weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Anarchie

306 Beiträge, Schlüsselwörter: Anarchie

Anarchie

24.02.2005 um 21:39
@target:

"Ich finde wir bestreben eine vernünftige gesellschaft an oder?Du bringst alles was du lernst in diesem gesellschaft ein.Wir entwickeln diese gesellschaft weiter zu einem meister der liebe und güte.Wenn du aber dein eigener meister bist versuchst du dein eingenes leben zu einer perfektion zu entwickeln.Wann wirst du dann zeit haben deinen wissen an diese gesellschaft weiter zu geben.Erst wenn du alt, ergraut und weisheit hast.Das finde ich etwas eigennützlich."

Ok, als eigennützlich war das eigentlich nicht gemeint, ich hab mir gedacht, dass jede gesellschaftsfördernde Erkenntnis gleich an die gesellschaft weitergegeben wird...eigentlich müsste es doch einen mittelweg geben, so dass man von sich selbst sowie von der gesellschaft lernen kann, jedenfalls wäre das doch erstrebenswert.
Mir ist auch aufgefallen, dass jedes individuum es als aufgabe sehen sollte über diese Gesellschaft und ihre Gesundheit zu wachen, damit sie nicht institutionalisiert wird und das Individuum dann zum Instrument wird, das würde dann einen Rückfall geben und Authoritäten würden sich wieder Herausbilden und der Horror geht von vorne los...

@maxetten:

"ich kauf mir jetzt ein gewehr und lege jeden um der gerne anarchisch leben will, ist das ein deal...? "

lol, was sollte das denn?



"Freiheit ist nicht nur die Wahl zwischen verschiedenen Konsumgütern!"

"Denken ist der Schlüssel zur Freiheit"
"Deutschland einig Zombieland"


melden
Anzeige
maxetten
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 21:44
1.Anar|chie, die; -, -n [griech. anarchía, zu: ánarchos = führerlos; zügellos, zu: an- = nicht, un- u. árchein ...

Quelle: Das große Wörterbuch der deutschen Sprache
Umfang: 66 Wörter

2. Anar|chie die; -,...ien <aus gleichbed. gr. anarchía zu ánarchos, vgl. →anarch>: a) Zustand der Herrschaftslosigkeit

also wenn einer anarchist "spielen" will,bitte sehr, dann muss ich auch mit den konsequenzen leben...


Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann!!!


melden

Anarchie

24.02.2005 um 21:46
maxetten: ich bitte dich auf seite 3 etwas zu scrollen und meinen beitrag zu lesen :)

Übrigens find ich es auch in dieser jetzigen Form der Demokratie eine Zumutung, wie du Gewalt verherrlichst ;)


melden

Anarchie

24.02.2005 um 21:56


melden

Anarchie

24.02.2005 um 21:58
@target

>>>Ich denke das könntes du auch nicht, wenn frauen, kinder, ältere menschen mishandelt oder getötet werden einfach daneben stehen und zuschauen.<<<

Das beste wäre es, wenn sich die "vernünftigen" Menschen zusammen schließen würden und möglichst viele wehrlose Opfer der uneingeschränkten Vogelfreiheit in einer abgeschotteten Gesellschaft aufnehmen würden. Doch läuft dabei Gefahr, wieder die Gründung von Staaten zu unterstützen, die noch aggressiver und bevölkerungsdichter sind, als die heutigen. Das wäre dann eine Gefahr für jede Gemeinschaft vernünftiger Menschen.
Das ist eben das Problem beim Errichten einer gut funktionierenden Anarchie. Die Menschen haben einfach nicht das ausreichende Bewusstsein, um für ihr Handeln die volle Verantwortung übernehmen zu können. Wie kann man das kollektive Bewusstsein der Masse ohne Leid erhöhen? Ich weiß es nicht.

>>>Wenn menschen zusammen kommen gibt es einfache regeln an denen mann sich halten sollte<<<

Wozu braucht es Regeln, wenn jeder das nötige Bewusstsein besitzt, nach bestem Gewissen zu handeln? Wenn sich die Individuen gegenseitig achten wie sich selbst, sofern sie sich selbst genügend achten, so sind Regeln überflüssig. Regeln sind nur dort eine Notwendigkeit, wo sich das Individuum mehr achtet als seine Mitmenschen, dass wo eines jeden Ego mehr oder minder vorhanden ist. Egolosigkeit ist eine Notwendigkeit, will man zwanglos leben.

>>>Wiso sollen wir nicht andere an unserem wissen teilhaben lassen, uns sie vor fehler abhalten, die ihren leben vieleicht nicht mehr lebens wert macht.<<<

Wir können ihnen sagen, was wir wissen. Dann wissen sie, was wir wissen was falsch ist. Das wäre dann aber kein Wissen, sondern Bildung, geborgtes Wissen sozusagen. Sie müssen eben selbst die Erfahrung machen, was lebenswert und was lebensfeindlich ist, sonst ist keine Transformation möglich.
Sie brauchen das Verständnis, um für sich selbst Entscheidungen treffen zu können und dafür MUSS man Fehler machen. Wir können sie natürlich davon abhalten, Fehler zu begehen, doch wenn irgenwann keiner mehr da ist, der sie davon abhalten kann, werden sie es tun. Fehler werden sie machen, ob nun früher oder später spielt dabei keine Rolle.

>>>Die gesellschaft ist der meister und nicht ein einzeller.<<<

Die Erfahrungen die man im Laufe des Lebens macht, sind eines jeden Meister. Wenn ich sage, man sollte jemanden unter die Obhut eines Meisters stellen, dann meine Ich nicht, dass der Meister ihm Moral geben soll, sondern ihm helfen soll aus seinen Fehlern zu lernen. Die Gesellschaft ist sozusagen das Echo des Lernenden. Wenn er sich anderen gegenüber schlecht verhällt, so wird er schnell merken wie sich das anfühlt.

>>>Sehr gut gebrüllt löwe.<<<

Danke.

>>>Durch aufklärung und propaganda, und durch projekte in dem menschen versuchen das anarchistische leben schon aus zu leben.<<<

Der Versuch ist aller Ehren wert. Aber es scheint aussichtslos angesichts der voranschreitenden Ignoranz. Die Krankheit ist in einem unaufhaltbaren Stadium, nur die Selbsterkenntnis kann noch Heilung verschaffen, auch wenn sie nicht angenehm von statten gehen wird.

Sieben Todsünden:

„Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral.
Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.“ (Dalai Lama)


melden

Anarchie

24.02.2005 um 22:01
Anhang: pyramid_capitalist.jpg (847, KB)
hm.. schade..










ansonsten:


http://tim.movementarian.com/archives/anarchy-xfiles.jpg


bzw. siehe dateianhang... :)


melden
jocelyn
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 22:07
Danke für deine Stellungnahme coelus, ich verstehe deine Position auf jeden Fall.

In den Ansatzpunkten bin ich auf jeden Fall deiner Meinung,denke aber wie gesagt nicht das eine Anarchie diese Probleme lösen könnte. Hier geht es vielmehr um die Forderung nach etwas mehr Nachdenken (insbesondere kybernetisches) und Verantwortungsbewusstsein aller unabhängig vom vorherrschenden Gesellschaftssystem.

Übrigens: Kann es sein das du Frederic Vester gelesen hast? Hört sich nämlich teilweise so an. Falls nicht,kann ich dir das nur empfehlen!

MfG,Josy

Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null, und das nennen sie ihren Standpunkt


melden

Anarchie

24.02.2005 um 22:08
@ms
das mit dem Kapitalismus stimmt schon
der effekt wird aber durch die Demokratie "abgedämpft"
bzw die Pyramide ist ehr zu nem spitzen Turm mit Treppe geworden ;)

Kapitalismus ist auf das heutige Denken der Menschen einfach (fast) perfekt zugeschnitten...
Marx war seiner Zeit halt weit vorraus, genauso wie die Anarchisten.
Es wird wohl leider noch ne Weile gehn bis die Menschen sich von Neid Habgier etc losgesagt haben werden und für sowas bereit sind

Wenn dein Glaube stirbt
Bist du ein Mensch ohne Herr
Die Wahrheit ist wortlos
Ihr Weg tränenschwer


melden
jocelyn
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 22:08
@maxetten

Deinen Kommentar kannst du dir im übrigen sonstwo hin schieben........
Wenn du hier was posten willst, dann bitte etwas konstruktives!
So kommen wir in der Diskussion jedenfalls nicht weiter!

Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null, und das nennen sie ihren Standpunkt


melden

Anarchie

24.02.2005 um 22:20
@jocelyn

Das Problem mit der Bildung erübricht sich eigentlich mit dem Errichten eines funktionellen Gemeinschaftsoberhauptes. Dieses Oberhaupt oder auch Gremium beschränkt sich auf die Organisation der Gemeinschaft und nicht aufs Regieren. So kann es auch in einer Anarchie Schulen geben, mit dem Unterschied dass sie freiwillig besucht werden kann.

Sieben Todsünden:

„Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral.
Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.“ (Dalai Lama)


melden
maxetten
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 22:20
jeder der anarchie ruft sollte sich über die konsequenzen im klaren sein...
ich werde jetzt jedesmal

**** ACHTUNG, VORSICHT, JETZT FOLGT SATIERE/ZYNISMUS*****

zu meinen beiträgen anhängen damit auch die...

**** ACHTUNG, VORSICHT, JETZT FOLGT SATIERE/ZYNISMUS*****

...geistigen pantoffeltierchen in diesem forum das mitkriegen...

Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann!!!


melden
maxetten
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 22:21
hats geklickt...?

Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann!!!


melden

Anarchie

24.02.2005 um 22:26
@plan
muss das gremium sein?
nein.
da werden sich von selbst schulen bilden
und jeder soll seine kinder hinschicken wo er will

Wenn dein Glaube stirbt
Bist du ein Mensch ohne Herr
Die Wahrheit ist wortlos
Ihr Weg tränenschwer


melden

Anarchie

24.02.2005 um 22:27
grey:

zu einem schiefen turm von pisa... (hach wie passend, bedenkt man doch die rolle der "bildung" in dieser systematik, die uns so gut zu ihrem zweck zuschneidet..)

die Pyramide ist dennoch da um die "nach unten hin" zunehmende masse zu beschreiben ;)

"Kapitalismus ist auf das heutige Denken der Menschen einfach (fast) perfekt zugeschnitten..."

da muss ich dir widersprechen.. das denken der menschen wird von kindesbeinen an Richtung Konkurrenz getrimmt. Der Kapitalismus schneidet sich also die Menschen zu, und ist nicht (umgekehrt) zugeschnitten, wie oben eigentlich eh schon erwähnt..


melden

Anarchie

24.02.2005 um 22:30
oke da muss ich dir recht geben, hab ich wohl überlesen.

Wenn dein Glaube stirbt
Bist du ein Mensch ohne Herr
Die Wahrheit ist wortlos
Ihr Weg tränenschwer


melden
target
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 22:58
@anarchist

"Ok, als eigennützlich war das eigentlich nicht gemeint, ich hab mir gedacht, dass jede gesellschaftsfördernde Erkenntnis gleich an die gesellschaft weitergegeben wird...eigentlich müsste es doch einen mittelweg geben, so dass man von sich selbst sowie von der gesellschaft lernen kann, jedenfalls wäre das doch erstrebenswert."

Ich denke da gibs schon ein mittel weg.Der wäre ein möglichs grossen ausstausch an wissen und erfahrungen.


"Mir ist auch aufgefallen, dass jedes individuum es als aufgabe sehen sollte über diese Gesellschaft und ihre Gesundheit zu wachen, damit sie nicht institutionalisiert wird und das Individuum dann zum Instrument wird, das würde dann einen Rückfall geben und Authoritäten würden sich wieder Herausbilden und der Horror geht von vorne los..."

Das kann ich so mit unterschreiben.Weil es auch ein anliegen von mir wär.


melden

Anarchie

24.02.2005 um 23:04
@grey

Warum sollte es kein Gremium geben? Wenn es zum Nutzen aller existiert und nicht reGIERT muss man nicht aus reinem Protest darauf verzichten.

Sieben Todsünden:

„Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral.
Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.“ (Dalai Lama)


melden
jocelyn
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 23:09
Welche Kompetenzen soll dieses Gremium erhalten?

Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null, und das nennen sie ihren Standpunkt


melden

Anarchie

24.02.2005 um 23:23
@jocelyn

Die Frage ist berechtigt. Auf jeden Fall sollte es eine Art Expertengruppe sein mit organisatorischem Talent. Grundvorraussetzung für diese Aufgabe sind natürlich Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit, Toleranz... das Übliche eben.
Es sollte aber so gehandhabt werden, dass dieses Gremium keine große Macht über die Masse besitzt, damit es da auch nichts gibt, was auszunutzen wäre. Ein Mittel dafür könnte eine kurze Amtsperiode sein, vlt. etwa ein halbes Jahr. So muss sich das Gremium immer sofort und effektiv um bestimmte Aufgaben kümmern und kann nur wenig Zeit damit vergeuden, irgendwelchen Machtspielchen zu verfallen. Darüber hinaus wäre die Bekanntheit der Mitglieder minimal, weil es innerhalb kürzester Zeit viele verschiedenen Gremien geben würde. Niemand würde mehr die Organisation der Gemeinschaft übernehmen wollen, um bekannt zu werden, sondern nur aus Freude an der Aufgabe.

Sieben Todsünden:

„Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral.
Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.“ (Dalai Lama)


melden
Anzeige
target
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Anarchie

24.02.2005 um 23:28
@plan

Ich sehe schon du hast dich mit der materie beschäftigt und auseinander gesetzt.Ich bin mit vielen sachen die du so sagts einverstanden.Eigentlich sind wir der gleichen meinung das die welt mit unserem gesellschafts form besser dran wäre.

Zu regeln die du so nicht mags.Ich habe in sehr verschiedenen lebensweisen gelebt.Angefangen von besetzten häuser, bauwagenplätzen bis wohngemeinschaften und in allem hatten wir regeln, die dafür waren um ein mindesmass an zusammenkeits gefühl zu erzeugen.Aber mit der zeit wurden sie überflüssig nach dem sich die gemeinschaft zusammen gerauft hat.


melden
110 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden