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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

19.863 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Political Correctness, Politische Korrektheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Political correctness, ein gescheitertes Experiment

10.02.2021 um 12:20
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:für mich als Kenner des regionalen Dialektes?
Groß
Holz
Leit(h)e
ich würde daher ohne nachzudenken Großholzleuthe schreiben, aber th ist aus fast allen Worten verschwunden ist kam es zu Leute (thun - tun; Thal - Tal, That -Tat, aber Thron)
wer sich bisschen mit Sprache beschäftigt weiß das sicherlich
so ist auch irgendwann das h in Negher aufgetaucht und wieder verschwunden.
Aha.. interesssant.. oder auch nicht. Ob du Leute aufgrund deiner Kenntnis mit h schreibst, ändert offensichtlich nichts daran, dass du an irgendwas mit Leute denkst.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:schön, dass du an Essen denkst ;)
ich hab da noch nie an Linsensuppe gedacht sondern an Gerichtsbarkeit.
Vielleicht haben sich dort Erbsenzähler und Korinthenkacker besonders häufig vor Gericht getroffen.
Ahja, der erste logische Schluss, bei der Kombination aus Linsen und Gericht ist, an den Ort der Gerichtsbarkeit zu denken. Klar, manch einer wird dann an Linsen am Pult denken die Reden schwingen.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Der Punkt war aber ein anderer:
ich habe die Beispiel bemüht um das Absurde an der Meinung: man muss das aber auf den Ortsschildern erklären!! darzulegen.

Ein Erbsenzähler aus Linsengericht kann ein Korinthenkacker sein oder ein Großzügiger gerechter Mensch. Das muss keiner auf einem Ortsschild derklären ;)
Das Ortsschild sagt dazu nämlich in der Regel: gar nichts.
Genausowenig bezeichnet es die Bewohner von Ober-,Mittel-, Unterneger als dunkelhäutige Menschen.
Mit Erbsenzähler stützt du übrigens auch nur meinen Standpunkt, auch wenn du das Gegenteil beabsichtigst. Selbst bei Erbsenzähler muss man beispielsweise Kindern erklären, was das bedeutet und als Sprichwort fließt das erst nach einer ganzen Weile in den Wortschatz ohne Bezug zu Erbsen. In diesem Fall, beseht außerdem tatsächlich auch ein historischer Bezug zu den Erbsen, an die man denken würde. Die Erbsen, die man essen kann..
https://de.wiktionary.org/wiki/Erbsenz%C3%A4hler
Zitat von abberlineabberline schrieb:Danke für die Blumen, natürlich sind ungewöhnliche Ortsnamen interessant, aber wertet man automatisch? Ich hätte mich gefragt, woher der Name kommt und nachgeguckt. Dass der nix rassistisches haben kann, hätte ich mal vermutet.
"Man" muss nicht werten. Man liest ein Wort, was eine wertende Bedeutung in sich trägt. Nicht den Wort mit dem Stamm Nag-, sondern das andere. Nag- irgendwas wird man nur lesen wenn man sich damit aktiv auseinandersetzt. Und selbst dann erst nach einer Weile.


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10.02.2021 um 12:21
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Es ist kein Ortsname an dem man mit beiden Händen festhalten muss, oder darauf stolz sein.
Jeder Ortsname ist es wert, stolz darauf zu sein so er nicht in einen rassistischen Kontext verwendet wird.


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10.02.2021 um 12:22
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Das sehe ich wiederum anders. Radikale politische Strömungen schlachten solche Bestrebungen nur zu gerne für ihre eigenen Interessen aus, und machen erst recht Stimmung gegen bestimmte Vorkommnisse dieser Art aus. Das alles müssen letztlich die Minderheiten selbst ausbaden.
Und die Umbenennung selbst wäre schon ein deutliches Signal gegen radikale politische Strömungen. Rechtsextreme finden in jeder Schnecke einen Schutzfeind, der heute gestreichelt und morgen mit Füßen getreten wird. Das kann man nicht als Argument gegen Rassismus anbringen - dass sich radikale dagegen wehren würden.
Das tun die auch wenns keinen Grund dafür gibt, denn rechtsradikale haben nunmal leider immer das Bedürfnis sehr laut zu sein - Erklärungen und Begründungen fürs Schreien kommen, ab und zu- mit Glück- irgendwann später mal.
Soll man Rassismus nun totschweigen weil braune Köpfe darauf reagieren wenn man dagegen ankämpft?
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:nur mehr oder minder diffuse Befindlichkeiten irgendwelcher Leute, und die Radikalen können es leicht als "Linksgrünversiffete Willkür" verkaufen. Das hilft eher der Gegenseite der PC.
Ja und? Hört auch nur der, der denen zuhört.
Sehe das Problem ehrlich gesagt nicht.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Das Wohlwollen den Minderheiten ggü. hängt mMn bestimmt nicht von irgendwelchen Änderungen ab, das wäre "nur" eine Demonstration, die nichts zu sagen hat.
Hat sowas wie eine Beweispflicht.
... Für dich nicht weil du keine Betroffene bist, in der Sache. Für Opfer von Rassismus hat das sehr wohl was zu sagen und es ist auch ein schönes Statement wenn man nicht krampfhaft an so einem Ortsnamen festhalten muss und klare Kante zeigt.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Das muss im täglichen Umgang miteinander geschehen.
Es muss AUCH im täglichen Umgang miteinander geschehen. Aber es scheitert hier zB schon an der Einigkeit darüber wie man schwarzen Menschen verbal gegenüber tritt. Wie soll der vernünftige tägliche Umgang gewährleistet werden wenn manche schon auf gewisse rassistische Wortlaute nicht verzichten wollen?


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10.02.2021 um 12:25
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Aus meiner Sicht sollte man PC dort anwenden, wo es tatsächlich rassistische Verwendungen gibt und nicht auf andere Minderheiten ausdehnen die rein zufällig die selbe Buchstabenreihenfolge verwenden. Das ist schwer vermittelbar, auch wenn ich die Motivation verstehe. Dadurch schafft man erneut eine diskrimierte Minderheit.
Man schafft was? Eine diskriminierte Minderheit.. erneut?


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10.02.2021 um 12:25
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich persönlich kann da kein Argument hinsichtlich PC erkennen, aber gut, wenn die Diskussion für dich an der Landesgrenze aufhört habe ich damit kein Problem.
Du hast ja auch die Hälfte ignoriert, ich hatte ja nicht nur das geschrieben, was Du zitiert hattest.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das es im Ort Neger genau so ist, zeigt ja schon die Reaktion dieser Minderheit auf das Ansinnen an sich.
Ich gebe dir recht, das der formale Akt der Umbenennung nicht der Rede ist im Kontext der PC.
Aus meiner Sicht sollte man PC dort anwenden, wo es tatsächlich rassistische Verwendungen gibt und nicht auf andere Minderheiten ausdehnen die rein zufällig die selbe Buchstabenreihenfolge verwenden.
von welcher Minderheit redest Du? Und in wie weit würden die diskriminiert werden?


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10.02.2021 um 12:26
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Jeder Ortsname ist es wert, stolz darauf zu sein so er nicht in einen rassistischen Kontext verwendet wird.
Da teilen wir die Meinung nicht
Ein Ortsname ist, für mich, nichts prägendes... Nichts womit ich mich identifizieren muss.
Wenn Berlin nun Klohaus heisst ist mir das gleich. Dann bin ich eben Klohauserin. Und stolz darauf hier geboren zu sein bin ich auch (nicht mehr) - kann aber verstehen wenn Berliner gern hier geboren sind und auch nicht müde werden das zu erwähnen - dafür muss es aber nicht BERLIN heissen. Die Stadt bleibt die gleiche, egal wie sie heisst.


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10.02.2021 um 12:31
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Soll man Rassismus nun totschweigen weil braune Köpfe darauf reagieren wenn man dagegen ankämpft?
Es gibt hier gar keinen Rassismus. Das ist das eigentliche Problem an der Sache. Es gibt nur diffuse Befindlichkeiten ggü einem Wort, das sich nur so anhört, als ob. Das ist einfach zu dünn, und wenn man trotzdem drauf pocht, dass es rassistisch sein solle, wird das von vielen Leuten nicht verstanden und auch nicht akzeptiert werden.
Das ist genau der Nährboden, den ein Extremist braucht, um seine Hassparolen unter das gemäßigte Volk zu streuen, und teilweise Zuspruch zu ernten.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Ja und? Hört auch nur der, der denen zuhört.
Sehe das Problem ehrlich gesagt nicht.
So einfach ist das nicht. Es werden viel mehr zuhören als sonst, weil sie den postulierten aber nicht vorhanden Rassismus hier einfach nicht erkennen werden, und man den mit Assoziationen und Gefühlen nicht vermitteln kann. Da müsste eine Stringenz in der Argumentation vorhanden sein, damit Leute klar nachvollziehen können, was tatsächlich diskriminierend ist, oder eben nicht, und die gibt es hier einfach nicht.


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10.02.2021 um 12:32
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Es geht bei dem Namenwechsel ja nicht um die Bewohner der Ortschaft sondern um den Ort selbst und wenn dieser nun statt Neger, anders heisst sind die Bewohner dadurch ja nicht diskriminiert.
diskriminiert würden sie nicht, das ist richtig.
Jedoch dass es nicht um die Bewohner geht, sondern nur um den Ort selbst, finde ich so nicht richtig. Es geht schon auch mit um die Bewohner, denn die haben einen gewissen Aufwand und müssen sich umgewöhnen. Gerade Älteren fallen solche Dinge schwerer als Jüngeren.

Damit will ich nicht sagen, dass so eine Umbenennung nicht möglich sei, aber ob es wirklich so ganz einfach ist für die Bewohner, so nach dem Motto: "benennen wir's einfach mal um - ist ja nur ein anderes Wort auf dem Papier" - möchte ich bezweifeln.


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10.02.2021 um 12:37
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Es gibt hier gar keinen Rassismus. Das ist das eigentliche Problem an der Sache. Es gibt nur diffuse Befindlichkeiten ggü einem Wort, das sich nur so anhört, als ob. Das ist einfach zu dünn, und wenn man trotzdem drauf pocht, dass es rassistisch sein solle, wird das von vielen Leuten nicht verstanden und auch nicht akzeptiert werden.
Das ist genau der Nährboden, den ein Extremist braucht, um seine Hassparolen unter das gemäßigte Volk zu streuen, und teilweise Zuspruch zu ernten.
Ich habe den Rassismus allgemein angeführt weil du gesagt hast, dass radikale sowas immer zur Stimmungsmache benutzen.
Das tun sie immer.. Egal ob es sich um tatsächliche Bekämpfung von Rassismus handelt oder, wie in diesem Fall, nicht.
Es entsteht niemanden ein Schaden wenn der Ortsname gewechselt wird, keiner wird diskriminiert. Das ist es was ich aussage.
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:So einfach ist das nicht. Es werden viel mehr zuhören als sonst, weil sie den postulierten aber nicht vorhanden Rassismus hier einfach nicht erkennen werden, und man den mit Assoziationen und Gefühlen nicht vermitteln kann. Da müsste eine Stringenz in der Argumentation vorhanden sein, damit Leute klar nachvollziehen können, was tatsächlich diskriminierend ist, oder eben nicht, und die gibt es hier einfach nicht.
Wie kommst du darauf, dass mehr Leute zuhören werden? Worauf begründet deine Annahme? Gibts dazu ein Schaubeispiel, wo es schon genauso kam?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Jedoch dass es nicht um die Bewohner geht, sondern nur um den Ort selbst, finde ich so nicht richtig. Es geht schon auch mit um die Bewohner, denn die haben einen gewissen Aufwand und müssen sich umgewöhnen. Gerade Älteren fallen solche Dinge schwerer als Jüngeren.
Und weil es Aufwand kostet lässt man es? Also aus Faulheit? Ist für mich auch kein Argument.
Finde es auch anstrengend meinen Müll rauszubringen, mache es aber trotzdem weil es sonst stinkt in der Wohnung.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

10.02.2021 um 12:39
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Es gibt hier gar keinen Rassismus. Das ist das eigentliche Problem an der Sache. Es gibt nur diffuse Befindlichkeiten ggü einem Wort, das sich nur so anhört, als ob. Das ist einfach zu dünn, und wenn man trotzdem drauf pocht, dass es rassistisch sein solle, wird das von vielen Leuten nicht verstanden und auch nicht akzeptiert werden.
Das ist genau der Nährboden, den ein Extremist braucht, um seine Hassparolen unter das gemäßigte Volk zu streuen, und teilweise Zuspruch zu ernten.
Ah, die klassische Täter-Opfer Umkehr. Auch immer wieder nett zu lesen.. wenn man sich also über ein rassistisches Wort echauffiert, bereitet man den Extremisten den Nährboden für noch mehr Hass. Oder ist man dann sogar selbst ein Extremist?

Du kannst es so oft wiederholen wie du willst. Ne*** bleibt ein rassistisches Wort. Keine Sau muss während einer Autofahrt sein Smartphone zücken und den Begriff "Ne***" googlen weil er an einem Ortseingangsschild vorbeifährt und Fragen in den Augen hat.
Selbst die Motivation, den Begriff zu hinterfragen, zu erklären wird schon schwierig. Es ist einfach völlig unbekannt insgesamt, dass man bei Ne*** an ein Wort mit Nag- als Wortstamm denken muss..


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10.02.2021 um 12:41
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Wie soll der vernünftige tägliche Umgang gewährleistet werden wenn manche schon auf gewisse rassistische Wortlaute nicht verzichten wollen?
Ich weiß nicht, ob jemand an dieser Bezeichnung festhalten möchte.

Ich halte es im allgemeinen für falsch, "Beweise" anzutreten oder antreten zu müssen, um zu demonstrieren, das man auf Seite der Betroffenen ist.


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Political correctness, ein gescheitertes Experiment

10.02.2021 um 12:45
Zitat von boraboraborabora schrieb:Ich weiß nicht, ob jemand an dieser Bezeichnung festhalten möchte.
Naja, das zeigt der Verlauf des Threads schon deutlich. Und auf den Straßen findet Alltagsrassismus statt - ich will nicht wieder das Thema Mohrenkopf usw anbringen - aber da zeigt sich schon das man auf diese Begriffe nicht verzichten will... Und das rein aus egoistischen Motiven.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Ich halte es im allgemeinen für falsch, "Beweise" anzutreten oder antreten zu müssen, um zu demonstrieren, das man auf Seite der Betroffenen ist.
Es geht nicht darum auf welchet Seite man steht.
Es heisst hier nicht weiss gegen schwarz... Sondern es wird versucht Weiss MIT Schwarz zu vereinen. Ebenbürtig. Und dazu gehört die Rechte, die Bedürfnisse etc. der schwarzen Menschen ernstzunehmen. Nach dem erfolgreichen Schritt, muss man noch viele weitere gehen aber allein durch das nicht verzichten wollen von Wörtern wie Ne*er scheitert bereits der erste Schritt.


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10.02.2021 um 12:47
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Das tun sie immer.. Egal ob es sich um tatsächliche Bekämpfung von Rassismus handelt oder, wie in diesem Fall, nicht.
Klar, tun die das immer. Aber nicht immer nimmt man sie seitens der gemäßigten politischen Kräfte ernst.
Hier könnten sie aber punkten, weil man halt in dem Punkt die Argumente der PC nicht wirklich ernst nehmen kann, wenn sie nicht mit Fakten bzgl Rassismus kommt, sondern mit diffusen Befindlichkeiten und subjektiven Assoziationen.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Wie kommst du darauf, dass mehr Leute zuhören werden? Worauf begründet deine Annahme? Gibts dazu ein Schaubeispiel, wo es schon genauso kam?
Das sind Erfahrungswerte. In der Politik ist es üblich, dass auf emotionale Begründungen bestimmter Vorkommnisse ebenso nur mit solchen emotionalen Begründungen geantwortet wird, und genau das machen sich die Extremisten zu Nutze. Sie haben schließlich kaum was an handfesten Argumenten, womit sie arbeiten könnten. Sie schöpfen nur aus dem Pool der menschlichen Emotionen, und nutzen diese Kräfte für ihre eigenen Zwecke.

Kommt jetzt die PC mit emotionalen Digen, begründet so ihre Vorhaben, kann nicht anhand handfester Zusammenhänge klar belegen, dass es wirklich rassistisch ist, sondern eben nur so aussieht, dann regt sie viele Menschen damit auf, und treibt einen Teil davon direkt in die Arme der Extremisten, die eben von solchen Emotionen zehren.


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10.02.2021 um 12:50
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:sondern mit diffusen Befindlichkeiten und subjektiven Assoziationen.
die natürlich nicht ernst zu nehmen sind? Wenn Menschen, die mit einem Wort beschimpft und diskriminiert werden, dieses Wort genau damit assoziieren, wenn sie es auf einem Schild lesen? Da kann man kein Verständnis haben? Sondern muss auf dem Ortsnamen bestehen, ohne Hinweis ohne irgendwas, ohne überhaupt in die Diskussion zu gehen, weil der Name sich vermeintlich von was auch immer ableitet?


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10.02.2021 um 12:51
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Kommt jetzt die PC mit emotionalen Digen, begründet so ihre Vorhaben, kann nicht anhand handfester Zusammenhänge klar belegen, dass es wirklich rassistisch ist, sondern eben nur so aussieht, dann regt sie viele Menschen damit auf, und treibt einen Teil davon direkt in die Arme der Extremisten, die eben von solchen Emotionen zehren.
es kommt nicht "die pc",, sondern Betroffene. Um aber zu vermeiden, was Du schwarz an die Wand malst, könnten die Ortsbewohner ja auch von ganz alleine ihr Schild ändern. Nur mal als Idee.


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10.02.2021 um 12:55
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Da teilen wir die Meinung nicht
Kein Problem.
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Ein Ortsname ist, für mich, nichts prägendes... Nichts womit ich mich identifizieren muss.
Verstehe ich. Im Falle der Einwohner des Ortes Neger sehen wir aber, daß es schon eine Identifikation gibt welche das große Unverständnis begründet. Wird der Druck von außen jetzt immer größer können 2 Sachen passieren:,

1. Man bleibt bei dem Ortsnamen, wird aber immer mehr den Eindruck gewinnen das man von PC in die rechte Ecke gestellt wird.
2. Man wechselt unter Druck den Ortsnamen und wird zeitlebens mit dieser fremdbestimmten Entscheidung leben müssen das ein Stück der Identität erzwungenermaßen weg ist.
Beide Varianten generieren eine neue, vorher nicht dagewesene diskriminierte Minderheit und das sollte PC nun wirklich nicht wollen. Meine Meinung.


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10.02.2021 um 12:57
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Klar, tun die das immer. Aber nicht immer nimmt man sie seitens der gemäßigten politischen Kräfte ernst.
Hier könnten sie aber punkten, weil man halt in dem Punkt die Argumente der PC nicht wirklich ernst nehmen kann, wenn sie nicht mit Fakten bzgl Rassismus kommt, sondern mit diffusen Befindlichkeiten und subjektiven Assoziationen.
Nein, sie können nur bei denen Punkten, die ihnen sowieso schon aufmerksam Gehör schenken.
Der humane, verständnisvolle Bürger - mit der richtigen politischen Grundeinstellung - versteht durchaus warum etwas angesprochen werden muss. Und den richtig gepolten Bürger interessiert die Stimmungsmache der Radikalen nicht - er wird eher den Kopf schütteln das wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird damit man endlich wieder laut was zu sagen hat.
Zitat von weißichnixvonweißichnixvon schrieb:Kommt jetzt die PC mit emotionalen Digen, begründet so ihre Vorhaben, kann nicht anhand handfester Zusammenhänge klar belegen, dass es wirklich rassistisch ist, sondern eben nur so aussieht, dann regt sie viele Menschen damit auf, und treibt einen Teil davon direkt in die Arme der Extremisten, die eben von solchen Emotionen zehren.
Für mich eine nicht haltbare Aussage denn das Wort N*ger ist ansich nunmal rassistisch und ich bin als Bürger nicht verpflichtet ständig und überall nachzuschauen wo es rassistisch gemeint sein könnte und wo nicht.
Was würdest du denn von einem Ort halten der Hei* H**ler heisst? Würdest du dich da auch so für einsetzen wenn die Ortsgeschichte klar belegt das es sich um einen WunderHEILER aus dem Jahre 1599 handelt, der zufällig Hitler hieß und man die Ortschaft nach ihm benennen wollte, weil er jeden dort geheilt hatte?


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10.02.2021 um 12:57
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:1. Man bleibt bei dem Ortsnamen, wird aber immer mehr den Eindruck gewinnen das man von PC in die rechte Ecke gestellt wird.
2. Man wechselt unter Druck den Ortsnamen und wird zeitlebens mit dieser fremdbestimmten Entscheidung leben müssen das ein Stück der Identität erzwungenermaßen weg ist.
Wasn das für eine Beschränkung? Die Alternative oder der Zusatz,
Man sieht ein Problem ein und reagiert darauf mit Rücksicht auf die Befindlichkeit einer Minderheit steht gar nicht zur Option?

Unter Druck oder Zwang etwas zu ändern ist nicht Ziel der Diskussion und ich bin mir auch sicher nicht Ziel von Betroffenen.


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10.02.2021 um 12:57
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Beide Varianten generieren eine neue, vorher nicht dagewesene diskriminierte Minderheit und das sollte PC nun wirklich nicht wollen. Meine Meinung.
nein, das generiert keine diskriminierte Minderheit.


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10.02.2021 um 12:59
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:mit der richtigen politischen Grundeinstellung - versteht durchaus warum etwas angesprochen werden muss. Und den richtig gepolten Bürger interessiert die Stimmungsmache der Radikalen nicht
formal richtig dieser Satz.
Allerdings weckt dein "richtig gepolt" weniger schöne Erinnerungen in mir wach - und das nicht nur wegen der politischen Vergangenheit, sondern auch auf Homosexualität bezogen.

Kurz gesagt, ich finde dieses "richtig gepolt" nicht günstig ausgedrückt (ob es pc ist möchte ich auch bezweifeln)


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