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Das Ende der EU?

365 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: EU, Europa, Euro ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Ende der EU?

13.07.2026 um 22:09
Ich erinnere mich eher daran, in dieser Zeit sowohl betragsmäßig, als auch kaufkraftmäßig recht gut verdient zu haben. Die Erweiterung der Geschäftsfelder auf "den Binnenmarkt" hat sich die EU zwar auf die Fahnen geschrieben, aber die Handelserleichterungen bei der Verzollung z.B. waren einfach der zunehmenden Digitalisierung geschuldet. Hausverzollung gabs mit Ungarn schon zu EWG Zeiten. Ein "Absturz" wäre nicht erfolgt, denn dem gekauften Absatz sind ja die KfW Kredite entgegengestanden, mit welchen wir das zusätzliche Handelsvolumen finanziert haben. Zusätzlich wurde nur umgesetzt, was wir den (jetzt) Binnenkunden auch finanziert haben. Eine Brauerei geht auch nicht pleite, wenn der Anteil der Ausstoßes, der durch Kundenabsatzfinanzierung entsteht, die nicht bedient wird, wegfällt. Das Gegenteil ist der Fall.

Zu
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Nur weil du Sklaven- und Feudalarbeit wie in der Kolonialzeit haben möchtest


will ich noch anmerken, genau diese Art der Beschäftigung will ich natürlich nicht. Sie kommt beispielsweise in Süditalien oder Spanien bei Erntearbeitern häufig vor. (Also EU-Ländern). Spanien, nicht die EU, hat durch eine Kampagne zur Legalisierung zur Verbesserung der Rechtsstellung Betroffener geführt. Die EU hat damit mal wieder genau Nichts zu tun!


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13.07.2026 um 23:51
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die EU ist an sich eine dolle Sache, wenn man die als 'Werte' verbrämte linke Ideologie entfernen würde.
Kann Ich nur zustimmen. Es gibt definitiv Punkte die sind gut und auch die du gelistet hast. Aber die sollten mal alle den Ball flach halten und nicht regieren wollen. Dann kann man auch 75% auf die Strasse von denen setzen.


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Das Ende der EU?

14.07.2026 um 00:45
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:linke Ideologie
Wieso links?
Das ganze ist eine Geld-Union, gemacht für Handel und Wirtschaft und deren Subventionen und Geldtransfer, besonders der Landwirtschsft und Region-Wirtschafts-Förderung die bei lokalen korrupten Mafiosis oder ähnlichen pol. Strukturen versickert. Das ist der einzige gemeinsame Nenner. Eine gemeinsame Politik und Werte gibt es Null.
Eine Anpassung der Werte, Sozial- und Steuerverhältnisde, z. BSP. an Sozialhilfe- und Kindergeld wäre links und notwendig um den ganzen Transfertourismus mit den Balkanländern zu unterbinden, indem es an die realen Lebenskosten und Sozielsysteme dort angeglichen wird.


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14.07.2026 um 13:21
Zitat von hiddenhidden schrieb:Eine Anpassung der Werte, Sozial- und Steuerverhältnisde, z. BSP. an Sozialhilfe- und Kindergeld wäre links und notwendig um den ganzen Transfertourismus mit den Balkanländern zu unterbinden, indem es an die realen Lebenskosten und Sozielsysteme dort angeglichen wird.
Ich finde das ist ein Perfektes Beispiel für Linke und das Problem der EU. Man will einfach allen seinen willen aufdrücken da man selbst doch besser ist....


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14.07.2026 um 13:38
Zitat von antrax0815antrax0815 schrieb:Ich finde das ist ein Perfektes Beispiel für Linke und das Problem der EU.
Steht aber nicht auf der Agenda der EU, also läuft der Sozialtourismus weiter.
Die Quoten, Förderung und Subventionen einzelner Bereiche und damit einhergehende Steuerverschwendung, auch der ganze Bürokratiewahnsinn in Straßburg + Brüssel, das ist eher sozialistisches Werk.


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14.07.2026 um 14:42
Zitat von hiddenhidden schrieb:Steht aber nicht auf der Agenda der EU, also läuft der Sozialtourismus weiter.
@hidden

Genau das meine ich: Das Label war Arbeitnehmerfreizügigkeit. Man hat die aber so ausgestaltet, dass schon homöopathische Verdienste als Arbeitnehmerstatus gelten, die ein Zigfaches an Transfer für die ganze Bedarfsgemeinschaft auslösen können. Entweder war das Blödheit unfassbaren Ausmaßes oder es war intendiert, was ich eher vermute.

Arbeitnehmerfreizügigkeit bedeutet doch: Ich verdiene mein Geld selbst. Das war Rosstäuscherei.

Gleiches auch die EU Regularien für Asylzuwanderung, die allen EU Ländern auch gegen ihren Willen aufgedrückt werden, ggf mit Strafen durchgedrückt werden. Das hat nichts mehr mit einer Wirtschaftsunion zu tun.

Und vor einigen Jahren noch mussten wir eine Schuldenunion fürchten. Diese Furcht ist mittlerweile unbegründet. Bei den Schuldenorgien von Ampel und schwarzrot werden jetzt eher andere Länder eine Schuldenunion mit uns fürchten, Griechenland zum Beispiel.


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Das Ende der EU?

14.07.2026 um 14:46
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Entweder war das Blödheit unfassbaren Ausmaßes oder es war intendiert, was ich eher vermute
Denke eher ersteres, hätte man es anders gewollt wäre das bestimmt auch gegangen.


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14.07.2026 um 14:51
Zitat von hiddenhidden schrieb:Denke eher ersteres, hätte man es anders gewollt wäre das bestimmt auch gegangen.
@hidden

Da waren eben auch Länder dran beteiligt, die davon profitieren wollten, nicht nur der Zahlmeister. Es wird wohl ein üblicher Kompromiss gewesen sein, dem man nur den falschen Namen angesteckt hatte. 'Arbeitnehmer- und Sozialstouristenfreizügigkeit' hätte man einfach nicht so gut verkaufen können.


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Das Ende der EU?

14.07.2026 um 16:47
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Sozialstouristenfreizügigkeit' hätte man einfach nicht so gut verkaufen können.
Ich glaub für viele Balkanländer waren das die Pull-Faktoren.
Zu dieser Zeit haben die jeden dazu genommen, kam mir schon wie Lockangebote vor.
Nicht eigenes Geld verschleudern-das ist linker Sozialismus.


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14.07.2026 um 17:33
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:wenn es mit dem Missbrauch von Mini Jobs als Eintrittskarte ins Sozialsystem genau darauf hinausläuft.
Dann ist das die Schuld des Gesetzgeber. Wir sind nun mal Magnet für viele Menschen - auch wenn das niemand hören will.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Eine Migrationspolitik aus Nicht EU Ländern durchzudrücken, hat ebenfalls gar nichts mit EU Freizügigkeit zu tun. Jedes Land sollte selbst entscheiden können, wen es aufnimmt.
Wir bezahlen eben zu wenig für den Grenzschutz. Dann muss man eben mit Schleusern rechnen.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es war eine EU Verordnung, die unnütz bleibt aber viel darüber aussagt, was Eurokraten über EU Bürger denken.
Es ist offensichtlich so auffällig gewesen, dass es zu einer Richtlinie kam. Ich kann mich nicht entsinnen, dass in anderen Ländern so ein Aufstand gemacht wird. Das ist ungefähr das gleiche Niveau wie beim Thema Zeitumstellung.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Die EU ist an sich eine dolle Sache, wenn man die als 'Werte' verbrämte linke Ideologie entfernen würde.
Was ist denn linke Ideologie? Ist es nicht eher so, dass rechte Apologeten wieder mal eine Mücke zum Elefanten machen?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:die EU verdoppelt legislativ alle Strukturen.
Die EU hat weniger Bürokratie als die Stadt Köln. Kann also nicht so schlimm sein.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und vor einigen Jahren noch mussten wir eine Schuldenunion fürchten.
Der Euro ist per se eine Schuldenunion. Dir sagt es nur keiner, weil du und andere es nicht verstehen würden.


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Das Ende der EU?

14.07.2026 um 19:11
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Dann ist das die Schuld des Gesetzgeber. Wir sind nun mal Magnet für viele Menschen - auch wenn das niemand hören will.
Magnet zu sein ist eine Sache, das ganze per EU Regularien zu institutionalieren ist dann schon eine andere Hausnummer.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Wir bezahlen eben zu wenig für den Grenzschutz. Dann muss man eben mit Schleusern rechnen.
Wir ja, andere Länder wie Ungarn nicht, die dafür sinnlos sanktioniert wurden. Gemeinsamer Grenzschutz wäre eine gute Idee, solange jedes Land an der Außengrenze autark entscheiden kann, wen es reinlässt.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Es ist offensichtlich so auffällig gewesen, dass es zu einer Richtlinie kam. Ich kann mich nicht entsinnen, dass in anderen Ländern so ein Aufstand gemacht wird
In Italien und Frankreich halten es unsere Freunde für ähnlich bekloppt wie wir. Wer wirft schon einen Deckel ohne Flasche weg?
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Was ist denn linke Ideologie? Ist es nicht eher so, dass rechte Apologeten wieder mal eine Mücke zum Elefanten machen?
Mit der Mücke meinst Du Millionen Menschen aus muslimisch geprägten Ländern?
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Die EU hat weniger Bürokratie als die Stadt Köln. Kann also nicht so schlimm sein.
Dann hau mal die Fakten raus, die belegen, dass die gesamte EU Bürokratie samt dauerndem Umzug des EU Parlaments weniger Geld kostet, als die Kölner Verwaltung, bin gespannt und skeptisch.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Der Euro ist per se eine Schuldenunion. Dir sagt es nur keiner, weil du und andere es nicht verstehen würden.
Laut EU Verfassung nicht, aber Du hast Recht, niemand glaubt, dass Eurokraten, die niemand kontrolliert, sich daran halten.


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14.07.2026 um 22:39
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:solange jedes Land an der Außengrenze autark entscheiden kann, wen es reinlässt.
Gemeint ist Außengrenze der EU? Welches Land kann dort nicht souverän entscheiden, wen es reinlässt, und was hat die EU damit zu tun?


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15.07.2026 um 14:50
Zitat von cherokscheroks schrieb am 27.04.2017:Mit anderen Worten: der Laden(EU) bricht lansgam aber sich auseinander und löst sich auf.
Die 9 Jahre alte Text der Threaderöffnung von @cheroks lässt einen schmunzeln. So gut wie nichts ist eingetroffen.

Die meisten Briten begreifen den Brexit heute als Fehlentscheidung. Bittere Ernüchterung.

Weder die FPÖ, noch Le Pens RN, noch Geert Wilders PVV möchten noch einen Austritt ihrer Länder aus der EU. Nur die AfD möchte einen Austritt, aber das auch nur noch als Beleidigte-Leberwurst-'Konsequenz' (wenn keine Reformen ...).

Griechenland hat sich berappelt, hat ein gutes Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit massiv gesenkt, sinkende Schuldenquote.

Italien war nie 'Sorgenkind' der EU, ist ist auch heute keines, trotz hoher Verschuldung. Dank breit aufgestellter Wirtschaft steht Italien stabil da.

Einzig das 'Sorgenkind Rechtnationalismus' (= 'Sorgenkind Flüchtlingskrise') ist noch da. Auch, weil sie ihre Position zur EU populistisch angepasst und ihr Fähnchen in den Wind gedreht haben.


Die Völkerverständigung und Freundschaft unter Europäischen Ländern wird leider von vielen als Selbstverständlichkeit hingenommen. Nicht als etwas was hart erarbeitet wurde, was als grosses generationenübergreifendes Projekt angelegt und verwirklicht worden ist. Die EU hat zu Recht den Friedensnobelpreisträger bekommen.


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15.07.2026 um 15:29
Zitat von Ripley_7Ripley_7 schrieb:Die Völkerverständigung und Freundschaft unter Europäischen Ländern wird leider von vielen als Selbstverständlichkeit hingenommen.
@Ripley_7

Es liegt auch in der Natur der Dinge, die Reisefreiheit als selbstverständlich anzusehen, weil viele Jüngere die Zeit davor ja gar nicht mehr selbst erinnerlich haben.


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15.07.2026 um 15:34
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es liegt auch in der Natur der Dinge, die Reisefreiheit als selbstverständlich anzusehen, weil viele Jüngere die Zeit davor ja gar nicht mehr selbst erinnerlich haben.
Wobei die Reisefreiheit außerhalb Europas (plus UK) leider zunehmend erschwert wird, weil immer mehr Länder die Einführung von Online-Visa-Verfahren vorantreiben (meistens ETA, ESTA etc. genannt). Es ist zwar keine riesige Hürde, aber dennoch finde ich, dass es das Reisen komplizierter macht, zumal diese Online-Registrierungen im Lauf der Zeit dazu tendieren, komplexer zu werden (umfangreicherer Fragenkatalog, eingescannter Pass, selbstgemachtes Foto etc.).

Wir haben schon beim UK gemerkt, dass es zumindest dazu führt, dass man spontane Städtetrips überdenkt, wenn man den Antrag nicht ohnehin bereits gestellt hat. Wir sagen dann beispielsweise im Zweifelsfall "Ach, dann doch lieber nach Dublin, da ist die Einreise einfacher...:"


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15.07.2026 um 15:39
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wir haben schon beim UK gemerkt, dass es zumindest dazu führt, dass man spontane Städtetrips überdenkt, wenn man den Antrag nicht ohnehin bereits gestellt hat. Wir sagen dann beispielsweise im Zweifelsfall "Ach, dann doch lieber nach Dublin, da ist die Einreise einfacher...:"
@martenot

Auch bei der Bestellung vom Artikeln aus dem UK denke ich mir meistens: Ne lass mal, das wird kompliziert.

Wir fahren jetzt auch eher nach Frankreich oder Italien.


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15.07.2026 um 15:42
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wir fahren jetzt auch eher nach Frankreich oder Italien.
Vor dem Brexit war das UK eines unserer Lieblingsreiseländer. Seit dem Brexit ist unsere Besuchsfrequenz stark zurückgegangen, und seit Einführung der neuen Online-Registrierung sind wir überhaupt nicht mehr da gewesen (obwohl ich selbst den Antrag gestellt habe und somit formal einreisen dürfte). Irgendwie habe ich keine große Lust mehr aufs Brexit-UK. Aber man müsste es vielleicht mal wieder ausprobieren....


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15.07.2026 um 15:59
Die EU wird nicht untergehen, es wird eine Transformation geben, eventuell wird die EU kleiner


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15.07.2026 um 16:03
Zitat von AlfredoA.AlfredoA. schrieb:eventuell wird die EU kleiner
Sie ist seit dem Brexit ja schon kleiner geworden. An welchen Austritt würdest Du konkret denken?


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15.07.2026 um 16:06
Könnten noch paar Staaten dazu kommen, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, event. Slowakei


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