfnisse
um sich GUT zu fühlen

"Recht haben" und andere glaubenskonstrukte verbal bekämpfen
gibt dem geistigen DASEIN des konsum-Freaks
die notwendige fülle
welche die leere füllt, die entsteht
wenn der Konsument seiner Endlichkeit ins auge blickt


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TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 12:23
@MickyM.


...meinst Du das interessiert einen unbeseelten Zellklumpen?

Der Klumpen hat sich noch nicht einmal den Eingangspost durchgelesen. Wie soll er dann Deine Worte und den Sinn meiner Anworten verstehen? Vielleicht hat der Klumpen auch in der Schule nicht aufgepasst und das Wort Rechtschreibung falsch verstanden - wenn Du verstehst was ich meine...


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 12:25
Sinn ist der Bedeutungs­gehalt beispielsweise eines sprachlichen Ausdrucks. In der Semantik ist Sinn ein Grundbegriff, welcher der Klärung der Beziehung von Sprache, Denken und Wirklichkeit dient. Sinngebung bezeichnet die Fähigkeit des Gehirns, Wahrnehmungen nutzbringend zu filtern, zu überlegen und zu schlussfolgern.(Wikipedia)

Ich fand @Micha007 s Überlegung, dass der Sinn des Lebens nur im Hier und Jetzt existiert, d.h. nur, solange es Leben gibt auch es einen Sinn dafür geben kann, sehr interessant.
Doch wenn der Sinn in der Vermehrung läge, dann wo wäre der Sinn davon?
Wie ich es schon einmal beschrieben habe, ist es die Frage mach der Existenz von allem.
Wieso gibt es die Erde, die Sonne, das Universum?
Mit welchem Sinn?
Zudem birgt das Leben doch mehr, als die einzige Aufgabe der Atomtransformation und Veränderung eines Systems.
Einen persönliche Sinn gäbe es ja dann nicht, wir wären wie Werkzeuge für einen Wandel.
Doch woher käme dann der Wille vom Wandel von Dingen?
Ein natürliches Bestreben nach Gleichgewicht?
Das klärt vielleicht wieso es Leben geben müsste, aber nicht wieso etwas existiert.
Zudem ist Leben schon seltsam.
Eine Anordnung von Atomen und schon haben wir Bewusstsein, flexible Materie aus eigenem Streben...
Dennoch kann dieser Aufgabe des Lebens, Ordnung aus Unordnung zu schaffen, kein Sinn zugesprochen werden.
Ein Beispiel:
Ich backe Kuchen.
Lange und mit viel Mühe backe ich ihn und er wird perfekt.
Ich nehme ihn und werfe ihn in den Müll.
Wo war dann der Sinn des Backend?
Viele sehen einen Sinn noch im Backen selbst mit dem Produkt der Erfahrung für weitere Kuchen.
Doch mit welchem Sinn existiere ich, mit der Aufgabe einen Kuchen zu backen?
Mit welchem Sinn existiert etwas, dass Erfahrungen machen kann?
Natürlich um es später besser zu machen, nicht wahr?
Aber mit welchem Sinn muss Oberhaupt etwas gemacht werden?
Ist es natürliches Streben, dann mit welchem Sinn?
Es ist komplex, aber was glaubt ihr, wie Leben entstanden ist?
Und wieso sollte es Bewusstsein geben, wenn der Sinn schlicht weg der wäre, Materie zu verändern und Gleichgewichte herzustellen?
Es ist doch ein wiederspruch in sich selbst...
Doch alles hat einen Sinn, obwohl manches manchmal auch auf den ersten Blick sinnlos scheint.
So muss auch die Existenz von allem einen Sinn haben, da sonst alles sinnlos wäre.
Und, damit etwas Sinnvoll war, muss dieses Dasein unendlich sein, da bei vernichten des Daseins alles erworbene Sinnlos gewesen wäre.
Aber es ist ja nicht so!
Das Universum wird endlos wahren, da vielleicht Materie und Energie umgewandelt wird, aber nie vernichtet werden kann.
Und wenn der Sinn von Existenz existieren ist, wo ist dann der Sinn von "zu existieren"?
Und kann mein Bewusstsein dann vernichtet werden?
Oder wird es nur umgewandelt?
Wenn es umgewandelt werden sollte nach meinem Tod wird es doch automatisch vernichtet, genauso wie ein Apfel KEIN Apfel mehr ist, wenn ich ihn zu Brei verarbeite.
Es ist vom Bestandteil her immer noch ein Apfel, aber die Form ist vernichtet, wobei die Atome ja immer noch dieselben sind.
Demnach bin ich unsterblich, da nur meine Form verändert wird, und ich nicht vernichtet werde.
Demnach aber wäre es doch sinnvoller, wenn nichts existieren würde, da hier auch nichts getan werden müsste.
D.h. wo ist der Ursprung dieses Seins, der Ursprung von allem?
Alles war also schon immer da und wurde nur verändert mit der Zeit.
Das heisst im Endergebnis ist der Sinn des Lebens das pure Sein selbst, Sinn von Existenz das reine existieren selbst.
Doch was Leben nun ist und wieso nun schon immer etwas existiert hat, ist noch nicht geklärt.
Und was ist das reine Sein?
Man kann auf viele Arten "sein", weshalb strebt das Sein Veränderungen an, wenn schon alles nur sein müsste?
Veränderungen bedeuten Erfahrungen, im Sein zustand betrachtet ein Lernprozess, oder?
Aber ein Lernprozess furt auch nicht zur Endlösung, daher muss der endgültige Sinn der Weg und gleichzeitig das Ziel sein.


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TangMi
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07.01.2016 um 12:26
Aus der TangMi Abendpost:

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Unbeseelter Zellklumpen sucht Verfielfältiger!


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TangMi
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07.01.2016 um 12:37
...oder man könnte auch schreiben "unbesselter Zellklumpen mit Fleischfalte sucht Verfielfältiger mit Stöpsel" - Bist Du bereit für gemeinsamen Stoffwechsel, DNA updates - sowie Unterhaltszahlungen bis zum ableben?

Bei Interesse bitte melden bei @....


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 12:48
@TangMi
Bist du Satiriker mit einem Hauch Ironie, oder wenn nicht, was dann?;-D


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07.01.2016 um 13:02
@Elmsfeuer
Elmsfeuer schrieb:Und wenn der Sinn von Existenz existieren ist, wo ist dann der Sinn von "zu existieren"?
der sinn ist das nach-sinnen
die SUCHE nach dem SINN selbst ist der sinn unseres Daseins

und jetzt darfst du raten
was du dabei wirklich suchst ?


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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 13:17
@Micha007

Du denkst, ich denke in Sachen Sinn des Lebens zu groß? Ist mir ein Rätsel. Habe garantiert nichts diesbezügliches geschrieben. Lass es mir von Dir aber gerne aufzeigen.


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TangMi
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 13:38
Elmsfeuer schrieb:Bist du Satiriker mit einem Hauch Ironie, oder wenn nicht, was dann?;-D
Ich?

...ich bin ein Poet, ein Solist, - bin das Licht das zu Dir spricht,
leb im heute ohne morgen.. .., steh früh auf, hab keine Sorgen.
I'm singer .., I'm a rocker..., - I'm a Chinese Motherfucker.. .,
I'm the best - I'm the worst - take what you need my little seed...


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moxnox
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Auf dem Weg zur Suche nach dem Sinn des Lebens

07.01.2016 um 14:57
Ja klar. Wenn man es aufs Einfachste herunterbrechen möchte, dient Leben der Arterhaltung. Aber wenn man mal als Platzhalter von mir aus Torte nimmt, dann wäre nach der einfachsten Lösung der bloße Sinn der Torte, gegessen zu werden. Aber die Torte hat hat auch noch einen anderen Sinn. Zum Beispiel soll sie dekorativ sein. Und spezielle Torten haben sogar einen besonderen Sinn, wie Hochzeitstorten.


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