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Das Ende der EU?

345 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: EU, Europa, Euro ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Ende der EU?

um 16:50
@CharlesBarron
Unmittelbarer Zwang? Ist doch so großflächig an den EU-Außengrenzen undenkbar, sowohl politisch als auch praktisch. Dann gäbe es nämlich keine EU mehr.


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Das Ende der EU?

um 16:51
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Aber wie soll das denn praktisch gehen, wenn sie einfach kommen?
@Alina.B

Mit Zurückweisungen. Es kann ja nicht sein, dass der einzelne Marokkaner ohne Asylgrund stärker ist als die ganze EU. Wenn das so wäre - was so nicht ist- warum sollten wir die dann finanzieren?

Natürlich sollte die EU mit all ihrer Power in der Lage sein, zu entscheiden, wer hierher kommt und wer nicht.

Die USA, Australien, Ungarn als Positivbeispiel der EU schaffen das ja auch.

Es kann doch nicht sein, dass die EU und Frontex mit so einer Invasionsgruppe überfordert sind.


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Das Ende der EU?

um 16:55
@sacredheart
Ist er aber letztlich, da ja eben die Werte, die die EU auch auszeichnen, verhindern, dass sie letztlich stärker ist.


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Das Ende der EU?

um 16:58
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Ist doch so großflächig an den EU-Außengrenzen undenkba[r/quote]

Es gibt keinen Grund, die Abwehrmaßnahmen auf die Grenzen zu beschränken. Warum sollte man das tun?
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:sowohl politisch
Wie meinst du das? Die EU scheitert daran, dass Staaten weitere Armutsmigration reduzieren wollen? Eher dürfte das Gegenteil der Fall sein, fürchte ich. Nicht umsonst wird der langjährige deutsche Sonderweg in den meisten anderen Mitgliedstaaten so kritisiert. Wenn die EU in Gänze keine wirksamen Maßnahmen zur Verhinderung schafft, werden Mitglieder aus entsprechenden Vereinbarungen ausscheren.



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Das Ende der EU?

um 17:02
@CharlesBarron
Es geht doch letztlich um die Frage, was geschehen soll, wenn diese Menschen - auch dann mit Gewalt - einfach kommen. Alles was dagegen wirksam wäre, steht im Widerspruch zur EU und ist somit im Rahmen der EU schlicht nicht umsetzbar.


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Das Ende der EU?

um 17:05
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Ist er aber letztlich, da ja eben die Werte, die die EU auch auszeichnen, verhindern, dass sie letztlich stärker ist.
@Alina.B

Ja, wenn man einer unsinnigen No Border Ideologie folgt, die ja nicht alternativlos ist.

Da gibt es aber keinen Sachgrund für.

Die EU war zum gegenseitigen wirtschaftlichen Vorteil gegründet worden, nie als Finanzgrundlage zur Ausbreitung des radikalen Islamismus oder auch nur zum Vorteil Nordafrikas mit einkalkuliertem Nachteil Europas.

Wenn Länder diesen Ansturm aufnehmen wollen: Nur zu, können sie machen. Dann sollen sie aber auch dauerhaft die Verantwortung für diese Menschen tragen. Jedes EU Land sollte souverän darüber entscheiden, wen es aufnehmen will und wen nicht.

Die Bürger müssen es ja auch tragen, nicht Frau von der Leyen.


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Das Ende der EU?

um 17:07
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die EU macht Spanien auch deshalb mächtig Druck
Wie gesagt, die Leute sind wieder überwiegend nach Marokko abgeschoben worden. Deswegen ist es ja umso wichtiger, das wir dort eben auch EU Institutionen stärken, die sich mit dem Thema befassen.
Zitat von CharlesBarronCharlesBarron schrieb:Jedoch dient sie mehr zur Unterhaltung oder Bestätigung bestimmter Thesen als der Beleuchtung der Tatsachen. Marokkaner haben in D eine Asylanerkennungsquote von 2,3%. Es handelt sich also ganz überwiegend nicht um Flüchtlinge im juristischen Sinne.
Sorry, aber das sind Spitzfindigkeiten. Ich habe nicht von anerkannten Asylbewerbern gesprochen. Es gibt eben auch den Begriff Armut- bzw. Wirtschaftsflüchtling. Aus meiner Argumentation ist durchaus erkennbar was ich meine. Das ist absolut ausreichend für eine präzise Benennung. Sie als Invasoren zu bezeichnen ist deutlich unpräziser und eben Framing. Der Begriff ist mir vor allem von rechten Medienportalen sdafür geprägt worden.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es beschreibt das vor einigen Tagen praktizierte Vorgehen, in dem man durch einen Massenansturm gezielt eine Überlastung hervorgerufen hatte.
Wer hat den gezielt einen Massenansturm hervorgerufen? Also wer ist "man"?
Eine Invasion ist ersteinmal ein militärisches Einrücken von Truppen in einen fremden Staat. Das ist hier offensichtlich nicht der Fall. Aber gut, wäre ich rechts könnte ich auch nicht widerstehen, den Begriff zu verwenden. Der macht den Leuten so schön Angst.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Komisch, dass auch die Medien von einer Invasion sprachen.
In den seriösen Medien wird der Begriff Ansturm, Krise und Andrang verwendet. Natürlich ist in der rechten Medienbubblevon Invasion die Rede.

@Alina.B

Die Migranten wurden wieder nach Marokko zurückgeschickt. Dafür hat die EU Institutionen wie Frontex. Wenn wir aus der EU austreten, stehen wir vor dem selben Problem.
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Alles was dagegen wirksam wäre
Was du hier insinuierst ist mit deutschem Recht auch nicht machbar.


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Das Ende der EU?

um 17:14
@sacredheart
Wird aber so ja niemals kommen können.

@Cthulhus_call
Mit keinem auf Humanität bedachten Rechtsstaat dieser Welt wäre das machbar. Jeder humanitäre Rechtsstaat ist letztlich bei seinem Grenzschutz darauf angewiesen, dass auch das Gegenüber mitmacht.


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Das Ende der EU?

um 17:26
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Sorry, aber das sind Spitzfindigkeiten. Ich habe nicht von anerkannten Asylbewerbern gesprochen. Es gibt eben auch den Begriff Armut- bzw. Wirtschaftsflüchtling. Aus meiner Argumentation ist durchaus erkennbar was ich meine. Das ist absolut ausreichend für eine präzise Benennung. Sie als Invasoren zu bezeichnen ist deutlich unpräziser und eben Framing
So wie es auch Framing ist, Migranten als Flüchtlinge zu bezeichnen, die nicht auf der Flucht vor Verfolgung oder Krieg sind, sondern nur gerne besser leben wollen. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, Deutsche Migranten, die in reicheren Ländern als Fachkräfte einwandern als „Flüchtlinge“ zu bezeichnen. Das Framing dient vor allem der Vermischung der Themen Fluch und Migration und ist inzwischen vorrangig im linken Spektrum üblich.
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Alles was dagegen wirksam wäre, steht im Widerspruch zur EU und ist somit im Rahmen der EU schlicht nicht umsetzbar.
Die Verhinderung illegaler Grenzübertritte steht im Widerspruch zur EU? Das deckt sich nicht mit den Realitäten an den Grenzen, nicht mit dem Agieren der meisten Staaten und wohl auch nicht mit dem Willen des Souveräns in den meisten Staaten der EU. Worauf baust du deine Behauptung? Auf deine persönliche Präferenz? Ich empfehle dir das Studium des Schengener Grenzkodex, insbesondere der Verpflichtungen der Mitgliedsstaaten.


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Das Ende der EU?

um 17:27
Zitat von CharlesBarronCharlesBarron schrieb:Allerdings kann sich die Verhinderung von Armutsmigration wohl nie alleine auf die reine Verhinderung der Einreise beschränken.
Eine unlimmittierte Einreise würde die Armut aber auch nicht lindern, sondern importieren.
Eine Verhinderung der Armutsmigration könnte evtl. den Druck auf die Ursprungsländer erhöhen, die Ursachen zu beseitigen indem der Druck nach innen weitergegeben wird.


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um 17:29
@Alina.B

Über humanistische Werte oder Ethik braucht man hier im Forum gar nicht diskutieren. Illegale Flüchtlinge werden gezielt mit Begriffen wie "Invasion" entmenschlicht und Ängste geschürt. Damit ist jede sachliche Debatte unmöglich.
Zitat von CharlesBarronCharlesBarron schrieb:So wie es auch Framing ist, Migranten als Flüchtlinge zu bezeichnen, die nicht auf der Flucht vor Verfolgung oder Krieg sind, sondern nur gerne besser leben wollen. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, Deutsche Migranten, die in reicheren Ländern als Fachkräfte einwandern als „Flüchtlinge“ zu bezeichnen. Das Framing dient vor allem der Vermischung der Themen Fluch und Migration und ist inzwischen vorrangig im linken Spektrum üblich.
Nee, diese Menschen als Flüchtlinge zu bezeichnen ist schon okay, wie gesagt, es gibt den Begriff Armutsflüchtling. Das impliziert erstmal keine Schutzwürdigkeit. Sie als Invasoren zu bezeichnen ist hingegen bereits ein echtes Framing, weil es die Menschen die herkommen als feindlich und böse deklariert.


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Das Ende der EU?

um 17:29
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:In den seriösen Medien wird der Begriff Ansturm, Krise und Andrang verwendet. Natürlich ist in der rechten Medienbubblevon Invasion die Rede.
Jo und genau das ist des Deutschen Problem. Der geilt sich naemlich lieber daran auf, wie man jetzt woertlich etwas beschreibt, um bloß keinen aufzuschrecken. Zieht sich durch ganz besonders eine Sparte Medien hier im Lande.

Dort hiess es auch am Anfang noch “hunderte”.

Wenn 50.000 Leute gleichzeitig ueber die Grenze treten, ist und bleibt es eine Invasion. Undzwar fuer dich nochmal ganz besonders: Eine Illegale Invasion.


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Das Ende der EU?

um 17:38
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Sie als Invasoren zu bezeichnen ist hingegen bereits ein echtes Framin
Ich habe den Begriff nicht verwandt und würde es auch nicht tun.
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:diese Menschen als Flüchtlinge zu bezeichnen ist schon okay
Es ist Framing, denn diese Menschen sind nicht auf der Flucht. Sind deutsche Arbeitnehmer in Norwegen und der Schweiz für dich Wirtschaftsflüchtlinge?


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Das Ende der EU?

um 17:38
@CharlesBarron
Was in der Theorie so ist, hat doch nix damit zu tun, inwiefern es auch praktisch umsetzbar ist. Genau das ist doch der Grund, warum diese Thematik schon seit Jahren ungelöst ist. Es gäbe eigentlich nur zwei wirkliche Lösungen, die auch praktisch einen Unterschied machen würden. Entweder man sorgt dafür, dass sich von Grund auf keine Menschen mehr auf den Weg nach Europa machen, was komplett unrealistisch und letztlich auch unmöglich in einer vernetzten Welt ist oder man schützt die Grenzen mit Waffengewalt, was ebenfalls unmöglich ist.


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Das Ende der EU?

um 17:41
Ich finde, man sollte den Begriff "Flüchtling" wirklich mit Bedacht wählen. Wer auf ein besseres Leben hofft und wer eine Panzerkanone im Nacken hat, ist nicht dasselbe, auch wenn man ein anderes Präfix wie "Armut" davorsetzt.

Armut ist ein strukturelles Problem, das man vor Ort lösen muss. Zweiteres ist akut, und genau dafür wurden die entsprechenden Gesetze geschrieben. Das Asylrecht knüpft an Verfolgung und Krieg an, nicht an die wirtschaftliche Lage. Deshalb wird auch jeder Fall einzeln geprüft, damit Berechtigte am Ende nicht im selben Topf landet wie alle anderen.


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um 18:13
@vx110

Weil Invasion ein gezielter Angriff in feindseliger Absicht ist. Völlig unsachlich

Illegale Invasion :D Warum nicht gleich Migrationsgroßangriff? Wie gesagt, das Wording Invasion ist nichts als ausländerfeindliche Hetze.

@CharlesBarron

Damit meinte ich auch nicht dich und bin auch froh, das du diesen Begriff nicht verwendest.

Allerdings habe ich mir den Begriff dafür nicht ausgedacht. Nein sind sie nicht. Es gibt auch viele legale Arbeitsmigranten aus diesen Ländern.


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Das Ende der EU?

um 18:27
@CharlesBarron
Trotzdem muss ich auch sagen, unbegrenzt kann und sollte das so nicht bleiben. Da bin ich schon auf deiner Seite. Denn mit der Logik der absoluten Humanität, gibt es keinerlei Grund, warum nicht letztlich dann alle Menschen auf der Erde, die Hilfe benötigen, außerhalb Europas, dann in ein Land/Staat/Kontinent einwandern sollten, welches diese Rechte dann gewährt. Und das kann ja nicht funktionieren. Allerdings weiß ich auch nicht, wie die EU das langfristig in den Griff kriegen soll, solange sie so ist wie sie ist.


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Das Ende der EU?

um 19:00
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Wird aber so ja niemals kommen können.
@Alina.B

Was wird so niemals kommen können? Das Europa seine Grenzen gegen illegalen Übertritt schützt?

Warum denn?

Wir können genau das tun, was wir wollen, wenn wir wollen.

Niemand kann uns das verbieten. Linke Bedenkenträger sagen, dass wir das nicht können.

Wenn wir unsere Lebensweise erhalten wollen, geht das nur ohne den politischen Islam. Der will sich nicht in multikulti als ein Angebot von vielen einordnen. Siehe Afghanistan.


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Das Ende der EU?

um 19:01
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Entweder man sorgt dafür, dass sich von Grund auf keine Menschen mehr auf den Weg nach Europa machen, was komplett unrealistisch und letztlich auch unmöglich in einer vernetzten Welt ist oder man schützt die Grenzen mit Waffengewalt, was ebenfalls unmöglich ist.
Warum sollte es unmöglich sein, die Grenzen Europas zu schützen? Das ist doch Unsinn.

Natürlich kann man die nicht hermetisch schützen, aber generell schon. Wenn Ungarn das kann können wir das auch.

Dort sehen Weihnachtdmärkte und Freibäder nicht so aus wie Hochsicherheitstrakts.


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Das Ende der EU?

um 19:10
Zitat von Alina.BAlina.B schrieb:Entweder man sorgt dafür, dass sich von Grund auf keine Menschen mehr auf den Weg nach Europa machen, was komplett unrealistisch und letztlich auch unmöglich in einer vernetzten Welt ist oder man schützt die Grenzen mit Waffengewalt, was ebenfalls unmöglich ist.
Wie kommst du darauf, dass es nur diese beiden Optionen gibt? Mir fällt eine weitere Variante ein, nämlich dass Personen ohne Fluchtgrund anders als heute absehbar keine Bleibeperspektive geboten wird. Dass Staaten bei Bedarf auch Zwang und ihr Gewaltmonopol ausüben dürfen, ist in allen europäischen Staaten Konsens. Warum sollte die EU daran zerbrechen. Es geht ja eben auch nicht um Menschen, die Schutz benötigen. Es geht um den Wunsch nach wirtschaftlicher Verbesserung. Diese ist jedoch kein universelles Menschenrecht, hinter dem die nationalen und europäischen Gesetze zurückstehen müssen.
Zitat von Cthulhus_callCthulhus_call schrieb:Allerdings habe ich mir den Begriff dafür nicht ausgedacht.
Aber du erkennst die problematische Verquickung in der Bezeichnung, dass der Begriff des Flüchtlings sachfremd mit dem (verständlichen) Wunsch nach einem angenehmeren Leben vermischt wird?


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