Noumenon schrieb:gehe ich eben instinktiv davon aus, dass hier von einem (bestimmten) Zustand o.ä. bzw. eben doch von etwas die Rede sein soll, dem dann natürlich auch so etwas wie Identität, Bestimmung oder Eigenschaften zukommen (ähnlich wie der leeren Menge aus der Mathematik).
Ich denke es ist normal dass der Verstand erstmal versucht Nichts in etwas Gegenständliches zu packen, obwohl es jedweder Gegenständlichkeit sein soll. Zumal es auch sprachlich dünn wird darüber klar zu sprechen. Aber sich darüber Gedanken zu machen scheint ein nettes Futter für den Kopf zu sein, da es "normales" Denken herausfordert.
Noumenon schrieb:Wie auch immer dein Standpunkt ist,
Mein Standpunkt zum eigentlichen Thema ist klar. Das Problem ist nicht, dass wir Menschen manchmal aus dem Ungewissen schöpfen, sondern welchen Platz wir diesen Schöpfungen geben. Wir Menschen zu schnell und zu leichtfertig ihnen eine höhere Position geben als dem, was tatsächlich ist.