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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

9.400 Beiträge, Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 17:03
ENTWARNUNG:
Bundeswehr
Kramp-Karrenbauer räumt Streit über weibliche Dienstgrade ab
In der Bundeswehr wird es auf absehbare Zeit keine weiblichen Dienstgrade geben. Ministerin Kramp-Karrenbauer entschied, die Idee vorerst nicht weiterzuverfolgen. Zuvor hatte es Proteste gegeben.
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-annegret-kramp-karrenbauer-raeumt-streit-um-weibliche-dienstgrade-...

die ganze Aufregung umsonst.....



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 17:07
@Tussinelda
Jepp das kommt davon wenn man unbedingt gendern will und nicht mit den Betroffenen sondern über sie spricht.
Aus dem Spiegel Link:
Zahlreiche Soldatinnen meldeten sich über Twitter oder Instagram zu Wort. Aus ihrer Sicht konterkarieren weibliche Titel die Gleichberechtigung, da man so für Frauen erneut Sonderrollen etabliert. Zudem seien die neuen Ränge eine Art Verniedlichung, die viele Soldatinnen ablehnen.
So ein Pech für die Zwangsgenderer...aber die Soldatinnen haben nicht verstanden dass man ihnen was Gutes tun wollte.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 17:09
Tussinelda
schrieb:
die ganze Aufregung umsonst.....
Solange Krampf-Karrenbauer Verteidigungsministerin ist und diese SPD-* Wehrbeauftragt*, halte ich eine gewisse BW-interne Alarmstufe für angebracht.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 17:14
Gut, dann müssen wir keine Sexismus Debatte über Hauptfrauen und Nebenfrauen führen und auch nicht über Feldweiberl (die gab es wirklich mal in der Armee.. Feldweibel bis heute in der Schweiz)
😉



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 17:47
abahatschi
schrieb:
Zwangsgenderer...
Wie sieht das eigentlich beim Bürgermeisteramt aus?
Bürger wird ja zu BürgerInnen gegendert.
Und Bürgermeister zu BürgermeisterInnen.
Von denen werden dann wohl nur die männlichen Bürger vertreten?
Konsequenter wäre doch BürgerInnenmeisterInnen. ;)



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 17:52
muscaria
schrieb:
Konsequenter wäre doch BürgerInnenmeisterInnen. ;)
Korrekt.
Probier es mal mit Patient und Anwalt...und wo ich noch suche: Sündenbock...Vorschläge?



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 18:06
abahatschi
schrieb:
Probier es mal mit Patient und Anwalt...und wo ich noch suche: Sündenbock...Vorschläge?
Patientin, Anwältin, Sündenricke...

Wo war das Problem?



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 18:09
abahatschi
schrieb:
und wo ich noch suche: Sündenbock...Vorschläge?
Nein, nicht Sündenziege. Laut dieser Aufstellung https://geschicktgendern.de/ muss der Sündenbock nämlich schon als gendergerechte Alternative für den Buhmann herhalten. :P:



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 18:15
man kann auch einen thread aufmachen, "Gendern für Dummies" oder so.......



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16.09.2020 um 18:17
Tussinelda
schrieb:
man kann auch einen thread aufmachen, "Gendern für Dummies" oder so.......
Ich glaube, das ist schon dieser hier....



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 18:17
Groucho
schrieb:
Wo war das Problem?
Gar keines, Du hättest aber aufpassen sollen...dann hättest Du die Lösung gefunden.
muscaria
schrieb:
Sündenziege.
Yepp, meine erste Wahl....aber da es negativ ist muss Sündenbock selbstverständlich männlich bleiben.
Tussinelda
schrieb:
man kann auch einen thread aufmachen, "Gendern für Dummies" oder so.......
Braucht man nicht, ich finde den hier mit Experten viel besser.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 18:18
abahatschi
schrieb:
Gar keines, Du hättest aber aufpassen sollen...dann hättest Du die Lösung gefunden.
Für was denn eine Lösung, wenn es kein Problem gab?



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 19:04
abahatschi
schrieb:
Jepp das kommt davon wenn man unbedingt gendern will und nicht mit den Betroffenen sondern über sie spricht.
......

So ein Pech für die Zwangsgenderer...aber die Soldatinnen haben nicht verstanden dass man ihnen was Gutes tun wollte.
na da passt das ja gut, was ich heute per pn an ein Mitglied von allmy geschrieben habe. (!ich zitiere ausschließlich meinen eigenen post!!)


Ich bin eine Frau und verzichte liebend gerne auf das ganze Iiiiiiii

ich fühle mich mittlerweile weit mehr diskriminiert und von der Masse der Menschheit ausgeschlossen als es mit den "Lehrern und Bürgern und Denkern und Dichtern" je gewesen ist.

Wir lernen, stets die Menschheit beim Sprechen in männlich und weiblich zu teilen.

Doch diese Geschlechterseparierung kotzt mich an.
Ach ja, seufz damit liege ich offensichtlich voll im Trend ;)



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16.09.2020 um 19:17
Für Blödmann will ich dann aber auch eins. Und für bemuttern... oder verarzten, Burgfräulein oder Hampelmann



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16.09.2020 um 19:27
abberline
schrieb:
Für Blödmann will ich dann aber auch eins. Und für bemuttern... oder verarzten, Burgfräulein oder Hampelmann
wenn das geschafft ist, müssen wir dringend weitere Geschlechter einführen in unsere Sprache.
Denn es gibt Menschen, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen. Wir sollten diese Gruppe Menschen nicht länger durch falsche Sprache ausgrenzen.

Gramatikalisch zur Herausforderung wird es, wenn ein Hausmeister oder Müllmann erklärt, er sei geschlechtslos.

das gendern für Fortgeschritte macht bestimmt viel mehr Spaß, denn da geht es dann endlich darum, niemanden mehr sprachlich auszugrenzen und einem Geschlecht zuzuordnen, dem sich Person nicht zurechnet.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 19:33
Seidenraupe
schrieb:
wenn das geschafft ist, müssen wir dringend weitere Geschlechter einführen in unsere Sprache.
Falls du es noch nicht mitbekommen hast, aber das ist doch schon längst geschehen.
Schau mal in Stellenanzeigen bspw. da wirst du eine Klammer finden die so: aussieht: (m/w/d)



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 20:04
muscaria
schrieb:
Wie sieht das eigentlich beim Bürgermeisteramt aus?
Bürgermeister ist ein Amt. Also der Bürgermeister m/w. In der direkten Anrede einer weiblichen Amtsinhaberin Frau Bürgermeister.
Die meisten Kommunen haben sich aber darüber hinweg gesetzt und bei der Wahl eines weiblichen Verwaltungschefs auch ihre Kopfbögen geändert. Also Stadt XXX, Die Bürgermeisterin, Amt für ZZZ.
Ist von der Justiz trotz des Formverstoßes offenbar durchgewunken worden und jetzt kein Thema mehr.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 20:13
Lupo54
schrieb:
Ist von der Justiz trotz des Formverstoßes offenbar durchgewunken worden
Du meinst es hätte gegen das Gesetz verstoßen eine Frau Bürgermeisterin zu nennen?
Kann ich mir eher nicht vorstellen
Lupo54
schrieb:
und jetzt kein Thema mehr.
Warum sollte es auch.
Was sollte das Thema da denn sein?
Dass man eine Frau mit Bürgermeisterin anredet?
2020?



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 20:31
Groucho
schrieb:
Du meinst es hätte gegen das Gesetz verstoßen eine Frau Bürgermeisterin zu nennen?
Nicht die Frau so zu nennen sondern die Behörde die sie leitet. Ich war Beamter in einer Großstadt mit einer ganz "frühen" Oberbürgermeisterin und der damalige Leiter des Rechtsamtes war von der "Umbenennung" der Behörde gar nicht begeistert. Hat sich aber, wie ich schon geschrieben habe, inzwischen erledigt, weil allgemein akzepiert.



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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

16.09.2020 um 20:58
Ich hab noch mal nachgedacht über Frauen und Amt und da ist mir was aufgefallen.
Wir haben zwei Monarchien in Europa, die von Königinnen geleitet werden (Großbritannien und Dänemark). Und bei zwei weiteren (Niederlande und Schweden) ist die weibliche Thonfolge abzusehen. Trotzdem denkt niemand daran, die Bezeichnung zu verweiblichen, also von einem Königinnenreich Dänemark zu reden.
Nachlässigkeit, Zufall oder hat die Tradition hier Vorrang?

und noch was

In osteuropäischen Ländern gibt es eine weibliche Namensform, meist wird ein -a angehängt.
Hat sich hier nicht durchgesetzt, obwohl es nachweislich bis weit ins 19. Jahrhundert zumindest regional (Thüringen) üblich war (mit -in). Müsste man so etwas unter PC-Gesichtspunkten nicht (wieder) einführen?



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