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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

815 Beiträge, Schlüsselwörter: Chemnitz, Rechtsextreme, G20, Demogewalt, Rechts/links

Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

14.09.2018 um 12:50
che71 schrieb:Du solltest dich lieber nicht so auf solche Studien verlassen.
Die studie kommt ja auch nicht von mir.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

14.09.2018 um 12:51
BenZiehn schrieb:Willst du im Ernst behaupten, dir ist nicht aufgefallen, dass sich letztlich alles an 2015 und Angela Merkels bemerkenswerter Entscheidung festmacht? Du machst dich lächerlich.
Nein, das tue ich nicht. Ich frag dich was, denn wir diskutieren hier über meine these, und in meinem OP hab ich überhaupt nicht behauptet, dass D seit 2015 auf dem Kopf steht.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

14.09.2018 um 12:54
Tussinelda schrieb:es ist interessant, wie Deine These "Verharmlosung linksextremer Gewalt stärkt Rechtsextreme" mutiert zu, "wenn man dem besorgten Bürger nicht zuhört, nicht ernst nimmt, dann wählt er eben rechts". Das hat mit Verharmlosung linker Gewalt nämlich gar nichts zu tun.
Es geht - wieder einmal - darum, dass der Bürger, der Angst hat und sich sorgt seine rechte Wahl rechtfertigen will, egal wie. Aber ich sagte es schon, man wählt bewusst, man wählt eine Partei und Politiker, die eine bestimmte Ideologie vertreten, das ist niemand anderes schuld als der, der sie wählt. Und der, der sie wählt, der muss damit leben, dass er eben rechts ist ohne dass ein Linker sein Wahlkreuzchen gemacht hat.
Und das, obwohl Asylgesetze verschärft wurden, weniger Flüchtlinge kommen, die Kriminalität insgesamt gesunken ist.
Wer rechts wählt ist den rassistischen, populistischen, rechten und demokratiefeindlichen Sprüchen/Parteiprogramm nicht abgeneigt, findet sie richtig und gut, sonst könnte er diese Partei nicht wählen.
Jahrelang wurde Rechtsextremismus bagatellisiert, ignoriert und wenn sich Linke dem Rechtsextremismus entgegen stellen, dann sind die auch noch schuld, dass er gestärkt wird. Du verwechselst wohl sichtbar machen mit stärken. Du verwechselst wohl Gegenwind mit Rückenwind.
Nazigegner mit Rechtsradikalen gleichzusetzen, rechte Gewalt damit zu erklären, dass sie ja nur eine Reaktion auf die Einwanderungspolitik sei, die Sorgen und Ängste der Bürger ernst nähme, das ebnet ihr den Weg.
Wieso mutiert? Das habe ich doch schon im OP reingeschrieben. Threadtitel sind halt kurz, darum hab ich es länger im erstpost ausgeführt.

Dass sowas von dir kommt ist interessant. Du wärst die erste, die einräumt, dass Menschen kriminell werden oder gewalttätig werden können, je nachdem, wie sie leben. Z.B. durch armut, fehlende Bildung, blablablubb.
Dass aber Menschen nach rechts abdriften können, wenn man ihre Probleme ignoriert oder sie aus linker richtung sogar demütigt, das scheint für dich absurd zu sein.

Wie rechtfertigst du das?


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

14.09.2018 um 12:54
Gwyddion schrieb:Hm... würde ich so nicht unterschreiben. Dafür ist z. B. die AntiFa eine unzusammenhängende und nicht unter einem Dachverband agierende
Erscheinung. Ich fürchte, das Rechtsextreme in der Tat besser vernetzt sind.
Europaweit und auch nicht auf Antifa alleine begrenzt stehe ich dahinter, dass Linksextremismus besser vernetzt ist als Rechtsextremismus, aber da sind wir beide hier einfach nur unterschiedlicher Meinungen, nicht schlimm :)

Linksextremismus ist auch international, Rechtsextremismus eher nicht und wenn dann weniger und eher bei solchen wie den Identitären zu beobachten, also Neuen Rechten.


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14.09.2018 um 12:56
Shionoro schrieb:Dass sowas von dir kommt ist interessant. Du wärst die erste, die einräumt, dass Menschen kriminell werden oder gewalttätig werden können, je nachdem, wie sie leben. Z.B. durch armut, fehlende Bildung, blablablubb.
Dass aber Menschen nach rechts abdriften können, wenn man ihre Probleme ignoriert, das scheint für dich absurd zu sein.

Wie rechtfertigst du das?
das muss ich nicht rechtfertigen, denn das habe ich nicht geschrieben.


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14.09.2018 um 12:59
Tussinelda schrieb:das muss ich nicht rechtfertigen, denn das habe ich nicht geschrieben.
Doch das hast du.
Tussinelda schrieb:Es geht - wieder einmal - darum, dass der Bürger, der Angst hat und sich sorgt seine rechte Wahl rechtfertigen will, egal wie. Aber ich sagte es schon, man wählt bewusst, man wählt eine Partei und Politiker, die eine bestimmte Ideologie vertreten, das ist niemand anderes schuld als der, der sie wählt. Und der, der sie wählt, der muss damit leben, dass er eben rechts ist ohne dass ein Linker sein Wahlkreuzchen gemacht hat.
Du nimmst die rein individuelle haltung ein, und sagst jemand der was macht ist da rein selbst für verantwortlich.
Ist ja auch erstmal nicht falsch, ingoriert aber, dass viele individuen durch kontexte dazu gebracht werden, dies zu tun.

Eben beispielsweise dadurch, dass sie sich konstant von links gedemütigt fühlen und die doppelmoral erkennen, oder eben auch dadurch, dass real existierende probleme abgetan werden.

Das bestreitest du aber nach wie vor, obwohl ich aus anderen threads von dir weiß, dass du durchaus weißt, dass kontexte menschen zu sowas bringen können.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

14.09.2018 um 13:00
Venom schrieb:Linksextremismus ist auch international, Rechtsextremismus eher nicht
Naja.. in den Anfängen der Pegida sprachen auch ausländische Rechte auf der Bühne.

Sicherlich ist die rechte Szene doch eher national oder sogar kommunal aktiv, allerdings geben die Visegrad Staaten durchaus Anlaß,
auch hier eine internationale Vernetzung zu vermuten. Viele rechte Parteien kommunizieren mit Sicherheit untereinander, auch
über Staatsgrenzen hinweg.


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14.09.2018 um 13:01
@Shionoro
Dann erklär doch bitte, welche Probleme jemanden rechtsextrem werden lassen.
Und warum die Leute annehmen, dass z. B. eine AfD oder NPD da helfen könnten? Zumal die ja keinerlei Lösungen haben.
Und was haben Linksextreme mit diesen Problemen, die in meinen Augen größtenteils "gefühlte" oder von den AfD Demagogen und anderen rechtslastigen Organisationen und Medien herbeifantasiert sind.


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Verharmlosung linker Gewalt stärkt Rechtsextreme

14.09.2018 um 13:01
Geisterfrei schrieb:Dann erklär doch bitte, welche Probleme jemanden rechtsextrem werden lassen.
Ich habe niemals behauptet, dass ein Problem allein jemanden rechtsextrem werden lässt.

Was hat dich glauben gemacht, dass das meine These wäre?


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14.09.2018 um 13:02
Geisterfrei schrieb:Und warum die Leute annehmen, dass z. B. eine AfD oder NPD da helfen könnten? Zumal die ja keinerlei Lösungen haben.
Auch da habe ich niemals behauptet, dass dem so wäre.


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14.09.2018 um 13:04
Ich hab ja nicht geschrieben, dass du es behauptet hättest, wenn du liest was ich schrieb.

Aber du behauptest, die Leute wendeten sich wegen Problemen die nicht beachtet werden, nach rechts.


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14.09.2018 um 13:04
Geisterfrei schrieb:Ich hab ja nicht geschrieben, dass du es behauptet hättest, wenn du liest was ich schrieb.
WArum bittest du mich dann, eine sache zu erklären, die ich niemals behauptet habe?


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14.09.2018 um 13:07
Geisterfrei schrieb:Dann erklär doch bitte, welche Probleme jemanden rechtsextrem werden lassen.
Wohnraumsituation, Altersarmut, Angst vor Arbeitsplatzverlust durch Billiglöhner aus z. B. dem Balkan, Angst vor Fremden.

Wenn die regierende Politik keine Basis für Diskussionen über alltägliche Probleme bietet sondern sich stattdessen auf sich selbst nur und auf die zukünftigen Wahlen besinnt, dann fühlt sich manch Bürger verraten und verkauft rsp. verlassen. Das könnte zu einer Wut führen, die
ihren Protest in der Wahl rechtsextremer Parteien darstellt. Nicht jeder Bürger dieses Landes ist eine geistige Choryphäe und kann Prognosen
für die Zukunft wagen, Chancen erkennen oder Risiken abwägen. Manch ein Bürger ist einfach gestrickt und so wählt er denn auch, rsp. begibt
sich in Kreise die ihm sein Weltbild schönreden. Ist halt so.

Hängt oftmals übrigens auch vom Millieu ab, in welche Richtung man driftet.


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14.09.2018 um 13:10
@Shionoro
durch links gedemütigt fühlen? Jetzt hör aber auf bitte. Mir ging es darum, dass man sich nicht vom Rechts sein isolieren kann, wenn man rechts wählt und nicht darum, was es für Gründe haben könnte, rechts zu werden. Das wird man nicht einfach so über Nacht. Anderen die Schuld zu geben dafür, dass man rechts geworden sei ist das Billigste an Rechtfertigung, was einem einfallen kann. Und das proklamierst Du hier. Also entweder sind die Wähler dann leider dumm und sollten nicht wählen dürfen oder aber es ist eine billige Erklärung dafür endlich seine sowieso vorhandenen Ressentiments und Einstellungen ausleben zu können, per Wahlkreuz und durch Teilnahme an entsprechenden Demos. Und das stärkt den Rechtsextremismus, dass er wieder salonfähig wird durch Parteien wie die AfD, durch Populismus, durch Hetze. Man endlich mal wieder sagen "darf", was man schon lange sagen wollte. Und das relativierst Du, verharmlost Du, weil die Verharmlosung linker Gewalt ist ja schuld. wie praktisch.


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14.09.2018 um 13:11
Lies, was ich geschrieben hab und lenke nicht ab! Nur allgemein gehaltene Vorwürfe sind keine Grundlage für eine Diskussion.
Shionoro schrieb:Dass aber Menschen nach rechts abdriften können, wenn man ihre Probleme ignoriert oder sie aus linker richtung sogar demütigt, das scheint für dich absurd zu sein.
Welche Probleme?
Wo haben sie sie zuvor artikuliert
Wie wurden sie von wem gedemütigt?
Haben einige nicht verstanden, wie Demokratie funktioniert, oder warum erwarten sie Lösung von Problemen, die die Mehrheit offensichtlich nicht hat, ausgerechnet von einer Partei, die keine Mehrheit und damit keine Lösungsmacht hat, von Lösungsansätzen ganz zu schweigen?


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14.09.2018 um 13:17
@Gwyddion
Und diese Probleme haben nur Rechtswähler? Vor allem im Osten?
Wo kommt denn die Angst vor Überfremdung eigentlich her, wenn nicht von den Propagandaaccounts? Ausgerechnet in Gegenden, wo man "Fremde" suchen muss und wo die Arbeitslosigkeit ganz durchschnittlich ist?

Ich nenn das fadenscheinige Rechtfertigungen.


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14.09.2018 um 13:26
Gwyddion schrieb:Wohnraumsituation, Altersarmut, Angst vor Arbeitsplatzverlust durch Billiglöhner aus z. B. dem Balkan, Angst vor Fremden.
Zu Vorwendezeiten wäre das das vornehmste politische Ziel der Linken gewesen, denn das sind alles kapitalistische Auswüchse, und die Linke war von Anbeginn an antikapitalistisch. Aber mit der "Wende" hatte sich alles gedreht und die Linke quasi zerstört. das ist bis heute leider noch nicht auch nur halbwegs angemessen aufgearbeitet worden. Die Linke musste und muss sich völlig neu erfinden. Leider wandern im mer mehr Intellektuelle nach rechts ab und durch den Methodologiestreit ist auch der Soziologie der Einfluss verloren gegangen, bei der Aufarbeitung dieser Frage wegweisend zu arbeiten; sie ist derzeit relativ "stumm"; der öffentliche Diskurs wird nicht mehr von Habermas, Sloterdijk & Co. geführt, sondern von Gauland, Illner & Co. und ist praktisch niveaulos, wissenschaftsfremd und aussagelos geworden. Wärs anders, könnten nicht solche Blüten gedeihen wie die absurde Frage, ob Verharmlosung linker Gewalt den Rechtsextremismus stärkt. Außer auf dem G20 Gipfel ist mir in den letzten Jahrzehnten, also in der Zeit nach der Wende, an linker Gewalr nicht viel aufgefallen, es starben abner 180 Leute an rechter Gewalt, während die Politik und die Medien seit 3 Jahren nur noch ein Thema kennen und sich längst im "Ausnahmezustand" befinden (Realität und berichtete Realität stimmen immer weniger überein). In der Richtung muss man forschen, wenn man eine Antwort auf die Frage erhalten will, weshalb Rechtsextremismus und dessen Partei seit 4 Jahren quasi ungebremst und ungestört wachsen können, ohne dass irgendwer auch nur ein halbwegs adäquates Gegenmittel hätte, wie dieser Trend zu stoppen sei.


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14.09.2018 um 13:36
Tussinelda schrieb:durch links gedemütigt fühlen? Jetzt hör aber auf bitte. Mir ging es darum, dass man sich nicht vom Rechts sein isolieren kann, wenn man rechts wählt und nicht darum, was es für Gründe haben könnte, rechts zu werden. Das wird man nicht einfach so über Nacht. Anderen die Schuld zu geben dafür, dass man rechts geworden sei ist das Billigste an Rechtfertigung, was einem einfallen kann. Und das proklamierst Du hier. Also entweder sind die Wähler dann leider dumm und sollten nicht wählen dürfen oder aber es ist eine billige Erklärung dafür endlich seine sowieso vorhandenen Ressentiments und Einstellungen ausleben zu können, per Wahlkreuz und durch Teilnahme an entsprechenden Demos. Und das stärkt den Rechtsextremismus, dass er wieder salonfähig wird durch Parteien wie die AfD, durch Populismus, durch Hetze. Man endlich mal wieder sagen "darf", was man schon lange sagen wollte. Und das relativierst Du, verharmlost Du, weil die Verharmlosung linker Gewalt ist ja schuld. wie praktisch.
Nein, ich mach sogar weiter, weil das eine sache ist, die du verstehen musst.

Wenn man eine Problemstellung aufwirft und dann niedergetrollt wird, weil die gegenseite das problem nicht zugeben will, führt das zu demütigungsgefühlen.

Das aller billigste ist, sich für sich herauszunehmen sich wie die axt im walde zu verhalten und dann nicht wahrhaben zu wollen, dass das eigene verhalten konsequenzen hat.


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14.09.2018 um 13:43
Geisterfrei schrieb:Lies, was ich geschrieben hab und lenke nicht ab! Nur allgemein gehaltene Vorwürfe sind keine Grundlage für eine Diskussion.
Habe ich. Du hast mir eine Frage zu etwas gestellt, was ich so nicht geschrieben habe.
Geisterfrei schrieb:Welche Probleme?
Wo haben sie sie zuvor artikuliert
Wie wurden sie von wem gedemütigt?
Haben einige nicht verstanden, wie Demokratie funktioniert, oder warum erwarten sie Lösung von Problemen, die die Mehrheit offensichtlich nicht hat, ausgerechnet von einer Partei, die keine Mehrheit und damit keine Lösungsmacht hat, von Lösungsansätzen ganz zu schweigen?
Das habe ich im thread mehrfach erklärt, gern aber auch nochmal in der kurzform für dich.

Wenn ich z.B. bei dem Problem Migrantenkriminalität steif und fest behaupte, es sei gar kein problem und jeder, der sagt, er habe sorge vor kriminellen flüchtlingen oder kriminellen migranten würde sich was zusammenfantasieren, dann erzeuge ich langfristig frustration.
Denn das Problem existiert, ohne dass man das von links wahrhaben möchte.

Man bedient sich dann statistischer tricks (z.B. verweisen darauf, dass die PKS, die man sonst eigentlich gar nicht gern akzeptiert, eine sinkende Jugendgewalt aufweist, obwohl in der PKS viele der problematischen Dinge gar nicht erfasst werden), stellt in die rechte ecke, geht in ad hominems rein darüber, dass der besorgte mensch sowieso paranoid ist und was weiß ich.

Das ist nicht das einzige problem, bei dem man das so macht. Das macht man bei ganz vielen Problemen.
Entweder man sagt, dass es das problem nicht gibt, oder man führt es irgendwie auf rassismus oder kapitalismus zurück

Hatte das vor ner weile schon in nem thread. Da hat sich wer darüber beschwert, dass es in Berlin schulen gibt, wo man mehr als 80% migrationshintergrund hat und die kinder oft kein deutsch sprechen. Selbst bei diesem glasklaren problem hat man es noch irgendwie geschafft, das ganze abzutun: Denn es sind nur die deutschen Eltern schuld, die mit ihren Kindern aus solchen vierteln wegziehen und ihre Kinder auf andere Schulen schicken.

Viele Probleme werden auf diese weise abgetan. Man nimmt sih den problemen nicht an, weil man entweder behauptet, es gebe sie nicht, oder anderen die schuld gibt, sodass man selbst nicht handeln muss.

Es gibt auch keine Partei, die sagt 'ja, wir lösen diese Probleme'.
Aber es gibt eine Partei, die die wut über diese Nebelkerzen aufgreift. Das ist die AfD. Das machen sie, und das machen sie gut.

Dass diese Wut aber da ist, daran sind eben die anderen parteien und der linke teil deutschlands mitschuld. Denn man hätte die Probleme ja aufgreifen können und lösungsmöglichkeiten finden können.

Hat man aber nicht, man hat sich über die leute die dadurch besorgt sind lustig gemacht.
Und jetzt wundert man sich, dass sie zur AfD gehen, die genau diese frustrationsgefühle gern nutzt.

Und was macht man? Man nennt sie nazis und ignoriert das problem, so wie man es immer gemacht hat.


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14.09.2018 um 13:52
Tussinelda schrieb:Wer rechts wählt ist den rassistischen, populistischen, rechten und demokratiefeindlichen Sprüchen/Parteiprogramm nicht abgeneigt, findet sie richtig und gut, sonst könnte er diese Partei nicht wählen.
Und wer links wählt möchte, dass Autos abgefackelt und Geschäfte verwüstete werden. Er ist demokratiefeindlich und hasst Polizisten.

Wie kann man die Welt nur so einfach betrachten. Das Übel auf der Welt sind nicht die rechten oder linken, sondern Extremisten und Menschen die meinen, dass die eigene Meinung einer nicht anzutastenden Tatsache entspricht.


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