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Räumung des Hambacher Forstes

1.369 Beiträge, Schlüsselwörter: RWE, Braunkohle, Tagebau, Hambi, Hambacher Forst

Räumung des Hambacher Forstes

15.10.2018 um 01:20
@taren

Man will aus der Sackgasse der Kohle raus und preist Gas an was ebenso in der Sackgasse steckt. Das kann doch nicht funktionieren.


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15.10.2018 um 05:35
@Bone02943
Bone02943 schrieb:Sie laufen nicht weil sie zu teuer sind.
Teurer als die Kohlekraftwerke?
Natürlich.

Zu teuer, um die Umwelt lebenswert zu halten?
Nur für die Profitmaximierer und ihre Mietmäuler....


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15.10.2018 um 07:59
taren schrieb:Wir müssen gar nichts machen, es sind genügend Gaskraftwerke vorhanden, es muss nur eines gemacht werden Strom von Gaskraftwerken vorrangig vor Kohlekraftwerke. Ni
Ach sind? Wieviel Gigawatt Kapazität hat man denn installiert, Ich bezweifel das diese Gaskraftwerkskapazität vorhanden ist.


2 abb kraftwerksleistung-konv-et 2018-02


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15.10.2018 um 08:33
Bone02943 schrieb:Und am Ende sind auch diese nicht wirklich CO²neutral oder gar umweltfreundlich. Das ist eine Sackgasse die man nicht weiter betreiben sollte.
Sie sind keine Sackgasse, denn man benötigt sie auch noch bei 100% regenerativer Stromerzeugung. Sie sollten idealerweise urban errichtet und mit KWK versehen.

mfg
kuno


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beautiful-jo
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Räumung des Hambacher Forstes

15.10.2018 um 08:44
positiv denken, an den Umweltschutz glauben und dann lassen sich auch Stromausfälle leichter aushalten. Ein paar Kerzen und genügend Wollknäuel (zumn Stricken von Pullies), wer braucht da schon Kohle-/Gas-Strom?

(Die Amis würde es sich sich freuen wenn sie den Deutschen teueres Fracking-Gas verkaufen können, ist ja so viel moralischer als böse Kohle oder das Putin-Gas)


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15.10.2018 um 08:49
beautiful-jo schrieb:(Die Amis würde es sich sich freuen wenn sie den Deutschen teueres Fracking-Gas verkaufen können, ist ja so viel moralischer als böse Kohle oder das Putin-Gas)
Ach das ist so gesehen auch nicht Extra Teuer. Aber ja bei Gasversorgung kämen natürlich noch Politische Aspekte hinzu.

Power to Gas soll es da wohl richten, aber am Sinnigsten wäre es natürlich den Strom direkt zu nutzen.


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15.10.2018 um 08:51
Fedaykin schrieb:aber am Sinnigsten wäre es natürlich den Strom direkt zu nutzen.
Was bei 100% regenerativer Stromversorgung aber nich funktionieren kann, darum braucht man irgendwann P2G.

mfg
kuno


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15.10.2018 um 08:53
kuno7 schrieb:Was bei 100% regenerativer Stromversorgung aber nich funktionieren kann, darum braucht man irgendwann P2G.
Man braucht Speichersysteme das ist richtig. Welches sei noch dahingestellt. P2G ist eine Variante.

Aber es ging ja um den Unsinn aus Offshore Wasserstoff zu erzeugen und weiterzuleiten statt Stromtrassen zu Bauen.


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15.10.2018 um 10:45
Fedaykin schrieb:Aber es ging ja um den Unsinn aus Offshore Wasserstoff zu erzeugen und weiterzuleiten statt Stromtrassen zu Bauen.
Es ist kein Unsinn weil Wasserstoff vielseitig verwendbar ist und Power-to-Gas das Stromnetz entlastet. Ein kleines Beispiel: Seit 2012 betreibt Vattenfall eine Wasserstofftankstelle, mit der Brennstoffzellenbusse der Hamburger HOCHBAHN versorgt werden. Elektrisch betrieben würde die Bahn das Stromnetz belasten, es entsteht CO2 aufgrund des deutschen Strommixes und der Wirkungsgrad ist miserabel.
Power-to-Gas-Projekte in Deutschland – eine Übersicht
https://www.energie-wasser-praxis.de/technik/artikel/power-to-gas-projekte-in-deutschland-eine-uebersicht/


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15.10.2018 um 10:52
Bone02943 schrieb:Man will aus der Sackgasse der Kohle raus und preist Gas an was ebenso in der Sackgasse steckt. Das kann doch nicht funktionieren.
Eben nicht, wir benötigen auch mit EEs eine konventionelle Infrastruktur als Reserve, Pufferspeicher sind praktisch nur für kurze Zeiträume geeignet wie eine Überbrückung am Abend bei PV aber nicht für evtl. Wochen. Gaskraftwerke können diese Aufgabe erfüllen, zumal sie jederzeit CO2 neutral betrieben werden falls das Gas vorher durch Power-to-Gas oder aus Algen etc. und dann auch noch mit CCS nachgerüstet werden können. Einzig müssen die Anlagen sauber betrieben werden, da bei Gasverlusten Methan an die Atmosphäre abgegeben wird und dies ebenfalls Klimaschädlich wirkt. Daher ist eine Verwendung von russischem oder amerikanischen Gas mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss, da beide Staaten darauf keinen wirklichen Wert legen. Gaskraftwerke sind am Ende nur sinnvoll wenn wir das Gas selbst produzieren, früher wurde ja Stadtgas aus Kohlevergasung verwendet, wäre auch eine Methode.


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15.10.2018 um 10:58
Fedaykin schrieb:Ach sind? Wieviel Gigawatt Kapazität hat man denn installiert, Ich bezweifel das diese Gaskraftwerkskapazität vorhanden ist.
Hatte ich schon auf eine der vorherigen Seiten verlinkt:
https://www.bdew.de/media/documents/PI_20180420_Entwicklung_konventionelle_Kraftwerke.pdf


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15.10.2018 um 11:33
taren schrieb:Gaskraftwerke sind am Ende nur sinnvoll wenn wir das Gas selbst produzieren, früher wurde ja Stadtgas aus Kohlevergasung verwendet, wäre auch eine Methode.
Gas aus Kohle ist in der CO2-Billanz dann wieder mindestens genau so miserabel wie Kohle selber ...


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15.10.2018 um 11:51
oldzambo schrieb:Gas aus Kohle ist in der CO2-Billanz dann wieder mindestens genau so miserabel wie Kohle selber ...
Das alte Stadtgas wäre sicher eine Sauerei, schon richtig, ob es in der CO2-Bilanz wirkt hängt am Ende von der Umsetzung ab. Auch ein Kohlekraftwerk kann theoretisch CO2 neutral sein, nur wesentlich schwieriger. Stadtgas ist aber auch nur eine Form der Kohle, Kohle selbst auch endlich, es ist auch ziemlich unsinnig unsere Reserven hier unnötig zu verschwenden. Bei jedem größeren Krieg ist Kohle unser einziger Starter um wieder eine Wirtschaft aufzubauen.


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15.10.2018 um 12:00
cathari schrieb:Es ist kein Unsinn weil Wasserstoff vielseitig verwendbar ist und Power-to-Gas das Stromnetz entlastet. Ein kleines Beispiel: Seit 2012 betreibt Vattenfall eine Wasserstofftankstelle, mit der Brennstoffzellenbusse der Hamburger HOCHBAHN versorgt werden. Elektrisch betrieben würde die Bahn das Stromnetz belasten, es entsteht CO2 aufgrund des deutschen Strommixes und der Wirkungsgrad ist miserabel
Ja ist Wasserstoff und doch wäre Unsinnig dafür gerade die EE zu verwenden die Grundlastfähig sind und somit permanent ihren Strom direkt abgeben und nutzen können.

Und dann hängt es eben davon ab, ob sich E Autos oder Wasserstoffautos oder beide im großen Stil durchsetzen.
taren schrieb:Eben nicht, wir benötigen auch mit EEs eine konventionelle Infrastruktur als Reserve, Pufferspeicher sind praktisch nur für kurze Zeiträume
Komisch diese Frage wurde mir nicht ausreichend Beantoworte. DA wurde erzählt das Speichern wäre kein großes Ding, wäre alles schon vorhanden Technologie

Gut, um die Steinkohle zu ersetzen reicht die Kapazität noch nicht aus. Für Braunkohle zumindest auf dem Papier.


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15.10.2018 um 12:22
Fedaykin schrieb:Komisch diese Frage wurde mir nicht ausreichend Beantoworte. DA wurde erzählt das Speichern wäre kein großes Ding, wäre alles schon vorhanden Technologie
Naja, Kohle- und Gaskraftwerke sind nichts anderes als Kraftwerke die einen vorhandenen Speicher wieder in Energie umwandeln, natürlich ist die Technologie vorhanden, als Speichermedium muss man dann halt nur Gas verwenden. Es gibt auch viele andere aber Gas bietet sich an weil man jederzeit auch wieder fossile Reserven zur Not nutzen kann, wobei die Infrastruktur schnell verschwinden wird wenn die Nachfrage nicht mehr gegeben ist.


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15.10.2018 um 12:32
taren schrieb:Naja, Kohle- und Gaskraftwerke sind nichts anderes als Kraftwerke die einen vorhandenen Speicher wieder in Energie umwandeln, n
Welche Erkenntnis sie wandeln einen Energieträger um. Energiespeichern hat ja noch mehrere Optione, das war aber nicht gemeint.

Es geht vor allem darum die Wintermonate zu überbrücken wo die leistung von PV auf 1/5 des Peak zusammnschrumpft.

Ja, Gast ist eine Sache, müsste man aber im Zuge der großen Problematik CO2 NEutral bekommen.

Schön an Gast ist seine Lagerfähigkeit, Infrastruktur und mehrfache Methoden zur Umwandlung in Strom ( Bei Wasserstoff biete sich noch die Brennstoffzelle an.


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15.10.2018 um 15:31
@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Ah ja, nenne mir mal so ein paar Ausgeplünderte Länder im 20 Jahrhundert. Btw sollte man Politik nicht immer mit Wirtschaft vermischen in der Geschichtlichen Betrachtung Uns ja die besondern Fälle von Monsanto oder das ein oder andere Nestleprojekt. Genau das steht sinnbildlich für allen Wohlstand im Westen. Sorry, man sollte sich schon mit Wertschöpfung auseinandersetzen.

Btw wenn Nestle irgendwo so agieren darf, dann ist das nicht die Schuld von Nestle, Auch wenn sie den ehtischen Anspruch haben sollten, sondern liegt wohl eher an der Politik der Länder. Interessanter ist aber wenn man sich die Skandale so anschaut.
Venezuela, gibt aber viel mehr. Das Land war eine spanische Kolonie, besitzt wohl mit das meiste Erdöl. Und wie geht es dem Volk? Das ist selber Schuld? Echt?

Deine "Argumentation" kommt ähnlich wie, wenn die Frauen vergewaltigt werden, selber Schuld, wenn sich wer was klauen lässt, selber Schuld, wenn wer verprügelt wird, immer selber Schuld.

Der Kapitalismus bedingt das Übervorteilen anderer, das Prinzip ist für sich das Meiste anzugreifen, wird hier nicht regelnd eingegriffen, zum Kosten der Menschen und der Umwelt. Exxon schützt nicht selber die Natur, die würden überall bohren und wenn es möglich wäre, total zerstörte Umwelt hinterlassen. Die großen Firmen betreiben Lobbyismus, ohne Ende, und das geht übers Geld.

Wie kann es zum Dieselskandal kommen?

Es ging nur um Profitmaximierung, und da wurde betrogen, es wurde bewusst getäuscht, die Regeln selber gebrochen. Ich sage, Kapitalismus fördert so Kriminalität!

Und das sieht man auch in allen nicht "regulierten" Märkten, Waffenhandel, Menschenhandel, Drogenhandel und Prostitution.

Klar geht es auch noch schlechter, klar war das Mittelalter für die Menschen noch härter, aber das macht den Kapitalismus doch nicht alternativlos zur besten Form.

Und nur weil man nicht schon die alternative und beste Lösung in Händen hält, muss man den aktuellen Zustand doch kritisch beurteilen können und erkennen, das ist ganz sicher so nicht das Gelbe vom Ei, lasst mal alle schauen, ob es da nicht noch einen besseren Weg gibt, der für mehr Menschen ein besseres Leben bringt.

Und ja, muss man hier im Thread nicht vertiefen, aber am Rande spielt es eine Rolle, denn RWE ging es auch nur um den Profit und nicht um die Menschen die dort leben. Unterm Strich ist es dem Konzern egal, wenn da der Gewinn verdoppelt werden könnte, und dafür aber ein paar 1000 Menschen ihren Job verlieren würden, würde RWE sicher nicht sagen, gut, dann verzichten wir eben auf den doppelten Gewinn, uns ist es wichtiger dass da die Menschen ihre Arbeit behalten.

...


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15.10.2018 um 16:31
nocheinPoet schrieb:Venezuela, gibt aber viel mehr. Das Land war eine spanische Kolonie, besitzt wohl mit das meiste Erdöl. Und wie geht es dem Volk? Das ist selber Schuld?
So richtig beschissen geht es dem venezoelanischen Volk erst, seit sie die Kommunisten an die Macht gewählt haben und sich jede Form des normalen Wirtschaftslebens durch Planwirtschaft zerstört haben. Ein schlechteres Beispiel hättest du kaum wählen können.


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15.10.2018 um 16:49
nocheinPoet schrieb:Venezuela, gibt aber viel mehr. Das Land war eine spanische Kolonie, besitzt wohl mit das meiste Erdöl. Und wie geht es dem Volk? Das ist selber Schuld? Echt?
Oh man, ich sagte dir such dir einen anderen Thread wenn du Ökonomische Themen angehen willst

aber ja, VEnezuela hat selber schuld, wegen dem Unsinn mit dem Sozialismus. Oder willst du den jetzigen Hunger der Spanische Kolonialzeit anhängen?

Btw warum ist wohl die BRD Ökonomisch Stärker als Spanien? Owohl Deutschland und eventuelle Vorgänger herzlich wenig Fremdausbeutung betrieben oder aus dem Amerika Spiel völlig raus waren.
nocheinPoet schrieb:Deine "Argumentation" kommt ähnlich wie, wenn die Frauen vergewaltigt werden, selber Schuld, wenn sich wer was klauen lässt, selber Schuld, wenn wer verprügelt wird, immer selber Schuld.
Sorry, aber der Vergleich hängt, Ein Konzern kommt nicht einfach rein und Vergewaltig? Einer muss es ja zulassen. Die Gestaltung der STaaten und ihres Politischen Systems ist in erster Linie verantwortung der dortigen Bevölkerung. Selbstbestimmungsrecht der Völker, nicht immer einfacher.
nocheinPoet schrieb:Der Kapitalismus bedingt das Übervorteilen anderer, das Prinzip ist für sich das Meiste anzugreifen, wird hier nicht regelnd eingegriffen, zum Kosten der Menschen und der Umwelt. Exxon schützt nicht selber die Natur, die würden überall bohren und wenn es möglich wäre, total zerstörte Umwelt hinterlassen. Die großen Firmen betreiben Lobbyismus, ohne Ende, und das geht übers Geld.
Jo, schau mal die Sozialistischen Ökonomien an. Bzgl Umwelt. Ich sehe da sogar noch schlimmeren Umgang mit der Umwelt
nocheinPoet schrieb:Wie kann es zum Dieselskandal kommen?
Och, echt der Dieselskandal? Hängt vom Testverfahren ab, und was nachgewiesen werden muss. Ist so mit Labor und Realweltbedingungen das klappt nicht immer.

Und das beweist was über die Marktwirtschaft? Gut, es ist was anderes wenn das Kommitee des Kollektivs lügt, und betrügt.
nocheinPoet schrieb:Es ging nur um Profitmaximierung, und da wurde betrogen, es wurde bewusst getäuscht, die Regeln selber gebrochen. Ich sage, Kapitalismus fördert so Kriminalität!
;ppfff,s du bist witzg. Japp, schon der Polizeiruf 110 zeigst uns das es in der DDR keine Verbrechen gab....
nocheinPoet schrieb:Und das sieht man auch in allen nicht "regulierten" Märkten, Waffenhandel, Menschenhandel, Drogenhandel und Prostitution.
LOL die 2. Sollen wir uns mal den WAffenhandel so anschauen? Du vermischt mal wieder so einiges. Zb das Marktwirtschaft Kapitalismus einen funktionierenden Staat braucht, zumindest Rechtsicherheit haben muss.

Btw sind illegale Märkte wohl kaum der Wirtschaftsordnung gesschuldet.
nocheinPoet schrieb:Und nur weil man nicht schon die alternative und beste Lösung in Händen hält, muss man den aktuellen Zustand doch kritisch beurteilen können und erkennen, das ist ganz sicher so nicht das Gelbe vom Ei, lasst mal alle schauen, ob es da nicht noch einen besseren Weg gibt, der für mehr Menschen ein besseres Leben bringt.
Nein, man sollte erstmal nicht die Tatsachen leugene das die Marktwirtschaften mehr Wohlstand gebracht hat an mehr Menschen als jede andere Form des Wirtschaftens.

Abgesehen davon das deine Beispiele keine Allgemeingülitgigkeit haben oder gar unter illegalen Aktivitäten fallen. (Wobei wenn Prostituion MArktwirtschaftlich gemäß Gesetzen ala anderen Branchen Geregelt würde, wäre es wohl ein Winwin. In die Illegalität verdammen klappte ja bistlang nicht in zig Tausend Jahren Menschlicher Geschichte.
nocheinPoet schrieb:, wenn da der Gewinn verdoppelt werden könnte, und dafür aber ein paar 1000 Menschen ihren Job verlieren würden, würde RWE sicher nicht sagen, gut, dann verzichten wir eben auf den doppelten Gewinn, uns ist es wichtiger dass da die Menschen ihre Arbeit behalten.
Ja und worum geht es dir? Echt, Man bietet Waren und Dienstleistungen nicht aus nächstenliebe an wow.

Tatsache bleibt, dennoch das wir alle Strom brauchen. Ich sehe nix illegales an dem Vorgehen von REW, weil es soweit alles Politische genehmigt war. Ich hoffe doch du bist Energietechnisch autark. Und darf ich fragen welchen Internet Device du nutzt?


@bgeoweh

Jo, das verstehen die ewig Gestrigen nicht. Interessant ist auch ein Blick auf China ab 1987. Wann hatte China die Lezte Hungernot und was ist seidem anders geworden...


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Räumung des Hambacher Forstes

15.10.2018 um 16:53
@bgeoweh

Du, ich weiß schon darum, sehe aber nicht die Ursache darin, vorher ging es denen auch nicht wirklich gut, oder?

Was wäre gewesen, wenn das Land nie eine Kolonie gewesen wäre, oder wenn man es auch danach nicht ausgebeutet hätte?

Wenn Fairness die Basis wäre, wenn die Wirtschaft ähnlich wie die Menschenrechte geregelt wäre, wenn nicht das primäre Ziel Gewinnmaximierung wäre, dann könnte es den Menschen in Venezuela besser gehen.

Ja, viele wenn und könnte drin, ich versuche mal eine Analogie, die Tochter wird geschlagen, vom Vater, auch missbraucht, beide Eltern sind drogenabhängig, arbeitslos und asozial. Es wurden keine Werte vermittelt, nicht auf eine vernünftige Schulbildung geachtet.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder die so aufwachsen dann selber zu Drogen greifen, oder der Prostitution nachgehen, kriminell werden ist wohl höher, als das die Abi machen, Physik studieren und dann mal den Nobelpreis bekommen.

Wer in der Kindheit Gewalt erfahren hat, sucht sich oft mal dann einen Partner, der auch gewalttätig ist.

Man müsste mal schauen, wie vielen ehemaligen Kolonien es denn nun "gut" geht, also den Menschen dort.

Ich will ja gar nicht alles verteufeln, klar geht es "uns" vor allem hier in Deutschland recht gut, auch wenn man ein paar Jahrhunderte zurückblickt. Aber deswegen sage ich nicht, dass ist das Optimum, der Kapitalismus ist die beste aller möglichen Formen für eine Zivilisation wo es dann den meisten Menschen gut geht und es so gerecht wie nur möglich für alle ist.

Eben das bestreite ich, mag sein, dass wir Menschen aktuell geistig oder kulturell keine andere Form besser umsetzten können, aber ich bin fest davon überzeugt, es gibt einen besseren Weg, einen Weg wo mehr Menschen auf der Welt mehr von allem haben, es vielen besser geht.

Es gibt so viel Hunger in der Welt, die Ressourcen sind unter den Ländern so ungleich verteilt und auch lokal unter den Menschen, dass kann es einfach nicht wirklich sein.

Und ich sehe ein Problem, einen Grund im Kapitalismus, nicht der Mensch steht im Zentrum, sondern das Kapital.

Ein Anfang wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen, lief überall recht gut, wo man mal das Experiment gemacht hat, gibt mehr Freiheit den einzelnen Menschen. Gab schon bei Nixon in den USA vor vielen Jahren mal dazu ein Ansatz:

https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2011-09/Leserartikel-geschichte-usa

Und hier mal was interessantes dazu:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/bedingungsloses-grundeinkommen-gebt-den-leuten-einfach-geld-a-1163359.html

Es ist doch eine Tatsache, die Schere Arm und Reich geht immer weiter auseinander, habe die letzten Jahrzehnte nichts anderes gehört, früher waren es die Millionäre, heute die Milliardäre, mal sehen wann der erste Billionär auf Erden lebt.

https://www.businessinsider.de/bill-gates-wird-wohl-der-erste-billionaer-der-welt-2017-2

Das reguliert sich einfach nicht von alleine, das kann nicht der beste Weg für die Menschheit in Summe sein. Für die Umwelt ist er es auf keinen Fall.


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