Wohin geht die Türkei unter Erdogan?
08.01.2016 um 03:38Da ist die Schere im Kopf der deutschen Medien des ÖR.
wär es nicht unendlich traurig, wie die Demokratie in der Türkei dank ErdoKhan den Bach runtergeht, wär das der Brüller des Tages: Feindseeligkeit der dt Medien ggü der türkischen Politiklukistar schrieb:die Feindseligkeit gegenüber die türkische Politik trübt die Berichterstattung weitgehend.
So so:lukistar schrieb:Auf die Bevölkerung wird ausreichend Rücksicht genommen.
Als Hamid Zengin seine Tasche packt, um seine Wohnung in der Altstadt von Diyarbakir für immer zu verlassen, weiß er, dass er zum zweiten Mal in seinem Leben alles verlieren wird, was er besitzt. Dass er für etwas büßen muss, woran er keine Schuld trägt.http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-gegen-die-kurden-der-krieg-nebenan-a-1070892.html
Kürzlich saß er für ein paar Tage im Gefängnis, die Polizei hatte ihn abgeholt. Warum? Er zuckt mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich weil ich Kurde bin." Dann ließen sie ihn, den Rentner und früheren Straßenhändler, wieder frei.
Er ging nach Hause, doch das Gebäude war jetzt von Polizisten besetzt. "Verschwinde!", sagten sie ihm.
Er packt also ein paar Kleidungsstücke zusammen und flüchtet. Seine Familie hat sich schon in Sicherheit gebracht, ein Sohn bei einem Onkel, ein anderer Sohn bei Freunden, seine Frau bei ihrem Bruder.
Zengin läuft dicht an den Hauswänden entlang. Seit dem 2. Dezember gilt im Bezirk Sur in der Altstadt Diyarbakirs eine Ausgangssperre. Wer sich nach draußen wagt, läuft Gefahr, von einem der Scharfschützen auf den Dächern oder in den Gebäuden erschossen zu werden. Mitten auf der Straße ist es besonders gefährlich.
Tote im Schnee
Auf einem Gehweg liegen drei leblose Körper, bedeckt von einer zentimeterdicken Schneeschicht. Es sind drei junge Männer, vor einigen Tagen erschossen. Die türkischen Sicherheitskräfte sagen, es handele sich um Terroristen, gewalttätige Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die Anwohner sagen, es seien Zivilisten gewesen, Jungs aus der Gegend. Niemand wagt es, die Leichen fortzuschaffen, aus Angst, selbst erschossen zu werden.
Wie viele Menschen in den vergangenen Monaten gestorben sind, wie viele Zivilisten, wie viele Sicherheitskräfte, wie viele PKK-Mitglieder, darüber gehen die Angaben weit auseinander, je nachdem, wen man fragt. Die Regierung in Ankara sagt, im vergangenen Jahr seien "mehr als 3000 Terroristen und 200 Sicherheitskräfte" getötet worden. Von Zivilisten spricht sie nicht. Nach kurdischen Angaben wurden allein seit Weihnachten "mindestens 30 Zivilisten" getötet und deutlich weniger "Mitglieder der kurdischen Bewegung". Prüfen lassen sich die Zahlen nicht.
Seit Sommer 2015 tobt im Südosten der Türkei ein Krieg zwischen Polizei und Militär auf der einen Seite - etwa 10.000 Uniformierte sind im Einsatz - und kurdischen Aufständischen auf der anderen. Ein Krieg, den keine Seite gewinnen kann.
Gekämpft wird in mehreren Orten, besonders heftig aber in den Städten Cizre und Silopi - auch dort gilt eine Ausgangssperre - sowie in Sur, jenem Viertel innerhalb der alten Stadtmauern von Diyarbakir, das schon immer als Zentrum des kurdischen Widerstands galt.
Manchen täte die Sharia Justiz vielleicht wirklich gut. Auch wenn ich denke das man diese Sache hoch dramatisiert, weil es Ausländer bzw. Flüchtlinge sind, habe ich für so was auch keine Toleranz. Ich spreche von den Ereignissen in Köln.wer so denkt, befürwortet natürlich, wenn ErdoKhna mit Panzern im eigenen Land gegen die zugegebener Maßen nicht grad als pazifistisch bekannte PKK vorgeht
Genau, anders als die Türkei ist die westliche Staatengemeinschaft dafür bekannt Probleme gewaltfrei zu lösen. Hast du noch andere Witze auf Lager?lawine schrieb:vielleicht ist in der Türkei bei der Erziehung ganzer Generationen was schief gelaufen, wenn man meint, Probleme gewaltätig lösen zu können statt auf Verhandlung, Freiheit und Demokratie zu setzen