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Wie war die DDR?

2.308 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: DDR, Gefängnis, Humanismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie war die DDR?

22.06.2016 um 18:30
Wie wars damals in der DDR eigentlich ? Wenn man arbeitslos war, oder keine Lust zu arbeiten hatte ?


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Wie war die DDR?

22.06.2016 um 18:39
@EvilParasit
Zitat von EvilParasitEvilParasit schrieb:Wenn man arbeitslos war,
Gab's nicht. In meinem Umfeld war jedenfalls niemand arbeitslos nach westlicher Redeart.
Zitat von EvilParasitEvilParasit schrieb:oder keine Lust zu arbeiten hatte ?
kurzzeitig: Arzt. Ist nicht anders als heute.
arbeitsscheu, aufmüpfig, asozial: weiß nicht, mal gehört, die wurden erstmal von der Polizei auf die Arbeit gebracht. Jugendliche gingen in den Werkhof. Hab sogar einen Kumpel, der war dort. Ist ähnlich wie Militär. Ich hab ihm mal gefragt, wie er das heute so sieht. Er meinte, der Werkhof hätte ihn bei Weitem nicht geschadet, sondern sein Leben in die Bahn gebracht. Aber das sieht wahrscheinlich jeder anders.


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22.06.2016 um 19:27
@EvilParasit
Zitat von EvilParasitEvilParasit schrieb:Wenn man arbeitslos war, oder keine Lust zu arbeiten hatte ?
Kommt auf den Verantwortlichen des Betriebs an.
Entweder Arbeitserziehung, Knast oder den Betrieb kümmerte es nicht weiter.


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Wie war die DDR?

22.06.2016 um 19:55
@schrauber2

naja wenn schon arbeitsscheu dann stell ich mich natürlich nicht so dumm an, und bleibe einfach weg...sondern man geht schon hin...und tut dann eher nix :)
...Haben damals viele gemacht...und auch heutzutage ist eine Kündigung, nach der Probezeit, wegen nichts-tun sehr schwierig. Das wäre kein Grunnd
Damals war es fast unmöglich.

...läuft heutzutage im öffentlichen Dienst zumindest noch genauso, daher gibt es oft befristete Verträge.
Warum Hartz4, wenn es auch so geht :)

Hier steht es auch noch mal

http://www.welt.de/wirtschaft/article2008508/Chefs-koennen-gegen-faule-Mitarbeiter-nichts-tun.html


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22.06.2016 um 20:04
@knopper
Zitat von knopperknopper schrieb:...Haben damals viele gemacht...
Oder die Planer haben mal wieder verkackt und man ist zum Nichtstun gezwungen. Dafür wird an anderer Stelle um so mehr malocht, bis dann mal von irgendwelchen Brigaden Leute zum glorreichen sozialistischen Arbeitseinsatz abkommandiert werden.


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22.06.2016 um 20:05
@Vltor

oder so...aber wie gesagt läuft ja heutzutage nicht viel anders, wenn man mal bspw. die Gastronomie mit der öffentlichen Verwaltung vergleicht....


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22.06.2016 um 20:23
@EvilParasit
Arbeitslos war damals keiner. Das durfte es gar nicht geben, da das ein wichtiges Argument gegenüber dem Kapitalismus war. Im Sozialismus ist keiner arbeitslos!
Der Sozialismus sei die bessere Gesellschaftform.

Die Folgen waren zum Teil grotesk. In den Ferien war ich immer arbeiten gewesen. In allen Betrieben wurde mir beigebracht, nicht zu schnell zu arbeiten! Denn es gab nicht genug zu tun.
Der Höhepunkt war mal, als ich in einem Repraturbetrieb für Elektromotoren gearbeitet hatte. Mindestens die Hälte der Mitarbeiter waren Alkoholiker und andere gestrandete Persönlichkeiten, die dort ihre Arbeit hatten, damit sie nicht auf der Straße waren. Eigentlich war es eher Anwesenheit. 06.00 Uhr war Arbeitsbeginn. Gegen 08.00Uhr stellte man sich in der Kantine an. 08.30 Uhr wurde geöffnet. Dorte spielte man Skat bis zum Mittag. 14.00 Uhr war Schluss.
Die andere ordentliche Hälfe arbeitete durchaus richtig (Aus Überzeugung?). Ich weis aber nicht , ob es Lohnunterschiede gab.
Ich war damals bei den Entrostern eingeteilt. Meine "Vorarbeiterin" kam regelmäig mindestens 1 h zu spät und hielt auch sonst nicht viel vom arbeiten .
Als ich zu Anfang meine Arbeit innerhalb von 2 h erledigt hatte, gabs gleich einen Anschiss. Letzendlich gab es keinen Druck. Man konnte nicht entlassen werden! Das hatte auch zur Folge, das sich Leistung nicht gelohnt hat! Außer nach der Arbeit in den sogenannten Feierabendbrigaden. Ein 2. Arbeitsmarkt mit einem anderen Entlohnunssystem. Das ist aber wieder ein anderes Thema


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Wie war die DDR?

23.06.2016 um 02:05
@Norddeutscher

also ich weiß nicht...irgendwo ist es aber schon n zweischneidiges Schwert, steht dem doch heutzutage Leistungsdruck verbunden mit Burnout usw.. gegenüber.
Glaube nicht das es das in so einem Betrieb auch so gab. Von daher hat es auch schon seine guten Seiten.

Beide Systeme machen die Menschen letztendlich kaputt, Sozialismus sowie auch Kapitalismus!


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Wie war die DDR?

23.06.2016 um 02:37
Dann setze ich also mal die mir von der Verwaltung gestattete Kommentierung meiner Blogeinträge fort.
Diesmal handelt es sich um den Zeitzeugenbericht von Eva Schmidt: "Damals in Berlin", eingestellt am 16.6.16, steht derzeit auf S. 3 des Blogs. Aber das ändert sich ja fortlaufend. Nebenbei gesagt, finde ich die Blog-Ausstattung wenig komfortabel, aber das soll an dieser Stelle nicht Thema sein.
Ich werde hier nur auf die aus meiner Sicht wichtigsten/interessantesten unserer Zeitzeugenberichte eingehen. Und der von Eva Schmidt ist es aus mehreren Gründen. Zum einen beschreibt sie ungewöhnlich eindringlich Erlebnisse und Schicksal eines Berliner Kindes/Jugendlichen im bombardierten/zerstörten Berlin und im Deutschland der 40er Jahre. Danach ist für manchen Jüngeren wahrscheinlich leichter zu begreifen, was Kriege, egal wo sie stattfinden, für die betroffene Zivilbevökerung bedeuten und weshalb unsereins sich bis heute das Herz bei der Vorstellung umdreht, was sich diesbezüglich - seit 1999 sogar wieder unter deutscher Beteiligung - in der Welt abspielt.
Eva hatte es besonders schwer, denn ihre Familie war zerrüttet, und im Jahr 1947 wurde die geliebte Schwester Ilse ermordet. Vermutlicher Täter war ein Lette, der mit dem früheren sowjetischen General Wlassow zu Hitler übergelaufen war und in Berlin-Köpenick zwischen 1945 und 1950 weitere 20 Menschen umgebracht haben soll. Indiz dafür ist, dass die Köpenicker Serienmorde nach seiner Festnahme durch sowjetische Organe aufhörten. Offiziell geklärt oder auch nur bekannt ist aber bisher nichts. Interessenten finden Weiteres im Thread "Kriminalfälle".
Durchaus erwähnenswert ist auch die positive Rolle, welche die FDJ in Evas damals äußerst problematischer Existenz spielte. Nur in dieser Gemeinschaft fand sie Freunde und Freude, gewann neue Kräfte.
Da unser Buch bereits vor 17 Jahren erschien, interessierte mich vor allem, ob hinsichtlich der Serienmorde inzwischen etwas geklärt ist. Also kramte ich - obwohl nicht besonders hoffnungsvoll, denn Eva ist nur zwei Jahre jünger als ich - vor wenigen Tagen meine uralten Telefonverzeichnisse heraus. Und siehe da - ich erreichte sie, und unser langes Telefonat gestaltete sich nicht nur sehr interessant, sondern offenbarte so viele - auch ganz persönliche - Gemeinsamkeiten, dass ich irgendwann verblüfft fragte: "Sag mal, bist du vielleicht meine Zwillingsschwester?"
Gegenwärtig schreibt sie an ihrer Autobiographie und möchte/wird sie auch in einem Buch veröffentlichen. Die erste Abnehmerin hat es schon.


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23.06.2016 um 05:18
@knopper shrieb
Zitat von knopperknopper schrieb:also ich weiß nicht...irgendwo ist es aber schon n zweischneidiges Schwert, steht dem doch heutzutage Leistungsdruck verbunden mit Burnout usw.. gegenüber.
Glaube nicht das es das in so einem Betrieb auch so gab. Von daher hat es auch schon seine guten Seiten.

Beide Systeme machen die Menschen letztendlich kaputt, Sozialismus sowie auch Kapitalismus!
Vom Kapitalismus wird das wohl fast jeder bestätigen, aber beim Sozialismus würde ich das anders formulieren, nämlich so: "... und nur Menschen können den Sozialismus zum Wohle aller entwickeln oder zum Schaden aller kaputtmachen."
Ich gehe zwar nicht davon aus, dass man die hier eingebrachten Beispiele von Bummelei, Schluderei und Schlimmerem verallgemeinern kann, aber sie hatten selbstverständlich weit reichende, vor allem ökonomische Auswirkungen und schadeten der gesamten Gesellschaft. Und in dieser Hinsicht müssten die nachdenklichen Vordenker einer praktikablen Alternative zum gegenwärtigen System unbedingt Schlüsse aus unserem ersten deutschen Sozialismus-Experiment zu ziehen versuchen. Es geht um den "Faktor Mensch".
Die sozialistische Gesellschaft könnte sich (natürlich ohne ständige Störversuche von außen) bereits zum Paradies auf Erden entwickeln, wenn jeder zumindest seine Arbeitsaufgabe ohne politischen/ökonomischen Zwang gewissenhaft erfüllen und sich darüber hinaus allmählich die in der DDR bereits von Hunderttausenden praktizierte Grundeinstellung durchsetzen würde, der Allgemeinheit nach Möglichkeit mehr zu geben als von ihr zu nehmen. In den ersten schweren Nachkriegs- und DDR-Jahren war diese Haltung weit verbreitet und der Zusammenhang zwischen eigenem Einsatz und persönlichem/gesellschaftlichen Wohlergehen eigentlich für jeden nachvollziehbar. Sonst hätten wir uns nicht ohne fremde Hilfe - und im Unterschied zur BRD zudem belastet mit riesigen Reparationsleistungen - aus all dem Elend emporarbeiten und der Bevölkerung einen zwar nicht luxuriösen, aber dennoch rundum gesicherten Lebensstandard verschaffen können. Dessen soziales, kulturelles und Bildungsniveau bekanntlich den der damaligen und jetzigen BRD weit übertraf - das wird heute gern unter den Tisch gekehrt.
Der Sozialismus ist eine menschenfreundliche Idee, die aber keinen Automatismus beinhaltet wie beispielsweise den im Kapitalismus herrschenden Konkurrenz- und Existenzkampf. Der Mensch soll nicht länger Wolf unter Wölfen sein, sondern bewusst zum Wohle der Allgemeinheit und damit auch zu seinem eigenen Wohl handeln.
Leider verschwanden die ersten guten Ansätze dazu im Laufe der Jahre immer mehr. Statt dessen machte sich izunehmend eine ungute Nehmer-, Bequemlichkeits-, Selbstbedienungs- und Forderungsmentalität breit, die den Zusammenhang zwischen eigener/volkswirtschaftlicher Leistung nicht mehr wahrhaben wollte und bei Einsichtigeren auf Ablehnung stieß. Ich habe das in meinem Arnstädter Patenbetrieb beobachtet und in "Leben in der DDR" (falls ich noch dazu komme, wird dieser Band ebenfalls in meinem Blog erscheinen) beschrieben. Da lagen sich zwei Betriebe gegenüber: Ein kleiner, ehemals kapitalistischer, danach "halbstaatlicher", schließlich dem Besitzer ordnungsgemäß abgekaufter und zum VEB gemachter; und der Stammbetrieb eines großen Kombinates. Ich war monatlich in dem kleineren zu Gange, um dort nach dem Rechten zu sehen, gegebenen Falles zu helfen und sowohl mit der Belegschaft als auch dem Betriebsleiter zu sprechen. Letzerer war aber der frühere Besitzer, und er führte den Laden nach seinen bewährten kapitalistischen Prinzipien. Verlangte vor allem hohe Arbeitsdisziplin, prüfte sorgfältig jede Einstellung und fand trotz der milden Arbeitsgesetzgebung, die praktisch jede Entlassung unmöglich machte, stets Wege, hartnäckige Faulenzer o. ä. wieder an die Luft zu befördern. Seine Mitarbeitern war er manchmal zu streng, aber andererseits lobten sie die in ihrem Betrieb herrschende Ordnung und Arbeitsdiszplin und schauten mit äußerstem Missfallen auf die Verhältnisse im gegenüber liegenden Kombinatsbetrieb. Sie nahmen u. a. Anstoß daran, dass man sich dort rückfälliger Bummelanten sowie sonstiger Spezis nicht ohne viel Federlesens entledigen durfte, weil es die Arbeitsgesetzgebung der DDR verbot. Vergeblich versuchte ich, deren großartige humanistische Prinzipien zu erläutern - man fand sie eindeutig "zu human". Damit werde doch jeglicher Schlamperei Vorschub geleistet. Und sie hatten natürlich Recht.
Hinterher ist man klüger. Es muss demnach sowohl human, als auch gerecht zugehen - niemand soll auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzen dürfen. Auch in einem Arbeiter und Bauernstaat selbst dann nicht, wenn der Betreffende zwar zu den Arbeitern gezählt wird, aber seine Pflichten vernachlässigt.


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23.06.2016 um 09:09
Zitat von Sidonie29Sidonie29 schrieb:Ich gehe zwar nicht davon aus, dass man die hier eingebrachten Beispiele von Bummelei, Schluderei und Schlimmerem verallgemeinern kann, aber sie hatten selbstverständlich weit reichende, vor allem ökonomische Auswirkungen und schadeten der gesamten Gesellschaft.
Klar kann man dass. Die Ökonomie war inkompetent wie sonstwas, gut das würde ich nicht im sonstigen Zahnrädchen suchen, aber mal Ehrlich

Selbst Ford hat in den 20er Mehr Modell T produziert als die DDR Trabanten. Das ist schon traurig genug.

Vergessen wir nicht noch die Agrareinsätze des Militärs, nicht mal die Landwirtschaft hatte eine anständige Person/Ertragsverhältnis.

Planwirtschaft funktionierte nicht. Hinzu kommt natürlich das wenige was etwas taugte musste auf die Weltmärkte um Devisen zu ergattern.

Einziger Rückhalt für die DDR war das Billige Öl vom großen Bruder.
Zitat von Sidonie29Sidonie29 schrieb:sozialistische Gesellschaft könnte sich (natürlich ohne ständige Störversuche von außen) bereits zum Paradies auf Erden entwickeln, wenn jeder zumindest seine Arbeitsaufgabe ohne politischen/ökonomischen Zwang gewissenhaft erfüllen
LOL, dein DDR Sprech. Störversuche von Außen. Ja alles Sabotage das es keine Farbe im Baumarkt zu kaufen gab.

Alles Sabotage von außen dies und das.

Sorry du hängst da einer Propaganda Illusion an die ist ohnesgleichen Jeder Marktwirtschaft mit Sozialsystem ist erfolgreicher und Sozialer als jeder Sozialistische Staat.

Ich kenne keinen Sozialistischen Staat der erfolgreich war. Indien, China sind wunderbare Beispiele wie mehr Liberalität sie aus der größten Not oder Entwicklungshilfeniveau geführt hat.


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23.06.2016 um 09:51
@Norddeutscher schrieb:
Ich war damals bei den Entrostern eingestellt.
Das wäre wohl für uns alle (im Osten) noch zum "Sisyphos-Job" geworden, wenn dieser Sinnlosstaat weiter existiert hätte ;).

Aber mal im ernst, wie hätte dieses Gesellschaftssystem jemals eine High-Tech Wirtschaft mit hohem Automatisierungsgrad erreichen wollen, die, wie ja hier bei Allmy z.B. im Thread zum bedingungslosen Grundeinkommen genügend herausgearbeitet wurde, Grundvoraussetzung wäre, um eine kapitalistisch organisierte Wirtschaft abzulösen?

Wir hatten die Werkzeuge nicht, um die Werkzeuge herzustellen mit denen wir die Werkzeuge herstellen könnten...um jemals an dieses Ziel (Kommunismus) zu gelangen.
Auch mit Millionen begeistertern Subbotnikern ( Wikipedia: Subbotnik ) mit Hacken, Spaten, Rohrzangen, Hämmerchen...ausgerüstet, kommt man da nicht hin!

Gruß, Zellaktivator.


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23.06.2016 um 10:38
Ein Staat, der seine Einwohner einsperren muss, um sie daran zu hindern in Scharen das Land zu verlassen, macht erkennbar was falsch. Überwachung, Bespitzelung, Unterdrückung, Staatszensur, die DDR hat hier traurige Massstäbe gesetzt. Ob IM oder die Zersetzungsrichtlinie 1/76, die Bespitzelung und Manipulation der Bevölkerung wurde mit System betrieben.
Kurz und gut, die DDR war Sch..sse.
Aber natürlich gibt es auch Menschen, die sich in Sch..sse so richtig wohl fühlen.


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Wie war die DDR?

23.06.2016 um 13:32
Jajajaja @Zyklotrop, jetzt hast Du es uns ollen Betonköppen aber wieder mal richtig gegeben!
Hast denn Du in der DDR gelebt und wenn ja, wie lange - oder bist Du auch nur einer von den Klugsch...ern, die alles ganz genau wissen, obwohl sie keine Ahnung haben.
Meine Zeit ist mir inzwischen tatsächlich zu schade, um auf Eure Schmähungen ausführlich oder überhaupt zu antworten. Aber für alle, die sich ein objektives Urteil bilden wollen, verlinke ich mal eine Studie der Uni Bremen von 2006. Ich finde sie objektiv und aufschlussreich.

http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf (Archiv-Version vom 04.03.2016)


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23.06.2016 um 14:05
@Sidonie29

Mit dem Link hast Du doch @Zyklotrop nur bestätigt. Die DDR musste ihre Bürger einsperren und ein Prinzip von Teile und Herrsche anwenden bzw. verstärken um nicht selber wirtschaftlich total auszubluten. Außerdem wird auch nochmal, wenn auch sonst im Übermaß eher positiv oder verklärend gegenüber der DDR Ökonomie, auf die von der DDR überhaupt erst selbst geschaffenen Struktur- u. Planungsdefizite hingewiesen, genauso auf die mangelnde Infrastruktur, oder die radikale Umweltverschmutzung. Also nichts von kapitalistischen Störversuche von Außen, sondern teilweise von der Sowjetunion und von der DDR-Führung selber verursachte Probleme.


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23.06.2016 um 14:06
@Sidonie29
Ich halte dann mal fest, dass du inhaltlich nichts zu bemängeln hattest und deshalb mal wieder auf deine Opferschiene ausweichen musstest.
Passt ins bisherige Bild.


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Wie war die DDR?

23.06.2016 um 16:00
Eine Schreibschwäche habt Ihr wohl nicht, eine Leseschwäche auf jeden Fall - vielleicht liegt es aber auch nur an der momentanen Hitze. Erstaunlich, dass Ihr immer nur das herauslest, was zu Euren scheinbar für alle Ewigkeit einbetonierten Vor-Urteilen passt. Wie gesagt, auf derartigem Niveau list ken sachlicher Meinungsaustausch möglich, vergesst es!

Für andere, die dem Thema DDR unvoreingenommener gegenübertreten, nochmals ein interessanter Artikel, in dem vor allem die zielgerichteten wirtschaftspoltischen Maßnahmen und Sabotageakte gegen die DDR geschildert werden, die Schäden in zig-facher Milliardenhöhe verursachten und Unzufriedenheit der DDR-Bürger mit der "Mangelwirtschaft" hervorrufen sollten. Die verbürgte Äußerung von F.J. Strauß sagt eigentlich alles.
http://www.rotfuchs.net/files/rotfuchs-beilagen-pdf/RF-152-09-10-Beilage.pdf


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Wie war die DDR?

23.06.2016 um 16:40
Zitat von Sidonie29Sidonie29 schrieb:dass Ihr immer nur das herauslest, was zu Euren scheinbar für alle Ewigkeit einbetonierten Vor-Urteilen passt
Die Unproduktivität der DDR ist doch kein Vorurteil sondern klarer Fakt.

ICh meine echt? über 10 Jahre Warten auf ein Auto?

Noch mehr Verklärte Ostalgiger. Ja wer sich schon Rotfuchs nennt.

RotFuchs: Startseite



www.rotfuchs.net/
Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland.

Alles Klar, das sollen die Mods mal lieber prüfen.

Witzig die Rechten haben auch solch Sammelseiten wo man versucht ala 1984 die Vergangenheit umzuschreiben.
Zitat von Sidonie29Sidonie29 schrieb:Schäden in zig-facher Milliardenhöhe verursachten und Unzufriedenheit der DDR-Bürger mit der "Mangelwirtschaft" hervorrufen sollten. Die verbürgte Äußerung von F.J. Strauß sagt eigentlich alles.
Soviel kann man gar nicht Kaputtmachen in der DDR.

Ist witzig das due Strauß erwähnst, der hat die DDR noch länger am Leben erhalten.

Aber hey erzähl mal die tollen Sabotageakte des Westens.

LAss mich raten die USA haben mit U2 Flugzeugen Kartoffelkäfer abgeworfen und die bösen Westbesucher haben den Kobminaten den SChraubenschlüssel geklaut.

Langsam wird es Skuril, vor allem werden deine Quellen immer Mieser.

Ist ja nicht so als hätten die UDSSR im Westen keine Black Ops und 5 Kolonnen unterhalten.


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23.06.2016 um 16:54
trabant-601-tra p601l 1

DDR 1989-

Wartezeit: zwischen 15 und 17 Jahren.


VW Golf II front 20080206Original anzeigen (0,4 MB)


BRD 1999

Wartezeit: ?? Na jedenfalls unter 12 Monaten.


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23.06.2016 um 17:04
Die DDR ist für die geil gewesen die sich den ganzen Tag die Eier schaukeln wollten , morgens schon zu wie ein Russe . was willste auch machen bei rund 18 jahren lieferzeit für ein trabi (die regel war bei geburt den trabi zu bestellen ;) )
Der rest war System,also vorallem Spitzel.
Quasi überwachsungs&Polizeistaat in einem .soll Zeiten gegeben haben da haben die vtler vor sowas Angst gehabt ,heute hat man immermehr das Gefühl die Leute wollen das und betteln drum.


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