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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 14:33
@cRAwler23


Anarchismus ist übrigens auch sehr häufig das Motiv von Diktatoren oder Monarchen, die im Nachhinein das Volk tyrannisieren und für sich die grössten Vorteile heraus picken. Oder auch ebenfalls für freiheits- liebende Gerechtigkeitskämpfer die glauben mit ihrem Handeln das richtige zu tun und dabei sehr häufig wichtige Details übersehen!


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 15:06
ExNihilo schrieb:Da hast Du ja genau den richtigen Nickname. Denn auch Strafe muss man erst LERNEN. Ich kenne Menschen so: Sie kommen nackt und schreiend auf die Welt, sie können nur schreien, lieben und kacken, den Rest müssen sie lernen, das können sie auch...wie ich oben ausgeführt habe, lernen wir die Gewalt und nehmen uns das Recht zu strafen, erst dadurch, dass wir uns mit Gewalt und Strafe erziehen, weil es bei Hunden und Pferden doch so gut klappt.

Im Übrigen beschreibst Du den Zustand der heute schon vorherrscht sehr treffend.

Wenn man dahin übergehen würde die Gesellschaft auf Integrität, Kooperation und Liebe aufzubauen, dann gehe ich davon aus, werden die Menschen auch lieb und wohlwollend zueinander, das kann man nämlich auch lernen.
Perfekt auf den Punkt gebracht, genau so betrachte ich auch die ganze Thematik der Erziehung. Natürlich muss ein Kind auch mal Grenzen und Konsequenzen für sein Handeln zu spüren bekommen, jedoch sollte sich die Art der "Bestrafung" ändern. Mit Gewalt traumatisiert man Kinder nur und sie stumpfen mehr und mehr zu emotionalen Krüppeln ab. Man braucht einen Mittelweg, einen ohne direkte Herrschaft auszuüben.
whiteIfrit schrieb:Dein Anarchosyndikalismus klingt ja schön und gut, aber muss dieser nicht auch irgendwie zentral organisiert werden? Wenn das Ganze gerecht organisiert werden sollte? Ansonsten würden wieder einzelne unabhängigen syndikalistische Gruppen auftreten, die irgend eine Macht über etwas alleine an sich reissen wollten? Und dies könnte man dann wiederum Monopolismus nennen. Und könnte man eine zentrale Organisation die demokratisch regiert wird, Staat nennen? Auch wenn sie nichts mehr mit Kapital zu tun hätte, sondern nur noch mit der Aufgabenbestimmung?
Nein, denn dann würde man wieder vom Herrschaftssystem Gebrauch machen und seine Interessen über andere stellen, das ist dann wieder eine Form von Despotismus, also hat nichts mit dem Anarchismus gemeinsam, denn dieser kann nur dezentral sein, ein symbiotischer, organischer und auch egalitärer Verbund. Alles andere würde dem Prinzip der Herrschaftslosigkeit wiedersprechen. Das einzige "Dogma" des Anarchismus ist, es darf keine Herrschaft geben bei der einzelne Akkumulation betrieben und den Bestimmer spielen.

Übrigens eine einzelne Zelle oder ein organischer Verbund ist kein Monopol, es ist ein symbiotisches Kollektiv. Ein Monopol wäre vergleichbar mit einer Krebszelle oder einem Parasiten, der zum Selbstzweck die Funktionalität der Zellen umgestaltet um sich selbst zu ernähren, zu vergrößern, sich zu vermehren und am Ende den Wirt zu töten. Der Kapitalismus begünstigt die Monopolbildung und wirtschaftliche Zentralisierung.


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ExNihilo
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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 15:36
@whiteIfrit
@lernender

Das ist es doch! Das Interesse an Macht ist ein ziemlich kindliches. Letztlich ist es nämlich das urmenschliche Verlangen nach Aufmerksamkeit, es ist also ein soziales Bedürfnis und hat mit Materie nur indirekt zu tun. Wenn man etwas hat, was andere wollen oder brauchen, dann hat man auch genug soziale Kontakte. Bei manchen ist das völlig unbewusst und ich denke, das ist die wesentlichste Lektion die man lernen muss, um erwachsen zu werden. Erwachsen sein hat ja etwas mit geistiger Reife zu tun und nicht mit dem Alter.

Darum ist ja Strafe als Grundlage für eine Erziehung auch grundsätzlich falsch, weil man damit Aufmerksamkeit für unakzeptiertes Verhalten gibt.

Psychologisch stelle ich mir schon länger die Frage, was das beliebte "Meine-Deine-Spiel" was jedes Kind spielen lernt bevor es überhaupt sprechen kann, mit unserem Geist anstellt. So lernt man von klein auf, sich selbst darüber zu definieren, was einem gehört, worüber man Macht hat und das ist doch falsch? Man sollte sich darüber definieren und damit identifizieren, was man kann und tut und nicht über das was man hat. Schaut doch: Wir haben so viel, aber uns geht es beschissen, weil wir wissen, dass wir mit unserem TUN unseren Lebensraum zerstören und sehr viel Leid erzeugen, da nützt der ganze Reichtum nix.

Mach dir doch keinen Kopf, @lernender, wenn Du ein inneres Bedürfnis hast zu glauben, dann gehe dem nach und mach es dir bewusst, geht mir doch genau so. Religion oder Bücher braucht man dafür nicht. Es ist nicht alles erlernt, manches liegt auch in den Instinkten und im kollektiven Bewusstsein und manches liegt vielleicht auch in der Seele.
lernender schrieb:Das verstanden andere - zum Glück - als Überheblichkeit und Angriff.
Ganz genau so ist das auch richtig und normal und zwar für jeden. Das ist das, was die Mächtigen eben NICHT verstehen, sonst hätten sie ja, wie Du, das schon überwunden! Dafür bräuchte man nur gute Lehrer und keine Mächtigen.

Wenn ich mal wieder Stress mit der Polizei habe, habe ich mir angewöhnt immer zu sagen: "Ok, aber ich unterwerfe mich nur eurer Gewaltandrohung! Ich möchte doch nicht, dass ihr euch an mir schuldig macht." da kucken diese arroganten und überheblichen Schnösel aber dumm aus der Wäsche...die haben das noch nicht begriffen, dass man fremden Menschen nicht einfach mit Gewalt das Gras wegnehmen darf, die können doch fragen, ich gebe doch gerne was ab. :)


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 16:07
@cRAwler23

Vielleicht nicht Herrschaft über ein gesamtes zentral organisiertes System wie etwa der Staat, würde dann aufkommen, sondern Macht in ganz viele kleine Organisationen, weil jemand dann immer noch in jeder Organisation bestimmen müsste wie es läuft, wie würde das denn geregelt werden?

Und es würde dann ja auch grössere syndikalistisch organisierte Gruppen geben, wie etwa die die für den Verkehr zuständig wären oder Baubranchen oder etwa Pharmaindustrien müsste es dann ja immer noch geben oder würden die plötzlich abgeschafft? Und es würde ja dann automatisch Organisationen geben die grösser wären als andere und folglich mehr Macht besitzen würden als andere?

Und wie wolltest du es regeln, dass alle Aufgabenverteilung im Staat von selbst gerecht organisiert würden, müsste es dafür nicht eine zentrale Organisation geben die die Aufgaben verteilt und schaut, dass keine übrig bleibt?

Also ich hätte Angst, dass dann alles privatisiert würde, also angenommen eine private Organisation würde ein öffentliches Kunsthaus bauen, könnten die dann bestimmen, dass von da an nur noch bestimmte Personen in das Gebäude dürfen? Sagen wir nur noch Personen die ein bestimmtes Grundeinkommen besitzen? Und...wer würde dann öffentliche Dinge finanzieren, wie Schulen, Strassen, öffentliche Gebäude, Spitäler und der öffentliche Verkehr, wohin würden die Steuern fliessen, wenn es keinen Staat mehr gäbe?


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 16:15
Übrigens ein zentral organisierter Anarchosyndikalismus der kollektivistisch organisiert ist und ohne Geld funktioniert, würde ich auch als Antzologie bezeichnen...! Ein weit in der Zukunft liegendes entsprechendes System, das dem menschlichen weit überlegen ist und von einer weiter entwickelten Spezies stammt! ;)


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 16:21
Hi Leuts..

Also ich möchte hier noch mal betonen, das es im Grunde bei JEDER Art von Leben AB einem bestimmten Punkt zu "Zentralisierungs-Bestreben" kommt, das ist in MEINEN Augen wie ein ehernes Naturgesetz!

@whiteIfrit
@JGC

"Jedes höher entwickelte System wie ein Gehirn oder ein Körper oder ein Organ besteht aus 1000senden von verschiedenen Zellen, welche kollektivistisch organisiert werden."
Wo hab ich das mal geschrieben(hilf mir mal..)

Letztlich muss IMMER irgendeine Instanz existieren, WELCHE dieses "Management" betreibt, ob es nun von selber aus der Natur der Sache geschieht, oder ob da eine gewisse "Absicht" dahinter steckt, bleibt mal dahin gestellt.

Ich will es mal an einem Beispiel erklären.. (Da gibt es z.B. die "Wasserklang-Bilder siehe https://www.google.de/search?safe=off&client=firefox-a&hs=XKk&rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&channel=sb&biw=1258&bih=65... und schaut sie euch einfach mal an)

Da kann man z.B. erahnen/erkennen, das schon die Form, die Dicke und die Art des Materials so eines schwingenden Gegenstandes SELBST entscheidet, WIE sich die verschiedenen Frequenzen entsprechend ausprägen, WIE STARK sie wirken, WELCHE Eigenschaften dabei jeweils auftreten und nach WLEHCEN "geeigneten" mathematischen Prinzipien sie so untereinander wechselwirken.. Und SO sehe ich das im Prinzip auch mit der menschlichen Gesellschaft AUCH.

Das also jeder Einzelne schon durch SEINE Eigenschaften im Zusammenwirken mit einer Anzahl ANDERER (die momentan bestehende jeweilige Gesellschaftsform) EBENSO gewisse, verhaltenstechnische (mathematisch/physikalisch vorgegebene) "Hauptströmungs-Richtungen" ausprägt, die dann den WEITEREN Verlauf der menschlichen Gesellschafts-Entwicklung bestimmt!
Das es also in der Tat "natürliche Größen" gibt, die unmittelbar und OHNE die Kontrolle des Einzelnen von statten gehen. (sozusagen neue physikalische(oder in diesem Falle eben psychologische) Konstanten auftreten. (daher auch der Name meine Webseite "Clausschekonstanten.de")

Und DIESE Tatsache ist MEINER Ansicht nach von epochaler Bedeutung, denn das erst das WISSEN darum erlaubt es uns erst, gewisse Sachverhalte besser zu verstehen und auch in der Praxis VERNÜNFTIG um zu setzen.

Denn solange wir nicht wirklich ALLE "Kenngrößen" wissen, die dazu beitragen, WIE denn nun so eine Gesellschaft (oder auch jeder beliebige andere Entwicklungsprozess) sich in seinen Grundsätzlichkeiten entwickelt und WELCHE Parameter da TATSÄCHLICH so am "Mitwirken" sind, solange können wir auch keine wirklich langfristigen Systeme entwickeln/wachsen lassen.

Es ist im Grunde wie bei einem Samenkorn... Taugen die Voraussetzungen nichts(schlechte Erde/kein Wasser) oder ist der Gen-Satz des Samens unbrauchbar oder unvollständig, so kann man sich drehen und wenden wie man WILL und es wird halt nichts! (Soviel zu dem Spruch, jeder sei SEINES Glückes Schmied)

Daher kommt es meiner Ansicht nach darauf an, hin und wieder genau zu überprüfen, was BISHER so gelaufen ist und WAS wir eigentlich gerne ANDERS hätten.. Sozusagen immer wieder "konstruktive" Entwicklungspausen einlegen müssten(die Natur macht das tatsächlich so) um die momentane Lage erst mal richtig "wirken" zu lassen und zu betrachten und entsprechende Schlüsse und Wertigkeiten daraus zu synthetisieren, und erst NACH dem Abschließen dieses "selbstbetrachtenden" Vorganges(die Selbstrefelektion) weitere Schritte gehen kann, um eben NICHT in die Fallstrike der Evolution zu treten, die haufenweise auf unseren Pfaden so liegen..

Planzen z.B. entwickeln sich dann z.B. klein und "kümmerlich", statt groß und verschwenderisch wenn sie keine genügenden Resourcen vorfinden (z.B. der Kümmerwald in den Gebirgslagen oder am Rande von Wüsten) Oder andere Lebensformen, die ebenso auch erst lernen mussten, mit den Voraussetzungen, die "gerade DA sind" (ohne Licht, ohne genug Nahrung usw.) klar zu kommen, Auch WIR kommen da leider nicht drum herum!..

Ich meine , HEUTE im Zeitalter des weltweiten Internets KÖNNEN wir uns das erste Mal wirklich darüber weltweit austauschen und tatsächlich auch was lernen. Es dauert halt eben, wie alles im Leben.

Nur, wenn wir wirklich nicht in Panik verfallen wollen, müssen gewisse Dinge eben "rechtzeitig" bedacht und entsprechend gehandhabt werden, aber nicht durch "Zwangsmaßnahmen" hin vergewaltigen. Denn SO wird das nämlich erst recht nichts. Es muss einfach eine Freiwilligkeit entstehen, die erst die Voraussetzungen schafft, das sich WIRKLICH was zum BESSEREN" verändert.

Wie auch immer...


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 16:23
@whiteIfrit
Du verstehst da etwas falsch, Privatisierung bedeutet das sich Unternehmen aus der staatlichen Hand entfernen und somit sich in die Hand freier Märkte begeben, zur Akkumulationsgesellschaft im Sinne der gewinnorientierten Leistungsgesellschaft. Die sich dem Herrschaftsprinzip des Marktes unterwirft. Privatisierung ist also nichts was man mit dem Anarchismus verbinden kann.

Selbstorganisation und Selbstverwaltung bedeutet NICHT Privatisierung von Betrieben und Unternehmen!

Die Organisation und das Zusammenspiel, der Austausch und die Interaktion erfolgt auf genossenschaftlicher und vernetzter Ebene über Knotenpunkte und Räte. Ich nenne sie die Server des anarchosyndikalen Netzwerks. Diese Knotenpunkte sind Vermittler und verknüpfen die einzelnen Zellen der Produktion miteinander. Dieses System wäre so dezentral wie das Internet. Eine Zentrale Verwaltung bedeutet immer einen Umweg gehen zu müssen, Energieverlust und eine hohe Vertrauensabhängigkeit. Eine zentralistische Gesellschaft ist anfälliger als eine dezentrale.

Der Anarchosyndikalismus kann nicht zentralistisch sein, denn das wäre ein Widerspruch und wäre wieder nur ein staatliches System. Beschäftige dich mit der Organisationsstruktur der EZLN, der CNT und der FAU-IAA:

Wikipedia: Ej
Wikipedia: Confederaci
http://www.fau.org/


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 16:41
@cRAwler23

Also würden syndikalistische Organisationen doch noch von allgemeinen Steuergeldern finanziert werden, die dann an die Räte fliessen würden, oder wie würde das ganze finanziert werden?
(privat könnte es ja erst dann werden, wenn eine private Organisation die Kosten übernehmen würde und keine staatlichen mehr dazu fliessen.)

Und an wen würden dann allgemeine Steuergelder fliessen, wer würde bestimmen an welche syndikalistischen Räte es fliessen würde? Und müsste es nicht doch eine zentrale Organisation geben, damit an alle Räte gleich viel Geld fliessen würde oder mindestens so viel wie sie benötigten?
Und angenommen es gäbe jetzt eine Gesellschaft für die Eisenproduktion, müsste ja jemand bestimmen, dass die das Eisen gerecht verteilen müssten, damit dementsprechend jede Gesellschaft Eisen bekommen würde, die welches benötigt, damit alles glatt funktioniert, wer würde das denn bestimmen?


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 17:57
whiteIfrit schrieb:Also würden syndikalistische Organisationen doch noch von allgemeinen Steuergeldern finanziert werden, die dann an die Räte fliessen würden, oder wie würde das ganze finanziert werden?
Das Steuersystem würde durch ein gegenseitiges Investitionssystem ersetzt werden, wobei Investitionen nicht mehr monetärer Natur sind, sondern aus direkten Leistungen und Gütern die ausgetauscht werden. Steuern existieren ja nur weil es in de, staatlichen System keine solidarische Austauschbasis gibt, man regelt das über Subventionen, über Steuerpuffer und meist landet das Geld an völlig falschen Ecken oder wird in die Diäten-Erhöhung investiert. Das Steuersystem ist mehr als marode. In einem Bedarfsnetzwerk kann man Leistungen direkt austauschen und organisieren. Das Steuersystem ist ein massiver Umweg und nicht alles landet da beim Bau neuer Schulen und Straßen, manches wandert in die "Bankenrettung" ins Militär, in die Taschen von Politikern, Beamten usw. Das ist ein erheblicher Energieverlust und bedeutet ein hohes Maß an Bürokratie.
whiteIfrit schrieb:wer würde das denn bestimmen?
Das Netzwerk der Räte, das Bedarfs- und Güternetzwerk und eben die einzelnen Knotenpunkte selbst. Das System wir auf Anfrage und Prüfung bestehen, dann auf Austausch. Wenn man eine Anfrage stellt wird man eben immer auch für andere verfügbar sein, wenn das nicht möglich sein sollte wird man gewisse Redundanzen schaffen, so dass es nicht zu Mängeln kommt. Es würde alles eben sehr zweckmäßig und direkt ablaufen ohne Umwege gehen zu müssen.


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ExNihilo
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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 22:49
@cRAwler23

Ich bin ja Anarchist und ich diskutiere deswegen nicht über Systeme. Gerade weil ich die Menschen kenne. Das sind nämlich ziemlich clevere Mistkerle! Sobald man ein System hat, gibt es ganz schnell ganz findige Leute, die es für ihren persönlichen Vorteil ausnutzen und damit das System untergraben und auf Dauer auch zu nichte machen.

Darum ist die beste Lösung: Gar kein definiertes System. Ich nehme mal an, das führt genau dahin wo wir heute sind. Hauptsache man hat dicke Eier. :D

Zuckerberg: "I'am CEO, Bitch."

http://www.redhotmarketingblender.com/wp-content/uploads/2012/09/facebook_zuckerberg-business-card.jpg

Also, erstmal brauchen wir eine Emanzipation der Männer, sonst bleibt alles dicke Eier und große Fresse wie Klitschko. Sind ja fast alles solche Schränke in der Ukraine, die haben einfach nur dicke Eier, aber im Grunde wollen sie nur die Mama stolz machen. Unemanzipierte Männer halt, dürfen keine Gefühle zeigen (außer bei Mama) und hauen dafür andere auf die Schnauze und wissen selbst gar nicht warum.

Dann brauchen wir eine andere Definition von Privateigentum. Privateigentum würde ich als das ansehen, was man auch Privat und selbst, alleine oder im engsten Familien- und Freundeskreis benutzen kann. Eine Unternehmung oder Organisation mit nur 50 Mitarbeitern kann also kein Privateigentum mehr sein, ein Mehrfamilienhaus auch nicht. Ganz einfach deshalb, weil man es privat und allein nicht bewirtschaften und die Produkte selbst gar nicht braucht. Also hat ein einzelner Privatmensch auch kein Recht mehr darüber alleine zu bestimmen. Im GG steht: "Eigentum verpflichtet." Und nicht Eigentum berechtigt. Leer stehende Häuser und Obdachlose, wo gibt es denn so was? Vollgestopfte Mülltonnen und Hungernde. Das ist himmelschreiendes Unrecht und wir legitimieren auch noch die Gewalt es zu erhalten! Ich versteh das nicht, wahrscheinlich bin ich geistig behindert oder so.

Was ist denn daran so schlimm? Man würde die armen Reichen, vom Risiko geplagten Unternehmer und Investoren, die ja unsere Existenz erst ermöglichen, entlasten und diese extreme Verantwortung etwas gerechter verteilen, die müssen nur mal einsehen, dass es ausgerechnet für sie wirklich das beste wäre und dass sie hoffnungslos überfordert damit sind. Die tun mir wirklich Leid.

Damit haben wir noch genug zu tun, wenn wir das dann endlich mal verinnerlicht haben, dann sehen unsere Ur-Ur-Ur-Enkel weiter und das kann uns dann egal sein. Wahrscheinlich werden die dann zwar viel weniger Luxus haben, dafür aber glücklicher sein und mehr Spaß am Leben haben.

@whiteIfrit
whiteIfrit schrieb:Und angenommen es gäbe jetzt eine Gesellschaft für die Eisenproduktion
Das Problem ist weniger die Verteilung, als jemanden zu finden, der die Drecksarbeit macht und in den Berg kriecht oder am Hochofen steht und diesen dann gerecht am Ertrag zu beteiligen.


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

11.03.2014 um 23:16
@cRAwler23

In einem kollektivistischen System würde für alle die grundlegenden Dinge gebaut die den Grundbedürfnissen entsprechen ohne dabei auf die Kosten achten zu müssen. Dies hätte nämlich den Vorteil, dass man viel mehr bauen könnte als von den Kosten her begrenzt wäre, sondern was die Möglichkeit an Ressourcen hergeben würde, somit müsste an keiner Schule mehr gespart werden oder bei einem Militär, die Menschheit würde einfach bauen was in ihrer Möglichkeit liegen würde und dies im Sinne aller und dies ist ganz sicher mehr, als mit heutigen begrenzten finanziellen Mitteln möglich wäre! Auch müsste niemand mehr Hunger oder Durst haben oder auf der Strasse verhungern und auch alle könnten zur Schule gehen und eine Bildung geniessen.

Sehr wahrscheinlich müsste man den Leuten einfach eine Belohnung geben für wenn sie sich für den Kommunismus entscheiden, also so quasi ein Luxus-Modell des Kommunismusses oder des Anarchosyndikalismusses schaffen...! ;) Mehr Luxus und gleichzeitig das Geld abschaffen, geht das?


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

12.03.2014 um 14:43
Also ich finde, ihr macht da einen kleinen Denkfehler...


Der Mensch SELBST hat gewisse Eigenschaften, die ihn auszeichnen und ihn zu DEM machen, was sie SIND.

A: der Mensch ist zuerst mal "faul"(das Gesetz der Trägheit) und bequem(der Weg des geringsten Widerstandes)

B: Sich selbst ZUERST der Nächste, DANN erst den Anderen gegenüber.

C: jeder Mensch ist zuerst mal SEIN Zentrum im Universum anhand dessen er alles ANDERE daran vergleicht und "misst" (seine "Reflektivität" funzt zuerst mal von INNEN nach AUSSEN, was einen optischen Gesetz der Physik entspricht)

D: JEDER hat einen Selbsterhaltungs-Trieb(hier gilt der Impulserhaltungs-Satz)

E: JEDER hat ein "Wachstumsbestreben" (wie Masse, die andere Massen an ziehen kann, wenn sie NICHT genügend Abstand voneinander halten.

Und so gibt es noch viele andere menschliche Eigenschaften, die LETZTLICH allesamt ihre Wurzeln aus der elementaren Physik erhalten. (Pschologisches Verhalten IST letztlich nur die Fortführung von Physik!)

einfacher erklärt:

SO wie einem die UMWELT(die Mitmenschen) gegenüber "kommt", so reagiert man IN die Umwelt(und den Menschen wieder ZURÜCK. (was wiederum den kinetischen Gesetzen von Impulserhaltung und all deren möglichen Wechselwirkungen entspringt)

Ich weiss nicht, warum um die Psyche des Menschen immer so ein "Rätzelraten" veranstaltet wird, wobei das doch im Grunde offensichtlich ist, oder irre ich mich da etwa?

Verhalten wird ÜBERALL gezeigt, Ob es nun Moleküle sinbd oder Atome, oder Planeten und Sterne oder gar ganze Galaxien und ihre Haufen Und ÜBERALL folgt das Verhalten immer jeweiligenm MÖGLICHEN mathematischen Prinzipien, die überall GELTUNG finden und entsprechend auch ihre jeweiligen Wirkungen äussern..

ICH finde daher, man muss erst mal die tatsächlich VORHANDENEN Eigenschaften des Menschens wirklich rausfinden und erkennen, um ÜBERHAUPT mal sagen zu können, Welche ART von System tatsächlich geeignet ist..


Also wenn ihr MICH fragt, ich glaube, wir HABEN das "bestmöglichse" System, das wir kriegen können, (unter DIESEN Umständen, die heutzutage so an JEDEN unterschiedlichen Ort der Erde so an zu treffen sind) und zeigt nur, WAS für Voraussetzungen in Wahrheit momentan überhaupt VORHANDEN sind.


WISSEN ist z.B. eine der Grundvoraussetzungen, um überhaupt begreifen, bzu KÖNNEN,wie WICHTIG es ist, zu wissen, WELCHESs System (die Bedingungen) man am liebsten hätte, WOHIN man sich begeben muss, um DAS Ziel am "einfachsten" zu erreichen und aus welchen "Ecken" der Erde sich man besser "fern" hält..

Und momentan iste s halt leider so, das selbst in den Industrienationen mit hohem Bildungsstandart so grundlegende Dinge, wie die Frage, was will man wirklich, oder wie soll so was EXAKT aussehen und wie soll es GENAU funktionieren und so, statt dessen wird noch immer auf breiter Basis "geträumt und gewunschen" und sich meist auf "Wischiwaschi" Ebene darüber unterhalten und wundert sich dann, das es trotz des "langen sehnens" es einfach nie in Wirklichkeit verwandel wurde, obwohl schon seit jahrtausenden an dieser "Idee" gebastelt wird.

Und des weiteren ist halt auch, das für einen Traum auch richtige Arbeit geleistet werden muss, dafür gekämpft werden muss, dafür gestorben werden können muss und und und... Weil nur DANN ist überhaupt gewährt, das IRGENDWIEN Traum in Erfüllung gehen kann. Sollten wir DAS genau NICHT wollen, dann müssen wir eben endlich einsehen, das wir aufhören müssen, zu viel zu träumen. Wir HABEN nur diese eine Welt und HABEN auch nur jeder erst mal DIESES EINE Leben u7nd wir sollten es uns wirklich genauer überlegen, WANN WO WIE und WARUM wir unser Leben "verschwenden" sollten..

Damit, ständig irgendwelchen Idealen hinterher zu rennen und Ziele ins Auge zu fassen, die nur DESHALB in unserem Hirn "aufleuchten" weil wir es bisher NICHT schafften, uns von all diesen "Vorstellungswelten" zu lösen, um endlich mal an der momentanen "wirklichen" Realität teil zu nehmen, auch wenn das im schlimmsten Falle bedeuten könnte, das DANN, wenn irgend jemand jemand ANDEREN erpressen will oder mit dem Tode bedroht, das man IHM dann sagen kann, "WAS, DU willst mir Angst machen?? Verzieh dich oder knall mich doch ab, ich werde einen Scheissdreck tun und DIR deine "Wünsche" erfüllen, solange du mir mit Gewalt und Erpressung drohst..

Ich weiss, das ist DER Punkt, wo man es geschafft haben muss, ÜBER seiner Angst vor dem Tod zu stehen und sich nicht davor scheut, die "letzte Konsequenz" in Kauf zu nehmen.

Ich gebe zu, auch inj Mir steckt ein Feigling, der halt leider genauso eine Eigenschaft des Menschen ist(und in der Physik wiederum als "Erhaltungsgrösse" in Erscheinung tritt)

Ok, ich denke, ihr könnt in etwa sehen, von welchem Standpunkt aus ICH das ganze sehe....

mfg...........JGC


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

12.03.2014 um 21:29
ExNihilo schrieb:Ich bin ja Anarchist und ich diskutiere deswegen nicht über Systeme. Gerade weil ich die Menschen kenne. Das sind nämlich ziemlich clevere Mistkerle! Sobald man ein System hat, gibt es ganz schnell ganz findige Leute, die es für ihren persönlichen Vorteil ausnutzen und damit das System untergraben und auf Dauer auch zu nichte machen.

Darum ist die beste Lösung: Gar kein definiertes System. Ich nehme mal an, das führt genau dahin wo wir heute sind. Hauptsache man hat dicke Eier. :D

Zuckerberg: "I'am CEO, Bitch."
Absolut richtig erkannt! Genau das ist mein Denken, denn auch ich finde Systeme in der Hinsicht obsolet, es muss zwar einen gesetzlichen, gesellschaftlichen Konsens geben, nur kann dieser nicht an systemische Ideologien gebunden sein, das verweise ich immer gern auf die alten Illuminaten, die den Menschen aus ihrer Unmündigkeit befreien wollten, gegenüber systemischen Despotien, wie eben den des Klerus und Adels. Nicht durch den Austausch eines Systems gegen ein anderes (welches dann wieder von Eliten geführt und bestimmt wird), sondern durch eine Dezentralisierung. Im Prinzip waren Illuminaten Anarchisten ;)

Diskussion: Illuminatismus und die Selbstbestimmung

Auch die Emanzipation des Menschen (egal ob Mann oder Frau oder alles dazwischen), ist ein Prozess zur Selbstbestimmung und kollektiven Selbstverwaltung, sei es auf persönlicher oder kommunaler Ebene.
whiteIfrit schrieb:Sehr wahrscheinlich müsste man den Leuten einfach eine Belohnung geben für wenn sie sich für den Kommunismus entscheiden, also so quasi ein Luxus-Modell des Kommunismusses oder des Anarchosyndikalismusses schaffen...! ;) Mehr Luxus und gleichzeitig das Geld abschaffen, geht das?
In Star Trek spricht Picard von der Selbstverbesserung des Menschen, die Belohnung ist der geteilte Profit, jedoch muss dabei keiner auf der Strecke bleiben. Das schwedische Modell kommt der Sache recht nahe:



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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

12.03.2014 um 23:56
@JGC

Zuerst einmal sollte man einmal mal denken und dann neue Systeme erfinden,

All die schlechten Laster der Menschheit, die von sämtlichen wichtigen Philosophen der Geschichte als negativ bezeichnet worden sind zu verteidigen, ist von mir aus gesehen dumm.

Neue Systeme werden möglicherweise von Menschen erfunden die etwas intelligenter sind als der Durchschnittsmensch und nicht unbedingt dem klassischen Bild eines Menschen entsprechen.
JGC schrieb:"E: JEDER hat ein "Wachstumsbestreben" (wie Masse, die andere Massen an ziehen kann, wenn sie NICHT genügend Abstand voneinander halten."
Wenn jeder ein Wachstumsbestreben hat, und es einfach unkontrolliert wuchern würde, käme es zu unkontrollierbaren Wucherwachstum, welches man auch mit Krebszellen vergleichen kann und ausserdem ist unendliches Wachstum für die Menschheit gar nicht gut, es hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, es sollte nur so viel gewachsen werden wie die Bevölkerungsrate prozentmässig steigt, denn nur dieses Wachstum kann man als nachhaltiges Wachstum bezeichnen.

Man sollte sich die Frage stellen, ist das Verhalten des Durchschnitts-Menschens überhaupt intelligent? Wäre es nicht vielleicht besser sich intelligenter zu verhalten und sich dann nach dem zu verhalten, da es ja Menschen sind? (Also den Verstand einzusetzen für das Verhalten von Menschen?)
"Man kann das Verhalten der Menschen mit physikalischen Prozessen beschreiben."
Kommt drauf an, welche Physik da genommen wird, meinst du damit vielleicht das harmonische Schwingen von Klängen nebeneinander, das reglementierte Funktionieren eines Ameisenhaufens, das unendliche Wuchern eines exponentiellen Wachstums bei einer organischen Masse, das Ausbreiten eines Flusses, das Pflanzenwachstum oder die wilde Chaostheorie?
"Also wenn ihr mich fragt, glaube ich, dass wir das beste System haben, dass wir haben können."

Aber an diesem System gibt es ja offensichtlich ganz viel zu verbessern, es weist diverse Mängel auf und ausserdem sind auch viele Menschen nicht einverstanden, so wie dieses System läuft, denkt man nur einmal an all die hungernden Menschen in der 3. Welt oder die Arbeitsbedingungen in China. Und wer sagt uns, dass es nicht noch vieeel besser sein könnte? Dies zeigt mir, dass da noch nicht richtig darüber nachgedacht worden ist!


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

13.03.2014 um 10:17
@whiteIfrit


Hi whiteIfrit ..
whiteIfrit schrieb:Neue Systeme werden möglicherweise von Menschen erfunden die etwas intelligenter sind als der Durchschnittsmensch und nicht unbedingt dem klassischen Bild eines Menschen entsprechen.
Tja.. darf ich mir die Frage erlauben...

WIE Intelligent SIND wir denn in Wahrheit?

Auch in unseren negativen Eigenschaften können wir eine Menge Inzelligenz entwickeln, die Geschichte ist voll davon. Nennt man das nicht "kriminelle Energie"?
whiteIfrit schrieb:Wenn jeder ein Wachstumsbestreben hat, und es einfach unkontrolliert wuchern würde, käme es zu unkontrollierbaren Wucherwachstum, welches man auch mit Krebszellen vergleichen kann und ausserdem ist unendliches Wachstum für die Menschheit gar nicht gut, es hat verheerende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, es sollte nur so viel gewachsen werden wie die Bevölkerungsrate prozentmässig steigt, denn nur dieses Wachstum kann man als nachhaltiges Wachstum bezeichnen.
Das ist durchaus richtig, aber dazu GIBT es doch erst die "Kunst" der Selbstbeschränkung.. Selbstreflektion bedeutet doch erst zu erkennnen, WAS man eigentlich so tut und WIEVIEL davon in Wahrheit "nützlich" oder noch "tragbar" wäre.

Und sag selbst.. WO bitte IST denn nun unser selbstreflektives Verhalten, in einer Welt, wo man doch regelrecht nur noch geistig und emotional "zugeschissen" wird von all dem Müll, den man sich kaufen soll, das man unbedingt "gemacht" haben sollte, WER oder WAS man sein sollte, WIE man sich doch bitte zu benehmen hätte und und und..
Inzwischen spielt doch unser Gehirn den sprichwörtlichen Laubfrosch im Mixer... Wir mischen uns im Prinzip nur noch GEGENSEITIG in unser Leben ein, statt gemeinsam NEUE Wege zu gehen..

Ich meine, solange DAS so ist, werden wir NIE eine Change zur Veränderung haben.
"Man kann das Verhalten der Menschen mit physikalischen Prozessen beschreiben."

Kommt drauf an, welche Physik da genommen wird, meinst du damit vielleicht das harmonische Schwingen von Klängen nebeneinander, das reglementierte Funktionieren eines Ameisenhaufens, das unendliche Wuchern eines exponentiellen Wachstums bei einer organischen Masse, das Ausbreiten eines Flusses, das Pflanzenwachstum oder die wilde Chaostheorie?
Oh... die Natur ist da nicht wälerisch.. SIE benutzt in Wirklichkeit ALLE mathematisch jeweils möglichen Prinzipien GLEICHZEITIG!! Das bedeutet, das die "Mehrheit" quasi entscheidet, WELCHE Prinzipien jetzt stark und oft genug wirken, um das System als GANZES zu beeinflussen.

(da gelten wirklich die Gesetze der Mengenlehre, und du weisst sicher selber, wie komplex die daraus sich ergebenden Ergebnisse werden können)
"Also wenn ihr mich fragt, glaube ich, dass wir das beste System haben, dass wir haben können."


Aber an diesem System gibt es ja offensichtlich ganz viel zu verbessern, es weist diverse Mängel auf und ausserdem sind auch viele Menschen nicht einverstanden, so wie dieses System läuft, denkt man nur einmal an all die hungernden Menschen in der 3. Welt oder die Arbeitsbedingungen in China. Und wer sagt uns, dass es nicht noch vieeel besser sein könnte? Dies zeigt mir, dass da noch nicht richtig darüber nachgedacht worden ist!
Hm.. Genau DAS ist meiner Ansicht nach eine Frage, die es erst mal genauer zu analysieren gilt..

IST das System scheisse oder DENKEN wir blos SO...

Ein Beispiel:

ICH wäre jetzt wie der "Terminator" gestrickt, kenne nur meine logischen Programme, die mir meine Fähigkeiten verleihen, bin braktisch "unverwundbar" kenne keinerlei Skrupel und habe KEIN Gewissen.. Ich wäre eine "Überlebens-Kampfmaschine" und würde danach trachten, ohne mich irgendwie dabei mies zu fühlen(hab ja keine Gefühle) alles um mich herum platt zu walzen, WENN es meiner Programmierung entspricht(bzw. sie es erfordert)

Oder als Mensch betrachtet:

Könnte das Leben in der dritten Welt nicht erfolgreicher sein als es IST?

Mal angenommen, ich würde von vorneherein SO erzogen werden, das ich weder TOD noch Teufel fürchte,das ich meine Intelligenz maximal nutze, das ich ALLES bekämpfe, was mir schadet und das ich keine Skrupel habe, den anderen gegenüber meine "Drecksau" raus zu hängen..

Auch SO kanneich in einer Welt überleben(denk mal an Avatar, dessen fiktiveTierwelt ja mal voll auf töten und getötet werden eingestellt ist)

Die Frage ist nur, WIEVIELE könnten bei diesem Spiel dann wirklich mit wirken? (da gäbe es wohl nie Überbevölkerung oder höher entwickelte Systeme)

ICH meine, das es im Prinzip völlig egal ist, in WELCHER Welt wir leben und wie grausam sie ist, solange man SELBER weiss, WIE man sich in dieser Welt entsprechend zu "bewegen" hat und wie man ihr am besten "begegnet" (selbst wenn es dort nomal wäre, sich absichtlich gegenseitig um zu bringen, dann wäre die entsprechende Populatrion auf nur sehr wenige Mitglieder beschränkt) Du verstehst, auf was ich raus will?

WAS wollen wir der 3. Welt WIRKLICH bieten?

Unsere Waffen? Unser Brot? unser Material? Unser Wissen? (Theoretisch hätten wir uns NIEMALS in IHRE natürliche Entwicklung einmischen dürfen, aber das ist eben nun mal reine Ilussion)
Was KÖNNEN wir denn ihnen bieten? Unsere ärztliche "Kunst", damit sie sich noch schneller vermehren können?

ALLES, was man irgendwie "hinaus" trägt, kommt auch wieder irgendwann mal auf irgendeine ANDERE Art und Weise wieder zu uns zurück!!

Die Natur SELBST hat schon immer die Möglichkeiten besessen, sich entsprechend "AN" zu passen, wie hätte sie sonst die globalen Katastropen überhaupt überstehen können. Und die EIGENE Einstellung(keine Ahnung wie der Rest des Lebens so was regelt) DER Punkt ist, der letztlich dazu führt, weiuter zu machen und niemals auf zu geben.

SO gesehen glaube ICH, das der Mensch in Wahrheit nur ein "psychologisches" Problem mit seiner eigenen Existenz hat und daher nicht (oder auch nur "noch nicht" oder es mal hatte und wieder "verloren gegangen" ist)

All die Ängste, die wir heutzutage so um UNS und um unsere Umwelt haben, spiegeln letztlich nur all unsere EIGENEN "kümmerlichen" Ängste wider, die wir schon IMMER hatten, weil es eben Dinge gibt, zu denen KÖNEN wir einfach nicht wirklich was genaueres sagen..
DA kommt dann z.B. echt der Glaube und das Vertrauen darauf ins Spiel, das der Tod eben vielleicht doch nicht das ultimative Ende dar stellt, aus dessen Grundbedürfnissen doch erst sich all die religiösen Strömungen entwickelten, welkche erst die Zuversicht und den Mut vermittelten, weiter zu machen und eben NICHT auf zu geben.

SO gesehen denke ich, das ALL die Systeme, die wir bisher hatten, schon durchaus ihre Existenzberechtigungen hatten und das es eben NUN darauf ankommt all das unter EINEN Hut zu bringen, da wir eben zu EINEM globalen Dorf zusammen wachsen.

Ich weiss, das ist echt ein schweres und überaus komplexes Thema, doch müssen wirklich erst mal ALLE Aspekte betrachtet werden, um zu einer halbwegs vernünftigen Ansicht zu kommen, die wenigstens "einigermaßen" die tatsächliche Realität widerspiegelt, erst dann können wir wirklich sagen, WAS für ein Problem ist "echt" und welche "bilden" wir uns nur ein!! Die richtige Einstellung zu sich und zu seinem Leben ist also ebenso wichtig wie die richtigen "Voraussetzungen", die erforderlich sind, um ein "nettes" Leben zu erhalten


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

13.03.2014 um 10:36
@JGC

Manchmal halte ich die menschliche Dummheit einfach nicht aus, sie ist unerträglich...! Ich wäre wahrscheinlich schon längst gestorben, wenn ich so denken müsste wie ein Mensch!
Selbstreflektierendes Verhalten beginnt da, wo man anfängt kritisch über die Menschen nachzu-denken. Wenn man immer und überall dabei sein will, macht man selbst voll mit und ist selbst Teil der dummen Masse. Die dumme Masse ist aber nur bei dem Menschen der Fall, bei den Bienen nennt man sie die intelligente Masse!
Und dass das System Mängel hat, ist ja wohl klar offensichtlich, da muss man nicht lange darüber nachdenken. Lies einmal die Statuten der Uno...!
Menschen die denken, sind gerne bereit gemeinsam neue Wege zu gehen und dafür auch einige Opfer zu bringen, hingegen geistlose Homies haben schon längst aufgegeben und lassen sich emotionslos in der dunklen Masse versinken.


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

13.03.2014 um 10:53
Te"ICH meine, das es im Prinzip völlig egal ist, in WELCHER Welt wir leben und wie grausam sie ist, solange man SELBER weiss, WIE man sich in dieser Welt entsprechend zu "bewegen" hat und wie man ihr am besten "begegnet"

Genau diese Leute werden nie etwas verändern, da es so scheiss ignorante Nihilisten sind, die dauernd nur ihren eigenen Vorteil im Kopf haben.
"Was wird der 3. Weltkrieg bieten?"
Ist dir noch nie der Gedanke gekommen, dass der 3. Weltkrieg doch vielleicht gar nicht nötig ist? Dass dabei auch ganz vieles zerstört wird und ganz viele Menschenleben ausgelöscht werden? Dies auch wieder nur eine Folge menschlicher Dummheit ist? Und dass die Angst vor dem Tod auch nur ausgelöst wird durch Ursachen wie dem eines 3. Weltkrieges? Wie wäre es, die menschliche Existenz so schön zu gestalten, dass man gar keine Angst vor dem Tod haben muss? Stell dir einmal vor, du wärest eine Person die in dem Gebiet des 3. Weltkrieges leben würde und voll in den 3. Weltkrieg hineingeraten würde, würdest du es dann noch lustig finden?
JGC schrieb:"SO gesehen glaube ICH, das der Mensch in Wahrheit nur ein "psychologisches" Problem mit seiner eigenen Existenz hat und daher nicht (oder auch nur "noch nicht" oder es mal hatte und wieder "verloren gegangen" ist."
Dieses psychologisch Problem hat er vielleicht nur, weil er sich falsch verhält, genau dann wenn es egal ist, in welcher Welt wir leben, weil er sich im Unterbewusstsein Schuld zu schiebt für sein verhalten, aber dies durch sein Ego verdrängt, anstatt einmal seine Logik einzusetzen und überlegen was ist richtig und was ist falsch? Und sich dementsprechend zu verhält. Bei mir kann vielleicht behauptet werden, dass ich nicht so ein grosses ego besitze, sondern nur meine Logik einsetze und nach dieser funktioniere...!


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

13.03.2014 um 17:56
@whiteIfrit
whiteIfrit schrieb:@JGC

Manchmal halte ich die menschliche Dummheit einfach nicht aus, sie ist unerträglich...! Ich wäre wahrscheinlich schon längst gestorben, wenn ich so denken müsste wie ein Mensch!
Selbstreflektierendes Verhalten beginnt da, wo man anfängt kritisch über die Menschen nachzu-denken. Wenn man immer und überall dabei sein will, macht man selbst voll mit und ist selbst Teil der dummen Masse. Die dumme Masse ist aber nur bei dem Menschen der Fall, bei den Bienen nennt man sie die intelligente Masse!
Und dass das System Mängel hat, ist ja wohl klar offensichtlich, da muss man nicht lange darüber nachdenken. Lies einmal die Statuten der Uno...!
Menschen die denken, sind gerne bereit gemeinsam neue Wege zu gehen und dafür auch einige Opfer zu bringen, hingegen geistlose Homies haben schon längst aufgegeben und lassen sich emotionslos in der dunklen Masse versinken.
Ich meine, du BIST ein Mensch, da kannst du nichts daran ändern, und Selbstreflektion beginnt nun mal zuerst im EIGENEN Inneren..

Eine Menge Menschen z.B. denken, der Mensch ist die Krone der Schöpfung, WEIL er "denken" kann und bewusst Reflektion betreiben kann, doch ICH würde mal behaupten, das genau DAS wohl das Hauptproblem ist.. der Rest des Lebens der "verschwendet" keine Zeit mit solchen Frage, wie "könnte" man leben, ist es SO oder SO "richtig" und so weiter, sondern TUT es einfach! Und zwar nach allen Möglichkeiten, die sich dem Leben bieten..

Und die "geistlosen Homies" haben vielleicht gar nicht aufgegeben, sondern nur einfach keine Lust mehr, sich ständig in all die nervtötenden, kraftkostenden "Kleinkriege" verzetteln zu müssen, ob was "richtig" oder "falsch" ist, weil es eben tatsächlich JEDEM seinem EIGENEN Grundsatz entspringt und zweitens es auch eine Menge Energie und Lebenszeit kostet, sich ständig und immer wieder andauernd in Selbstzweifel zu ziehen..
Tiere machen das NICHT!! Sie denken nicht im Traum daran(und existieren trotzdem)

Es ist also auch eine Frage des Existenz-Aufwandes, der entscheidet, WIEVIELE (blöde?) Fragen man sich stellt und wann man einfach die Schnauze voll hat und sich denkt.. "Leckt mich"

Deswegen versuche ich doch so sehr, die ganze Sache mal genauer zu betrachten, damit man selber erkennen kann, das es nicht so einfach ist, BESTIMMTE Verhaltensmuster sich raus zu suchen, weil sie gerade einem "genehm" sind.

Meiner Ansicht nach ist es nämlich eher eine Frage der Entscheidung, zu WELCHEM "selbstgewählten" System wir uns entschließen wollen. Schließlich bedeutet, die entsprechende Entscheidung erst einmal getroffen zu haben, das es dann KEINE "Wischiwaschi-Auslegungen mehr geben darf und das sich JEDER daran zu halten hat und explizide und klare Regeln dazu existieren müssen. Und zwar auf der GANZEN Welt.

Und genau dazu MÜSSEN wir uns erst mal selber richtig kennen und all unsere Eingenschaften, die tief in unserem inneren verborgen sind, sonst wird das nichts...

Der 2. Post von dir, da blick ich nicht recht durch, hast du da die Konzentration verloren? der kommt mir ein wenig wirr vor, weil du mit dem 3. Weltkrieg angekommen bist...


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

13.03.2014 um 21:15
@JGC

Also 1. ist der Mensch nicht die Krone der Schöpfung, da man viele andere Wesen auch als wundervoll ansehen kann und einige von ihnen auch sehr intelligent sind und man einfach immer wieder nur staunen kann, dies kommt nur von der menschlicher Arroganz her. Würde der Mensch mehr versuchen im Gleichgewicht mit der Schöpfung zu leben und vielleicht auch Tricks von ihr abzuschauen, wie etwa die Biotechnologie, so würde viel mehr Frieden, Harmonie und inneres Gleichgewicht entstehen, und eventuell sogar grosse zivilistische Fortschritte.
Und 2. tut der Mensch genau dies viel zu wenig, über menschliches Handeln nachzudenken, dies könnte er noch viel mehr tun, so könnte vielleicht vieles noch sehr viel verbessert werden, auch Zbsp. wie Menschen sich gegenseitig behandeln. Dies verwurzelte Ego-Denken, stammt vermutlich immer noch vom Affen ab und kann mit Verstand überwunden werden.

Das Problem ist nur, dass sich die Einten sich ein anderes System wünschen als die anderen, weil sie an dem bisher Existierenden ganz klare Mängel bemängeln können, die sie beheben wollen, sie wünschen sich eine Revolution, während die anderen am alten System festkleben bleiben wollen. Und dies kann unter Umständen der Anarchosyndikalismus sein oder eine neue Form des Kommunismusses. Dabei kann ja das Neue auch viel besser sein als das Alte?


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Anarchismus und Anarchosyndikalismus

13.03.2014 um 21:28
Unter ideologistischem Kollektivismus kann verstanden werden, dass für eine Ideologie sämtliche lebenserhaltenden Reflexe also das ego aufgegeben worden ist oder gar nicht mehr existiert und diese Ideologie bestimmend worden ist für das Verhalten von einem selbst, und dies bei allen vorhandenen Individuen der Fall ist. Aber dies kann wahrscheinlich erst der Fall werden, wenn sich der Mensch weiterentwickelt und alle Individuen gleich geschaltet worden sind, weil erst dann werden sie untereinander gleich sein.

Und deshalb bin auch schon zu der Überzeugung gekommen, dass ich von einem anderen Planeten stamme, versteht ihr jetzt wie seltsam ich bin?


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