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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

1.293 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Marine, Gorch Fock, Jenny Böken ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 15:53
@infinitas

Danke für die Information. Das wusste ich nicht. Ich nahm an es verhält sich für ein Mitglied der Bundeswehr wie bei zivilen Personen.

Dennoch gehe ich weiterhin davon aus das Jenny unter, entweder wie sie selbst sagte einer Zyste litt, oder unter anderweitigen akuten Unterleibsbeschwerden.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 16:08
Das ist total kompliziert bei der BW, und erschwert vieles. Ganz besonders da Gyns bei der BW mangelware sind und die Frauen fast immer zu einem zivilen Arzt müssen. Ihnen steht ja auch einmal jährlich die Vorsorge zu und auch dafür brauchen sie diesen Schein.

Ob es akut war, wissen wir nicht. rein theoretisch könnte es auch der Wunsch nach einer normalen Kontrolle gewesen sein, um z.B. zu gucken, ob die Zyste nach einem Zyklus weg ist. Sie kann klärungsbedarf in Sachen Verhütung gehabt haben, eine Infektion, Hormonprobleme, Hautprobleme, Zyklusunregelmäßigkeiten etc pp.
Allein die Tatsache das sie zu einem Gyn wollte, macht sie noch lange nicht (behandlungswürdig) krank.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 16:14
@infinitas

Sicher, es gibt durchaus viele Gründe einen Gynäkologen aufzusuchen, ohne das man akute Beschwerden hat. Aber Jenny schrieb ihren Eltern, dass der Schiffsarzt eine Zyste bei ihr festgestellt hatte.

Eine Mail kurz vor ihrem Tod beunruhigte dann die Eltern doch. Am 31. August 2008, vier Tage vor ihrem Tod und fünf Tage vor ihrem 19. Geburtstag, schrieb sie an ihre Mutter: "Liebe Mama, ich brauche dringend einen Termin bei meinem Gynäkologen Dr. M." Der Schiffsarzt habe eine "Zyste" festgestellt.

http://www.stern.de/politik/deutschland/todesfall-auf-der--gorch-fock--2008-was-geschah-mit-jenny-boeken--3927130.html


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 16:41
@Dwarf

Ja das weiss ich, aber das macht sie nicht automatisch zu einem Notfall, oder krank.
Es kann auch einfach nur eine Kontrolluntersuchung gewesen sein, was normal und völlig Rahmen ist.
Nur weil eine Pat. eine dringende Abklärung möchte, muss es medizinisch gesehen kein Notfall oder akut sein.
So viele Patienten sind nach so einem Arztbesuch erstmal völlig durch den Wind. Man ist aufgeregt, das plötzlich was gesehen wurde, hört nicht richtig zu bei den Erklärungen, oder erinnert sich nicht mehr, weil man so vor den Kopf geschlagen ist.
Oder Arzt erklärt es auch überhaupt nicht und lässt total verunsicherte Patienten mit ihren Gedanken allein.
Oft genug erlebt und der zweite Arzt darf dann aufklären und beruhigen.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 16:43
Also eine Zyste alleine muss noch lange kein Notfall sein. Bei mir wurden bei einem MRT einige ovarielle Zysten entdeckt, die jedoch zunächst keinen Notfall darstellen...Habe das Gefühl hier sind gerade nur Männer anwesend. Es gibt viele Gründe den Frauenarzt aufzusuchen, ohne direkt schwanger oder Eierstockkrebs haben zu müssen.
Vllt hatte sie auch einfach heftige monatliche Menstruationsbeschwerden.
Ob der Arztbesuch soooo dringend war...ich bezweifle das ehrlich gesagt...wie viele gehen heutzutage wegen jedem Wehwehchen zum Arzt?
Da ich nun schon mehrmals gelesen habe, dass sie sehr oft...ob täglich kann ich nicht sagen, beim Schiffsarzt war, vermute ich eher ein psychisches Problem. Sie war körperlich überfordert aber auf der anderen Seite wollte sie sich nicht die Blöße geben und sich das eingestehen. Da kommen Wehwehchen plötzlich ganz gelegen...die wären nämlich ja dann dafür verantwortlich, dass sie körperlich scheiterte...es klingt sehr nach einer Erklärung suchen...krampfhaft...statt sich einzugestehen, dass der Traum Marine gescheitert sein könnte, weil sie zu schwach ist. Ich finde dieses Verhalten für eine 18jährige, das erste Mal auch länger weg von zuhause, halb Mädchen, halb Frau, kein richtiger Anschluss unter den Kameraden, geradezu typisch.
Ist nur meine bescheidene Meinung hierzu.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 17:07
@allmy_my
Die innerliche Erkenntnis des Scheiterns könnte dann allerdings zu einer Kurzschlussreaktion geführt haben. Andererseits war Jenny laut Medienberichten in der DLRG. Hier stellt sich dann die Frage, ob nur als förderndes Mitglied oder im aktiven Einsatz. Zumindest eine trainierte Rettungsschwimmerin dürfte an Bord der Gorch Fock kaum körperlich überfordert gewesen sein.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 17:12
@allmy_my
Zitat von allmy_myallmy_my schrieb:Da ich nun schon mehrmals gelesen habe, dass sie sehr oft...ob täglich kann ich nicht sagen, beim Schiffsarzt war, vermute ich eher ein psychisches Problem. Sie war körperlich überfordert aber auf der anderen Seite wollte sie sich nicht die Blöße geben und sich das eingestehen. Da kommen Wehwehchen plötzlich ganz gelegen...die wären nämlich ja dann dafür verantwortlich, dass sie körperlich scheiterte...es klingt sehr nach einer Erklärung suchen...krampfhaft...statt sich einzugestehen, dass der Traum Marine gescheitert sein könnte, weil sie zu schwach ist.
Wenn sie in der letzten Zeit täglich beim Arzt war, würde ich nicht denken, dass ihr körperlich nichts fehlte - ganz im Gegenteil, ich würde davon ausgehen, dass sie tatsächlich krank war!

(Und selbst wenn sie psychische Probleme gehabt hätte, dann hätten diese auch Krankheitswert gehabt.)

Ich fände es auch nicht normal, wenn eine bisher gesunde 18-Jährige zu schwach für den Dienst auf der Gorch Fock wäre, da würde ich dann auch eher eine dahinterliegende Erkrankung vermuten und nicht eine psychische Störung.
Wenn sie einfach untrainiert gewesen wäre, hätte sich das ja rasch verbessern lassen.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 17:43
Vielleicht sollte man sich mal die Urteil des Oberverwaltungsgerichtes NRW vom 14.0916 https://www.jurion.de/urteile/ovg-nordrhein-westfalen/2016-09-14/1-a-2359_14/ (Archiv-Version vom 07.04.2017) einmal durchlesen.
Da ist recht ausführlich beschrieben welche Einträge vorliegen und welche Untersuchungen gemacht wurden.
Aber Vorsicht, die Lektüre kann bestehende VTs erheblich schädigen.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 17:43
Zitat von annizanniz schrieb:Warum auch, dafür ist die Sanitätsakademie der Bundeswehr zuständig, nicht die Landesärztekammern. Sind ja keine zivilen Ärzte. Aber das solltest Du eigentlich wissen...
Das ist falsch. Bundeswehrärzte sind genauso Pflichtmitglied der Ärztekammern wie alle anderen Ärzte, und als solche müssen sie auch Fortbildungspunkte nach den Richtlinien der Ärztekammern erwerben. Genauso wie Facharztprüfungen und alle anderen Prüfungen von den jeweiligen Landesärztekammern abgenommen werden.

Das tut hier zwar nichts zur Sache, aber all denjenigen, die kritische Fragen zu Jennys Tod stellen, wird hier ständig vorgeworfen, bloße Behauptungen in den Raum zu stellen. Ihr anderen dürft aber auch ruhig Eure Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen 😉


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 18:03
@Zyklotrop
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Vielleicht sollte man sich mal die Urteil des Oberverwaltungsgerichtes NRW vom 14.0916 https://www.jurion.de/urteile/ovg-nordrhein-westfalen/2016-09-14/1-a-2359_14/ (Archiv-Version vom 07.04.2017) einmal durchlesen.
Da ist recht ausführlich beschrieben welche Einträge vorliegen und welche Untersuchungen gemacht wurden.
Aber Vorsicht, die Lektüre kann bestehende VTs erheblich schädigen.
]schädigen.
[/quote]

Da ich keiner Verschwörungstheorie anhänge, kann mir ja zum Glück nichts passieren. 😆

Die Definition von "Lebensgefahr" und "besonderer Lebensgefahr" ist ganz schön willkürlich. In dem von Dir zitierten Prozeß kommen die Gelehrten zu der Entscheidung, daß keine besondere Lebensgefahr vorlag- trotz Nacht, Windstärke 7, fehlender Rettungsweste, nur kniehoher Rehling und einer unerfahrenen Rekrutin mit Schlafstörungen, die bei Licht betrachtet gar nicht borddiensttauglich war. Ach so, nicht zu vergessen auf dem einzigen Wachposten, wo man alleine steht.
Man könnte auch sagen, das Mädchen ist durch eine Verkettung von laxen Dienstvorschriften (keine Rettungsweste, alleine) und zweifelhaften Tauglichkeitsuntersuchungen (hier lang und breit bereits diskutiert) in besondere Lebensgefahr geraten. Wieso muß man dafür einer Verschwörungstheorie anhängen? Verstehe ich nicht.

Youtube: Prozess um Tod von "Gorch Fock"-Kadettin
Prozess um Tod von "Gorch Fock"-Kadettin



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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 18:17
Zitat von chelsichelsi schrieb:Da ich keiner Verschwörungstheorie anhänge, kann mir ja zum Glück nichts passieren.
Ja, das sieht man hervorrragend an deinen folgenden Zeilen. :D
Zitat von chelsichelsi schrieb:Man könnte auch sagen, das Mädchen ist durch eine Verkettung von laxen Dienstvorschriften (keine Rettungsweste, alleine) und zweifelhaften Tauglichkeitsuntersuchungen (hier lang und breit bereits diskutiert) in besondere Lebensgefahr geraten. Wieso muß man dafür einer Verschwörungstheorie anhängen? Verstehe ich nicht.
Das kann passieren, wenn sich Menschen, die weder über die erforderliche Sach- noch über die erforderliche Fachkenntnis verfügen, aufgrund widersprüchlicher Quellen eine Meinung bilden.
Aber ihr seid ja nicht allein, die Seite der Eltern bläst ja ins gleiche Horn und schämt sich nicht auf einen üblen VTler zu verlinken.

Über 1000 Seiten Hinweise, Indizien und Bewertungen sind während der Ermittlung zusammengetragen worden und auf dieser Basis haben die unterschiedlichsten Gerichte mittlerweile meines Wissen 6 Klagen der Eltern Böken wegen Substanzlosigkeit abgewiesen, aber was wissen die Richter schon.
Der wahre Ermittler sitzt vor dem Rechner und bildet sich seine Meinungen aus tendenziösen Zeitungsartikel und Filmchen.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 18:33
Im verlinkten Urteil wird auch aus einer am Unglückstag verschickten E-Mail des Vaters an Jenny zitiert: "Passe auf, dass du nicht zuviel Aufstand machst, da du sonst ggf. ausgemustert werden kannst!!"

Es jetzt aber für uns nicht festzustellen, ob Jenny deshalb anschließend gesundheitliche Beschwerden herunterspielte – oder zum Dramatisieren neigte, wovor sie der Vater warnen wollte.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 18:43
@chelsi

Allein der geschielderte Unfallhergang wirft mehr fragen, als dass er Antworten gibt und zwar:

J.B. soll bei Windstärke 7, gegen den Wind, Deck aufwärts und über die Rehling gestürzt sein.
Zusammenfassend, soll J.B. eine schiefe Ebene hinauf gefallen sein, gegen den Wind und dann auch noch über dass Hindernis der Rehling.
Diese Darstellung ist haarstraeubend und deshalb glaube ich hier nicht an einen Unfall, so kann es jedenfalls nicht gewesen sein, vielleicht eher ein vertuschter Unfall.
Chelsi schrieb (Beitrag gelöscht):Du bist natürlich allwissend 🙄. Deine Kritiklosigkeit und Überheblichkeit finde ich ziemlich unangebracht für jemanden, der sich hier Moderator nennt.
Finde ich auch, wir sind ja hier nicht alle Verschwörungstheoretiker und @Tajna schon mal gar nicht.
Meinst Du nicht, dass der geschielderte Unfallhergang eher einer Verschwörungstheorie gleicht? Übrigens Quelle ist, dass NDR-Magazin, S11.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 18:57
Schiefe Ebene? Die Rede war von 3 bis 5 Grad Krängung. Das ist kaum spürbar. Gegen den Wind? Der Wind kam schräg von achtern (raumschots).  Da sich der Bug nach vorne verjüngt, dürfte sie eher in Windrichtung über Bord gegangen sein. In Böen kann der Wind dazu auch etwas drehen (raumen oder schralen). Und es gab Bereiche, an denen die Reling keinen Meter hoch ist. Bei einer plötzlichen Übelkeit zum Beispiel hätte sich Jenny selbst über die Reling beugen können. Wenn ihr dann schwindlig wird, eine Schiffsbewegung wegen einer größeren Welle und/oder Boe hinzukommt,  wäre das Unglück geschehen.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 19:02
Zitat von EgiEgi schrieb:Schiefe Ebene? Die Rede war von 3 bis 5 Grad Krängung. Das ist kaum spürbar. Gegen den Wind? Der Wind kam schräg von achtern (raumschots). Da sich der Bug nach vorne verjüngt, dürfte sie eher in Windrichtung über Bord gegangen sein. In Böen kann der Wind dazu auch etwas drehen (raumen oder schalen). Und es gab Bereiche, an denen die Reling keinen Meter hoch ist. Bei einer plötzlichen Übelkeit zum Beispiel hätte sich Jenny selbst über die Reling beugen können. Wenn ihr dann schwindlig wird, eine Schiffsbewegung wegen einer größeren Welle und/oder Boe hinzukommt, wäre das Unglück geschehen.
Bei Windstärke 7 und gegen Wind, also von vorne ausgehen, glaube ich daran nicht und dabei bleibe ich auch.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 19:03
@Lionel.twain
Apropos Quellen
Zitat von Lionel.twainLionel.twain schrieb:.B. soll bei Windstärke 7, gegen den Wind, Deck aufwärts und über die Rehling gestürzt sein.
Zusammenfassend, soll J.B. eine schiefe Ebene hinauf gefallen sein, gegen den Wind und dann auch noch über dass Hindernis der Rehling.
Woher hast du die Informationen?
Im Urteil hört sich das ganz anders an
Die Gorch Fock befand sich in den letzten Abendstunden des 3. September 2008 auf einem Kurs, bei dem der Wind aus südwestlicher Richtung und damit - ausgehend von der Fahrtrichtung des Schiffes - von schräg hinten etwa mit Stärke 7 kam. Das Schiff lag mit einer leichten Krängung von 3 bis 5 Grad ruhig und ohne zu stampfen oder zu rollen bei einer Wellenhöhe von etwa 1,5 m stabil im Wasser.
https://www.jurion.de/urteile/ovg-nordrhein-westfalen/2016-09-14/1-a-2359_14/ (Archiv-Version vom 07.04.2017)
Wie erklärst du dir das?


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 19:20
@Zyklotrop

Ui, Du kannst schon anders mit einem reden, die Überheblichkeit vertrage ich nicht, mache dass selber bei anderen auch nicht :).
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Woher hast du die Informationen?
Aus dem NDR-Magazin, S.11, steht auch in meinem Post, war ein Post von der Verschwörungstheoretikerin @Tajna.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wie erklärst du dir das?
Tja, dass ist hier das Problem, nach was geht man hier, nach dem NDR-Magazin oder nach Deinem Link hier, im NDR-Magazin hört sich das ganz anders an, musst mal selber reinhören.
Dort wird eindeutig von "gegen den Wind" gesprochen und davon gehe ich mal aus.


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 19:25
Zitat von Lionel.twainLionel.twain schrieb:Tja, dass ist hier das Problem, nach was geht man hier, nach dem NDR-Magazin oder nach Deinem Link hier, im NDR-Magazin hört sich das ganz anders an, musst mal selber reinhören.
Dort wird eindeutig von "gegen den Wind" gesprochen und davon gehe ich mal aus.
Ah ja. Wenn ich das Problem der unterschiedichen Berichterstattung als Basis für die gezogenen Schlüsse anspreche, dann bin ich überheblich.
Wenn ich darauf hinweise, dass es uns hier an Fach- und Sachkenntnis fehlt, dann bin ich überheblich.
Unterm Strich habe ich allerdings in beiden Punkten Recht, auch wenn das Einigen hier nicht passt.

Was meinst du, wem sollte man denn eher glauben, dem Urteil der Fachleute oder einem Fernsehfilmchen, dass die Lücken mit Spekulationen auffüllt?
Um es dir zu erleichtern. Wie möchtest du beurteilt werden, aufgrund von ermittelten Fakten oder aufgrund von Spekulationen, die irgendwelche Regisseure oder Drehbuchschreiber über dich verfassen?


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Jenny Böken - Tod einer Kadettin

01.08.2017 um 19:44
Journalisten (ich kenne einige) interpretieren oftmals Sachverhalte nicht völlig korrekt, insbesondere dann, wenn sie wenig von der Materie verstehen. Übrigens, direkt gegen den Wind segeln ist unmöglich, mehr als 38 bis 40 Grad sind auf Amwindkurs physikalisch kaum machbar.

Bei schräg achterlichem Wind wiederum kann niemand gegen den Wind von Deck fallen, höchsten am Heck, jedoch nicht am Bug. Dass ein Oberverwaltungsgericht die falsche Windrichtung in seine Urteilsbegründung schreibt, wäre Prozessbeobachtern oder Anwälten gewiss aufgefallen und entsprechend skandalisiert worden.

Jennys Posten war auf der Back. Das ist ganz vorn. Während "back" im englischen hinten oder rückwärts bedeutet. False friends. Darüber stolpern Journalisten ebenso regelmäßig wie bei der Übersetzung der amerikanischen Million, Billion, Trillion. Die amerikanische Billion entspricht nämlich der deutschen Milliarde. Das nur nebenbei.


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