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09.07.2026 um 12:58nichts ist der Zustand einer leeren Zeit in einem leeren Raum... warum ?
1. Weil Raum und Zeit unendlich sind, mithin auch bestehen bleiben wenn sonst nichts mehr da ist.
2. Wenn ich vom leeren Raum auch noch den Raum wegnehme, dann muss ich mir ja so etwas wie eine Dichte denken,
diese Dichte ist aber schon wieder mehr, als der leere Raum, in dem es Platz gibt.
1. Weil Raum und Zeit unendlich sind, mithin auch bestehen bleiben wenn sonst nichts mehr da ist.
2. Wenn ich vom leeren Raum auch noch den Raum wegnehme, dann muss ich mir ja so etwas wie eine Dichte denken,
diese Dichte ist aber schon wieder mehr, als der leere Raum, in dem es Platz gibt.
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09.07.2026 um 13:31Raum und Zeit sind von Relationen abhängig. Damit wir von Zeit sprechen können, muss irgendetwas geschehen. Geschieht nichts, gibt es keine Zeitdauer und damit auch keine Zeit.kaktuss schrieb:1. Weil Raum und Zeit unendlich sind, mithin auch bestehen bleiben wenn sonst nichts mehr da ist.
Ähnlich für den Raum: ohne Relation hat ein "leerer" Raum keine Ausdehnung.
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09.07.2026 um 15:27@kaktuss
Nichts und von mir aus auch 'nichts' ist kein Zustand. Ein Zustand ist bestimmt, nichts ist nicht mal einfach nur unbestimmt, es ist weder bestimmt noch unbestimmt.
Nichts und von mir aus auch 'nichts' ist kein Zustand. Ein Zustand ist bestimmt, nichts ist nicht mal einfach nur unbestimmt, es ist weder bestimmt noch unbestimmt.
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09.07.2026 um 15:42Das ist eine Annahme... und ich nehme gegenteiliges an... auch wenn nichts geschieht läuft dabe eine Zeit ab, eine leere Zeit.paxito schrieb:Geschieht nichts, gibt es keine Zeitdauer und damit auch keine Zeit.
Naja ich weiß was du meinst ( Leibniz / Newton ) aber ich gehe hier mit Newton und sage auch ohne Relation zweier Dinge zueinander gibt es Ausdehnung... bzw. den Platz überall auch wenn es ein leerer Platz (Raum) ist...paxito schrieb:Ähnlich für den Raum: ohne Relation hat ein "leerer" Raum keine Ausdehnung.
Ich sage ja grade der Zustand von nichts ist bestimmt durch eine leere Zeit in einem leeren Raum denn weniger kann es nicht geben.nocheinPoet schrieb:Nichts und von mir aus auch 'nichts' ist kein Zustand. Ein Zustand ist bestimmt, nichts ist nicht mal einfach nur unbestimmt, es ist weder bestimmt noch unbestimmt.
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09.07.2026 um 20:12Zeit ist scheinbar ein menschliches Konstrukt um etwas zu messen, einzuordnen, verständlicher für den Verstand zu machen. Dieses Etwas ist Bewegung im Raum. In unserem Universum hat der Mensch noch nichts entdecken können, was absolut ruht. Alles scheint in Bewegung. Zeit ohne Bezug, ohne Bewegung und Raum, ist ohne Anhaltspunkte eine Annahme ohne wirkliche Begründung, oder?kaktuss schrieb:Das ist eine Annahme... und ich nehme gegenteiliges an... auch wenn nichts geschieht läuft dabe eine Zeit ab, eine leere Zeit.
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09.07.2026 um 20:20@kaktuss
Du sagst im Prinzip: "Der Zustand von nichts ist bestimmt durch eine leere Zeit in einem leeren Raum."
Genau hier liegt aber eben das Problem: Sobald du von einem "Zustand" sprichst, der durch "leere Zeit" und "leeren Raum" bestimmt ist, gibst du dem Nichts ('nichts') bereits Struktur und Bestimmtheit.
Dann ist es aber kein absolutes Nichts ('nichts') mehr, sondern ein Etwas (nämlich leerer Raum + leere Zeit).
Das ist der Kern der Kritik: Jeder Versuch, absolutes Nichts als kohärenten Zustand zu beschreiben, führt zu diesem Widerspruch. Man kann es nicht widerspruchsfrei denken.
Du kannst alles mögliche sagen, dass muss aber nicht sinnvoll sein.
@paxito
Deine relationale Sicht (Raum und Zeit brauchen Relationen/Ereignisse) finde ich stark und passt gut zur modernen Physik. Das unterstützt die OP-Position zusätzlich.
Wobei ich mir nicht sicher bin, glaube Du hältst nicht so viel vom Ontophänomenalismus. Wobei Du nur die ersten Gehversuche kennen könntest. Ich habe das hier im Forum nicht mehr weiter fortgeführt, glaube da gibt es hier wenig Interesse und ich habe schnell festgestellt, um so ein philosophisches "System" wirklich ernsthaft aufbauen zu können, braucht es viel mehr an Rahmen.
Es geht schnell sehr tief ins Eingemachte, ähnlich wie bei Mathematik, da kommt man mit den Grundrechenarten nicht sehr weit. Du kennst Dich ja doch schon in der Philosophie aus, und weißt sicher was ich meine. Ich habe für den OP also erstmal viel an Rahmen-Framework entwickelt um die eigentlichen Aussagen dann, formal klarer darzustellen zu können. Versucht man es ordentlich zu machen, kommt man schnell über 50 Seiten.
Und ich habe ein paar Parallelen gefunden, der OP ist was wie ein ontophänomenaler Idealismus. Hier kommt der Analytische Idealismus von Kastrup diesem vom Prinzip her schon nahe.
Du sagst im Prinzip: "Der Zustand von nichts ist bestimmt durch eine leere Zeit in einem leeren Raum."
Genau hier liegt aber eben das Problem: Sobald du von einem "Zustand" sprichst, der durch "leere Zeit" und "leeren Raum" bestimmt ist, gibst du dem Nichts ('nichts') bereits Struktur und Bestimmtheit.
Dann ist es aber kein absolutes Nichts ('nichts') mehr, sondern ein Etwas (nämlich leerer Raum + leere Zeit).
Das ist der Kern der Kritik: Jeder Versuch, absolutes Nichts als kohärenten Zustand zu beschreiben, führt zu diesem Widerspruch. Man kann es nicht widerspruchsfrei denken.
Du kannst alles mögliche sagen, dass muss aber nicht sinnvoll sein.
@paxito
Deine relationale Sicht (Raum und Zeit brauchen Relationen/Ereignisse) finde ich stark und passt gut zur modernen Physik. Das unterstützt die OP-Position zusätzlich.
Wobei ich mir nicht sicher bin, glaube Du hältst nicht so viel vom Ontophänomenalismus. Wobei Du nur die ersten Gehversuche kennen könntest. Ich habe das hier im Forum nicht mehr weiter fortgeführt, glaube da gibt es hier wenig Interesse und ich habe schnell festgestellt, um so ein philosophisches "System" wirklich ernsthaft aufbauen zu können, braucht es viel mehr an Rahmen.
Es geht schnell sehr tief ins Eingemachte, ähnlich wie bei Mathematik, da kommt man mit den Grundrechenarten nicht sehr weit. Du kennst Dich ja doch schon in der Philosophie aus, und weißt sicher was ich meine. Ich habe für den OP also erstmal viel an Rahmen-Framework entwickelt um die eigentlichen Aussagen dann, formal klarer darzustellen zu können. Versucht man es ordentlich zu machen, kommt man schnell über 50 Seiten.
Und ich habe ein paar Parallelen gefunden, der OP ist was wie ein ontophänomenaler Idealismus. Hier kommt der Analytische Idealismus von Kastrup diesem vom Prinzip her schon nahe.
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09.07.2026 um 20:24Zeit ist vermutlich (immer mehr deutet darauf hin) emergent.KwithoutPath schrieb:Zeit ist scheinbar ein menschliches Konstrukt um etwas zu messen, einzuordnen, verständlicher für den Verstand zu machen. Dieses Etwas ist Bewegung im Raum.
Bedenke, Bewegung ist relativ, eine Relationen, wenn sie gleichförmig ist.KwithoutPath schrieb:In unserem Universum hat der Mensch noch nichts entdecken können, was absolut ruht. Alles scheint in Bewegung. Zeit ohne Bezug, ohne Bewegung und Raum, ist ohne Anhaltspunkte eine Annahme ohne wirkliche Begründung, oder?
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09.07.2026 um 20:31ich sage die zeit kann einfach so für sich selbst ablaufen ohne das es dafür eine Bewegung im raum bräuchte...KwithoutPath schrieb:Zeit ohne Bezug, ohne Bewegung und Raum, ist ohne Anhaltspunkte eine Annahme ohne wirkliche Begründung, oder?
es sind Zustände von denen jeder dem anderen (vorangegangenem) exakt gleicht und dennoch läuft dabei die zeit...
ich weiß schon was du meinst und stimme dir da auch vollkommen zu...nocheinPoet schrieb:Das ist der Kern der Kritik: Jeder Versuch, absolutes Nichts als kohärenten Zustand zu beschreiben, führt zu diesem Widerspruch. Man kann es nicht widerspruchsfrei denken.
aber ich denke das "nichts" was du meinst ist lediglich eine Fiktion...
denn weniger als eine leere Zeit in einem leeren Raum kann es nicht geben...
Zeit und Raum sind eben unendlich...
und man kann die zeit selbst oder den raum selbst in Gedanken nicht auch weg nehmen und dadurch irgendwie weniger erhalten...
wenn man bspw. den raum auch noch weg nimmt, dann muss man sich doch eine dichte denken an der man sich stoßen könnte...
diese dichte wäre aber schon wieder mehr als der leere raum...
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09.07.2026 um 21:06Was soll leere Zeit und Raum überhaupt sein?kaktuss schrieb:... weniger als eine leere Zeit in einem leeren Raum kann es nicht geben ...
Und Du schreibst "geben", das ist wieder 'existieren'.
Das ist eine Behauptung, und selbst wenn es so wäre, willst Du dann von etwas Unendlichem was weg nehmen.kaktuss schrieb:Zeit und Raum sind eben unendlich ...
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09.07.2026 um 22:51Klar, du kannst annehmen wie dir beliebt. Aber ich begründe meine Annahme ja.kaktuss schrieb:Das ist eine Annahme... und ich nehme gegenteiliges an... auch wenn nichts geschieht läuft dabe eine Zeit ab, eine leere Zeit.
Schau nehmen wir an das gesamt Universum steht für 1 Sekunde, 1 Jahr oder 10 Milliarden Jahre still, danach geht’s weiter. Das wäre „leere Zeit“. Aber wo ist der Unterschied zwischen 1 Sekunde, 1 Jahr oder 10 Milliarden Jahren? Und wie messen wir das überhaupt?
Gleiches mit dem Raum. Wir nehmen einen absolut leeren Raum mit 1m, 10km und 1000 Lichtjahren Kantenlänge (als Würfel gedacht), wie unterscheiden die sich und wie stellen wir die Größe fest?
Wenn leere Zeit bedeutet es spielt keine Rolle ob 0 Zeit oder gegen unendlich und gleiches für deinen leeren Raum gilt, dann sind es einfach leere Begriffe ohne Bedeutung. Und meine Annahme, das Raum und Zeit nur in Relation zu etwas denkbar sind erhärtet sich.
Ich hadere nur mit deinem Formalismus, wo ist die Poesie? Und mit deinem Nichts. Ansonsten stimme ich dir da in vielem zu.nocheinPoet schrieb:Wobei ich mir nicht sicher bin, glaube Du hältst nicht so viel vom Ontophänomenalismus.
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09.07.2026 um 23:59@paxito
Die Poesie (wenn Du es so nennen willst) ist in Arbeit und wie gesagt, über 50 Seiten in über 12 einzelnen Dokumenten. Eventuell lade ich da mal was wo von hoch.
Die Poesie (wenn Du es so nennen willst) ist in Arbeit und wie gesagt, über 50 Seiten in über 12 einzelnen Dokumenten. Eventuell lade ich da mal was wo von hoch.
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10.07.2026 um 14:38@nocheinPoet
Ich komme aus beruflichen und privaten Gründen nur begrenzt dazu, ausführlicher zu antworten, lese aber zumindest mit. Vor allem frage ich mich gerade aber auch, ob und welchen Sinn es hat, auf zum Teil bloß KI-generierte Antworten einzugehen, wenn sie darüber hinaus scheinbar nicht einmal auf Stichhaltigkeit und Kohärenz geprüft wurden. Klar, ich kann ebenfalls einfach eine KI bitten, mir eine Antwort auf Niveau eines Doktoranden der Philosophie zu formulieren, um dann etwa auch Cherry Picking zu betreiben und die schönsten und (vermeintlich) wasserdichtesten Argumente einfach hier reinzukopieren in der Hoffnung, dass auf diesem Niveau dem dann eh keiner mehr folgen kann, geschweige denn, dass eine profunde Replik käme. Das ist wahrlich keine große Kunst.
Ich habe prinzipiell auch nichts dagegen, wenn jemand diverse Tools nutzt. Ob jemand einen Taschenrechner nutzt, um seine eigenen Berechnungen anzustellen und zu validieren, oder eine KI, um seine eigene Argumentation auszuarbeiten und zu validieren, läuft für mich auf's Gleiche hinaus, beides völlig okay, ich nutze auch Taschenrechner und KI. Aber ich würde erstens erwarten, dass jemand, der KI beim Ausarbeiten, Formulieren, Strukturieren und Zusammenfassen seiner eigenen Ausführungen nutzt, die generierten Ausführungen der KI auch selbst noch nachvollziehen kann. Zweitens würde ich erwarten, dass die Ausführungen der KI insbesondere kritisch geprüft und gegebenenfalls überarbeitet wurden. Und drittens würde ich vor allem erwarten, dass ein Großteil der Ausführungen basierend auf dem berühmten Grundsatz der geistigen Eigenleistung erfolgt ist, wie sie generell auch in Arbeiten an Schulen, Universitäten oder beim Verfassen von Zeitungsartikeln, Büchern etc. pp. erwartet wird. Und das ist bei dir halt leider und nachweislich nur unzureichend der Fall. Das fiel gleich bei deiner letzten Antwort an mich hier auf:
Beitrag von nocheinPoet (Seite 3)
Weiter unten nimmst du bspw. zur Kenntnis:
In meinem Beitrag zuvor fiel u.a. folgender Satz:
Es wird auch nicht dadurch besser, dass du da in dem Beitrag weiter oben eine Trennlinie gezogen hast, so dass du jetzt natürlich auch einfach behaupten könntest, dass der Teil nicht mehr an @paxito ging. Denn die Frage wäre in dem Fall dann immer noch: An wen gingen die Ausführungen denn dann? Und was genau soll der Kontext sein? Auf welche Ausführungen wird Bezug genommen? Also du redest zwar die ganze Zeit u.a. von Kohärenz, schaffst es aber selbst kaum, Kohärenz im Rahmen der Diskussion hier sicherzustellen.
Und schlussendlich fällt der erste Teil des ursprünglichen Beitrages hier durch eine ungewöhnlich hohe Dichte an philosophischen Fachtermini auf bei gleichzeitig geringer argumentativer Arbeit: Assertion, Präsupposition, formale Semantik, linguistische Pragmatik, Montague-Grammatik, Russell und Strawson, dynamische Semantik, Referenz, Nominalphrasen usw. Das Problem ist auch nicht, dass diese Fachtermini vorkommen, sondern scheinbar vor allem als "Autoritätsmarker" (Beeindrucken durch Fachsprache) fungieren. Die Begriffe selbst sind zwar auf hohem Niveau (teilweise Masterstudiengang mit entsprechender Spezialisierung in Linguistik oder formaler Semantik), die Verwendung der Begriffe selbst ist hingegen aber erstaunlich oberflächlich. Sicherlich würdest du erwarten, dass man nun diesen ("deinen") Ausführungen folgen kann, allerdings frage ich mich vielmehr, ob und inwieweit du selbst überhaupt verstanden hast, was die KI da so generiert hat.
Ja, nix für ungut, aber das sind halt alles so Basics, die da irgendwie immer wieder missachtet werden, weshalb auch mir da zunehmend die Zeit & Muße fehlen, mich an einer eigentlich durchaus spannenden Diskussion weiter zu beteiligen. Damit will ich nicht sagen, dass ich mich jetzt wie ein trotziges Kind gänzlich aus der Diskussion zurückziehe, sondern nur, dass die Priorität für eine Beteiligung an der Diskussion ein, zwei Stufen herabgesetzt wurde. Ich lese ja weiterhin mit und gehe bei Gelegenheit bestimmt auch noch auf den einen oder anderen Punkt (oder vielleicht auch älteren Beitrag) noch einmal ein.
Ich komme aus beruflichen und privaten Gründen nur begrenzt dazu, ausführlicher zu antworten, lese aber zumindest mit. Vor allem frage ich mich gerade aber auch, ob und welchen Sinn es hat, auf zum Teil bloß KI-generierte Antworten einzugehen, wenn sie darüber hinaus scheinbar nicht einmal auf Stichhaltigkeit und Kohärenz geprüft wurden. Klar, ich kann ebenfalls einfach eine KI bitten, mir eine Antwort auf Niveau eines Doktoranden der Philosophie zu formulieren, um dann etwa auch Cherry Picking zu betreiben und die schönsten und (vermeintlich) wasserdichtesten Argumente einfach hier reinzukopieren in der Hoffnung, dass auf diesem Niveau dem dann eh keiner mehr folgen kann, geschweige denn, dass eine profunde Replik käme. Das ist wahrlich keine große Kunst.
Ich habe prinzipiell auch nichts dagegen, wenn jemand diverse Tools nutzt. Ob jemand einen Taschenrechner nutzt, um seine eigenen Berechnungen anzustellen und zu validieren, oder eine KI, um seine eigene Argumentation auszuarbeiten und zu validieren, läuft für mich auf's Gleiche hinaus, beides völlig okay, ich nutze auch Taschenrechner und KI. Aber ich würde erstens erwarten, dass jemand, der KI beim Ausarbeiten, Formulieren, Strukturieren und Zusammenfassen seiner eigenen Ausführungen nutzt, die generierten Ausführungen der KI auch selbst noch nachvollziehen kann. Zweitens würde ich erwarten, dass die Ausführungen der KI insbesondere kritisch geprüft und gegebenenfalls überarbeitet wurden. Und drittens würde ich vor allem erwarten, dass ein Großteil der Ausführungen basierend auf dem berühmten Grundsatz der geistigen Eigenleistung erfolgt ist, wie sie generell auch in Arbeiten an Schulen, Universitäten oder beim Verfassen von Zeitungsartikeln, Büchern etc. pp. erwartet wird. Und das ist bei dir halt leider und nachweislich nur unzureichend der Fall. Das fiel gleich bei deiner letzten Antwort an mich hier auf:
Beitrag von nocheinPoet (Seite 3)
Weiter unten nimmst du bspw. zur Kenntnis:
Okay, nur frage ich mich dann, warum zu weiten Teilen des gleichen Beitrages darüber wieder und über ein halbes Dutzend Mal vom "absoluten Nichts" die Rede ist. Ja, simple Frage, simple Antwort: Die von @Neustarter und mir hervorgebrachte Kritik hat die KI halt nicht verstanden und entsprechend in ihren Antworten nicht reflektiert. Und du hast es halt versäumt, die Ausführungen der KI an dieser Stelle noch einmal kritisch zu überprüfen und entsprechend zu überarbeiten.nocheinPoet schrieb am 07.07.2026:Und die Substantivierung "das Nichts" ist tatsächlich problematisch, du und Neustarter habt beide recht damit.
In meinem Beitrag zuvor fiel u.a. folgender Satz:
Von "non sequitur" ist hier die Rede, von "kognitiven und semantischen Grenzen", von "metaphysischer Unmöglichkeit". Ja, lustig, auf diese Dinge gehst du dann später in einen Beitrag an @paxito (!) ein:Noumenon schrieb am 07.07.2026:Und das ist und bleibt halt non sequitur, denn begriffliche Inkohärenz zeigt lediglich kognitive und semantische Grenzen auf, nicht metaphysische Unmöglichkeit.
Ist an dieser Stelle nur völlig deplaziert, denn @paxito hatte zuvor ja nichts Dergleichen gesagt. Und wer sonst sollte an dieser Stelle auch mit "Du" gemeint sein? Auch hier hast du es versäumt, KI-generierte Antworten (die ganz offenbar mal als Replik basierend auf meinen Beitrag generiert wurden) noch einmal entsprechend zu prüfen und zu überarbeiten, damit es sinnvoll und kohärent in den Kontext der Diskussion passt.nocheinPoet schrieb:Du wirfst mir vor, hier ein non sequitur zu begehen, da aus kognitiven/semantischen Grenzen keine metaphysische Unmöglichkeit folge. Das wäre richtig, wenn wir über kontingente Dinge sprächen (wie Einhörner). Bei der Gesamtheit der physikalischen Existenz liegt der Fall jedoch anders.
Es wird auch nicht dadurch besser, dass du da in dem Beitrag weiter oben eine Trennlinie gezogen hast, so dass du jetzt natürlich auch einfach behaupten könntest, dass der Teil nicht mehr an @paxito ging. Denn die Frage wäre in dem Fall dann immer noch: An wen gingen die Ausführungen denn dann? Und was genau soll der Kontext sein? Auf welche Ausführungen wird Bezug genommen? Also du redest zwar die ganze Zeit u.a. von Kohärenz, schaffst es aber selbst kaum, Kohärenz im Rahmen der Diskussion hier sicherzustellen.
Und schlussendlich fällt der erste Teil des ursprünglichen Beitrages hier durch eine ungewöhnlich hohe Dichte an philosophischen Fachtermini auf bei gleichzeitig geringer argumentativer Arbeit: Assertion, Präsupposition, formale Semantik, linguistische Pragmatik, Montague-Grammatik, Russell und Strawson, dynamische Semantik, Referenz, Nominalphrasen usw. Das Problem ist auch nicht, dass diese Fachtermini vorkommen, sondern scheinbar vor allem als "Autoritätsmarker" (Beeindrucken durch Fachsprache) fungieren. Die Begriffe selbst sind zwar auf hohem Niveau (teilweise Masterstudiengang mit entsprechender Spezialisierung in Linguistik oder formaler Semantik), die Verwendung der Begriffe selbst ist hingegen aber erstaunlich oberflächlich. Sicherlich würdest du erwarten, dass man nun diesen ("deinen") Ausführungen folgen kann, allerdings frage ich mich vielmehr, ob und inwieweit du selbst überhaupt verstanden hast, was die KI da so generiert hat.
Ja, nix für ungut, aber das sind halt alles so Basics, die da irgendwie immer wieder missachtet werden, weshalb auch mir da zunehmend die Zeit & Muße fehlen, mich an einer eigentlich durchaus spannenden Diskussion weiter zu beteiligen. Damit will ich nicht sagen, dass ich mich jetzt wie ein trotziges Kind gänzlich aus der Diskussion zurückziehe, sondern nur, dass die Priorität für eine Beteiligung an der Diskussion ein, zwei Stufen herabgesetzt wurde. Ich lese ja weiterhin mit und gehe bei Gelegenheit bestimmt auch noch auf den einen oder anderen Punkt (oder vielleicht auch älteren Beitrag) noch einmal ein.
Ja, wie heißt es so schön? Unter den Blinden ist der Einäugige König... :Dpaxito schrieb:Ich hadere nur mit deinem Formalismus, wo ist die Poesie? Und mit deinem Nichts. Ansonsten stimme ich dir da in vielem zu.
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10.07.2026 um 15:07@Noumenon ich finde es ja nett das wir einen Vertreter der universitären Philosophie im Forum haben. Ich wäre aber erfreut wenn du dich weg vom analytischen sezieren von Forumsbeiträgen wieder mehr auf das Erzeugen von Antworten auf tatsächliche philosohpische Fragen verlegen könntest.Noumenon schrieb:Ja, wie heißt es so schön? Unter den Blinden ist der Einäugige König... :D
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10.07.2026 um 18:44Nur kurz mal zu:
Ich dachte es ist offensichtlich, dass ich den Teil an Dich und nicht an @paxito geschrieben habe, habe nur vergessen zu adden. Und dann schrieb ich schon, dass ich zur Zeit vom Handy aus schreibe, das ist eben nicht ganz so leicht wie vom PC.
Zum Rest, ich bin sehr lange hier im Forum, Du kannst in alten Beiträgen nachlesen, dass ich hier meine Ideen und Gedanken thematisiere.
Zu den Begriffen, hat sich so ergeben, ich schau mir das die letzten Monate, eben alles an, und da findet man das eben. Vor einigen Jahren hatte ich auch noch nichts vom Analytischem Idealismus gehört.
Und zum 'absoluten Nichts' und 'nichts', da gibt es kein Problem, was die KI nicht verstanden hat und ich dann nicht, dass sie es nicht. Ich mag beide Begriffe am Anfang nicht klar genug getrennt haben. Meine Meinung dazu sollte aber doch klar geworden sein, wenn man darüber spricht, kommt man von nichts zu Nichts.
Wir haben hier auch die Aussagen von @Neustarter gehabt:
Aber schön zu wissen, dass Du weiter hier liest.
Echt jetzt?Noumenon schrieb:Ja, lustig, auf diese Dinge gehst du dann später in einen Beitrag an @paxito (!) ein: ...
Ich dachte es ist offensichtlich, dass ich den Teil an Dich und nicht an @paxito geschrieben habe, habe nur vergessen zu adden. Und dann schrieb ich schon, dass ich zur Zeit vom Handy aus schreibe, das ist eben nicht ganz so leicht wie vom PC.
Zum Rest, ich bin sehr lange hier im Forum, Du kannst in alten Beiträgen nachlesen, dass ich hier meine Ideen und Gedanken thematisiere.
Zu den Begriffen, hat sich so ergeben, ich schau mir das die letzten Monate, eben alles an, und da findet man das eben. Vor einigen Jahren hatte ich auch noch nichts vom Analytischem Idealismus gehört.
Und zum 'absoluten Nichts' und 'nichts', da gibt es kein Problem, was die KI nicht verstanden hat und ich dann nicht, dass sie es nicht. Ich mag beide Begriffe am Anfang nicht klar genug getrennt haben. Meine Meinung dazu sollte aber doch klar geworden sein, wenn man darüber spricht, kommt man von nichts zu Nichts.
Wir haben hier auch die Aussagen von @Neustarter gehabt:
Mit 'da' und 'sein'.Neustarter schrieb:Wenn nichts da ist, haben wir keine Existenz, keinerlei Sein
Aber schön zu wissen, dass Du weiter hier liest.
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13.07.2026 um 23:52Wenn die Möglichkeit besteht, dass Etwas ohne Anfang und mit Ende ist, dann ist möglicherweise Etwas noch nicht Nichts.Noumenon schrieb am 07.07.2026:Warum existiert überhaupt etwas, warum existiert nicht einfach nichts?
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15.07.2026 um 15:50ist halt so ... 2 + 2 ist auch vier... einfach so ... :DNoumenon schrieb am 07.07.2026:Warum existiert überhaupt etwas, warum existiert nicht einfach nichts?
nein aber um ehrlich zu sein, müssen wir uns bei dieser Frage auf ein philosophisches ( metaphysisches ) level begeben...
es könnte ja sein das Platon recht hat und es einfach gut ist und deshalb irgendwie in die Existenz getreten ist.
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15.07.2026 um 17:03Klingt das für dich plausibel?kaktuss schrieb:es könnte ja sein das Platon recht hat und es einfach gut ist und deshalb irgendwie in die Existenz getreten ist.
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15.07.2026 um 17:52tatsächlich irgendwie schon, ja... welchen besseren Grund als das "Gut sein" sollte es geben ?paxito schrieb:Klingt das für dich plausibel?
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