Röhrich schrieb:Wenn der Werft die Kosten für Stahl und Energie über den Kopf wachsen, dann nützen auch die besten Verkäufe nichts, wenn man daran pleite geht.
Möglicher Umsatz ist Umsatz aber noch lange kein Garant für einen wirtschaftlichen Gewinn.
@Röhrich:
Ich stimme zu, denke allerdings, dass dadurch, dass China und andere "nicht-westliche Länder" als Konkurrenten für die deutsche TKMS ausgefallen sind (aus verschiedenen Gründen), konnten auch auskömmliche Preise verlangt werden. Dem Vernehmen nach hat sich das deutsch-norwegische Konsortium gegen ein südkoreanisches Angebot durchgesetzt.
2 Punkte allerdings dazu:
1. Wir wissen nicht, wie weit die deutsche Politik bei der Finanzierung hilft, z.B. über Zusagen von langfristigen Krediten über die KfW, und wieviel das den deutschen Staat kosten wird.
2. Die ca. 60 Milliarden Euro in 20 Jahren müssen ja auch noch mit Norwegen geteilt werden. Norwegen ist bei diesem Projekt ein wichtiger Zulieferer und übernimmt wohl auch bei der Wartung der U-Boote eine wichtige Rolle:
Norwegische Unternehmen sind mit Zulieferungen beteiligt. Im norwegischen Bergen entsteht zudem ein deutsch-norwegisches Instandsetzungszentrum.
Quelle:
https://www.zeit.de/news/2026-07/07/merz-neue-aera-der-kooperation-mit-kanada-und-norwegen@Bone02943:
Aber natürlich ist es richtig, dass Deutschland hier konkurrenzfähig ist.