Über das Wissen
um 05:01@paxito
Die endlose Diskussion beginnt dort, wo der Mensch glaubt, seine Gedanken seien von einer anderen Natur als die des anderen. Der Inhalt mag verschieden sein, aber die Bewegung des Denkens ist dieselbe. Solange das Denken sich selbst für getrennt hält, erschafft es Trennung. Wer im anderen etwas grundsätzlich Fremdes sieht, begegnet oft nur der eigenen inneren Spaltung in neuer Gestalt.
Erst wenn erkannt wird, dass das Denken selbst die Grenze zieht, verliert der Konflikt seine Nahrung. Auch Gut und Böse verlieren ihre scheinbare Sicherheit, wenn erkannt wird, dass sie häufig aus derselben Bewegung des Denkens hervorgehen... Einer Bewegung, die trennt, vergleicht, urteilt und sich mit ihren eigenen Bildern identifiziert.
Das Endergebnis dieses Vorgangs spüren wir jetzt schon... Ich musste weinen als ich die Zahlen sah... ca 73% des natürlichen tierischen Lebens, gemessen seit 1970 bis heutiger Zeit, ausgelöscht. Die großen Strömungen von Luft und Wasser, die das Gleichgewicht des Planeten mitbestimmen, verlieren zunehmend ihre Stabilität. Die Konsequenz liegt nicht in ferner, sondern naher Zukunft.
Wo der Mensch sich von der Natur getrennt sieht, begegnet er ihr nicht mehr als einem lebendigen Ganzen, sondern als etwas, das genutzt, beherrscht oder verbraucht werden kann... Dieselbe verdammte Bewegung des Denkens, die das Ich vom Du trennt, trennt auch den Menschen von der Erde. Aus dieser Trennung entsteht Ausbeutung, Maßlosigkeit, Zerstörung, der ganze Scheiß... Erst wenn die Illusion der Getrenntheit endet, kann Fürsorge an die Stelle von Beherrschung treten. Nicht als irgendeiner moralische Pflicht, oder für irgendeinem anderen hohen oder niederen geglaubtem Ziel, sondern als natürliche Folge des Erkennens, dass das Leben nicht in verschiedne Teile zerfällt.
Die endlose Diskussion beginnt dort, wo der Mensch glaubt, seine Gedanken seien von einer anderen Natur als die des anderen. Der Inhalt mag verschieden sein, aber die Bewegung des Denkens ist dieselbe. Solange das Denken sich selbst für getrennt hält, erschafft es Trennung. Wer im anderen etwas grundsätzlich Fremdes sieht, begegnet oft nur der eigenen inneren Spaltung in neuer Gestalt.
Erst wenn erkannt wird, dass das Denken selbst die Grenze zieht, verliert der Konflikt seine Nahrung. Auch Gut und Böse verlieren ihre scheinbare Sicherheit, wenn erkannt wird, dass sie häufig aus derselben Bewegung des Denkens hervorgehen... Einer Bewegung, die trennt, vergleicht, urteilt und sich mit ihren eigenen Bildern identifiziert.
Das Endergebnis dieses Vorgangs spüren wir jetzt schon... Ich musste weinen als ich die Zahlen sah... ca 73% des natürlichen tierischen Lebens, gemessen seit 1970 bis heutiger Zeit, ausgelöscht. Die großen Strömungen von Luft und Wasser, die das Gleichgewicht des Planeten mitbestimmen, verlieren zunehmend ihre Stabilität. Die Konsequenz liegt nicht in ferner, sondern naher Zukunft.
Wo der Mensch sich von der Natur getrennt sieht, begegnet er ihr nicht mehr als einem lebendigen Ganzen, sondern als etwas, das genutzt, beherrscht oder verbraucht werden kann... Dieselbe verdammte Bewegung des Denkens, die das Ich vom Du trennt, trennt auch den Menschen von der Erde. Aus dieser Trennung entsteht Ausbeutung, Maßlosigkeit, Zerstörung, der ganze Scheiß... Erst wenn die Illusion der Getrenntheit endet, kann Fürsorge an die Stelle von Beherrschung treten. Nicht als irgendeiner moralische Pflicht, oder für irgendeinem anderen hohen oder niederen geglaubtem Ziel, sondern als natürliche Folge des Erkennens, dass das Leben nicht in verschiedne Teile zerfällt.