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Rassismus

18.156 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Rassismus, AFD, Migranten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Realo Diskussionsleiter
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26.09.2020 um 12:35
Zitat von TexaslightingTexaslighting schrieb:Gab es schon mal Ehrenmorde so wie in dem Kinofilm "Nur eine Frau" oder wie bei den besagten Tschetschenen? Gibt es da Vernetzung um das Verhalten der Landsfrauen im öffentlichen Raum zu kontrollieren und ggf anzuprangern? Mir ist da nichts bekannt. Insofern kann man das Gequake ja ganz einfach ignorieren.
Noch mal die Frage: Erlaubt das Rassismus und Sippenhaft für alle Muslime? Und wenn so etwas hier bei uns passiert, greift das Strafrecht. Ich wüsste auch nicht, dass Selbstjustiz (die brenn enden Häuser) bei uns erlaubt wäre.
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Vielleicht solltest du mal googeln
Oder angeln gehen, das beruhigt ungemein. :D


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26.09.2020 um 12:35
Zitat von TexaslightingTexaslighting schrieb:Sie beklagen sich m Internet und weiter? Gibt es Fälle, wo Frauen verprügelt oder schlimmeres wurden, die sich für schwarze Männer interessieren? Kannst du mal ein paar Fälle bringen, wo Frauen z.B die Köpfe rasiert und sie nackt auf einen Walk of Shame durchs Dorf geschickt wurden, so wie die Französinnen im 2. Weltkrieg, die mit Nazis angebandelt hatten? Mir ist da nichts bekannt. Sowas hier z.B https://www.vintag.es/2018/07/french-female-collaborators.html
Das ist also was ganz anderes. Klar.


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26.09.2020 um 12:46
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Das ist also was ganz anderes. Klar.
Ja. Du hast ja offenbar gefragt, ob ich der Meinung bin, dass wir eine Kriegssituation wie 44 haben. Darauf lautet die Antwort natürlich nein.


Aber wir haben die Situation, dass Menschen, Frauen und Männer, auch nicht-deutsche Partner haben, was in Frankreich (oder Japan, später auch Deutschland) insofern ähnlich war, dass manche Französinnen deutsche Partner hatten. (Manche Japanerinnen hatten auch US GIs als Parter, manche deutschen Frauen hatten englische oder US Soldaten usw). Wobei sich rechte deutsche Männer davon bedroht fühlen, wenn Frauen es tun. Hier wurde ja von Realo geschrieben
Zitat von RealoRealo schrieb:Wenn man Kultur kritisiert, bspw. Zwang gegenüber Frauen, sind es die gleichen Leute, die meckern, wenn sich deutsche Frauen zu viele Rechte rausnehmen und sich beklagen, dass sie alle schwarzen Männern hinterherlaufen, "die uns unsere Frauen wegnehmen, weil sie... Aber die, die das machen, sind ja sowieso nix wert...". Da deckt sich dann der Rassismus ganz ungewollt selbst auf.
Ich wollte deshalb einfach nur wissen, ob es abgesehen von wörtlich geöußerten Mißfallen irgendwelche Maßnahmen dieser deutschen Männer gibt, die Frauen daran zu hindern oder dafür zu bestrafen. Die Tschetschenen haben ja auch keine Situation wie Deutschland oder Frfankreich 44 und ergreifen trotzdem Maßnahmen.


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26.09.2020 um 12:53
@Texaslighting
Nein ich habe nicht gefragt ob wir eine Kriegssituation haben. Ich habe gefragt ob du tatsächlich 44 Frankreich mit heute vergleichst. Das ist absurd.


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26.09.2020 um 12:59
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Nein ich habe nicht gefragt ob wir eine Kriegssituation haben. Ich habe gefragt ob du tatsächlich 44 Frankreich mit heute vergleichst. Das ist absurd.
Na wenn du den Krieg und alles weitere ausklammerst, sondern nur die Sache an sich betrachten willst (Frau schläft mit nicht einheimlichem Mann), dann kann man es ja schon vergleichen. Manche Frauen bandeln mit ihnen an und die eigenen Männer (wie Realo ja sagte) wollen das nicht.

Denkst du denn, die Tschetschenen vergleichen die heutige Situation mit Frankreich 44 und behandeln ihre Frauen deshalb so?


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26.09.2020 um 13:03
@Texaslighting
Hör auf abzulenken. Du packst dir Sachen zurecht. Du hast "internetkultur" mit Frankreich 44 verglichen. Total absurd. Dann spricht man dich drauf an und fragt was war hier denn so los zu der Zeit, oder Zeit die näher dran ist als heute..dann kommt wage was und schnell wird abgelenkt. Klar, das geht schon OT, deshalb werde ich da auch nicht weiter nachhaken. Der Vergleich ist bloss so Banane, sorry. Das grenzt schon fast an Verharmlosung. Aber die anderen!


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26.09.2020 um 13:04
@Texaslighting
Mehrere Betroffene der „NSU 2.0“-Morddrohungen berichten über explizit frauenfeindliche Inhalte der Schreiben. Auch rechtsterroristische Attentäter zeigten bereits ihren Hass auf Frauen. Welche Rolle spielt er in der rechtsextremen Ideologie?
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article211846543/NSU-2-0-Drohserie-Der-rechtsextreme-Hass-auf-Frauen.html

Ich würde sagen:
Eine große Rolle spielt Hass auf Frauen in der rechtsextremen Ideologie!

Nur:
Um keinen Preis wollen diese Männer rechtsextrem genannt werden!

Warum nur?


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26.09.2020 um 13:09
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Hör auf abzulenken.
tue ich nicht. Ich verstehe nur nicht, was du sagen möchtest.
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Du hast "internetkultur" mit Frankreich 44 verglichen.
Nein, ich habe die Realität dass manche Frauen mit nicht-deutschen Männern ausgehen mit der Realität verglichen, dass das schon öfter vorkam, als Beispiel Französinnen die mit Deutschen ausgingen, und in vielen Fällen die Frauen dafür bestraft wurden (ohne Gerichtsprozess einfach von ihrem Umfeld), was aber heute anscheinend nicht der Fall ist (außer bei manchen Nicht-Deutschen wie es scheint). Deshalb wollte ich wissen, ob er irgendein aktuelles Beispiel nennen kann dafür, dass deutsche Männer deutsche Frauen konrollieren oder sanktionieren was die Partnerwahl angeht.
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Das grenzt schon fast an Verharmlosung. Aber die anderen!
Verharmlosung von was und was für "andere"? Ich meine das nicht böse, ich verstehe dich nur oft nicht.


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26.09.2020 um 13:29
@Texaslighting
Warum willst du ein aktuelles Beispiel für etwas haben was 44 passiert ist. Nimm 44 Frankreich und Vergleiche es mit dem was in dem Zeitrahmen hier los war oder sonst wo auf der Welt. Es ist schlicht absurd das anzubringen, aber sie "beklagen sich ja nur". Nein, taten sie damals auch hier nicht. In dem Zeitraum.
Mit Verharmlosung meinte ich 33 - 45. Weil das halt ne üble Schiene ist, damit daher zu kommen und zu sagen guck mal, damals in Frankreich und völlig auszublenden was hier
zu der Zeit abging, und das dann wage abzuwatschen ohne genauso explizit zu werden.
Mit "aber die anderen" meine ich genau den Zeitraum. Aber guckt mal was die Welt so gemacht hat zu der Zeit, Gräueltaten! Was dann wieder der Verharmlosung zuspielt.
Vielleicht habe ich deinen Post auch in den falschen Hals bekommen. Ist aber als Vergleich schlicht Käse.
Nimm 33 - 45 guck was da hier so war mit Frauen die nicht konform gingen, wie auch das Volk denunziert und unterdrückt hat (auch wenn ja alle nie was gewusst haben und selber nur unterdrückt wurden die armen Deutschen) dann hast dein passendes Stück für deinen Frankreich 44 post.


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26.09.2020 um 13:58
Zitat von TexaslightingTexaslighting schrieb:und wollen aufs Schächten nicht verzichten.
Dazu möchte ich hier mal kurz was einwerfen:
In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz sowie die Tierschutzschlachtverordnung grundsätzlich, ein Tier ohne Betäubung zu schlachten. Von diesem Grundsatz sind Ausnahmen jedoch möglich. Menschen, denen ihr Glaube das Schächten von Tieren „zwingend vorschreibt", können bei der zuständigen Behörde eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schächten beantragen. Um die Genehmigung zur Schächtung von Tieren zu erhalten, muss die genaue Anzahl der zu schächtenden Tiere angegeben werden, sowie Auflagen bezüglich der Sachkunde und der Schlachtstätte erfüllt werden.

Schächten ohne Genehmigung ist in Deutschland illegal und wird mit Geldbuße bis 25.000 Euro, bei nachgewiesener Tierquälerei im Wiederholungsfall auch mit Haftstrafe bestraft! Schon der Transport von Schafen im Kofferraum eines PKW verstößt gegen das Tierschutzgesetz und kann streng geahndet werden.

Eine Kurzzeitbetäubung mit elektrischem Strom tötet ein Tier nicht, sondern betäubt es nur, so dass es den Schächtschnitt nicht spürt. Dem Tier bleiben mit der Elektrokurzzeitbetäubung viele Leiden und Schmerzen erspart.

Dabei schlägt das Herz weiter und das betäubte Tier blutet genauso gut aus wie ein unbetäubtes.
Die Elektrokurzzeitbetäubung verletzt das Tier nicht. Findet der Schächtvorgang nicht statt, wird das Tier innerhalb von Minuten wieder wach und kann unverändert weiterleben.

Dem Genuss von geschächteten Fleisch gemäß den Anforderungen der religiösen Speisevorschriften steht diese Betäubungsmethode damit nicht entgegen. Mit ihr können den Belangen des Tierschutzes und der Religion gleichermaßen Rechnung getragen.

Die meisten Moslems in Deutschland haben die Elektrokurzzeitbetäubung längst akzeptiert. Auch der Dachverband der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen (DITIB) rief anlässlich des islamischen Opferfest 2009 dazu auf, Tiere beim Schächten nicht zu quälen. "Es spricht nichts dagegen, die Tiere vor dem Schächten durch einen Elektroschock oder durch ähnliche Mittel zu betäuben, um ihnen unnötige Qualen zu ersparen", erklärte die Organisation.
Quelle: https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/landwirtschaft/schaechten/

Da es also die Möglichkeit der Kurzzeitbetäubung gibt und der Großteil dies auch anerkennt/annimmt ist das schon mal ein Fortschritt. Zumal auch bei herkömmlichen Schlachtungen die Tiere ausbluten, mit vorheriger Betäubung.


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26.09.2020 um 14:06
@texaslightning
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:(auch wenn ja alle nie was gewusst haben und selber nur unterdrückt wurden die armen Deutschen)
OT
Das war nicht auf dich gemünzt, sondern einfach ein Sarkastischer Kommentar wie Zeitzeugen unseres Landes in den 50ern,60ern und 70ern und auch in den 80ern gerne noch gerne mit Unwissenheit geglänzt haben auch wenn bei der Menge Unwissenden gar nichts funktioniert hätte. Hätte ich eigentlich besser rausstellen müssen. Kommt eventuell anders rüber.


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26.09.2020 um 14:20
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Warum willst du ein aktuelles Beispiel für etwas haben was 44 passiert ist
*headdesk*

Ich sagte doch, es geht mir nicht speziell um 44 sondern ich wollte ganz einfach ein beispiel für aktive Bestrafung von Frauen, die mit Männern anderer, feindlciher Ethnie anbandeln. Aus Sicht besagter Rechten ist der - um bei Realos Beispiel zu bleiben - Schwarze ja auch ein Feind. Weil er "ins Land kommt und Steuergeld kostet und die Jobs und die Frauen wegnimmt" aus Sicht besagter Rechter.
Nur passiert da halt offenbar eher nichts, jedenfalls nichts, um das zu unterbinden oder zu bestrafen (im Gegensatz zu Frankreich) wovon man in der Zeitung liest.
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:völlig auszublenden was hier
zu der Zeit abging, und das dann wage abzuwatschen ohne genauso explizit zu werden.
ich blende es nicht aus, aber das ist doch gar nicht Thema. wobei 44 der Krieg ja noch nicht vorbei war. Sodass innerhalb Deutschlands von Seiten deutscher Frauen eher nicht so viel Kontakt zu anderen Männern bestand.
Ich wollte trotzdem einfach nur Frankreich als Beispiel wählen, weil es ein sehr berühmtes Beispiel ist.
Wobei ich gelesen habe, dass das in Griechenland anders gewesen sein soll. Deutsche Frauen und Mädchen die in Griechenland waren, sollen mit griechischen Soldaten angebandelt haben und die Nazis schafften nicht, es zu verhindern. Ich muss mal schauen, wo ich das gelesen habe.
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Nimm 33 - 45 guck was da hier so war mit Frauen die nicht konform gingen, wie auch das Volk denunziert und unterdrückt hat (auch wenn ja alle nie was gewusst haben und selber nur unterdrückt wurden die armen Deutschen) dann hast dein passendes Stück für deinen Frankreich 44 post.
Das ist schon klar, aber wieso soll ich darüber jetzt in diesem Thread in diesem Kontext reden?
Zitat von Koba82Koba82 schrieb:Vielleicht habe ich deinen Post auch in den falschen Hals bekommen.
den Eindruck habe ich auch.
Zitat von KürbisgesichtKürbisgesicht schrieb:Da es also die Möglichkeit der Kurzzeitbetäubung gibt und der Großteil dies auch anerkennt/annimmt ist das schon mal ein Fortschritt. Zumal auch bei herkömmlichen Schlachtungen die Tiere ausbluten, mit vorheriger Betäubung.
das freut mich zu lesen. aber die kleinen Jungs müssen leider weiterhin leiden.


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26.09.2020 um 14:24
Zitat von TexaslightingTexaslighting schrieb:Das ist schon klar, aber wieso soll ich darüber jetzt in diesem Thread in diesem Kontext reden?
Warum dann überhaupt anbringen? Gab es ähnliche Unterdrückung die vom Volk ausging? Ja, ähnliche Zeitspanne, bei uns. Thema durch.
Deswegen ist der Vergleich total absurd.


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26.09.2020 um 14:33
Zitat von RealoRealo schrieb:Mir ist bisher noch keiner von den "Islamkritikern" begegnet, der sich von diesen Brandstiftungen distanziert hat.
Jetzt wirst du aber kindisch.
Denkst du wirklich, eine Elham Manea, ein Ahmad Mansour, eine Keller-Messahli, Seyran Ates, Mouhanad Korchide etc.etc. würden sich nicht davon distanzieren?


Weil ich Islam differenziert betrachte, ohne negative Stereotypisierung und Stigmatisierung, aber gewisse Punkte kritisiere sowie Todesstrafe bei Apostasie, etc., bin ich Islamkritikerin. Wieso kommst du darauf, das Islamkritiker/innen nicht ganz klar gegen re Gewalt seien? Deine Äusserung macht keinen Sinn.


Aber gleichzeitig bringst du damit das Problem auf den Tisch. Vor lauter Angst, als islamophob zu gelten oder gar Rassist, werden die wichtigen Themen unter den Tisch gekehrt, liberale Muslime kaum unterstützt.

Einer Elham Manea wird Islamophobie unterstellt, weil sie sich gegen Kopftücher bei Kinder einsetzt.
Der Rechtsradikalismus ist ein Thema, wo jeder weiß, wo er steht. Mindestens die Vernünftigen, die Demokraten sozusagen. Beim Thema Islam ist dieser Diskurs ein bisschen anders. Bin ich fremdenfeindlich, wenn ich bestimmte Islamverständnisse kritisiere? Bin ich dann auf der Seite von Rechtsradikalen oder AfD-Anhängern, wenn ich sage, Islam braucht eine Reform, der Islam ist mit Demokratie nicht vereinbar nach der Art und Weise, wie wir gerade den Islam erleben und ausleben?
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/psychologe-mansour-ueber-islamdebatte-die-mitte-schweigt.886.de.html?dram:article_id=478975
Allerdings wäre es falsch, jede Kritik an islamischen Glaubensinhalten und Praktiken als islamfeindlich zu bezeichnen. Im Gegenteil: Eine kritische Auseinandersetzung mit religiösen Inhalten ist in einer aufgeklärten Gesellschaft selbstverständlich in der Regel legitim. Wenn muslimische Gläubige oder Organisationen jede Art von Kritik an ihren heiligen Texten als «islamfeindlich» brandmarken, so schiessen sie weit über das Ziel hinaus und versuchen, alle religiös gerechtfertigten Normen und Handlungen gegenüber Kritik zu immunisieren. Vielmehr sind alle fairen und sachlichen Formen von Islamkritik (wie auch aller übrigen Religionskritik) von der Meinungsäusserungsfreiheit geschützt.
Quelle: https://www.humanrights.ch/de/ipf/menschenrechte/religion/dossier/islam-in-europa/muslimfeindlichkeit/
Wieso dieser Ruf nach Sonderrechten für Minderheiten?
Aus falsch verstandener Rücksicht. Das hat einerseits mit dem Kulturrelativismus zu tun, der Rechtsprechung und Werte wie Gerechtigkeit als kulturell bestimmt und somit als wandelbar betrachtet. Aber Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Anderseits ist die Forderung von der "Bürde des weissen Mannes" beeinflusst. Sie meint wegen der kolonialen Vergangenheit, Minderheiten besonders schützen zu müssen. Dabei wird ignoriert, dass diese Sonderrechte die Minderheiten nicht schützen, sondern sie zunehmend von der Gesellschaft separieren. Beispiele aus der Geschichte gibt es genügend.
Quelle: https://www.swissinfo.ch/ger/islamdebatte_-sonderrechte-schuetzen-minderheiten-nicht/42368118

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sie-verteidigte-das-kopftuchverbot-fuer-maedchen-bis-10-jahre-jetzt-steht-eine-politologin-am-islamophobie-pranger-138338747

Fakt ist , das Islamkritik missbraucht wird zur Fremdenfeindlichkeit von Rechtspopulisten.

Fakt ist aber auch, dass vor lauter Hofierung gegenüber Forderungen aus strenggläubigen, islamistischen Kreisen die zu kurz kommen,
die säkulare, freiheitliche Religionsverständnisse haben möchten, oder gar keine,
und deswegen hierher geflüchtet sind.
Konservative Schätzungen gehen inzwischen von über 10 Prozent der Weltbevölkerung aus, die sich als Atheisten oder Religionsfreie definieren würden. Damit angesichts dieser Zahlen sowie der fortwährenden Anwendung von Blasphemie- und Scharia-Gesetzen in Staaten wie Ägypten, Kuweit, Brunei oder Saudi-Arabien alle Menschen von ihrem Recht auf Religionsfreiheit – der positiven wie der negativen – Gebrauch machen können, muss Areligiosität beziehungsweise Religionslosigkeit dringend als Fluchtgrund Anerkennung finden.

..
Bedrohungen und Drangsalierungen setzen sich für diese Menschen in Deutschland oft fort, weiß Labidi aus ihrer täglichen Arbeit mit Geflüchteten zu berichten. Diejenigen, die sich in Gemeinschaftsunterkünften zu ihrer Religionsferne bekannt haben, werden von Gläubigen in den Unterkünften oft ausgegrenzt, unter Druck gesetzt und bedroht. "Es ist dringend notwendig, dass die verantwortlichen Politiker*innen dieses Problem anerkennen und für eine sichere Unterbringung dieser Menschen sorgen. Die Projekte zur Unterbringung queerer Flüchtlinge könnten hier vorbildhaft sein", erklärt Labidi weiter.
Quelle: https://hpd.de/artikel/saekulare-gefluechtete-werden-vergessen-17345


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26.09.2020 um 14:58
Zitat von lilitlilit schrieb:Wieso kommst du darauf, das Islamkritiker/innen nicht ganz klar gegen re Gewalt seien?
AfD, Pegida gegen rechte Gewalt? So à la Harakiri? Dies ist ein ernsthafter Thread, Spaß und Unterhaltung ist ganz rechts oben.
Zitat von lilitlilit schrieb:Fakt ist , das Islamkritik missbraucht wird zur Fremdenfeindlichkeit von Rechtspopulisten.
Jetzt doch wieder? Die Rechtspopulisten und Rechtsextremen sind es doch, die das Etikett "Islamkritiker" am lautesten für sich beanspruchen.


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26.09.2020 um 15:02
Zitat von RealoRealo schrieb:AfD, Pegida gegen rechte Gewalt? So à la Harakiri? Dies ist ein ernsthafter Thread, Spaß und Unterhaltung ist ganz rechts oben.
Ist jeder Islamkritiker AfD Mitglied oder marschiert bei Pegida mit? Ich denke nicht 🤦‍♂️


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26.09.2020 um 15:03
Zitat von DieGarneleDieGarnele schrieb:Ist jeder Islamkritiker AfD Mitglied oder marschiert bei Pegida mit?
Nein, aber jeder der bei Pegida mitmarschiert ist "Islamkritiker", besser -hasser.


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