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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

21.096 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

18.06.2021 um 19:44
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Für deine offensichtlich mangelnde Bildung kann ich nichts
Abitur und mache grad meinen Bachelor. Ok. Userbezug muss halt sein wenn Belege nicht vorhanden sind. Klassisch.
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Wenn du tatsächlich nicht weisst das erst in den 90ern zb die Strafbarkeit von Homosexuellen Handlungen aufgehoben wurde
Das hat was mit :
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:vor ein paar Jahren war auch noch die Mehrheit gegen Homosexuelle
Zu tun? Beleg dazu?
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:über Jahrzehnte Kath. Priester Kinder unbehelligt von der Mehrheit missbraucht haben
Wat? Das die Kirche sich vor einer Mehrheit schon seit Jahrhunderten scheiße erlaubt ist ja nix neues. Falls ich deinen Satz richtig dekryptisiert habe.

Aber das die Mehrheit
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:gegen Aufklärung von sexuellem Missbrauch in der Kirche,
Ist immer noch ne Behauptung wo kein Beleg für geliefert wurde.
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:das erst seit 4 Jahren es eine Mehrheit für die gleichgeschlechtliche Ehe gab,
Du hast halt von Mehrheit gegen Homosexuelle geredet. Langsam wirds Kindisch.
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Abtreibung immer noch unter Strafe steht
Hat jetzt genau was mit deiner Behauptung zutun?

Das die Mehrheit
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:gegen Abtreibung,
ist? Wieder nur drumherum gesülze.

Und Belege gibt es auch nicht von dir das die Mehrheit bis vor ein paar Jahren gegen Abtreibung war. Immer noch nicht.
Und die
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Transgender
Hast du irgendwie komplett vergessen. Immer noch keine Belege.
Wird das noch was?


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

18.06.2021 um 19:52
Kommt langsam bitte wieder zum eigentlichen Thema zurück, alles andere könnt ihr in den entsprechenden Threads diskutieren.

Wenn ihr zu Homosexualität, Abtreibung oder sonst was in dieser Richtung diskutieren wollt, dann macht das in den entsprechenden Threads.

Wenn ihr Tatsachenbehauptungen aufstellt, dann liefert Fakten, ansonsten kennzeichnet es lediglich als eure Meinung und jetzt ist Schluss mit dem Kindergarten, diskutiert zum Thema des Threads.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

23.06.2021 um 10:15
Wir hatten ja jetzt etwas Zeit zum Nachdenken... Wenn ich mir insbesondere diesen Thread anschaue, komme ich zu einem ernüchternden Ergebnis. PC ist gut gemeint, es könnte allgemein dem Respekt und der Höflichkeit noch eine Krone aufsetzen, so die gut gemeinte Theorie.

Was ich aber als Realität erlebe ist aber folgendes: Eine Schar Erweckter sieht sich berufen, an jeder erdenklichen Stelle zu gucken, wo jemand diskriminiert werden könnte, erstellt nach eigenem Gutdünken Regeln und versucht emsig, die eigene moralische Überlegenheit auszuspielen und die Mitmenschen niederzumachen. Da fallen dann in der Diskussion Anstand und Höflichkeit auch gerne hinten runter, man kämpft ja für die gute Sache. Ob die Gruppe der Diskriminierten sich überhaupt diskriminiert fühlt erscheint mir auch zur Nebensache zu werden (In der Diskussion um die Umbenennung von Ortsnamen wurde zumindest nicht glaubhaft dargelegt, dass es hier eine nennenswerte Gruppe gäbe, die sich tatsächlich von Ortsnamen diskriminiert fühlt).

Ich habe am Wochenende mit meinem Sohn Geschichte gelernt, es ging und die französische Revolution. Man wollte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Als man den König abgesetzt hatte, war es einigen Revolutionären nicht genug, man hat den König einen Kopf kürzer gemacht. Wie es dann weiterging bis zu Robbespierre ist hinlänglich bekannt. Hier im Forum wird zwar niemand zum Schaffot geführt, aber die Parallele, dass es immer jemanden gibt, der noch eine Schippe drauflegt, eine extremere Meinung vertritt und daraus seine eigene Legitimität zieht, gemäßigteren Kräften jegliche Kompetenz und Deutungshoheit abzusprechen, diese Parallele kan man kaum verleugnen.

Somit bleibt für mich als Schlussfolgerung: PC ist ein gescheitertes Experiment, wenn man nicht zuvor eine sehr solide Grundlage an Anstand, Respekt, Höflichkeit und Empathie schafft . Erst wenn ich diese Eigenschaften verinnerlicht habe, darf ich mir anmaßen PC als Maßstab für das eigene Handeln und das des Gegenübers anzulegen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

23.06.2021 um 10:44
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:Was ich aber als Realität erlebe ist aber folgendes
Danke, dass du es so formuliert hast.
Denn das ist nur deine erlebte Realität, nicht 'die Realität'

Um nur mal ein Beispiel raus zu greifen:
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:erstellt nach eigenem Gutdünken Regeln
Das ist völliger Unsinn. In der Regel waren es immer Betroffene, die gesagt haben, wie sie sich einen korrekten Umgang vorstellen.
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:PC ist ein gescheitertes Experiment, wenn man nicht zuvor eine sehr solide Grundlage an Anstand, Respekt, Höflichkeit und Empathie schafft
Und pc als gescheitert zu sehen, weil man nicht zu jedem Forentroll nett ist......naja, das ist mMn nur ein Scheinargument um sich eben nicht mit pc auseinandersetzen zu müssen, bzw sich sogar noch so verhalten zu müssen.

Richtig abstrus wird es, wenn man auf Anstand und Empathie pocht. Wer keinen Anstand oder keine Empathie besitzt wird sich wohl kaum für PC einsetzen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

23.06.2021 um 10:57
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:Ob die Gruppe der Diskriminierten sich überhaupt diskriminiert fühlt erscheint mir auch zur Nebensache zu werden (In der Diskussion um die Umbenennung von Ortsnamen wurde zumindest nicht glaubhaft dargelegt, dass es hier eine nennenswerte Gruppe gäbe, die sich tatsächlich von Ortsnamen diskriminiert fühlt).
erstens, was ist nennenswert und zweitens solltest Du vielleicht noch einmal nachlesen.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

23.06.2021 um 12:32
PC ist nicht völlig objektiv. Igendwann beginnt eine Ebene des persönlichen Erlebens, und die ist subjektiv. Schwierig da Regeln und Definitionen aufbauen zu wollen die über das allgemeine Gebot des fairen und gewaltfreien Umgangs miteinander hinaus gehen. Der Versuch die Betroffenen entscheiden zu lassen ob jetzt "korrekt" mit ihnen umgegangen wird ist generell ein guter Weg. Wenn sich die aber nicht einig sind wird es schwierig. Nicht alles ist auch eindeutig "gut" und "böse", also zu fordern oder abzulehnen. Es gibt einen großen Graubereich, bestimmt von der konkreten Situation und der subjektiven Einschätzung der Beteiligten. Dummerweise ändert sich diese Einschätzung auch noch. Was vor 30 Jahren unwidersprochen durchging geht heute gar nicht mehr und umgekehrt. Und in weiteren 30 Jahren wird sich das wieder geändert haben. PC ist dynamisch, was wird oft vergessen.
Es besteht die Gefahr, dass PC sich in Dogmen verliert. Es ist der alte Versuch, die Welt durch strenge moralische Regeln besser zu machen. Im Ansatz gut gemeint, funktioniert aber nicht, wie unzählige Versuche in der Vergangenheit beweisen haben. Etwas scheinbar völlig gegenteiliges wie die Aufklärung war da bedeutend erfolgreicher. Vielleicht sollte man mal drüber nachdenken.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

23.06.2021 um 22:04
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Richtig abstrus wird es, wenn man auf Anstand und Empathie pocht. Wer keinen Anstand oder keine Empathie besitzt wird sich wohl kaum für PC einsetzen.
Doch, soll es sogar hier im Forum geben...
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:erstens, was ist nennenswert
nennenswert deshalb, weil es immer irgendwo einen gibt, der unzufrieden ist. Es müsste z.B. für die Umbenennung eines Dorfes schon eine gewisse kritische Masse an betroffenen Menschen zusammen kommen, ohne hier jetzt einen genauen Grenzwert oder eine Zahl zu nennen.
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:zweitens solltest Du vielleicht noch einmal nachlesen.
Ich wäre vor Höflichkeit gar allzu entzückt, wenn du mir auch sagen würdest, WAS ich nachlesen soll und aus welchem Grund :-)


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23.06.2021 um 22:06
@Lupo54: Ja, das was du schreibst trifft ziemlich genau das, was ich meine...


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23.06.2021 um 22:07
@oldzambo
das der Vorschlag der Umbenennung von der Du schreibst von Betroffenen kam.


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23.06.2021 um 22:19
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wer keinen Anstand oder keine Empathie besitzt wird sich wohl kaum für PC einsetzen.
Wenn die Anwendung von Fäkalsprache mittlerweile im Ruf steht, anständig zu sein, gebe ich dir voll umgänglich recht.
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Es besteht die Gefahr, dass PC sich in Dogmen verliert.
Guter Hinweis, empfinde ich ebenso.


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23.06.2021 um 23:47
@Tussinelda ich bin deiner Anregung einer neuerlichen Lektüre nachgekommen und habe folgenden Artikel gelesen: https://www.n-tv.de/panorama/Darf-ein-Dorf-Neger-heissen-article22262422.html
Hierin kommen insbesondere der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch sowie Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) zu Wort. Herr Stefanowitsch scheidet aufgrund seiner Hautfarbe als unmittelbarer Betroffener aus. Tahir Della dagegen gehört zweifelsohne zu einer Gruppe von betroffenen Menschen. Jetzt muss allerdings festgestellt werden, gemäß Angaben der ISD leben ca. 1 Mio. schwarze Menschen in Deutschland, die ISD dagegen ist ein Verein mit 200 aktiven Mitgliedern. Der Verein kann also für 0,02% der betroffenen Menschen sprechen. Die Meinung oder Betroffenheit der restlichen 99,98% ist derzeit unbekannt. Das ist es, was ich mit "nennenswerte Gruppe" meinte. Ich denke, der ISD soll gerne seine Stimme erheben und seine Anliegen vorbringen. Was aber dann folgen muss ist eine Debatte auf Augenhöhe und diese Debatte darf sich nicht dogmatisch daran orientieren "rassistische Wörter" auszumerzen, sondern muss versuchen auszuloten, was ist zumutbar und wer hat unter welchen Umständen welche Folgen zu tragen. Es hat bislang keiner danach gefragt, was man den Bewohnern des Dorfes eigentlich zumutet wenn man ihr Dorf umbenennt. Oder allein schon ihnen nahelegt mal darüber nachzudenken, was für einen Namen ihr Dorf eigentlich hat. Und möglicherweise stellt sich in der Debatte heraus, dass die vom Ortsnamen ausgehende Diskriminierung einfach zumutbar ist, auch denjenigen, denen er nicht gefällt. Einfach weil auch die Tilgung des Ortsnamens eine Zumutung darstellt, die evtl. schwerer wiegt und das müsste dann eben auch akzeptiert werden.
Ich will hier auch gar nicht die alte Leier aufwärmen, es geht mir vielmehr darum aufzuzeigen, dass PC nur dann sinnvoll ist, wenn sie sich aus dem Respekt der Menschen untereinander speist und nicht auf reiner Dogmatik beruht.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.06.2021 um 08:00
@oldzambo
es gibt auch passive Mitglieder, aber das nur nebenbei.

Nur gab es keine Debatte, das ist ja das Problem.
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:Ich will hier auch gar nicht die alte Leier aufwärmen, es geht mir vielmehr darum aufzuzeigen, dass PC nur dann sinnvoll ist, wenn sie sich aus dem Respekt der Menschen untereinander speist und nicht auf reiner Dogmatik beruht.
Wenn Du sie nicht aufwärmen willst, warum machst Du es dann? Es geht immer um Debatte, es geht aber als Erstes darum, überhaupt gehört zu werden.


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24.06.2021 um 09:01
@oldzambo
Stefanowitsch sagt: Die Herkunft eines Namens spiele eine weniger wichtige Rolle als die heutige Bedeutung. Der Ortsname Neger sei zwar zu einer Zeit nachgewiesen worden, als es die rassistische Personenbezeichnung im Deutschen noch gar nicht gab. Die heutige Bedeutung sei aber eindeutig.
Quelle: dein Link.

Soll dass heißen wenn in 20 Jahren "Stefan" eine rassistische Bedeutung haben sollte (als Beispiel), haben zig Millionen Leute ihren Namen zu ändern?
Ich hätte schon gerne gewußt wie ein mehrere Jahrhunderte alter Ortsname heute jemanden beleidigt.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.06.2021 um 10:40
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Ich hätte schon gerne gewußt wie ein mehrere Jahrhunderte alter Ortsname heute jemanden beleidigt.
Oder Kontinente? Afrika is ja auch raus. Zumindest wenn bei einem Produkt auf die Herkunft eines wichtigen Inhaltsstoffes hinweisen will.
Nach einer Rassismus-Debatte in sozialen Netzwerken hat der Kekshersteller Bahlsen eine Waffel umbenannt. Im Rahmen eines Relaunches sei der Name des Produkts "Afrika" in "Perpetum" geändert worden, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag auf Anfrage mit.

Die neuen Produkte sind demnach seit Juni im Handel. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über die Umbenennung berichtet.

In dem betroffenen Fall sei festgestellt worden, dass der eigentliche Grund für die Namensgebung vor über 60 Jahren – nämlich der Bezug zum Rohstoff Kakao der in einigen afrikanischen Ländern angebaut wird – heute nicht mehr wahrgenommen werde, teilte das Unternehmen aus Hannover mit.
Quelle:https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_90243776/bahlsen-nennt-kekse-nach-kritik-im-netz-um.html

Ich hab bisher wirklich oft und auch viel in diesem Shop bestellt.

https://www.fairtrade-afrika-shop.de/?gclid=Cj0KCQjw2tCGBhCLARIsABJGmZ4h106pGN-xVGhDO9JkZW50Ggwe373-5OqtD6KWdg7M-SK0JP_rt50aAt1zEALw_wcB#

Bevor ich Rassismusvorwürfen aussetze, bestelle ich meinen Kaffee lieber in Vietnam.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.06.2021 um 11:21
@abahatschi
Der Ortsname wird die beleidigen, die auch Farbe "Hautfarbe" bei Holzbleistiften beleidigt. Ich bin mir sicher die Aktivisten waren in ihrem Leben noch nie in der Ortschaft oder haben im Leben nicht im Kinderzimmer nach ihrem hautfarbenen Stift gesucht. Mit großer Warscheinlichkeit sind sie heute Teil der Viral aktiven besonders woken Trüffelschnüffler. Da reicht ein aufmerksamer Gang durch den Supermarkt und schon hat man den nächsten gräßlichen Fall von Rassismus oder white surpremacy gefunden.
Ich gehe mal eine Wette ein, wenn ich demnächst ohne Bedauern eine weiße WC Rolle zum Objekt machen würde, mit einem Tweet. Spätestens in einer Woche gäbe es einen Sturm gegen die Hersteller und am besten noch die weißen kleenex Zupfücher dazu. Ein Fest für die Aktivisten.
Ich würde es mal mit den Worten vom Betreiber des Kieler Restaurants "Zum Mohrenkopf" Andrew Onuegbu sagen ( Deutsch Afrikaner)
"Ich möchte als Schwarzer nicht erklärt bekommen, wann meine Gefühle verletzt werden"

Ich finde, dem ist nichts hinzuzufügen.

@Frau.N.Zimmer
Das beste an der Umbenennung der Kekse, der Hersteller konnte ganz dreist und unverschämt nach der Neuerfindung vom Produkt den Preis anheben. Nicht nur ein paar % nein gleich mal richtig zugeschlagen. Das ist der Preis für solche Aktionen. Eigentlich müsste man Bahlsen nötigen jetzt die neue Preisdifferenz dem Kampf gegen Rassismus zu spenden.
So bleibt es nur eine Marketingstrategie mit Profit. Das gleiche übrigens genauso unverschämt bei der neuen Soße "ungarische Art" ehemals die Z Soße. Auch da eine dreiste Preiserhöhung seit der neuen Etikettierung. Das Produkt wurde gerade zur Mogelpackung des Monats gekürt.
Bravo an die Hersteller, wenn das Schule macht, werden zukünftige Preiserhöhungen locker mit Antirassismus begründet werden können.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

24.06.2021 um 11:39
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Der Ortsname wird die beleidigen, die auch Farbe "Hautfarbe" bei Holzbleistiften beleidigt.
beleidigt ist da womöglich der falsche Ausdruck. Und warum soll hautfarben ein bestimmter Farbton sein, wenn wir schon dabei sind, alles noch einmal aufzurollen.
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Bravo an die Hersteller, wenn das Schule macht, werden zukünftige Preiserhöhungen locker mit Antirassismus begründet werden können.
und wahrscheinlich würde dies von einigen auch noch geglaubt.


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24.06.2021 um 22:33
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Der Ortsname wird die beleidigen, die auch Farbe "Hautfarbe" bei Holzbleistiften beleidigt.
Finde das sind zwei grundsätzlich verschieden zu bewertende Themen.
Die Umbenennung des Ortsnamens finde ich absurd weil 0 Bezug zur eigentlichen, rassistischen Menschenbezeichnung. Belegbar.

"Hautfarben" finde ich sehr problematisch. Wenn man eine einzige Farbe als "die Hautfarbe" manifestiert, berücksichtigt man nicht die Vielfalt der vorkommenden Hautfarben. Das finde ich tatsächlich diskriminierend für jene die eine andere Hautfarbe haben, als jene die hier als "die Hautfarbe" verkauft wird.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.06.2021 um 01:50
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Stefanowitsch sagt: Die Herkunft eines Namens spiele eine weniger wichtige Rolle als die heutige Bedeutung. Der Ortsname Neger sei zwar zu einer Zeit nachgewiesen worden, als es die rassistische Personenbezeichnung im Deutschen noch gar nicht gab. Die heutige Bedeutung sei aber eindeutig.
Was ist denn das für ein Blödsinn? Wird jetzt je nach Zeitgeist umbenannt? So einen Quatsch hab ich selten gelesen


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

25.06.2021 um 05:21
Zitat von abberlineabberline schrieb:Wird jetzt je nach Zeitgeist umbenannt? So einen Quatsch hab ich selten gelesen
ich habe weiter gesucht:
Seit rund 700 Jahren wird ein Fluss, der durch den Kreis Olpe fließt, #Neger genannt. Ihn umschließt das Negertal. Im Negertal liegt der Ort Neger, in dem die Ortsteile Oberneger, Mittelneger und Unterneger unterschieden werden. Das alles war rund 700 Jahre lang kein Problem.
Quelle: https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/neger-negertal-unterneger-namen-aenderung-diskussion-debatte-sprache-olpe-biggesee-90161388.html

N Wort Herkunft:
Neger (über französisch nègre und spanisch negro, „Schwarzer“, von lateinisch niger „schwarz“) ist ein im 17. Jahrhundert in die deutsche Sprache eingeführter Begriff, der auf eine dunkle Hautfarbe der damit Bezeichneten hinweist. Das Wort fand zunächst nur begrenzt Verwendung; mit dem Aufkommen der eng mit der Geschichte von Kolonialismus, Sklaverei und Rassentrennung verbundenen Rassentheorien und der inzwischen überholten Vorstellung einer „negriden Rasse“ bürgerte es sich ab dem 18. Jahrhundert in der Umgangs-, Literatur- und der Wissenschaftssprache ein.
Quelle: Wikipedia: Neger

Die Ortsbezeichnung gab es also min. 200J vor dem N Wort.


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25.06.2021 um 05:51
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:"Hautfarben" finde ich sehr problematisch. Wenn man eine einzige Farbe als "die Hautfarbe" manifestiert, berücksichtigt man nicht die Vielfalt der vorkommenden Hautfarben. Das finde ich tatsächlich diskriminierend für jene die eine andere Hautfarbe haben, als jene die hier als "die Hautfarbe" verkauft wird.
Wer hat denn bitte diese "Hautfarbe", wie man sie von Buntstiften kennt? Dieses beige-rosa, "was weiß ich" hatte ich auch noch nie :D Ich hab auch noch nie gehört, das ein Kind sagt:" Gib mir mal bitte die "Hautfarbe" . Dass sie Jim Knopf die "Hautfarbe" verpasst hätten, habe ich auch noch nie gesehen.
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Eigentlich müsste man Bahlsen nötigen jetzt die neue Preisdifferenz dem Kampf gegen Rassismus zu spenden.
Eigentlich sollten sie das Geld dem Schulsystem spenden, wenn die Leute nicht mehr wissen, dass in Afrika Kakao angebaut wird.


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