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Wie war die DDR?

2.308 Beiträge, Schlüsselwörter: DDR, Gefängnis, Humanismus, Antifaschismus, Zeitzeugen, Gemeinschaftssinn

Wie war die DDR?

28.05.2018 um 02:22
@Optimist

Natürlich hat man das Leben trotzdem genossen. Gab ja auch genügend Gründe für, so ist es ja nich.
Optimist schrieb:Mag vielleicht manchen Menschen auch so gefallen, wenn sie ständig etwas zu tun haben, ich möchte auch mal Pausen um die Seele baumeln lassen zu können.
Du kannst dich heute frei entfalten. :)


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28.05.2018 um 02:28
klar kann man sich frei entfalten. Das ist ja einerseits auch schön. Nur wenn man wie ich z.B. an so vielem Interessiert ist, dann artet es eben auch mal in Stress aus - so empfinde ich das zumindest.

Geht doch schon mit den Fernsehsendern los: Was brauche ich denn 100 Sender zur Auswahl.
Zum Glueck schaffe ich es wenigstens diesbezueglich mich zusammenzureissen und schaue nur ein paar wenige Standardsender.
Aber in anderen Bereichen fällts dann nicht immer so leicht, nein zu diversen Angeboten zu sagen - da gehe ich jetzt nicht nur von mir aus.
Ich sehe es schon so, dass die DDR in der einen Hinsicht zu wenig geboten hatte und jetzt finde ich es einfach zu viel - diese ganze nur auf Konsum ausgerichtete Gesellschaft - finde ich einfach zu extrem ...
... obs fuer die Entwicklung der Jugendlichen so gut ist, all dieses Ueberangebot ist auch noch fraglich. Schau sie dir doch an, wie sie auf der Strasse oft ins Handy starrend rumlaufen. So recht gesund finde ich diese Entwicklung nciht, muss ich ehrlich sagen


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Wie war die DDR?

28.05.2018 um 02:36
Natürlich gibts auch negative Dinge, aber jeder ist frei zu entscheiden was er konsumiert.
In der DDR war man auch oben auf, wenn man ein telefon daheim hatte, heute ist es eben das Handy.
Mag sein das es für Kinder nicht immer das beste ist, dennoch dreht sich die Welt nun mal weiter und Stillstand bringt auch nix, denn dann lebt man abgeschottet wie in Nordkorea.


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28.05.2018 um 11:04
Bone02943 schrieb:Mag sein das es für Kinder nicht immer das beste ist, dennoch dreht sich die Welt nun mal weiter und Stillstand bringt auch nix, denn dann lebt man abgeschottet wie in Nordkorea.
das ist schon richtig...jedoch ist die heutige Entwicklung bzw. wie schnell alles vorrangeht doch schon eher bedenklich und ich frag mich wie lange das so weitergehen kann.
Die Geschwindigkeit der Entwicklung von Technologie war bspw. in den 80ern längst noch nicht so hoch wie heute. Ich finde es ufert irgendwie aus. Aber wie du schon sagst, was will man dagegen tun...schon richtig.

Zum Stoppen kann das nur eine größere Katastrophe oder eine Energiekrise bringen. Ich befürchte letzteres werde ich wohl noch erleben....wobei ich da natürlich nicht schwarzmalen will. Aber es kommt irgendwann der "große Knall" mit Sicherheit.


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28.05.2018 um 11:38
knopper schrieb:Die Geschwindigkeit der Entwicklung von Technologie war bspw. in den 80ern längst noch nicht so hoch wie heute.
Was kam denn neues in den letzten 5 Jahren hinzu, was im Alltag genutzt wird?
Das meiste wurde zum positiven, Energieseitig, entwickelt.
knopper schrieb:Ich finde es ufert irgendwie aus
Hast du mal ein Beispiel was du meinst?


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28.05.2018 um 11:41
@Optimist
Ich habe nicht behauptet, dass alle Freundschaften materialistisch waren. Aber das "man hat mehr zusammen gehalten" beruhte eben in den Fällen auf gegenseitigem Vorteil, in denen die Beziehungen nach Maueröffnung beendet waren.
Freundschaften gab es auch im Westen, sogar langjährige! :D Das ist kein spezielles Merkmal der DDR-Gesellschaft.


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lawine
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Wie war die DDR?

28.05.2018 um 23:37
Optimist schrieb:Mag vielleicht manchen Menschen auch so gefallen, wenn sie ständig etwas zu tun haben, ich möchte auch mal Pausen um die Seele baumeln lassen zu können.
das kannst du machen wie du willlst. oder möchtest du, dass ein Staat das für dich regelt??


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29.05.2018 um 00:23
Versteh das Problem auch nicht. Kann auch 700 Tv Kanäle geben, ich guck sowieso nur dieselben 3 Satireshows und alles andere picke ich mir nationen- und sprachübergreifend aus dem Internet heraus. Man hat halt unendlich viel Auswahl aber das ist gut, hätte ich das nicht oder wäre mir der Zugang verwehrt könnte ich heute zB keine Anime gucken die meinen Hauptkosum darstellen. Wenn man alles gleichzeitig gucken will ist das Problem dass man lernen muss was einen wirklich interessiert.

Und schnell entwickelt sich die Welt wie ich finde nicht, eher viel zu langsam. Wir könnten schon Lichtjahre weiter sein wenn die Masse nicht so träge und Politiker so langweilig wären. Ansonsten was @Geisonik sagt. Was Großes wäre es wenns endlich mal einen Sprung in Sachen Virtual- oder Augmented Reality gäbe, aber wir hocken da an sich auch immer 10 Jahre lang an einer Stelle bis es irgendeinen winzigen Schritt nach vorn gibt. Außerdem muss man Technologie auch nicht nutzen wenns nichts für einen ist, denke aber dass sie allgemein gut ist, weil Technologie wie Handy oder Internet ja kein Gegenstand für eine konkrete Beschäftigung sind sondern uns Beschäftigungen denen wir sowieso schon vorher nachgegangen waren einfacher ausführen lassen.

Ich muss jetzt halt nicht mir zur Bib rennen und durch die halbe Stadt fahren um ein Buch auszuleihen dass dann mit Pech bereits weg ist und ich muss nicht nachhause um Nachrichten zu sehen, kann fragen wo die Freunde sind wenn ich am Bahnhof ankomme und sie nicht am vereinbarten Treffpunkt auffindbar sind usw.
Das sind allesamt keine neuen Handlungen sondern nur Handlungen die heute mittels Technologie einfacher und nicht ortsgebunden vollzogen werden können.


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29.05.2018 um 01:31
@Sixtus66
Versteh das Problem auch nicht. Kann auch 700 Tv Kanäle geben,
das Problem des Überangebots an so vielem sehe ich in der Verschwendung - hauptsächlich an Rohstoffen, Zeit (für die Produktion usw.).
Mir ist es halt nicht egal, wenn die Natur und die Recourcen wegen des Menschen über Gebühr leiden muss und belastet wird.

Freiheit und Unreglementierung ist ja sicher eine feine Sache - im Straßenverkehr z.B. wünschte ich mir davon das eine oder andere Mal etwas mehr davon, sehe dort aber z.T. eine Überregulierung bis hin zu Bevormundung ...
... aber halt alles in richtigem Maße und verträglich mit den übrigen Lebewesen.
Es gab Zeiten, da hatte es niemanden gestört, dass Tiere (Nutztiere) massenweise gequeält wurden, damit der Mensch ja auch jeden Tag Fleisch essen kann - nur mal als Beispiel für gewisse Auswüchse, welche ich sehe.
Da wünschte ich mir z.B. viel mehr staatliche Eingriffe und Regulierung.

Diese "Schweinereien" im wahrsten Sinne des Wortes gabs natürlich zu DDR-Zeiten auch. Weiß nur nicht mehr, obs das auch in diesem Ausmaß gab, also dass Tiere so sehr zusammengepfercht leben mussten. Es gab aber eben nicht dieses Überangebot an allem, sondern das Gegenteil - war halt wieder das andere Extrem. Ein gesundes Mittelding wäre besser mMn.
Sixtus66 schrieb:Man hat halt unendlich viel Auswahl aber das ist gut...
Wenn man dies nicht nur aufs Fernsehen bezieht, finde ich das halt nicht so gut. Wie gesagt, alles in Maßen.
Sixtus66 schrieb:Und schnell entwickelt sich die Welt wie ich finde nicht, eher viel zu langsam. Wir könnten schon Lichtjahre weiter sein wenn die Masse nicht so träge und Politiker so langweilig wären
da hast du schon recht. Die Frage wäre nur, WO wir dann wären?
Noch näher an Umweltkatastrophen dran oder nicht?
Gerade heute hörte ich wieder im Fernsehen, dass es am Klimawandel liegt, dass immer mehr Unwetter sind. Mal sehen wie lange das alles noch gut geht, dieser Raubbau an der Natur.
Sixtus66 schrieb:Außerdem muss man Technologie auch nicht nutzen wenns nichts für einen ist, denke aber dass sie allgemein gut ist, weil Technologie wie Handy oder Internet ja kein Gegenstand für eine konkrete Beschäftigung sind sondern uns Beschäftigungen denen wir sowieso schon vorher nachgegangen waren einfacher ausführen lassen.
Auch hier stimme ich dir zu. Nutze Technik auch sehr gerne - das war mit einer der Gründe, weshalb ich dann froh war "im Westen" zu leben und technisch gesehen nicht mehr so "hinter dem Mond" zu sein.
Dennoch - auch wenn ich über all die Errungenschaften im Grunde froh bin - sehe ich aber auch den Pferdefuß bei allem. Auch wenn ich alles was es gibt selbst nutzen kann und es z.T. auch gerne tue, sehe ich gleichzeitig auch immer den Preis, der dabei - umwelttechnisch - gezahlt werden muss.
Man kann heutzutage nun mal nicht nicht so leben, wie es naturverträglich wäre - der überzeugteste Ökofreak könnte das nicht - dennoch kann man trotz allem das Dilemma sehen, finde ich.

Nun ist es so, dass in der DDR z.T. mehr Umweltsünden passierten, welche heutzutage strengen Auflagen unterliegen (ob diese immer eingehalten und kontrolliert werden steht wieder auf einem anderen Blatt). Deswegen muss ich trotzdem nicht gut finden, dass aufgrund des Überangebotes dann auch die Natur - wieder auf andere Art - zu leiden hat.


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