Gwyddion schrieb:Hmja.. aus dem Zitat von @calligraphie kann ich jetzt nicht herausarbeiten, das Sanchez alle hereingelassen hat. Sei´s drum.
Hmja...
calligraphie schrieb am 30.07.2026:Verstehe ich es richtig? Sanchez sagt, wer es schwimmend ( zur Not mit Schwimmreifen) zu uns schafft, der bekommt was? Eine Anhörung? [...] Sowas bekommt man, wenn man Sozialisten wählt.
Hmja...
Gwyddion schrieb:Immerhin kamen sie zwar wie ein Heuschreckenschwarm über die Grenze gerannt und geschwommen
Okay, die Leute als Heuschreckenschwarm zu bezeichnen ist gleich viel weniger entmenschlichend. Da wird einem gerade warm ums Herz. In meiner Jugend vor 20 Jahren war das ganz klar der Jargon von Neonazis und heute muss man den Leuten erklären, warum Menschen als Schädlinge oder Invasoren zu bezeichnen, ein Anzeichen der Verrohung der Sprache ist. Was nicht heisst, das ich dich für einen Neonazi halte, eher im Gegenteil, du scheinst mir bisher sehr balanced und vernünftig zu sein, das ist ja das traurige. Ich meine das tatsächlich ernst.
Sherlock_H schrieb:Behaupte doch nicht einfach so einen Unsinn. Wenn du keine Ahnung von einem Begriff hast, dann lass es halt einfach.
Hmja...
Bedeutung ⓘ
feindliches Einrücken von militärischen Einheiten in fremdes Gebiet
Quelle:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Invasion
Sherlock_H schrieb:Ich habe den Eindruck, du willst mit deinen destruktiven Beiträgen einfach vom Thema ablenken.
Es ist nicht destruktiv, wenn man auf Mäßigung in der Sprache hinweist. Wenn man wirklich sachlich über ein Thema reden will, sollte man auch sachliche Sprache verwenden.
Niemand hat hier versucht die Lage in irgendeiner Form hier herunter zu spielen.
Allerdings nützt es nichts wenn man gleich Superlative hyperventiliert.
Es kam zu einem massiven Ansturm auf Ceuta, aber die Leute wurden wieder nach Marokko zurückgeschickt. Ceuta ist eine Enklave in Afrika und gehört auch nicht zum Schengenraum. Eine Landesgrenze zu Italien gibt es auch nicht. Den Schengenraum für Spanien dicht zu machen war also eher innenpolitisches Getöse von Italiens rechter Regierung. Zumal Italien auch am Anfang überwältigt war, als vor drei Jahren 100 Boote in Lampedusa anlandeten. IdR. funktioniert mittlerweile der Schutz der EU-Aussengrenzen, die Zahlen sind rückläufig.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-07/frontex-illegale-grenzuebertritte-eu-migration-mittelmeerSolche Peaks sind die absolute Ausnahme und der Staat hat die Situation ja in den Griff bekommen.
Also wer da ein Ende der EU (um beim Threadtitel zu bleiben) herbeisehnt oder sieht ...
Wir müssen Frontex weiter ausbauen, die Staaten mit Aussengrezen bei der Sicherung ebendieser helfen, Abkommen mit sicheren Drittstaaten schließen um dort Asylzentren zu betreiben und Arbeitsmigration zu steuern.
Wir brauchen eine Taskforce zum kontern von Desinformationskampagnen wie jene die die Krise in Ceuta ausgelöst hat, die am besten noch in den Herkunftsländern arbeitet um gleich den Leuten klar zu machen, das die Grenzen eben nicht offen sind.
vx110 schrieb:Ich hoffe, dass da jetzt wirklich aufgeraeumt wird und auch mal nachgeforscht wird, WER dafuer verantwortlich ist. Denn das klang, wie ein User hier schon schrieb, schon nach einem geplanten “Flashmob”
Siehe eins weiter oben.
abberline schrieb:Aber de spanische Ministerpräsident nannte es auch Angriff.
Ja, aber wenn man sich seine Rede im gesamten anhört, dann ist damit die Kampagne gemeint, die zu der Krise in Ceuta führte.