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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

1.821 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Wirtschaft, Stadtentwicklung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

21.04.2024 um 18:28
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Wird Zeit, dass Beamte mit einzahlen
Bringt nichts. Es ist so als würden Abgeordnete Steuern zahlen.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

24.04.2024 um 14:01
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb am 20.04.2024:Alles was dazwischen ist natürlich auch der Gewinn des Unternehmers
Mal aus der Realität.
Von 10 Mechanikern sind morgens nur 7-9 anwesend.
*
Dann arbeitet da auch ein Meister, Buchhalterin, Bürokraft usw.
Extern noch Steuerberater, Anwalt, Handwerkskammer, BG usw.
Bei einem Stundenlohn von Brutto 18,43 EUR entstehen Lohnkosten von 40,55 EUR (Faktor 2,3)
*
Dann muss die Werkstatt bezahlt werden, Werkzeug, Prüfgeräte usw.

Alles zwischen den beiden Sternchen ist Bürokratie. Überregulierung

Lass dir die Reifen doch auch in der Scheune wechseln.
Der gleiche Mechaniker. Die gleiche Leistung anstelle für 170,- EUR für nur 30,- EUR.

Bei den Frisören ist es schon lange gedultete Paxis wenn die nach Feierabend Zuhause arbeiten.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

24.04.2024 um 14:09
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb am 17.04.2024:Lol, ja, aber dann verbietet man die Opposition,
Hat wer getan?
Du spielst natürlich auf ein eventuelles Verbotsverfahren gegen die AfD an.
Dir ist aufgefallen, daß die unsere FDGO schleifen wollen?
20 Mio. Menschen deportieren wollen?
Mit russischen UND chinesischen Spionen zusammenarbeiten, mit dem Ziel, die Demokratie hier zu Grabe zu tragen?

Aber klar, man verbietet die "Opposition".

Das ist so, als wenn man die gerade noch rechtzeitig erfolgende Tumor-OP als
Amputieren eines Körperteils bezeichnet- es ergibt null Sinn.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

30.04.2024 um 10:09
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/familienunternehmen-104.html

Die Wirtschaft leidet. Unternehmen gehen.
Und von der Politik hört man monatelang nichts.
Es wird geschwiegen und sogar die Situation verleumdet.
Und jetzt wollen die den Mindestlohn anheben???

https://www.tagesschau.de/inland/verdi-gruene-mindestlohn-100.html


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

30.04.2024 um 11:20
Zitat von telemanteleman schrieb:Und jetzt wollen die den Mindestlohn anheben?
Verstehe ehrlich gesagt nicht, wo das Problem liegt? Auf der einen Seite wird gejammert, weil die Wirtschaft aufgrund des lahmenden Konsums schwächelt und auf der anderen Seite regt man sich darüber auf, wenn die Kaufkraft der Bürger gestärkt wird, weil sie mehr Geld für Konsumausgaben zur Verfügung haben.

Wer nicht versteht oder nicht verstehen will, dass Bürger die Mindestlohn, Rente, Bürgergeld oder Kindergrundsicherung erhalten, dass Geld unmittelbar in den Konsum stecken und somit die Wirtschaft ankurbeln, vor allem wenn diese Menschen mehr Geld zur Verfügung haben, sollte sich vielleicht mal raffen.

Ich meine, wie haben eine handfeste Konsumkrise in Deutschland, die leider daher kommt, dass die Menschen zu wenig Kaufkraft im Portemonnaie haben. Die Inflationsrate ist schneller gestiegen als die Löhne und nebenbei bemerkt auch schneller gestiegen als die Renten.

Übrigens soll im Sommer diesen Jahres die Rente um 4,57 Prozent angehoben werden. Die geplante Erhöhung der Rente dürfte dann die Konsumnachfrage in Deutschland wieder stützen und damit zur Konjunkturerholung in der 2. Jahreshälfte beitragen. Das würde dann der deutschen Wirtschaft, der Konjunktur, mittelfristig durchaus helfen.

Höhere Löhne, Grundsicherung, Renten, höhere Einkommen führen nunmal zu mehr Kaufkraft, zu mehr Nachfrage, zu mehr Konsum und zu mehr Umsätzen bei den Betrieben. Die Betriebe können sich durch die höheren Umsätze wiederum bessere Löhne leisten, also bessere Löhne zahlen oder mehr Mitarbeiter einstellen und vielleicht sogar in neue Anlagen, Maschinen oder sonstwas investieren. Und mehr Investitionen seitens der Betriebe und Unternehmen dürfte logischerweise auch dazu führen, dass die Wirtschaft weniger leidet.
Zitat von telemanteleman schrieb:Die Wirtschaft leidet.
Das kann doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen sein.


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30.04.2024 um 11:49
Welcher Konsum denn? Innenstädte sind leer. Die Leute halten die Kohle zusammen, weil man nicht weiß, was noch kommt.


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30.04.2024 um 11:58
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Welcher Konsum denn? Innenstädte sind leer. Die Leute halten die Kohle zusammen, weil man nicht weiß, was noch kommt.
Dazu habe ich was geschrieben. Guckst Du:
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ich meine, wie haben eine handfeste Konsumkrise in Deutschland, die leider daher kommt, dass die Menschen zu wenig Kaufkraft im Portemonnaie haben. Die Inflationsrate ist schneller gestiegen als die Löhne und nebenbei bemerkt auch schneller gestiegen als die Renten.



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30.04.2024 um 12:18
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Welcher Konsum denn?
Unter Konsumausgaben ist nicht nur der Konsum in den Innenstädten gemeint. Darunter fallen auch die Ausgaben für Essen, Wohnen, Bekleidung, Gesundheit, Freizeit, Bildung, Kommunikation, Verkehr sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen.

Wobei es auch vollkommener Quatsch ist, wenn man davon redet, dass die Innenstädte leer sind, was ja nicht stimmt. Mag sein, dass das bei Dir in deinem Ort der Fall ist, aber man sollte nicht davon ausgehen, dass überall die Innenstädte leer gefegt sind.


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30.04.2024 um 12:56
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Mindestlohn, Rente, Bürgergeld oder Kindergrundsicherung erhalten, dass Geld unmittelbar in den Konsum stecken und somit die Wirtschaft ankurbeln,
Wir wirtschaften nicht isoliert für uns, sondern in Europa.
Mindestlöhne direkt nebenan:
Polen 6,10 EUR
Tschechien 4,69 EUR

Etwas weiter weg:
Ungarn 4,02 EUR
Rumänien 3,99 EUR
Bulgarien 2,85 EUR

Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37401/umfrage/gesetzliche-mindestloehne-in-der-eu/

Keiner investiert noch freiwillig in Deutschland.
Wenn da ein Amerikaner hier eine Fertigung baut, kostet es dem Steuerzahler bis zu 16.000.000,- EUR / Arbeitsplatz.
Es fehlt jetzt gerade viele Milliarden im Bundeshaushalt.
Noch mehr Geld fehlt in den Unternehmen für Investitionen.
Es ist kaum noch Spielraum für Steuersenkungen. Es wird an Zuschüssen für Umwelt und Bildung gespart.

Eine Erhöhung des Mindeslohnes ist das falsche Signal.


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30.04.2024 um 13:38
Zitat von telemanteleman schrieb:Mindestlöhne direkt nebenan:
Kannst Du uns verraten, warum Du ausgerechnet Länder ausgesucht hast, wo der Mindestlohn so extrem niedrig ist und warum Du folgende Länder

• Luxemburg - 14,86€
• Niederlande - 13,27€
• Irland - 12,7€
• Belgien - 12,09€
• Frankreich -11,65€

... nicht mit aufgeführt hast?
Zitat von telemanteleman schrieb:Polen 6,10 EUR
Tschechien 4,69 EUR

Etwas weiter weg:
Ungarn 4,02 EUR
Rumänien 3,99 EUR
Bulgarien 2,85 EUR
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass die Lebensunterhaltskosten in den von Dir aufgezählten Ländern wesentlich niedriger sind als bei uns?
Zitat von telemanteleman schrieb:Noch mehr Geld fehlt in den Unternehmen für Investitionen.
Wie kann es sein, dass den deutschen Unternehmen Geld für Investitionen fehlt, wenn sie 765 Milliarden Euro gehortet haben?
Zitat von telemanteleman schrieb:Eine Erhöhung des Mindeslohnes ist das falsche Signal.
Das sehe ich und die EU anders. Es gibt nämlich eine Mindestlohn Richtlinie der EU, seit Herbst 22, die muss bis November 24 in Deutschland umgesetzt sein. Und diese Mindestlohn Richtlinie besagt, dass die nationalen Mindestlöhne armutsfest sein müssen. Armutsfest bedeutet in dem Fall, dass mindestens 60% des Brutto medialen Lohns entsprechen müssen und das würde in Deutschland heute im Jahr 24 rund 14 Euro bedeuten. Das hätte letzten Jahres schon ungefähr 13, 50 Euro bedeutet. Das heißt, mit der Erhöhung auf 12,41 Euro ist man immer noch 1,60 Euro drunter.

Wie man in Griechenland gesehen hat, hat man die Löhne um 1/3 gekürzt, gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit explodiert, was niemanden wundern sollte, denn es gibt ja nicht nur eine Angebotsseite und Kostenseite bei den Löhnen, sondern auch eine Nachfrageseite. Wenn man die Löhne um ein Drittel kürzt, haben die Leute ein Drittel weniger Einkommen was sie ausgeben können. Geben die Leute ein Drittel weniger aus, nehmen die Unternehmen ein Drittel weniger ein, dann brauchen sie weniger Mitarbeiter und entlassen sie. Dann hat man eine handfeste Nachfragekrise in der Wirtschaft.
Und zu was führt eine Nachfragekrise? Richtig. Zu einer leidenden und schwachen Wirtschaft. Und das wollen wir doch nicht, hab ich recht? ;)


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

30.04.2024 um 14:18
Die Lebenshaltungskosten sind in Polen, Rumänien usw. in den Stätten schon auf unserem Niveau.
Seit Jahren wandert unser produzierendes Gewerbe gen Osten. Und sogar nach Frankreich und
in teilweise die Schweiz. (Stihl)
Es ist ja nicht nur der Mindeslohn.
Bürokratie, Energiekosten, Steuerlast, Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, Bildung usw.

Wir bauen Maschinen für die Produktion.
Selten noch liefern wir innerhalb der BRD.
In Polen gibt es keine Gewerbesteuer. Die Stadt- oder Gemeindeverwaltung besorgt Gewerbegrundstücke und
hilft bei der Beschaffung von EU-Zuschüssen. Hallenbau und Genemigungen wird organisiert.
Unternehmer sind willkommen!

Was haben wir Deutschen noch einem Unternehmer der hier produzieren möchte noch zu bieten?

Für Polen ist Brüssel weit weg und die Vorschriften von dort ehr so ein Verhaltenskodex.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wie kann es sein, dass den deutschen Unternehmen Geld für Investitionen fehlt, wenn sie 765 Milliarden Euro gehortet haben?
Das sind wieder so aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen.
Unternehmer horten kein Geld wenn sie es doch im Unternehmen gewinnbringend investieren könnten.
Bei uns muß ich die meiste Liquidität für Steuerverpflichtungen (Vorrauszahlungen) bereit halten.

Wenn der Umsatz/Gewinn über 40% zurück geht, ist die Steuerlast höher als der Gewinn.
Es enstehen zwar Erstattungsansprüche aber mit Erstattungsansprüchen kann ich keine Rechungen und Löhne bezahlen.


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30.04.2024 um 14:43
Zitat von telemanteleman schrieb:Das sind wieder so aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen.
Unternehmer horten kein Geld wenn sie es doch im Unternehmen gewinnbringend investieren könnten.
Natürlich horten die Unternehmen Geld, und zwar insgesamt 765 Milliarden, was ich Dir im übrigen auch ein paar Seiten zuvor belegt hatte. Wenn Du meine Beiträge allerdings nicht liest und dich in diesem Bereich nicht ausreichend gebildet hast, muss man sich auch nicht wundern, dass Du davon keine Kenntnis besitzt.
Zitat von telemanteleman schrieb:Die Lebenshaltungskosten sind in Polen, Rumänien usw. in den Stätten schon auf unserem Niveau.
Kannst Du diese Behauptung mit Quellen belegen? (Denke bitte daran, dass in den ernsthaften Rubriken eine Belegpflicht gilt!)
Zitat von telemanteleman schrieb:Seit Jahren wandert unser produzierendes Gewerbe gen Osten.
Bitte belegen! Danke.
Zitat von telemanteleman schrieb:Bürokratie
Ich habe Dir ein paar Seiten zuvor belegt, dass laut dem Bürokratiekostenindex die bürokratischen Belastungen der Unternehmen sinken. Du musst es nur lesen, verstehen und die Tatsache annehmen, auch wenn es nicht in dein Weltbild passt.
Zitat von telemanteleman schrieb:Energiekosten
Die Energiekosten sind meines Wissens nach auf dem Stand vor dem Ukraine Krieg.
Zitat von telemanteleman schrieb:Steuerlast
Wenn man Steuern senkt, hat man als Staat weniger Einnahmen. Dann muss man entweder irgendwo kürzen, oder Schulden aufnehmen. Wer also Steuern senkt, ohne Schulden aufzunehmen, muss irgend jemand in Deutschland ärmer machen. Wenn Leute Steuern senken wollen ohne Schulden aufzunehmen, muss man immer fragen: Wen wollen sie ärmer machen, wer soll ärmer werden in Deutschland?
Zitat von telemanteleman schrieb:Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter
Was ist damit?
Zitat von telemanteleman schrieb:In Polen gibt es keine Gewerbesteuer.
Dann verlagere dein Unternehmen doch nach Polen. Wer oder was hält dich davon ab?


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

30.04.2024 um 15:57
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wie kann es sein, dass den deutschen Unternehmen Geld für Investitionen fehlt, wenn sie 765 Milliarden Euro gehortet haben?
Oh und ich ergänze: Die Unternehmen laufen von Rekordgewinn zu Rekordgewinn. Die armen Notleidenden Unternehmen. Die größte Not besteht teilweise doch darin das mal wieder ein neues Konto aufgemacht werden muss, weil das alte voll ist.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Dann verlagere dein Unternehmen doch nach Polen. Wer oder was hält dich davon ab?
Als ob Polen heute noch so billig wäre. Vor allem in der Westhälfte kannste dir den Mindestlohn in die Haare schmieren. Da ist Vollbeschäftigung und wenn du willst, das die Leut bei dir arbeiten musste dir was einfallen lassen. Dort gibt es teilweise Unternehmen, die Werksbusse einsetzen um die Leute von Zuhause abzuholen und dort wieder hinzubringen. Taucht natürlich im Gehalt nicht auf, kostet aber trotzdem.


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01.05.2024 um 07:26
Hmm, wie kann man dem deutschen Mindestlohnmärchen so auf dem Leim gehen?

Angenommen der steigt wird Folgendes passieren:
- die Arbeiter werden Brutto haben, ihre Abgaben steigen, eventuelle Zuschüsse werden gestrichen (Wohngeld etc.)
- die Arbeiter werden mehr Netto auf dem Lohnzettel haben, aber nicht mehr Geld zur Verfügung
- Produkte und Dienstleistungen mit sehr hohem Personaleinsatz werden steigen, somit auch die Personalkosten, zusätzlich durch die AG Anteile

Ich halte mal fest:
- die Arbeiter werden nichts davon haben
- die Arbeitgeber werden nichts davon haben
- die Konsumenten werden nichts davon haben
- die Sozialversicherungen werden mehr davon haben
- der Staat wird mehr Einkommensteuer und MwSt. kassieren
- der Staat wird seine Ausgaben senken
Ich finde das alles ganz toll!

Sollte man grundsätzlich den Mindestlohn erhöhen? Ja, unbedingt, aber nur mit Steuern und Abgabensenkungen, dann haben alle was davon sogar der Staat.

Sollte ein Staat mit Fachkräftemangel ein Mindestlohn haben? Nein, an sich braucht es denn nicht.


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Entwickelt sich Deutschland negativ als Wirtschaftsstandort?

01.05.2024 um 09:07
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn man Steuern senkt, hat man als Staat weniger Einnahmen. Dann muss man entweder irgendwo kürzen, oder Schulden aufnehmen.
Der Staat muß das machen was alle machen müssen. Wirtschaften.

Es gibt viele Beispiele wie durch Steuersenkungen Wachstum und damit mehr Einnahmen generiert werden.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Dort gibt es teilweise Unternehmen, die Werksbusse einsetzen um die Leute von Zuhause abzuholen und dort wieder hinzubringen.
In Deutschland undenkbar. Da wird sofort jemand den geldwerten Vorteil der Leute im Bus berechnen und versteuern wollen.
BG wird den Bus und Busfahrer prüfen usw.... Darf die Fahrtkostenpauschale angewendet werden?
Wie werden die Leute entschädigt die nicht mit dem Bus fahren können?
Die Polen machen es einfach und fragen nicht viel nach.
Die habe es geschafft die Aufbruchstimmung nach dem Sozialismus über Jahrzente am leben zu halten.

Ich poste mal einen Link von einem Feldweg in Polen auf dem ich mich 2017 fasst festgefahren habe.

www.google.com/maps/@51.0245772,16.8892377,3a,75y,151.3h,80.4t/data=!3m6!1e1!3m4!1sJsova6kBo23Z7i9Q5cF9Tw!2e0!7i16384!8i8192?entry=ttu

Bitte selber kopieren da die Forenregeln das verlinken mit Google maps verbieten.

Die Stadt kenne ich seit 1994. Schaut euch mal die vielen Industriegebiete an.
Ich weiß nicht wie ihr es seht, aber ich werde da immer etwas neidisch.

So etwas gibt es auch in Ungarn, Tschechien usw. Bulgarien und Rumänien ziehen etwas verzögert nach.
Wenn Ihr so etwas seht.... Da könnt Ihr schreiben was ihr wollt. Wir werden gerade abgehängt.


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01.05.2024 um 09:52
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Sollte man grundsätzlich den Mindestlohn erhöhen? Ja, unbedingt, aber nur mit Steuern und Abgabensenkungen
Bis vor kurzem war ich auch noch gegen Mindestlohn-Erhöhung - überhaupt gegen ständige Lohnerhöhungen weil die Preise gestiegen sind. Weil dies mMn eine Inflations-Spirale in Gang setzen könnte.

Aber SO - mit Steuern und Abgabensenkungen - könnte es sicherlich wirklich funktionieren, ohne dass es eine Spirale gibt.
Weshalb wissen so etwas Einfaches und Einleuchtendes nicht die Entscheider "ganz oben"?


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01.05.2024 um 09:56
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Weshalb wissen so etwas Einfaches und Einleuchtendes nicht die Entscheider "ganz oben"?
Oh, Du verbindest "oben" mit schlau, da muss ich schmunzeln.
Deutschland hat leider keine qualitativ hochwertigen Politiker, die Parteien sind Loser Vereine die auch nur eins wollen: Geld und sie bekommen mehr und leichter als sie es je hätten ehrlich erarbeiten können.


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01.05.2024 um 14:01
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Hmm, wie kann man dem deutschen Mindestlohnmärchen so auf dem Leim gehen?
Wer ist hier wem auf den Leim gegangen? Wenn du Marktradikalismus haben möchtest, dann sag es doch einfach.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Ja, unbedingt, aber nur mit Steuern und Abgabensenkungen, dann haben alle was davon sogar der Staat.
Das hilft niemanden, weil der Staat kein abstraktes Wesen ist sondern ein wesentlicher Bestandteil dieser Gesellschaft. Wenn wir schon über Einsparungen reden, dann bitte über die Kürzung von Subventionen. Da könnten wir auf einen Schlag ca. 70 Milliarden € im Bundeshaushalt herausnehmen. Dann können wir über Entlastung sprechen, weil dann weniger Steuermittel verschwendet werden.
Zitat von telemanteleman schrieb:Es gibt viele Beispiele wie durch Steuersenkungen Wachstum und damit mehr Einnahmen generiert werden.
Bitte aufzählen! Das ist eine Farce und hat nirgendwo funktioniert.
Zitat von telemanteleman schrieb:Da könnt Ihr schreiben was ihr wollt. Wir werden gerade abgehängt.
Weil wir die innovativen Industrien kaputt machen.


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01.05.2024 um 14:04
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Oh, Du verbindest "oben" mit schlau, da muss ich schmunzeln.
Deutschland hat leider keine qualitativ hochwertigen Politiker, die Parteien sind Loser Vereine die auch nur eins wollen: Geld und sie bekommen mehr und leichter als sie es je hätten ehrlich erarbeiten können.
Bingo!!!
Hat einer der Minister/Innen überhaupt mal einen Beruf gelernt oder ausgeübt?

Im Bundestag sitzen ca. 10 Handwerker ca. 150 Juristen und ca. 90 Verwaltungsleuten gegenüber.
Quelle:
https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/mdb_zahlen_19/Berufe-529492

Je nach dem wie ich die Quelle lesen möchte können die Zahlen so um ca. 500% abweichen.
Eine Bekannte von mir hat mal vor Jahren im Bundestag gearbeitet. die meinte es könnte stimmen mit den 150 Juristen.
Handwerker wären es keine 10.


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01.05.2024 um 14:17
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Bitte aufzählen! Das ist eine Farce und hat nirgendwo funktioniert.
USA aktuell, Holland in den 1980ern. Deutschland 2003.
Ganz ohne Steuern boomt gerade Dubai.
Eigentlich funktioniert es überall.

Je weniger staatliche Einmischung um so besser entwickelt sich eine Volkswirtschaft.

Auch Subwentionen halten kranke Kinder nur weiter krank.
Weil wenn sie gesund werden bekommen sie ja kein Geld mehr.


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