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Wie muss man den Islam einschätzen?

573 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Religion, Islam, Koran ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 02:24
Zitat von SpartacusSpartacus schrieb: Informier dich habe ich dir 1000 mal geschrieben was die ISIS vor haben und alles schon gemacht haben
Haben sie getan, ja. Trotzdem ->

Ich weiß auch nicht wie oft ich dir sagen muss das die IS die Muslime die sie töten, versklaven oder vergewaltigen als Nicht-Muslime und Ungläubige bezeichnen.
Sie tun dies und bezeichnen jene die sie töten als Ungläubige. Ob du das so willst oder nicht, sie bleiben Muslime die einen extremen Glauben haben. Ob du das willst oder nicht. Spielt, wie so oft schon gesagt, absolut keine Rolle.

Leugnen hilft sicher. Das aus den eigenen Reihen Extremisten hervor gehen bleibt ja unmöglich. Sind ja keine Muslime.
Zitat von SpartacusSpartacus schrieb:Die können den Koran gar nicht wörtlich nehmen
->
Sure 9, 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“

Sure 9: „Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! …“

Sure 9, 52: “Erwartet ihr (die Ungläubigen) etwa, dass uns nicht eins der beiden schönsten Dinge treffen wird (Sieg oder Märtyrertod)?’ Und wir erwarten von euch (den Ungläubigen), dass euch Allah mit einer Strafe treffen wird, sei es von Ihm oder durch unsere Hand. Und so wartet; siehe wir warten mit euch.“

Sure 2,193: ´Und bekämpfet sie, bis die Verführung [zum Unglauben] aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist….´

Sure 9, 111: „Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. … Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist die große Glückseligkeit.“

Sure 5,17: „Ungläubig sind gewiß diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!“

Sure 4, 104: „Und erlahmet nicht in der Verfolgung des Volkes (der Ungläubigen); leidet ihr, so leiden sie, wie ihr leidet. …“

Sure 47, 35: „Werdet daher nicht matt und ladet (sie) nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt; …“

Sure 5, 38 (42): „Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten. (Dies ist) ein Exempel von Allah, und Allah ist mächtig und weise.“

Sure4, 89: “Wenn sie sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet.”
Dann bring ich dir eben auch noch die anderen Suren die sie wortwörtlich auslegen. Oder steht das so nicht im Koran?
Zitat von SpartacusSpartacus schrieb:Genau so was sorgt für eine unwissende Hetze und Hass gegen die Muslime und genau davor warnen auch die Muslime und sind daher besorgt.
Und wieder muss ich dir sagen das es keine Hetze ist.
Du kannst nicht differenzieren, auf nichts eingehen, und wirst sehr persönlich. Ich hetzte, ich habe kein Wissen, ich poste dir die Suren die die IS verwendet um teils ihre Taten zu rechtfertigen, und trotzdem heißt es immer noch, das stimmt nicht.

Wie ich ja schon am Anfang erwähnt hatte, mit dir diskutieren bringt nichts. Ständig fällt das Wort Hetze, und wir würden alle Muslime hassen. Super Pauschalisierung.

Du bist das Paradebeispiel warum es heißt man kann mit einem Muslim nicht diskutieren.
Das ist nicht etwas was ich HETZTE so gern wie du das Wort ja verwendest, das ist etwas was andere behaupten, und die dann dich als Beispiel verwenden um dies zu untermaueren.

Vergiss es einfach. Hämmere weiter darauf herum das es Hetze ist, leugne es und fühl dich betroffen. Achja, rück dich noch weiter in die Opferrolle, wird sicher helfen...

Ich bin weg ~ 


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 02:26
Ich habe nichts gegen den Islam.
Aber man sollte sich mal bewusst werden das es auch extremistische Muslime gibt. Das müssen Muslime sich selbst bewusst werden das der Islam, wenn man ihn wortwörtlich nimmt, so etwas bietet.

Sonst eine schöne Religion, die sehr viel spirituelles mit einbringt.


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27.10.2014 um 02:44
@cbarkyn

Du verstehst die Suren doch gar nicht und schon gar nicht den Kontext.
Und alle Suren die du postet trifft nicht auf das zu, was die ISIS mit den Muslimen machen. Denn sie können nicht einfach sagen, der ist Moslems und der nicht. Denkst du wirklich das die ISIS Leute so dumm sind? Die wissen ganz genau das alle dort Muslime sind. Aber du willst es nicht verstehen.

Wenn sie auf dem Weg zu einer Raffinerie sind um an ÖL zu kommen um Geld zu machen, töten sie jeden der ihnen in den Weg stellt. Den interessiert nicht was z.b. im Nachbardorf ist, da könnten ruhig voller Christen und Juden seien, aber es interessiert die nicht. Sie gehen also zur Raffinerie. Dort treffen die auf muslimische Arbeiter, weil das sind ja Techniker und werden gebraucht um Öl zu fördern.

Also sagt man denen das sie ab jetzt für ISIS Öl fördern. Wieso töten sie aber die Arbeiter nicht? Deiner Meinung nach sind das doch keine Muslime? Also wieso töten sie die Mitarbeiter nicht? Im Gegenteil die bezahlen die Mitarbeiter sogar sehr gut.

Verstehst du jetzt? Was denkst du wer die ISIS sind um zu entscheiden wer Moslem ist und wer nicht? Und wie gesagt alles was die ISIS macht steht nichts im Koran geschrieben. Sehr viele ISIS Kämpfer haben sich zurückgezogen und leben im Ausland in einem Haus und teuren Autos. Die haben ja Geld gemacht und leben jetzt gut irgendwo auf der Welt.

So einfach wie du es dir machst, ist es nicht. Nach deiner Logik sind Hitler und seine Armee und co. die Wahren Deutschen. Ihr aber nicht? Was aber quatsch ist.

Noch ein Beleg das du falsch liegst mit deiner Behauptung. Die ISIS müssten ja das Regime in Syrien hassen, es sind dazu auch noch alle Alawiten in der Regierung vor allem die Familie von Assad. Wieso machen sie aber Geschäfte mit Assad? Er ist doch Alawite? Oder wieso verkauft ISIS Öl an den Iran? Angeblich der Erzfeind, Schiiten und so und sie unterstützen Assad. Aber wieso verkauft ISIS Öl an de Iran? Money Money Money! :D

Die Beispiele zeigen einfach wie geldgeil sie denken, krank kapitalistisch. Ja das ist das richtige Wort, ISIS sind Kapital-Terroristen. Denn es geht denen nur ums Geld. Money Money! Kapitalistische Terroristen! Das sind sie wahrhaftig.


Gute Nacht

SaifAliKhan


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27.10.2014 um 04:49
@Spartacus
Auch ich bin der Meinung, dass sich die radikalen Islamisten sozusagen ein religiöses Mäntelchen umhängen. In Wiklichkeit geht es um Geschäfte, um eine extreme Form der Selbstverwirklichung, um "den Platz an der Sonne".
Das ändert aber nichts daran, dass ihnen der Koran ein bequemer Weg, sozusagen ein Steinbruch ist für die Begründung ihrer Handlungsweisen. Die lassen ganz einfach den Frühzeit - Islam (Strategien und Verhaltensweisen zu Lebzeiten des Propheten) wiederaufleben. Das sich die Moslems noch während der Verbreitungsphase von diesen radikaken Standpunkt abgewandt und ein wesendlich tolerantes Model gelebt haben, stört sie nicht bzw. wird als falsch bezeichnet.
Ich verstehe ja, dass es für einen Moslem etwas peinlich ist, in seiner heiligen Schrift Anweisungen wie die Sure 9, 5 zu finden aber man sollte dann auch den Mut und den Willen haben zu sagen: "Ist so, steht da, ist aber überholt durch die spätere Entwicklung und 1500 Jahre gelebte Religion und Kultur".


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27.10.2014 um 06:13
@Spartacus

Du machst uns alle fertig... Mal sehen!
Deine Grundthese ist doch, dass abgesehen von sehr wenigen Radikalen über 99% der Moslems friedlich Leben und keine gefährliche Einstellung aufweisen, oder?


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 08:37
@Spartacus
da sich den Koran jeder selbst Interpretieren darf es also keine Deutungshoheit gibt, kann er die suren doch gar nicht Falsch verstehen . Also in der Theorie.


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 08:56
Ihr seid doch schon längst alle Krank. Der Virus, der schlimmer ist als Ebola, nennt sich Hass.
Die Radikalen haben doch schon längst ihr Gift unter die Bevölkerung gemischt.
Die endlosschleifenden Diskussionen über die Deutungshohheit der Geschehnisse in der Welt zeugen vor allendingen von eins, NICHTWISSEN.
Wir wollten mal die Welt verändern, sie zu einem besseren Ort machen aber unsere Taten und unser handeln sprechen eine völlig andere Sprache.
Also, Bahn frei für die Hassprediger, aus der Rechten ecke, aus der Islamistischen Ecke und auch aus der Linken Ecke.
Destination----> Köpfe einschlagen+ wir erreichen das Ziel bald!


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27.10.2014 um 09:51
Wie auch die Bibel , ist der Koran vielfältig interpretierbar , der Radikale und der Friedliche , jeder findet Argumente. Das ist Auslegungssache und eine Deutungshoheit gibt es nicht , da sind sich ja verschiedene islamische Schulen uneinig. Das Problem ist also nicht damit zu lösen , wie man die Schrift interpretiert . Das ist ja im Judentum und Christentum nicht anders . Der Fundamentale interpretiert anders als der Liberale usw.

Nicht zu leugnen ist allerdings, das eine orthodoxe Auslegung des Korans im Sinne hanbalitischer Salafisten derzeit eine grosse Renaissance sowohl in den arabischen Ländern als auch ausserhalb erfährt. Es hat nie ein gesellschaftlicher Diskurs stattgefunden , mit dem sich beispielsweise die katholoische Kirche auseinandersetzen musste. Wie bei anderen Religionen muss aber ein solcher Diskurs stattfinden , um religiöse Gebote zeitgemäss interpretieren zu können. Das fehlt komplett. Stattdessen hat man sich mit Rechtsschulen auseinanderzusetzen, die aufgeund apokrypher Hadithe die Beschneidung der Frau empfehlen.

Auch hier in Europa gibt es die Tendenz , jegliche Kritik am Islam gleich als Islamophobie darzustellen. Eine Posiition, die einem in Bezug auf das Christentum nie in den Sinn käme.

Und ja , die Mehrzahl der Muslime möche in Frieden ihrer Religion nachgehen. Es wäre trotzdem begrüssenswert , wenn wir die Augen nicht verschliessen vor der Gefahr , die durch mittelalterliche Auslegungen heiliger Schriften besteht. Da ist im Augenblick der Islam
Mit seinen Fundamentalisten leider das grösste Problem um mit dem Zulauf , den diese Ideen bei jungen Männern ohne Perspektive haben.


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27.10.2014 um 10:55
@Luminarah
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Auch hier in Europa gibt es die Tendenz , jegliche Kritik am Islam gleich als Islamophobie darzustellen.
Als Islamophob bezeichne ich Leute die sagen, dass wir hier bei uns in ein paar Jahren Aufstände wie in Syrien haben. Halt Menschen die es meiner Meinung nach etwas gar übertreiben mit den Ängsten.
Zitat von LuminarahLuminarah schrieb:Eine Posiition, die einem in Bezug auf das Christentum nie in den Sinn käme.
Situationsbedingt? Vielleicht gibt's ja Christophobie in Saudiarabien und Nordkorea ;)
Und bei manchen Leuten erkenne ich auch hierzulande eine übertriebene Angst vor Evangelikalen... die sind dann Evangeliphob. ;)

Einfach nüchtern an die Sache rangehen und vorallem individuell... nicht anfangen zu pauschalisieren und immer das Schlimmste annehmen.... das find ich bei dieser Thematik einfach wichtig.


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 11:30
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:Situationsbedingt? Vielleicht gibt's ja Christophobie in
So ganz erschliesst sich mir nicht , warum du zwei Zeilen von mir zitierst aber auf den Kontext nicht eingehst . Es ging mir darum , das im Gefolge einer falsch verstandenen Motivation zur Aufnahme von Migranten jegliche Kritik am Islam abgebügelt wurde als Islamophob oder Rassistisch. Während es völlig normal ist , über die christlichen Kirchen Satiren zu machen oder Kritik zu üben, war das lange Zeit eine heilige Kuh. Nur in der Auseinandersetzung mit Kritik ist jedoch eine zeitgemässe Diskussion religiöser Inhalte möglich. Da hat man genau das Falsche gemacht. Und es gibt eine Menge im Islam, was zeitgemäss interpretiert weden sollte , von der Rolle der Frau mal angefangen.....


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 11:46
Aus aktuellen Anlass dar ich auch mal verlinken

http://www.sueddeutsche.de/politik/meinungsfreiheit-und-demokratie-spott-ueber-gott-1.2191490


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 11:53
@Luminarah
Weil mir die zwei Zeilen ins Auge fielen und ich etwas dazu sagen wollte.
Und ich bin ja auf den Kontext eingegangen.
Kritik ist ok, wenn sie nicht pauschal ist.
Ich finds auch nicht in Ordnung wenn man die ganze Christenheit für die Verfehlungen der katholischen Kirche haftbar macht.
Und ich denke Du weisst auch dass Kritik von Aussen meist nur eine Trotzreaktion auslöst.
Gerade in solchem sektierischem Umfeld wie bei diesen Radikalen, ist Kritik von Aussen bloss eine Attacke des Teufels.
Wir müssen doch gar nicht über den Islam diskutieren. Wir haben die Menschenrechte über die Religion gestellt. Wer sich nicht daran hält macht sich strafbar.
Es braucht keine Sonderregelung für den Islam... wir haben alle nötigen Gesetze.


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 12:02
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:Wir haben die Menschenrechte über die Religion gestellt.
Haben wir das? Wenn man von den legitimierten Beschneidungen ausgeht, dann steht die Religion definitiv über den Menschenrechten. Religionskritik wird auch nicht gern gesehen. Erst kürzlich wurde Dieter Nuhr verklagt, weil er angeblich Islamhetze betrieb. Wer Nuhr aber kennt, der weiß, dass das völliger Schwachsinn ist. Dennoch geh ich davon aus, dass er mindestens zu einer ordentlichen Geldstrafe verdonnert wird. Weil gerade die muslimische Minderheit hierzulande einen immer größeren Druck auf die Regierung ausübt und diese vor lauter Schiss vor Auseinandersetzung lieber nachgibt, als die hohen Werte und die Gesetze, die bisher stets Bestand hatten, zu verteidigen. Siehe auch hier die legitimen Beschneidungen.

Unsere Politiker haben einfach nicht die Eier, mal mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Das machen sie höchstens, wenn sie mehr Steuergelder wollen. Die Merkel ist sowieso wie ne Fahne im Wind, liebäugelt mit jedem und sitzt jede Krise beharrlich stumm einfach aus. Wenns so weitergeht, dann wird mir Angst und Bange um die Zukunft in diesem Land.


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27.10.2014 um 12:09
@trance3008
Dann sollten wir vielleicht über unsere Politik reden, die unsere Gesetze nicht durchsetzt.
Das ganze kann man thematisieren ohne den Islam auch nur mit einer Silbe zu erwähnen.


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 12:25
@Glünggi

Aber die Nichteinhaltung der Gesetze sieht man oft gerade dann, wenn es um die religiösen Interessen der Muslime geht. Ihretwegen wurde hauptsächlich die Beschneidung legitimiert. Stell dir vor, was los wäre, hätte die Regierung sich durchgesetzt. Und Hetzvorwürfe kommen in dem Ausmaße auch seitens der Muslime, die jede Art von Kritik bzgl. ihrer Religion als einen persönlichen Angriff werten. Sieht man auch in diesem Thread am Beispiel @Spartacus nur zu gut.

Das Resultat dessen ist nun, dass man offenbar jederzeit wegen Hetze verklagt werden kann, auch wenn man nicht mal im Ansatz etwas dergleichen getan hat. Und gerade bei Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und dann mal was Negatives über diese Religion fallen lassen, die Empörung riesengroß ist und man auch gerne in den Medien ganz schnell in der rechten Ecke landet.
Es hat komischerweise keinerlei Konsequenzen, wenn man öffentlich den Papst, die Kirche, die menschenverachtenden biblischen Lehren etc. kritisiert. Aber wehe man sagt das gleiche über den Quran und dessen Lehren. Dann ist man sogleich ein Rechtspopulist, ein Rassist oder ein Hetzer. Das alles kommt auch nicht von ungefähr. Meinungsfreiheit stell ich mir definitiv anders vor. Und ich wette, all diese Probleme gäbe es nicht, oder zumindest nicht in dem Ausmaße, wäre der Großteil der Muslime etwas offener gegenüber anderen Meinungen und Sichtweisen und zu einem Diskurs bereit.


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 12:26
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:thematisieren ohne den Islam auch nur mit einer Silbe zu er
Warum sollte man das tun? Natürlich muss der Islam thematisiert werden. Die katholische Kirche muss ja auch thematisiert werden, wenn in ihrem Umfeld Missbrauch und Verschwendungssucht gedeihen. Das eine kann man nicht vom anderen trennen.

Die Freiheiten unserer Gesellschaft haben wir nicht deswegen , weil sich die katholische Kirche etwa besonnen hätte. Die haben wir deswegen , weil es eine Aufklärung gab und weil mittelalterliche Positionen in der Gesellschaft nicht mehr durchsetzbar waren. Das wurde erkannt , und dann gab es eine historische Bibelexegese und auch einen Aufbruch , der bis zum zweiten Vatikanischen Konzil führte . Danach wurde versucht, die Zeit wieder zurückzudrehen, weswegen die Hirten zunehmend ohne Schäfchen dastehen.

Ein solcher Breitendiskurs fehlt bisher im Islam.
Und während das in eher mittelalerlich organisierten Gesellschaften auch gar nicht möglich ist , ist es hier durchaus berechtigt und nötig , Kritik am Islam zu äussern , in die Diskussion einzuwerfen , das Dinge zeitgemäss interpretiert werden sollten und können , und nicht etwa so zu tun , als ob alles toll und super wäre und nur ein paar Verirrte vom Weg abgekommen wären.


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 12:35
@trance3008
Zitat von trance3008trance3008 schrieb:Ihretwegen wurde hauptsächlich die Beschneidung legitimiert.
Nicht wegen den Juden?

Ich kann nur sagen, dass das Schächten von Säugetieren in der Schweiz verboten ist, aufgrund des Tierschutzgesetzes. Auch wenn Muslime und Juden ihr Fleisch nur geschächtet essen dürfen.. müssen sie es halt von Frankreich importieren.
Die Hindus dürfen ihre Toten nicht nach Lust und Laune in Flüssen bestatten, weil es gegen die Gewässerschutzverordnung verstösst. Auch wenn es ein elementarer Bestandteil ihrer Religion ist.

Und Hetzen ist auch verboten..egal gegen wen... da ist es halt wieder die Umsetzung.

@Luminarah
Es ist mir sekundär ob der Pädophile ein katholischer Priester ist oder ein atheistischer Grundschullehrer. Es geht hier um den Missbrauch...da müssen wir gar nicht über das Umfeld diskutieren.
Auch bei der Beschneidung geht es ums Menschenrecht. Wenn wir bestimmen, dass die Beschneidung von Minderjährigen gegen das Gesetz ist, dann müssen wir gar nicht über den Islam oder das Judentum diskutieren.

Allgemein sollte es um die Sache als solches gehen. Und dann reden wir über die Sache und nicht über religiöse Ansichten.


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Wie muss man den Islam einschätzen?

27.10.2014 um 12:42
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:da müssen wir gar nicht über das Umfeld diskutieren.
Natürlich müssen wir das, wenn dieses Umfeld den Missbrauch begünstigt.

Genau wie wir uns auch mit den Inhalten von Religionen auseinandersetzen dürfen, wenn sie Frauenfeindlichkeit und Intoleranz begünstigen.


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27.10.2014 um 12:43
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:Nicht wegen den Juden?
Vielleicht hab ich ja Unrecht, aber ich bezweifle, dass es seitens von Juden zu einem Aufstand gekommen wäre, wäre das Verbot durchgesetzt worden. Was aber Muslime anrichten können, wenn es mal nicht nach ihren Vorstellungen läuft, hat man in den vergangenen Jahren nur allzugut sehen können...
Zitat von GlünggiGlünggi schrieb:Ich kann nur sagen, dass das Schächten von Säugetieren in der Schweiz verboten ist, aufgrund des Tierschutzgesetzes. Auch wenn Muslime und Juden ihr Fleisch nur geschächtet essen dürfen.. müssen sie es halt von Frankreich importieren.
Ja, die Schweizer machen es wenigstens richtig. Sie verteidigen ihre Gesetze und da ist es scheißegal, ob sich ein paar Gemüter in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen. Das Tiereswohl geht vor irgendwelchen barbarischen, steinzeitlichen Ideologien. Ich bewundere die politik der Schweizer sowieso schon seit langem. Denn gerade dann, wenn es am meisten drauf ankommt, wissen sie, was das Richtige zu tun ist. Einfach top! :Y:


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27.10.2014 um 13:09
@Luminarah
Dürfen darfst Du sicherlich.
Aber es ist meiner Meinung nach nicht notwendig.
Es geht doch darum, dass wir etwas nicht wollen, weil wir es als unmenschlich ansehen und da ist es doch sekundär, wieso es andere wollen.
Bei Begünstigung muss man halt abklären ob es Beihilfe ist.
Interessiert es Dich wieso die Kirche die Pädos schützt?
Es geht doch darum , dass ein solcher Schutz einfach nicht akzeptabel ist... egal mit was sie sich rechtfertigen.
Es gibt Punkte die ausdiskutiert werden müssen, wie zbsp die Beschneidung oder das Verhüllen der Frau. Aber auch da geht es primär um den Betroffenen und nicht um die Begründung eines Vereins.
Das kann man alles ohne Religion ausdiskutieren.
@trance3008
Ach Proteste des Zentralrates hätte es sicherlich gegeben.

Wir dürfen keine Angst haben vor den Reaktionen. Das ist einfach falsch. Das zeugt von einem schwachen Selbstwertgefühl und bietet Angriffsfläche.

Und glaub mir, die Diskussion in der Schweiz unterscheidet sich nicht wirklich von der in Deutschland. Auch hier sagen alle, dass man viel zu liberal mit den Muslimen umspringt.
Auch wenn wir nun ein völlig doofes Minaretverbot haben.
Ein Gesetz das nur gegen eine Religion geht.. da ist mir ein Verhüllungsverbot fast lieber, weil es allgemein verfasst ist. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man sich im öffentlichen Raum kleiden können sollte wie es einem passt. Wenns nach mir ginge dürfte man auch nackt herumlaufen.
Aber nichts darf unter Zwang passieren. Und um zu beweisen , dass etwas unter Zwang passiert braucht es die Aussage des Opfers. Ob es um eine Burka geht oder um Prostitution ist da wieder sekundär. Der Zwang ist das primäre.


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