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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

1.632 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wirtschaft, Stadtentwicklung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

01.04.2024 um 09:48
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Ich wüsste nicht, wie es uns Innovationen bringen sollte. Erstens muss der Staat dann noch mehr Schulden machen zum investieren und zweitens werden eher die Gewinne der Aktionäre erhöht als alles andere.
Die Unternehmen machen Gewinne. Können dadurch wachsen, Leute und Steuern bezahlen, modernisieren, forschen
und auch Gewinne an Aktionäre auszahlen. (Altersversorgung von vielen Menschen)
Und sie bleiben hier!

Investitionen von Staat!
Staatsunternehmen wie in der DDR und auch die hier mit Milionen subventionierten Vorzeigeunternehmen
sind nicht wettbewersfähig. 10.000 Milionen für eine Fabrik für 600 Mitarbeiter.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/intel-chipfabrik-subventionen-scholz-100.html
Das sind 16.Mio pro Arbeitsplatz.
Die fertigen 2026 Chips aus chinesischen Vorprodukten die nie günstiger oder moderner sind
das was jetzt am Markt zur Verfügung steht.
Ähnliches haben wir bei den Solarmodulen gesehen. Bei der Akkufabrik vermute ich auch nichts anderes.

Wenn Miele mit der Produktion nach Polen geht und hier 400 Arbeitsplätze verloren gehen,
gehen bei lokalen Zulieferern und Handwerkern noch mal geschätzt 800 Arbeitsplätze verloren.
Der Stadt fehlt die Gewerbesteuer, in der Region fällt die Kaufkraft von 1200 steuerzahlenden
Arbeitnehmern weg.

Es währe deutlich günstiger mal Steuern zu vereinfachen/senken und Bürokratie abzubauen.

Lieferkettengesetz.
Hier wir einfach behauptet das ein Lieferkettengesetz in Europa Kinderarbeit auf einer Farm in Ecuador oder Sri Lanka verhindert.
Das ist einfach falsch. Es ist ein toter Papiertiger ohne die Situation zu verändern.

Staat/Politik und Unternehmer handen unterschiedlich.
Ein Unternehmer wägt ab zwischen Risiko und Erfolg. Überprüft ständig seine Entscheidung und korrigiert sie ggf.
Mit dem Pressetermin bei einer Firmeneröffnung einer Miliarden teuren Hightechfabrik ist für die Politiker die Sache gelaufen.
Wenn dann mal ein Asiate mit der Anzahlung einfach abhaut und die Baustelle seit dem stillsteht ist das denen egal.

In der Politik kann man heute gut beobachten wie rein idiologisch und Medienwirksam etwas gemacht wird ohne
das Ergebnis zu prüfen. Es gibt viel Kritik am Bürgergeld selbst regierungseigenen Studien zeigen Fehler auf.
Es gibt aber keine Ansätze diese Fehler zu beheben.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

01.04.2024 um 10:08
Zitat von telemanteleman schrieb:Können dadurch wachsen, Leute und Steuern bezahlen, modernisieren, forschen
und auch Gewinne an Aktionäre auszahlen.
Du hast keine Ahnung von Bilanzierung. Der Gewinn ist das was übrig bleibt, wenn alle Kosten, Rückstellungen und Steuern bezahlt wurden!
Höre doch auf hier falsche Behauptungen aufzustellen.
Zitat von telemanteleman schrieb:10.000 Milionen für eine Fabrik für 600 Mitarbeiter.
In der Fabrik werden deutlich mehr Menschen arbeiten und dazu kommen noch die zugehörigen Dienstleistungsbetriebe - ebenfalls mit Hochlohn.
Zitat von telemanteleman schrieb:Die fertigen 2026 Chips aus chinesischen Vorprodukten die nie günstiger oder moderner sind
das was jetzt am Markt zur Verfügung steht. Ähnliches haben wir bei den Solarmodulen gesehen. Bei der Akkufabrik vermute ich auch nichts anderes.
Es geht um die Reduzierung der Dominanz der Chinesen. Wir müssen auf dem Zukunftsfeld ebenso in der Lage sein, die Produkte herzustellen. Wer eine Fabrik hier baut, der wird auch an Innovationen arbeiten, um langfristig hierzubleiben.

Deine beschränkte Sichtweise zeigt mir eher auf, dass du die Zukunft verpennen wirst.
Zitat von telemanteleman schrieb:Der Stadt fehlt die Gewerbesteuer, in der Region fällt die Kaufkraft von 1200 steuerzahlenden
Arbeitnehmern weg.
Ach, hier fängst du an auch noch alles mit hineinzurechnen, aber bei der Chipfabrik nicht. Selektive Wahrnehmung.

Noch mal für dich -> Warum soll ein Unternehmen hier produzieren, wenn es die gleiche Produktion an einem anderen Standort günstiger herstellen kann?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

02.04.2024 um 09:55
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:teleman schrieb:
10.000 Milionen für eine Fabrik für 600 Mitarbeiter.

In der Fabrik werden deutlich mehr Menschen arbeiten und dazu kommen noch die zugehörigen Dienstleistungsbetriebe - ebenfalls mit Hochlohn.
Miele baut Haushaltsgeräte. Die werden aus Teilen gebaut die zugeliefert werden.
Vieles noch aus Deutschland.
Was wird den bei einer Chipfabrik aus Deutschland oder Europa zugeliefert?
Die Maschinen kommen aus den USA und Taiwan. Die Wafer aus Asien.
Das Know How ist und bleibt in den USA bzw. Taiwan.

Miele hat Steuern bezahlt. Wir haben davon alle profitiert.
Die staatlich geförderten Betriebe werden nicht zu unseren Lebzeiten die Förderungen wieder zurückzahlen.
Betriebe die schon in Deutschland existieren und unter normalen marktwirtschaftlichen Bedingungen arbeiten
leiden unter den hochsubventionierten Mitbewerbern.
Bei Hochlohnjobs ist die Marktfähigkeit der Produkte fraglich.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Noch mal für dich -> Warum soll ein Unternehmen hier produzieren, wenn es die gleiche Produktion an einem anderen Standort günstiger herstellen kann?
Genau! warum hier bei der deutschen Regulierungswut und den zu hohen Steuer noch produzieren?
Wer gehen kann, geht ja schon.
Wenn wir marktwirtschaftliche Unternehmen gehen lassen und wir mit Steuergeldern versuchen andere hier
zu importieren schaffen wir einen Sozialismus mit marktwirtschaftlicher Fassade.

Die Stundenlöhne sind bei uns übrigens nicht zu hoch. Es sind die Lohnkosten!
Intern rechne ich bei einem Lohn von brutto 100,- EUR mit Lohnkosten von 230,- EUR.
Wir haben in den Betrieben auch zu viele Beauftragte und Kosten für Weltgerechtigkeitsaufgaben.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

16.04.2024 um 16:11
Damit prognostiziert der IWF für die Bundesrepublik für das laufende Jahr
das schwächste Wachstum aller führenden westlichen G7-Industriestaaten.


Quelle:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/iwf-prognose-deutschland-102.html

0,2% ja dann...


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

16.04.2024 um 18:57
Zitat von telemanteleman schrieb:0,2% ja dann...
...kann man diesen ganz großen Wohlstand verteilen, das ist doch eine Superleistung.

Eine rhetorische Frage für Profis, wenn bei so geringem Wachstum die Steuereinnahmen steigen, besteuert man doch Substanz und nicht mehr den Gewinn, oder?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

16.04.2024 um 19:30
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Eine rhetorische Frage für Profis, wenn bei so geringem Wachstum die Steuereinnahmen steigen, besteuert man doch Substanz und nicht mehr den Gewinn, oder?
Seh ich ähnlich.

Der Konsum ist am Boden, alle halten die Kohle zusammen, kaufen nur noch das Nötigste. Mir schleierhaft, wo die Steuern herkommen sollen.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

16.04.2024 um 21:53
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Mir schleierhaft, wo die Steuern herkommen sollen.
Äh...hmm...Erhöhungen!
Man muss doch was im Höchststeuerland tun um die Wirtschaft runter zu fahren und die Bürger zu verarmen.
Robert laberte mal was von "Wohlstand klimaneutral erneuern", vielleicht meint er dass durch die Verarmung dann alle Bürgergeld kassieren und gleich viel CO2 ausstossen.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

17.04.2024 um 06:22
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Mir schleierhaft, wo die Steuern herkommen sollen.
Die Steuereinnahmen aus der Wirtschaft werden auf Basis der Gewinne berechnet
die zwei oder mehr Jahre zurück liegen.
Danach werden auch Vorrauszahlungen berechnet die die Steuereinnahmen von heute sind.
Unternehmen können zwar die Vorrauszahlungen der realen Konjunktur anpassen lassen.
Diese sind aber meistens sehr zurückhaltend vormuliert.
Wenn die Steuereinnahmen wegbrechen trifft es als erstes die Stätte und Gemeinden die auf
Gewerbesteuern angewiesen sind.
In Ingolstadt zahlt VW (Audi) dieses Jahr keine Gewerbesteuer. Hab was gelesen von 30Mio. die jetzt fehlen.
Hinzu kommen nächstes Jahr die Rückzahlung der (vermutlich) zu hohen Vorrauszahlungen.

Neben fehlenden Fachkräfte, Energiekosten und extrem komplizierter und hoher Steuerlast wird
unsere Bürokratie als Bremse Nr. 1 immer unterschätzt.

Ich frage mich nur wann wir anfangen mal was zu verändern?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

17.04.2024 um 08:34
Zitat von telemanteleman schrieb:Ich frage mich nur wann wir anfangen mal was zu verändern?
vielleicht ist es wie bei Suchtkranken? -> erst wenn der Leidensdruck zu groß wird, sehen die ein, dass sie etwas ändern (sich helfen lassen) müssen.
Die Frage ist nun: wann und durch was wird der Leidensdruck zu hoch?
Vielleicht wenn die Regierung merkt, dass das Wahlverhalten desaströs sein wird?
Oder wird gewartet, bis noch mehr ziviler Ungehorsam (wie z.B. bei den LG oder Bauernprotesten) passiert?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

17.04.2024 um 10:08
Zitat von telemanteleman schrieb:Ich frage mich nur wann wir anfangen mal was zu verändern?
Eigentlich ist es egal, der Zug ist längst abgefahren, der Staat hat die Leute verarmt und die Wirtschaft kaputt gemacht.
- wer wirtschaftlich wegzieht, kommt nicht wieder
- Rentensystem kaputt
- ungefähr 10% der Steuereinnahmen gehen in Bürgergeld
- Wohnungsmarkt tot
- GKV ist bald unbezahlbar, dritter Beitragsanstieg in 1,5J
- diese Migration hat nichts an Problemen gelöst
Ein letztes Aufmucken wird es geben durch Notstandsmassnahmen, da werden sogar Grünewähler enteignet und wenn dieses Geld weg ist macht der letzte das Licht aus.
Viel Spass, das wars!
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Vielleicht wenn die Regierung merkt, dass das Wahlverhalten desaströs sein wird?
Lol, ja, aber dann verbietet man die Opposition, das Problem ist das Volk was nicht merkt wie gut die Regierung ist.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

17.04.2024 um 11:29
Wenn wir bei Plotikern einen Schuldigen suchen müssen wir
fairerweise erwähnen das es ausgerechnet die SPS war die 2003
die größte Sozialreform nach 1945 auf dem Weg gebracht hat.

Bei Energiekosten, Bildung und auch Steuern gibt es kaum Spielraum.

Bürokratie schon.

Mal ein Beispiel real, überall in Deutschland.

Du gehst mit Partner/in Pizza essen.
Buchetta, Pizza danach ein Kaffee und eine kleine Pizza für die Babysitterin.
35,- EUR und zwei Euro Trinkgeld.
Vom Essen wird 19% MwSt abgeführt. Vom Kaffee 19% wenn es kein Milchkaffe ist der mehr als 75% Milch im Kaffe ist.
Sonst 7%. Die Pizza für Zuhause auch mit 7%.
Das Trinkgeld wird erst klassifieziert, Bar oder Karte usw. (Hat mir ein Wirt mal erklärt. habe aber irgendwann nicht mehr zugehört)
Dann entsprechend des Berschäftigungsverhältnisses der Mittarbeiter auch komplex aufgeteilt.
Dann wird der Bedienung von den 2,- EUR vieleicht 0,60 EUR abgezogen.
Da es aber immer Aushilfen sind bekommen sie die 0,60 EUR aber am Jahresende mit der Steuererklärung zurück.

Buchungsaufwand mit den verschiedenen MwSt Sätze ist pro Zahlung mindestens 2,50 EUR.
Beim Trinkgeld zwischen 0,70 bis 2,50 EUR Aufwand/Kosten. Wie beschrieben für Nix!

Kleine Einzelkämpfer schaffen kaum diesen Irsinn korrekt zu buchen und bezahlen bei einer Betriebsprüfung jedes mal teuer dafür.

Und so sehen wir zu, wie vor unseren Gaststätten mit der Zeit immer öfter goldene Löwen aufgestellt werden.
Mieses Essen, Bedienung versteht kein deutsch und kaum Gäste????
Ob die auch nachmessen ob da nicht über 75% Milch im Milchkaffe sind?
Das ist Deutschland.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 10:28
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb am 17.04.2024:- ungefähr 10% der Steuereinnahmen gehen in Bürgergeld
Das ist falsch oder du solltest konkret sagen, worauf sich deine Angabe stützt:
Die Ausgaben in 2023 überstiegen das im Bundeshaushalt 2023 veranschlagte Soll in Höhe von 23,760 Milliarden Euro um 2,048 Milliarden Euro. Im Bundeshaushalt 2024 sind gemäß Stand der zweiten Bereinigungssitzung (18. Januar 2024) für das „Bürgergeld“ 26,500 Milliarden Euro veranschlagt.
Quelle: http://www.biaj.de/archiv-kurzmitteilungen/1915-arbeitslosengeld-ii-sozialgeld-und-buergergeld-ausgaben-2005-bis-2023-2024.html
Die Ausgaben im Bundeshaushalt 2024 sind mit 476,8 Mrd. Euro veranschlagt, gegenüber dem Ist 2023 bedeutet dies einen Anstieg um 4,3 Prozent. Für investive Ausgaben sind Mittel in Höhe von 70,5 Mrd. Euro vorgesehen. Auch ohne Sondereffekte – wie 12 Mrd. Euro schuldenregelneutrales Darlehen zum Aufbau eines Generationenkapitals für die gesetzliche Rentenversicherung und 5,5 Mrd. Euro Erhöhung des Eigenkapitals der Deutschen Bahn AG – und preisbereinigt liegen die Investitionen deutlich über dem Vorkrisenniveau von 2019.
Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2024/02/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-1-sollbericht-2024.html#:~:text=Die%20geplanten%20Ausgaben%20des%20Bundeshaushalts,7%20Prozent%20gegenüber%20dem%20Vorjahr.

Wir reden hier von 5% des Bundeshaushaltes.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb am 17.04.2024:- Wohnungsmarkt tot
Ein Hoch auf die Union und Liberalen, welche den sozialen Wohnungsbau durch die Kommunen torpediert haben. Als Vermieter kann ich das verstehen. Schliesslich will man ja auch Millionär durch seine Immobilen werden.
Zitat von telemanteleman schrieb:35,- EUR und zwei Euro Trinkgeld.
Weniger als 10% Trinkgeld? Ekelhaft und abstoßend.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 13:38
40,4% gehen von Bundeshaushalt direkt in "Lohnersatzleistungen".
Diese Zahlungen haben viele Namen.
In den anderen 59,6% sind auch Zahlungen für Pensionen usw. und andere Sozialleistungen versteckt.
Hinzu kommt der Verwaltungsaufwand der von den Gemeinden geleistet wird.

Ganz grob gehen über 50% der Steuergelder an diejenigen, die nicht für sich selber sorgen
können.

Ich finde es eine gute Sache, das sehr arme Menschen einen "relativ" hohen Lebensstandart haben.
Nur ist die Spalte zwischen den Leistungsempfängern und den unteren Lohngruppen wie
schon 2003 zu einer Schnittmenge geworden.

Es lohnt sich für viele nicht mehr sich eine Arbeit zu suchen.
Und wer geht schon 40 Stunden arbeiten für 150,- EUR mehr im Monat.

@SvenLE
Geh mal kellnern. Du wirst dich wundern.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 16:51
@teleman

magst Du die Zahlen mal belegen?

@SvenLE hat seine Zahlen wenigstens belegt.

Egal wie ich es rechne ich komme nicht auf 40% Lohnersatzleistungen.


Davon mal abgesehen, egal ob man selber mal gekellnert hat, ist trotzdem alles unter 10% schäbig


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 19:19
https://crp-infotec.de/deutschland-sozialausgaben-bund/

Und viele andere Seiten. Auch Wikipedia usw.
Demnach 54,4% dieses Jahr.

Zur Ermittlung sind die Eigenauskünfte der Bundesregierung nicht geeignet.
Egal wer gerade regiert.

Grundsätzlich ist keine Regierung, Exekutive oder ein Gericht in der Lage oder dafür vorgesehen
unsere Wirtschaft anzukurbeln. Die können nur die Bremse anziehen oder lösen.
Sämtliche "Investitionen" vom Staat sind wirtschaftlich gesehen nur Kosten.
Keine Gewinnerzielungsabsicht, kein Wettbewerb, kein echter Kostendruck.

Wenn der Staat, Land oder Gemeinde mal was baut explodieren die Kosten und es dauer auch mal ein paar Jahre länger als
geplannt. Ein Unternehmer kann sich so etwas nicht leisten.

Ich erkenne nur mit etwas Weitsicht bei der Bildung den Charakter von Investition.
Gebildete Menschen zahlen in der Regel mehr Steuern und sind für die Volkswirtschaft nützlicher.
Nur wird da nicht gerade viel "investiert".
Sondervermögen ist kein Vermögen sondern ein Kredit. Schulden!

Zum Thema.
Seit Jahren verschlechtern sich die Bedingungen für produzierende Betriebe.
Von allen Seiten wird nur gebremst.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 19:32
Zitat von telemanteleman schrieb:Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?
maximal positiv
Unternehmen in Deutschland zahlen Rekorddividende
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dax-unternehmen-in-deutschland-zahlen-rekord-dividende-a-00680582-916a-4966-93f1-cb9b25e09783


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 20:26
Zitat von telemanteleman schrieb:Nur ist die Spalte zwischen den Leistungsempfängern und den unteren Lohngruppen wie
schon 2003 zu einer Schnittmenge geworden.

Es lohnt sich für viele nicht mehr sich eine Arbeit zu suchen.
das liegt jedoch mMn daran, dass D mehr und mehr zu einem Dumping-Lohn-Land mutiert.
Das kann es doch auf lange Sicht auch nicht sein.

Wenn die Grundsicherungen und die Mini-Löhne schon kaum ausreichen, sich gesund ernähren zu können (schau mal was inzwischen Obst und Gemüse kostet...), dann läuft doch etwas schief.
Auch, wenn Menschen nach 40-Stunden Woche noch beim Staat betteln müssen, wegen Aufstocken...
Wenn die Grundsicherungen und die Mini-Löhne schon kaum ausreichen, sich gesund
nun könnte man sagen: brauchen sich ja nicht gesund ernähren. Okay, und was ist dann mit den Krankheitskosten, die dann wiederum aus dem Ruder laufen könnten ... und die AN mit stemmen müssten?
Und mal nebenbei, dass manche gar nicht gewillt sind, sich gesund zu ernähren, steht auf einem ganz anderen Blatt. Mir gehts um das Potential, ob es wirklich richtig und sinnvoll wäre, die Grundsicherung abzusenken, so wie es manche vorschlagen...


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 20:47
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das liegt jedoch mMn daran, dass D mehr und mehr zu einem Dumping-Lohn-Land mutiert.
Für jedes Produkt zahlt der Markt einen bestimmten Preis. Wenn die Steuern und Abgaben so hoch sind dass sie den Preis beeinflussen, kann man diese nur durch Lohnsenkungen niedriger halten.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das kann es doch auf lange Sicht auch nicht sein.
Doch, in dieser Abwärtsspirale des falschen Handels ist man bereits -> zB. Du bist auch immer dafür dass der Staat dies und das zahlen soll, alles billig sein soll und die Leute viel verdienen sollen :D
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn die Grundsicherungen und die Mini-Löhne schon kaum ausreichen, sich gesund ernähren zu können (schau mal was inzwischen Obst und Gemüse kostet...), dann läuft doch etwas schief.
Ja, was denn? Siehe oben! Gutes Obst und Gemüse soll billig sein, den Bauern wurden Zuschüsse gestrichen -> die zahlt der Verbraucher und bestimmt bist Du der Meinung die Erntehelfer sollen über Mindeslohn verdienen, am besten dass sie gar nicht aufstocken.

Ich lade Dich zu einem Gedankenexperiment -> wie lange muss ein Arbeiter arbeiten um sich ein Produkt aus seiner Produktion leisten kann? wie lange muss ein Arbeiter arbeiten dass er sich eine Stunde seiner Dienstleistung leisten kann?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 21:08
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ja, was denn? Siehe oben! Gutes Obst und Gemüse soll billig sein, den Bauern wurden Zuschüsse gestrichen -> die zahlt der Verbraucher und bestimmt bist Du der Meinung die Erntehelfer sollen über Mindeslohn verdienen, am besten dass sie gar nicht aufstocken
das Problem ist doch, dass aufgestockt werden muss usw.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Für jedes Produkt zahlt der Markt einen bestimmten Preis. Wenn die Steuern und Abgaben so hoch sind dass sie den Preis beeinflussen, kann man diese nur durch Lohnsenkungen niedriger halten.
ja, sicherlich läuft auch bei der Besteuerung grundsätzlich etwas falsch.
Aber wenn man die Steuern senkt, ist wiederum zu wenig im Staatssäckel.

-> ergo:
man kann es drehen und wenden wie man will, es ist offensichtlich ein großes Dilemma.
Und keiner scheint zu wissen wie man da raus kommt.
In meinen Augen kann es aber halt kein Weg sein, den Transferempfängern (bis auf gewisse Ausnahmen) und Niedriglöhnern die Staatszuschüsse zu kürzen. Würde ja dann u.a. auch die Binnennachfrage bremsen, neben der anderen Nachteile die es dadurch gäbe.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ich lade Dich zu einem Gedankenexperiment -> wie lange muss ein Arbeiter arbeiten um sich ein Produkt aus seiner Produktion leisten kann? wie lange muss ein Arbeiter arbeiten dass er sich eine Stunde seiner Dienstleistung leisten kann?
weiß ich nicht.
Aber eins weiß ich: es ist und bleibt alles ein Dilemma -> wie soll man da raus kommen? Nur durch Beschneidung derjenigen die so schon nicht zu viel haben oder durch Steuersenkungen?
Was schlägst du vor?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

20.04.2024 um 21:21
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weiß ich nicht.
Hier ein einfaches Beispiel: Automechaniker 18,43€ (Durchschnittslohn in Bayern) -> 3114 brutto bei 169 Std/Monat, bedeutet Netto/Std 12,51€. Eine BMW Werkstattstunde kostet um die 174€.
Grundsätzlich muss er 13,9 Stunden arbeiten (also mehr als 1,5 Tagen) um sich eine Stunde in seiner Werkstatt leisten zu können, alleine für die MwSt. 2,6 Stunden.
Alles was dazwischen ist natürlich auch der Gewinn des Unternehmers, aber der deutliche Anteil sind Steuern und Abgaben der Beteiligten.
Daher bleibe ich bei meiner Aussage: man ist bereits in einer totlaufenden Spirale.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Was schlägst du vor?
Es geht nur mit deutlich Steuern senken und zwar für Arbeitnehmer.
Die unsinnigen Ausgaben müssen komplett eingestellt werden, Sozialversicherungen müssen reformiert werden.


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